en-de  Good People, Evil Actions. Medium
Anständige Menschen, böse Taten.
Was führt gute Leute dazu, schreckliche Dinge zu tun?
Am 27.Februar 2017 von Dr. Ina Hyman. Kann jeder zum Monster werden? Wir gehen davon aus, dass nur anomale und grausame Menschen Böses tun. Aber was ist, wenn irgendeine, auch im Grunde gute Person, etwas Böses durchführt?

Ich bin über das Böse besorgt. Ich meine nicht einfach gewöhnliche, schlechte Dinge, die wir manchmal tun. Die gelegentliche Lüge, die Geschwindigkeitsüberschreitung oder jemanden beleidigen. Ich meine Böses. Jemandem einen schweren Schaden zufügen oder ihn töten. Die Wahl, einer ganzen Menschengruppe zu schaden oder sie zu töten, beruht auf ihrer Hautfarbe, ihrem ethnischen Hintergrund oder ihrer Religion. In den letzten hundert Jahren gab es mehrfach Fälle von Völkermord.

Hier ist meine Frage: Sind das nur ein paar wahrhaft grässliche Leute, die diese Übeltaten begehen oder ist es etwas, das fast jedermann tut?

Das war die fundamentale, theoretische Frage, die sich Stanley Milgram (1963) in seiner Untersuchung zum Gehorsam gegenüber einer Obrigkeit stellte. Milgram wollte den Holocaust verstehen. Er begann seine Arbeit damit, sich auf die Tatsache konzentrierend, dass "von 1933 bis 1945 Millionen unschuldiger Personen systematisch auf Kommando abgeschlachtet wurden." Er stellte fest, dass die Kommandos "im Kopf einer einzelnen Person entstanden, aber nur massenhaft ausgeführt werden konnten, wenn eine große Anzahl von Personen Befehle befolgten" (S. 371).

Während ich diesen Blog-Eintrag schreibe, haben wir gerade den 75. Jahrestag von Pearl Harbor und des Eintritts der USA in den 2. Weltkrieg begangen. Am 27. Januar war der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, ein Zeitpunkt, um der Millionen Juden und anderer zu gedenken, die von den Nationalsozialisten abgeschlachtet wurden. Dieser Monat, Februar 2017, markiert das 75. Jahr nach Roosevelts Präsidentenverfügung, die in der Internierung der Menschen japanischer Abstammung resultierte. Die Internierung führte nicht zur Exekution von Menschen, wie es während des Holocausts der Nationalsozialisten geschah. Dennoch, ich führe die Internierung der Japaner als ein weiteres Beispiel einer Zeit auf, als im Grunde gute Menschen etwas Böses taten. Unschuldige Menschen wurden inhaftiert. Menschen verloren ihre Freiheit und ihr Eigentum aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres ethnischen Hintergrunds. Im Grunde anständige Menschen befolgten Befehle. Sie gehorchten einer Obrigkeit.

Milgram untersuchte, wie normale, verantwortungsbewusste Menschen, die Anweisungen befolgen, einer anderen Person schaden können. In seiner Untersuchung trifft eine einzelne Person den Versuchsleiter und einen, der ein anderer Teilnehmer zu sein scheint. Aber diese andere Person ist eigentlich ein Helfer des Versuchsleiters. Das Experiment betrifft vermeintlich die Auswirkungen von Bestrafung beim Lernen. Ihnen wird die Rolle des Lehrers zugewiesen und der Verbündete wird der Lehrer. Der vermeintlich Lernende wird in einen angrenzenden Raum gebracht, wird auf einem Stuhl festgeschnallt und an seinem Handgelenk sind Elektroden angebracht. Die Aufgabe des Verbündeten ist, Wortpaare auswendig zu lernen. Wenn der Lernende einen Fehler macht, werden Sie, der Lehrer aufgefordert, ihm einen Elektroschock zu geben. Die Elektroschocks steigen schrittweise von 15 bis 450 Volt. Verbale Bezeichnungen sind den Schockschaltern ebenfalls beigefügt. Diese steigen von leicht nach mäßig, stark, intensiv, Gefahr und schwerwiegend. Die letzten zwei Schalter sind einfach mit xxx gekennzeichnet. Wenn Sie einen Elektroschock anwenden, den das Bedienungsfeld enthält, geben die Schalter einen Summton ab. In manchen Versionen des Experiments hört man nichts, bis man den 20. Schock mit 300 Volt erreicht. Zu diesem Zeitpunkt hämmert der Lernende an die Wand und hört auf zu antworten. Der vermeintlich Lernende gibt in anderen Versionen eine Reihe von vorherbestimmten Antworten, wenn man größere Schocks anwendet. Bei 75 Volt klagt er das erste Mal. Bei 150 verlangt er, herausgelassen zu werden. Bei 180 antwortet er, dass er die Schmerzen nicht ertragen kann. Bei 300 Volt wieder, kann das Klopfen gehört werden, und er antwortet nicht mehr. Ihnen wird gesagt, eine Nichtantwort als Fehler zu behandeln und mit den verabreichten Elektroschocks bis 450 Volt fortzufahren. Wenn Sie Sorge äußern, bittet der Versuchsleiter Sie darum, fortzufahren.

