en-de  Anne of Green Gables /Chapter XIX Medium
KAPITEL 19


Ein Konzert, eine Katastrophe und ein Geständnis


"Marilla, kann ich rübergehen und nur für eine Minute Diana besuchen?" fragte Anne, als sie an einem Februarabend atemlos vom Ostgiebel herunterstürmte.

"Ich sehe nicht ein, was du nach Einbruch der Dunkelheit da zu suchen hast", sagte Marilla kurz. "Du und Diana seid zusammen von der Schule nach Hause gegangen und habt dann eine weitere halbe Stunde dort im Schnee gestanden und die ganze gesegnete Zeit pausenlos geschnattert. Also glaube ich nicht, dass du so dringend los musst, um sie nochmal zu besuchen."

"Aber sie will mich sehen", verteidigte sich Anne. "Sie hat mir etwas sehr Wichtiges zu sagen."

"Woher weißt du das?"

"Weil sie mir gerade von ihrem Fenster aus ein Zeichen gab. Wir haben eine Art und Weise abgesprochen, mit unseren Kerzen und Pappe zu signalisieren. Wir stellen die Kerze auf die Fensterbank und machen Blitze, indem wir die Pappe nach hinten und vorne schieben. So und so viele Blitze bedeuten eine bestimmte Sache. Es war meine Idee, Marilla."

"Ich garantiere, dass du es warst", sagte Marilla nachdrücklich. "Und als Nächstes wirst du die Vorhänge mit deinem Signalisierungsunsinn anzünden."

"Oh, wir sind sehr sorgfältig, Marilla. Und es ist so interessant. Zwei Blitze bedeuten: 'Bist du da?' Drei bedeuten 'ja' und vier 'nein'. Fünf bedeuten: ' Komm so bald wie möglich herüber , da ich etwas Wichtiges zu zeigen habe.' Diana hat gerade fünf Blitze signalisiert, und ich möchte wirklich gerne wissen, was es ist."

"Nun, du brauchst nichts mehr zu erfahren", sagte Marilla sarkastisch. "Du kannst gehen, aber in 10 Minuten bist du wieder zurück, denke daran."

Anne dachte daran und war zur verabredeten Zeit zurück, obwohl kein Sterblicher je ermessen wird, was es gerade sie kostete, die Unterredung mit Diana auf 10 Minuten zu begrenzen. Aber sie hatte sie wenigstens gut genutzt.

"Oh Marilla, was denkst du? Du weißt, morgen ist Dianas Geburtsag. Also, ihre Mutter sagte ihr, sie könnte mich bitten, von der Schule aus mit ihr nach Hause zu gehen und bei ihr zu übernachten. Und ihre Cousins kommen von Newbridge in einem großen Kastenschlitten herüber, um morgen Abend zum Konzert des Debattierclubs im Gemeindesaal zu gehen. Und sie werden Diana und mich zum Konzert mitnehmen - das heißt, wenn du mich gehen lässt. Das wirst du, Marilla, oder? Oh, ich bin so aufgeregt."

"Dann kannst du dich beruhigen, weil du nicht gehst. Du bist besser zu Hause in deinem eigenen Bett und was das Club Konzert angeht, das ist alles Quatsch und kleine Mädchen sollten überhaupt nicht zu solchen Ort ausgehen dürfen."

"Ich bin sicher, dass der Debattierclub eine sehr ehrenwerte Sache ist", flehte Anne.

"Ich sage nicht, dass er das nicht ist. Aber du wirst nicht damit anfangen, dich auf Konzerten herumzutreiben und die ganze Nacht fortzubleiben. Feine Tätigkeiten für Kinder. Ich bin überrascht, dass Mrs. Barry Diana gehen lässt."

"Aber es ist so eine besondere Gelegenheit", klagte Anne, den Tränen nahe. "Diana hat nur einmal Geburtstag im Jahr. Es ist nicht so, als ob Geburtstage gewöhnliche Sachen wären, Marilla. Prissey Andrews wird 'Curfew Must Not Ring To -night' vortragen. Das ist so ein gutes, moralisches Stück, Marilla, ich bin sicher, es wird sehr gut für mich sein, es zu hören. Und der Chor wird vier wunderschöne herzergreifende Lieder singen, die nahezu genauso schön wie Hymnen sind. Und oh, Marilla, der Pfarrer wird teilnehmen; ja in der Tat, er wird; er wird eune Rede halten. Das wird genau das Gleiche wie eine Predigt sein. Bitte, darf ich gehen, Marilla?"

" Du hast gehört, was ich gesagt habe, Anne, ja? Zieh' jetzt deine Stiefel aus und geh' ins Bett. Es ist nach acht."

"Da gibt es noch etwas, Marilla", sagte Anne, und mit einem Atemzug spielte sie ihren letzten Trumpf aus. "Mrs. Barry sagte Diana, dass wir im Gästezimmerbett schlafen könnten. Denk an die Ehre deiner kleinen Anne, die in einem Gästezimmerbett liegen darf."

" Es ist eine Ehre, dass du ohne zurechtkommen musst. Geh ins Bett, Anne, und ich möchte kein weiteres Wort mehr von dir hören."

Als Anne mit kullernden Tränen auf ihren Wangen betrübt nach oben gegangen war, öffnete Matthew, der scheinbar während des ganzen Dialogs im Salon geschlafen hatte, seine Augen und sagte entschieden: "Nun, Marilla, ich denke, du solltest Anne gehen lassen.“

"Das tue ich nicht", entgegnete Marilla "Wer zieht dieses Kind groß, Matthew, du oder ich?"

"Nun, du", räumte Matthew ein.

„Dann misch dich nicht ein.“

„Nun, ich mische mich nicht ein. Es ist nicht einmischend, seine eigene Meinung zu haben. Und meine Meinung ist, dass du Anne gehen lassen solltest.“

"Du würdest meinen, ich sollte Anne zum Mond gehen lassen, wenn sie auf den Gedanken kommt, daran habe ich keinen Zweifel", war Marillas entgegenkommende Erwiderung. "Ich hätte sie vielleicht die Nacht bei Diana verbringen lassen, wenn das alles gewesen wäre." Aber ich stimme diesem Konzertplan nicht zu. Sie würde dorthin gehen und sich wahrscheinlich erkälten und ihren Kopf mit Unsinn und Aufregung volltanken. Das würde sie für eine Woche aus dem Gleichgewicht bringen. Ich verstehe das Naturell dieses Kindes und was gut für es ist, besser als du, Matthew."

"Ich denke, du solltest Anne gehen lassen", wiederholte Matthew nachdrücklich. Argumentation war nicht seine Stärke, aber das Beharren auf seiner Meinung war es sicherlich. Marilla schnappte nach Luft vor Hilflosigkeit und flüchtete sich in Schweigen. Am nächsten Morgen, als Anne das Frühstücksgeschirr im Vorratsraum abwusch, hielt Matthew auf seinem Weg nach draußen zur Scheune inne, um Marilla wieder zu sagen: " Ich denke, du solltest Anne gehen lassen, Marilla."

Im ersten Moment blickte Marilla , als denke sie Dinge, die man nicht in den Mund nimmt. Dann gab sie dem Unvermeidlichen nach und sagte schroff: "Nun gut, sie kann gehen, denn nichts anderes wird dir zusagen."

Anne eilte aus der Speisekammer, den tropfenden Spüllappen in der Hand.

"Oh, Marilla, Marilla, sag diese gesegneten Worte noch einmal."

