en-de  Bat Wing/Chapter I Medium
PAUL HARLEY VON DER CHANCERY LANE


GEGEN sechs Uhr an einem heißen Sommerabend saß Mr. Paul Harley in seinem Privatbüro in der Chancery Lane und las eine Reihe von Briefen durch, die Innes, seine Sekretärin, ihm zur Unterschrift vorgelegt hatte. Nur noch einer blieb übrig, der noch durchgegangen werden musste, aber es war ein langer, vertraulicher Bericht über eine gewisse Angelegenheit, den Harley für den verantwortlichen Innenminister Seiner Majestät vorbereitet hatte. Er blickte mit einem Seufzer der Ermüdung auf die kleine Uhr auf seinem Tisch, bevor er mit dem Lesen begann.

„Werde dich nur ein paar Minuten aufhalten, Knox", sagte er.

Ich nickte, lächelnd. Ich war sehr zufrieden damit, dazusitzen und meinem Freund bei der Arbeit zuzusehen.

Paul Harley nahm einen einzigartigen Platz in dem Strudel von Laster und Ehrgeiz ein, den man manchmal das Londoner Leben nennt. Auch wenn er zur Zeit kein offizielles Amt innehatte, verdankten einige der folgenschwersten Probleme in der britischen Politik während der letzten fünf Jahre, Probleme, die zwischenstaatliche Beziehungen gefährdeten und nicht selten drohten, wieder zu einem Weltkrieg zu führen, ihre Lösung dem besonderem Genie dieses Mannes.

Kein Hinweis auf seinen Beruf fand sich auf dem schlichten, an der Tür befestigten Messingschild, und von denjenigen, die Paul Harley nur als einen erfolgreichen Privatdetektiv betrachteten, vermutete kaum jemand, dass er das Vertrauen von einigen, die das Schicksal des Empires in Händen hielten, genoss. Paul Harleys Arbeit in Konstantinopel während der fieberhaften Monate vor den Feindseligkeiten mit der Türkei, waren, auch wenn die Öffentlichkeit nichts davon wusste, von sehr außergewöhnlicher Natur gewesen. Seine Empfehlungen wurden leider nie angenommen. Ansonsten wäre die Tragödie der Dardanellen möglicherweise vermieden worden.

Seine Räumlichkeiten, in denen er sich befand, sein Blick auf die maschinengeschriebenen Seiten gerichtet, waren die eines beliebigen Geschäftmannes. So hätte es für den zufälligen Beobachter ausgesehen. Aber vielleicht gab es eine Qualität in der Atmosphäre des Büros, die einem feinfühligen Besucher gesagt hätte, dass es nicht das Apartment eines gewöhnlichen Geschäftmanns war. Während es Aktenschränke und Bücherregale mit Fachbüchern gab, viele davon aus dem Bereich des Rechts, stach ein großer und schöner burmesischer Schrank besonders hervor.

Bei näherer Betrachtung müssen andere Farbtupfer im Schema festgestellt worden sein, insbesondere ein sehr feiner Stich von Edgar Allan Poe aus der Daguerreotypie von 1848; und der Mann selbst wies die unauslöschliche Spur der Tropen auf. Seine regelmäßigen Gesichtszüge hatten diesen Hauch eines darunterliegenden Bronzetons, der von vielen Jahren unter einer gnadenlosen Sonne erzählt, und die graue Note an seinen Schläfen betonte nur die begierige, fast glühende Lebendigkeit des dunklen Gesichts. Paul Harley war wegen dieser intellektuellen Stärke bemerkenswert, die einem nicht sofort auffällt, da sie zweifellos angeboren ist, aber welche gleichwohl seinem Besitzer eine unverwechselbare Ausstrahlung verleiht.

Paul Harley schrieb seinen Namen unter den Bericht und legte die Seiten in einen großen Umschlag und ließ den Umschlag in einen Korb fallen, der eine Reihe anderer Briefe enthielt. Seine Arbeit für den Tag war beendet, und während er mich mit einem triumphalen Lächeln ansah, stand er auf. Sein Büro war ein Teil seiner Wohnräume, aber obwohl er, wie ein Bürger früherer Zeiten, in der Stadt wohnte, auf dem Grundstück lebte, bedeutete das Schließen der Tür, die zu seine Privaträumen führte, das Ende des Geschäftstags. Paul Harley drückte die Klingeltaste, die eine Verbindung mit dem Büro seiner Sekretärin hatte, und erhob sich, als Innes hereinkam.

"Es gibt nichts weiter, oder, Innes?", fragte er.

"Nichts, Mr. Harley, wenn Sie den Bericht des Innenministeriums gebilligt haben?" Paul Harley lachte kurz.

"Dort ist er," antwortete er, und deutete zu dem Briefkorb; "eine mühsame und undankbare Arbeit, Innes. Es ist der fünfte Entwurf, den Sie vorbereitet haben, und er wird genügen müssen." er nahm einen offenen Brief auf, der auf dem Tisch lag. "Das ist die Rokeby-Affäre", sagte er. "Ich habe mich entschieden, sie doch bis zu meiner Rückkehr zurückzuhalten." "Ah!" sagte Innes und blickte leise auf den Umschlag, als er ihn aus dem Korb nahm. "Ich sehe, Sie haben den kleinen Job des Marquis abgelehnt." "Habe ich", antwortete Harley und lächelte grimmig, "und damit ein Honorar von fünfhundert Guineas. Ich habe diesem verzweifelten Adligen auch angedeutet, dass dies ein Geschäftsbüro ist und dass eine Wäscherei der richtige Ort ist, um seine schmutzige Wäsche zu übernehmen. Nein, es gibt heute nichts mehr, Innes. Sie könnnen jetzt nach Hause gehen. Ist Miss Smith weg?" Aber wie auf seine Anfrage hin kam die Stenotypistin, die mit Innes das gesamte Personal des Büros umfasste, in diesem Moment herein, eine Karte in der Hand. Harley blickte in meine Richtung und dann auf die Karte, mit einem ironischen Ausdruck.