Um es klar zu sagen: Diese Untersuchung erfordert einen sehr starken Betrug. Dem Helfershelfer wurde niemals ein Elektroschock verabreicht. Angesichts der Irreführung und des Stresses, den die Teilnehmer erfuhren, diskutieren die Menschen auch weiterhin die Ethik dieser Art Forschung.

Aber stellen Sie sich vor, ein Teilnehmer an dieser Studie zu sein. Wann, meinen Sie, würden Sie aufhören? Wann, meinen Sie, würden die meisten Menschen aufhören? Wieviel Prozent der Menschen, meinen Sie, würde den ganzen Weg bis zum Ende fortfahren? Schätzen Sie, bevor Sie weiterlesen.

Milgram often described the basic design and then asked people when they thought most people would stop and what percentage they thought would continue all the way to the end – all the way to the XXX 450 volts, the person not responding, and the point of apparent harm. Fast jeder gab an, dass sehr wenige Menschen bis zum Ende fortfahren würden. Als Milgram Psychologiestudenten der Eingangsklasse fragte, wieviele Menschen bis zum Ende fortfahren würden, bewegten sich ihre Schätzungen von 0 bis 3 %. Als er professionelle Psychiater befragte, schätzten sie, dass die meisten Menschen nach dem zehnten Elektroschock aufhören würden, wenn der Helfershelfer sich zum ersten Mal beklagte. Durchschnittlich schätzten die Psychiater, dass weniger als 1% bis zum Ende fortfahren würden. Wir glauben, dass es sehr wenige Menschen gibt, die etwas so deutlich Grausames tun würden.
Das ist es, was die tatsächlichen Ergebnisse völlig besorgniserregend und wichtig macht. Niemand hört auf, wenn der Helfer zum ersten Mal danach fragt, aufzuhören. Niemand hört auf, wenn der Helfer vor Schmerzen schreit. Ein paar Teilnehmer hörten schließlich nach dem zwanzigsten Elektroschock auf - bei 300 Volt, als der Helfershelfer die Antwort verweigerte und an die Wand hämmerte. Aber nur 12,5% hörten dann auf. Die meisten machten weiter. Erschreckend, 65% fuhren bis zum Ende fort.

Man muss nicht nach Schurken suchen, um Menschen zu finden, die Gräueltaten begehen. Das Böse ist nicht immer ein Charakteristikum der Person. Das Böse kann aus der Situation entstehen. In einigen Situationen begehen sogar liebe Menschen böse Taten. Der Holocaust wurde nicht nur von Monstern begangen. Die Menschen, die die Bürger japanischer Abstammung einsperrten, waren keine schrecklichen menschliche Wesen. Grundsätzlich anständige Menschen beteiligten sich an diesen Handlungen.

Man sollte beachten, dass Milgrams Experiment eine Situation ist, die nicht allzu kräftig ist. Es gab keine Bedrohungen für die Teilnehmer. Sie würden ihre Arbeit nicht verlieren, wenn sie nicht weitermachen würden. Niemand bedrohte ihre Familien. Die Teilnehmer wurden gestresst, äußerten Besorgnis für den Helfershelfer, und batten häufig aufzuhören. Aber nach einer ruhigen Bitte des Leiters des Experiments, machten sie dennoch weiter.

