en-de  Anne of Green Gables /Chapter XVII Medium
Kapitel XVII.

NEUES INTERESSE AM LEBEN.

Am nächsten Nachmittag beugte sich Anne am Küchenfenster über ihre Patchworkarbeit und sah zufällig hinaus und erblickte Diana unten bei Dryad's Bubble, die auf rätselhafte Weise ein Zeichen gab. Im Nu war Anne aus dem Haus und flog hinunter in den Talkessel, Erstaunen und Hoffnung kämpften in ihren ausdrucksvollen Augen. Aber die Hoffnung schwand dahin, als sie Dianas niedergeschlagene Miene sah.
"Deine Mutter hat nicht eingelenkt?“ , keuchte sie.
Diana schüttelte traurig den Kopf.
"Nein; und oh, Anne, sie sagt, ich soll nie wieder mit dir spielen. Ich weinte und weinte und sagte ihr, es sei nicht deine Schuld, aber es hat nichts genützt. Es fiel mir überhaupt schwer sie zu überreden, mich nach unten kommen zu lassen, um mich von dir zu verabschieden. Sie sagte, ich dürfe nur zehn Minuten bleiben und sie stoppt mich nach der Uhr.
"Zehn Minuten sind nicht sehr lang, um für immer Lebwohl zu sagen", sagte Anne, den Tränen nahe. "Oh Diana, willst du ehrlich versprechen, mich niemals zu vergessen, die Freundin deiner Jugend, egal, welche teureren Freunde dich umarmen mögen?"
"Das will ich wirklich", schluchzte Diana," und ich werde niemals eine andere Busenfreundin haben- ich möchte es nicht. Ich könnte niemanden lieben, wie ich dich liebe."
"Oh Diana", weinte Anne und rang ihre Hände, " liebst du mich?"
"Na, natürlich tue ich das. Wusstest du das nicht?"
"Nein." Anne nahm einen langen Atemzug. "Ich dachte, du magst mich natürlich, aber ich habe nie gehofft, dass du mich liebst. Oh Diana, ich dachte nicht, dass mich irgendjemand lieben könnte. Niemand hat mich, seit ich mich erinnern kann, je geliebt. Oh, das ist wundervoll! Es ist ein Lichtstrahl, der für immer scheinen wird auf die Dunkelheit eines Pfades, geteilt von dir, Diana. Oh, sage es nur noch einmal.
" Ich liebe dich hingebungsvoll, Anne", sagte Diana standhaft, "und ich werde es immer, da darfst du sicher sein.
"Und ich werde dich immer lieben, Diana", sagte Anne feierlich und reichte ihr die Hand. "In den kommenden Jahren wird die Erinnerung an dich über mein einsames Leben strahlen wie ein Stern, so wie es in der letzten Geschichte heißt, die wir zusammen lasen, Diana, wirst du mir eine Locke deines pechschwarzen Haares geben, um mir auf immer und ewig die Erinnerung daran zu bewahren?"
"Hast du etwas dabei, mit dem man sie abschneiden kann?" fragte Diana, wischte die Tränen weg, die Annes ergreifender Tonfall erneut zum Fließen gebracht hatte, und machte sich an die praktische Umsetzung.
"Ja. Ich habe glücklicherweise meine Patchworkschere in meiner Schürzentasche", sagte Anne. Feierlich schnitt sie eine von Dianas Locken ab. "Lebewohl, meine geliebte Freundin. Künftig müssen wir, obwohl wir nebeneinander wohnen, wie Fremde zueinander sein. Aber mein Herz wird dir immer treu sein."
Anne stand da und beobachtete Diana, bis sie außer Sichtweite war, weinerlich winkte sie mit ihrer Hand der Letzteren zu, wenn sie sich umdrehte, um zurückzuschauen. Dann kehrte sie zum Haus zurück, vorerst kein bisschen getröstet durch diesen romantischen Abschied.