"Ich schätze mal, sie einmal zu sagen, reicht. Das ist Matthews Handeln und ich wasche meine Hände in Unschuld. Wenn du dir eine Lungenentzündung einfängst, weil du in einem fremden Bett schläfst oder mitten in der Nacht aus diesem heißen Saal kommst, gib nicht mir die Schuld, mach Matthew verantwortlich. Anne Shirley, du tropfst fettiges Wasser über den ganzen Boden. Ich habe noch nie so ein unachtsames Kind gesehen."

"Oh ich weiß, dass ich eine große Plage für dich bin, Marilla", sagte Anne reumütig. "Ich mache so viele Fehler. Aber dann denk bloß an all die Fehler, die ich nicht mache, obschon ich es könnte. Ich besorge etwas Sand und scheuere die Flecken weg, bevor ich zur Schule gehe. Oh Marilla, es lag mir so am Herzen, zu diesem Konzert zu gehen. Ich war nie in meinem Leben auf einem Konzert und wenn die anderen Mädchen darüber sprechen, fühle ich mich so ausgeschlossen. Du hast einfach nicht gewusst, wie ich das empfunden habe, aber wie du siehst, wusste es Matthew. Matthew versteht mich und es ist so schön, verstanden zu werden, Marilla."

Anne war zu aufgeregt, um an diesem Morgen dem Unterricht in der Schule gerecht zu werden. Gilbert Blythe buchstabierte sie in der Klasse in Grund und Boden und ließ sie im Kopfrechnen klar weit hinter sich. Die einhergehende Demütigung Annes war trotzdem weniger schlimm, als sie hätte sein können, in Anbetracht des Konzertes und des Bettes im Gästezimmer. Sie und Diana redeten ständig darüber, sodass sie bei einem strengeren Lehrer als Mr. Phillips unweigerlich schreckliche Schande erfahren hätten.

Anne hatte das Gefühl, dass sie es nicht ertragen hätte, wenn sie nicht zum Konzert gegangen wäre, denn an diesem Tag in der Schule wurde nichts anderes besprochen. Der Avonlea Debattierclub, der sich den ganzen Winter vierzehntäglich traf, hatte verschiedene, kleinere, kostenlose Unterhaltungen gehabt; aber dies sollte eine große Sache sein, Eintritt zehn Cent, zu Gunsten der Bibliothek. Die Jugend von Avonlea hatte seit Wochen geprobt und alle Schüler waren besonders wegen älterer Brüder und Schwestern, die mitmachen würden, daran interessiert. Jeder in der Schule im Alter über neun erwartete zu gehen, außer Carrie Sloane, deren Vater Marillas Meinung über kleine Mädchen, die zu nächtlichen Konzerten gehen, teilte. Carrie Sloane weinte den ganzen Nachmittag in ihre Grammatik und hatte das Gefühl, dass das Leben nicht lebenswert war.

Für Anne begann die wahre Aufregung mit Schulschluss und steigerte sich von dort zu einem Höhepunkt, bis sie im Konzert selbst den Knalleffekt eines wahren Freudentaumels erreichte. Sie tranken "absolut vornehm Tee", und dann kam in Dianas kleinem Zimmer oben die delikate Beschäftigung des Ankleidens, Diana frisierte Annes Pony im neuen Schmalzlockenstil und Anne band Dianas Schleifen mit dem besten Geschick, das sie besaß; und sie probierten mindestens ein halbes Dutzend verschiedene Arten aus, das Haar am Hinterkopf hochzustecken. Endlich waren sie fertig, die Wangen scharlachrot und die Augen strahlend vor Aufregung.

Freilich, Anne konnte sich eines kleinen Stiches nicht erwehren, als sie ihre schlichte, schwarze Mütze und ihren unförmigen, knappärmeligen, selbstgemachten grauen Mantel mit Dianas kecker Pelzkappe und der schicken, kurzen Jacke verglich. Aber sie erinnerte sich rechtzeitig daran, dass sie Fantasie hatte und nutzen konnte.

Dann kamen Dianas Cousins, die Murrays aus Newbridge; sie drängten sich alle in den großen Kastenschlitten, zwischen Stroh und pelzige Reisedecken. Anne genoß die Fahrt zur Halle und glitt über die seidenweichen Straßen mit knirschendem Schnee unter den Kufen. Es gab einen überwältigenden Sonnenuntergang und die verschneiten Berge und das dunkelblaue Wasser des St. Lawrence Golf schienen von Pracht umrandet wie eine riesige Schüssel randvoll mit Perlen und Saphiren von Wein und Feuer. Das Klingeln von Schlittenglocken und entferntes Lachen, das wie die Heiterkeit von Waldelfen schien, kam aus jedem Viertel.

"Oh, Diana", hauchte Anne und drückte dabei die behandschuhte Hand Dianas unter der Pelzdecke, "ist das nicht wie in einem wunderschönen Traum? Schau ich wirklich genauso aus wie immer? Ich fühle mich so anders dass es mir scheint, es muss sich in meinem Aussehen widerspiegeln."

"Du siehst schrecklich nett aus", sagte Diana, die gerade ein Kompliment von einem ihrer Cousins bekommen hatte und das Gefühl hatte, sie sollte es weitergeben. "Du hast die schönste Farbe."

Das Programm dieser Nacht war eine Serie von "Nervenkitzel" für mindestens eine Zuhörerin im Publikum, und, wie Anne Diana versicherte, war jeder nachfolgende Rausch aufregender als der vorherige. Als Prissy Andrews, in einem neuen, rosafarbenen Seidengürtel gekleidet, mit einer Perlenkette um ihren glatten, weißen Hals und echten Nelken in ihrem Haar - Gerüchte munkelten, dass der Lehrer den ganzen Weg aus der Stadt danach für sie geschickt hatte - „die widerliche Leiter erklomm, dunkel, ohne einen Lichtstrahl“, erschauderte Anne in genüsslichem Mitgefühl; als der Chor sang: „Weit über den zarten Gänseblümchen“, starrte Anne an die Decke, als ob sie mit Engeln bemalt wäre; als Sam Sloane fortfuhr „Wie Sockery eine Henne zum Brüten brachte“ zu erklären und zu veranschaulichen, lachte Anne, bis die Leute, die neben ihr saßen, auch lachten, mehr aus Sympathie für sie, als aus Vergnügen an einer Auswahl, die sogar für Avonlea ziemlich abgedroschen war; und als Mr. Phillips Mark Antons Grabrede über den toten Körper Cäsars in den herzergreifendsten Tönen wiedergab- und dabei am Ende jeden Satzes zu Prissy Andrews blickte - hatte Anne das Gefühl, sie könne aufstehen und an Ort und Stelle meutern, wenn nur ein römischer Bürger vorausging.

Nur eine Programmnummer interessierte sie nicht. Sobald Gilbert Blythe "Bingen am Rhein" rezitierte, nahm Anne Rhoda Murrays Büchereibuch und las es, bis er geendet hatte, während Diana in die Hände klatschte, bis sie kribbelten, saß sie stocksteif und bewegungslos.

Es war elf, als sie nach Hause kamen, gesättigt vom zügellosen Leben, aber mit dem überaus süßen Reiz, alles noch zu erzählen. Alle schienen zu schlafen und das Haus war unbeleuchtet und ruhig. Anne und Diana gingen auf Zehenspitzen in den Salon, ein langer, schmaler Raum, von dem aus man in das Gästezimmer gelangte. Es war angenehm warm und schummrig beleuchtet von der glühenden Kohle im Rost.

Lass uns hier unsere Kleider ausziehen", sagte Diana. "Es ist so schön warm."

"War es nicht eine schöne Zeit?" , seufzte Anne hingerissen. Es muss herrlich sein, sich dort zu erheben und zu rezitieren. Denkst du, wir werden jemals darum gebeten, Diana?"