" Colonel Juan Menendez", las er laut vor, "Cavendish Club", und blickte gedankenvoll zu Innes. "Kennen wir den Colonel ?" "Ich glaube nicht", antwortete Innes; "der Name ist mir unbekannt." "Ich wundere mich", murmelte Harley. Er blickte zu mir hinüber. "Es ist ein schreckliches Ärgernis, Knox, aber genau als ich dachte, dass klar Schiff wäre. Ist es etwas wirklich Interessantes, oder will er, dass eine Frau beobachtet wird? Sein Name klingt jedoch pikant, also sollte ich ihn vielleicht besser sehen. Bitten Sie ihn herein, Miss Smith." Nachdem sich Innes und Miss Smith zurückgezogen hatten, erschien kurz danach ein Mann mit einem sehr auffallenden und ungewöhnlichen Auftreten. In erster Linie muss Colonel Menendez volle sechs Fuß in seinen Stiefeln gestanden haben, und er trug sie wie ein Grande aus den goldenen Tagen Spaniens. Sein Teint war außergewöhnlich dunkel, während sein Haar, das kurz geschnitten war, eisengrau war. Seine schweren Augenbrauen und sein kräuselnder Schnurrbart mit seinen kleinen Spitzen waren gleichermaßen schwarz, so dass seine großen Zähne beim Lächeln sehr stark glänzten. Seine Augen waren groß, dunkel und brillant, und obwohl er einen bewundernswert geschnittenen Tweed-Anzug trug, stellte ich mir ihn aus irgendeinem Grund als üblicherweise zu tragendes Reitzeug vor. Tatsächlich schien ich fast das Klingeln seiner Sporen zu hören.

Er trug einen Stock aus Ebenholz, den ich im Geiste durch eine Reitgerte ersetzte und seine schwarze Melone hielt ich nicht für so passend wie einen Sombrero. Sein Alter dürfte irgendwo zwischen fünfzig und fünfundfünzig gelegen haben.

Er stand in der Tür und verbeugte sich, und auch wenn sein Lächeln teuflisch war, so gab es doch viel an Colonel Juan Menendez, was Respekt abverlangte.

"Mr. Harley", begann er und seine hohe, dünne Stimme bot eine weitere Überraschung, "ich fühle mich etwas unwohl, - wie sagt man - Ihre Zeit in Anspruch zu nehmen, da ich nicht sicher bin, dass das, was ich zu sagen habe, mein Handeln rechtfertigt." Er sprach fließend, sogar blumig Englisch. Aber seine Sätze waren bisweilen merkwürdig konstruiert; doch trotz eines leichten Akzents und seines häufigen Einschiebens von Ausdrücken wie "wie sagt man das?" - eine Art nervöser Angewohnheit - hätte man ihn für einen Briten halten können, der lange im Ausland gelebt hatte. Ich hatte die Vermutung, dass er ausgiebig gelesen hatte und dies, so erfuhr ich später, war in der Tat der Fall.

"Setzen Sie sich, Colonel Menendez", sagte Harley mit ruhiger Freundlichkeit. "Offiziell ist mein Arbeitstag beendet, das gestehe ich ein, aber wenn Sie keinen Einwand gegen die Anwesenheit meines Freundes Mr. Knox haben, würde ich mich überaus freuen, mich mit Ihnen zu unterhalten." Er lächelte auf seine ganz eigene Art.

"Wenn ihr Anliegen schmerzhaft beruflicher Natur ist," fügte er hinzu, "muss ich Sie bitten, mich für vierzehn Tage zu entschuldigen, da ich auf einen dringend benötigten Urlaub mit einem Freund gehen werden." "Ah, ist das so?" antwortete der Colonel und legte seinen Hut und seinen Gehstock auf den Tisch, und nahm ziemlich erschöpft in einem großen ledernen Sessel Platz, den Harley nach vorne geschoben hatte. "Es tut mir leid, wenn ich Sie belästige, aber meine Angelegenheit ist wirklich dringend, und ich komme auf Empfehlung meines Freundes, dem spanischen Botschafter Señor Don Merry del Val zu Ihnen." Er hob den Blick und schaute Harley mit einem Ausdruck einer dringenden Bitte an. Ich erhob mich, um wegzugehen, aber Harley sagte: "Setzen Sie sich, Knox," und wandte sich wieder dem Besucher zu. "Bitte fahren Sie fort," bat er. "Mr. Knox war in einigen der heikelsten Fälle, die ich je bearbeitet habe, bei mir, und Sie können sich auf seine Diskretion verlassen, so wie Sie sich auf meine verlassen können." Er schob eine Schachtel Zigarren nach vorne. "Möchten Sie rauchen?" "Danke, nein," war die Antwort; "sehen Sie, ich rauche selten etwas anderes als meine eigenen Zigaretten." Colonel Menendez nahm ein Reispapierblättchen aus einem kleinen Päckchen, das er bei sich trug, dann holte er, indem er mit zwei langen, gelben Fingern in seine Jackentasche griff, ein Quantum Tabak hervor, legte es in das Papier, und dann, machte, rollte er im Nu eine sehr achtbare Zigarette und zündete sie an. Seine Fingerfertigkeit war erstaunlich, und da er meine Überraschung sah, zog er die Augenbrauen hoch und bemerkte: "Sagt man nicht, Übung macht den Meister?"

Er zuckte mit den Schultern und ließ das erloschene Streichholz in den Aschenbecher fallen, derweil ich ihn mit zunehmenden Interesse studierte. Ich grübelte, ob irgendeine Angst, real oder in der Vorstellung, die Psyche des Mannes niederdrückte. Ich spürte, dass meine Anwesenheit nicht gelegen kam, aber mit einem "Nun gut" fing er plötzlich zu reden an. „Ich erwarte, Mr. Harley, dass Sie geneigt sein werden, dass Sie das, was ich Ihnen zu sagen habe, eher als ein Symptom dessen betrachten, was Sie Nerven nennen, als den Beweis für irgendeine gegen mich gerichtete Kraft." Paul Harley starrte gespannt auf den Sprecher. „Verstehe ich Sie richtig, dass Sie den Verdacht haben, dass jemand bestrebt ist, Ihnen zu schaden?", erkundigte er sich.