"Es ist alles vorbei", teilte sie Marilla mit. "Ich werde niemals eine andere Freundin haben. Ich bin tatsächlich schlechter dran, als jemals zuvor, denn nun habe ich Katie Maurice und Violetta nicht. Und selbst wenn, wäre es nicht das Gleiche. Irgendwie sind kleine Traummädchen nach einer wirklichen Freundin nicht befriedigend. Diana und ich hatten so einen rührenden Abschied unten an der Quelle. Es wird für immer unantastbar in meiner Erinnerung sein. Ich benutzte die ergreifendste Sprache, die mir einfiel und sagte "DU" und "DICH". "DU" und "DICH" wirkt so viel romantischer als "du". Diana gab mir eine Locke von ihrem Haar und ich werde sie in eine kleine Tasche einnähen und sie Zeit meines Lebens um den Hals tragen. Bitte sorge dafür, dass sie mit mir begraben wird, da ich nicht annehme, dass ich sehr lange leben werde. Wenn sie mich kalt und tot vor sich liegen sieht, kann Mrs. Barry vielleicht Reue für das empfinden, was sie getan hat und lässt Diana zu meinem Begräbnis kommen."
"Ich glaube nicht, dass viel Sorge um dein Sterben vor Kummer besteht, solange du sprechen kannst, Anne", sagte Marilla gefühllos.
Am folgenden Montag überraschte Anne Marilla, indem sie mit ihrem Korb mit Büchern am Arm aus ihrem Zimmer kam und ihre Lippen zu einer Linie der Entschlossenheit verzog.
"Ich gehe wieder zur Schule", kündigte sie an. "Das ist alles, was mir im Leben geblieben ist, nun, wo meine beste Freundin mir skrupellos entrissen wurde. In der Schule kann ich sie ansehen und über vergangene Tage nachsinnen."
"Du würdest besser über deine Lektionen und Additionen nachsinnen", sagte Marilla und verbarg ihre Freude über diese Entwicklung der Umstände. "Wenn du wieder in die Schule gehst hoffe ich, dass wir nichts mehr von dem Zerbrechen von Tafeln auf Köpfen von Leuten und solchen Machenschaften hören. Benimm dich und tu einfach, was der Lehrer dir sagt."
"Ich werde versuchen, eine Musterschülerin zu sein", stimmte Anne trübsinnig zu. "Das wird kein Vergnügen, nehme ich an. Mr. Phillips sagte, Minnie Andrews sei eine Musterschülerin und es gibt keinen Funken Vorstellungskraft oder Leben in ihr. Sie ist einfach nur langweilig und träge und scheint sie nie gut zu unterhalten. Aber ich bin so deprimiert, dass es mir jetzt möglicherweise leicht fallen wird. Ich werde die Straße entlang gehen. Ich könnte es nicht ertragen, mutterseelenallein durch den Birkenweg zu gehen. Ich müsste bittere Tränen vergießen, wenn ich das täte.
Anne wurde in der Schule mit offenen Armen begrüßt. Ihre Phantasie war in den Spielen schmerzlich vermisst worden, ihre Stimme im Gesang und ihre darstellerische Begabung bei der Durchsicht von Büchern zur Essenszeit. Ruby Gillis schmuggelte drei blaue Pflaumen zu ihr rüber, während sie das Testament vorlas; Ella May Macpherson gab ihr ein riesiges gelbes Stiefmütterchen, ausgeschnitten vom Deckblatt eines Blumenkatalogs - eine Art von Schulbankdekoration, die in der Avonlea-Schule sehr geschätzt wurde. Sophia Sloane bot an, ihr ein absolut elegantes, neues Muster aus gewirkter Spitze beizubringen, so schön zum Verzieren von Schürzen. Katie Boulter gab ihr einen Parfumflakon, um Wasser für die Schiefertafel darin aufzubewahren und Julia Bell malte sorgfältig auf rosa, an den Ecken gezacktes Papier folgenden Erguss: "FÜR ANNE 'Wenn die Dämmerung ihren Vorhang fallen lässt Und ihn mit einem Stern feststeckt Erinnere dich, dass du eine Freundin hast Auch wenn sie vielleicht weit weg ist."
"Es ist so schön, wenn man anerkannt ist", seufzte Anne in dieser Nacht begeistert zu Marilla.