Milgram und viele andere bemühten sich zu verstehen, warum Menschen gehorchen. Ich will ein paar Aspekte der Situation hervorheben, die Milgram (1974) für besonders wichtig hielt. Als Erstes konzentrierte sich der Teilnehmer auf die Aufgabe. Sie befolgen alles sorgfältig. Das scheint etwas zu sein, was Hannah Arendt als die "Banalität des Bösen" beschreibt. Böses wird von Menschen getan, die sorgfältig Befehle befolgen, um kleine Handlungen korrekt auszuführen. Milgram bemerkte auch, dass Menschen ihr moralisches Urteil der Autoritätsperson zu überlassen scheinen. Sobald sie mit der Durchführung der Aufgabe beschäftigt sind, konzentrieren sie sich darauf, ihre Arbeit gut zu machen. Sie konzentrieren sich nicht auf ethische Aspekte der Gesamtsituation. Der entscheidende Punkt ist, dass viele der Teilnehme anfingen zu glauben, dass der andere Teilnehmer die Strafen verdiente. Sie sahen ihn als jemand der anders und unwürdig war an. Stellen Sie sich vor hervorzuheben, wie eine Gruppe von Menschen verschieden und eine Bedrohung ist. Das wird es für die Menschen einfacher machen, sie so zu sehen, dass sie verdienen, was mit ihnen geschieht.

Falls sie Böses verhindern wollen und falls sie nicht einfach Befehlen folgen wollen, dann müssen sie die Situation aufbrechen. Sie sollten die Gesamtsituation im Auge halten, nicht nur die kleinen Handlungen, die sie vollbringen. You must retain your own ethical responsibility. Critically, you must always see other humans as deserving of fair and reasonable treatment. Der beste Schutz dagegen, Gräueltaten zu begehen, könnte ein starkes Empathiegefühl für alle Menschen sein. Valuing diversity and focusing on similarities may enable you to resist efforts to demonize individuals and groups.

Ich unterrichte und schreiben nicht über Milgrams Forschungsstudien zu Gehorsam nur als Geschichtsstunde. Es geht nicht nur um den Holocaust, andere historische Instanzen von Völkermord und die japanische Internierung. Gehorsam gegenüber Autorität ist vollständig zeitgenössisch. Ich unterrichte meine Studenten, damit sich die Geschichte nicht wiederholen wird. Ich schreibe, damit ich mich immer erinnere. Über Milgrams Studien zu wissen, ist wichtig. Man sollte vorbereitet sein, falls man sich jemals in einer Situation findet, in der der Gehorsam bedeutet, man verletzt eigene ethische Standards.

In letzter Zeit habe ich oft über Autoritätshörigkeit nachgedacht. Ich habe beobachtet, wie Menschen auf die syrische Flüchtlingskrise reagieren. Ich habe mir Sorgen gemacht, wenn ich Nachrichten gelesen habe, wie Menschen in meinem Land illegale Einwanderer, Muslime und sonstige Menschen, die anders sind, beschreiben und behandeln. Ich lehre, damit wir von der Vergangenheit lernen.

