en-de  Anne of Green Gables /Chapter XVI Medium
Kapitel 16

Diana wird mit tragischen Ergebnissen zum Tee eingeladen

Der Oktober war ein wundervoller Monat auf Green Gables, wenn die Birken im Tal so golden wie Sonnenschein wurden und die Ahornbäume hinter dem Obstgarten königlich karmesinrot und die wilden Kirschbäume entlang der Fahrbahn sich die lieblichsten Schattierungen von dunkelrot und bronzegrün zulegten, während die Felder sich in der Heuernte sonnten.
Anne schwelgte in der Welt der Farben um sie herum.
"Oh, Marilla", rief sie an einem Samstagmorgen aus, als sie mit Armen voll wunderschöner Zweige hereinkam, "Ich bin so froh, dass ich in einer Welt lebe, wo es Oktober gibt. Es wäre schrecklich, wenn wir von September gleich zu November springen würden, nicht wahr? Schau dir diese Ahornzweige an. Geben sie dir keinen Wonneschauer - etliche Wonneschauer? Ich werde mein Zimmer mit ihnen schmücken."
"Schmutzige Dinge", sagte Marilla, deren ästhetischer Sinn nicht merklich entwickelt war. Du verstopfst dein Zimmer völlig mit Zeug von draußen, Anne. Schlafzimmer sind dafür da, dass man darin schläft."
"Oh, und auch zum Träumen, Marilla. Und du weißt, dass man in einem Zimmer, wo es hübsche Dinge gibt, so viel besser träumen kann. Ich werde diese Zweige in den alten blauen Krug stecken und auf meinen Tisch stellen."
"Dann, pass auf, dass du die Blätter nicht auf die Treppe fallen läßt. Ich werde heute Abend zum Hilfsverein in Carmody gehen, Anne, und ich werde wahrscheinlich nicht zu Hause sein, bevor es dunkel ist. Du musst Matthew und Jerry ihr Abendessen machen, also achte darauf, dass du nicht vergisst, den Tee ziehen zu lassen, bevor du dich an den Tisch setzt, wie du es letztes Mal gemacht hast."
"Es war schrecklich von mir, das zu vergessen", sagte Anne entschuldigend," aber das war der Nachmittag,als ich versuchte, mir einen Namen für Violet Vale auszudenken und das verdrängte andere Dinge. Matthew war so lieb. Er hat kein bisschen geschimpft. Er setzte den Tee selber auf und sagte wir könnten ebenso gut noch eine kurze Zeit warten. Und ich erzählte ihm ein schönes Märchen, während wir warteten, so fand er die Zeit überhaupt nicht lang. Es war ein wunderschönes Märchen, Marilla. Ich hatte den Schluß davon vergessen, so dachte ich mir selber ein Ende aus und Matthew sagte, er konnte nicht feststellen, wo die Verbindungsstelle war.
"Matthew wäre es recht, Anne, wenn du das Bedürfnis hättest, mitten in der Nacht aufzustehen und zu Abend zu essen. Aber du hältst deine fünf Sinne dieses Mal zusammen. Und - ich weiß nicht wirklich, ob ich es richtig mache - es macht dich vielleicht verwirrter denn je - aber du kannst Diana einladen, herüberzukommen und den Nachmittag mit dir zu verbringen und hier Tee zu trinken."
"Oh Marilla!" Anne rang ihre Hände. "Wie absolut entzückend! Du bist also doch imstande, dir Dinge vorzustellen, sonst hättest du niemals verstanden, wie sehr ich mich genau danach gesehnt habe. Es wird so nett und erwachsen wirken. Keine Sorge, dass ich vergesse, den Tee ziehen zu lassen, wenn ich Gesellschaft habe. Oh, Marilla, kann ich das Teeservice mit den Rosenknospenzweigen benutzen?"
"Nein, wirklich nicht! Das Rosenknospen Teeservice! Also, was als Nächstes? Du weißt, dass ich das niemals benutze, außer für den Pastor oder den Berater. Du deckst das alte, braune Teeservice. Aber du kannst den kleinen, gelben Tontopf mit eingemachten Kirschen aufmachen. Es ist sowieso Zeit, dass es verbraucht wird - ich glaube, es fängt an zu gären. Und du kannst etwas Früchtekuchen aufschneiden und einige von den Plätzchen und Knusperröllchen haben."
"Ich kann mir genau vorstellen, wie ich mich an das Kopfende des Tisches setze und den Tee ausgieße", sagte Anne und schloss ihre Augen verzückt. Und wie ich Diana frage, ob sie Zucker nimmt! Ich weiß, dass sie keinen nimmt, aber natürlich werde ich sie einfach fragen, als ob ich es nicht wüsste. Und dann dränge ich sie, noch ein Stück Früchtekuchen zu nehmen und noch eine Portion Eingemachtes. Oh, Marilla, es ist ein wunderbares Gefühl, nur daran zu denken. Kann ich sie in das Gästezimmer bringen, um ihren Hut abzulegen, wenn sie kommt?" "Und dann ins Wohnzimmer, um zu sitzen?"
"Nein. Das Wohnzimmer wird für dich und deinen Gast reichen. Aber da ist noch eine halbvolle Flasche mit Himbeersirup, die von der Kirchengesellschaft neulich abends übrig geblieben ist. Es ist auf dem zweiten Regal des Wohnzimmerschranks, und du und Diana könnt es haben, wenn ihr wollt, und ein Kleingebäck, das ihr dazu während des Nachmittags essen könnt, denn ich wage zu behaupten, dass Matthew zu spät zum Tee hereinkommt, da er Kartoffeln zum Schiff schleppt.
Anne sauste hinunter in den Talkessel, vorbei an der Dryad's Bubble und den Fichtenpfad hinauf zum Orchard Slope, um Diana zum Tee einzuladen. Kurz nachdem Marilla nach Carmody gefahren war, kam Diana daher herüber, gekleidet in ihr zweitbestes Kleid und sah genau so aus, wie es sich geziemt, wenn man zum Tee eingeladen wurde. Sonst war sie es gewohnt, ohne zu klopfen in die Küche zu laufen, aber jetzt klopfte sie förmlich an die Haustür. Und als Anne, bekleidet mit ihrem zweitbesten Kleid, sie förmlich öffnete, schüttelten die beiden kleinen Mädchen sich die Hände so ernsthaft, als hätten sie sich nie zuvor getroffen. Diese gekünstelte Feierlichkeit dauerte so lange, bis Diana in den Ostgiebel gebracht worden war, um ihren Hut abzunehmen und dann zehn Minuten lang im Wohnzimmer gesessen hatte, die Füße am richtigen Platz.
"Wie geht es deiner Mutter?" fragte Anne höflich, als hätte sie Mrs. Barry nicht gesehen, wie sie heute Morgen, in hervorragender Gesundheit und mit guter Laune, Äpfel pflückte.
"Es geht ihr sehr gut, danke. Ich nehme an, Mr. Cuthbert schleppt heute Nachmittag Kartoffeln auf die Lily Sands, oder?" sagte Diana, die an diesem Morgen in Matthews Pferdewagen zu Mr. Harmon Andrews gefahren war.
"Ja. Dieses Jahr ist unsere Kartoffelernte sehr gut. Ich hoffe, die Kartoffelernte deines Vaters ist auch gut."
"Sie ist ziemlich gut, danke. Habt ihr schon viele eurer Äpfel gepflückt?"