Colonel Menendez nickte langsam.

„Das ist meine Meinung", antwortete er.

" Sie verweisen auf Körperverletzung?" "Aber ja, mit Nachdruck." "Hm", sagte Harley; und als er eine Dose Tabak aus einem Schrank neben sich herausnahm, begann er gemächlich eine Pfeife zu stopfen. "Zweifellos haben Sie gute Gründe für diesen Verdacht?" "Wenn ich keine guten Gründe hätte, Mr. Harley, hätte mich nichts dazu bringen können, Sie zu belästigen. Doch selbst jetzt, da ich mich gezwungen habe, hierher zu kommen, finde ich es schwierig, fast unmöglich, Ihnen diese Gründe zu erklären." Ein Ausdruck der Verlegenheit erschien auf dem braunen Gesicht, und jetzt hielt Colonel Menendez inne und war offensichtlich um Worte verlegen, mit denen er fortfahren konnte.

Harley stellte die Dose wieder in den Schrank und zündete ein Streichholz an. Während er seine Pfeife anzündete, nickte er gutgelaunt, als wolle er sagen, "Ich verstehe völlig." In Wirklichkeit dachte er wahrscheinlich, so wie ich, dass dies ein wohlbekannter Fall eines Mannes mit einem möglicherweise rechtschaffenem Leben war, der jener Wahnvorstellung ausgeliefert war, die Leute dazu bringt, sich von mysteriöser und unbeschreiblicher Gefahr bedroht fühlen.

Unser Besucher atmete tief ein.

"Sie warten natürlich auf die Fakten", fuhr er nun fort und sprach mit einer Langsamkeit, die von einer Denkweise sprach, die nach der richtigen Ausdrucksweise suchte. "Diese sind so spärlich, fürchte ich, eines solchen, soll ich sagen, Phantoms einer Art, dass Sie mich, selbst wenn sie in Ihrem Besitz sind, nur als Opfer einer Illusion betrachten werden. Erstens habe ich also Grund zu der Annahme, dass mir jemand von zu Hause bis zu Ihrem Büro gefolgt ist." "In der Tat", sagte Paul Harley mitfühlend, denn das, was ich wahrnahm, war genau das, was er erwartet hatte, und neigte lediglich dazu, seinen Verdacht zu bestätigen. "Ein Mitglied Ihres Haushalts?" "Sicherlich nicht." " Haben Sie diesen Verfolger wirklich gesehen?" "Mein lieber Herr", rief Colonel Menendez, seinen Akzent mit der Erregung betonend, "wenn ich ihn gesehen hätte, wäre so viel klar geworden, so viel! Ich habe ihn nie gesehen, aber ich habe ihn gehört und gespürt, seine Anwesenheit gefühlt, meine ich." "Auf welche Weise?" fragte Harley, lehnte sich auf seinem Stuhl zurück und studierte das erbitterte Gesicht.

"Bei verschiedenen Gelegenheiten, wenn ich das Licht in meinem Schlafzimmer ausmachte und aus meinem Fenster über den Rasen schaute, habe ich den Schatten von jemandem beobachtet, der - wie sagt man? - im Garten lauerte." "Den Schatten?" "Genau. Die Person selbst war hinter einem Baum verborgen. Als er sich bewegte, war sein Schatten auf dem Boden sichtbar." "Sie wurden nicht von einem sich bewegenden Zweig getäuscht?" "Gewiss nicht. Ich spreche von einer ruhigen, mondhellen Nacht." "Dann war es möglicherweise der Schatten eines Landstreichers," schlug Harley vor "Ich schließe daraus, dass Sie sich auf ein Haus auf dem Land beziehen?" " Es war keiner", erklärte Colonel Menendez nachdrücklich, "es war keiner. Ich wünschte bei Gott, ich könnte daran glauben. Dann gab es vor einem Monat, einen Versuch in mein Haus einzubrechen." Paul Harley zeigte Anzeichen von erster Neugier. Er hatte so wie ich erkannt, dass sich die Art des Sprechers von der eines gewöhnlichen Opfer von Wahnvorstellungen unterschied, mit denen er sich durch seinen Beruf vertraut gemacht hatte.

"Sie hatten tatsächlich Beweise davon?" deutete er an.

"Es war wegen Insomnie, Schlaflosigkeit, die, ja, das will ich zugeben, aus Befürchtung, die Schritte dieses Eindringlings zu hören, zu Stande kam." "Aber Sie sahen ihn nicht?" "Nur seinen Schatten." "Was!" "Mein ganzer Haushalt kann bezeugen, dass tatsächlich jemand eingedrungen ist",erklärte Colonel Menendez ungeduldig. "Zumindest davon kann ich Ihnen bestimmte Fakten nennen. Wer auch immer es war, hatte Zugang durch ein Küchenfenster erlangt, hatte zwei Schlösser aufgebrochen und war heimlich den Flur entlang gegangen, als seine Schritte meine Aufmerksamkeit erweckten." "Was machten Sie?" "Ich ging hinaus zum Treppenabsatz und schaute die Treppe hinunter. Aber sogar das leise Geräusch, das ich machte , genügte, um den mitternächtlichen Besucher aufzuschrecken, denn ich erhaschte nicht einmal einen flüchtigen Blick auf ihn. Erst als er schnell in die Richtung ging, von der er gekommen war, warf das Mondlicht, das durch ein Fenster im Flur schien, seinen Schatten auf den Teppich." "Seltsam," murmelte Harley. "Wirklich sehr seltsam. Der Schatten hat nichts zu Ihnen gesagt?" "Überhaupt nichts". Colonel Menendez zögerte einen Moment und schaute schnell zu Harley hinüber.