Die Mädchen waren nicht die einzigen Schüler, die sie "wertschätzten". Als Anne nach der Essenspause zu ihrem Platz ging - ihr war von Mr. Phillips gesagt worden, dass sie bei der Musterschülerin Minnie Andrews sitzen soll - fand sie auf ihrer Bank einen großen, saftigen "Erdbeer-Apfel". Anne hatte ihn schon gepackt, um einen Bissen zu nehmen, als sie sich daran erinnerte, dass die einzige Stelle in Avonlea, wo Erdbeeräpfel wuchsen, der alte Obstgarten der Blythes war, auf der anderen Seite des Sees des Glänzenden Wassers. Anne ließ den Apfel fallen, als ob er rotglühende Kohle wäre, und wischte sich demonstrativ die Finger an ihrem Taschentuch ab. Der Apfel lag bis zum nächsten Morgen unberührt auf ihrer Bank, als ihn der kleine Timothy Andrews, der die Schule fegte und das Feuer anzündete, als seiner Vergütung zugehörig einkassierte. Charlie Sloanes Griffel, prächtig herausgeputzt mit rot-gelb gestreiften Papier, zwei Cent kostend, während gewöhnliche Stifte nur einen kosteten, den er nach der Abendessenszeit hochgeschickt hatte, erhielt einen positiveren Empfang. Anne war gnädig bereit, ihn anzunehmen und belohnte den Spender mit einem Lächeln, das den verliebten jungen Mann geradewegs in den siebten Himmel der Freude erhob und bewirkte, dass er in seinem Diktat solche furchtbaren Fehler machte, dass Mr. Philipps ihn nach der Schule dabehielt, um es nochmal zu schreiben.
Aber, wie "Das Schauspiel Cäsars, der Büste Brutus' beraubt, doch umso mehr an Roms besten Sohn erinnert", also trübte das auffallende Fehlen jeder Annerkennung oder Bestätigung von Diana Barry, die bei Gertie Pye saß, Annes kleinen Erfolg.
"Diana dürfte mir nur mal zugelächelt haben, denke ich", klagte sie Marilla diesen Abend. Aber am nächsten Morgen wurde Anne eine Notiz, höchst ängstlich und wunderbar gedreht und gefaltet, und ein kleines Paket weitergereicht.
"Liebe Anne,"begann die erstere, " Mutter verbietet es mir sogar in der Schule, mit dir zu spielen oder mit dir zu sprechen. Es ist nicht meine Schuld, und sei mir nicht böse, da ich dich so sehr wie immer liebe. Ich vermisse dich schrecklich, um dir alle meine Geheimnisse zu erzählen und ich mag Gertie Pye kein bisschen. Ich habe dir eines der neuen Lesezeichen aus rotem Taschentuchpapier gemacht. Sie sind im Moment schrecklich modern, und nur drei Mädchen in der Schule wissen, wie sie gemacht werden. Wenn du es anschaust, erinnere dich an "Deine wahre Freundin", DIANA BARRY.

Anne las die Notiz, küsste das Lesezeichen und verschickte eine prompte Antwort zurück auf die andere Seite der Schule.
"MEIN EIGENER LIEBLING DIANA: "Natürlich bin ich dir nicht böse, da du deiner Mutter gehorchen musst. Unsere Seelen können kommunizieren. Ich werde dein wunderschönes Geschenk für immer behalten. Minnie Andrews ist ein nettes, kleines Mädchen - obwohl sie keine Vorstellungskraft besitzt - aber, nachdem ich Dianas Busenfreundin war, kann ich nicht Minnies sein. Bitte verzeih Fehler, da meine Rechtschreibung nicht sehr gut ist, obwohl so viel geüübt.
"Bis der Tod uns scheidet, deine ANNE ODER CORDELIA SHIRLEY.
"P.S.: Ich werde heute Nacht mit deinem Brief unter meinem Kissen schlafen."
