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Die ermordete maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia ist meine Woolly Medienpersönlichkeit des Jahres.

Caruana Galizia starb bei einer Bombenexplosion im Oktober. Bei einer Voruntersuchung für den Mordprozess von drei Verdächtigen nach einer dreimonatigen Untersuchung hörte man, dass die Bombe aus "organischem Sprengstoff bestand, der mit Hilfe einer Handy-Nachricht detoniert wurde.

Caruana Galizia wurde ermordet, weil sie der Wahrheit zu nahe kam und den ultimativen Preis für ihre journalistische Arbeit zahlte, und in einer Zeit von Vertragsmedien und "Fake News", kann ich mir niemanden vorstellen, der authentischer ist und meinen Preis, den ich zum neunten Mal vergeben habe, mehr verdient hätte.

Seit 2009 ist es mein Rückblick auf Medienereignisse, Menschen und Vorfälle im Jahr. Die Auszeichnung spiegelt wider, wer meiner Meinung nach im Kalenderjahr im Focus der Öffentlichkeit stand.

Es gibt keine festliche Veranstaltung, keine wirkliche Auszeichnung und die Gewinner selbst haben keine unmittelbare Kenntnis und wären wahrscheinlich sowieso nicht beeindruckt (abgesehen von Clementine Ford im Jahr 2015, die es bemerkt hat und so freundlich war, es zu würdigen).

Und traurigerweise wird der Preis zum zweiten Mal hintereinander posthum vergeben.

Über die Jahre hat sich die Art der Auszeichnung geändert. Der erste Preis ging im Jahr 2009 an den ABC-Chef Mark Scott, weil er Rupert Murdochs vorherrschender Stellung in den australischen Medien Paroli bot.

Scott beeindruckte nicht nur dadurch, dass er sich dem Giganten entgegenstellte, sondern auch dadurch, dass der australische nationale Sender fest im digitalen Bereich Fuß fasste.

Zwölf Monate später hat sich ein Neuling die Botschaft von digitalem Journalismus zu Herzen genommen. Julian Assanges frühe Arbeit mit Wikileaks eröffnete enorme Möglichkeiten für den Enthüllungsjournalismus.

Wikileaks war so unzulänglich wie Assanges Persönlichkeit, besonders was den Mangel persönliche Daten zu verschleiern betrifft, aber es stellte auch unbequeme Fragen über große Firmen, was die späteren NSA und Panama Paper Leaks inspirierte.

Assanges Abstieg in Belanglosigkeit begann mit seinem Asyl in der Botschaft von Ecuador, um schwedischen Sexvorwürfen zu entgehen.

Er bleibt ein "Gast" auch fünf Jahre später, obwohl die Politik von Südamerika nach rechts gechwenkt ist, man fragt sich, wie lange das noch ein sicherer Zufluchtsort sein wird. Vielleicht erklärt es seinen eigenen Wechsel nach rechts im Laufe der Jahre.

Assanges globale Auswirkung zeigte, dass meine Auszeichnung einen breiteren Fokus haben sollte. Als ich das Murdoch-Thema in meinem 2011er Preis wieder aufgriff, gab ich ihn zwei britischen Journalisten, Nick Davies und seinem Redakteur Alan Rusbridger vom Guardian, für ihre Arbeit, dass sie nicht von der Polizei, der Regierung und der rechten Presse haben einschüchtern lassen, als sie Anschuldigungen in dem Telefonabhörskandal veröffentlichten.

Richter Brian Leveson, der die gewissenhafte Zeugenbefragung in der nachfolgenden Untersuchung überwachte, nahm ihn 2012 entgegen. Das schloß Rupert Murdoch selbst mit ein, der es seine "größte Demütigung" nannte (obwohl er schnell und schamlos so weiter machte wie zuvor).

Im Jahr 2013 gewann Edward Snowden den Preis für seine wagemutigen Enthüllungen der Arbeiten der NSA. Seine Enthüllungen offenbarten globale Überwachungsprogramme, die von der NSA und der Five Eyes Intelligence Alliance mit Hilfe von Telekommunikationsunternehmen und europäischen Regierungen durchgeführt wurden.