"Ja natürlich, eines Tages. Sie wollen immer, dass die großen Schüler rezitieren. Gilbert Blythe macht das oft und er ist nur zwei Jahre älter als wir. Oh, Anne, wie konntest du so tun, als ob du ihm nicht zuzuhörst? Als er zu der Zeile kam:' Es gibt noch jemanden, keine Schwester', sah er direkt auf dich herab."

"Diana", sagte Anne mit Erhabenheit, "du bist meine Busenfreundin, aber ich kann nicht einmal dir erlauben, mit mir über diese Person zu sprechen. Bist du fertig fürs Bett? Lass uns ein Wettrennen machen und sehen, wer zuerst im Bett ist."

Der Vorschlag sagte Diana zu. Die zwei kleinen, weißgekleideten Gestalten flogen den langen Raum entlang, durch die Gästezimmertür und hüpften im selben Moment auf das Bett. Und dann - bewegte sich - irgendetwas - neben ihnen, da war ein Japsen und ein Schrei - und jemand sagte in dumpfem Ton: "Barmherzige Güte!"

Anne und Diana waren nie in der Lage, genau zu sagen, wie sie aus diesem Bett ausgestiegen und aus dem Zimmer gekommen waren. Sie wussten nur noch, dass sie nach einer fieberhaften Eile zitternd nach oben schlichen.

"Oh, wer war es - was war es?" wisperte Anne, und ihre Zähne klapperten vor Kälte und Angst.

"Es war Tante Josephine", sagte Diana und keuchte vor Lachen. "Oh, Anne, es war Tante Josephine, allerdings kam sie, um da zu sein. Oh, und ich weiß, sie wird wütend sein. Es ist schrecklich - es ist wirklich schrecklich - aber hast du jemals etwas so Komisches gewusst, Anne?"

"Wer ist deine Tante Josephine?"

" Sie ist Vaters Tante und sie lebt in Charlottetown. Sie ist schrecklich alt - jedenfalls siebzig - und ich glaube nicht, dass sie jemals ein kleines Mädchen war. Wir rechneten mit ihrem Besuch, aber nicht so bald. Sie ist furchtbar pedantisch und ordentlich und sie wird darüber schrecklich schimpfen, ich weiß. Nun, wir müssen bei Minnie May schlafen und du kannst dir nicht vorstellen, wie sie strampelt."

Miss Josephine Barry erschien nicht beim zeitigen Frühstück am nächsten Morgen. Mrs. Barry lächelte die beiden kleinen Mädchen freundlich an.

"Habt ihr euch gestern Abend gut unterhalten? Ich habe versucht, wach zu bleiben, bis ihr nach Hause kamt, weil ich euch sagen wollte, dass Tante Josephine gekommen war und dass ihr doch nach oben gehen müsstet, aber ich war so erschöpft, dass ich einschlief. Ich hoffe, du störtest deine Tante nicht, Diana."

Diana wahrte ein taktvolles Schweigen, aber sie und Anne lächelten sich verstohlen mit schuldbewusster Belustigung über dem Tisch an. Anne flitzte nach dem Frühstück nach Hause und blieb in glückseliger Unkenntnis des Tumultes, der sich augenblicklich im Haushalt Barry ergab, bis zum späten Nachmittag, als sie bei einen Botengang für Marilla zu Mrs. Lynde ging.

"Also du und Diana habt die arme alte Miss Barry letzte Nacht fast zu Tode erschreckt ?" sagte Mrs. Lynde streng, aber mit einem Funkeln in ihren Augen. "Mrs. Barry war vor ein paar Minuten auf ihrem Weg nach Carmody hier. Sie ist wirklich besorgt darüber. Die alte Miss Barry war in einer schrecklichen Stimmung, als sie heute Morgen aufstand - und Josephine Barrys Laune ist kein Scherz, das kann ich dir sagen. Sie würde überhaupt nicht mehr mit Diana sprechen."

"Es war nicht Dianas Schuld", sagte Anne zerknirscht. "Es war meine. Ich schlug ein Rennen vor, um zu sehen, wer zuerst im Bett sein würde."

"Ich wusste es!" sagte Mrs. Lynde mit dem Jubel desjenigen, der es richtig geraten hat. "Ich wusste, dass diese Idee aus deinem Kopf stammte. Nun, es hat eine Menge Ärger gegeben, das ist was. Die alte Miss Barry kam, um für einen Monat zu bleiben, aber sie erklärte, sie werde keinen Tag mehr bleiben und wird morgen, Sonntag, in die Stadt zurückkehren, so wie die Dinge liegen. Sie wäre heute gegangen, wenn sie sie hätten mitnehmen können. Sie hatte versprochen, Dianas Musikstunden für ein Quartal zu bezahlen, aber nun ist sie entschlossen, überhaupt nichts für einen solchen Wildfang zu tun. Oh, ich denke, sie hatten heute Morgen deswegen eine lebhafte Zeit. Die Barrys müssen sich angegriffen fühlen. Die alte Miss Barry ist reich und sie würden sich gerne gut mir ihr stellen. "Natürlich hat Mrs. Barry nicht gerade das zu mir gesagt, aber ich bin ein ganz guter Menschenkenner, darum geht es."

"Ich bin so ein unglückliches Mädchen", klagte Anne. "Ich bringe mich immer selbst in Schwierigkeiten und meine besten Freunde - Leute, für die ich auch mein Herzblut vergießen würde - auch in sie hinein." Können Sie mir sagen, warum es so ist, Mrs. Lynde?"

" Weil du zu unachtsam und impulsiv bist, Kind, darum. Du hörst nie auf zu denken - was auch immer dir zu sagen oder zu tun in den Sinn kommt, du sagst oder tust es, ohne einen Moment nachzudenken."

"Oh, aber das ist das Beste daran", protestierte Anne. "Etwas blitzt dir einfach durch den Kopf, so aufregend, und du musst damit heraus." "Wenn du aufhörst, es zu überdenken, zerstörst du alles. Haben Sie das noch nie selbst empfunden, Mrs. Lynde?"

Nein, Mrs. Lynde hatte es nicht. Sie schüttelte weise den Kopf.

"Du musst lernen, ein wenig nachzudenken, Anne, das ist es." Das Sprichwort, das du befolgen musst, lautet: "Schau, bevor du springst" - vor allem in Gästebetten."

Frau Lynde lachte entspannt über ihren schwachen Witz, aber Anne blieb versonnen. Sie fand daran nichts zu lachen in der Situation, die ihr besonders schwerwiegend erschien. Als sie Mrs. Lynde verließ, nahm sie den Weg quer durch die verharschten Felder nach Orchard Slope. Diana traf sie an der Küchentür.

" Deine Tante Josephine war darüber sehr verärgert, nicht wahr?" wisperte Anne.

"Ja", antwortete Diana, während sie ein Kichern unterdrückte und einen besorgten kurzen Blick über die Schulter zur geschlossenen Wohnzimmertür warf. " Sie tanzte vor Zorn ziemlich herum, Anne. Oh, wie sie schimpfte. Sie sagte, ich sei das Mädchen mit dem schlechtesten Benehmen, das sie je sah und meine Eltern sollten sich darüber schämen, wie sie mich erzogen haben. Sie sagt, sie werde nicht bleiben und mir ist das ganz sicher egal. Aber Vater und Mutter nicht."

"Warum hast du ihnen nicht gesagt, dass es meine Schuld war?" fragte Anne nach.

"Es ist wahrscheinlich, dass ich so etwas tun würde, nicht wahr?" sagte Diana nur verächtlich. "Ich bin keine Petze, Anne Shirley und ich war sowieso genauso schuld wie du."

