en-de  THE BISHOP'S SECRET by FERGUS HUME - Chapter 30 Hard
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KAPITEL 30 - ERPRESSUNG
Für einige Momente sprach Graham nicht, aber blickte mitleidig auf die kummergeschüttelte Figur und die gebeugten Schultern seines leidgeprüften Freundes. Tatsächlich war die Lage des Mannes so, dass er nicht wusste, welchen Trost er erteilen konnte und deshalb schwieg er wohlweislich. Als der Bischof jedoch, zunehmend gefasster, dennoch stumm blieb, konnte er es nicht unterlassen, ihm ein wenig Trost zu spenden.
"Gräme dich nicht so, Pendle!" sagte er und legte seine Hand auf die Schulter des anderen; "es ist nicht deine Schuld, dass du in dieser Lage steckst."
Der Bischof seufzte und murmelte mit einem Kopfschütteln: "Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht!"
"Aber du hast nicht gesündigt!" rief Graham, vom Text abweichend. "Du! Deine Frau! Ich! Jeder dachte, dass Krant tot wäre und beerdigt. Der Mann floh, log und fälschte Urkunden, um seine Freiheit zu gewinnen - um sein Eheband abzuschütteln, was ihn ärgerte." Er war der Sünder, nicht du, mein armer unschuldiger Freund!"
" Sicher, Doktor, aber ich bin der Leidtragende. Hätte Gott mich in seiner Gnade nicht in der Stunde der Prüfung gestützt, ich weiß nicht, wie ich mein Leid ertragen hätte, schwacher sündiger Sterblicher, der ich bin.
"Diese Rede entspricht deinem Alter und deinem Amt«, sagte der Arzt ernst, »und ich finde sie ganz gut. Gleichwohl sagt ein anderer religiöser Spruch - ich weiß nicht, ob es ein Text genannt werden kann - "Gott hilft denen, die sich selber helfen." Du bist gut beraten, Pendle, dir das zu Herzen zu nehmen.
"Wie kann ich mir helfen?" sagte der Bischof verzweifelt. "Der Mann ist nun tot, ohne Zweifel; aber er lebte, als ich seine vermeintliche Witwe heiratete, deshalb ist die Zeremonie null und nichtig. Das ist eine unumstößliche Tatsache."
"Hast du einen Anwalt für deine Situation hinzugezogen?"
"Nein. Das Gesetz kann keine Verbindung sanktionieren- wenigstens in meinen Augen- welche , wie ich weiß, gegen die Lehren der Kirche ist. Wenn, meines Wissens, ein Ehemann seine Frau verlässt und man sieben Jahre lang nichts von ihm hört, kann sie nach dieser Zeit wieder heiraten, ohne sich als Bigamistin strafbar zu machen, aber auf jeden Fall ist die zweite Feier nicht legal.
"Mrs. Krant wurde deine Frau vor Ablauf der sieben Jahre, ich weiß", sagte Graham und runzelte seine Stirn.
"Sicherlich. Und deshalb ist sie - in den Augen des Gesetzes - eine Bigamistin"- der Bischof schauderte - " obwohl, Gott weiß es, sie fest glaubte , dass ihr Ehemann tot sei. Aber die religiöse Auffassung ist die, die ich vertrete; als Kirchenmann kann ich nicht mit einer Frau leben, von der ich weiß, dass sie nicht meine Frau ist. Aus diesem Grunde schickte ich sie weg!
"Aber du kannst sie nicht für immer fernhalten, Bischof!- jedenfalls , sofern du ihr nicht die Lage erklärst.
Ich wage das bei ihrem gegenwärtigen Gesundheitszustand nicht; der Schock würde sie töten. Nein Graham, ich sehe ein, dass sie früher oder später Bescheid wissen muss, aber ich wünschte mir ihre Abwesenheit, damit ich Zeit gewinnen konnte, meine schreckliche Situation zu überdenken. Ich habe sie in jeder Hinsicht betrachtet - aber, Gott hilf mir! Ich kann keine Hoffnung zehen- kein Entrinnen. Leider! Leider Gottes! Ich bin hart, hart geprüft.
Graham besann sich. "Bist du absolut sicher, dass Jentham und Krant ein und dieselbe Person sind?" fragte er zweifelnd.
"Ich bin mir darüber sicher", antwortete Pendle bestimmt. "Ich könnte von dem dunklen Zigeunergesicht nicht getäuscht werden, von den seltsamen Narben auf seiner rechten Wange. Und er wusste alles über meine Frau, Graham - über ihre Familie, ihren Mädchenname, die Höhe ihres Vermögens, das Aufnehmen ihrer Gemeindearbeit in Marylbone. Vor allem zeigte er mir seine Heiratsurkunde und eine Anzahl von Briefen, von Amy an ihn geschrieben, die ihm wegen der grausamen Desertation Vorwürfe machten. Oh, es kann keinen Zweifel geben, dass das Jentham ist - oder genauer gesagt - Stephen Krant."
