»Also mit dem neuen Löwenritter anzubandeln, der auf allen Turnierplätzen seine Gegner ausgestochen und zusammengedroschen, ist eine gewagte Sache«, fuhr Franz fort und gab das köstliche Stückchen mit dem Abbé Gelinek, einem der berühmtesten Klaviervirtuosen Wiens, zum Beweis, der auch einmal gemeint hatte, den »Neuling« Beethoven »zusammenhauen« zu können und am anderen Tage, als er befragt wurde, wie die Sache abgelaufen, trübselig zugab: »Der Kerl hat den Satan im Leib; so spielen hab ich noch nicht gehört – es ist einfach nicht aufzukommen dagegen!«
»So ist es bisher allen gegangen mit ihm«, schloß Franz; »nun, ich wünsche Gallenberg, daß er nicht mit einer tüchtigen Schlappe abzieht.«
Die schöne Kusine hatte währenddessen mit eigentümlichem Lächeln zur Decke geblickt, sie schien in Träumereien verloren, ihre Gedanken gingen geheime, ungewöhnliche, vielleicht gefährliche Wege, und sie wußte wohl, daß sie diesen Gedanken auf solchen Wegen nachziehen werde.
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“So, getting involved with the new champion knight—who has outshone and thrashed his opponents at every tournament—is a risky business,” Franz continued, citing as proof the delightful anecdote about Abbé Gelinek, one of Vienna’s most famous piano virtuosos, who had once claimed he could “beat” the “newcomer” Beethoven, only to admit gloomily the next day, when asked how things had gone: “That fellow has the devil in him; I’ve never heard anyone play like that—it’s simply impossible to compete with him!” “That’s how it’s gone for everyone so far,” Franz concluded; “well, I hope Gallenberg doesn’t walk away with a sound thrashing.” Meanwhile, the beautiful cousin had been gazing at the ceiling with a peculiar smile; she seemed lost in reverie, her thoughts wandering down secret, unusual, perhaps dangerous paths, and she knew full well that she would follow those thoughts down such paths.
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DrWho 36990
1 week, 3 days ago
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