"Es war einfach etwas Verschwommenes - sagt man verschwommener Fleck? - und dann war es verschwunden. Aber - -" "Ja", sagte Harley. "Aber?" "Ah", Oberst Menendez blies eine Rauchwolke in die Luft, "Ich komme jetzt zu der Sache, auf die ich mir keinen Reim machen kann". Er zog wieder heftig an der Zigarette und sagte einen Moment nichts.

"Nichts wurde gestohlen?" fragte Harley.

"Überhaupt nichts". "Und es gab keine Hinweise?" "Keine Hinweise, außer einem durchgefeilten Fensterverschluss, zwei geöffneten Türen, die verriegelt worden waren, als alle im Haus zu Bett gingen". "Hm, sinnierte Harley wieder, "Dies mag natürlich ein isolierter Vorfall gewesen sein und in keiner Weise in Zusammenhang mit der Überwachung stehen, über die Sie sich beschweren. Ich meine, dass diese Person, die ohne Zweifel in Ihr Haus eingedrungen ist, sich als gewöhnlicher Einbrecher erweisen könnte". "Auf einem Tisch im Flur von Cray's Folly", erwiderte Colonel Menendez imposant - "das ist der Name meines Hauses - steht eine Schmuckschatulle, die goldene Teller enthält. Das Mondlicht, von dem ich gesprochen habe, schien voll auf diesen Schmuckkasten, und gibt es einen Einbrecher, der an so einer Beute vorbeikommt und seine Finger davon lässt?" "Dem stimme ich völlig zu," sagte Harley leise, "das ist ein sehr wichtiger Punkt." "Sie fangen endlich an zu glauben, dass meine Verdächtigungen nicht ganz grundlos sind?" deutete der Colonel an. "Es gibt durchaus die Möglichkeit, dass sie mehr als Verdächtigungen sind," stimmte Harley zu, "aber darf ich behaupten, dass es noch etwas anderes gibt? Haben Sie einen Feind?" "Wer, der je ein öffentliches Amt innehatte, hat keine Feinde?" "Ah, das stimmt. Dann schlage ich vor, dass es etwas anderes ist." Er starrte seinen Besucher scharf an, und dieser, auch wenn seine großen dunklen Augen dem Blick ohne zu Zucken begegneten, konnte die Tatsache nicht verbergen, dass er bis ins Mark getroffen war.

"Es gibt zwei Punkte, Mr. Harley", gestand er schließlich, "mit ziemlicher Sicherheit das eine mit dem anderen verbunden , wenn Sie verstehen, aber beide, soll ich sagen, fern von meinem Leben, dass ich zögere, sie zu nennen. Es scheint fantastisch anzunehmen, dass sie einen Hinweis enthalten." "Ich bitte Sie", sagte Harley, "nichts zurückzuhalten, so weit entfernt es auch erscheinen mag. Es sind manchmal die scheinbar entfernten Dinge, die sich bei der Untersuchung als die intimsten erweisen." "Sehr gut", resümierte Colonel Menendez und begann, eine zweite Zigarette zu drehen, während er die erste weiter rauchte, "Ich weiß, dass Sie natürlich Recht haben, aber es ist trotzdem sehr schwierig für mich zu erklären. Ich habe den versuchten Einbruch erwähnt, wenn ich es so nennen darf, um Ihre Gedanken von der Vorstellung zu befreien, dass meine Ängste ein Mythos sind. Der nächste Punkt, den ich habe, betrifft einen Mann, einen Nachbarn von mir in Surrey. Bevor ich fortfahre, möchte ich klarstellen, dass ich nicht einen Moment glaube, er sei für diese unangenehme Angelegenheit verantwortlich." Harley starrte ihn neugierig an. "Trotzdem," sagte er, "müssen Sie einige Informationen haben, die für Sie darauf hindeuten, dass er damit irgendwie in Zusammenhang steht." "Die gibt es, Mr. Harley, aber diese gehören zu Dingen, die so mystisch und weit weg von gewöhnlichen Verbrechen sind, dass ich fürchte, sie werden denken, dass ich," er zuckte seine großen Schultern, "ein Mann bin, der von seltsamem Aberglauben verfolgt wird. Sagen sie "verfolgt"? Gut. Sie verstehen. Dann sollte ich Ihnen sagen, dass auch wenn ich von reinem spanischen Geblüt bin, ich in Kuba geboren wurde. Ich verbrachte des größten Teil meines Lebens in den Westindischen Inseln, wo ich vor 98 in Diensten der spanischen Regierung stand. Ich habe nicht nur auf Kuba Besitz, sondern auch auf einigen der kleineren Inseln, die ehemals in spanischen Besitz waren, und ich werden Ihnen nicht verheimlichen, dass ich mir in den letzten Jahren meiner Administration, einen Teil der Bevölkerung zum Feind gemacht haben. Mache ich mich verständlich?" Paul Harley nickte und warf mir einen schnellen Blick zu. Vor meinem geistigen Auge erschien sofort das Bild der Eingeborenen unter der Statthalterschaft von Colonel Juan Menendez und ich begann seine Geschichte unter einem neuen Gesichtspunkt zu betrachten. Durch diese Erinnerungen scheinbar unruhig geworden, stand er auf und fing an, hin und her zu laufen, eine große, aber seltsamerweise elegante Gestalt. Ich bemerkte die Beharrlichkeit einer Bulldoge in seinem Kinn, den starken Stolz in seinem Verhalten, und ich fragte mich, welche Art von Bedrohung ihn dazu gebracht hatte, die Hilfe von Paul Harley zu suchen; denn welcher Natur seine Fehler auch sein mochten, und ich konnte mir die Art von einigen davon vorstellen, war ich nicht bereit zu glauben, dass dieser dünnlippige spanische Soldat die Bedeutung von Angst kannte.

"Bevor Sie weitermachen, Colonel Menendez," sagte Harley, "darf ich fragen, wann Sie Kuba verlassen haben?" "Vor etwa drei Jahren", lautete seine Antwort. "Weil -" er zögerte merkwürdig - "ich aus gesundheitlichen Gründen eine Immobilie in England gemietet habe, in dem Glauben, dass ich hier Frieden finden könnte." "Mit anderen Worten, Sie hatten Angst vor etwas oder jemandem in Kuba?" Colonel Menendez drehte sich blitzschnell um und starrte zornig auf ihn hinunter.