"Es scheint so!" seufzte Graham schwer. "Offenbar gibt es angesichts solcher Beweise keine Hoffnung ihm nachzuweisen, dass er ein Hochstapler war.
"Er kam, um Geld zu erpressen, vermute ich?"
" Muss man da fragen!" sagte der Bischof bitter. "Ja, sein einziges Ziel war Erpressung; er war einverstanden, die Dinge so zu lassen wie sie waren, vorausgesetzt sein Schweigen wurde zu seinem Preis erkauft. Er sagte mir, wenn ich ihm zweihundert Pfund bezahlen würde, würde er Urkunde und Briefe aushändigen und verschwinden, um mich nie wieder zu belästigen."
"Ich zweifle, ob so ein Erpresser sein Wort halten würde, Pendle. Außerdem, obwohl Schriftsteller und Dramatiker Heiratsurkunden so einen Wert beimessen, sind sie nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind - ausgenommen, vielleicht, als unmittelbarer Beweis. Das Register der Kirche, wo die Zeremonie stattfand, ist das wichtige Dokument und das kann weder übergeben noch zerstört werden. Krant hat dir verwelkte Blätter für dein gutes Gold gegeben, Pendle. Dennoch, was sein muss, muss sein, daher nehme ich an, du hast der Bestechung zugestimmt."
Der graue Kopf des Bischofs hing auf seiner Brust, seine Augen suchten den Teppich und er sah aus wie ein von Scham überwältigter Mensch. "Ja", antwortete er mit leiser, schmerzlicher Stimme,"Ich hatte nicht den Mut, den Auswirkungen entgegenzutreten. Allerdings, was konnte ich sonst tun? Ich konnte den Mann meine Ehe nicht als falsch anprangern lassen, ihn in die Gegenwart meiner zarten Frau treiben und meinen Kindern sagen, dass sie namenlos sind. Der Schock würde Amy getötet haben; es hätte die Herzen meiner Kinder gebrochen; es hätte mich vor den Augen von ganz England in meiner hohen Stellung bloßgestellt. Ich war unschuldig; ich bin unschuldig. Ja, aber die Tatsache blieb, wie sie jetzt bestehen bleibt, dass ich nicht mit Amy verheiratet bin, dass meine Kinder nicht berechtigt sind, meinen Namen zu tragen. Ich frage dich, Graham - ich frage dich, was konnte ich anderes tun, als das Geld im Angesicht von solcher Scham und Schande zu bezahlen?"
"Es gibt keinen Grund, dich bei mir zu entschuldigen, Pendle. Ich beschuldige dich in keinster Weise."
"Aber ich beschuldige mich selbst - teilweise", erwiderte der Bischof betrübt. "Als ein ehrenhafter Mann wusste ich, dass meine Ehe illegal war; als Priester war ich verpflichtet, die Frau wegzubringen, die nicht meine Frau war - die nicht meine Frau ist. Aber denk an die Schande für sie, an die Schande für meine unschuldigen Kinder. Ich konnte es nicht, Graham, ich konnte es nicht tun. Satan kam in solch einer Gestalt zu mir, dass ich ohne Kampf vor seiner Verlockung zurückwich. Ich stimmte zu, Jenthams Schweigen zu seinem Preis zu erkaufen; und weil ich nicht wollte, dass er nochmal hierhin kommen sollte, damit Amy ihn nicht sehen sollte, verabredete ich mich mit ihm Sonntagabend auf Southberry Heath, um ihm dort zweihundert Pfund Erpressungsgeld zu bezahlen.
"Hast du an der Stelle mit ihm gesprochen, wo seine Leiche später gefunden wurde?" fragte Graham mit leiser Stimme und wagte nicht, seinen Freund anzusehen.
"Nein", antwortete der Bischof schlicht, nicht vermutend, dass der Doktor auf den Mörder anspielte, "Ich traf ihn an der Cross-Roads."
"Ich nehme an, du hattest das Geld dabei?"
"Ich hatte das Geld in Zehnpfundnoten. Weil ich nicht gewillt war, die Aufmerksamkeit der Beorminster Bank auf eine so große Summe zu zu lenken, aus Furcht, meine Handlung würde zum Kommentar reizen, machte ich eine Extrafahrt nach London und erhielt das Geld dort.
"Ich meine, du warst übervorsichtig, Bischof."
"Graham, ich sage dir, ich war von Furcht überwältigt, nicht so sehr wegen mir, sondern wegen meiner Lieben. Du weißt, wie die geheimsten Dinge in dieser Stadt bekannt werden; und ich fürchtete, dass meine Handlung Gemeingut werden und auf irgendeine Art mit Jentham in Verbindung gebracht werden würde. Mensch, ich zerriss sogar das Ende des Schecks, den ich aus dem Buch genommen hatte, damit keine Aufzeichnung zurückbleiben sollte, die wahrscheinlich Verdacht erregen konnte. Ich ergriff die aufwändigsten Vorsichtsmaßnahmen um gegen Entdeckungen zu schützen."
