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Sollten Schimpansen als 'Menschen' betrachtet werden?

Von Jeff Sebo, The New York Times, 7. April 2018.

Sie wissen vielleicht, dass Schimpansen sich in einem Spiegel selbst erkennen, über eine Zeichensprache kommunizieren, kreativ Ziele verfolgen und langandauernde Freundschaften bilden können. Sie könnten auch denken, das dies die Art von Dingen sind, die ein Mensch tun kann. Sie ziehen allerdings Schimpansen vielleicht nicht als Menschen in Betracht.

Das Nonhuman Rights- Projekt tut es. Seit 2013 arbeitet die Gruppe im Interesse von zwei Schimpansen, Kiko und Tommy, derzeit von ihren "Besitzern" ohne Gesellschaft von anderen Schimpanen in Käfigen gehalten. Es fordert die Gerichte auf, zu entscheiden, dass Kiko und Tommy das Recht auf körperliche Freiheit haben und ihre sofortige Freilassung in ein Schutzgebiet anzuordnen, wo sie den Rest ihres Lebens mit anderen Schimpansen verbringen können.

Das Problem ist, dass nach derzeitigem US-amerikanischen Recht, man entweder eine "Person" oder eine "Sache" ist.Es gibt keine dritte Option. Wenn Sie eine Person sind, stehen Ihnen Rechte zu, einschließlich des verbrieften Rechts auf persönliche Freiheit, das Sie vor unrechtmäßiger Haft schützt. Wenn Sie keine juristische Person sind, stehen Ihnen keine Rechte zu. Und unglücklicherweise werden Kiko und Tommy dem Gesetz nach als Sachen betrachtet, obwohl sie sensible, intelligente und soziale Wesen sind.

Das Nonhuman Rights-Projekt nimmt als Antwort darauf eine forsche Position ein: Es argumentiert, dass, wenn jedes Wesen entweder eine Person oder eine Sache sein muss, Kiko und Tommy Personen sind, keine Sachen. Ich stimme zu, und viele andere Philosophen auch.

Im Februar reichte eine Gruppe von Philosophen, einschließlich mir, dem Appellationsgericht von New York zur Unterstützung der rechtlichen Persönlichkeit von Kiko und Tommy einen Schriftsatz ein. (Mitglieder der Gruppe haben ebenfalls zu diesem Artikel beigetragen.) Das Gericht prüft, ob es zulässt, dass der Fall weiter bearbeitet werden kann.

Die Vorstellung eines nichtmenschlichen Menschseins könnte zunächst als verwirrend erscheinen, da wir dazu tendieren, die Begriffe "Mensch" und "Person" synonym zu verwenden. Aber sie sind nicht identisch. Versteht man "Mensch" am besten als biologisches Konzept, das, derzeit, auf ein Mitglied einer speziellen Art, Homo sapiens, verweist. Im Gegensatz dazu, versteht man "Person" am besten als moralisches und rechtliches Konzept, der auf ein Individuum verweist, das moralische und rechtliche Rechte besitzen kann.

Die Frage ist dann: Wenn "Mensch" und "Person" nicht austauschbar sind, warum sollte jemand denken, dass nur Menschen Personen sein können?

Eine Sichtweise ist, dass nur Menschen Personen sein können, weil die Humanität die Grundlage der Persönlichkeit ist. Allerdings ist diese Ansicht nicht plausibel. An und für sich gibt es bei den Spezies keine Besonderheit. Moralisch gesprochen sind sie willkürliche taxonomische Kategorien. Es gibt ein großes Maß an Variabilität innerhalb der Arten, Ähnlichkeiten unter den Arten und im Laufe der Zeit Veränderung der Arten.

Wenn wir über den Grundstock über unser eigenes Menschsein nachdenken, denken wir nicht darüber nach, wie wir zufällig in einem Biologiebuch klassifiziert werden. Stattdessen denken wir über Besonderheiten unseres Lebens nach, wie bewusstes Erleben, Emotionalität, Selbstgefühl, Bande der Fürsorge und gegenseitiger Abhängigkeit. Wenn es darum geht, ob man als Person oder Sache behandelt werden sollte, sind es diese verschiedenen Merkmale, und nicht ihre genetischen Grundlagen oder ihre evolutionären Werdegänge, auf die es ankommt. Deshalb können wir alle verstehen, dass wir Rechte haben, ohne dass wir unsere Gene überprüfen müssen.