"Oh, so viele", sagte Anne und vergaß, würdevoll zu sein und sprang schnell auf. "Lass uns raus in den Obstgarten gehen und ein paar von den Red Sweetings holen, Diana." Marilla sagt, wir können alles haben, was noch auf dem Baum geblieben ist. Marilla ist eine sehr freigiebige Frau. Sie sagte, wir könnten Obstkuchen und Kirschkonfitüre zum Tee nehmen. Aber es sind keine guten Manieren, deinen Gästen zu sagen, was du ihnen zu essen geben wirst, also werde ich dir nicht sagen, was sie gesagt hat, was wir zu trinken haben könnten. Nur, dass es mit einem r anfängt und eine leuchtend rote Farbe hat. Ich liebe knallrote Getränke, du nicht auch? Sie schmecken doppelt so gut wie jede andere Farbe.
Der Obstgarten, mit seinen großen ausladenden Ästen, die sich mit den Früchten zu Boden bogen, stellte sich als so entzückend heraus, dass die kleinen Mädchen den größten Teil des Nachmittags darin verbrachten, in einer grasbewachsenen Ecke sitzend, in der der Frost das Grün verschont hatte und die milde Herbstsonne verweilte, Äpfel essend und sich so viel wie möglich unterhaltend. Diana hatte Anne viel zu erzählen, was in der Schule vorgefallen ist. Sie musste bei Gertie Pye sitzen und sie hasste es; Gertie quietschte ständig mit ihrem Bleistift und das ließ ihr - Dianas - Blut gefrieren; Ruby Gillis hatte all ihre Warzen mit einem magischen Stein, den die alte Mary Joe from the Creek ihr gegeben hatte, mit einem magischen Stein weggezaubert. Man musste die Warzen mit dem Kieselstein einreiben und ihn dann über seine linke Schulter zur Zeit des Neumondes wegwerfen und die Warzen würden alle verschwinden. Charlie Sloanes Name war mit Em White auf die Verandawand geschrieben worden und Em White war schrecklich sauer darüber; Sam Boulter war im Unterricht "frech" zu Mr.Phillips gewesen und Mr. Phillips schlug ihn und der Vater von Sam kam zur Schule und warnte Mr. Phillips, nochmal die Hand gegen eines seiner Kinder zu erheben; und Mattie Andrew hatte eine neue rote Haube und eine blaue Tasche mit Fransen dran und es war völlig krank, wie sie sich damit aufspielte; und Lizzie Wright sprach nicht mit Mamie Wilson, weil Mamie Wilsons erwachsene Schwester Lizzie Wrights erwachsene Schwester mit ihrem Liebhaber ausgestochen hatte; und jeder vermisste Anne so und wünschte, sie würde wieder in die Schule kommen; und Gilbert Blythe -.
Aber Anne wollte nichts über Gilbert Blythe hören. Sie sprang eilig auf und schlug vor, dass sie hineingehen und Himbeersirup trinken sollten.
Anne schaute auf das zweite Regal der Speisekammer, aber dort war keine Flasche Himbeersirup. Die Suche ergab, dass er sich im obersten Regal befand. Anne stelle ihn auf ein Tablett und setzte es mit einem Becher auf dem Tisch ab.
"Nun, bitte greif zu, Diana", sagte sie höflich. "Ich glaube nicht, dass ich gerade jetzt welchen trinken werde. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich nach all den Äpfeln noch welchen haben möchte.
Diana schüttete sich einen Becher voll ein, betrachtete bewundernd seinen leuchtend roten Farbton und nippte dann anmutig daran.
"Das ist außerordentlich guter Himbeersirup, Anne", sagte sie "Ich wusste nicht, dass Himbeersirup so gut schmeckt."
"Ich bin wirklich froh, dass du ihn magst. Nimm so viel Du möchtest. Ich werden hinausgehen und das Feuer schüren. Man hat so viel Verantwortung im Kopf, wenn man einen Haushalt führt, nicht wahr?
Als Anne aus der Küche zurückkam, war Diana dabei, ihr zweites Glas Sirup zu trinken; und da sie von Anne dringend dazu gebeten worden war, brachte sie keinen Einwand dagegen vor, ein drittes zu trinken. Die vollen Gläser waren so großzügig und der Himbeersirup war gewiss sehr nett.
"Das Beste, was ich je getrunken habe", sagte Diana. "Er ist sehr viel besser als Mrs. Lyndes, obwohl sie mit ihm so sehr angibt. Er schmeckt kein bisschen wie ihrer.
Ich glaube schon, dass Marillas Himbeersirup wahrscheinlich viel besser wäre, als der von Mrs. Lynde", sagte Anne loyal. "Marilla ist eine erstklassige Köchin. Sie versucht mir Kochen beizubringen, aber ich versichere dir, das ist harte Arbeit. Es gibt so wenig Spielraum für Fantasie beim Kochen. Du musst dich genau an Regeln halten. Beim letzten Mal als, ich einen Kuchen gebacken habe, habe ich vergessen, das Mehl dazuzugeben. Ich dachte an die schönste Geschichte von dir und mir, Diana. Ich dachte, du wärst hoffnungslos an Pocken erkrankt und alle hätten dich allein gelassen, aber ich kam mutig an dein Bett und pflegte dich wieder gesund; und dann bekam ich die Pocken und starb und wurde unter diesen Pappeln auf dem Friedhof begraben und du pflanztest einen Rosenbusch an meinem Grab und hast ihn mit deinen Tränen gegossen; und du hast nie, nie deine Freundin aus deiner Jugendzeit vergessen, die ihr Leben für dich geopfert hat. Oh, es war so eine herzzerreißende Geschichte, Diana. Die Tränen liefen einfach meinen Backen herunter, während ich den Kuchen rührte. Aber ich vergaß das Mehl, und der Kuchen war ein kläglicher Fehlschlag. Mehl ist für einen Kuchen unerlässlich, weißt du. Marilla war sehr verärgert und darüber wundere ich mich nicht. Ich bin eine große Prüfung für sie. Über die Puddingsauce letzte Woche war sie schrecklich beschämt. Am Dienstag hatten wir einen Plumpudding zum Abendessen und da war die Hälfte des Puddings und ein Krug Sauce übriggeblieben. Marilla sagte, es wäre genug für ein weiteres Abendessen und bat mich, es auf das Speisekammerregal zu stellen und es abzudecken. Ich hatte vor, es so gut es nur ging abzudecken, Diana, aber als ich es hereintrug stellte ich mir vor, ich wäre eine Nonne - natürlich bin ich eine Protestantin, aber ich stellte mir vor, ich wäre eine Katholikin - und nähme einen Schleier, um ein gebrochenes Herz in klösterlicher Abgeschiedenheit zu beerdigen; und ich vergaß darüber, die Puddingsauce abzudecken. Am nächsten Morgen dachte ich daran und rannte zur Speisekammer. Diana, stell dir nur mein enormes Entsetzen vor, als ich eine Maus fand, die in dieser Sauce ertrunken war! Ich hob die Maus mit einem Löffel heraus und warf sie in den Hof und dann wusch ich den Löffel in drei verschiedenen Wässern. Marilla war draußen melken und ich hatte den festen Vorsatz zu fragen, wenn sie hereinkam, ob ich die Sauce den Schweinen geben soll, aber als sie reinkam, stellte ich mir vor, ich wäre eine Frostfee, die durch den Wald geht und die Bäume rot und gelb macht, wie auch immer sie es haben wollten, sodass ich überhaupt nicht mehr an die Puddingsauce dachte und Marilla schickte mich raus, Äpfel zu pflücken. Nun, Mr. und Mrs. Chester Ross von Spencervale kamen an diesem Morgen hierhin. Du weißt, sie sind sehr modische Leute, besonders Mrs. Chester Ross. Als Marilla mich hereinrief, war das Abendessen schon fertig und alle waren am Tisch. Ich versuchte, so höflich und würdevoll zu sein wie ich sein konnte, da ich wollte, dass Mrs. Chester Ross denkt, ich wäre ein damenhaftes, kleines Mädchen, auch wenn ich nicht hübsch bin. Alles lief gut, bis ich Marilla mit dem Plumpudding in der einen Hand und dem aufgewärmten Puddingsoßenkrug in der anderen kommen sah. Diana, das war ein schrecklicher Moment. Ich erinnerte mich an alles und stand sofort von meinem Platz auf und schrie heraus: " Marilla, du darfst diese Puddingsauce nicht benutzen. Da war eine ertrunkene Maus drin. Ich habe es vorher vergessen, dir zu erzählen." Oh Diana, ich werde diesen fürchterlichen Moment niemals vergessen, auch wenn ich 100 werde. Mrs. Chester Ross schaute mich nun an und ich dachte, ich würde vor Scham durch den Boden sinken. Sie ist ein solch perfekte Hausfrau und denke, was sie wohl von uns gedacht haben muss. Marilla wurde feuerrot, aber sie sagte kein Wort - in diesem Moment. Sie trug nur die Sauce und den Pudding raus und brachte ein paar eingemachte Erdbeeren. Sie bot mir sogar einige an, aber ich konnte keinen Bissen runterkriegen. Es war so, als würden Feuerkohlen auf meinen Kopf geschaufelt. Nachdem Mrs. Chester Ross weggegangen war, beschimpfte mich Marilla schrecklich. Warum, Diana, was stimmt nicht?