"Gut, ich werde es ihr selber sagen", sagte Anne resolut.

Diana machte große Augen.

"Anne Shirley, das würdest du nie tun! Mensch- sie wird dich bei lebendigem Leib essen!"

"Mach mir nicht noch mehr Angst, als ich schon habe", flehte Anne. "Ich würde lieber auf eine Kanonenmündung zugehen. Aber ich muss es tun, Diana. Es war meine Schuld und ich muss es bekennen. Ich hatte glücklicherweise Übung darin, zu beichten."

"Also, sie ist im Zimmer", sagte Diana. "Wenn du willst, kannst du reingehen. Ich würde es nicht wagen. Und ich glaube nicht, dass du was Gutes tust."

Mit dieser Ermutigung wagte Anne sich in die Höhle des Löwen - da heißt, sie ging entschlossen zur Wohnzimmertür und klopfte leise. Es folgte ein scharfes "Herein" .

Miss Josephine Barry, dünn, prüde und unnachgiebig, strickte erbittert am Feuer, ihr Zorn ziemlich ungestillt und ihre Augen durch ihre goldumrandete Brille blitzend. Sie rollte in ihrem Stuhl herum und erwartete Diana zu sehen und erblickte ein bleiches Mädchen, dessen große Augen randvoll mit einer Mischung aus verzweifeltem Mut und schwindendem Schrecken angefüllt waren.

"Wer bist du?" fragte Miss Josephine Barry ohne Umschweife nach.

"Ich bin Anne von Green Gables", sagte die kleine Besucherin zitternd, ihre Hände auf ihre typische Weise verschränkend, "und ich bin gekommen, um zu gestehen, wenn es Ihnen recht ist."

"Was gestehen?"

"Dass es alles meine Schuld war, letzte Nacht im Bett auf Sie gesprungen zu sein. Ich versprach es. Diana hätte nie an so etwas gedacht , da bin ich sicher. Diana ist ein sehr damenhaftes Mädchen, Miss Barry. Sie müssen daher einsehen, wie ungerecht es ist, sie verantwortlich zu machen."

"Oh, muss ich, he? Ich denke vielmehr, dass Diana zumindest ihren Anteil am Springen hat. Solch ein Gehabe in einem anständigen Haus!"

"Aber wir hatten nur Spaß gemacht", beharrte Anne. "Ich finde, Sie sollten uns verzeihen, Miss Barry, jetzt, da wir uns entschuldigt haben. Und jedenfalls, bitte vergeben Sie Diana und lassen Sie sie ihren Musikunterricht haben. Dianas Herz ist ganz erpicht auf ihren Musikunterricht, Miss Barry, und ich weiß zu gut, wie es ist, sein Herz an ein Sache zu hängen und es nicht zu bekommen. Wenn Sie auf irgendjemanden böse sein müssen, seien Sie auf mich böse. Ich bin es seit meinen frühen Tagen so gewohnt, dass Leute auf mich böse sind, dass ich es viel besser ertragen kann, als Diana."

Ein großer Teil des zornigen Blitzens war zu diesem Zeitpunkt aus den Augen der alten Dame verschwunden und war durch einen Funken amüsierten Interesses ersetzt worden. Aber sie sagte immer noch streng: "Ich glaube nicht, dass es eine Entschuldigung für dich ist, dass du nur Spaß gemacht hast. Als ich jung war, haben kleine Mädchen nicht diese Art von Spaß getrieben. Du weißt nicht, wie es ist, nach einer langen und beschwerlichen Reise von zwei großen Mädchen, die ankommen und auf dich springen, aus einem festen Schlaf gerissen zu werden."

"Ich weiß es nicht, aber ich kann es mir vorstellen" sagte Anne eifrig. "Ich bin sicher, dass es sehr beunruhigend gewesen sein muss. Aber dann ist da auch unsere Sichtweise. Haben Sie etwas Fantasie, Miss Barry? Wenn das so ist, dann versetzten Sie sich an unsere Stelle. Wir wussten nicht, dass irgendjemand in diesem Bett war und Sie haben uns fast zu Tode erschreckt. Es war einfach schrecklich, wie wir uns fühlten. Und dann konnten wir nicht, wie versprochen, im Gästezimmer schlafen. Ich gehe davon aus, dass Sie es gewohnt sind, in Gästezimmern zu schlafen. Aber stellen Sie sich nur vor, was Sie empfinden würden, wenn Sie ein kleines Waisenkind wären, das niemals eine solche Ehre gehabt hatte."

Zu diesem Zeitpunkt war jedes Blitzen verschwunden. Miss Barry lachte sogar - ein Klang, der bei Diana, die in sprachloser Angst draußen in der Küche wartete, ein großes Aufatmen verursachte.

"Ich fürchte, meine Vorstellungskraft ist ein bisschen eingerostet - es ist so lange her, seit ich sie nutzte", sagte sie. Ich darf sagen, deine Forderung nach Verständnis ist ebenso überzeugend wie meine. Es hängt immer davon ab, aus welchem Blickwinkel wir es betrachten. Setz dich zu mir und erzähl mir über dich."

"Es tut mir sehr leid, dass ich das nicht kann", sagte Anne entschieden. "Ich würde es gerne, denn Sie wirken wie eine interessante Dame, und Sie sind vielleicht sogar eine Seelenverwandte, obwohl Sie nicht so aussehen." Aber es ist meine Pflicht, nach Hause zu Miss Marilla Cuthbert zu gehen. Miss Marilla Cuthbert ist eine sehr nette Dame, die mich aufgenommen hat, um mich anständig zu erziehen. Sie tut ihr Bestes, aber es ist eine sehr entmutigende Arbeit. Sie dürfen es ihr nicht anlasten, weil ich auf das Bett gesprungen bin. Aber bevor ich gehe, wünschte ich, dass Sie mir sagen würden, ob Sie Diana vergeben und so lange in Avonlea bleiben werden, wie Sie es vorhatten."

"Ich denke, das werde ich vielleicht, wenn du hin und wieder vorbeikommst und mit mir redest", sagte Miss Barry.

An diesem Abend gab Miss Barry Diana einen silbernen Armreif und teilte den älteren Mitglieders des Haushaltes mit, dass sie ihren Koffer ausgepackt hatte.

"Ich habe mich entschieden, einfach zu bleiben, dem Anne-Mädchen zuliebe, um es besser kennenzulernen", sagte sie offen "Sie amüsiert mich und in meinem Alter ist eine amüsante Person eine Seltenheit."

Als Marilla die Geschichte hörte, war ihr einziger Kommentar: "Ich habe es dir ja gesagt." Das war an Matthew gerichtet.

Miss Barry blieb den ganzen Monat. Sie war ein angenehmerer Gast als sonst, weil Anne sie bei guter Laune hielt. Sie wurden feste Freunde.

Als Miss Barry wegging, sagte sie:"Denk daran, du Anne-Mädchen, wenn du in die Stadt kommst, musst du mich besuchen und ich werde dich zum Schlafen in mein 'freiestes' Gästebett legen."