Wie Assange gefährdete seine Bereitschaft, Dinge der nationalen Sicherheit zu enthüllen sein Leben und wie Assange versuchte Wikileaks ihn nach Ecuador zu schaffen. ...

Wie Assange, ist er in rechtlich unsicherer Lage untergetaucht, allerdings in Putin's Russland.

Mein 2014er Preis ging an die im Gefängnis sitzenden Al Jazeera Journalisten Peter Greste, Mohamed Fadel Fahmy und Basher Mohamed für ihre Tapferkeit dem ägyptischen Rechtssystem die Stirn zu bieten, obwohl ihr sich einmischender Arbeitgeber aus Katar nicht ohne Schuld war.

Im Jahr 2015 ging er an Clementine Ford für ihre knallharten feministischen Aussagen, und 2016 ging er an David Bowie, hauptsächlich weil er David Bowie war und Anfang dieses Jahres gestorben war.

Sein Tod hat eine Gedankenspur im Internet befördert, dass 2016 das schlechteste Jahr war.

Zweifellos ist 2017 noch schlechter mit der Vermischung von "Falschmeldung" und falscher Information durch den Meister beider Arten, Donald Trump.

Die Menschen haben viele beunruhigende Parallelen mit den späten 1930er Jahren gesehen, da Trump und Putin das Aufkommen von Totalitarismus ermutigen und rechtsextreme Gruppen legitimieren.

Wie Hannah Arendt 1951 bemerkte, benötigt Totalitarismus keine überzeugten Nationalsozialisten oder engagierten Kommunisten, "aber Menschen, für die der Unterschied zwischen Fakt und Fiktion, wahr und unwahr nicht länger existiert."

Da rechtsextreme Politiker auf der ganzen Welt an Macht gewinnen, fahren die Reichen und Mächtigen damit fort, das zu tun, was sie immer getan haben - Macht und Reichtum illegal anzuhäufen.

Sie nutzen auch weiterhin alle Mittel und Wege, einschließlich Mord, um ihre schmutzige Arbeit geheim zu halten.

Daher bleib Gemeinwohl-Journalismus so wichtig, auch wenn die Medien, die ihn beschäftigen, schnell entblößen.

Daphne Caruana Galiza war eine der besten in der Branche, eine prominente maltesische Enthüllungsjournalistin und Bloggerin, die ihre frühere Tätigkeit bei Zeitungen aufgab, um Nachrichten über ihre investigativen Blogs zu verbreiten.

Sie zahlte den ultimativen Preis für ihren Mut.

Caruana Galiza wurde am 16. Oktober 2017 durch eine Autobombe getötet, als sie ihr Haus in der Nähe von Valetta verließ. Bei ihrer Beerdigung im November in Maltas größter Kirche erklärte Erzbischof Charles Scicluna, der die Messe zelebrierte, den anwesenden Journalisten, dass sie sich nicht fürchten sollten.

"Ich ermutige euch, nie müde zu werden in eurer Mission die Augen, die Ohren und der Mund der Menschen zu sein ... Wir brauchen Menschen in eurem Beruf, die ungebunden, sind, die frei sind, intelligent, neugierig, ehrlich, gelassen, sicher und geschützt." Wie Caruana Galizia bin ich ein 53jähriger Journalist und von Zeit zu Zeit bin ich die Augen, Ohren und Münder meiner Leute - aber hier endet die Ähnlichkeit.

Während das Schlimmste, mit dem ich klar kommen muss, die gelegentliche Beleidigung von mir oder meiner Zeitung ist, zahlte Caruana Galizia für ihr Handwerk mit ihrem Leben.

Zusammen mit Tetyana Chornovil, Anna Politkovskaya, Veronica Guerin, war Galizia eine furchtlose Journalistin, die keine Angst hatte, sich für ihre Arbeit in Gefahr zu begeben.