Diana war sehr unsicher aufgestanden, dann setzte sich wieder hin und nahm ihre Hände an den Kopf.
"Ich bin - ich bin schrecklich krank", sagte sie, mit etwas belegter Stimme. "Ich - ich - muss jetzt nach Hause gehen.
"Oh, du darfst nicht einmal davon träumen, dass du ohne Tee nach Hause gehst", rief Anne in Not. „Ich hole ihn sofort, - ich gehe und stelle den Tee in dieser Minute runter.
"Ich muss nach Hause", wiederholte Diana dumm, aber entschlossen.
"Lass mich dir trotzdem etwas zu essen holen", bat Anne inständig. "Lass mich dir ein bisschen Obstkuchen und ein wenig Kirschkonfitüre geben. Leg dich für eine Weile auf das Sofa, dann es wird dir besser gehen. Wo fühlst du dich schlecht?
"Ich muss nach Hause," sagte Diana, und mehr wollte sie nicht sagen. Anne flehte vergeblich.
" Ich habe noch nie von Gästen gehört, die ohne Tee nach Hause gingen" klagte sie. "Oh Diana, glaubst du, es ist möglich, dass du tatsächlich die Pocken bekommen hast? Wenn du krank bist, werde ich kommen und dich pflegen, darauf kannst du dich verlassen. Ich werde dich niemals im Stich lassen. Aber ich wünschte, du würdest bis zum Tee bleiben. Wo fühlst du dich schlecht?
"Mir ist furchtbar schwindelig," sagte Diana.
Und tatsächlich, sie ging sehr taumelig. Anne, Tränen der Enttäuschung in ihren Augen, nahm Dianas Hut und ging mit ihr bis zum Zaun des Barry-Hofs. Dann weinte sie auf dem ganzen Weg zurück nach Green Gables, wo sie betrübt den übriggebliebenen Rest des Himbeersirups zurück in die Speisekammer stellte und machte für Matthew und Jerry den Tee fertig, aber aller Elan war bei der Verrichtung verschwunden.
Der nächste Tag war ein Sonntag und da es von der Morgen- bis zur Abenddämmerung in Strömen regnete, rührte sich Anne nicht aus Green Gables hinaus. Montag Nachmittag schickte Marilla sie für einen Botengang hinunter zu Mrs. Lynde. In kürzester Zeit kam Anne mit Tränen, die ihr den Wangen herunterrollten, wieder zurück der Straße entlang geflogen. Sie stürmte in die Küche und warf sich voller Schmerz mit dem Gesicht nach unten aufs Sofa.
"Was ist nun wieder falsch gelaufen, Anne?" fragte Marilla im Zweifel und Entsetzen. "Ich hoffe, du bist nicht gegangen und zu Mrs. Lynde wieder frech gewesen.
Keine Antwort von Anne rettete mehr Tränen und stürmischere Schluchzer!
"Anne Shirley, wenn ich dich etwas frage, will ich eine Antwort bekommen. Setz dich sofort auf und erzähl mir, worüber du weinst.
Anne setzte sich auf, die Tragödie in Person.
" Mrs. Lynde war heute oben, um Mrs. Barry zu besuchen und Mrs. Barry war in einer schrecklichen Verfassung", klagte sie. "Sie sagt, dass ich Diana am Samstag betrunken gemacht und sie in skandalösem Zustand nach Hause geschickt habe. Und sie sagt, ich müsse ein völlig schlechtes, hinterhältiges, kleines Mädchen sein, und sie ließe Diana niemals je wieder mit mir spielen. Oh Marilla, ich bin vom Leid einfach überwältigt .
Marilla starrte mit blankem Erstaunen.
"Diana betrunken gemacht!" , sagte sie, als sie ihre Stimme fand. "Anne, bist du oder ist Mrs. Barry verrückt? Was um alles in der Welt hast du ihr gegeben?"
"Nichts außer Himbeersirup", schluchzte Anne. "Ich hätte nie gedacht, dass Himbeersirup Leute betrunken macht, Marilla - nicht einmal, wenn sie drei große Gläser trinken würden wie Diana. Oh, es klingt so-so- wie Mrs. Thomas' Ehemann ! Aber ich habe nicht beabsichtigt, sie drunken zu machen.
" Besoffener Larifari!" sagte Marilla und marschierte zur Speisekammer des Wohnzimmers. Dort auf dem Regal war eine Flasche, die sie sofort als eine erkannte, die etwas von ihrem drei Jahre alten, selbstgemachten Johannisbeerwein enthielt, für den sie in Avonlea gefeiert wurde, obwohl bestimmte Leute der strengeren Art, unter ihnen Mrs. Barry, ihn stark missbilligten. Und zur gleichen Zeit erinnerte sich Marilla, dass sie die Flasche mit dem Himbeersirup hinunter in den Keller gestellt hatte anstatt in die Vorratskammer, wie sie es Anne gesagt hatte.
Sie ging zurück in die Küche mit der Weinflasche in der Hand. Ihr Gesicht zuckte unwillkürlich.
"Anne, du hast wirklich ein Talent dazu, in Schwierigkeiten zu geraten. Du gingst hin und gabst Diana Johannisbeerwein statt Himbeersirup. Kanntest du selbst nicht den Unterschied?"
"Ich habe es nie probiert", sagte Anne. "Ich dachte es wäre der Sirup. Ich wollte so-so- gastfreundlich sein. Diana wurde schrecklich krank und musste nach Hause. Mrs. Barry erzählte Mrs. Lynde, sie wäre sinnlos betrunken. Sie lachte nur dumm, als ihre Mutter sie fragte, was der Grund wäre, und ging schlafen und schlief stundenlang. Ihre Mutter roch ihren Atem und wusste, dass sie betrunken war. Gestern hatte sie den ganzen Tag fürchterliche Kopfschmerzen. Mrs. Barry ist so empört. Sie wird es nie anders glauben, als dass ich es absichtlich getan habe"
"Ich meine, sie sollte besser Diana dafür strafen, dass sie so gierig war, drei Gläser von irgendwas zu trinken", sagte Marilla knapp. "Warum, drei von diesen großen Gläsern hätten sie krank gemacht, selbst wenn es nur Sirup gewesen wäre. Nun, diese Geschichte wird ein feiner Vorwand für die Leute sein, die auf mich losgegangen sind, weil ich Johannisbeerwein gemacht habe, obwohl ich seit drei Jahren keinen gemacht habe, seit ich herausgefunden habe, dass der Pfarrer das nicht billigte. Ich habe diese Flasche nur für Krankheit verwahrt. Na, na, Kind, weine nicht. Ich kann nicht verstehen, dass man dir die Schuld zuschreibt, obwohl es mir leid tut, dass es so passierte".
