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Miles Franklin: Meine brilliante Karriere_1.

Vorwort

Ein paar Monate bevor ich Australien verließ, bekam ich einen Brief aus dem Busch, unterschrieben mit "Miles Franklin", in dem stand, dass der Autor einen Roman geschrieben hätte, und mich bat, ihn zu lesen und mir zu raten.

Etwas an dem Brief, der in einer überzeugenden, originellen Handschrift verfasst war, fesselte mich, deshalb bat ich um das Manuskript und an einem langweiligen Nachmittag fing ich an, es zu lesen.

Ich hatte noch keine drei Seiten gelesen, als ich sah, was Sie ohne Zweifel sofort sehen werden, dass die Geschichte von einem Mädchen geschrieben worden war.

Und als ich fortfuhr, merkte ich, dass das Werk australisch war - aus dem Busch geboren.

Ich weiß nichts über die mädchenhaft emotionalen Teile des Buchs - ich überlasse die Beurteilung den Mädchen unter den Lesern; aber die Beschreibungen des Lebens im Busch und der Landschaft kamen mir erschreckend leidvoll real vor, und ich weiß, dass soweit es sie betrifft, das Buch dem wirklichen Leben in Australien entspricht - dem wirklichsten, das ich je gelesen habe.

Ich schrieb an Miles Franklin und sie bekannte, dass sie ein Mädchen sei. Ich sah sie, bevor ich Sydney verließ. Sie ist nur ein kleines Buschmädchen, gerade einmal einundzwanzig Jahre alt und in ihrem Leben kaum jemals aus dem Busch heraus gekommen.

Sie hat ihr Buch gelebt, und ich bin stolz darauf, um des Landes willen, aus dem ich komme, wo die Menschen arbeiten und backen und leiden und menschlich sind; und wo jeder zweite sonnenverbrannte Buschmann ein sympathischer Spaßmacher ist, mit der Traurigkeiten des Buschs tief in seinen Augen und einem tapferen Grinsen in den schlimmsten Zeiten, and wo jeder dritte Buschmann ein Poet ist, mit einem großen Herzen, das dafür sorgt, dass seine Taschen leer bleiben.

HENRY LAWSON, England, April 1901.

Einleitung.

Possum Gully, bei Goulburn, N.S. Wales, Australien, 1. März 1899.

Meine lieben australischen Mitbürger.

Nur ein paar Zeilen, um Ihnen zu sagen, dass diese Geschichte nur um mich geht - ich schreibe sie zu keinem anderen Zweck.

Ich entschuldige mich nicht dafür, egoistisch zu sein.

In diesem Detail versuche ich eine Verbesserung gegenüber anderen Autobiographien. Andere Autobiografien ermüden den Leser mit Entschuldigungen für ihren Egoismus

Was geht Sie das an, wenn ich egoistisch bin? Was geht Sie an, auch wenn es wichtig ist, dass ich egoistisch bin?

Das ist keine Romanze - ich bin allzu oft mit der Härte des Lebens konfrontiert gewesen, um Zeit mit Heulen und Schwärmereien über Fantasien und Träume zu verschwenden; noch ist es ein Roman, sondern einfach eine Geschichte - eine Geschichte aus dem wirklichen Leben.

Oh! So real, so wahrhaftig real -- vorausgesetzt, das Leben selbst ist alles andere als ein herzloses kleines Hingespinst -- ist es genauso real in seinem Überdruss und seinem bitteren Schmerz, wie die großen Eukalyptusbäume, unter denen ich das Licht der Welt erblickte, real sind in ihrer Pracht und Behäbigkeit.

Meine Lebenswelt sagt mir nicht zu. Oh, wie ich diesen lebenden Tod hasse, der all meine Teenagerjahre verschluckt hat, der gierig meine Jugend verschluckt, der meine besten Jahre auslaugen wird und in dem mein Alter, wenn ich denn zu einem verdammt bin, sich abnutzen wird.

Während mein Leben für immer durch die langen mühseligen Tage mit seiner quälenden Monotonie, Enge und absoluten Unkonventionalität schleicht, wie meine Seele sich abnutzt und an seinen unzerbrechlichen Fesseln kaut - alles umsonst!

Hinweis: Sie können sich sozusagen kopfüber in diese Geschichte stürzen. Fürchten Sie nicht, dass Sie solchem Müll wie Beschreibungen von schönen Sonnenuntergängen und Geflüstern des Windes begegnen.

Wir (999 von jeweils 1000) können an Sonnenuntergängen nichts sehen, außer als Zeichen und Hinweise, ob wir Morgen Regen erwarten können, oder das Gegenteil, überlassen wir jenen Poeten eitle und dumme Vorstellungen - arme Narren! Lasst uns frolocken, dass wir nicht wie sie veranlagt sind!

Besser als Sklave geboren zu werden, als als Dichter, besser als Schwarzer, besser als Krüppel!

Denn ein Poet muss ohne Gesellschaft sein - allein! - furchtbar allein inmitten seiner Mitmenschen, die er liebt.

