en-de  Anne of Green Gables (1908)/Chapter XXXIII Medium
Kapitel 33


DAS HOTEL KONZERT


"Zieh unbedingt das weiße Organdykleid an, Anne", riet Diana entschieden.

Sie waren zusammen im Ostgiebelzimmer; draußen dämmerte es erst - eine lieblich gelblich-grüne Dämmerung mit einem klaren, blauen, wolkenlosen Himmel. Ein großer runder Mond, der sich langsam von seinem bleichen Schimmer zu einem glänzenden Silber intensivierte, stand über dem Geisterwald; die Luft war voll von süßen Sommerlauten - Gezwitscher schläfriger Vögel, launische Brisen, ferne Stimmen und Gelächter. Aber in Annes Zimmer war für eine wichtige Toilette, die vorgenommen wurde, die Jalousie heruntergezogen und die Lampe angezündet worden.

Der Ostgiebel war nun ein ganz anderer Ort, als er in der Nacht vier Jahre zuvor gewesen war, als Anne seine Kargheit gespürt hatte, die mit ihrer ungastlichen Kühle bis ins Mark ihrer Seele eindrang. Veränderungen hatten sich eingeschlichen, über die Marilla resignierend hinwegsah, bis es ein Nest, so süß und zierlich war, wie es sich ein junges Mädchen nur wünschen konnte.

Der Samtteppich mit rosa Rosen und die rosa Seidenvorhänge aus Annes frühen Visionen hatten sich sicher nicht verwirklicht; aber ihre Träume hatten mit ihrem Heranwachsen Schritt gehalten und es ist unwahrscheinlich, dass sie sich darüber beklagte. Der Boden war mit einer schönen Matte bedeckt und die Vorhänge, die das hohe Fenster weicher machten und in der unsteten Brise flatterten, waren aus einem blassgrünen Kunstmusselin. Die Wände, nicht mit Wandteppichen aus Gold- und Silberbrokat behangen, sondern mit einer zarten Apfelblütentapete, wurden mit einigen schönen Bildern geschmückt, die Mrs. Allan Anne gegeben hatte. Miss Stacys Foto nahm einen Ehrenplatz ein, und Anne machte einen sentimentalen Punkt daraus, frische Blumen auf der Halterung darunter zu haben. Heute Abend erfüllte eine Blütenähre weißer Lilien das Zimmer schwach mit einem Duft wie der Traum einer Duftmischung. Es gab keine "Mahagonimöbel", aber es gab einen weiß gestrichenen Bücherschrank mit Büchern, einen gepolsterten Weidenschaukelstuhl, einen mit weißem Musselin verzierten Toilettentisch, einen altertümlichen vergoldeten Spiegel mit molligen rosa Amoretten und lila Trauben, die über die gewölbte Oberseite gemalt waren, der früher im Gästezimmer hing, und ein niedriges weißes Bett.

Anne zog sich gerade für ein Konzert im White Sands Hotel an. Die Gäste hatten es zugunsten des Hospitals von Charlottetown auf die Beine gestellt und alle verfügbaren Amateurtalente in den umliegenden Stadtteilen aufgespürt, um dabei zu helfen. Bertha Sampson und Pearl Clay vom White Sands Baptist Chor waren gebeten worden, ein Duett zu singen; Newbridges Milton Clark sollte ein Violin Solo spielen; Carmodys Winnie Adella Blair sollte eine schottische Ballade singen; und Spencervilles Laura Spencer und Avonleas Anne Shirley solllten rezitieren.

Wie Anne einmal gesagt hätte, war es "eine Epoche in ihrem Leben", und sie war vor Aufregung köstlich erregt darüber. Matthew war im siebten Himmel des befriedigten Stolzes über die Ehre, die seiner Anne zuteil wurde, und Marilla war nicht weit zurück, obwohl sie eher gestorben wäre, als es zuzugeben, und sagte, sie halte es für eine Menge junger Menschen nicht für sehr angemessen, ohne eine verantwortliche Person dabei sich im Hotel herumzutreiben.

Anne und Diana sollten mit Jane Andrews und ihrem Bruder Billy in ihrem doppelsitzigen Einspänner hinüberfahren; und einige andere Mädchen und Jungen von Avonlea fuhren auch. Es wurde eine Gruppe von Besuchern aus der Stadt erwartet, und nach dem Konzert sollte den Darstellern ein Abendessen gegeben werden.

"Glaubst du wirklich, das Organdykleid ist am besten?" fraget Annne besorgt. "Ich glaube nicht, dass es so hübsch ist wie mein blaugeblümtes Musselinklein - und es ist gewiss nicht so modisch."

"Aber es steht dir auf jeden Fall viel besser," sagte Diana. "Es ist so weich und mit Rüschen besetzt und anliegend. Der Musselinstoff ist steif, und lässt dich zu aufgeputzt aussehen. Das Organdy scheint dir wie angegossen zu passen."

Anne seufzte und gab nach. Diana begann, einen Ruf für einen bemerkenswerten Geschmack beim Anziehen zu haben, und ihr Rat bei solchen Themen war sehr gefragt. Sie selbst sah an diesem speziellen Abend besonders hübsch in einem wunderschönen wildrosenfarbenen Rosa aus, das Anne niemals tragen könnte; aber da sie nicht bei dem Konzert auftreten würde, war ihre Aussehen nicht sehr wichtig. Alle ihre Mühe ließ sie Anne zuteil werden, die, so schwor sie, zur Ehre von Avonlea, gekleidet und gekämmt nach dem Geschmack der Königin geschmückt sein musste.

"Zieh' diese Rüsche noch ein wenig mehr heraus - so; hier, lass' mich deine Schärpe binden; nun zu deinen Schuhen. Ich werde dein Haar in zwei dicke Zöpfe flechten und sie mit großen, weißen Schleifen halb hochbinden- nein, ziehe keine einzige Locke über deine Stirn - nur den weichen Teil. Es gibt keine andere Art dein Haar zu machen, die dir so gut steht, Anne, und Mrs. Allan sagt, du sähest wie eine Madonna aus, wenn du es so scheitelst. Ich werde diese kleine weiße Hausrose direkt hinter deinem Ohr befestigen. Es gab nur eine in meinem Strauch, und ich habe sie für dich aufgehoben."