" Ich muss weinen", sagte Anne. "Mein Herz ist gebrochen. Die Sterne auf ihren Bahnen kämpfen gegen mich, Marilla. Diana und ich sind für immer getrennt. Oh, Marilla, ich träumte ein wenig davon, als wir zuerst unser Freundschaftsgelübde ablegten."
"Sei nicht albern, Anne. Mrs. Barry wird es sich überlegen, wenn sie merkt, dass du nicht wirklich schuld bist. Ich vermute, sie denkt, dass du es für einen dämlichen Scherz oder so was gemacht hast. Du soltest besser heute Abend hinauf gehen und ihr erzählen. wie es war.
"Mir fehlt der Mut bei dem Gedanken, Dianas gekränkter Mutter gegenüberzustehen", seufzte Anne. "Ich wünschte, du würdest gehen, Marilla. Du bist so viel mehr Achtung gebietender, als ich. Vermutlich würde sie dich schneller anhören, als mich."
"Nun, ich werde es machen", sagte Marilla, indem sie überlegte, dass es wahrscheinlich das klügere Vorgehen sein würde. "Hör auf zu weinen, Anne. Es wird alles gut."
Marilla hatte ihre Meinung darüber geändert, dass alles gut wird, als sie von Orchard Slope zurückkam. Anne wartete auf ihre Ankunft und sauste zur Verandatür, um sie zu empfangen.
"Oh, Marilla, ich sehe an deinem Gesicht, dass es nichts genützt hat", sagte sie traurig. "Mrs. Barry wird mir nicht vergeben?"
"Mrs. Barry, allerdings!" schnauzte Marilla. "Von allen unverständigen Frauen, die ich jemals getroffen habe, ist sie die Schlimmste. Ich sagte ihr, dass alles eine Verwechslung war und man dir nicht die Schuld geben konnte, aber sie hat mir wirklich einfach nicht geglaubt. Und sie ritt auf meinem Johannisbeerwein herum und wie ich immer gesagt hätte, er könne für niemanden die geringste Auswirkung haben. Ich sagte ihr einfach, dass Johannisbeerwein nicht dazu gedacht war, dass man drei Glas auf einmal trinkt und dass ich, wenn ich es mit einem Kind zu tun hätte, das so gierig war, es mit einer richtig guten Tracht Prügel zur Vernunft bringen würde."
Marilla verschwand in die Küche, zutiefst durcheinander und ließ eine sehr verstörte kleine Seele auf der Veranda zurück. Anne trat jetzt mit bloßem Kopf in die kühle Herbstdämmerung; sehr entschlossen und kontinuierlich nahm sie ihren Weg durch das verdorrte Kleefeld über die Rundholzbrücke und durch das Fichtenwäldchen, beleuchtet von einem fahlen kleinen Mond, der tief über den westlichen Wäldern hing. Frau Barry, die als Reaktion auf ein schüchternes Klopfen zur Tür kam, fand eine Bittstellerin mit bleichen Lippen und großen Augen vor der Haustür vor.
Ihr Gesicht verhärtete sich. Mrs. Barry war eine Frau mit starken Vorurteilen und Abneigungen und ihr Ärger war von der kalten, mürrischen Art, der immer am schwersten zu überwinden ist. Um ihr gerecht zu werden, sie glaubte wirklich, dass Anne Diana aus rein böswilliger Absicht betrunken gemacht hatte, und sie war ehrlich darauf bedacht, ihre kleine Tochter vor der Ansteckung durch weiteren engen Umgang mit einem solchen Kind zu bewahren.
"Was willst du?" sagte sie steif.
Anne rang ihre Hände.
"Oh Mrs Barry, bitte vergeben Sie mir. Ich habe Diana nicht absichtlich betrunken gemacht. Wie könnte ich das? Stellen Sie sich bloß vor, wenn Sie ein armes kleines Waisenmädchen wären, das freundliche Leute adoptiert hätten und Sie hätten nur eine Busenfreundin auf der ganzen Welt. Würden Sie sie absichtlich betrunken werden lassen? Ich dachte, es wäre nur Himbeersirup. Ich war fest überzeugt, dass es Himbeersirup war. Oh bitte, sagen Sie nicht, dass Sie Diana nicht mehr mit mir spielen lassen. Wenn Sie das tun, überdecken Sie mein Leben mit einer schwarzen Wolke des Kummers"
Diese Rede, die das Herz von Mrs Lynde im Nu hätte weich werden lassen, hat auf Mrs Barry keine Wirkung, außer sie noch mehr zu reizen. Sie misstraute Annes großen Worten und dramatischen Gebärden und vermutete, dass das Kind sich lustig über sie machte. Deshalb sagte sie, kalt und grausam:" Ich denke nicht, dass du für Diana der passende Umgang bist. Du solltest besser nach Hause gehen und dich anständig benehmen."
Annes Lippen bebten.
"Würden Sie mich Diana nur einmal sehen lassen, um Lebwohl zu sagen?" bat sie inständig.
"Diana ist mit ihrem Vater rüber nach Carmody gegangen", sagte Mrs. Barry, ging hinein und schloß die Tür.
Anne ging in leiser Verzweiflung zurück nach Green Gables.
"Meine letzte Hoffnung ist verschwunden," sagte sie Marilla. "Ich ging hinauf und suchte Mrs. Barry selbst auf, und sie behandelte mich sehr kränkend. Marilla, ich glaube nicht, dass sie eine wohlerzogene Frau ist. Man kann nichts anderes tun, als beten, und ich habe nicht viel Hoffnung, dass das viel Gutes bewirken wird, denn, Marilla, ich glaube nicht, dass auch Gott selbst sehr viel mit einer so unnachgiebigen Person wie Frau Barry anfangen kann."
"Anne, du solltest so etwas nicht sagen", tadelte Marilla und kämpfte darum, diese unheilige Tendenz zum Lachen zu überwinden, die sich zu ihrer Bestürzung bei ihr verstärkte. Und tatsächlich, als sie in jener Nacht Matthew die ganze Geschichte erzählte, lachte sie herzlich über Annes Kummer.
Aber als sie in den Ostgiebel schlüpfte, bevor sie ins Bett ging, und entdeckte, dass Anne sich in den Schlaf geweint hatte, schlich sich eine ungewohnte Sanftmut in ihr Gesicht.
"Arme kleine Seele", murmelte sie und strich eine lose Haarlocke aus dem tränenüberströmten Gesicht. Dann beugte sie sich hinunter und küsste die gerötete Wange auf dem Kissen.
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CHAPTER XVI.
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DIANA IS INVITED TO TEA WITH TRAGIC RESULTS.
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Anne revelled in the world of colour about her.
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It would be terrible if we just skipped from September to November, wouldn't it?
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Look at these maple branches.
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Don't they give you a thrill—several thrills?
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I'm going to decorate my room with them.
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"Messy things," said Marilla, whose æsthetic sense was not noticeably developed.