"Noch nie in meinem Leben habe ich einen Mann gefürchtet, Mr. Harley", sagte er kalt.

"Warum sind Sie dann hier?" Der Oberst legte den Stummel seiner ersten Zigarette in einen Aschenbecher und zündete die, die er neu gedreht hatte, an.

"Es ist wahr", gab er zu. "Vergeben Sie mir. Aber was ich sagte, war, dass ich nie einen Mann fürchtete." Er stand direkt vor dem burmesischen Schrank, die eine Hand auf die Hüfte gelegt. Dann fügte er eine Bemerkung hinzu, die mich überraschte.

"Wissen Sie irgendetwas über Voodoo?" fragte er.

Paul Harley nahm die Pfeife aus dem Mund und starrte den Sprecher für einen Moment schweigend an. "Voodoo?" wiederholte er. "Sie meinen Negermagie?" "Genau". "Das war nicht in meinen Studien eingeschlossen," sagte Harley leise, "noch habe ich keine Erfahrung damit gemacht. But since I have lived much in the East, I am prepared to learn that Voodoo may not be a negligible quantity. In Indien sind Kräfte am Werk, die wir in England nicht richtig verstehen. Das Gleiche gilt möglicherweise für Kuba." "Das Gleiche gilt für Kuba." Colonel Menendez starrte Paul Harley fast böse durch den Raum an.

"Und verstehe ich es richtig", fragte er, "dass die Gefahr, von der Sie glauben, dass sie Sie bedroht, mit Kuba zusammenhängt?" "Das, Mr. Harley, müssen Sie entscheiden, wenn alle Fakten in Ihrem Besitz sind. Möchten Sie, dass ich weitermache?" "Auf jeden Fall. Ich muss zugeben, dass ich sehr interessiert bin." "Also gut, Mr. Harley. Ich habe etwas, dass ich Ihnen zeigen möchte". Aus einer Brusttasche zog Oberst Menendez ein vergoldetes Etui heraus, und aus dem Etui nahm er einen flachen, unregelmäßig geformten Gegenstand, der in ein Stück Seidenpapier gehüllt war. Er entfaltete das Papier, ging zu Mr. Harley hinüber und legte den Gegenstand, den es enthielt, auf den Löschblock vor meinem Freund.

Von der Neugierde getrieben, stand ich auf und trat vor, um ihn zu inspizieren. Er war von schmutziger brauner Farbe, etwa fünf oder sechs Zoll lang, und schien aus einer Art Membran zu bestehen. Harley, seinen Ellbogen auf dem Tisch, starrte ihn fragend an.

"Was ist das?" fragte ich; "Eine Art Blatt?" "Nein", antwortete Harley und sah in das dunkle Gesicht des spanischen Colonels, "Ich glaube, ich weiß, was es ist." "Ich weiß auch, was es ist", erklärte Colonel Menendez grimmig. "Aber sagen Sie mir, wie es Ihnen vorkommt, Mr. Harley?" Paul Harleys Gesichtsausdruck war von Ungläubigkeit, Staunen und etwas anderem geprägt, als er, weiterhin auf den Redner starrend, antwortete: "Es ist der Flügel einer Fledermaus."
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PAUL HARLEY OF CHANCERY LANE.
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“Shall detain you only a few minutes, now, Knox,” he said.
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I nodded, smiling.
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I was quite content to sit and watch my friend at work.
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His recommendations were never adopted, unfortunately.
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Otherwise, the tragedy of the Dardanelles might have been averted.
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So it would have seemed to the casual observer.
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His work for the day was ended, and glancing at me with a triumphant smile, he stood up.
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“There’s nothing further, is there, Innes?” he asked.
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“There it is,” he replied, pointing to the basket; “a tedious and thankless job, Innes.
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“This is the Rokeby affair,” he said.
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No, there’s nothing further to-night, Innes.
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You can get along now.
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Harley glanced across in my direction and then at the card, with a wry expression.
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He glanced across at me.
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“It’s an awful nuisance, Knox, but just as I thought the decks were clear.
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Is it something really interesting, or does he want a woman watched?
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However, his name sounds piquant, so perhaps I had better see him.
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Indeed I almost seemed to hear the jingle of his spurs.
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His age might have been anything between fifty and fifty-five.
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“Mr.
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“Sit down, Colonel Menendez,” said Harley with quiet geniality.
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“Please proceed,” he requested.
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“Mr.
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Some dread, real or imaginary, was oppressing the man’s mind, I mused.
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I felt my presence to be unwelcome, but: “Very well,” he began, suddenly.
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“Do I understand you to suspect that someone is desirous of harming you?” he enquired.
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Colonel Menendez slowly nodded his head.
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“Such is my meaning,” he replied.
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Harley replaced the tin in the cupboard and struck a match.
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Our visitor inhaled deeply.
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The person himself was concealed beneath a tree.
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I wish to God I could believe it had been.
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“You had actual evidence of this?” he suggested.
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“Of this, at least, I can give you the certain facts.
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“Very strange, indeed.
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“It was just a vague—do you say blur?—and then it was gone.
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But——” “Yes,” said Harley.
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“Nothing was stolen?” asked Harley.
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The next point which I have concerns a man, a neighbour of mine in Surrey.
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Do you say ‘haunted?’ Good.
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You understand.
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I should tell you, then, that although of pure Spanish blood, I was born in Cuba.
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“I never feared any man in my life, Mr. Harley,” he said, coldly.
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“It is true,” he admitted.
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“Forgive me.
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Then he added a remark which surprised me.
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“Do you know anything of Voodoo?” he asked.
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“Voodoo?” he echoed.
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There are forces at work in India which we in England improperly understand.
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Do you wish that I proceed?” “By all means.
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I must confess that I am intensely interested.” “Very well, Mr. Harley.
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Impelled by curiosity I stood up and advanced to inspect it.
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Harley, his elbow on the table, was staring down at it questioningly.
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Diese Nachricht kam von gaelle044, ...Vielen Dank, wir freuen uns.

by lollo1a 1 week, 4 days ago

Ich habe gerade diese nachricht bekommen: Hi, Lollo! As I don't know the german team I put a message on your page to warn you all that Anne of Green Gables book is now finished and that I started to upload a new story Bat Wing if you guys want to translate it. Please enjoy! Good evening. ;)

by lollo1a 1 week, 4 days ago

PAUL HARLEY OF CHANCERY LANE.