"Soll ich meine Perlenkette anlegen?" fragte Anne. "Matthew brachte mir letzte Woche eine Kette aus der Stadt mit, und ich weiß, er würde sie gerne an mir sehen."

Diana schürzte ihre Lippen, legte ihren schwarzen Kopf kritisch zur Seite und sprach sich schließlich für die Perlen aus, die daraufhin um Annes schlanken, milchweißen Hals gebunden wurden.

"Du hast etwas Stilvolles an dir", sagte Diana in neidloser Bewunderung. "Du hältst deinen Kopf mit so einer Haltung. Ich vermute, es ist deine Figur. Ich bin nur ein Pummelchen. Ich hatte immer Angst davor, und jetzt weiß ich, dass es so ist. Nun, ich nehme an, ich werde mich einfach damit abfinden müssen."

"Aber du hast solche Grübchen", sagte Anne, die liebevoll in das hübsche Gesicht lächelte, das so nah an ihrem eigenen war. " Hübsche Grübchen, wie kleine Dellen in der Sahne. Ich habe alle Hoffnung auf Grübchen aufgegeben. Mein Grübchentraum wird niemals wahr werden; aber so viele meiner Träume sind wahr geworden, dass ich nicht klagen darf. Bin ich jetzt fertig?"

"Alles fertig", versicherte Diana als Marilla in der Türöffnung erschien, eine hagere Gestalt mit mehr grauem Haar als früher und nicht weniger Ecken, aber mit einem viel weicherem Gesicht. "Komm rein und schau dir unsere Vortagskünstlerin an, Marilla. Sieht sie nicht schön aus?"

Marilla gab ein Geräusch zwischen einem Schnauben und einem Grunzen ab.

"Sie sieht gepflegt und ordentlich aus. Ich mag die Art, wie ihr Haar festgesteckt ist. Aber ich erwarte, sie wird das Kleid mit dem Staub und Tau bei der Fahrt dorthin ruinieren und es sieht viel zu dünn aus für diese feuchten Nächte. Organdy ist der unbrauchbarste Stoff in der Welt überhaupt und ich habe es Matthew auch gesagt, als er ihn besorgte. Aber es hat heutzutage keinen Sinn, Matthew irgendetwas zu sagen. Es gab eine Zeit, als er auf meinen Rat gehört hat, aber jetzt kauft er nur Dinge für Anne, ohne Acht zu geben und die Verkäufer in Carmody wissen, sie können ihm alles andrehen. Sie müssen ihm nur erzählen, dass eine Sache hübsch und modisch ist, und Matthew schmeißt sein Geld dafür hinaus. Achte darauf, deinen Rock vom Rad fernzuhalten, Anne, und ziehe dir eine warme Jacke an."

Dann stolzierte Marilla die Treppe hinunter und dachte stolz daran, wie süß Anne ausschaute, mit diesem " einen Mondstrahl von der Stirn bis zur Krone" und bedauerte, dass sie selbst nicht zum Konzert gehen konnte, um ihr Mädchen rezitieren zu hören.

"Ich frage mich, ob es zu feucht für mein Kleid ist," sagte Anne besorgt.

"Kein bisschen", sagte Diana und zog die Fensterjalousie hoch. Es ist eine perfekte Nacht und es wird keinen Tau geben. Schau mal, das Mondlicht."

"Ich bin so froh, dass mein Fenster nach Osten in den Sonnenaufgang schaut", sagte Anne und ging hinüber zu Diana. "Es ist so herrlich, den Morgen über diese langen Hügel aufgehen und durch diese scharfen Tannenspitzen leuchten zu sehen. Es ist jeden Morgen neu, und ich fühle mich, als ob ich meine Seele in diesem Bad der frühesten Sonne waschen würde. Oh, Diana, ich liebe dieses kleine Zimmer von ganzem Herzen. Ich weiß nicht, wie ich ohne das auskommen werde, wenn ich nächsten Monat in die Stadt gehe."

"Sprich heute Abend nicht von deinem Weggehen", bat Diana. "Ich möchte nicht daran denken, es macht mich so elend, und ich möchte heute Abend eine schöne Zeit haben. Was wirst du rezitieren, Anne? Und bist du nervös?"

"Überhaupt nicht. Ich habe so oft in der Öffentlichkeit rezitiert, dass es mir jetzt überhaupt nichts ausmacht. Ich habe mich für 'The Maiden's Vow' entschieden. Es ist so pathetisch. Laura Spencer wird einen lustigen Vertrag halten, aber ich würde lieber Leute zum Weinen als zum Lachen bringen."

"Was wirst du vortragen, wenn sie eine Zugabe wünschen?"

"Es wird ihnen nicht im Traum einfallen, mich um eine Zugabe zu bitten", spöttelte Anne, die nicht ohne ihre eigenen heimlichen Hoffnungen war, dass sie es tun würden, und sah sich bereits am nächsten Morgen am Frühstückstisch Matthew alles darüber erzählen. "Da sind Billy und Jane - ich höre nun die Räder. Komm schon."

Billy Andrews bestand darauf, das Anne mit ihm auf dem Vordersitz fahren sollte, so kletterte sie widerwillig hinauf. Sie hätte es lieber gehabt, mit den Mädchen hinten zu sitzen, wo sie nach Herzenslust hätte lachen und quasseln können. Mit Billy gab es nicht viel Lachen oder Schwatzen. Er war ein großer, fetter, behäbiger junger Mann von zwanzig Jahren, mit einem runden, ausdruckslosen Gesicht und einem schmerzlichen Mangel an Gesprächstalent. Aber er bewunderte Anne gewaltig und war voller Stolz auf die Aussicht, mit dieser schlanken, aufrechten Gestalt neben ihm nach White Sands zu fahren.