"Miss Barry war im Grunde eine verwandte Seele", vertraute Anne Marilla an. "Zuerst würdest du das nicht glauben, wenn du sie anschaust, aber sie ist eine. Du findest das nicht am Anfang heraus, wie in Matthews Fall, aber nach einer Weile wirst du es sehen. Verwandte Seelen sind nicht so rar, wie ich dachte. Es ist so herrlich herauszufinden, dass es so viele von ihnen auf der Welt gibt."
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CHAPTER XIX.
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A CONCERT, A CATASTROPHE, AND A CONFESSION.
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Marilla, can I go over to see Diana just for a minute?"
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asked Anne, running breathlessly down from the east gable one February evening.
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So I don't think you're very badly off to see her again."
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"But she wants to see me," pleaded Anne.
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"She has something very important to tell me."
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"How do you know she has?"
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"Because she just signalled to me from her window.
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We have arranged a way to signal with our candles and cardboard.
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So many flashes mean a certain thing.
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It was my idea, Marilla."
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"I'll warrant you it was," said Marilla emphatically.
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"Oh, we're very careful, Marilla.
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And it's so interesting.
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Two flashes mean, 'Are you there?'
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Three mean 'yes' and four 'no.'
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Five mean, 'Come over as soon as possible, because I have something important to reveal.'
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Diana has just signalled five flashes, and I'm really suffering to know what it is."
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"Well, you needn't suffer any longer," said Marilla sarcastically.
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"You can go, but you're to be back here in just ten minutes, remember that."
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But at least she had made good use of them.
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"Oh, Marilla, what do you think?
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You know to-morrow is Diana's birthday.
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You will, won't you, Marilla?
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Oh, I feel so excited."
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"You can calm down then, because you're not going.
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"I'm sure the Debating Club is a most respectable affair," pleaded Anne.
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"I'm not saying it isn't.
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Pretty doings for children.
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I'm surprised at Mrs. Barry's letting Diana go."
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"But it's such a very special occasion," mourned Anne, on the verge of tears.
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"Diana has only one birthday in a year.
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It isn't as if birthdays were common things, Marilla.
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Prissy Andrews is going to recite 'Curfew Must Not Ring To-night.'
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That will be just about the same thing as a sermon.
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Please, mayn't I go, Marilla?"
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"You heard what I said, Anne, didn't you?
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Take off your boots now and go to bed.
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It's past eight."
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"Mrs. Barry told Diana that we might sleep in the spare-room bed.
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Think of the honour of your little Anne being put in the spare-room bed."
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"It's an honour you'll have to get along without.
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Go to bed, Anne, and don't let me hear another word out of you."
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"I don't then," retorted Marilla.
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"Who's bringing this child up, Matthew, you or me?"
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"Well now, you," admitted Matthew.
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"Don't interfere then."
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"Well now, I ain't interfering.
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It ain't interfering to have your own opinion.
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And my opinion is that you ought to let Anne go."
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unit 68
"I might have let her spend the night with Diana, if that was all.
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unit 69
But I don't approve of this concert plan.
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unit 70
unit 71
It would unsettle her for a week.
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unit 72
I understand that child's disposition and what's good for it better than you, Matthew."
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unit 73
"I think you ought to let Anne go," repeated Matthew firmly.
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unit 74
Argument was not his strong point, but holding fast to his opinion certainly was.
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unit 75
Marilla gave a gasp of helplessness and took refuge in silence.
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For a moment Marilla looked things not lawful to be uttered.
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Anne flew out of the pantry, dripping dish-cloth in hand.
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"Oh, Marilla, Marilla, say those blessed words again."
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"I guess once is enough to say them.
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This is Matthew's doings and I wash my hands of it.
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Anne Shirley, you're dripping greasy water all over the floor.
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I never saw such a careless child."
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"Oh, I know I'm a great trial to you, Marilla," said Anne repentantly.
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"I make so many mistakes.
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But then just think of all the mistakes I don't make, although I might.
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I'll get some sand and scrub up the spots before I go to school.
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Oh, Marilla, my heart was just set on going to that concert.
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You didn't know just how I felt about it, but you see Matthew did.
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Matthew understands me, and it's so nice to be understood, Marilla."
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Anne was too excited to do herself justice as to lessons that morning in school.
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At last they were ready, cheeks scarlet and eyes glowing with excitement.
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unit 107
But she remembered in time that she had an imagination and could use it.
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unit 113
Do I really look the same as usual?
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unit 114
I feel so different that it seems to me it must show in my looks."
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"You've got the loveliest colour."
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Only one number on the programme failed to interest her.
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Everybody seemed asleep and the house was dark and silent.
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It was pleasantly warm and dimly lighted by the embers of a fire in the grate.
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"Let's undress here," said Diana.
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"It's so nice and warm."
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"Hasn't it been a delightful time?"
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sighed Anne rapturously.
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unit 129
It must be splendid to get up and recite there.
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unit 130
Do you suppose we will ever be asked to do it, Diana?"
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"Yes, of course, some day.
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They're always wanting the big scholars to recite.
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Gilbert Blythe does often and he's only two years older than us.
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unit 134
Oh, Anne, how could you pretend not to listen to him?
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unit 137
Are you ready for bed?
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Let's run a race and see who'll get to the bed first."
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unit 139
The suggestion appealed to Diana.
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unit 142
unit 144
"Oh, who was it—what was it?"
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whispered Anne, her teeth chattering with cold and fright.
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"It was Aunt Josephine," said Diana, gasping with laughter.
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"Oh, Anne, it was Aunt Josephine, however she came to be there.
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Oh, and I know she will be furious.
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"Who is your Aunt Josephine?"
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"She's father's aunt and she lives in Charlottetown.
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She's awfully old—seventy anyhow—and I don't believe she was ever a little girl.
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We were expecting her out for a visit, but not so soon.
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She's awfully prim and proper and she'll scold dreadfully about this, I know.
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Well, we'll have to sleep with Minnie May—and you can't think how she kicks."
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Miss Josephine Barry did not appear at the early breakfast the next morning.
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Mrs. Barry smiled kindly at the two little girls.
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"Did you have a good time last night?
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I hope you didn't disturb your aunt, Diana."
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"So you and Diana nearly frightened poor old Miss Barry to death last night?"
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said Mrs. Lynde severely, but with a twinkle in her eye.
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"Mrs. Barry was here a few minutes ago on her way to Carmody.
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She's feeling real worried over it.
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She wouldn't speak to Diana at all."
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"It wasn't Diana's fault," said Anne contritely.
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"It was mine.
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I suggested racing to see who would get into bed first."
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"I knew it!"
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said Mrs. Lynde with the exultation of a correct guesser.
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"I knew that idea came out of your head.
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Well, it's made a nice lot of trouble, that's what.
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She'd have gone to-day if they could have taken her.
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Oh, I guess they had a lively time of it there this morning.
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The Barrys must feel cut up.
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Old Miss Barry is rich and they'd like to keep on the good side of her.
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"I'm such an unlucky girl," mourned Anne.
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Can you tell me why it is so, Mrs.
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Lynde?"
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"It's because you're too heedless and impulsive, child, that's what.
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"Oh, but that's the best of it," protested Anne.
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"Something just flashes into your mind, so exciting, and you must out with it.
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If you stop to think it over you spoil it all.
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Haven't you never felt that yourself, Mrs.
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Lynde?"
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unit 194
No, Mrs. Lynde had not.
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She shook her head sagely.
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"You must learn to think a little, Anne, that's what.
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Mrs. Lynde laughed comfortably over her mild joke, but Anne remained pensive.
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unit 200
unit 201
Diana met her at the kitchen door.
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"Your Aunt Josephine was very cross about it, wasn't she?"
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whispered Anne.
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"She was fairly dancing with rage, Anne.
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Oh, how she scolded.
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She says she won't stay and I'm sure I don't care.
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But father and mother do."
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"Why didn't you tell them it was my fault?"
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demanded Anne.
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"It's likely I'd do such a thing, isn't it?"
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said Diana with just scorn.
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"I'm no telltale, Anne Shirley, and anyhow I was just as much to blame as you."
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"Well, I'm going in to tell her myself," said Anne resolutely.
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Diana stared.
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"Anne Shirley, you'd never!
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why—she'll eat you alive!"
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"Don't frighten me any more than I am frightened," implored Anne.
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"I'd rather walk up to a cannon's mouth.
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But I've got to do it, Diana.
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It was my fault and I've got to confess.
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I've had practice in confessing fortunately."
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"Well, she's in the room," said Diana.
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"You can go in if you want to.
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I wouldn't dare.
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And I don't believe you'll do a bit of good."
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A sharp "Come in" followed.
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"Who are you?"
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demanded Miss Josephine Barry without ceremony.
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"Confess what?"
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"That it was all my fault about jumping into bed on you last night.
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I suggested it.
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Diana would never have thought of such a thing, I am sure.
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Diana is a very lady-like girl, Miss Barry.
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So you must see how unjust it is to blame her."
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"Oh, I must, hey?
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I rather think Diana did her share of the jumping at least.
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Such carryings-on in a respectable house!"
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"But we were only in fun," persisted Anne.
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"I think you ought to forgive us, Miss Barry, now that we've apologized.
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And anyhow, please forgive Diana and let her have her music lessons.
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If you must be cross with any one, be cross with me.
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Little girls never indulged in that kind of fun when I was young.
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"I don't know, but I can imagine," said Anne eagerly.
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"I'm sure it must have been very disturbing.
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unit 256
But then, there is our side of it too.
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Have you any imagination, Miss Barry?
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If you have, just put yourself in our place.
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We didn't know there was anybody in that bed and you nearly scared us to death.
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It was simply awful the way we felt.
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And then we couldn't sleep in the spare room after being promised.
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I suppose you are used to sleeping in spare rooms.
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All the snap had gone by this time.
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I dare say your claim to sympathy is just as strong as mine.
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unit 268
It all depends on the way we look at it.
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Sit down here and tell me about yourself."
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"I am very sorry I can't," said Anne firmly.
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But it is my duty to go home to Miss Marilla Cuthbert.
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Miss Marilla Cuthbert is a very kind lady who has taken me to bring up properly.
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She is doing her best, but it is very discouraging work.
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You must not blame her because I jumped on the bed.
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"She amuses me, and at my time of life an amusing person is a rarity."
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Marilla's only comment when she heard the story was, "I told you so."
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This was for Matthew's benefit.
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Miss Barry stayed her month out and over.
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She was a more agreeable guest than usual, for Anne kept her in good humour.
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They became firm friends.
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"Miss Barry was a kindred spirit, after all," Anne confided to Marilla.
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"You wouldn't think so to look at her, but she is.
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Kindred spirits are not so scarce as I used to think.
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It's splendid to find out there are so many of them in the world."
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Update: Thank to Gaby and her watching the movie, we now know that:
1. Anne only use the formal form ("Sie") at the start, but later (we agreed for Chapter XI) she will say "du" to Marilla and Matthew, and the formal form with everybody else but her classmates. Marilla and Rachel are friends and they use "du".
2. She likes overstatements and superlatives.
3. We need to translate "green gables" as it is done in the movie.