TOWARD the hour of six on a hot summer’s evening Mr. Paul Harley was seated in his private office in Chancery Lane reading through a number of letters which Innes, his secretary, had placed before him for signature. Only one more remained to be passed, but it was a long, confidential report upon a certain matter, which Harley had prepared for His Majesty’s Principal Secretary of State for the Home Department. He glanced with a sigh of weariness at the little clock upon his table before commencing to read.

“Shall detain you only a few minutes, now, Knox,” he said.

I nodded, smiling. I was quite content to sit and watch my friend at work.

Paul Harley occupied a unique place in the maelstrom of vice and ambition which is sometimes called London life. Whilst at present he held no official post, some of the most momentous problems of British policy during the past five years, problems imperilling inter-state relationships and not infrequently threatening a renewal of the world war, had owed their solution to the peculiar genius of this man.

No clue to his profession appeared upon the plain brass plate attached to his door, and little did those who regarded Paul Harley merely as a successful private detective suspect that he was in the confidence of some who guided the destinies of the Empire. Paul Harley’s work in Constantinople during the feverish months preceding hostilities with Turkey, although unknown to the general public, had been of a most extraordinary nature. His recommendations were never adopted, unfortunately. Otherwise, the tragedy of the Dardanelles might have been averted.

His surroundings as he sat there, gaze bent upon the typewritten pages, were those of any other professional man. So it would have seemed to the casual observer. But perhaps there was a quality in the atmosphere of the office which would have told a more sensitive visitor that it was the apartment of no ordinary man of business. Whilst there were filing cabinets and bookshelves laden with works of reference, many of them legal, a large and handsome Burmese cabinet struck an unexpected note.

On closer inspection, other splashes of significant colour must have been detected in the scheme, notably a very fine engraving of Edgar Allan Poe, from the daguerreotype of 1848; and upon the man himself lay the indelible mark of the tropics. His clean-cut features had that hint of underlying bronze which tells of years spent beneath a merciless sun, and the touch of gray at his temples only added to the eager, almost fierce vitality of the dark face. Paul Harley was notable because of that intellectual strength which does not strike one immediately, since it is purely temperamental, but which, nevertheless, invests its possessor with an aura of distinction.

Writing his name at the bottom of the report, Paul Harley enclosed the pages in a long envelope and dropped the envelope into a basket which contained a number of other letters. His work for the day was ended, and glancing at me with a triumphant smile, he stood up. His office was a part of a residential suite, but although, like some old-time burgher of the city, he lived on the premises, the shutting of a door which led to his private rooms marked the close of the business day. Pressing a bell which connected with the public office occupied by his secretary, Paul Harley stood up as Innes entered.

“There’s nothing further, is there, Innes?” he asked.

“Nothing, Mr. Harley, if you have passed the Home Office report?”

Paul Harley laughed shortly.

“There it is,” he replied, pointing to the basket; “a tedious and thankless job, Innes. It is the fifth draft you have prepared and it will have to do.”

He took up a letter which lay unsealed upon the table. “This is the Rokeby affair,” he said. “I have decided to hold it over, after all, until my return.”

“Ah!” said Innes, quietly glancing at each envelope as he took it from the basket. “I see you have turned down the little job offered by the Marquis.”

“I have,” replied Harley, smiling grimly, “and a fee of five hundred guineas with it. I have also intimated to that distressed nobleman that this is a business office and that a laundry is the proper place to take his dirty linen. No, there’s nothing further to-night, Innes. You can get along now. Has Miss Smith gone?”

But as if in answer to his enquiry the typist, who with Innes made up the entire staff of the office, came in at that moment, a card in her hand. Harley glanced across in my direction and then at the card, with a wry expression.

“Colonel Juan Menendez,” he read aloud, “Cavendish Club,” and glanced reflectively at Innes. “Do we know the Colonel?”

“I think not,” answered Innes; “the name is unfamiliar to me.”

“I wonder,” murmured Harley. He glanced across at me. “It’s an awful nuisance, Knox, but just as I thought the decks were clear. Is it something really interesting, or does he want a woman watched? However, his name sounds piquant, so perhaps I had better see him. Ask him to come in, Miss Smith.”

Innes and Miss Smith retiring, there presently entered a man of most striking and unusual presence. In the first place, Colonel Menendez must have stood fully six feet in his boots, and he carried himself like a grandee of the golden days of Spain. His complexion was extraordinarily dusky, whilst his hair, which was close cropped, was iron gray. His heavy eyebrows and curling moustache with its little points were equally black, so that his large teeth gleamed very fiercely when he smiled. His eyes were large, dark, and brilliant, and although he wore an admirably cut tweed suit, for some reason I pictured him as habitually wearing riding kit. Indeed I almost seemed to hear the jingle of his spurs.

He carried an ebony cane for which I mentally substituted a crop, and his black derby hat I thought hardly as suitable as a sombrero. His age might have been anything between fifty and fifty-five.

Standing in the doorway he bowed, and if his smile was Mephistophelean, there was much about Colonel Juan Menendez which commanded respect.

“Mr. Harley,” he began, and his high, thin voice afforded yet another surprise, “I feel somewhat ill at ease to—how do you say it?—appropriate your time, as I am by no means sure that what I have to say justifies my doing so.”

