Die Mama saß anfangs steif da im Bewußtsein ihrer Verantwortung als Mutter und Gardedame; allmählich wurde sie geschmeidiger; ihre vorgefaßte Abneigung gegen den Meister wich einer freundlicheren Auffassung, sie gestand, daß er, je mehr man ihn kenne, desto mehr gewinne; die orphische Kunst des Meisters hatte auch dieses versteinerte Herz bezwungen; sie wachte jetzt nicht mehr so argwöhnisch auf die Etikette, sondern ließ die jungen Leute oft allein, und es schien, als betrachtete sie Ludwig gewissermaßen zum Familienkreise gehörig – so kam es, daß der Meister oft mit den beiden Mädchen oder auch nur mit Josephine oder Theresa allein war.
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