Laut dem CPJ (Committee for the Protection of Journalists; auf Deutsch: Komitee für den Schutz von Journalisten) war sie eine von 42 Journalisten, die 2017 überall in der Welt getötet wurden, einschließlich acht im Irak, sieben in Syrien und sechs in Mexiko.

Caruana Galizia war am bekanntesten für ihre Berichte über die Verbindungen der maltesischen Politik mit den Panama Papieren. Eine anonyme Quelle hat vorab die Papiere 2015 an eine deutsche Zeitung geleakt.

Es gibt 11,5 Millionen geleakte Dokumente von einer Datenbank von Mossack Fonseca, der viertgrößten Off-Shore Anwaltskanzlei der Welt, die detaillierte finanzielle und Anwalt-Klient Informationen für fast eine Viertel Million Off-Shore Unternehmen enthalten.

Dieses Betreten der zwielichtigen Welt der Steuerminimierung (besonders in Panama) und der Vermeidung von Sanktionsmaßnahmen ist ein logischer nächster Schritt des Big-Data-Journalismus, für den Wikileaks und Snowdens Zusammenarbeiten mit dem The Guardian und der New York Times (NYT) den Weg bereitet haben.

Die Panama Papiere nannten 12 politisch Verantwortliche in der Welt, einschließlich denjenigen von Malta.

Caruana Galizias Blog , der Kommentare mit seinen Untersuchungsberichten und Kommentar über Politiker lieferte, war eine der meistgelesenen Websites in Malta und Maltas Ministerpräsident Joseph Muscat war das Thema vieler von ihren Berichten.

Caruana Galizias Berichte über Muscats Verbindung zu den Panama-Papers zwangen ihn, im Juni 2017 nach Kritik des Europäischen Parlaments vorgezogene Wahlen anzuberaumen.

Die Panama Papiere zeigten Verflechtungen von Muscats Minister Konrad Mizzi und des Premierministers Stabschef Keith Schembri mit Briefkastenfirmen in Panama.

Mizzis Frau, Sai Mizzi Liang, Maltas Handelgesandte für China und Generalkonsulin für Malta in Shanghai wurden auch, zusammen mit ihren Kindern, als Begünstigte eines in Neu-Seeland ansäßigen Trusts, der Mizzis panamesische Briefkastenfirma enthielt, genannt. Caruana Galizia behauptete, dass die Off-Shore Gesellschaft von Muscat und seiner Frau über eine Million Dollar von einer Gesellschaft in Dubai erhielt, die Leyla Aliyeva, der Tochter des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev, gehörte.

Caruana Galizia brachte auch Maltas Oppositionsführer Adrian Delia gegen sich auf.

Delia reichte vier Klagen ein, nachdem ihre Artikel behauptete, dass er $1,3 Millionen gewaschen hätte, die er von Prostitution in London durch Auslandskonten in seinem Namen erhalten habe.

Delia sagte, dass das Konto zu seinem Klienten gehöre und er vom Unternehmen zurückgetreten habe, das das Gebäude besitze, wo die Prostitution stattfand, nachdem er sich der Weise bewusst geworden war, in der das Gebäude verwendet wurde.

Im Februar anordnete ein Gericht, dass man Caruana Galizias Bankkonten einfrieren sollte, bis man zu einem Urteil über einen Verleumdungsfall kommt, den zwei Regierungsangestellter gegen sie eingereicht hatten.

Eine öffentliche Geldbeschaffung-Kampagne brachte später genug Bargeld auf, um die Gerichts Ansprüche zu befriedigen.

Diese waren alle gefährlichen Menschen zu verärgern und alle hatten ein Motiv, sie zu verletzen. Caruana Galicia sagte der Polizei zwei Wochen vor ihrem Tod, dass sie Todesdrohungen erhalten habe.

Als sie starb, verurteilte Muscat den Angriff auf die "Pressefreiheit" und sagte, das FBI würde die Ortspolizei bei der Ermittlung unterstützen.