Anne schaffte es trotz allem die Fahrt zu genießen, indem sie über die Schulter mit den Mädchen sprach und Billy gelegentlich einen Happen Höflichkeit gab - der grinste und gluckste und dem nie ein eine Antwort einfiel, bis es zu spät war. Es war eine Nacht zum Genießen. Die Straße war voll von Buggies, alle auf dem Weg zum Hotel, und Gelächter, silberklar, hallte und hallte ihr entlang zurück. Als sie das Hotel erreichten, war es von oben nach unten ein Feuerwerk aus Licht. Sie wurden von den Damen des Konzertkomitees abgeholt, von denen eine Anne mit in die Garderobe für die Interpreten brachte, der mit Mitgliedern eines Symphonieclubs aus Charlottetown angefüllt war, unter denen sich Anne plötzlich scheu, ängstlich und bäuerisch fühlte. Ihr Kleid, das im Ostgiebel so zierlich und hübsch gewirkt hatte, wirkte jetzt einfach und schlicht - zu einfach und schlicht, dachte sie bei all der Seide und all der Spitze, die um sie her glänzte und knisterte. Was waren ihre Perlenketten im Vergleich zu den Diamanten der großen, hübschen Frau in ihrer Nähe? Und wie arm ihre winzigkleine Rose neben all den Gewächshausblumen aussehen musste, die die anderen trugen! Anne legte ihren Hut und ihre Jacke weg, und verkrümelte sich kläglich in eine Ecke. Sie wünschte sich in das weiße Zimmer von Green Gables zurück.

Noch schlimmer war es auf der Bühne des großen Konzertsaals des Hotels, wo sie sich derzeit befand. Die elektrischen Lichter blendeten ihre Augen, der Duft und das Summen verwirrten sie. Sie wünschte, sie würde sich zusammen mit Diana und Jane unten ins Publikum hinsetzen, die hinten eine herrliche Zeit zu haben schienen. Sie war zwischen einer wohlbeleibten Dame in rosa Seide und einem großen, verächtlich schauenden Mädchen in einem weißen Spitzenkleid eingeklemmt. Die korpulente Dame drehte gelegentlich ihren Kopf rechtwinklig zur Seite und musterte Anne durch ihre Augengläser bis Anne, die äußerst empfindlich darauf reagierte, so unter die Lupe genommen zu werden, fühlte, dass sie schreien musste; und das Mädchen in der weißen Spitze unterhielt sich hörbar mit ihrem Nachbarn neben ihr über "Bauerntölpel" und "bäuerliche Schönheiten" unter den Zuschauern und sie erwartete gelangweilt "solchen Spaß" von den Darstellungen der örtlichen Talente auf dem Programm. Anne nahm an, sie würde dieses Mädchen mit der weißen Spitze bis zu ihrem Lebensende hassen.

Bedauerlicherweise für Anne hielt sich im Hotel eine professionelle Vortragskünstlerin auf und hatte eingewilligt zu rezitieren. Sie war eine wendige, dunkeläugige Frau in einem wunderbaren Gewand aus grau schimmerndem Stoff wie aus gewobenenen Mondstrahlen, mit Edelsteinen um ihren Hals und in ihrem Haar. Sie hatte eine herrliche, anpassungsfähige Stimme und eine wunderbare Ausdruckskraft; das Publikum wurde stürmisch ob ihrer Auswahl. Anne, eine Zeitlang alles um sich herum und ihre Probleme vergessend, hörte mit verzückten und leuchtenden Augen zu; aber als der Vortrag endete, schlug sie plötzlich die Hände vor ihr Gesicht. Sie konnte danach niemals aufstehen und rezitieren - niemals. Hatte sie jemals gedacht, sie könnte rezitieren? Oh, wenn sie doch nur zurück auf Green Gables wäre!

In diesem ungünstigen Moment wurde ihr Name aufgerufen. Anne - die nicht bemerkte, wie das Mädchen in der weißen Spitze vor Überraschung ziemlich schuldbewusst leicht zusammenzuckte und hätte das darin versteckte Kompliment nicht erkannt, selbst wenn sie es bemerkt hätte - kam irgendwie auf die Beine und bewegte sich benommen nach vorne. Sie war so blass, dass sich Diana und Jane, unten im Publikum, in aufgeregtem Mitgefühl gegenseitig die Hände drückten.

Anne war das Opfer einer überwältigenden Lampenfieberattacke. Sooft sie öffentlich rezitiert hatte, nie zuvor hatte sie einem solchen Publikum wie diesem gegenübergestanden, und der Anblick davon lähmte ihre Energien völlig. Alles war so fremd, so brilliant, so verwirrend - die Reihen der Damen in Abendgarderobe, die kritischen Gesichter, die ganze Atmosphäre von Reichtum und Kultur um sie herum. Ganz anders als die schlichten Bänke im Debattierclub, gefüllt mit vertrauten, symphatischen Gesichtern von Freunden und Nachbarn. Diese Leute, dachte sie, wären gnadenlose Kritiker. Vielleicht, wie das weiße Spitzenmädchen, erwarteten sie von ihren "schlichten" Bemühungen Vergnügen. Sie fühlte sich hoffnungslos, hilflos beschämt und elend. Ihre Knie zitterten, ihr Herz flatterte, eine schreckliche Schwäche kam über sie herein; kein Wort konnte sie von sich geben, und im nächsten Moment wäre sie von der Bühne geflohen, trotz der Demütigung, die, wie sie fühlte, immerfort ihr Mitgift sein würde, wenn sie es tat.