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You clutter up your room entirely too much with out-of-doors stuff, Anne.
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Bedrooms were made to sleep in.
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"Oh, and dream in too, Marilla.
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And you know one can dream so much better in a room where there are pretty things.
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I'm going to put these boughs in the old blue jug and set them on my table.
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"Mind you don't drop leaves all over the stairs then.
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Matthew was so good.
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He never scolded a bit.
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He put the tea down himself and said we could wait awhile as well as not.
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It was a beautiful fairy story, Marilla.
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But you keep your wits about you this time.
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"Oh, Marilla!"
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Anne clasped her hands.
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"How perfectly lovely!
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It will seem so nice and grown-uppish.
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No fear of my forgetting to put the tea to draw when I have company.
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Oh, Marilla, can I use the rosebud spray tea-set?
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"No, indeed!
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The rosebud tea-set!
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Well, what next?
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You know I never use that except for the minister or the Aids.
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You'll put down the old brown tea-set.
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But you can open the little yellow crock of cherry preserves.
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It's time it was being used anyhow—I believe it's beginning to work.
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And you can cut some fruit-cake and have some of the cookies and snaps.
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"And asking Diana if she takes sugar!
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I know she doesn't but of course I'll ask her just as if I didn't know.
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Oh, Marilla, it's a wonderful sensation just to think of it.
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Can I take her into the spare room to lay off her hat when she comes?
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And then into the parlour to sit?
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"No.
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The sitting-room will do for you and your company.
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"How is your mother?"
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"She is very well, thank you.
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I suppose Mr. Cuthbert is hauling potatoes to the Lily Sands this afternoon, is he?"
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"Yes.
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Our potato crop is very good this year.
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I hope your father's potato crop is good, too.
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"It is fairly good, thank you.
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Have you picked many of your apples yet?
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"Oh, ever so many," said Anne, forgetting to be dignified and jumping up quickly.
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"Let's go out to the orchard and get some of the Red Sweetings, Diana.
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unit 72
Marilla says we can have all that are left on the tree.
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unit 73
Marilla is a very generous woman.
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She said we could have fruit-cake and cherry preserves for tea.
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unit 76
Only it begins with an r and a c and it's a bright red colour.
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unit 77
I love bright red drinks, don't you?
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unit 78
They taste twice as good as any other colour.
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unit 80
Diana had much to tell Anne of what went on in school.
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unit 84
But Anne didn't want to hear about Gilbert Blythe.
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unit 85
She jumped up hurriedly and said suppose they go in and have some raspberry cordial.
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unit 86
unit 87
Search revealed it away back on the top shelf.
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unit 88
Anne put it on a tray and set it on the table with a tumbler.
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unit 89
"Now, please help yourself, Diana," she said politely.
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unit 90
"I don't believe I'll have any just now.
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unit 91
I don't feel as if I wanted any after all those apples.
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unit 93
"That's awfully nice raspberry cordial, Anne," she said.
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unit 94
"I didn't know raspberry cordial was so nice.
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unit 95
"I'm real glad you like it.
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unit 96
Take as much as you want.
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unit 97
I'm going to run out and stir the fire up.
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unit 100
The tumblerfuls were generous ones and the raspberry cordial was certainly very nice.
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unit 101
"The nicest I ever drank," said Diana.
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unit 102
"It's ever so much nicer than Mrs. Lynde's although she brags of hers so much.
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unit 103
It doesn't taste a bit like hers.
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unit 105
"Marilla is a famous cook.
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unit 106
She is trying to teach me to cook but I assure you, Diana, it is uphill work.
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unit 107
There's so little scope for imagination in cookery.
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unit 108
You just have to go by rules.
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unit 109
The last time I made a cake I forgot to put the flour in.
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unit 110
I was thinking the loveliest story about you and me, Diana.
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unit 112
Oh, it was such a pathetic tale, Diana.
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unit 113
The tears just rained down over my cheeks while I mixed the cake.
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unit 114
But I forgot the flour and the cake was a dismal failure.
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unit 115
Flour is so essential to cakes, you know.
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unit 116
Marilla was very cross and I don't wonder.
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unit 117
I'm a great trial to her.
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unit 118
She was terribly mortified about the pudding sauce last week.
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unit 120
unit 122
I thought of it next morning and ran to the pantry.
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unit 126
Well, Mr. and Mrs. Chester Ross from Spencervale came here that morning.
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unit 127
You know they are very stylish people, especially Mrs. Chester Ross.
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unit 128
When Marilla called me in dinner was all ready and everybody was at the table.
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unit 131
Diana, that was a terrible moment.
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unit 133
There was a mouse drowned in it.
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unit 134
I forgot to tell you before.'
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unit 135
Oh, Diana, I shall never forget that awful moment if I live to be a hundred.
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unit 137
She is such a perfect house-keeper and fancy what she must have thought of us.
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unit 138
Marilla turned red as fire but she never said a word—then.
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unit 139
She just carried that sauce and pudding out and brought in some strawberry preserves.
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unit 140
She even offered me some, but I couldn't swallow a mouthful.
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unit 141
It was like heaping coals of fire on my head.
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unit 142
After Mrs. Chester Ross went away Marilla gave me a dreadful scolding.
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unit 143
Why, Diana, what is the matter?
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unit 145
"I'm—I'm awful sick," she said, a little thickly.
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unit 146
"I—I—must go right home.
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unit 147
"Oh, you mustn't dream of going home without your tea," cried Anne in distress.
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unit 148
"I'll get it right off—I'll go and put the tea down this very minute.
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unit 149
"I must go home," repeated Diana, stupidly but determinedly.
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unit 150
"Let me get you a lunch anyhow," implored Anne.
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unit 151
"Let me give you a bit of fruit-cake and some of the cherry preserves.
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unit 152
Lie down on the sofa for a little while and you'll be better.
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unit 153
Where do you feel bad?
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unit 154
"I must go home," said Diana, and that was all she would say.
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unit 155
In vain Anne pleaded.
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unit 156
"I never heard of company going home without tea," she mourned.
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unit 157
"Oh, Diana, do you suppose that it's possible you're really taking the smallpox?
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unit 158
If you are I'll go and nurse you, you can depend on that.
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unit 159
I'll never forsake you.
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unit 160
But I do wish you'd stay till after tea.
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unit 161
Where do you feel bad?
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unit 162
"I'm awful dizzy," said Diana.
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unit 163
And indeed, she walked very dizzily.
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unit 167
Monday afternoon Marilla sent her down to Mrs. Lynde's on an errand.
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unit 170
"Whatever has gone wrong now, Anne?"
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queried Marilla in doubt and dismay.
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"I do hope you haven't gone and been saucy to Mrs. Lynde again.
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No answer from Anne save more tears and stormier sobs!
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"Anne Shirley, when I ask you a question I want to be answered.
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Sit right up this very minute and tell me what you are crying about.
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Anne sat up, tragedy personified.
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unit 178
unit 180
Oh, Marilla, I'm just overcome with woe.
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unit 181
Marilla stared in blank amazement.
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"Set Diana drunk!"
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unit 183
she said when she found her voice.
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unit 184
"Anne, are you or Mrs. Barry crazy?
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unit 185
What on earth did you give her?
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unit 186
"Not a thing but raspberry cordial," sobbed Anne.
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unit 188
Oh, it sounds so—so—like Mrs. Thomas' husband!
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But I didn't mean to set her drunk.
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"Drunk fiddlesticks!"
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unit 191
said Marilla, marching to the sitting-room pantry.
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unit 194
She went back to the kitchen with the wine bottle in her hand.
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Her face was twitching in spite of herself.