Anne of Green Gables (1908)

Written for all ages, it has been considered a children's novel since the mid-twentieth century. It recounts the adventures of Anne Shirley, an 11-year-old orphan girl who is mistakenly sent to Matthew and Marilla Cuthbert, a middle-aged brother and sister who had intended to adopt a boy to help them on their farm in Prince Edward Island. The novel recounts how Anne makes her way with the Cuthberts, in school, and within the town. Since publication, Anne of Green Gables has sold more than 50 million copies and has been translated into 20 languages. It has been adapted as film, made-for-television movies, and animated and live-action television series. — Excerpted from Anne of Green Gables (1908) on Wikipedia, the free encyclopedia.
https://en.wikisource.org/wiki/Anne_of_Green_Gables_(1908)

by gaelle044 8 months, 1 week ago

CHAPTER XIX.

A CONCERT, A CATASTROPHE, AND A CONFESSION.

Marilla, can I go over to see Diana just for a minute?" asked Anne, running breathlessly down from the east gable one February evening.

"I don't see what you want to be traipsing about after dark for," said Marilla shortly. "You and Diana walked home from school together and then stood down there in the snow for half an hour more, your tongues going the whole blessed time, clickety-clack. So I don't think you're very badly off to see her again."

"But she wants to see me," pleaded Anne. "She has something very important to tell me."

"How do you know she has?"

"Because she just signalled to me from her window. We have arranged a way to signal with our candles and cardboard. We set the candle on the window-sill and make flashes by passing the cardboard back and forth. So many flashes mean a certain thing. It was my idea, Marilla."

"I'll warrant you it was," said Marilla emphatically. "And the next thing you'll be setting fire to the curtains with your signalling nonsense."

"Oh, we're very careful, Marilla. And it's so interesting. Two flashes mean, 'Are you there?' Three mean 'yes' and four 'no.' Five mean, 'Come over as soon as possible, because I have something important to reveal.' Diana has just signalled five flashes, and I'm really suffering to know what it is."

"Well, you needn't suffer any longer," said Marilla sarcastically. "You can go, but you're to be back here in just ten minutes, remember that."

Anne did remember it and was back in the stipulated time, although probably no mortal will ever know just what it cost her to confine the discussion of Diana's important communication within the limits of ten minutes. But at least she had made good use of them.

"Oh, Marilla, what do you think? You know to-morrow is Diana's birthday. Well, her mother told her she could ask me to go home with her from school and stay all night with her. And her cousins are coming over from Newbridge in a big pung sleigh to go to the Debating Club concert at the hall to-morrow night. And they are going to take Diana and me to the concert—if you'll let me go, that is. You will, won't you, Marilla? Oh, I feel so excited."

"You can calm down then, because you're not going. You're better at home in your own bed, and as for that Club concert, it's all nonsense, and little girls should not be allowed to go out to such places at all."

"I'm sure the Debating Club is a most respectable affair," pleaded Anne.

"I'm not saying it isn't. But you're not going to begin gadding about to concerts and staying out all hours of the night. Pretty doings for children. I'm surprised at Mrs. Barry's letting Diana go."

"But it's such a very special occasion," mourned Anne, on the verge of tears. "Diana has only one birthday in a year. It isn't as if birthdays were common things, Marilla. Prissy Andrews is going to recite 'Curfew Must Not Ring To-night.' That is such a good moral piece, Marilla, I'm sure it would do me lots of good to hear it. And the choir are going to sing four lovely pathetic songs that are pretty near as good as hymns. And oh, Marilla, the minister is going to take part; yes, indeed, he is; he's going to give an address. That will be just about the same thing as a sermon. Please, mayn't I go, Marilla?"

"You heard what I said, Anne, didn't you? Take off your boots now and go to bed. It's past eight."

"There's just one more thing, Marilla," said Anne, with the air of producing the last shot in her locker. "Mrs. Barry told Diana that we might sleep in the spare-room bed. Think of the honour of your little Anne being put in the spare-room bed."

"It's an honour you'll have to get along without. Go to bed, Anne, and don't let me hear another word out of you."

When Anne, with tears rolling over her cheeks, had gone sorrowfully up-stairs, Matthew, who had been apparently sound asleep on the lounge during the whole dialogue, opened his eyes and said decidedly:

"Well now, Marilla, I think you ought to let Anne go.

"I don't then," retorted Marilla. "Who's bringing this child up, Matthew, you or me?"

"Well now, you," admitted Matthew.

"Don't interfere then."

"Well now, I ain't interfering. It ain't interfering to have your own opinion. And my opinion is that you ought to let Anne go."