Aber plötzlich, als ihre erweiterten, ängstlichen Augen über das Publikum blickten, erkannte sie an der Rückseite des Raumes Gilbert Blythe, der sich mit einem Lächeln auf dem Gesicht nach vorne beugte, - ein Lächeln, welches Anne sofort triumphierend und verspottend erschien. In Wirklichkeit war es nichts dergleichen. Gilbert lächelte nur aus Anerkennung für die ganze Angelegenheit im Allgemeinen und der Wirkung von Annes schlanker, weißer Form und des geistigen Gesichts gegen den Hintergrund von Palmen im Besonderen. Josie Pye, die er hinübergefahren hatte, saß neben ihm, und ihr Gesicht zeigte sicherlich Triumph und Spott zugleich. Aber Anne sah Josie nicht und hätte sich auch nicht darum gekümmert, wenn sie es getan hätte. Sie atmete tief ein und warf ihren Kopf stolz hoch, Mut und Entschlossenheit kribbelte wie ein elektrischer Schlag über sie. Sie wollte nicht vor Gilbert Blythe versagen - er sollte nie die Möglichkeit bekommen, über sie zu lachen, nie, nie! Ihre Furcht und Nervosität verschwand; und sie begann ihre Rezitation, ihre klare, süße Stimme erreichte die hinterste Ecke des Raumes ohne ein Zittern oder eine Unterbrechung. Ihre Selbstbeherrschung war wieder völlig hergestellt und als Reaktion auf diesen schrecklichen Moment der Machtlosigkeit, rezitierte sie, wie sie es niemals zuvor getan hatte. Als sie fertig war, brach ein aufrichtiger Beifallssturm los. Anne, die zu ihrem Sitz zurückkehrte und vor Schüchernheit und Freude errötete, fand ihre Hand von der dicken Dame in rosa Seide kräftig gepackt und geschüttelt.

"Meine Liebe, das hast du wunderbar gemacht", schnaufte sie. "Ich habe wie ein Baby geweint, ich habe es tatsächlich. Dort, sie bitten dich um eine Zugabe - sie wollen dich zurückhaben!"

"Oh, ich kann nicht" sagte Anne verwirrt. "Aber doch- ich muss, oder Matthew wird enttäuscht sein. Er sagte, sie würden eine Zugabe von mir verlangen."

"Dann enttäusche Matthew nicht", sagte die rosa Frau lachend.

Lächelnd, errötend, mit klaren Augen, stolperte Anne zurück und gab eine liebenswerte, lustige kleine Auswahl, die ihre Zuhörer noch mehr gefangen nahm. Der Rest des Abends war durchaus ein kleiner Triumph für sie.

Als das Konzert vorbei war, nahm sie die dicke, rosa Dame, - die die Frau eines amerikanischen Millionärs war- unter ihre Fittiche, und stellte sie jedem vor; und alle waren nett zu ihr. Die professionelle Vortragskünstlerin, Mrs. Evans, kam und redete mit ihr und erzählte ihr, dass sie eine charmante Stimme hätte und ihre Auswahl wunderschön "interpretiert" habe. Sogar das weiße Spitzenmädchen machte ihr ein müdes kleines Kompliment. Sie nahmen ihr Abendessen in dem großen, wunderschön dekorierten Speisesaal ein: Diana und Jane waren eingeladen worden, daran teilzunehmen, auch, weil sie zusammen mit Anne gekommen waren, aber Billy war nirgendwo zu finden, der in Todesangst vor solch einer Einladung aufgebrochen war. Wie auch immer wartete er gemeinsam mit der Gruppe, als alles vorbei war und die drei Mädchen kamen fröhlich in den stillen, weißen Mondenschein hinaus. Anne atmete tief ein und schaute in den klaren Himmel über den dunklen Ästen der Tannen.

Oh, es war gut, wieder draußen in der Reinheit und Stille der Nacht zu sein! Wie groß und still und wundervoll alles war, mit dem Rauschen des Meeres, das durch sie hindurch tönte, und den dunklen Klippen jenseits, die wie finstere Riesen die Küsten bewachten.

" War es nicht eine perfekt herrliche Zeit?" seufzte Jane, als sie wegfuhren. "Ich wünsche mir nur, ich wäre eine reiche Amerikanerin und könnte meinen Sommer im Hotel verbringen und Juwelen tragen und tiefausgeschnittene Kleider und hätte Eiscreme ubd Hähnchensalat jeden, gesegneten Tag. Ich bin sicher, es würde immer so viel mehr Spaß machen als Unterricht. Anne, dein Vortrag war einfach großartig, obwohl ich erst dachte, du würdest nie beginnen. Ich denke, er war besser als der von Mrs. Evans."

"Oh nein, sag nicht so etwas, Jane", sagte Anne schnell, "weil es sich albern anhört. Ich könnte nicht besser sein als Mrs. Evans, weißt du, sie macht das berufsmäßig und ich bin nur ein Schulmädchen mit einem kleinen Geschick für das Rezitieren. Ich bin recht zufrieden, weil die Leute meine ganz gut fanden."

"Ich habe ein Kompliment für dich, Anne", sagte Diana. "Zumindest denke ich, es muss ein Kompliment gewesen sein, wegen des Tonfalls, in dem er es sagte. Teilweise war es sowieso eines. Hinter Jane und mir saß ein Amerikaner - so ein romantisch aussehender Mann mit rabenschwarzen Haaren und Augen. Josie Pye sagt, er sei ein bedeutender Künstler, und dass die Cousine ihrer Mutter in Boston mit einem Mann verheiratet ist, der mit ihm zur Schule gegangen ist. Nun, wir hörten ihn sagen - war es nicht so, Jane? - 'Wer ist das Mädchen auf dem Podium mit dem herrlichen Tizianhaar? Sie hat ein Gesicht, das ich malen sollte.' Schon gut, Anne. Aber was bedeutet Tizianhaar?"

"Interpretiert bedeutet es schlichtes Rot, denke ich", lachte Anne. "Tizian war ein sehr berühmter Künstler, der gern rothaarige Frauen malte."

"Habt ihr all die Diamanten gesehen, die diese Damen trugen?", seufzte Jane. "Sie waren einfach überwältigend. Würdet ihr nicht gern reich sein, Mädchen?"