"Jeder weiß, dass Frau Caruana Galizia mich politisch und persönlich scharf kritisiert hat, aber keiner kann diese barbarische Tat in irgendeiner Weise rechtfertigen", sagte Muscat. Auch Delia leugnete, darin verwickelt zu sein.

Am 4. Dezember verhaftete die maltesische Polizei zehn Verdächtige im Zusammenhang mit dem Mord. Sieben wurden bis zum Abschluß der Ermittlungen auf Kaution freigelassen, und drei - Vince Muscat (kein Verwandter des Premierministers) und die Brüder George und Alfredo Degiorgio - wurden am 5. Dezember des Mordes angeklagt.

Die Drei sind alle bekannte maltesische Kriminelle, aber erklärten sich für nicht schuldig.

Wichtiger ist, selbst wenn sie schuldig sind, dass sie wahrscheinlich Auftragsmörder sind.

Wie Malta Today berichtete "weiß man, dass die Kommandostruktur der kriminellen Operation nur sehr lose verknüpft war und man denkt, dass das Attentat als Unterauftrag vergeben und dann wieder als Unterauftrag vergeben wurde, um es schwer zu machen, die Person, die letztlich den Mord in Auftrag gab, zu verfolgen." Die Caruana Galizia Familie kritisierte, dass sie nicht über die Verhaftungen unterrichtet worden war und sagte, man hätte sie nicht im Voraus kontaktiert und hätten von den Entwicklungen gleichzeitig wie die Presse erfahren.

Die Weise, in der die Festnahmen kommuniziert worden waren, zeigten "ernste institutionelle Mängel, die ein Grund für allgemeine öffentliche Sorge sind" an, sagte die Familie. Die Familie ist gerichtlich gegen die maltesische Polizei vorgegangen und hat gesagt, die Ermittlung unparteiisch nicht sein könne, weil Caruana Galizia kritische Artikel über den Chefermittler und die Regierungsministerin, mit der er verheiratet ist, geschrieben hatte.

"Meine Mutter wurde ermordet, weil sie zwischen der Rechtsstaatlichkeit und denjenigen, die die Erstere zu verstoßen versuchten, stand, wie viele starke Journalisten", schrieb ihr Sohn Matthew Caruana Galizia, der auch Enthüllungsjournalist ist.

"Aber sie wurde auch zur Zielscheibe, weil sie die einzige Person war, die es tat. Dies geschieht, wenn Staatsinstitutionen lahmgelegt werden: Die letzte Person, die noch handeln kann, ist oft eine Journalistin/ein Journalist. Was macht sie zur ersten Person, die tot gelassen wurde". In ihrem letzten Blogbeitrag, der kurz vor ihrem Tod geschrieben wurde, sprach Caruana Galizia eine inzwischen eindringliche Warnung in ihrer letzten Zeile aus.

"Wo du auch hinschaust, gibt es Gauner", schrieb sie "Die Situation ist verzweifelt." Es ist nur ein geringer Trost für Daphne Caruana Galizia oder ihre Familie, aber sie ist eine Inspiration für JournalistInnen überall und eine sehr verdienstvolle Medienpersönlichkeit von 2017.
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Murdered Maltese journalist Daphne Caruana Galizia is my Woolly Days Media Personality of the Year.
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Caruana Galizia died in a car bomb explosion in October.
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Since 2009, it is my look back at media events, people and incidents of the year.
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The award reflects who I think has stood out in the field in the calendar year.
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And sadly for the second year in a row the award is given posthumously.
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The nature of the award has changed over the years.
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Twelve months later a newcomer had taken that message of digital journalism to heart.
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Perhaps it explains his own switch to the right over the years.
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Assange’s global impact showed my award should have a wider focus.
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In 2013 Edward Snowden won the award for his audacious reveals of NSA work.
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Like Assange he remains in hiding in legal limbo but in Putin’s Russia.
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His death set off a meme that 2016 was the worst year ever.
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They also continue to use all means including murder to keep their dirty work secret.
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She paid the ultimate price for her courage.
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Caruana Galiza was killed on October 16, 2017 by a car bomb as she left her home near Valletta.
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At her funeral in November at Malta’s biggest church.
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Archbishop Charles Scicluna, who led the funeral mass, told journalists present not to be afraid.
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Caruana Galizia was most famous for reporting on Maltese political links to the Panama Papers.
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An anonymous source first leaked the papers in 2015 to a German newspaper.
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The Panama Papers named 12 world leaders including Malta’s.
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Caruana Galizia also upset Malta’s opposition leader Adrian Delia.
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A public fundraising campaign later raised enough cash to satisfy the court’s demands.
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These were all dangerous people to be upsetting and all had a motive to harm her.
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Caruana Galizia told police two weeks before her death she had received death threats.
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Delia also denied involvement.
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On December 4, Maltese police arrested 10 suspects in connection with the murder.
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The trio are all known Maltese criminals but pleaded not guilty.
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More importantly even if guilty they were likely to be hit men.
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“But she was also targeted because she was the only person doing so.
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“There are crooks everywhere you look,” she wrote.
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Murdered Maltese journalist Daphne Caruana Galizia is my Woolly Days Media Personality of the Year.