"Und ziemlich Unnötige", ergänzte Graham trocken. Nun, und du trafst den Schuft?
Ich tat es Sonntagabend - an dem Sonntag hielt ich einen Firmgottesdienst und als ich kurz nach acht Uhr abends zurückritt, traf ich Jentham, wie verabredet, an der Cross-Roads. Es war eine stürmische und regnerische Nacht, Graham, und halb dachte ich, dass er nicht zu der Verabredung kommen würde, aber er war tatsächlich da und bei seiner Durchnässung in keiner guten Stimmung, ich stieg nicht vom Pferd, sondern reichte ihm das Banknotenpäckchen herunter und bat ihn um Urkunde und Briefe.
"Was er zweifellos im letzten Moment ablehnte, sich davon zu trennen.
"Du hast recht", sagte der Bischof traurig; " er erklärte, dass er die Urkunde behalten würde, bis er weitere 100 Pfund erhalte.
"Der Schuft! Was sagtest du?"
"Was konnte ich anders als 'Ja' sagen?" Ich war in der Gewalt des Mannes. Um jeden Preis musste ich den schriftlichen Beweis, den er besaß , sicherstellen, wenn ich mich und meine Lieben retten wollte. Ich sagte ihm, dass ich kein Extrageld bei mir hätte, aber das er es bekommen würde, wenn wir uns in einer Woche am selben Platz treffen würden. Dann ritt ich deprimiert und unglücklich weg. Am nächsten Tag", endete der Bischof ruhig," ´hörte ich, dass mein Feind tot war."
"Ermordet", sagte Graham ausdrücklich.
"Ermordet, wie du sagst", erwiderte Pendle bebend, "und oh, mein Freund, ich fürchte, dass der Kain, der ihn erschlug, nun die Urkunde in seinem Besitz hat und mein Geheimnis zurückhält. Was ich durch dieses Wissen gelitten habe, weiß nur Gott allein. Jeden Tag, jede Stunde habe ich einen Besuch des Mörders erwartet.
"Den Teufel hast du!" sagte der Doktor, überrascht in einer unziemlichen Sprache.
"Ja, er kommt vielleicht und erpresst mich auch, Graham!"
"Nicht wenn er das Risiko eingeht, gehängt zu werden, mein Freund.
"Aber du vergisst", sagte der Bischof mit einem Seufzen. "Er kann auf seine Kenntnis meines Geheimnisses vertrauen, um mich zu zwingen, seine Sünde zu verschleiern.
»Würdest du auf diese Weise genötigt werden?"
Dr. Pendle warf seinen adligen Kopf zurück und antwortete, indem er seinen Freund aufmerksam ansah, in einem entschiedenen und unbeugsamen Ton. Nein", sagte er ernst. "Selbst zu Lasten des Bekanntwerdens meines Geheimnisses sollte ich den Mann verhaften lassen."
Nun," sagte Graham mit einem Achselzucken, " du bist mehr ein Held als ich, Bischof. Die Kosten für die Entlarvung des Halunken scheinen zu hoch."
"Graham! Graham! Ich muss tun, was unter allen Umständen richtig ist. "
"Es geschehe Gerechtigkeit, wenn auch der Himmel einstürzt!" murmelte der Doktor, "es gibt einen Happen eines Lateinwörterbuches für dich." Der Himmel über deiner Familie wird sicherlich abstürzen, wenn du darüber redest.
Der Bischof zuckte zusammen und wurde weiß. "Es ist eine schwere Last, Graham, eine sehr schwere Last, aber Gott wird mir Kraft geben, es zu ertragen." Er wird mich retten, gemäß seiner Barmherzigkeit.
Der kleine Doktor schaute nachdenklich auf seine Stiefel. Er wollte Pendle erzählen, dass der Kaplan ihn des Mordes verdächtigte und dass Baltic, der Missionar, nach Beorminster gebracht worden war, um solche Verdächtigungen nachzuweisen, aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt erkannte er nicht, wie er in geeigneter Weise die Information bekannt machen könnte. Außerdem schien dem Bischof so völlig unbewusst zu sein, dass ihn jemand des Verbrechens bezichtigen könnte, dass Graham davor zurückwich, der Wichtigtuer zu sein, der ihn aufklärte. Trotzdem war es notwendig, dass er informiert werden sollte, wenn auch nur, damit er vor den Machenschaften von Cargrim gewarnt werden konnte. Natürlich dünkte dem Doktor sein respektierter Freund keinen Moment lang als Urheber einer Gewalttat und glaubte vollkommen seiner Darstellung des Treffens mit Jentham. Die schnörkellose Art des Bischofs, die Begebenheit zu erzählen, hätte jeden aufgeschlossenen Menschen von seiner Unschuld und Rechtschaffenheit überzeugt. Ton, Aussehen und Offenheit, alles wirkte überzeugend.