"Wir sind reich," sagte Anne überzeugt. "Ach, wir können sechzehn Jahre zu unseren Gunsten vorweisen und wir sind so glücklich wie Königinnen und wir haben alle Phantasie, mehr oder weniger. Schaut euch das Meer an, Mädchen - alles Silber, Schatten und Vorstellung von Dingen, die nicht zu sehen sind. Wir könnten seine Schönheit nicht mehr schätzen, wenn wir Millionen von Dollar und Diamantketten hätten. Ihr würdet mit keiner dieser Frauen tauschen, wenn ihr es könntet. Würdet ihr wirklich dieses Mädchen in weißer Spitze sein wollen und euer Leben lang säuerlich aussehen, als ob ihr geboren worden wäret, um die Nase gegenüber der Welt hoch zu tragen? Oder die Dame in Rosa, so freundlich und nett sie auch ist, wärt ihr gern so dick und klein, dass ihr überhaupt keine Figur hättet? Oder sogar Mrs. Evans mit diesem traurigen, traurigen Blick in ihren Augen? Sie muss einmal schrecklich unglücklich gewesen sein, um solch einen Blick zu haben. Du weißt, du würdest das nicht wollen, Jane Andrews!"

"Ich weiß nicht - genau", sagte Jane davon nicht überzeugt. "Ich denke, Diamanten würden eine Person für eine Menge trösten."

"Nun, ich möchte niemand anderes sein als ich selbst, sogar wenn ich mein ganzes Leben lang ungetröstet von Diamanten sein werde", verkündete Anne. "Ich bin ziemlich zufrieden, Anne von Green Gables zu sein, mit meiner Schnur aus Permuttkügelchen. Ich weiß, Matthew hat mir damit genauso viel Liebe gegeben, wie es mit den Juwelen der Madame, der Dame in Rosa, möglich gewesen wäre."
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CHAPTER XXXIII.
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THE HOTEL CONCERT.
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"Put on your white organdy, by all means, Anne," advised Diana decidedly.
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Anne was dressing for a concert at the White Sands Hotel.
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"Do you really think the organdy will be best?"
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queried Anne anxiously.
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"But it suits you ever so much better," said Diana.
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"It's so soft and frilly and clinging.
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The muslin is stiff, and makes you look too dressed up.
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But the organdy seems as if it grew on you."
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Anne sighed and yielded.
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I shall fasten this little white house rose just behind your ear.
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There was just one on my bush, and I saved it for you."
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"Shall I put my pearl beads on?"
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asked Anne.
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"There's something so stylish about you, Anne," said Diana, with unenvious admiration.
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"You hold your head with such an air.
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I suppose it's your figure.
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I am just a dumpling.
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I've always been afraid of it, and now I know it is so.
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Well, I suppose I shall just have to resign myself to it."
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"Lovely dimples, like little dents in cream.
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I have given up all hope of dimples.
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Am I all ready now?"
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"Come right in and look at our elocutionist, Marilla.
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Doesn't she look lovely?"
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Marilla emitted a sound between a sniff and a grunt.
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"She looks neat and proper.
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I like that way of fixing her hair.
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Organdy's the most unserviceable stuff in the world anyhow, and I told Matthew so when he got it.
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But there is no use in saying anything to Matthew nowadays.
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Just let them tell him a thing is pretty and fashionable, and Matthew plunks his money down for it.
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Mind you keep your skirt clear of the wheel, Anne, and put your warm jacket on."
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"I wonder if it is too damp for my dress," said Anne anxiously.
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"Not a bit of it," said Diana, pulling up the window blind.
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It's a perfect night, and there won't be any dew.
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Look at the moonlight."
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"I'm so glad my window looks east into the sun-rising," said Anne, going over to Diana.
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It's new every morning, and I feel as if I washed my very soul in that bath of earliest sunshine.
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Oh, Diana, I love this little room so dearly.
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I don't know how I'll get along without it when I go to town next month."
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"Don't speak of your going away to-night," begged Diana.
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What are you going to recite, Anne?
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And are you nervous?"
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"Not a bit.
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I've recited so often in public I don't mind at all now.
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I've decided to give 'The Maiden's Vow.'
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It's so pathetic.
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Laura Spencer is going to give a comic recitation, but I'd rather make people cry than laugh."
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"What will you recite if they encore you?"
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"There are Billy and Jane now—I hear the wheels.
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Come on."
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There was not much of either laughter or chatter in Billy.
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It was a night for enjoyment.
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When they reached the hotel it was a blaze of light from top to bottom.
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What were her pearl beads compared to the diamonds of the big, handsome lady near her?
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And how poor her one wee white rose must look beside all the hot-house flowers the others wore!
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Anne laid her hat and jacket away, and shrank miserably into a corner.
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She wished herself back in the white room at Green Gables.
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The electric lights dazzled her eyes, the perfume and hum bewildered her.
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Anne believed that she would hate that white lace girl to the end of life.
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She could never get up and recite after that—never.
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Had she ever thought she could recite?
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Oh, if she were only back at Green Gables!
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At this unpropitious moment her name was called.
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Anne was the victim of an overwhelming attack of stage fright.
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These people, she thought, would be merciless critics.
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She felt hopelessly, helplessly ashamed and miserable.
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In reality it was nothing of the kind.
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But Anne did not see Josie, and would not have cared if she had.
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When she finished there were bursts of honest applause.
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"My dear, you did splendidly," she puffed.
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"I've been crying like a baby, actually I have.
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There, they're encoring you—they're bound to have you back!"
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"Oh, I can't go," said Anne confusedly.
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"But yet—I must, or Matthew will be disappointed.
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He said they would encore me."
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"Then don't disappoint Matthew," said the pink lady, laughing.
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The rest of the evening was quite a little triumph for her.
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Even the white lace girl paid her a languid little compliment.
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Oh, it was good to be out again in the purity and silence of the night!
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"Hasn't it been a perfectly splendid time?"
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sighed Jane, as they drove away.
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I'm sure it would be ever so much more fun than teaching school.
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Anne, your recitation was simply great, although I thought at first you were never going to begin.
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I think it was better than Mrs.
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Evans'."
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I'm quite satisfied if the people just liked mine pretty well."
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"I've a compliment for you, Anne," said Diana.
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"At least I think it must be a compliment because of the tone he said it in.
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Part of it was anyhow.
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She has a face I should like to paint.'
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There now, Anne.
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But what does Titian hair mean?"
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"Being interpreted it means plain red, I guess," laughed Anne.
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"Titian was a very famous artist who liked to paint red-haired women."
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"Did you see all the diamonds those ladies wore?"
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sighed Jane.
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"They were simply dazzling.
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Wouldn't you just love to be rich, girls?"
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"We are rich," said Anne stanchly.
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Look at that sea, girls—all silver and shadow and vision of things not seen.
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You wouldn't change into any of those women if you could.
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Or even Mrs. Evans, with that sad, sad look in her eyes?
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She must have been dreadfully unhappy sometime to have such a look.
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You know you wouldn't, Jane Andrews!"
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"I don't know—exactly," said Jane unconvinced.
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"I think diamonds would comfort a person for a good deal."
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"I'm quite content to be Anne of Green Gables, with my string of pearl beads.
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gaelle044 • 0  commented  3 months ago