Caruana Galizia died in a car bomb explosion in October. A pre-trial hearing into the murder trial of three suspects heard the bomb was an “organic explosive” detonated via mobile phone message, after an operation lasting three months.

Caruana Galizia was murdered because she got too close to the truth, paying the ultimate price for her journalistic work, and in an era of contracting media and “fake news” I can’t think of anyone more genuine and deserving for the ninth iteration of my award.

Since 2009, it is my look back at media events, people and incidents of the year. The award reflects who I think has stood out in the field in the calendar year.

There is no black tie event, no actual award and the winners themselves are totally oblivious and would have probably been unimpressed anyway (apart from Clementine Ford in 2015 who did notice and was kind enough appreciate it).

And sadly for the second year in a row the award is given posthumously.

The nature of the award has changed over the years. The first award went to ABC boss Mark Scott in 2009 for standing up to the dominance of Rupert Murdoch in the Australian media.

Scott impressed not only for taking on the behemoth but also putting the Australian national broadcaster firmly in the digital domain.

Twelve months later a newcomer had taken that message of digital journalism to heart. Julian Assange‘s early work with Wikileaks opened up huge possibilities for whistleblower journalism.

Wikileaks was as flawed as Assange’s personality particularly over the lack of masking of private data but it also asked uncomfortable questions of big companies that inspired the later NSA and Panama Papers leaks.

Assange’s descent into irrelevancy began with his asylum in the Ecuadorian embassy in London to avoid Swedish sex charges.

He remains a “guest” five years later though given the turn to the right in South American politics, one wonders how much longer that will a safe haven. Perhaps it explains his own switch to the right over the years.

Assange’s global impact showed my award should have a wider focus. When I returned to the theme of Murdoch in the 2011 award, I gave it to two British journalists, The Guardian’s Nick Davies and his editor Alan Rusbridger for their work staring down the police, the government and the right-wing press in publishing allegations in the phone hacking affair.

Judge Brian Leveson took it further in 2012 overseeing the painstaking testimony in the inquiry that followed. That included Rupert Murdoch himself calling it his “biggest humiliation” (though he quickly and shamelessly moved on).

In 2013 Edward Snowden won the award for his audacious reveals of NSA work. His disclosures revealed global surveillance programs, run by the NSA and the Five Eyes Intelligence Alliance with help from telecommunication companies and European governments.

Like Assange his willingness to reveal items of national security endangered his life and like Assange Wikileaks tried to get him to Ecuador.

Like Assange he remains in hiding in legal limbo but in Putin’s Russia.

My 2014 award went to jailed Al Jazeera journalists Peter Greste, Mohamed Fadel Fahmy and Basher Mohamed for their bravery in standing up to the Egyptian legal system although their meddling Qatari employer was not blameless.

In 2015 it went to Clementine Ford for her feminist truth bombs and 2016 went to David Bowie, mainly for being David Bowie and dying early in the year.