"You'd think I ought to let Anne go to the moon if she took the notion, I've no doubt," was Marilla's amiable rejoinder. "I might have let her spend the night with Diana, if that was all. But I don't approve of this concert plan. She'd go there and catch cold like as not, and have her head filled up with nonsense and excitement. It would unsettle her for a week. I understand that child's disposition and what's good for it better than you, Matthew."

"I think you ought to let Anne go," repeated Matthew firmly. Argument was not his strong point, but holding fast to his opinion certainly was. Marilla gave a gasp of helplessness and took refuge in silence. The next morning, when Anne was washing the breakfast dishes in the pantry, Matthew paused on his way out to the barn to say to Marilla again:

"I think you ought to let Anne go, Marilla."

For a moment Marilla looked things not lawful to be uttered. Then she yielded to the inevitable and said tartly:

"Very well, she can go, since nothing else'll please you."

Anne flew out of the pantry, dripping dish-cloth in hand.

"Oh, Marilla, Marilla, say those blessed words again."

"I guess once is enough to say them. This is Matthew's doings and I wash my hands of it. If you catch pneumonia sleeping in a strange bed or coming out of that hot hall in the middle of the night, don't blame me, blame Matthew. Anne Shirley, you're dripping greasy water all over the floor. I never saw such a careless child."

"Oh, I know I'm a great trial to you, Marilla," said Anne repentantly. "I make so many mistakes. But then just think of all the mistakes I don't make, although I might. I'll get some sand and scrub up the spots before I go to school. Oh, Marilla, my heart was just set on going to that concert. I never was to a concert in my life, and when the other girls talk about them in school I feel so out of it. You didn't know just how I felt about it, but you see Matthew did. Matthew understands me, and it's so nice to be understood, Marilla."

Anne was too excited to do herself justice as to lessons that morning in school. Gilbert Blythe spelled her down in class and left her clear out of sight in mental arithmetic. Anne's consequent humiliation was less than it might have been, however, in view of the concert and the spare-room bed. She and Diana talked so constantly about it all day that with a stricter teacher than Mr. Phillips dire disgrace must inevitably have been their portion.

Anne felt that she could not have borne it if she had not been going to the concert, for nothing else was discussed that day in school. The Avonlea Debating Club, which met fortnightly all winter, had had several smaller free entertainments; but this was to be a big affair, admission ten cents, in aid of the library. The Avonlea young people had been practising for weeks, and all the scholars were especially interested in it by reason of older brothers and sisters who were going to take part. Everybody in school over nine years of age expected to go, except Carrie Sloane, whose father shared Marilla's opinions about small girls going out to night concerts. Carrie Sloane cried into her grammar all the afternoon and felt that life was not worth living.

For Anne the real excitement began with the dismissal of school and increased therefrom in crescendo until it reached to a crash of positive ecstasy in the concert itself. They had a "perfectly elegant tea;" and then came the delicious occupation of dressing in Diana's little room up-stairs, Diana did Anne's front hair in the new pompadour style and Anne tied Diana's bows with the especial knack she possessed; and they experimented with at least half a dozen different ways of arranging their back hair. At last they were ready, cheeks scarlet and eyes glowing with excitement.

True, Anne could not help a little pang when she contrasted her plain black tam and shapeless, tight-sleeved, home-made gray cloth coat with Diana's jaunty fur cap and smart little jacket. But she remembered in time that she had an imagination and could use it.

Then Diana's cousins, the Murrays from Newbridge, came; they all crowded into the big pung sleigh, among straw and furry robes. Anne revelled in the drive to the hall, slipping along over the satin-smooth roads with the snow crisping under the runners. There was a magnificent sunset, and the snowy hills and deep blue water of the St. Lawrence Gulf seemed to rim in the splendour like a huge bowl of pearl and sapphire brimmed with wine and fire. Tinkles of sleigh-bells and distant laughter, that seemed like the mirth of wood elves, came from every quarter.

"Oh, Diana," breathed Anne, squeezing Diana's mittened hand under the fur robe, "isn't it all like a beautiful dream? Do I really look the same as usual? I feel so different that it seems to me it must show in my looks."

"You look awfully nice," said Diana, who having just received a compliment from one of her cousins, felt that she ought to pass it on. "You've got the loveliest colour."

The programme that night was a series of "thrills" for at least one listener in the audience, and, as Anne assured Diana, every succeeding thrill was thrillier than the last. When Prissy Andrews, attired in a new pink silk waist with a string of pearls about her smooth white throat and real carnations in her hair—rumour whispered that the master had sent all the way to town for them for her—"climbed the slimy ladder, dark without one ray of light," Anne shivered in luxurious sympathy; when the choir sang "Far Above the Gentle Daisies" Anne gazed at the ceiling as if it were frescoed with angels; when Sam Sloane proceeded to explain and illustrate "How Sockery Set a Hen" Anne laughed until people sitting near her laughed too, more out of sympathy with her than with amusement at a selection that was rather threadbare even in Avonlea; and when Mr. Phillips gave Mark Antony's oration over the dead body of Cæsar in the most heart-stirring tones—looking at Prissy Andrews at the end of every sentence—Anne felt that she could rise and mutiny on the spot if but one Roman citizen led the way.

Only one number on the programme failed to interest her. When Gilbert Blythe recited "Bingen on the Rhine" Anne picked up Rhoda Murray's library book and read it until he had finished, when she sat rigidly stiff and motionless while Diana clapped her hands until they tingled.

It was eleven when they got home, sated with dissipation, but with the exceeding sweet pleasure of talking it all over still to come. Everybody seemed asleep and the house was dark and silent. Anne and Diana tiptoed into the parlour, a long narrow room out of which the spare room opened. It was pleasantly warm and dimly lighted by the embers of a fire in the grate.

"Let's undress here," said Diana. "It's so nice and warm."

"Hasn't it been a delightful time?" sighed Anne rapturously. It must be splendid to get up and recite there. Do you suppose we will ever be asked to do it, Diana?"

"Yes, of course, some day. They're always wanting the big scholars to recite. Gilbert Blythe does often and he's only two years older than us. Oh, Anne, how could you pretend not to listen to him? When he came to the line,
"'There's another, not a sister,'

he looked right down at you."

"Diana," said Anne with dignity, "you are my bosom friend, but I cannot allow even you to speak to me of that person. Are you ready for bed? Let's run a race and see who'll get to the bed first."

The suggestion appealed to Diana. The two little white-clad figures flew down the long room, through the spare-room door, and bounded on the bed at the same moment. And then—something—moved beneath them, there was a gasp and a cry—and somebody said in muffled accents:

"Merciful goodness!"

Anne and Diana were never able to tell just how they got off that bed and out of the room. They only knew that after one frantic rush they found themselves tiptoeing shiveringly up-stairs.

"Oh, who was it—what was it?" whispered Anne, her teeth chattering with cold and fright.

"It was Aunt Josephine," said Diana, gasping with laughter. "Oh, Anne, it was Aunt Josephine, however she came to be there. Oh, and I know she will be furious. It's dreadful—it's really dreadful—but did you ever know anything so funny, Anne?"

"Who is your Aunt Josephine?"

"She's father's aunt and she lives in Charlottetown. She's awfully old—seventy anyhow—and I don't believe she was ever a little girl. We were expecting her out for a visit, but not so soon. She's awfully prim and proper and she'll scold dreadfully about this, I know. Well, we'll have to sleep with Minnie May—and you can't think how she kicks."

Miss Josephine Barry did not appear at the early breakfast the next morning. Mrs. Barry smiled kindly at the two little girls.

"Did you have a good time last night? I tried to stay awake until you came home, for I wanted to tell you Aunt Josephine had come and that you would have to go up-stairs after all, but I was so tired I fell asleep. I hope you didn't disturb your aunt, Diana."