In seinem Werk zog Milgram (1965) den Schluß: "Ich finde die Ergebnisse beunruhigend. Sie eröffnen die Möglichkeit, dass man sich auf die menschliche Natur, oder genauer, die Art von Charakter, der in der demokratischen Gesellschaft Amerikas geschaffen wird, nicht verlassen kann, um seine Bürger vor brutalen und unmenschlichen Handeln auf Anweisung einer bösartigen Autorität zu bewahren. Eine erhebliche Anzahl von Menschen tun, was man ihnen sagt, unabhängig davon, was sie tun sollen, und ohne auf ihr Gewissen zu hören, solange sie das Gefühl haben, der Befehl kommt von einer legitimen Autorität. Falls in dieser Studie eines anonymen Versuchsleiters Erwachsene erfolgreich dazu gebracht werden, sich einen 50-jährigen Mann untertan zu machen und ihn zu zwingen, gegen seinen Protest schmerzhafte elektische Stromschläge zu verabreichen, kann man sich nur fragen, was die Regierung, mit ihrer weit größeren Macht und ihrem Prestige, von ihren Untertanen verlangen kann. Es gibt natürlich die außerordentlich wichtige Frage, ob bösartige politische Institutionen in der amerikanischen Gesellschaft entstehen könnten oder würden (S. 75)." Falls es Sie interessiert, mehr über Milgrams Arbeit zu erfahren, wurde ein Film, der sich auf die Gehorsams-Studien und seine anderen Forschungen fokusiert, im Jahr 2015 veröffentlicht. Ich empfehle sehr, (den Film) "Der Experimentor" anzuschauen. https://www.psychologytoday.com/blog/mental-mishaps/201702/good-people-evil-actions
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Good People, Evil Actions.
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What leads good people to do horrible things?
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Posted Feb 27, 2017 by Ira Hyman Ph D. Can anyone become a monster?
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We like to think that only unusual and horrible people do evil things.
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But what if anyone, even a basically good person, will perform evil actions?
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I am worried about evil.
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I don’t mean simple run-of-the-mill bad things that we all do sometimes.
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The occasional lie, speeding, or insulting someone.
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I mean evil.
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Causing serious harm or killing someone.
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In the last 100 years, there have been multiple episodes of genocide.
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Milgram wanted to understand the holocaust.
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The internment did not result in the execution of people as occurred during the Nazi holocaust.
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Innocent people were imprisoned.
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People lost their freedom and property based on the color of their skin, their ethnic background.
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Basically decent people were following orders.
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They obeyed authority.
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Milgram studied how normal, good people following orders can harm another person.
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But that other person is actually a confederate of the experimenter.
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The experiment supposedly concerns the impact of punishment on learning.
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You are assigned the role of teacher and the confederate becomes the learner.
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The task is for the confederate to memorize pairs of words.
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When the learner makes an error, you, the teacher, are asked to give him a shock.
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The shocks gradually escalate from 15 to 450 volts.
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Verbal labels are attached to the shock switches as well.
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These escalate from slight, to moderate, strong, intense, danger, and severe.
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The last two switches are simply labeled XXX.
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When you apply a shock, the panel containing the switches makes a buzzing sound.
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In some versions of the experiment, you hear nothing until you reach the 20th shock at 300 volts.
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At that point, the learner pounds on the wall and he stops responding.
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At 75 volts, he complains for the first time.
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At 150, he demands to be let out.
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At 180, he responds that he can’t stand the pain.
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Again at 300 volts, pounding can be heard and he no longer responds.
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You are told to treat a nonresponse as an error and continue administering shocks up to 450 volts.
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If you express concern, the experimenter asks you to continue.
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Let me be clear: This research involved very strong deception.
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The confederate was never shocked.
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But imagine being a participant in the study.
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When do you think you would stop?
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When do you think most people will stop?
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What percentage of people do you think would continue all the way to the end?
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unit 55
Make your estimate before reading further.
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Almost everyone believes that very few people would continue to the end.
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On average the psychiatrists estimated that less than 1% would continue to the end.
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We believe there are very few people who would do something so clearly cruel.
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This is what makes the actual results completely disturbing and important.
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No one stopped when the confederate first asked to stop.
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No one stopped when the confederate cried in pain.
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But only 12.5% stopped then.
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Most continued.
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Horrifyingly, 65% continued to the end.
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You do not have to search for villains to find people to commit atrocities.
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Evil is not always a characteristic of the person.
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Evil can exist in the situation.
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In some situations, even good people will commit evil acts.
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The holocaust wasn’t perpetrated only by monsters.
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The people who locked up citizens of Japanese descent weren’t awful human beings.
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Basically decent people participated in these actions.
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There were no threats to the participants.
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They wouldn’t lose their jobs for stopping.
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No one threatened their families.
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But at a calm request from the experimenter, they nonetheless continued.
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Milgram and many others have endeavored to understand why people obey.
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First the participant becomes absorbed in doing the task.
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They follow through carefully.
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Milgram also noted that people seem to pass their moral judgment to the authority figure.
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Once engaged in the task, they focus on doing their job well.
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They do not focus on the ethics of the overall situation.
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They saw him as different and unworthy.
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Imagine highlighting how a group of people are different and a threat.
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This will make it easier for people to see them as deserving what happens to them.
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unit 95
You should keep in mind the big picture not just the small actions you’re performing.
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unit 96
You must retain your own ethical responsibility.
0 Translations, 0 Upvotes, Last Activity None
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The best defense against committing atrocities may be a strong sense of empathy for all people.
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Obedience to authority is completely contemporary.
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I teach my students so that history won’t repeat itself.
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I write so that I always remember.
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unit 105
Knowing about Milgram’s studies is critical.
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unit 107
Recently, I’ve thought frequently about obedience to authority.
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unit 108
I’ve watched how people are responding to the Syrian refugee crises.
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unit 110
I teach so that we learn from the past.
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In his writing, Milgram (1965) concluded: “The results are to this author disturbing.
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bf2010 • 10823  commented on  unit 29  10 months, 1 week ago
bf2010 • 10823  commented on  unit 17  10 months, 1 week ago
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Siri • 7198  commented on  unit 20  10 months, 1 week ago
bf2010 • 10823  commented on  unit 9  10 months, 1 week ago
Siri • 7198  commented on  unit 7  10 months, 1 week ago
bf2010 • 10823  commented on  unit 7  10 months, 1 week ago