Schließlich verfiel Graham auf eine Methode, die zu dem Thema von Cargrims Heimtücke führte, indem er auf die alte Zigeunerin und ihre Wahrsagerei bei Mrs. Panseys Gartenparty Bezug nahm. "Was weiß Mutter Jael über dein Geheimnis?" fragte er nach einigem Zaudern.
"Nichts!" erwiderte der Bischof sofort, "Es ist unmöglich, dass sie etwas wissen kann, ausser " - hier machte er eine Pause - "ausser ihr ist klar, wer Jentham getötet hat und hat Urkunde und Briefe gesehen!"
"Denkst du sie weiß, wer den Mann tötete?"
" Kann ich- nicht sagen." Auf dieser Gartenparty ging ich in das Zelt, ein paar Damen zuliebe, die gerne wollten, dass mir mein Schicksal vorhergesagt wurde.
"Ich sah dich hineingehen, Bischof" ; und kamst heraus und schautest verwirrt aus."
"Kein Wunder, Graham, da Mutter Jael, unter dem Vorwand in meiner Hand zu lesen, mein Geheimnis andeutete. Durch das, was sie sagte, bildete ich mir ein, dass sie wusste, was es war; und ich beschuldigte sie, die Information von Jenthams Mörder erhalten zu haben. Allerdings sprach sie nicht deutlich, sie warnte mich nur davor, Ärger zu bekommen und sprach über Blut und das Grab, bis ich wirklich glaubte, dass sie sich einbildete, ich hätte den Mann getötet. Ich konnte aus ihr nicht schlau werden, daher verließ ich das Zelt ziemlich aufgeregt, wie du dir denken kannst. Ich hatte vor, sie bei einer anderen Gelegenheit zu treffen, aber das habe ich noch nicht getan.
"Ist es deine Überzeugung, dass die Frau dein Geheimnis kennt?" , fragte Graham.
„Nein. Nach Abwägung kam ich zu dem Schluss, dass sie ein wenig wusste, aber nicht viel - auf alle Fälle nicht genug, um mir auf irgendeine Art zu schaden. Krant - also Jentham - hatte Zigeunerblut und ich dachte, dass er Mutter Jael besucht hatte und vielleicht auf seine überhebliche Art seine Gewalt über mich angedeutet hatte. Dennoch bin ich ziemlich sicher, dass er, um seiner selbst willen, mein Geheimnis nicht verraten hat. Und im Grunde genommen, Graham, waren die Andeutungen von Mutter Jael vage und ungenügend, obwohl sie mich genügend durcheinander brachten, um mich für den Moment zu verängstigen."
Nun, Bischof, ich stimme dir zu. Mutter Jael kann nicht viel wissen, oder sie hätte klarer gesprochen. Soweit sie beteiligt ist, denke ich, dein Geheimnis ist ziemlich sicher; aber", fügte Graham mit einem Blick zur Tür hinzu," was ist mit Cargrim?"
"Er weiß nichts, Graham."
"Vielleicht nicht, aber er vermutet viel."
"Vermutet!" echote der Bischof in verängstigtem Ton. "Was kann er vermuten?"
"Dass du Jentham umgebracht hast", sagte Graham ruhig.
Dr. Pendle sah seinen Freund ungläubig an. "Ich - ich - ermorde - ich töte - was - sagt - Cargrim", stammelte er; dann fragte er mit einem scharfen Redefluss: "Ist der Mann verrückt?"
"Nein, aber er ist ein Schurke, wie ich dir gesagt habe. Hör zu, Bischof", und auf seine schnelle Art berichtete Graham Dr. Pendle alles, was Harry Brace ihm bezüglich Cargrim und dessen Plänen gesagt hatte.
Der Bischof hörte in ungläubigem Schweigen zu; aber er war, fast gegen seinen Willen, gezwungen, Grahams Geschichte zu glauben. Dass ein Mann, dem er vertraute, den er mit solcher Freundlichkeit behandelt hatte, ihm diese Grube gegraben haben sollte, in die er fallen sollte, war fast unfassbar; und als ihm die Wahrheit der Anschuldigung aufgezwungen wurde, wusste er schwerlich, was er über so einen großen Verräter sagen sollte. Aber er entschloss sich zu einer Sache. "Ich werde ihn sofort entlassen!" sagte er bestimmt.
"Nein Bischof. Es ist unklug, eine Ratte in die Enge zu treiben; und Cargrim erweist sich vielleicht als gefährlich, wenn er scharf behandelt wird. Besser seine Gegenwart tolerieren, bis Baltic den richtigen Kriminellen entdeckt.
"Ich mag die Lage nicht", sagte der Bischof und runzelte die Stirn.