Diana preserved a discreet silence, but she and Anne exchanged furtive smiles of guilty amusement across the table. Anne hurried home after breakfast and so remained in blissful ignorance of the disturbance which presently resulted in the Barry household until the late afternoon, when she went down to Mrs. Lynde's on an errand for Marilla.

"So you and Diana nearly frightened poor old Miss Barry to death last night?" said Mrs. Lynde severely, but with a twinkle in her eye. "Mrs. Barry was here a few minutes ago on her way to Carmody. She's feeling real worried over it. Old Miss Barry was in a terrible temper when she got up this morning—and Josephine Barry's temper is no joke, I can tell you that. She wouldn't speak to Diana at all."

"It wasn't Diana's fault," said Anne contritely. "It was mine. I suggested racing to see who would get into bed first."

"I knew it!" said Mrs. Lynde with the exultation of a correct guesser. "I knew that idea came out of your head. Well, it's made a nice lot of trouble, that's what. Old Miss Barry came out to stay for a month, but she declares she won't stay another day and is going right back to town to-morrow, Sunday and all as it is. She'd have gone to-day if they could have taken her. She had promised to pay for a quarter's music lessons for Diana, but now she is determined to do nothing at all for such a tomboy. Oh, I guess they had a lively time of it there this morning. The Barrys must feel cut up. Old Miss Barry is rich and they'd like to keep on the good side of her. Of course, Mrs. Barry didn't say just that to me, but I'm a pretty good judge of human nature, that's what."

"I'm such an unlucky girl," mourned Anne. "I'm always getting into scrapes myself and getting my best friends—people I'd shed my heart's blood for—into them, too. Can you tell me why it is so, Mrs. Lynde?"

"It's because you're too heedless and impulsive, child, that's what. You never stop to think—whatever comes into your head to say or do you say or do it without a moment's reflection."

"Oh, but that's the best of it," protested Anne. "Something just flashes into your mind, so exciting, and you must out with it. If you stop to think it over you spoil it all. Haven't you never felt that yourself, Mrs. Lynde?"

No, Mrs. Lynde had not. She shook her head sagely.

"You must learn to think a little, Anne, that's what. The proverb you need to go by is 'Look before you leap'—especially into spare-room beds."

Mrs. Lynde laughed comfortably over her mild joke, but Anne remained pensive. She saw nothing to laugh at it in the situation, which to her eyes appeared very serious. When she left Mrs. Lynde's she took her way across the crusted fields to Orchard Slope. Diana met her at the kitchen door.

"Your Aunt Josephine was very cross about it, wasn't she?" whispered Anne.

"Yes," answered Diana, stifling a giggle with an apprehensive glance over her shoulder at the closed sitting-room door. "She was fairly dancing with rage, Anne. Oh, how she scolded. She said I was the worst-behaved girl she ever saw and that my parents ought to be ashamed of the way they had brought me up. She says she won't stay and I'm sure I don't care. But father and mother do."

"Why didn't you tell them it was my fault?" demanded Anne.

"It's likely I'd do such a thing, isn't it?" said Diana with just scorn. "I'm no telltale, Anne Shirley, and anyhow I was just as much to blame as you."

"Well, I'm going in to tell her myself," said Anne resolutely.

Diana stared.

"Anne Shirley, you'd never! why—she'll eat you alive!"

"Don't frighten me any more than I am frightened," implored Anne. "I'd rather walk up to a cannon's mouth. But I've got to do it, Diana. It was my fault and I've got to confess. I've had practice in confessing fortunately."

"Well, she's in the room," said Diana. "You can go in if you want to. I wouldn't dare. And I don't believe you'll do a bit of good."

With this encouragement Anne bearded the lion in its den—that is to say, walked resolutely up to the sitting-room door and knocked faintly. A sharp "Come in" followed.

Miss Josephine Barry, thin, prim and rigid, was knitting fiercely by the fire, her wrath quite unappeased and her eyes snapping through her gold-rimmed glasses. She wheeled around in her chair, expecting to see Diana, and beheld a white-faced girl whose great eyes were brimmed up with a mixture of desperate courage and shrinking terror.

"Who are you?" demanded Miss Josephine Barry without ceremony.

"I'm Anne of Green Gables," said the small visitor tremulously, clasping her hands with her characteristic gesture, "and I've come to confess, if you please."

"Confess what?"

"That it was all my fault about jumping into bed on you last night. I suggested it. Diana would never have thought of such a thing, I am sure. Diana is a very lady-like girl, Miss Barry. So you must see how unjust it is to blame her."

"Oh, I must, hey? I rather think Diana did her share of the jumping at least. Such carryings-on in a respectable house!"

"But we were only in fun," persisted Anne. "I think you ought to forgive us, Miss Barry, now that we've apologized. And anyhow, please forgive Diana and let her have her music lessons. Diana's heart is set on her music lessons, Miss Barry, and I know too well what it is to set your heart on a thing and not get it. If you must be cross with any one, be cross with me. I've been so used in my early days to having people cross at me that I can endure it much better than Diana can."

Much of the snap had gone out of the old lady's eyes by this time and was replaced by a twinkle of amused interest. But she still said severely:

"I don't think it is any excuse for you that you were only in fun. Little girls never indulged in that kind of fun when I was young. You don't know what it is to be awakened out of a sound sleep, after a long and arduous journey, by two great girls coming bounce down on you."

"I don't know, but I can imagine," said Anne eagerly. "I'm sure it must have been very disturbing. But then, there is our side of it too. Have you any imagination, Miss Barry? If you have, just put yourself in our place. We didn't know there was anybody in that bed and you nearly scared us to death. It was simply awful the way we felt. And then we couldn't sleep in the spare room after being promised. I suppose you are used to sleeping in spare rooms. But just imagine what you would feel like if you were a little orphan girl who had never had such an honour."

All the snap had gone by this time. Miss Barry actually laughed—a sound which caused Diana, waiting in speechless anxiety in the kitchen outside, to give a great gasp of relief.

"I'm afraid my imagination is a little rusty—it's so long since I used it," she said. I dare say your claim to sympathy is just as strong as mine. It all depends on the way we look at it. Sit down here and tell me about yourself."

"I am very sorry I can't," said Anne firmly. "I would like to, because you seem like an interesting lady, and you might even be a kindred spirit although you don't look very much like it. But it is my duty to go home to Miss Marilla Cuthbert. Miss Marilla Cuthbert is a very kind lady who has taken me to bring up properly. She is doing her best, but it is very discouraging work. You must not blame her because I jumped on the bed. But before I go I do wish you would tell me if you will forgive Diana and stay just as long as you meant to in Avonlea."

"I think perhaps I will if you will come over and talk to me occasionally," said Miss Barry.

That evening Miss Barry gave Diana a silver bangle bracelet and told the senior members of the household that she had unpacked her valise.

"I've made up my mind to stay simply for the sake of getting better acquainted with that Anne-girl," she said frankly. "She amuses me, and at my time of life an amusing person is a rarity."

Marilla's only comment when she heard the story was, "I told you so." This was for Matthew's benefit.

Miss Barry stayed her month out and over. She was a more agreeable guest than usual, for Anne kept her in good humour. They became firm friends.

When Miss Barry went away she said:

"Remember, you Anne-girl, when you come to town you're to visit me and I'll put you in my very sparest spare-room bed to sleep."

"Miss Barry was a kindred spirit, after all," Anne confided to Marilla. "You wouldn't think so to look at her, but she is. You don't find it right out at first, as in Matthew's case, but after awhile you come to see it. Kindred spirits are not so scarce as I used to think. It's splendid to find out there are so many of them in the world."