A. oder C.S.

Pessimistisch erwartete Marilla mehr Ärger, seitdem Anne wieder in die Schule ging. Aber nichts geschah. Vielleicht fing Anne etwas von dem "Vorbild"charakter der Minnie Andrews auf; wenigstens kam sie nun mit Mr. Phillips klar. Sie warf sich mit Herz und Seele in ihre Arbeiten, entschlossen, in keiner Klasse hinter Gilbert Blythe zurückzustehen. Die Rivalität zwischen ihnen war bald offensichtlich; sie war auf Gilberts Seite völlig freundlich; aber es besteht durchaus Anlass zu der Befürchtung, dass das selbe über Anne nicht zu sagen ist, die sicherlich unwürdige Tendenz hatte, Groll zu hegen. Sie war in ihren Hassgefühlen genauso intensiv wie in ihren Liebesgefühlen . Sie würde sich nicht herablassen einzugestehen, dass sie vorhatte, mit Gilbert bei den Schularbeiten zu konkurrieren, weil damit seine Existenz anerkannt worden wäre, die Anne hartnäckig ignorierte; aber die Konkurrenz war da und Auszeichnungen wechselten sich zwischen ihnen ab. Aktuell war Gilbert der Anführer der Rechtschreibklasse; nun, mit einem Wurf ihrer langen, roten Zöpfe, löste Anne ihn ab. An einem Morgen hatte Gilbert all seine Rechenaufgaben richtig gemacht und hatte seinen Namen auf die Ehrenliste an der Tafel geschrieben; am nächsten Morgen würde Anne, die den ganzen vorherigen Abend wild mit Dezimalzahlen gekämpft hatte, die erste ein. Eines schrecklichen Tages waren sie auf Punktegleichstand und ihre Namen wurden zusammen aufgeschrieben. Es war fast so schlimm wie eine "Notiznahme" und Annes Kränkung war so offensichtlich wie Gilberts Befriedigung. Wenn die schriftlichen Prüfungen am Ende jeden Monats abgehalten wurden, war die Spannung schrecklich. Im ersten Monat trat Gilbert mit drei Noten voraus hervor. Im zweiten schlug Anne ihn mit fünf. Aber ihr Triumph war durch die Tatsache beeinträchtigt, dass Gilbert ihr herzlich vor der ganzen Schule gratulierte. Es wäre so viel süßer für sie gewesen, wenn er den Stachel seiner Niederlage gespürt hätte.
Mr. Phillips dürfte kein sehr guter Lehrer sein, aber eine Schülerin so unnachgiebig entschlossen zu lernen wie Anne, konnte sich kaum entziehen, unter jeder Art von Lehrer Fortschritte zu machen. Bis zum Ende des Semesters waren sowohl Anne als auch Gilbert in die fünfte Klasse aufgerückt und durften anfangen, die Elemente der "Fachgebiete"zu lernen- mit denen Latein, Geometrie, Französisch und Algebra gemeint waren. In Geometrie erlebte Anne ihr Waterloo.
"Es ist ein absolut furchtbares Zeug, Marilla", stöhnte sie. "Ich bin sicher, ich werde niemals in der Lage sein, mir einen Reim darauf zu machen. Es gibt keinen Raum für Vorstellungskraft bei all dem. Mr. Phillips sagt, ich sei darin der schlimmste Dummkopf, den er je gesehen hatte. Und Gil - ich meine einige von den anderen sind so gut darin. Es ist extrem demütigend, Marilla. Sogar Diana kommt damit besser klar als ich. Aber es macht mir nichts aus, von Diana übertroffen zu werden. Selbst wenn wir uns wie Fremde begegnen, liebe ich sie jetzt immer noch mit einer unauslöschlichen Liebe. Es macht mich manchmal, wenn ich an sie denke, sehr traurig. Aber tatsächlich, Marilla, man kann nicht sehr lange traurig sein in einer solch interessanten Welt, oder?
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CHAPTER XVII.
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A NEW INTEREST IN LIFE.
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But the hope faded when she saw Diana's dejected countenance.
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"Your mother hasn't relented?"
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she gasped.
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Diana shook her head mournfully.
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"No; and oh, Anne, she says I'm never to play with you again.
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I've cried and cried and I told her it wasn't your fault, but it wasn't any use.
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I had ever such a time coaxing her to let me come down and say good-bye to you.
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She said I was only to stay ten minutes and she's timing me by the clock.
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"Ten minutes isn't very long to say an eternal farewell in," said Anne tearfully.
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"Indeed I will," sobbed Diana, "and I'll never have another bosom friend—I don't want to have.
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I couldn't love anybody as I love you.
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"Oh, Diana," cried Anne, clasping her hands, "do you love me?
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"Why, of course I do.
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Didn't you know that?
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"No."
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Anne drew a long breath, "I thought you liked me of course, but I never hoped you loved me.
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Why, Diana, I didn't think anybody could love me.
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Nobody ever has loved me since I can remember.
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Oh, this is wonderful!
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It's a ray of light which will forever shine on the darkness of a path severed from thee, Diana.
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Oh, just say it once again.
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"I love you devotedly, Anne," said Diana stanchly, "and I always will, you may be sure of that.
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"And I will always love thee, Diana," said Anne, solemnly extending her hand.
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"Have you got anything to cut it with?"
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"Yes.
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I've got my patchwork scissors in my apron pocket fortunately," said Anne.
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She solemnly clipped one of Diana's curls.
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"Fare thee well, my beloved friend.
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Henceforth we must be as strangers though living side by side.