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"Anne, you certainly have a genius for getting into trouble.
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You went and gave Diana currant wine instead of raspberry cordial.
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unit 198
Didn't you know the difference yourself?
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unit 199
"I never tasted it," said Anne.
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"I thought it was the cordial.
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I meant to be so—so—hospitable.
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Diana got awfully sick and had to go home.
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Mrs. Barry told Mrs. Lynde she was simply dead drunk.
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Her mother smelled her breath and knew she was drunk.
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She had a fearful headache all day yesterday.
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Mrs. Barry is so indignant.
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She will never believe but what I did it on purpose.
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"Why, three of those big glasses would have made her sick even if it had only been cordial.
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I just kept that bottle for sickness.
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There, there, child, don't cry.
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I can't see as you were to blame although I'm sorry it happened so.
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"I must cry," said Anne.
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"My heart is broken.
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The stars in their courses fight against me, Marilla.
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Diana and I are parted forever.
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Oh, Marilla, I little dreamed of this when first we swore our vows of friendship.
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"Don't be foolish, Anne.
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Mrs. Barry will think better of it when she finds you're not really to blame.
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I suppose she thinks you've done it for a silly joke or something of that sort.
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You'd best go up this evening and tell her how it was.
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"My courage fails me at the thought of facing Diana's injured mother," sighed Anne.
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"I wish you'd go, Marilla.
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You're so much more dignified than I am.
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Likely she'd listen to you quicker than to me.
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"Well, I will," said Marilla, reflecting that it would probably be the wiser course.
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"Don't cry any more, Anne.
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It will be all right.
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Anne was watching for her coming and flew to the porch door to meet her.
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"Oh, Marilla, I know by your face that it's been no use," she said sorrowfully.
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"Mrs. Barry won't forgive me?
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"Mrs. Barry, indeed!"
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snapped Marilla.
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"Of all the unreasonable women I ever saw she's the worst.
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Her face hardened.
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"What do you want?"
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she said stiffly.
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Anne clasped her hands.
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"Oh, Mrs. Barry, please forgive me.
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I did not mean to—to—intoxicate Diana.
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How could I?
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Do you think you would intoxicate her on purpose?
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I thought it was only raspberry cordial.
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I was firmly convinced it was raspberry cordial.
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Oh, please don't say that you won't let Diana play with me any more.
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If you do you will cover my life with a dark cloud of woe.
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You'd better go home and behave yourself.
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Anne's lip quivered.
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"Won't you let me see Diana just once to say farewell?"
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she implored.
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Anne went back to Green Gables calm with despair.
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"My last hope is gone," she told Marilla.
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"I went up and saw Mrs. Barry myself and she treated me very insultingly.
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Marilla, I do not think she is a well-bred woman.
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Then she bent down and kissed the flushed cheek on the pillow.
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Update: Thank to Gaby and her watching the movie, we now know that:
1. Anne only use the formal form ("Sie") at the start, but later (we agreed for Chapter XI) she will say "du" to Marilla and Matthew, and the formal form with everybody else but her classmates. Marilla and Rachel are friends and they use "du".
2. She likes overstatements and superlatives.
3. We need to translate "green gables" as it is done in the movie.

by gaelle044 9 months, 1 week ago

Anne of Green Gables (1908)

Written for all ages, it has been considered a children's novel since the mid-twentieth century. It recounts the adventures of Anne Shirley, an 11-year-old orphan girl who is mistakenly sent to Matthew and Marilla Cuthbert, a middle-aged brother and sister who had intended to adopt a boy to help them on their farm in Prince Edward Island. The novel recounts how Anne makes her way with the Cuthberts, in school, and within the town. Since publication, Anne of Green Gables has sold more than 50 million copies and has been translated into 20 languages. It has been adapted as film, made-for-television movies, and animated and live-action television series. — Excerpted from Anne of Green Gables (1908) on Wikipedia, the free encyclopedia.
https://en.wikisource.org/wiki/Anne_of_Green_Gables_(1908)

by gaelle044 9 months, 1 week ago

CHAPTER XVI.

DIANA IS INVITED TO TEA WITH TRAGIC RESULTS.

OCTOBER was a beautiful month at Green Gables, when the birches in the hollow turned as golden as sunshine and the maples behind the orchard were royal crimson and the wild cherry-trees along the lane put on the loveliest shades of dark red and bronzy green, while the fields sunned themselves in aftermaths.
Anne revelled in the world of colour about her.
"Oh, Marilla," she exclaimed one Saturday morning, coming dancing in with her arms full of gorgeous boughs, "I'm so glad I live in a world where there are Octobers. It would be terrible if we just skipped from September to November, wouldn't it? Look at these maple branches. Don't they give you a thrill—several thrills? I'm going to decorate my room with them.
"Messy things," said Marilla, whose æsthetic sense was not noticeably developed. You clutter up your room entirely too much with out-of-doors stuff, Anne. Bedrooms were made to sleep in.
"Oh, and dream in too, Marilla. And you know one can dream so much better in a room where there are pretty things. I'm going to put these boughs in the old blue jug and set them on my table.
"Mind you don't drop leaves all over the stairs then. I'm going to a meeting of the Aid Society at Carmody this afternoon, Anne, and I won't likely be home before dark. You'll have to get Matthew and Jerry their supper, so mind you don't forget to put the tea to draw until you sit down at the table as you did last time.
"It was dreadful of me to forget, said Anne apologetically, "but that was the afternoon I was trying to think of a name for Violet Vale and it crowded other things out. Matthew was so good. He never scolded a bit. He put the tea down himself and said we could wait awhile as well as not. And I told him a lovely fairy story while we were waiting, so he didn't find the time long at all. It was a beautiful fairy story, Marilla. I forgot the end of it, so I made up an end for it myself and Matthew said he couldn't tell where the join came in.
"Matthew would think it all right, Anne, if you took a notion to get up and have dinner in the middle of the night. But you keep your wits about you this time. And—I don't really know if I'm doing right—it may make you more addle-pated than ever—but you can ask Diana to come over and spend the afternoon with you and have tea here.
"Oh, Marilla!" Anne clasped her hands. "How perfectly lovely! You are able to imagine things after all or else you'd never have understood how I've longed for that very thing. It will seem so nice and grown-uppish. No fear of my forgetting to put the tea to draw when I have company. Oh, Marilla, can I use the rosebud spray tea-set?
"No, indeed! The rosebud tea-set! Well, what next? You know I never use that except for the minister or the Aids. You'll put down the old brown tea-set. But you can open the little yellow crock of cherry preserves. It's time it was being used anyhow—I believe it's beginning to work. And you can cut some fruit-cake and have some of the cookies and snaps.
"I can just imagine myself sitting down at the head of the table and pouring out the tea," said Anne, shutting her eyes ecstatically. "And asking Diana if she takes sugar! I know she doesn't but of course I'll ask her just as if I didn't know. And then pressing her to take another piece of fruit-cake and another helping of preserves. Oh, Marilla, it's a wonderful sensation just to think of it. Can I take her into the spare room to lay off her hat when she comes? And then into the parlour to sit?
"No. The sitting-room will do for you and your company. But there's a bottle half full of raspberry cordial that was left over from the church social the other night. It's on the second shelf of the sitting-room closet and you and Diana can have it if you like, and a cooky to eat with it along in the afternoon, for I daresay Matthew'll be late coming in to tea since he's hauling potatoes to the vessel.