Eine andere Sichtweise ist, dass nur Menschen Personen sein können, weil nur Menschen die Fähigkeit haben, eine Sprache zu benutzen und auf abstrakte und komplexe Weise über etwas nachzudenken. Kiko und Tommy können viele beeindruckende Dinge tun, einschließlich mit anderen zu kommunizieren und auf kreative und intelligente Art Ziele zu verfolgen. Aber sie können diese Dinge nicht auf dieselbe Art und Weise tun, wie viele Menschen es können.

Jedoch ist diese Ansicht von menschlicher Existenz auf inakzeptable Weise ausschließend. Uns allen fehlt die Fähigkeit, Sprache und Verstand schon früh im Leben abstrakt und ausgereift einzusetzen, einige von uns verlieren diese Fähigkeiten später im Leben, und bei anderen werden sie nie weiterentwickelt. Doch während die Menschen keine moralischen oder rechtlichen Pflichten haben könnten, wenn es ihnen an diesen Fähigkeiten mangelt, können wir natürlich immer noch moralische und rechtliche Rechte haben. Deshalb lehnen heute viele Richter und Rechtsexperten zu Recht diese ausgrenzende Sichtweise des Menschseins als grundsätzlich im Widerspruch zu den modernen Menschenrechtsnormen ab.

Aber nehmen wir jetzt an, dass wir eine umfassendere Auffassung des Menschseins, wonach Menschen Personen sind, weil wir einige oder alle der bereits erwähnten Merkmale haben: bewusstes Erleben, Emotionalität, Selbstgefühl und Bande der Fürsorge oder gegenseitiger Abhängigkeit. Diese Auffassung ist plausibler als die gegenteilige Auffassung, zum Teil, weil sie alle Menschen im Rahmen von Menschsein einschließt. Dabei schließt sie auch einige Nicht-Menschen ein. Kiko und Tommy sind zum Beispiel bewusste, emotionale, intelligente, soziale Wesenheiten, deren Leben tief mit unseren eigenen verstrickt sind, trotz ihres aktuellen Zustands von Isolation. Sie gelten daher als Personen, was auf jeder Ansicht basiert ist, die inklusive genug ist, um gegenwärtigen Standards von Menschenrechten entspricht.

Die Idee nichtmenschlichen Menschseins wirft schwierige Fragen auf. Ein Frage ist, welche Rechte können Nicht-Menschen haben. Beispielsweise, wenn Kiko und Tommy das Recht auf Freiheit haben können, können sie auch das Recht auf Eigentum haben? Was ist mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung oder Versammlungsfreiheit oder dem Recht auf politische Repräsentation oder Mitbestimmung?

Eine andere Frage ist, welche Nicht-Menschen Rechte haben können. Zum Beispiel, wenn Kiko und Tommy Rechte haben können, können dann Bonobos und Gorillas auch Rechte haben? Was ist mit Katzen, Hunden und Fischen? Was mit Hühnern, Kühen und Schweinen? Was ist mit Ameisen oder mir hochentwickelten Programmen künstlicher Intelligenz?

Diese Fragen sind verstörend. Aber es ist sinnvoll, sie zu stellen. Letzten Endes, könnten wir denken, dass wir irgendwo die Grenze ziehen müssen. Also, wenn wir uns entscheiden, die Grenze der Artenzugehörigkeit nicht zu ziehen – falls wir akzeptieren, dass zumindest einige Nicht-Menschen wenigstens manche Rechte haben können - dann ist es nicht sofort klar, wo man die Grenze stattdessen ziehen kann, oder sogar, nach genauerem Nachdenken, ob man diese besondere Art von Linie überhaupt ziehen soll.

Es ist aber wichtig, zwei Punkte zu beachten. Erstens, die Tatsache, dass eine Frage beunruhigend ist, ist keine Rechtfertigung dafür, sie zu vermeiden. Aus Angst davor, was es bedeuten könnte, sie anzuerkennen, sollten wir Ungerechtigkeit nicht ignorieren.

Zweitens ist die Tatsache, dass eine Frage vernünftig ist, keine Rechtfertigung dafür, immer wieder auf der gleichen Antwort zu beharren. Einige Trennlinien müssen entweder neu gezogen oder beseitigt werden. Die Geschichte der Menschenrechtskämpfe (nicht zu reden von aktuellen Menschenrechtskämpfen) ist Beweis genug dafür.