Update: Thank to Gaby and her watching the movie, we now know that:
1. Anne only use the formal form ("Sie") at the start, but later (we agreed for Chapter XI) she will say "du" to Marilla and Matthew, and the formal form with everybody else but her classmates. Marilla and Rachel are friends and they use "du".
2. She likes overstatements and superlatives.
3. We need to translate "green gables" as it is done in the movie.

Anne of Green Gables (1908)

Written for all ages, it has been considered a children's novel since the mid-twentieth century. It recounts the adventures of Anne Shirley, an 11-year-old orphan girl who is mistakenly sent to Matthew and Marilla Cuthbert, a middle-aged brother and sister who had intended to adopt a boy to help them on their farm in Prince Edward Island. The novel recounts how Anne makes her way with the Cuthberts, in school, and within the town. Since publication, Anne of Green Gables has sold more than 50 million copies and has been translated into 20 languages. It has been adapted as film, made-for-television movies, and animated and live-action television series. — Excerpted from Anne of Green Gables (1908) on Wikipedia, the free encyclopedia.
https://en.wikisource.org/wiki/Anne_of_Green_Gables_(1908)

by gaelle044 3 months ago

CHAPTER XXXIII.

THE HOTEL CONCERT.

"Put on your white organdy, by all means, Anne," advised Diana decidedly.

They were together in the east gable chamber; outside it was only twilight—a lovely yellowish-green twilight with a clear blue cloudless sky. A big round moon, slowly deepening from her pallid lustre into burnished silver, hung over the Haunted Wood; the air was full of sweet summer sounds—sleepy birds twittering, freakish breezes, far-away voices and laughter. But in Anne's room the blind was drawn and the lamp lighted, for an important toilet was being made.

The east gable was a very different place from what it had been on that night four years before, when Anne had felt its bareness penetrate to the marrow of her spirit with its inhospitable chill. Changes had crept in, Marilla conniving at them resignedly, until it was as sweet and dainty a nest as a young girl could desire.

The velvet carpet with the pink roses and the pink silk curtains of Anne's early visions had certainly never materialized; but her dreams had kept pace with her growth, and it is not probable she lamented them. The floor was covered with a pretty matting, and the curtains that softened the high window and fluttered in the vagrant breezes were of pale green art muslin. The walls, hung not with gold and silver brocade tapestry, but with a dainty apple-blossom paper, were adorned with a few good pictures given Anne by Mrs. Allan. Miss Stacy's photograph occupied the place of honour, and Anne made a sentimental point of keeping fresh flowers on the bracket under it. To-night a spike of white lilies faintly perfumed the room like the dream of a fragrance. There was no "mahogany furniture," but there was a white-painted bookcase filled with books, a cushioned wicker rocker, a toilet-table befrilled with white muslin, a quaint, gilt-framed mirror with chubby pink cupids and purple grapes painted over its arched top, that used to hang in the spare room, and a low white bed.

Anne was dressing for a concert at the White Sands Hotel. The guests had got it up in aid of the Charlottetown hospital, and had hunted out all the available amateur talent in the surrounding districts to help it along. Bertha Sampson and Pearl Clay of the White Sands Baptist choir had been asked to sing a duet; Milton Clark of Newbridge was to give a violin solo; Winnie Adella Blair of Carmody was to sing a Scotch ballad; and Laura Spencer of Spencervale and Anne Shirley of Avonlea were to recite.

As Anne would have said at one time, it was "an epoch in her life," and she was deliciously athrill with the excitement of it. Matthew was in the seventh heaven of gratified pride over the honour conferred on his Anne, and Marilla was not far behind, although she would have died rather than admit it, and said she didn't think it was very proper for a lot of young folks to be gadding over to the hotel without any responsible person with them.

Anne and Diana were to drive over with Jane Andrews and her brother Billy in their double-seated buggy; and several other Avonlea girls and boys were going, too. There was a party of visitors expected out from town, and after the concert a supper was to be given to the performers.

"Do you really think the organdy will be best?" queried Anne anxiously. "I don't think it's as pretty as my blue-flowered muslin—and it certainly isn't so fashionable."

"But it suits you ever so much better," said Diana. "It's so soft and frilly and clinging. The muslin is stiff, and makes you look too dressed up. But the organdy seems as if it grew on you."

Anne sighed and yielded. Diana was beginning to have a reputation for notable taste in dressing, and her advice on such subjects was much sought after. She was looking very pretty herself on this particular night in a dress of the lovely wild-rose pink, from which Anne was for ever debarred; but she was not to take any part in the concert, so her appearance was of minor importance. All her pains were bestowed upon Anne, who, she vowed, must, for the credit of Avonlea, be dressed and combed and adorned to the queen's taste.