Anne flew down to the hollow, past the Dryad's Bubble and up the spruce path to Orchard Slope, to ask Diana to tea. As a result, just after Marilla had driven off to Carmody, Diana came over, dressed in her second best dress and looking exactly as it is proper to look when asked out to tea. At other times she was wont to run into the kitchen without knocking; but now she knocked primly at the front door. And when Anne, dressed in her second best, as primly opened it, both little girls shook hands as gravely as if they had never met before. This unnatural solemnity lasted until after Diana had been taken to the east gable to lay off her hat and then had sat for ten minutes in the sitting-room, toes in position.
"How is your mother?" inquired Anne politely, just as if she had not seen Mrs. Barry picking apples that morning in excellent health and spirits.
"She is very well, thank you. I suppose Mr. Cuthbert is hauling potatoes to the Lily Sands this afternoon, is he?" said Diana, who had ridden down to Mr. Harmon Andrews' that morning in Matthew's cart.
"Yes. Our potato crop is very good this year. I hope your father's potato crop is good, too.
"It is fairly good, thank you. Have you picked many of your apples yet?
"Oh, ever so many," said Anne, forgetting to be dignified and jumping up quickly. "Let's go out to the orchard and get some of the Red Sweetings, Diana. Marilla says we can have all that are left on the tree. Marilla is a very generous woman. She said we could have fruit-cake and cherry preserves for tea. But it isn't good manners to tell your company what you are going to give them to eat, so I won't tell you what she said we could have to drink. Only it begins with an r and a c and it's a bright red colour. I love bright red drinks, don't you? They taste twice as good as any other colour.
The orchard, with its great sweeping boughs that bent to the ground with fruit, proved so delightful that the little girls spent most of the afternoon in it, sitting in a grassy corner where the frost had spared the green and the mellow autumn sunshine lingered warmly, eating apples and talking as hard as they could. Diana had much to tell Anne of what went on in school. She had to sit with Gertie Pye and she hated it; Gertie squeaked her pencil all the time and it just made her—Diana's—blood run cold; Ruby Gillis had charmed all her warts away, true's you live, with a magic pebble that old Mary Joe from the Creek gave her. You had to rub the warts with the pebble and then throw it away over your left shoulder at the time of the new moon and the warts would all go. Charlie Sloane's name was written up with Em White's on the porch wall and Em White was awful mad about it; Sam Boulter had "sassed" Mr. Phillips in class and Mr. Phillips whipped him and Sam's father came down to the school and dared Mr. Phillips to lay a hand on one of his children again; and Mattie Andrews had a new red hood and a blue crossover with tassels on it and the airs she put on about it were perfectly sickening; and Lizzie Wright didn't speak to Mamie Wilson because Mamie Wilson's grown-up sister had cut out Lizzie Wright's grown-up sister with her beau; and everybody missed Anne so and wished she'd come to school again; and Gilbert Blythe—.
But Anne didn't want to hear about Gilbert Blythe. She jumped up hurriedly and said suppose they go in and have some raspberry cordial.
Anne looked on the second shelf of the room pantry but there was no bottle of raspberry cordial there. Search revealed it away back on the top shelf. Anne put it on a tray and set it on the table with a tumbler.
"Now, please help yourself, Diana," she said politely. "I don't believe I'll have any just now. I don't feel as if I wanted any after all those apples.
Diana poured herself out a tumblerful, looked at its bright red hue admiringly, and then sipped it daintily.
"That's awfully nice raspberry cordial, Anne," she said. "I didn't know raspberry cordial was so nice.
"I'm real glad you like it. Take as much as you want. I'm going to run out and stir the fire up. There are so many responsibilities on a person's mind when they're keeping house, isn't there?
When Anne came back from the kitchen Diana was drinking her second glassful of cordial; and, being entreated thereto by Anne, she offered no particular objection to the drinking of a third. The tumblerfuls were generous ones and the raspberry cordial was certainly very nice.
"The nicest I ever drank," said Diana. "It's ever so much nicer than Mrs. Lynde's although she brags of hers so much. It doesn't taste a bit like hers.
"I should think Marilla's raspberry cordial would prob'ly be much nicer than Mrs. Lynde's," said Anne loyally. "Marilla is a famous cook. She is trying to teach me to cook but I assure you, Diana, it is uphill work. There's so little scope for imagination in cookery. You just have to go by rules. The last time I made a cake I forgot to put the flour in. I was thinking the loveliest story about you and me, Diana. I thought you were desperately ill with small-pox and everybody deserted you, but I went boldly to your bedside and nursed you back to life; and then I took the smallpox and died and I was buried under those poplar trees in the graveyard and you planted a rosebush by my grave and watered it with your tears; and you never, never forgot the friend of your youth who sacrificed her life for you. Oh, it was such a pathetic tale, Diana. The tears just rained down over my cheeks while I mixed the cake. But I forgot the flour and the cake was a dismal failure. Flour is so essential to cakes, you know. Marilla was very cross and I don't wonder. I'm a great trial to her. She was terribly mortified about the pudding sauce last week. We had a plum pudding for dinner on Tuesday and there was half the pudding and a pitcherful of sauce left over. Marilla said there was enough for another dinner and told me to set it on the pantry shelf and cover it. I meant to cover it just as much as could be, Diana, but when I carried it in I was imagining I was a nun—of course I'm a Protestant but I imagined I was a Catholic—taking the veil to bury a broken heart in cloistered seclusion; and I forgot all about covering the pudding sauce. I thought of it next morning and ran to the pantry. Diana, fancy if you can my extreme horror at finding a mouse drowned in that pudding sauce! I lifted the mouse out with a spoon and threw it out in the yard and then I washed the spoon in three waters. Marilla was out milking and I fully intended to ask her when she came in if I'd give the sauce to the pigs; but when she did come in I was imagining that I was a frost fairy going through the woods turning the trees red and yellow, whichever they wanted to be, so I never thought about the pudding sauce again and Marilla sent me out to pick apples. Well, Mr. and Mrs. Chester Ross from Spencervale came here that morning. You know they are very stylish people, especially Mrs. Chester Ross. When Marilla called me in dinner was all ready and everybody was at the table. I tried to be as polite and dignified as I could be, for I wanted Mrs. Chester Ross to think I was a ladylike little girl even if I wasn't pretty. Everything went right until I saw Marilla coming with the plum pudding in one hand and the pitcher of pudding sauce, warmed up, in the other. Diana, that was a terrible moment. I remembered everything and I just stood up in my place and shrieked out, 'Marilla, you mustn't use that pudding sauce. There was a mouse drowned in it. I forgot to tell you before.' Oh, Diana, I shall never forget that awful moment if I live to be a hundred. Mrs. Chester Ross just looked at me and I thought I would sink through the floor with mortification. She is such a perfect house-keeper and fancy what she must have thought of us. Marilla turned red as fire but she never said a word—then. She just carried that sauce and pudding out and brought in some strawberry preserves. She even offered me some, but I couldn't swallow a mouthful. It was like heaping coals of fire on my head. After Mrs. Chester Ross went away Marilla gave me a dreadful scolding. Why, Diana, what is the matter?
Diana had stood up very unsteadily; then she sat down again, putting her hands to her head.
"I'm—I'm awful sick," she said, a little thickly. "I—I—must go right home.
"Oh, you mustn't dream of going home without your tea," cried Anne in distress. "I'll get it right off—I'll go and put the tea down this very minute.
"I must go home," repeated Diana, stupidly but determinedly.
"Let me get you a lunch anyhow," implored Anne. "Let me give you a bit of fruit-cake and some of the cherry preserves. Lie down on the sofa for a little while and you'll be better. Where do you feel bad?
"I must go home," said Diana, and that was all she would say. In vain Anne pleaded.