Manchmal, wenn wir von der Komplexität einer Fragestellung überfordert sind, kann es helfen, mit einer einfachen Wahrheit zu beginnen und von dort aus weiterzugehen. In diesem Fall ist die einfache Wahrheit, dass Kiko und Tommy mehr als nur Dinge sind. Was auch immer wir über die Natur und die Grenzen von moralischer und gesetzlicher Persönlichkeit sagen, das zumindest sollten wir bereit sein anzuerkennen. Die einzige Alternative ist, weiterhin eine willkürliche und ausschließende Sichtweise darüber zu akzeptieren, was es erfordert, eine moralische und rechtliche Anerkennung zu verdienen. Kiko und Tommy verdienen etwas Besseres als das und wir auch.

Jeff Sebo ist ein klinischer Assistenz-Professor für Umweltforschung und Leiter des Masterstudiengangs für Tierstudien an der Universität New York.

https://www.nytimes.com/2018/04/07/opinion/sunday/chimps-legal-personhood.html?rref=collection%2Fsectioncollection%2Fsunday&action=click&contentCollection=sunday&region=stream&module=stream_unit&version=latest&contentPlacement=7&pgtype=sectionfront
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Should Chimpanzees Be Considered ‘Persons’?.
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By Jeff Sebo, The New York Times, April 7, 2018.
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You might also think that these are the kinds of things that a person can do.
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However, you might not think of chimpanzees as persons.
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The Nonhuman Rights Project does.
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If you are a thing, you do not have the capacity for rights.
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I agree, and many other philosophers do, too.
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(Members of the group contributed to this article as well.)
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The court is considering whether to allow the case to proceed.
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But they are not equivalent.
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One view is that only humans can be persons because humanity is the basis of personhood.
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However, this view is implausible.
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There is nothing special about species in and of themselves.
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They are morally arbitrary taxonomic categories.
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This is why we can all know that we have rights without having to check our genes.
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But they cannot do these things in the same kinds of ways that many humans can.
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However, this view of personhood is unacceptably exclusionary.
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At the same time, it includes some nonhumans too.
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The idea of nonhuman personhood does raise difficult questions.
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One question is which rights nonhumans can have.
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Another question is which nonhumans can have rights.
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For instance, if Kiko and Tommy can have rights, can bonobos and gorillas have rights too?
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What about cats, dogs and fish?
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What about chickens, cows and pigs?
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What about ants or sophisticated artificial intelligence programs?
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These questions are unsettling.
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They are also reasonable to ask.
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After all, we might think that we need to draw the line somewhere.
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However, it is important to keep two points in mind.
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First, the fact that a question is unsettling is not a justification for avoiding it.
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We should not ignore injustice out of fear of what it might mean to recognize it.
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Some lines need to be either redrawn or eliminated.
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In this case, the simple truth is that Kiko and Tommy are not mere things.
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Kiko and Tommy deserve better than that, and so do the rest of us.
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Should Chimpanzees Be Considered ‘Persons’?.

By Jeff Sebo, The New York Times, April 7, 2018.

You might be aware that chimpanzees can recognize themselves in a mirror, communicate through sign language, pursue goals creatively and form long-lasting friendships. You might also think that these are the kinds of things that a person can do. However, you might not think of chimpanzees as persons.

The Nonhuman Rights Project does. Since 2013, the group has been working on behalf of two chimpanzees, Kiko and Tommy, currently being held in cages by their “owners” without the company of other chimpanzees. It is asking the courts to rule that Kiko and Tommy have the right to bodily liberty and to order their immediate release into a sanctuary where they can live out the rest of their lives with other chimpanzees.

The problem is that under current United States law, one is either a “person” or a “thing.” There is no third option. If you are a person, you have the capacity for rights, including the right to habeas corpus relief, which protects you from unlawful confinement. If you are a thing, you do not have the capacity for rights. And unfortunately, even though they are sensitive, intelligent, social beings, Kiko and Tommy are considered things under the law.

In response, the Nonhuman Rights Project is taking a bold position: It is arguing that if every being must be either a person or a thing, then Kiko and Tommy are persons, not things. I agree, and many other philosophers do, too.

