de-en  Johann Wolfgang von Goethe: Gedichte. Ausgabe letzter Hand - Kapitel 23 Easy
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Die schöne Nacht.
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Frühere Fassung: Die Nacht.
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Schauer, der das Herze fühlen, Der die Seele schmelzen macht, Wandelt im Gebüsch im Kühlen.
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Welche schöne, süße Nacht!
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Freude!
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Wollust!
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Kaum zu fassen!
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Und doch wollt ich, Himmel, dir Tausend deiner Nächte lassen, Gäb mein Mädchen Eine mir.
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* Spätere Fassung.
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Die schöne Nacht.
Frühere Fassung: Die Nacht.

Gern verlaß ich diese Hütte,
Meiner Schönen Aufenthalt,
Und durchstreich mit leisem Tritte
Diesen ausgestorbnen Wald.
Luna bricht die Nacht der Eichen,
Zephirs melden ihren Lauf,
Und die Birken streun mit Neigen
Ihr den süßten Weihrauch auf.

Schauer, der das Herze fühlen,
Der die Seele schmelzen macht,
Wandelt im Gebüsch im Kühlen.
Welche schöne, süße Nacht!
Freude! Wollust! Kaum zu fassen!
Und doch wollt ich, Himmel, dir
Tausend deiner Nächte lassen,
Gäb mein Mädchen Eine mir.

*

Spätere Fassung.

Nun verlaß ich diese Hütte,
Meiner Liebsten Aufenthalt,
Wandle mit verhülltem Schritte
Durch den öden finstern Wald.