"Keiner würde es." Es ist allerdings besser abzuwarten, als alles zu riskieren und alles zu verlieren. Lass ihn besser bleiben, Pendle."
"Also gut, Graham, ich werde deinen Rat annehmen."
"Schön!" Graham stand auf, um fortzugehen. "Und Gabriel?" fragte er, mit der Hand an der Tür.
"Schick ihn mir, Doktor. Ich muss mit ihm sprechen."
"Ich hoffe, du schimpfst ihn nicht aus, weil er zuerst zu mir gekommen ist."
"Ihn ausschimpfen", sagte der Bischof mit einem wehmütigen Lächeln. "Ach, mein Freund, die Lage ist zu ernst, um zu schimpfen!"
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CHAPTER XXX - BLACKMAIL.
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'Don't grieve so, Pendle!'
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'But you have not done sin!'
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cried Graham, dissenting from the text.
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'You!
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your wife!
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myself!
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everyone thought that Krant was dead and buried.
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He was the sinner, not you, my poor innocent friend!
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'True enough, doctor, but I am the sufferer.
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You will do well, Pendle, to lay that to heart.
1 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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'How can I help myself?'
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said the bishop, hopelessly.
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There is no getting behind that fact.
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'Have you consulted a lawyer on your position?
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'No.
1 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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'Certainly.
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It was for that reason that I sent her away!
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'I dare not do that in her present state of health; the shock would kill her.
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I have considered it in every way—but, God help me!
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unit 39
I can see no hope—no escape.
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Alas!
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unit 41
alas!
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I am sorely, sorely tried.
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Graham reflected.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 7 months, 3 weeks ago
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'Are you perfectly certain that Jentham and Krant are one and the same man?'
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he asked doubtfully.
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'I am certain of it,' replied Pendle, decisively.
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unit 50
Oh, there can be no doubt that this Jentham is—or rather was—Stephen Krant.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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'It would seem so!'
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sighed Graham, heavily.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months, 1 week ago
unit 53
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'He came to extort money, I suppose?
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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'Need you ask!'
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months, 1 week ago
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said the bishop, bitterly.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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'I doubt if such a blackguard would keep his word, Pendle.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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Krant was giving you withered leaves for your good gold, Pendle.
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Still, Needs must when Sir Urian drives, so I suppose you agreed to the bribe.
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Indeed, what else could I do?
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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I was innocent; I am innocent.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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'There is no need to excuse yourself to me, Pendle.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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I do not blame you in the least.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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'But I blame myself—in part,' replied the bishop, sadly.
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But think of the shame to her, of the disgrace to my innocent children.
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I could not do it, Graham, I could not do it.
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Satan came to me in such a guise that I yielded to his tempting without a struggle.
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'Did you speak with him on the spot where his corpse was afterwards found?'
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asked Graham, in a low voice, not daring to look at his friend.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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'You had the money with you, I suppose?
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unit 84
'I had the money in notes of tens.
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unit 86
'I think you were over-careful, bishop.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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I took the most elaborate precautions to guard against discoveries.
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unit 91
'And rather unnecessary ones,' rejoined Graham, dryly.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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'Well, and you met the scamp?
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unit 95
'Which, no doubt, he declined to part with at the last moment.
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unit 97
'The scoundrel!
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 98
What did you say?
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'What could I say but "Yes"?
2 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 100
I was in the man's power.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 103
I then rode away downcast and wretched.
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unit 104
The next day,' concluded the bishop, quietly, 'I heard that my enemy was dead.
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unit 105
'Murdered,' said Graham, explicitly.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 107
What I have suffered with that knowledge, God alone knows.
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unit 108
Every day, every hour, I have been expecting a call from the assassin.
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unit 109
'The deuce you have!'
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unit 110
said the doctor, surprised into unbecoming language.
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unit 111
'Yes; he may come and blackmail me also, Graham!
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unit 112
'Not when he runs the risk of being hanged, my friend.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 113
'But you forget,' said the bishop, with a sigh.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 114
'He may trust to his knowledge of my secret to force me to conceal his sin.
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unit 115
'Would you be coerced in that way?
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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'No,' said he, gravely.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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'Even at the cost of my secret becoming known, I should have the man arrested.
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'Well,' said Graham, with a shrug, 'you are more of a hero than I am, bishop.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 120
The cost of exposing the wretch seems too great.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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'Graham!
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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Graham!
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unit 123
I must do what is right at all hazards.
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unit 124
'Fiat justitia ruat cœlum!'
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 125
muttered the doctor, 'there is a morsel of dictionary Latin for you.
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unit 126
The heavens above your family will certainly fall if you speak out.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 127
The bishop winced and whitened.
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unit 129
He will save me according to His mercy.
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unit 130
The little doctor looked meditatively at his boots.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 136
His accents, and looks, and candour, all carried conviction.