In February, a group of philosophers, including me, submitted an amicus curiae brief to the New York Court of Appeals in support of legal personhood for Kiko and Tommy. (Members of the group contributed to this article as well.) The court is considering whether to allow the case to proceed.

The idea of nonhuman personhood might seem confusing at first, since we tend to use the terms “human” and “person” interchangeably. But they are not equivalent. “Human” is best understood as a biological concept that refers, at present, to a member of a particular species, Homo sapiens. In contrast, “person” is best understood as a moral and legal concept that refers to an individual who can hold moral and legal rights.

The question, then, is: If “human” and “person” are not interchangeable, why might someone think that only humans can be persons?

One view is that only humans can be persons because humanity is the basis of personhood. However, this view is implausible. There is nothing special about species in and of themselves. They are morally arbitrary taxonomic categories. There is a great deal of variability within species, similarity among species and change in species over time.

When we think about the basis of our own personhood, we do not think about how we happen to be classified in a biology textbook. Instead, we think about features of our lives such as conscious experience, emotionality, a sense of self and bonds of care and interdependence. When it comes to whether one should be treated as a person or a thing, these kinds of features, and not their genetic bases or evolutionary histories, are what matter. This is why we can all know that we have rights without having to check our genes.

Another view is that only humans can be persons because only humans have the ability to use language and reason in abstract and sophisticated ways. Kiko and Tommy can do many impressive things, including communicate with others and pursue goals in a creative, intelligent manner. But they cannot do these things in the same kinds of ways that many humans can.

However, this view of personhood is unacceptably exclusionary. We all lack the ability to use language and reason in abstract and sophisticated ways early in life, some of us lose these abilities later in life, and some of us never develop them. Yet while humans might not have moral or legal duties when we lack these abilities, we can clearly still have moral and legal rights. This is why many judges and legal experts now rightly reject this exclusionary view of personhood as fundamentally at odds with contemporary standards of human rights.

But now suppose we accept a more inclusive view of personhood, according to which humans are persons because we have some or all of the features mentioned before: conscious experience, emotionality, a sense of self or bonds of care or interdependence. This view is more plausible than the opposing view, in part because it includes all humans within the scope of personhood. At the same time, it includes some nonhumans too. For example, Kiko and Tommy are conscious, emotional, intelligent, social beings whose lives are deeply entangled with our own, their current state of isolation notwithstanding. As a result, they count as persons on any view inclusive enough to meet contemporary standards of human rights.

The idea of nonhuman personhood does raise difficult questions. One question is which rights nonhumans can have. For instance, if Kiko and Tommy can have the right to liberty, can they also have the right to property? What about the right to free expression or association, or the right to political representation or participation?

Another question is which nonhumans can have rights. For instance, if Kiko and Tommy can have rights, can bonobos and gorillas have rights too? What about cats, dogs and fish? What about chickens, cows and pigs? What about ants or sophisticated artificial intelligence programs?

These questions are unsettling. They are also reasonable to ask. After all, we might think that we need to draw the line somewhere. So if we decide not to draw the line at species membership — if we decide to accept that at least some nonhumans can have at least some rights — then it is not immediately clear where to draw it instead, or even, on reflection, whether to draw this particular kind of line at all.

However, it is important to keep two points in mind. First, the fact that a question is unsettling is not a justification for avoiding it. We should not ignore injustice out of fear of what it might mean to recognize it.

Second, the fact that a question is reasonable is not a justification for doubling down on our current answer. Some lines need to be either redrawn or eliminated. The history of human rights struggles (to say nothing of contemporary human rights struggles) is evidence enough of that.

Sometimes when we are overwhelmed by the complexity of an issue, it can help to start by stating a simple truth and going from there. In this case, the simple truth is that Kiko and Tommy are not mere things. Whatever else we say about the nature and limits of moral and legal personhood, we should be willing to say at least that. The only alternative is to continue to accept an arbitrary and exclusionary view about what it takes to merit moral and legal recognition. Kiko and Tommy deserve better than that, and so do the rest of us.

Jeff Sebo is a clinical assistant professor of environmental studies and the director of the animal studies master’s degree program at New York University.

https://www.nytimes.com/2018/04/07/opinion/sunday/chimps-legal-personhood.html?rref=collection%2Fsectioncollection%2Fsunday&action=click&contentCollection=sunday&region=stream&module=stream_unit&version=latest&contentPlacement=7&pgtype=sectionfront