He spoke most fluent, indeed florid, English. But his sentences at times were oddly constructed; yet, save for a faint accent, and his frequent interpolation of such expressions as “how do you say?”—a sort of nervous mannerism—one might have supposed him to be a Britisher who had lived much abroad. I formed the opinion that he had read extensively, and this, as I learned later, was indeed the case.

“Sit down, Colonel Menendez,” said Harley with quiet geniality. “Officially, my working day is ended, I admit, but if you have no objection to the presence of my friend, Mr. Knox, I shall be most happy to chat with you.”

He smiled in a way all his own.

“If your business is of a painfully professional nature,” he added, “I must beg you to excuse me for fourteen days, as I am taking a badly needed holiday with my friend.”

“Ah, is it so?” replied the Colonel, placing his hat and cane upon the table, and sitting down rather wearily in a big leathern armchair which Harley had pushed forward. “If I intrude I am sorry, but indeed my business is urgent, and I come to you on the recommendation of my friend, Señor Don Merry del Val, the Spanish Ambassador.”

He raised his eyes to Harley’s face with an expression of peculiar appeal. I rose to depart, but:

“Sit down, Knox,” said Harley, and turned again to the visitor. “Please proceed,” he requested. “Mr. Knox has been with me in some of the most delicate cases which I have ever handled, and you may rely upon his discretion as you may rely upon mine.” He pushed forward a box of cigars. “Will you smoke?”

“Thanks, no,” was the answer; “you see, I rarely smoke anything but my cigarettes.”

Colonel Menendez extracted a slip of rice paper from a little packet which he carried, next, dipping two long, yellow fingers into his coat pocket, he brought out a portion of tobacco, laid it in the paper, and almost in the twinkling of an eye had made, rolled, and lighted a very creditable cigarette. His dexterity was astonishing, and seeing my surprise he raised his heavy eyebrows, and:

“Practice makes perfect, is it not said?” he remarked.

He shrugged his shoulders and dropped the extinguished match in an ash tray, whilst I studied him with increasing interest. Some dread, real or imaginary, was oppressing the man’s mind, I mused. I felt my presence to be unwelcome, but:

“Very well,” he began, suddenly. “I expect, Mr. Harley, that you will be disposed to regard what I have to tell you rather as a symptom of what you call nerves than as evidence of any agency directed against me.”

Paul Harley stared curiously at the speaker. “Do I understand you to suspect that someone is desirous of harming you?” he enquired.

Colonel Menendez slowly nodded his head.

“Such is my meaning,” he replied.

“You refer to bodily harm?”

“But yes, emphatically.”

“Hm,” said Harley; and taking out a tin of tobacco from a cabinet beside him he began in leisurely manner to load a briar. “No doubt you have good reasons for this suspicion?”

“If I had not good reasons, Mr. Harley, nothing could have induced me to trouble you. Yet, even now that I have compelled myself to come here, I find it difficult, almost impossible, to explain those reasons to you.”

An expression of embarrassment appeared upon the brown face, and now Colonel Menendez paused and was plainly at a loss for words with which to continue.

Harley replaced the tin in the cupboard and struck a match. Lighting his pipe he nodded good humouredly as if to say, “I quite understand.” As a matter of fact, he probably thought, as I did, that this was a familiar case of a man of possibly blameless life who had become subject to that delusion which leads people to believe themselves threatened by mysterious and unnameable danger.

Our visitor inhaled deeply.

“You, of course, are waiting for the facts,” he presently resumed, speaking with a slowness which told of a mind labouring for the right mode of expression. “These are so scanty, I fear, of so, shall I say, phantom a kind, that even when they are in your possession you will consider me to be merely the victim of a delusion. In the first place, then, I have reason to believe that someone followed me from my home to your office.”

“Indeed,” said Paul Harley, sympathetically, for this I perceived was exactly what he had anticipated, and merely tended to confirm his suspicion. “Some member of your household?”

“Certainly not.”

“Did you actually see this follower?”

“My dear sir,” cried Colonel Menendez, excitement emphasizing his accent, “if I had seen him, so much would have been made clear, so much! I have never seen him, but I have heard him and felt him—felt his presence, I mean.”

“In what way?” asked Harley, leaning back in his chair and studying the fierce face.

“On several occasions on turning out the light in my bedroom and looking across the lawn from my window I have observed the shadow of someone—how do you say?—lurking in the garden.”

“The shadow?”

“Precisely. The person himself was concealed beneath a tree. When he moved his shadow was visible on the ground.”

“You were not deceived by a waving branch?”

“Certainly not. I speak of a still, moonlight night.”

“Possibly, then, it was the shadow of a tramp,” suggested Harley. “I gather that you refer to a house in the country?”

“It was not,” declared Colonel Menendez, emphatically; “it was not. I wish to God I could believe it had been. Then there was, a month ago, an attempt to enter my house.”

Paul Harley exhibited evidence of a quickening curiosity. He had perceived, as I had perceived, that the manner of the speaker differed from that of the ordinary victim of delusion, with whom he had become professionally familiar.

“You had actual evidence of this?” he suggested.

“It was due to insomnia, sleeplessness, brought about, yes, I will admit it, by apprehension, that I heard the footsteps of this intruder.”

“But you did not see him?”

“Only his shadow.”

“What!”

“You can obtain the evidence of all my household that someone had actually entered,” declared Colonel Menendez, eagerly. “Of this, at least, I can give you the certain facts. Whoever it was had obtained access through a kitchen window, had forced two locks, and was coming stealthily along the hallway when the sound of his footsteps attracted my attention.”

“What did you do?”

“I came out on to the landing and looked down the stairs. But even the slight sound which I made had been sufficient to alarm the midnight visitor, for I had never a glimpse of him. Only, as he went swiftly back in the direction from which he had come, the moonlight shining in through a window in the hall cast his shadow on the carpet.”

“Strange,” murmured Harley. “Very strange, indeed. The shadow told you nothing?”

“Nothing at all.”

Colonel Menendez hesitated momentarily, and glanced swiftly across at Harley.

“It was just a vague—do you say blur?—and then it was gone. But——”

“Yes,” said Harley. “But?”