Good People, Evil Actions.
What leads good people to do horrible things?
Posted Feb 27, 2017 by Ira Hyman Ph D.

Can anyone become a monster? We like to think that only unusual and horrible people do evil things. But what if anyone, even a basically good person, will perform evil actions?

I am worried about evil. I don’t mean simple run-of-the-mill bad things that we all do sometimes. The occasional lie, speeding, or insulting someone. I mean evil. Causing serious harm or killing someone. Choosing to harm or kill an entire group of people based on the color of their skin, their ethnic background, or their religion. In the last 100 years, there have been multiple episodes of genocide.

Here’s my question: Are there only a few truly monstrous people who will perform these acts of evil or is it something that almost anyone will do?

This was the fundamental theoretical question that Stanley Milgram (1963) asked in his research on obedience to authority. Milgram wanted to understand the holocaust. He opened his paper by focusing on the fact that “from 1933 to 1945 millions of innocent persons were systematically slaughtered on command.” He stated that the commands “originated in the mind of a single person, but they could only be carried out on a massive scale if a very large number of persons obeyed orders” (p. 371).

As I write this blog post, we have just passed the 75th anniversary of Pearl Harbor and the US entry into World War II. January 27th was Holocaust Remembrance Day, a time to reflect on the millions of Jews and others who were slaughtered by the Nazis. This month, February 2017, marks the 75th year since President Roosevelt signed the executive order that resulted in the internment of people of Japanese descent. The internment did not result in the execution of people as occurred during the Nazi holocaust. Nonetheless, I list the Japanese internment as another example of a time when basically good people did something evil. Innocent people were imprisoned. People lost their freedom and property based on the color of their skin, their ethnic background. Basically decent people were following orders. They obeyed authority.

Milgram studied how normal, good people following orders can harm another person. In his research, a single individual meets the experimenter and someone who appears to be another participant. But that other person is actually a confederate of the experimenter. The experiment supposedly concerns the impact of punishment on learning. You are assigned the role of teacher and the confederate becomes the learner. The confederate learner is taken to an adjoining room, is strapped into a chair, and has electrodes attached to his wrist. The task is for the confederate to memorize pairs of words. When the learner makes an error, you, the teacher, are asked to give him a shock. The shocks gradually escalate from 15 to 450 volts. Verbal labels are attached to the shock switches as well. These escalate from slight, to moderate, strong, intense, danger, and severe. The last two switches are simply labeled XXX. When you apply a shock, the panel containing the switches makes a buzzing sound. In some versions of the experiment, you hear nothing until you reach the 20th shock at 300 volts. At that point, the learner pounds on the wall and he stops responding. In other versions, as you apply greater shocks, the confederate learner makes a series of predetermined responses. At 75 volts, he complains for the first time. At 150, he demands to be let out. At 180, he responds that he can’t stand the pain. Again at 300 volts, pounding can be heard and he no longer responds. You are told to treat a nonresponse as an error and continue administering shocks up to 450 volts. If you express concern, the experimenter asks you to continue.

Let me be clear: This research involved very strong deception. The confederate was never shocked. Given the deception and the stress participants experienced, people continue to debate the ethics of this type of research as well.