"Pull out that frill a little more—so; here, let me tie your sash; now for your slippers. I'm going to braid your hair in two thick braids, and tie them half-way up with big white bows—no, don't pull out a single curl over your forehead—just have the soft part. There is no way you do your hair suits you so well, Anne, and Mrs. Allan says you look like a Madonna when you part it so. I shall fasten this little white house rose just behind your ear. There was just one on my bush, and I saved it for you."

"Shall I put my pearl beads on?" asked Anne. "Matthew brought me a string from town last week, and I know he'd like to see them on me."

Diana pursed up her lips, put her black head on one side critically, and finally pronounced in favour of the beads, which were thereupon tied around Anne's slim milk-white throat.

"There's something so stylish about you, Anne," said Diana, with unenvious admiration. "You hold your head with such an air. I suppose it's your figure. I am just a dumpling. I've always been afraid of it, and now I know it is so. Well, I suppose I shall just have to resign myself to it."

"But you have such dimples," said Anne, smiling affectionately into the pretty, vivacious face so near her own. "Lovely dimples, like little dents in cream. I have given up all hope of dimples. My dimple-dream will never come true; but so many of my dreams have that I mustn't complain. Am I all ready now?"

"All ready," assured Diana, as Marilla appeared in the doorway, a gaunt figure with grayer hair than of yore and no fewer angles, but with a much softer face. "Come right in and look at our elocutionist, Marilla. Doesn't she look lovely?"

Marilla emitted a sound between a sniff and a grunt.

"She looks neat and proper. I like that way of fixing her hair. But I expect she'll ruin that dress driving over there in the dust and dew with it, and it looks most too thin for these damp nights. Organdy's the most unserviceable stuff in the world anyhow, and I told Matthew so when he got it. But there is no use in saying anything to Matthew nowadays. Time was when he would take my advice, but now he just buys things for Anne regardless, and the clerks at Carmody know they can palm anything off on him. Just let them tell him a thing is pretty and fashionable, and Matthew plunks his money down for it. Mind you keep your skirt clear of the wheel, Anne, and put your warm jacket on."

Then Marilla stalked down-stairs, thinking proudly how sweet Anne looked, with that
"One moonbeam from the forehead to the crown"

and regretting that she could not go to the concert herself to hear her girl recite.

"I wonder if it is too damp for my dress," said Anne anxiously.

"Not a bit of it," said Diana, pulling up the window blind. It's a perfect night, and there won't be any dew. Look at the moonlight."

"I'm so glad my window looks east into the sun-rising," said Anne, going over to Diana. "It's so splendid to see the morning coming up over those long hills and glowing through those sharp fir tops. It's new every morning, and I feel as if I washed my very soul in that bath of earliest sunshine. Oh, Diana, I love this little room so dearly. I don't know how I'll get along without it when I go to town next month."

"Don't speak of your going away to-night," begged Diana. "I don't want to think of it, it makes me so miserable, and I do want to have a good time this evening. What are you going to recite, Anne? And are you nervous?"

"Not a bit. I've recited so often in public I don't mind at all now. I've decided to give 'The Maiden's Vow.' It's so pathetic. Laura Spencer is going to give a comic recitation, but I'd rather make people cry than laugh."

"What will you recite if they encore you?"

"They won't dream of encoring me," scoffed Anne, who was not without her own secret hopes that they would, and already visioned herself telling Matthew all about it at the next morning's breakfast-table. "There are Billy and Jane now—I hear the wheels. Come on."

Billy Andrews insisted that Anne should ride on the front seat with him, so she unwillingly climbed up. She would have much preferred to sit back with the girls, where she could have laughed and chattered to her heart's content. There was not much of either laughter or chatter in Billy. He was a big, fat, stolid youth of twenty, with a round, expressionless face, and a painful lack of conversational gifts. But he admired Anne immensely, and was puffed up with pride over the prospect of driving to White Sands with that slim, upright figure beside him.

Anne, by dint of talking over her shoulder to the girls and occasionally passing a sop of civility to Billy—who grinned and chuckled and never could think of any reply until it was too late—contrived to enjoy the drive in spite of all. It was a night for enjoyment. The road was full of buggies, all bound for the hotel, and laughter, silver-clear, echoed and re-echoed along it. When they reached the hotel it was a blaze of light from top to bottom. They were met by the ladies of the concert committee, one of whom took Anne off to the performers' dressing-room, which was filled with the members of a Charlottetown Symphony Club, among whom Anne felt suddenly shy and frightened and countrified. Her dress, which, in the east gable, had seemed so dainty and pretty, now seemed simple and plain—too simple and plain, she thought, among all the silks and laces that glistened and rustled around her. What were her pearl beads compared to the diamonds of the big, handsome lady near her? And how poor her one wee white rose must look beside all the hot-house flowers the others wore! Anne laid her hat and jacket away, and shrank miserably into a corner. She wished herself back in the white room at Green Gables.

It was still worse on the platform of the big concert hall of the hotel, where she presently found herself. The electric lights dazzled her eyes, the perfume and hum bewildered her. She wished she were sitting down in the audience with Diana and Jane, who seemed to be having a splendid time away at the back. She was wedged in between a stout lady in pink silk and a tall, scornful looking girl in a white lace dress. The stout lady occasionally turned her head squarely around and surveyed Anne through her eyeglasses until Anne, acutely sensitive of being so scrutinized, felt that she must scream aloud; and the white lace girl kept talking audibly to her next neighbour about the "country bumpkins" and "rustic belles" in the audience, languidly anticipating "such fun" from the displays of local talent on the programme. Anne believed that she would hate that white lace girl to the end of life.

Unfortunately for Anne, a professional elocutionist was staying at the hotel and had consented to recite. She was a lithe, dark-eyed woman in a wonderful gown of shimmering gray stuff like woven moonbeams, with gems on her neck and in her dark hair. She had a marvellously flexible voice and wonderful power of expression; the audience went wild over her selection. Anne, forgetting all about herself and her troubles for the time, listened with rapt and shining eyes; but when the recitation ended she suddenly put her hands over her face. She could never get up and recite after that—never. Had she ever thought she could recite? Oh, if she were only back at Green Gables!