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unit 138
'What does Mother Jael know of your secret?'
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he asked with some hesitation.
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unit 140
'Nothing!'
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unit 142
'Do you think she knows who murdered the man?
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unit 143
'I—cannot—say.
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unit 145
'I saw you go in, bishop; and you came out looking disturbed.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 149
unit 150
I intended to see her on another occasion, but as yet I have not done so.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 151
'Is it your belief that the woman knows your secret?'
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unit 152
asked Graham.
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unit 153
'No.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 156
Still, I am quite certain that, for his own sake, he did not reveal my secret.
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unit 158
'Well, bishop, I agree with you.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 159
Mother Jael cannot know much or she would have spoken plainer.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 161
'He knows nothing, Graham.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 162
'Perhaps not, but he suspects much.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 163
'Suspects!'
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unit 164
echoed the bishop, in scared tones.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 165
'What can he suspect?
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 166
'That you killed Jentham,' said Graham, quietly.
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unit 167
Dr Pendle looked incredulously at his friend.
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unit 169
'No; but he is a scoundrel, as I told you.
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unit 173
But he made up his mind to one thing.
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'I shall dismiss him at once!'
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unit 175
he said determinedly.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 8 months ago
unit 176
'No, bishop.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 8 months ago
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Better tolerate his presence until Baltic discovers the real criminal.
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unit 179
'I don't like the position,' said the bishop, frowning.
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'No man would.
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unit 181
However, it is better to temporise than to risk all and lose all.
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unit 182
Better let him remain, Pendle.
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unit 183
'Very well, Graham, I shall take your advice.
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'Good!'
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Graham rose to depart.
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'And Gabriel?'
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unit 187
he asked, with his hand on the door.
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'Send him to me, doctor.
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unit 189
I must speak to him.
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'You won't scold him for seeing me first, I hope.
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'Scold him,' said the bishop, with a melancholy smile.
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'Alas, my friend, the situation is too serious for scolding!
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Maria-Helene • 13548  translated  unit 13  8 months, 1 week ago
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CHAPTER XXX - BLACKMAIL.
For some moments Graham did not speak, but looked with pity on the grief-shaken frame and bowed shoulders of his sorely-tried friend. Indeed, the position of the man was such that he did not see what comfort he could administer, and so, very wisely, held his peace. However, when the bishop, growing more composed, remained still silent, he could not forbear offering him a trifle of consolation.
'Don't grieve so, Pendle!' he said, laying his hand on the other's shoulder; 'it is not your fault that you are in this position.
The bishop sighed, and murmured with a shake of his head, 'Omnis qui facit peccatum, servus est peccati!
'But you have not done sin!' cried Graham, dissenting from the text. 'You! your wife! myself! everyone thought that Krant was dead and buried. The man fled, and lied, and forged, to gain his freedom—to shake off the marriage bonds which galled him. He was the sinner, not you, my poor innocent friend!
'True enough, doctor, but I am the sufferer. Had God in His mercy not sustained me in my hour of trial, I do not know how I should have borne my misery, weak, erring mortal that I am.
'That speech is one befitting your age and office,' said the doctor, gravely, 'and I quite approve of it. All the same, there is another religious saying—I don't know if it can be called a text—"God helps those who help themselves." You will do well, Pendle, to lay that to heart.
'How can I help myself?' said the bishop, hopelessly. 'The man is dead now, without doubt; but he was alive when I married his supposed widow, therefore the ceremony is null and void. There is no getting behind that fact.
'Have you consulted a lawyer on your position?
'No. The law cannot sanction a union—at least in my eyes—which I know to be against the tenets of the Church. So far as I know, if a husband deserts his wife, and is not heard of for seven years, she can marry again after that period without being liable to prosecution as a bigamist, but in any case the second ceremony is not legal.
'Mrs Krant became your wife before the expiration of seven years, I know,' said Graham, wrinkling his brow.
'Certainly. And therefore she is—in the eyes of the law—a bigamist'—the bishop shuddered—'although, God knows, she fully believed her husband to be dead. But the religious point of view is the one I take, doctor; as a Churchman, I cannot live with a woman whom I know is not my wife. It was for that reason that I sent her away!
'But you cannot keep her away for ever, bishop!—at all events, unless you explain the position to her.
'I dare not do that in her present state of health; the shock would kill her. No, Graham, I see that sooner or later she must know, but I wished for her absence that I might gain time to consider my terrible position. I have considered it in every way—but, God help me! I can see no hope—no escape. Alas! alas! I am sorely, sorely tried.
Graham reflected. 'Are you perfectly certain that Jentham and Krant are one and the same man?' he asked doubtfully.