"I never heard of company going home without tea," she mourned. "Oh, Diana, do you suppose that it's possible you're really taking the smallpox? If you are I'll go and nurse you, you can depend on that. I'll never forsake you. But I do wish you'd stay till after tea. Where do you feel bad?
"I'm awful dizzy," said Diana.
And indeed, she walked very dizzily. Anne, with tears of disappointment in her eyes, got Diana's hat and went with her as far as the Barry yard fence. Then she wept all the way back to Green Gables, where she sorrowfully put the remainder of the raspberry cordial back into the pantry and got tea ready for Matthew and Jerry, with all the zest gone out of the performance.
The next day was Sunday and as the rain poured down in torrents from dawn till dusk Anne did not stir abroad from Green Gables. Monday afternoon Marilla sent her down to Mrs. Lynde's on an errand. In a very short space of time Anne came flying back up the lane, with tears rolling down her cheeks. Into the kitchen she dashed and flung herself face down- ward on the sofa in an agony.
"Whatever has gone wrong now, Anne?" queried Marilla in doubt and dismay. "I do hope you haven't gone and been saucy to Mrs. Lynde again.
No answer from Anne save more tears and stormier sobs!
"Anne Shirley, when I ask you a question I want to be answered. Sit right up this very minute and tell me what you are crying about.
Anne sat up, tragedy personified.
"Mrs. Lynde was up to see Mrs. Barry to-day and Mrs. Barry was in an awful state," she wailed. "She says that I set Diana drunk Saturday and sent her home in a disgraceful condition. And she says I must be a thoroughly bad, wicked little girl and she's never, never going to let Diana play with me again. Oh, Marilla, I'm just overcome with woe.
Marilla stared in blank amazement.
"Set Diana drunk!" she said when she found her voice. "Anne, are you or Mrs. Barry crazy? What on earth did you give her?
"Not a thing but raspberry cordial," sobbed Anne. "I never thought raspberry cordial would set people drunk, Marilla,—not even if they drank three big tumblerfuls as Diana did. Oh, it sounds so—so—like Mrs. Thomas' husband! But I didn't mean to set her drunk.
"Drunk fiddlesticks!" said Marilla, marching to the sitting-room pantry. There on the shelf was a bottle which she at once recognized as one containing some of her three year old homemade currant wine for which she was celebrated in Avonlea, although certain of the stricter sort, Mrs. Barry among them, disapproved strongly of it. And at the same time Marilla recollected that she had put the bottle of raspberry cordial down in the cellar instead of in the pantry as she had told Anne.
She went back to the kitchen with the wine bottle in her hand. Her face was twitching in spite of herself.
"Anne, you certainly have a genius for getting into trouble. You went and gave Diana currant wine instead of raspberry cordial. Didn't you know the difference yourself?
"I never tasted it," said Anne. "I thought it was the cordial. I meant to be so—so—hospitable. Diana got awfully sick and had to go home. Mrs. Barry told Mrs. Lynde she was simply dead drunk. She just laughed silly like when her mother asked her what was the matter and went to sleep and slept for hours. Her mother smelled her breath and knew she was drunk. She had a fearful headache all day yesterday. Mrs. Barry is so indignant. She will never believe but what I did it on purpose.
"I should think she would better punish Diana for being so greedy as to drink three glassfuls of anything," said Marilla shortly. "Why, three of those big glasses would have made her sick even if it had only been cordial. Well, this story will be a nice handle for those folks who are so down on me for making currant wine, although I haven't made any for three years ever since I found out that the minister didn't approve. I just kept that bottle for sickness. There, there, child, don't cry. I can't see as you were to blame although I'm sorry it happened so.
"I must cry," said Anne. "My heart is broken. The stars in their courses fight against me, Marilla. Diana and I are parted forever. Oh, Marilla, I little dreamed of this when first we swore our vows of friendship.
"Don't be foolish, Anne. Mrs. Barry will think better of it when she finds you're not really to blame. I suppose she thinks you've done it for a silly joke or something of that sort. You'd best go up this evening and tell her how it was.
"My courage fails me at the thought of facing Diana's injured mother," sighed Anne. "I wish you'd go, Marilla. You're so much more dignified than I am. Likely she'd listen to you quicker than to me.
"Well, I will," said Marilla, reflecting that it would probably be the wiser course. "Don't cry any more, Anne. It will be all right.
Marilla had changed her mind about its being all right by the time she got back from Orchard Slope. Anne was watching for her coming and flew to the porch door to meet her.
"Oh, Marilla, I know by your face that it's been no use," she said sorrowfully. "Mrs. Barry won't forgive me?
"Mrs. Barry, indeed!" snapped Marilla. "Of all the unreasonable women I ever saw she's the worst. I told her it was all a mistake and you weren't to blame, but she just simply didn't believe me. And she rubbed it well in about my currant wine and how I'd always said it couldn't have the least effect on anybody. I just told her plainly that currant wine wasn't meant to be drunk three tumblerfuls at a time and that if a child I had to do with was so greedy I'd sober her up with a right good spanking.
Marilla whisked into the kitchen, grievously disturbed, leaving a very much distracted little soul in the porch behind her. Presently Anne stepped out bare-headed into the chill autumn dusk; very determinedly and steadily she took her way down through the sere clover field over the log bridge and up through the spruce grove, lighted by a pale little moon hanging low over the western woods. Mrs. Barry, coming to the door in answer to a timid knock, found a white-lipped, eager-eyed suppliant on the doorstep.
Her face hardened. Mrs. Barry was a woman of strong prejudices and dislikes, and her anger was of the cold, sullen sort which is always hardest to overcome. To do her justice, she really believed Anne had made Diana drunk out of sheer malice prepense, and she was honestly anxious to preserve her little daughter from the contamination of further intimacy with such a child.
"What do you want?" she said stiffly.
Anne clasped her hands.
"Oh, Mrs. Barry, please forgive me. I did not mean to—to—intoxicate Diana. How could I? Just imagine if you were a poor little orphan girl that kind people had adopted and you had just one bosom friend in all the world. Do you think you would intoxicate her on purpose? I thought it was only raspberry cordial. I was firmly convinced it was raspberry cordial. Oh, please don't say that you won't let Diana play with me any more. If you do you will cover my life with a dark cloud of woe.
This speech, which would have softened good Mrs. Lynde's heart in a twinkling, had no effect on Mrs. Barry except to irritate her still more. She was suspicious of Anne's big words and dramatic gestures and imagined that the child was making fun of her. So she said, coldly and cruelly:
"I don't think you are a fit little girl for Diana to associate with. You'd better go home and behave yourself.
Anne's lip quivered.
"Won't you let me see Diana just once to say farewell?" she implored.
"Diana has gone over to Carmody with her father," said Mrs. Barry, going in and shutting the door.
Anne went back to Green Gables calm with despair.
"My last hope is gone," she told Marilla. "I went up and saw Mrs. Barry myself and she treated me very insultingly. Marilla, I do not think she is a well-bred woman. There is nothing more to do except to pray and I haven't much hope that that'll do much good because, Marilla, I do not believe that God Himself can do very much with such an obstinate person as Mrs. Barry.
"Anne, you shouldn't say such things," rebuked Marilla, striving to overcome that unholy tendency to laughter which she was dismayed to find growing upon her. And indeed, when she told the whole story to Matthew that night, she did laugh heartily over Anne's tribulations.
But when she slipped into the east gable before going to bed and found that Anne had cried herself to sleep an unaccustomed softness crept into her face.
"Poor little soul," she murmured, lifting a loose curl of hair from the child's tear-stained face. Then she bent down and kissed the flushed cheek on the pillow.