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But my heart will ever be faithful to thee.
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Then she returned to the house, not a little consoled for the time being by this romantic parting.
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"It is all over," she informed Marilla.
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"I shall never have another friend.
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I'm really worse off than ever before, for I haven't Katie Maurice and Violetta now.
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And even if I had it wouldn't be the same.
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Somehow, little dream girls are not satisfying after a real friend.
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Diana and I had such an affecting farewell down by the spring.
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It will be sacred in my memory forever.
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I used the most pathetic language I could think of and said 'thou' and 'thee.'
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'Thou' and 'thee' seem so much more romantic than 'you.'
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Please see that it is buried with me, for I don't believe I'll live very long.
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"I'm going back to school," she announced.
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"That is all there is left in life for me, now that my friend has been ruthlessly torn from me.
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In school I can look at her and muse over days departed.
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Behave yourself and do just what your teacher tells you.
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"I'll try to be a model pupil," agreed Anne dolefully.
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"There won't be much fun in it, I expect.
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She is just dull and poky and never seems to have a good time.
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But I feel so depressed that perhaps it will come easy to me now.
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I'm going round by the road.
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I couldn't bear to go by the Birch Path all alone.
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I should weep bitter tears if I did.
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Anne was welcomed back to school with open arms.
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"It's so nice to be appreciated," sighed Anne rapturously to Marilla that night.
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The girls were not the only scholars who "appreciated" her.
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"Diana might just have smiled at me once, I think," she mourned to Marilla that night.
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"Dear Anne," ran the former, "Mother says I'm not to play with you or talk to you even in school.
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It isn't my fault and don't be cross at me, because I love you as much as ever.
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I miss you awfully to tell all my secrets to and I don't like Gertie Pye one bit.
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I made you one of the new bookmarkers out of red tissue paper.
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They are awfully fashionable now and only three girls in school know how to make them.
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When you look at it remember "Your true friend,⁠ "DIANA BARRY.
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"MY OWN DARLING DIANA: "Of course I am not cross at you because you have to obey your mother.
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Our spirits can comune.
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I shall keep your lovely present forever.
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Please excuse mistakes because my spelling isn't very good yet, although much improoved.
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"Yours until death us do part,⁠ ANNE OR CORDELIA SHIRLEY.
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"P. S. I shall sleep with your letter under my pillow to-night.
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"A. or C.S.
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Marilla pessimistically expected more trouble since Anne had again begun to go to school.
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But none developed.
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She was as intense in her hatreds as in her loves.
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One awful day they were ties and their names were written up together.
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When the written examinations at the end of each month were held the suspense was terrible.
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The first month Gilbert came out three marks ahead.
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The second Anne beat him by five.
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It would have been ever so much sweeter to her if he had felt the sting of his defeat.
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In geometry Anne met her Waterloo.
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"It's perfectly awful stuff, Marilla," she groaned.
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unit 119
"I'm sure I'll never be able to make head or tail of it.
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There is no scope for imagination in it at all.
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Mr. Phillips says I'm the worst dunce he ever saw at it.
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And Gil— I mean some of the others are so smart at it.
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It is extremely mortifying, Marilla.
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Even Diana gets along better than I do.
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But I don't mind being beaten by Diana.
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Even although we meet as strangers now I still love her with an inextinguishable love.
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It makes me very sad at times to think about her.
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But really, Marilla, one can't stay sad very long in such an interesting world, can one?
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CHAPTER XVII.

A NEW INTEREST IN LIFE.

THE next afternoon Anne, bending over her patchwork at the kitchen window, happened to glance out and beheld Diana down by the Dryad's Bubble beckoning mysteriously. In a trice Anne was out of the house and flying down to the hollow, astonishment and hope struggling in her expressive eyes. But the hope faded when she saw Diana's dejected countenance.
"Your mother hasn't relented?" she gasped.
Diana shook her head mournfully.
"No; and oh, Anne, she says I'm never to play with you again. I've cried and cried and I told her it wasn't your fault, but it wasn't any use. I had ever such a time coaxing her to let me come down and say good-bye to you. She said I was only to stay ten minutes and she's timing me by the clock.
"Ten minutes isn't very long to say an eternal farewell in," said Anne tearfully. "Oh, Diana, will you promise faithfully never to forget me, the friend of your youth, no matter what dearer friends may caress thee?