'I am certain of it,' replied Pendle, decisively. 'I could not be deceived in the dark gipsy face, in the peculiar cicatrice on the right cheek. And he knew all about my wife, Graham—about her family, her maiden name, the amount of her fortune, her taking up parish work in Marylebone. Above all, he showed me the certificate of his marriage, and a number of letters written to him by Amy, reproaching him with his cruel desertion. Oh, there can be no doubt that this Jentham is—or rather was—Stephen Krant.
'It would seem so!' sighed Graham, heavily. 'Evidently there is no hope of proving him to be an impostor in the face of such evidence.
'He came to extort money, I suppose?
'Need you ask!' said the bishop, bitterly. 'Yes, his sole object was blackmail; he was content to let things remain as they are, provided his silence was purchased at his own price. He told me that if I paid him two hundred pounds he would hand over certificate and letters and disappear, never to trouble me again.
'I doubt if such a blackguard would keep his word, Pendle. Moreover, although novelists and dramatists attach such a value to marriage certificates, they are really not worth the paper they are written on—save, perhaps, as immediate evidence. The register of the church in which the ceremony took place is the important document, and that can neither be handed over nor destroyed. Krant was giving you withered leaves for your good gold, Pendle. Still, Needs must when Sir Urian drives, so I suppose you agreed to the bribe.
The bishop's grey head drooped on his breast, his eyes sought the carpet, and he looked like a man overwhelmed with shame. 'Yes,' he replied, in low tones of pain, 'I had not the courage to face the consequences. Indeed, what else could I do? I could not have the man denounce my marriage as a false one, force himself into the presence of my delicate wife, and tell my children that they are nameless. The shock would have killed Amy; it would have broken my children's hearts; it would have shamed me in my high position before the eyes of all England. I was innocent; I am innocent. Yes, but the fact remained, as it remains now, that I am not married to Amy, that my children are not entitled to bear my name. I ask you, Graham—I ask you, what else could I do than pay the money in the face of such shame and disgrace?
'There is no need to excuse yourself to me, Pendle. I do not blame you in the least.
'But I blame myself—in part,' replied the bishop, sadly. 'As an honest man I knew that my marriage was illegal; as a priest I was bound to put away the woman who was not—who is not my wife. But think of the shame to her, of the disgrace to my innocent children. I could not do it, Graham, I could not do it. Satan came to me in such a guise that I yielded to his tempting without a struggle. I agreed to buy Jentham's silence at his own price; and as I did not wish him to come here again, lest Amy should see him, I made an appointment to meet him on Southberry Heath on Sunday night, and there pay him his two hundred pounds blackmail.
'Did you speak with him on the spot where his corpse was afterwards found?' asked Graham, in a low voice, not daring to look at his friend.
'No,' answered the bishop, simply, not suspecting that the doctor hinted at the murder; 'I met him at the Cross-Roads.
'You had the money with you, I suppose?
'I had the money in notes of tens. As I was unwilling to draw so large a sum from the Beorminster Bank, lest my doing so should provoke comment, I made a special journey to London and obtained the money there.
'I think you were over-careful, bishop.
'Graham, I tell you I was overcome with fear, not so much for myself as for those dear to me. You know how the most secret things become known in this city; and I dreaded lest my action should become public property, and should be connected in some way with Jentham. Why, I even tore the butt of the cheque I drew out of the book, lest any record should remain likely to excite suspicion. I took the most elaborate precautions to guard against discoveries.
'And rather unnecessary ones,' rejoined Graham, dryly. 'Well, and you met the scamp?
'I did, on Sunday night—that Sunday I was at Southberry holding a confirmation service, and as I rode back, shortly after eight in the evening, I met Jentham, by appointment, at the Cross-Roads. It was a stormy and wet night, Graham, and I half thought that he would not come to the rendezvous, but he was there, sure enough, and in no very good temper at his wetting, I did not get off my horse, but handed down the packet of notes, and asked him for the certificate and letters.
'Which, no doubt, he declined to part with at the last moment.
'You are right,' said the bishop, mournfully; 'he declared that he would keep the certificate until he received another hundred pounds.
'The scoundrel! What did you say?
'What could I say but "Yes"? I was in the man's power. At any cost, if I wanted to save myself and those dear to me, I had to secure the written evidence he possessed. I told him that I had not the extra money with me, but that if he met me in the same place a week later he should have it. I then rode away downcast and wretched. The next day,' concluded the bishop, quietly, 'I heard that my enemy was dead.
'Murdered,' said Graham, explicitly.
'Murdered, as you say,' rejoined Pendle, tremulously; 'and oh, my friend, I fear that the Cain who slew him now has the certificate in his possession, and holds my secret. What I have suffered with that knowledge, God alone knows. Every day, every hour, I have been expecting a call from the assassin.
'The deuce you have!' said the doctor, surprised into unbecoming language.
'Yes; he may come and blackmail me also, Graham!
'Not when he runs the risk of being hanged, my friend.
'But you forget,' said the bishop, with a sigh. 'He may trust to his knowledge of my secret to force me to conceal his sin.
'Would you be coerced in that way?