At this unpropitious moment her name was called. Somehow, Anne—who did not notice the rather guilty little start of surprise the white lace girl gave, and would not have understood the subtle compliment implied therein if she had—got on her feet, and moved dizzily out to the front. She was so pale that Diana and Jane, down in the audience, clasped each other's hands in nervous sympathy.

Anne was the victim of an overwhelming attack of stage fright. Often as she had recited in public, she had never before faced such an audience as this, and the sight of it paralyzed her energies completely. Everything was so strange, so brilliant, so bewildering—the rows of ladies in evening dress, the critical faces, the whole atmosphere of wealth and culture about her. Very different this from the plain benches at the Debating Club, filled with the homely, sympathetic faces of friends and neighbours. These people, she thought, would be merciless critics. Perhaps, like the white lace girl, they anticipated amusement from her "rustic" efforts. She felt hopelessly, helplessly ashamed and miserable. Her knees trembled, her heart fluttered, a horrible faintness came over her; not a word could she utter, and the next moment she would have fled from the platform despite the humiliation which, she felt, must ever after be her portion if she did so.

But suddenly, as her dilated, frightened eyes gazed out over the audience, she saw Gilbert Blythe away at the back of the room, bending forward with a smile on his face—a smile which seemed to Anne at once triumphant and taunting. In reality it was nothing of the kind. Gilbert was merely smiling with appreciation of the whole affair in general and of the effect produced by Anne's slender white form and spiritual face against a background of palms in particular. Josie Pye, whom he had driven over, sat beside him, and her face certainly was both triumphant and taunting. But Anne did not see Josie, and would not have cared if she had. She drew a long breath and flung her head up proudly, courage and determination tingling over her like an electric shock. She would not fail before Gilbert Blythe—he should never be able to laugh at her, never, never! Her fright and nervousness vanished; and she began her recitation, her clear, sweet voice reaching to the farthest corner of the room without a tremor or a break. Self-possession was fully restored to her, and in the reaction from that horrible moment of powerlessness she recited as she had never done before. When she finished there were bursts of honest applause. Anne, stepping back to her seat, blushing with shyness and delight, found her hand vigorously clasped and shaken by the stout lady in pink silk.

"My dear, you did splendidly," she puffed. "I've been crying like a baby, actually I have. There, they're encoring you—they're bound to have you back!"

"Oh, I can't go," said Anne confusedly. "But yet—I must, or Matthew will be disappointed. He said they would encore me."

"Then don't disappoint Matthew," said the pink lady, laughing.

Smiling, blushing, limpid-eyed, Anne tripped back and gave a quaint, funny little selection that captivated her audience still further. The rest of the evening was quite a little triumph for her.

When the concert was over, the stout, pink lady—who was the wife of an American millionaire—took her under her wing, and introduced her to everybody; and everybody was very nice to her. The professional elocutionist, Mrs. Evans, came and chatted with her, telling her that she had a charming voice and "interpreted" her selections beautifully. Even the white lace girl paid her a languid little compliment. They had supper in the big, beautifully decorated dining-room: Diana and Jane were invited to partake of this, also, since they had come with Anne, but Billy was nowhere to be found, having decamped in mortal fear of some such invitation. He was in waiting for them, with the team, however, when it was all over, and the three girls came merrily out into the calm, white moonshine radiance. Anne breathed deeply, and looked into the clear sky beyond the dark boughs of the firs.

Oh, it was good to be out again in the purity and silence of the night! How great and still and wonderful everything was, with the murmur of the sea sounding through it and the darkling cliffs beyond like grim giants guarding enchanted coasts.

"Hasn't it been a perfectly splendid time?" sighed Jane, as they drove away. "I just wish I was a rich American and could spend my summer at a hotel and wear jewels and low-necked dresses and have ice-cream and chicken salad every blessed day. I'm sure it would be ever so much more fun than teaching school. Anne, your recitation was simply great, although I thought at first you were never going to begin. I think it was better than Mrs. Evans'."

"Oh, no, don't say things like that, Jane," said Anne quickly, "because it sounds silly. It couldn't be better than Mrs. Evans', you know, for she is a professional, and I'm only a schoolgirl, with a little knack of reciting. I'm quite satisfied if the people just liked mine pretty well."

"I've a compliment for you, Anne," said Diana. "At least I think it must be a compliment because of the tone he said it in. Part of it was anyhow. There was an American sitting behind Jane and me—such a romantic-looking man, with coal-black hair and eyes. Josie Pye says he is a distinguished artist, and that her mother's cousin in Boston is married to a man that used to go to school with him. Well, we heard him say—didn't we, Jane?—'Who is that girl on the platform with the splendid Titian hair? She has a face I should like to paint.' There now, Anne. But what does Titian hair mean?"

"Being interpreted it means plain red, I guess," laughed Anne. "Titian was a very famous artist who liked to paint red-haired women."

"Did you see all the diamonds those ladies wore?" sighed Jane. "They were simply dazzling. Wouldn't you just love to be rich, girls?"

"We are rich," said Anne stanchly. "Why, we have sixteen years to our credit, and we're happy as queens, and we've all got imaginations, more or less. Look at that sea, girls—all silver and shadow and vision of things not seen. We couldn't enjoy its loveliness any more if we had millions of dollars and ropes of diamonds. You wouldn't change into any of those women if you could. Would you want to be that white lace girl and wear a sour look all your life, as if you'd been born turning up your nose at the world? Or the pink lady, kind and nice as she is, so stout and short that you'd really no figure at all? Or even Mrs. Evans, with that sad, sad look in her eyes? She must have been dreadfully unhappy sometime to have such a look. You know you wouldn't, Jane Andrews!"

"I don't know—exactly," said Jane unconvinced. "I think diamonds would comfort a person for a good deal."

"Well, I don't want to be any one but myself, even if I go uncomforted by diamonds all my life," declared Anne. "I'm quite content to be Anne of Green Gables, with my string of pearl beads. I know Matthew gave me as much love with them as ever went with Madame the Pink Lady's jewels."