“Ah,” Colonel Menendez blew a cloud of smoke into the air, “I come now to the matter which I find so hard to explain.”

He inhaled again deeply and was silent for a while.

“Nothing was stolen?” asked Harley.

“Nothing whatever.”

“And no clue was left behind?”

“No clue except the filed fastening of a window and two open doors which had been locked as usual when the household retired.”

“Hm,” mused Harley again; “this incident, of course, may have been an isolated one and in no way connected with the surveillance of which you complain. I mean that this person who undoubtedly entered your house might prove to be an ordinary burglar.”

“On a table in the hallway of Cray’s Folly,” replied Colonel Menendez, impressively—“so my house is named—stands a case containing presentation gold plate. The moonlight of which I have spoken was shining fully upon this case, and does the burglar live who will pass such a prize and leave it untouched?”

“I quite agree,” said Harley, quietly, “that this is a very big point.”

“You are beginning at last,” suggested the Colonel, “to believe that my suspicions are not quite groundless?”

“There is a distinct possibility that they are more than suspicions,” agreed Harley; “but may I suggest that there is something else? Have you an enemy?”

“Who that has ever held public office is without enemies?”

“Ah, quite so. Then I suggest again that there is something else.”

He gazed keenly at his visitor, and the latter, whilst meeting the look unflinchingly with his large dark eyes, was unable to conceal the fact that he had received a home thrust.

“There are two points, Mr. Harley,” he finally confessed, “almost certainly associated one with the other, if you understand, but both these so—shall I say remote?—from my life, that I hesitate to mention them. It seems fantastic to suppose that they contain a clue.”

“I beg of you,” said Harley, “to keep nothing back, however remote it may appear to be. It is sometimes the seemingly remote things which prove upon investigation to be the most intimate.”

“Very well,” resumed Colonel Menendez, beginning to roll a second cigarette whilst continuing to smoke the first, “I know that you are right, of course, but it is nevertheless very difficult for me to explain. I mentioned the attempted burglary, if so I may term it, in order to clear your mind of the idea that my fears were a myth. The next point which I have concerns a man, a neighbour of mine in Surrey. Before I proceed I should like to make it clear that I do not believe for a moment that he is responsible for this unpleasant business.”

Harley stared at him curiously. “Nevertheless,” he said, “there must be some data in your possession which suggest to your mind that he has some connection with it.”

“There are, Mr. Harley, but they belong to things so mystic and far away from ordinary crime that I fear you will think me,” he shrugged his great shoulders, “a man haunted by strange superstitions. Do you say ‘haunted?’ Good. You understand. I should tell you, then, that although of pure Spanish blood, I was born in Cuba. The greater part of my life has been spent in the West Indies, where prior to ’98 I held an appointment under the Spanish Government. I have property, not only in Cuba, but in some of the smaller islands which formerly were Spanish, and I shall not conceal from you that during the latter years of my administration I incurred the enmity of a section of the population. Do I make myself clear?”

Paul Harley nodded and exchanged a swift glance with me. I formed a rapid mental picture of native life under the governorship of Colonel Juan Menendez and I began to consider his story from a new viewpoint. Seemingly rendered restless by his reflections, he stood up and began to pace the floor, a tall but curiously graceful figure. I noticed the bulldog tenacity of his chin, the intense pride in his bearing, and I wondered what kind of menace had induced him to seek the aid of Paul Harley; for whatever his failings might be, and I could guess at the nature of several of them, that this thin-lipped Spanish soldier knew the meaning of fear I was not prepared to believe.

“Before you proceed further, Colonel Menendez,” said Harley, “might I ask when you left Cuba?”

“Some three years ago,” was his reply. “Because—” he hesitated curiously—“of health motives, I leased a property in England, believing that here I should find peace.”

“In other words, you were afraid of something or someone in Cuba?”

Colonel Menendez turned in a flash, glaring down at the speaker.

“I never feared any man in my life, Mr. Harley,” he said, coldly.

“Then why are you here?”

The Colonel placed the stump of his first cigarette in an ash tray and lighted that which he had newly made.

“It is true,” he admitted. “Forgive me. Yet what I said was that I never feared any man.”

He stood squarely in front of the Burmese cabinet, resting one hand upon his hip. Then he added a remark which surprised me.

“Do you know anything of Voodoo?” he asked.

Paul Harley took his pipe from between his teeth and stared at the speaker silently for a moment. “Voodoo?” he echoed. “You mean negro magic?”

“Exactly.”

“My studies have certainly not embraced it,” replied Harley, quietly, “nor has it hitherto come within my experience. But since I have lived much in the East, I am prepared to learn that Voodoo may not be a negligible quantity. There are forces at work in India which we in England improperly understand. The same may be true of Cuba.”

“The same is true of Cuba.”

Colonel Menendez glared almost fiercely across the room at Paul Harley.

“And do I understand,” asked the latter, “that the danger which you believe to threaten you is associated with Cuba?”

“That, Mr. Harley, is for you to decide when all the facts shall be in your possession. Do you wish that I proceed?”

“By all means. I must confess that I am intensely interested.”

“Very well, Mr. Harley. I have something to show you.”

From an inside breast pocket Colonel Menendez drew out a gold-mounted case, and from the case took some flat, irregularly shaped object wrapped in a piece of tissue paper. Unfolding the paper, he strode across and laid the object which it had contained upon the blotting pad in front of my friend.

Impelled by curiosity I stood up and advanced to inspect it. It was of a dirty brown colour, some five or six inches long, and appeared to consist of a kind of membrane. Harley, his elbow on the table, was staring down at it questioningly.

“What is it?” I said; “some kind of leaf?”

“No,” replied Harley, looking up into the dark face of the Spanish colonel; “I think I know what it is.”

“I, also, know what it is.” declared Colonel Menendez, grimly. “But tell me what to you it seems like, Mr. Harley?”

Paul Harley’s expression was compounded of incredulity, wonder, and something else, as, continuing to stare at the speaker, he replied:

“It is the wing of a bat.”