Dr Pendle threw back his noble head, and, looking intently at his friend, replied in a firm and unfaltering tone. 'No,' said he, gravely. 'Even at the cost of my secret becoming known, I should have the man arrested.
'Well,' said Graham, with a shrug, 'you are more of a hero than I am, bishop. The cost of exposing the wretch seems too great.
'Graham! Graham! I must do what is right at all hazards.
'Fiat justitia ruat cœlum!' muttered the doctor, 'there is a morsel of dictionary Latin for you. The heavens above your family will certainly fall if you speak out.
The bishop winced and whitened. 'It is a heavy burden, Graham, a heavy, heavy burden, but God will give me strength to bear it. He will save me according to His mercy.
The little doctor looked meditatively at his boots. He wished to tell Pendle that the chaplain suspected him of the murder, and that Baltic, the missionary, had been brought to Beorminster to prove such suspicions, but at the present moment he did not see how he could conveniently introduce the information. Moreover, the bishop seemed to be so utterly unconscious that anyone could accuse him of the crime, that Graham shrank from being the busybody to enlighten him. Yet it was necessary that he should be informed, if only that he might be placed on his guard against the machinations of Cargrim. Of course, the doctor never for one moment thought of his respected friend as the author of a deed of violence, and quite believed his account of the meeting with Jentham. The bishop's simple way of relating the episode would have convinced any liberal-minded man of his innocence and rectitude. His accents, and looks, and candour, all carried conviction.
Finally Graham hit upon a method of leading up to the subject of Cargrim's treachery, by referring to the old gipsy and her fortune-telling at Mrs Pansey's garden-party. 'What does Mother Jael know of your secret?' he asked with some hesitation.
'Nothing!' replied the bishop, promptly; 'it is impossible that she can know anything, unless'—here he paused—'unless she is aware of who killed Jentham, and has seen the certificate and letters!
'Do you think she knows who murdered the man?
'I—cannot—say. At that garden-party I went into the tent to humour some ladies who wished me to have my fortune told.
'I saw you go in, bishop; and you came out looking disturbed.
'No wonder, Graham; for Mother Jael, under the pretence of reading my hand, hinted at my secret. I fancied, from what she said, that she knew what it was; and I accused her of having gained the information from Jentham's assassin. However, she would not speak plainly, but warned me of coming trouble, and talked about blood and the grave, until I really believe she fancied I had killed the man. I could make nothing of her, so I left the tent considerably discomposed, as you may guess. I intended to see her on another occasion, but as yet I have not done so.
'Is it your belief that the woman knows your secret?' asked Graham.
'No. On consideration, I concluded that she knew a little, but not much—at all events, not sufficient to hurt me in any way. Krant—that is Jentham—was of gipsy blood, and I fancied that he had seen Mother Jael, and perhaps, in his boastful way, had hinted at his power over me. Still, I am quite certain that, for his own sake, he did not reveal my secret. And after all, Graham, the allusions of Mother Jael were vague and unsatisfactory, although they disturbed me sufficiently to make me anxious for the moment.
'Well, bishop, I agree with you. Mother Jael cannot know much or she would have spoken plainer. So far as she is concerned, I fancy your secret is pretty safe; but,' added Graham, with a glance at the door, 'what about Cargrim?
'He knows nothing, Graham.
'Perhaps not, but he suspects much.
'Suspects!' echoed the bishop, in scared tones. 'What can he suspect?
'That you killed Jentham,' said Graham, quietly.
Dr Pendle looked incredulously at his friend. 'I—I—murder—I kill—what—Cargrim—says,' he stammered; then asked him with a sharp rush of speech, 'Is the man mad?
'No; but he is a scoundrel, as I told you. Listen, bishop,' and in his rapid way Graham reported to Dr Pendle all that Harry Brace had told him regarding Cargrim and his schemes.
The bishop listened in incredulous silence; but, almost against his will, he was obliged to believe in Graham's story. That a man whom he trusted, whom he had treated with such kindness, should have dug this pit for him to fall into, was almost beyond belief; and when the truth of the accusation was forced upon him, he hardly knew what to say about so great a traitor. But he made up his mind to one thing. 'I shall dismiss him at once!' he said determinedly.
'No, bishop. It is unwise to drive a rat into a corner; and Cargrim may prove himself dangerous if sharply treated. Better tolerate his presence until Baltic discovers the real criminal.
'I don't like the position,' said the bishop, frowning.
'No man would. However, it is better to temporise than to risk all and lose all. Better let him remain, Pendle.
'Very well, Graham, I shall take your advice.
'Good!' Graham rose to depart. 'And Gabriel?' he asked, with his hand on the door.
'Send him to me, doctor. I must speak to him.
'You won't scold him for seeing me first, I hope.
'Scold him,' said the bishop, with a melancholy smile. 'Alas, my friend, the situation is too serious for scolding!