Allein, weil seine Seele so weit über den normalen Sterblichen steht, wie die normalen Sterblichen über den Affen.

Es gibt kein Handlungsschema in dieser Geschichte, weil es keines in meinem Leben oder in irgendeinem anderen Leben, auf das ich aufmerksam geworden bin, gibt.

Ich bin eine einer Gruppe, der Individuen, die keine Zeit für Handlungsschemata in ihrem Leben haben, sondern für die, die Zeit nur reicht, um ihre Arbeit zu tun, ohne solchem Luxus nachzuhängen.
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PREFACE.
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And as I went on I saw that the work was Australian--born of the bush.
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I wrote to Miles Franklin, and she confessed that she was a girl.
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I saw her before leaving Sydney.
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HENRY LAWSON, England, April 1901.
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INTRODUCTION.
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Possum Gully, near Goulburn,N.S.
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Wales, Australia, 1st March, 1899.
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MY DEAR FELLOW AUSTRALIANS.
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I make no apologies for being egotistical.
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In this particular I attempt an improvement on other autobiographies.
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Other autobiographies weary one with excuses for their egotism.
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What matters it to you if I am egotistical?
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What matters it to you though it should matter that I am egotistical?
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Oh!
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My sphere in life is not congenial to me.
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SPECIAL NOTICE You can dive into this story head first as it were.
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Do not fear encountering such trash as descriptions of beautiful sunsets and whisperings of wind.
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Let us rejoice that we are not of their temperament!
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Better be born a slave than a poet, better be born a black, better be born a cripple!
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For a poet must be companionless--alone!
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- fearfully alone in the midst of his fellows whom he loves.
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Alone because his soul is as far above common mortals as common mortals are above monkeys.
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Miles Franklin: My Brilliant Career_1.

PREFACE.

A few months before I left Australia I got a letter from the bush signed "Miles Franklin", saying that the writer had written a novel, but knew nothing of editors and publishers, and asking me to read and advise.

Something about the letter, which was written in a strong original hand, attracted me, so I sent for the MS., and one dull afternoon I started to read it.

I hadn't read three pages when I saw what you will no doubt see at once--that the story had been written by a girl.

And as I went on I saw that the work was Australian--born of the bush.

I don't know about the girlishly emotional parts of the book--I leave that to girl readers to judge; but the descriptions of bush life and scenery came startlingly painfully real to me, and I know that, as far as they are concerned, the book is true to Australia--the truest I ever read.

I wrote to Miles Franklin, and she confessed that she was a girl. I saw her before leaving Sydney. She is just a little bush girl, barely twenty-one yet, and has scarcely ever been out of the bush in her life.

She has lived her book,and I feel proud of it for the sake of the country I came from, where people toil and bake and suffer and are kind; where every second sun-burnt bushman is a sympathetic humorist, with the sadness of the bush deep in his eyes and a brave grin for the worst of times, and where every third bushman is a poet, with a big heart that keeps his pockets empty.

HENRY LAWSON, England, April 1901.

INTRODUCTION.

Possum Gully, near Goulburn,N.S. Wales, Australia, 1st March, 1899.

MY DEAR FELLOW AUSTRALIANS.

Just a few lines to tell you that this story is all about myself--for no other purpose do I write it.

I make no apologies for being egotistical.

In this particular I attempt an improvement on other autobiographies. Other autobiographies weary one with excuses for their egotism.

What matters it to you if I am egotistical? What matters it to you though it should matter that I am egotistical?

This is not a romance--I have too often faced the music of life to the
tune of hardship to waste time in snivelling and gushing over fancies and
dreams; neither is it a novel, but simply a yarn--a _real_ yarn.

Oh! as real, as really real--provided life itself is anything beyond a heartless
little chimera--it is as real in its weariness and bitter heartache as the tall gum-trees, among which I first saw the light, are real in their stateliness and substantiality.

My sphere in life is not congenial to me. Oh, how I hate this living death which has swallowed all my teens, which is greedily devouring my youth, which will sap my prime, and in which my old age, if I am cursed with any, will be worn away!

As my life creeps on for ever through the long toil-laden days with its agonizing monotony, narrowness, and absolute uncongeniality, how my spirit frets and champs its unbreakable fetters--all in vain!

SPECIAL NOTICE

You can dive into this story head first as it were. Do not fear encountering such trash as descriptions of beautiful sunsets and whisperings of wind.

We (999 out of every 1000) can see nought in sunsets save as signs and tokens whether we may expect rain on the morrow or the contrary, so we will leave such vain and foolish imagining to those poets and painters--poor fools! Let us rejoice that we are not of their temperament!

Better be born a slave than a poet, better be born a black, better be born a cripple!

For a poet must be companionless--alone! - fearfully alone in the midst of his fellows whom he loves.

Alone because his soul is as far above common mortals as common mortals are above monkeys.

There is no plot in this story, because there has been none in my life or in any other life which has come under my notice.

I am one of a class,the individuals of which have not time for plots in their life, but have all they can do to get their work done without indulging in such a luxury.