"Indeed I will," sobbed Diana, "and I'll never have another bosom friend—I don't want to have. I couldn't love anybody as I love you.
"Oh, Diana," cried Anne, clasping her hands, "do you love me?
"Why, of course I do. Didn't you know that?
"No." Anne drew a long breath, "I thought you liked me of course, but I never hoped you loved me. Why, Diana, I didn't think anybody could love me. Nobody ever has loved me since I can remember. Oh, this is wonderful! It's a ray of light which will forever shine on the darkness of a path severed from thee, Diana. Oh, just say it once again.
"I love you devotedly, Anne," said Diana stanchly, "and I always will, you may be sure of that.
"And I will always love thee, Diana," said Anne, solemnly extending her hand. "In the years to come thy memory will shine like a star over my lonely life, as that last story we read together says, Diana, wilt thou give me a lock of thy jet-black tresses in parting to treasure forevermore?
"Have you got anything to cut it with?" queried Diana, wiping away the tears which Anne's affecting accents had caused to flow afresh, and returning to practicalities.
"Yes. I've got my patchwork scissors in my apron pocket fortunately," said Anne. She solemnly clipped one of Diana's curls. "Fare thee well, my beloved friend. Henceforth we must be as strangers though living side by side. But my heart will ever be faithful to thee.
Anne stood and watched Diana out of sight, mournfully waving her hand to the latter whenever she turned to look back. Then she returned to the house, not a little consoled for the time being by this romantic parting.
"It is all over," she informed Marilla. "I shall never have another friend. I'm really worse off than ever before, for I haven't Katie Maurice and Violetta now. And even if I had it wouldn't be the same. Somehow, little dream girls are not satisfying after a real friend. Diana and I had such an affecting farewell down by the spring. It will be sacred in my memory forever. I used the most pathetic language I could think of and said 'thou' and 'thee.' 'Thou' and 'thee' seem so much more romantic than 'you.' Diana gave me a lock of her hair and I'm going to sew it up in a little bag and wear it around my neck all my life. Please see that it is buried with me, for I don't believe I'll live very long. Perhaps when she sees me lying cold and dead before her Mrs. Barry may feel remorse for what she has done and will let Diana come to my funeral.
"I don't think there is much fear of your dying of grief as long as you can talk, Anne," said Marilla unsympathetically.
The following Monday Anne surprised Marilla by coming down from her room with her basket of books on her arm and her lips primmed up into a line of determination.
"I'm going back to school," she announced. "That is all there is left in life for me, now that my friend has been ruthlessly torn from me. In school I can look at her and muse over days departed.
"You'd better muse over your lessons and sums," said Marilla, concealing her delight at this developent of the situation. "If you're going back to school I hope we'll hear no more of breaking slates over people's heads and such carryings-on. Behave yourself and do just what your teacher tells you.
"I'll try to be a model pupil," agreed Anne dolefully. "There won't be much fun in it, I expect. Mr. Phillips said Minnie Andrews was a model pupil and there isn't a spark of imagination or life in her. She is just dull and poky and never seems to have a good time. But I feel so depressed that perhaps it will come easy to me now. I'm going round by the road. I couldn't bear to go by the Birch Path all alone. I should weep bitter tears if I did.
Anne was welcomed back to school with open arms. Her imagination had been sorely missed in games, her voice in the singing, and her dramatic ability in the perusal aloud of books at dinner hour. Ruby Gillis smuggled three blue plums over to her during testament reading; Ella May Macpherson gave her an enormous yellow pansy cut from the covers of a floral catalogue—a species of desk decoration much prized in Avonlea school. Sophia Sloane offered to teach her a perfectly elegant new pattern of knit lace, so nice for trimming aprons. Katie Boulter gave her a perfume bottle to keep slate-water in and Julia Bell copied carefully on a piece of pale pink paper, scalloped on the edges, the following effusion:
⁠"TO ANNE

"When twilight drops her curtain down
And pins it with a star
Remember that you have a friend
Though she may wander far."
"It's so nice to be appreciated," sighed Anne rapturously to Marilla that night.