But imagine being a participant in the study. When do you think you would stop? When do you think most people will stop? What percentage of people do you think would continue all the way to the end? Make your estimate before reading further.

Milgram often described the basic design and then asked people when they thought most people would stop and what percentage they thought would continue all the way to the end – all the way to the XXX 450 volts, the person not responding, and the point of apparent harm. Almost everyone believes that very few people would continue to the end. When Milgram asked introductory psychology students how many people would continue to the end, their estimates ranged from 0 to 3%. When he surveyed professional psychiatrists, they estimated that most people would stop at the 10th shock when the confederate first complained. On average the psychiatrists estimated that less than 1% would continue to the end. We believe there are very few people who would do something so clearly cruel.
This is what makes the actual results completely disturbing and important. No one stopped when the confederate first asked to stop. No one stopped when the confederate cried in pain. A few participants finally stopped at the 20th shock – at 300 volts, when the confederate refused to answer and pounded on the wall. But only 12.5% stopped then. Most continued. Horrifyingly, 65% continued to the end.

You do not have to search for villains to find people to commit atrocities. Evil is not always a characteristic of the person. Evil can exist in the situation. In some situations, even good people will commit evil acts. The holocaust wasn’t perpetrated only by monsters. The people who locked up citizens of Japanese descent weren’t awful human beings. Basically decent people participated in these actions.

You should keep in mind that Milgram’s experiment isn’t that powerful of a situation. There were no threats to the participants. They wouldn’t lose their jobs for stopping. No one threatened their families. The participants were stressed, often expressed concern for the confederate, and frequently asked to stop. But at a calm request from the experimenter, they nonetheless continued.

Milgram and many others have endeavored to understand why people obey. I want to note a few aspects of the situation that Milgram (1974) thought were particularly important. First the participant becomes absorbed in doing the task. They follow through carefully. This seems to be what Hannah Arendt described as the “banality of evil.” Evil is performed by people carefully following orders to perform small actions correctly. Milgram also noted that people seem to pass their moral judgment to the authority figure. Once engaged in the task, they focus on doing their job well. They do not focus on the ethics of the overall situation. Crucially, many of the participants started to see the confederate as deserving the punishments. They saw him as different and unworthy. Imagine highlighting how a group of people are different and a threat. This will make it easier for people to see them as deserving what happens to them.

If you want to forestall evil and if you want to not simply follow orders, then you have to break the situation. You should keep in mind the big picture not just the small actions you’re performing. You must retain your own ethical responsibility. Critically, you must always see other humans as deserving of fair and reasonable treatment. The best defense against committing atrocities may be a strong sense of empathy for all people. Valuing diversity and focusing on similarities may enable you to resist efforts to demonize individuals and groups.

I don’t teach and write about Milgram’s obedience studies merely as a history lesson. This isn’t just about the holocaust, other historical instances of genocide, and the Japanese internment. Obedience to authority is completely contemporary. I teach my students so that history won’t repeat itself. I write so that I always remember. Knowing about Milgram’s studies is critical. You should be prepared in case you ever find yourself in a situation when obedience means violating your own ethical standards.

Recently, I’ve thought frequently about obedience to authority. I’ve watched how people are responding to the Syrian refugee crises. I’ve worried as I’ve read the news concerning how people in my country are describing and treating to undocumented immigrants, Muslims, and other people who are different. I teach so that we learn from the past.

In his writing, Milgram (1965) concluded:
“The results are to this author disturbing. They raise the possibility that human nature, or more specifically, the kind of character produced in American democratic society, cannot be counted on to insulate its citizens from brutality and inhumane treatment at the direction of malevolent authority. A substantial proportion of people do what they are told to do, irrespective of the content of the act and without limitations of conscience, so long as they perceive that the command comes from a legitimate authority. If in this study an anonymous experimenter could successfully command adults to subdue a fifty-year-old man, and force on him painful electric shocks against his protests, one can only wonder what government, with its vastly greater authority and prestige, can command of it subjects. There is, of course, the extremely important question of whether malevolent political institutions could or would arise in American society (p 75).”

If you are interested in learning more about Milgram’s work, a movie that focused on the obedience studies and his other research was released in 2015. I strongly recommend watching ‘The Experimenter.’

https://www.psychologytoday.com/blog/mental-mishaps/201702/good-people-evil-actions