The girls were not the only scholars who "appreciated" her. When Anne went to her seat after dinner hour—she had been told by Mr. Phillips to sit with the model Minnie Andrews—she found on her desk a big luscious "strawberry apple." Anne caught it up all ready to take a bite, when she remembered that the only place in Avonlea where strawberry apples grew was in the old Blythe orchard on the other side of the Lake of Shining Waters. Anne dropped the apple as if it were a red-hot coal and ostentatiously wiped her fingers on her handkerchief. The apple lay untouched on her desk until the next morning, when little Timothy Andrews, who swept the school and kindled the fire, annexed it as one of his perquisites. Charlie Sloane's slate pencil, gorgeously bedizened with striped red and yellow paper, costing two cents where ordinary pencils cost only one, which he sent up to her after dinner hour, met with a more favourable reception. Anne was graciously pleased to accept it and rewarded the donor with a smile which exalted that infatuated youth straightway into the seventh heaven of delight and caused him to make such fearful errors in his dictation that Mr. Phillips kept him in after school to rewrite it.
But as,
"The Cæsar's pageant shorn of Brutus' bust
Did but of Rome's best son remind her more,"
so the marked absence of any tribute or recognition from Diana Barry, who was sitting with Gertie Pye, embittered Anne's little triumph.
"Diana might just have smiled at me once, I think," she mourned to Marilla that night. But the next morning a note, most fearfully and wonderfully twisted and folded, and a small parcel, were passed across to Anne.
"Dear Anne," ran the former, "Mother says I'm not to play with you or talk to you even in school. It isn't my fault and don't be cross at me, because I love you as much as ever. I miss you awfully to tell all my secrets to and I don't like Gertie Pye one bit. I made you one of the new bookmarkers out of red tissue paper. They are awfully fashionable now and only three girls in school know how to make them. When you look at it remember
"Your true friend,⁠
"DIANA BARRY.

Anne read the note, kissed the bookmark, and despatched a prompt reply back to the other side of the school.
"MY OWN DARLING DIANA:
"Of course I am not cross at you because you have to obey your mother. Our spirits can comune. I shall keep your lovely present forever. Minnie Andrews is a very nice little girl—although she has no imagination—but after having been Diana's busum friend I cannot be Minnie's. Please excuse mistakes because my spelling isn't very good yet, although much improoved.
"Yours until death us do part,⁠
ANNE OR CORDELIA SHIRLEY.
"P. S. I shall sleep with your letter under my pillow to-night.
"A. or C.S.

Marilla pessimistically expected more trouble since Anne had again begun to go to school. But none developed. Perhaps Anne caught something of the "model" spirit from Minnie Andrews; at least she got on very well with Mr. Phillips thenceforth. She flung herself into her studies heart and soul, determined not to be outdone in any class by Gilbert Blythe. The rivalry between them was soon apparent; it was entirely good-natured on Gilbert's side; but it is much to be feared that the same thing cannot be said of Anne, who had certainly an unpraiseworthy tenacity for holding grudges. She was as intense in her hatreds as in her loves. She would not stoop to admit that she meant to rival Gilbert in school work, because that would have been to acknowledge his existence which Anne persistently ignored; but the rivalry was there and honours fluctuated between them. Now Gilbert was head of the spelling class; now Anne, with a toss of her long red braids, spelled him down. One morning Gilbert had all his sums done correctly and had his name written on the blackboard on the roll of honour; the next morning Anne, having wrestled wildly with decimals the entire evening before, would be first. One awful day they were ties and their names were written up together. It was almost as bad as a "take-notice" and Anne's mortification was as evident as Gilbert's satisfaction. When the written examinations at the end of each month were held the suspense was terrible. The first month Gilbert came out three marks ahead. The second Anne beat him by five. But her triumph was marred by the fact that Gilbert congratulated her heartily before the whole school. It would have been ever so much sweeter to her if he had felt the sting of his defeat.
Mr. Phillips might not be a very good teacher; but a pupil so inflexibly determined on learning as Anne was could hardly escape making progress under any kind of a teacher. By the end of the term Anne and Gilbert were both promoted into the fifth class and allowed to begin studying the elements of "the branches"—by which Latin, geometry, French and algebra were meant. In geometry Anne met her Waterloo.
"It's perfectly awful stuff, Marilla," she groaned. "I'm sure I'll never be able to make head or tail of it. There is no scope for imagination in it at all. Mr. Phillips says I'm the worst dunce he ever saw at it. And Gil— I mean some of the others are so smart at it. It is extremely mortifying, Marilla. Even Diana gets along better than I do. But I don't mind being beaten by Diana. Even although we meet as strangers now I still love her with an inextinguishable love. It makes me very sad at times to think about her. But really, Marilla, one can't stay sad very long in such an interesting world, can one?