His death set off a meme that 2016 was the worst year ever.

Arguably 2017 is worse still what with conflation of “false news” and false news by the master of both types, Donald Trump.

People have seen many worrying parallels with the late 1930s as Trump and Putin encourage the rise of totalitarianism and legitimise far right-wing groups.

As Hannah Arendt noted in 1951 totalitarianism does not need convinced Nazis or dedicated communists “but people for whom the distinction between fact and fiction, true and false, no longer exists”.

As extreme right wing politicians increases power across the world, the wealthy and powerful continue to do what they always have done – accumulate power and wealth illegally.

They also continue to use all means including murder to keep their dirty work secret.

This is why public interest journalism remains so important even if the media that employs them is rapidly denuding.

Daphne Caruana Galizia, was one of the best in the business, a prominent Maltese investigative journalist and blogger who moving away from her earlier employment with newspapers to get the word out by her investigative blogs.

She paid the ultimate price for her courage.

Caruana Galiza was killed on October 16, 2017 by a car bomb as she left her home near Valletta. At her funeral in November at Malta’s biggest church. Archbishop Charles Scicluna, who led the funeral mass, told journalists present not to be afraid.

“I encourage you never to grow weary in your mission to be the eyes, the ears and the mouth of the people … We need people in your profession who are unshackled, who are free, intelligent, inquisitive, honest, serene, safe and protected.”

Like Caruana Galizia I am a 53-year-old journalist and from time to time I’m the eyes, ears and mouths of my people – but that is where resemblances end.

Whereas the worst I have to put up with is the occasional insult to me or my paper, Caruana Galizia paid for her craft with her life.

Along with Tetyana Chornovil, Anna Politkovskaya, Veronica Guerin, Galizia was a fearless female journalist not afraid to put herself in danger for her work.

According to the CPJ, she was one of 42 journalists killed across the world in 2017, including eight in Iraq, seven in Syria and six in Mexico.

Caruana Galizia was most famous for reporting on Maltese political links to the Panama Papers. An anonymous source first leaked the papers in 2015 to a German newspaper.

There are 11.5 million leaked documents from the database of the world’s fourth biggest offshore law firm, Mossack Fonseca that detail financial and attorney–client information for almost a quarter of a million offshore entities.

This entry into the shady world of tax minimisation (especially in Panama) and sanctions avoidance is a logical next step of the big data journalism pioneered by Wikileaks and Snowden’s collaborations with the Guardian and the NYT.

The Panama Papers named 12 world leaders including Malta’s.

Caruana Galizia’s blog, running commentaries with its investigative reports and commentary on politicians, was one of the most widely read websites in Malta and Malta’s Prime Minister Joseph Muscat was the subject of many of her reports.

Caruana Galizia’s reports about Muscat’s connection to the Panama Papers scandal forced him to call early elections in June 2017, after criticism from the European Parliament.

The Panama Papers linked Muscat minister Konrad Mizzi, and the prime minister’s chief of staff, Keith Schembri, to shell companies in Panama.

Mizzi’s wife, Sai Mizzi Liang, Malta’s trade envoy to China and Consul General for Malta in Shanghai was also named as beneficiary, together with their children, of a trust based in New Zealand holding Mizzi’s Panama shell company. Caruana Galizia alleged Muscat and his wife’s offshore company received over US$1 million from a Dubai company owned by Leyla Aliyeva, daughter of Azerbaijan’s President Ilham Aliyev.

Caruana Galizia also upset Malta’s opposition leader Adrian Delia.

Delia filed four lawsuits after her articles claimed he laundered $US1.3m from prostitution in London through offshore accounts in his name.

Delia said the account belonged to his client and he had resigned from the company that owned the property where the prostitution took place after becoming aware of the way in which it was being used.

In February a court ordered Caruana Galizia’s bank accounts to be frozen until a libel case verdict that two government officials had filed against her.

A public fundraising campaign later raised enough cash to satisfy the court’s demands.

These were all dangerous people to be upsetting and all had a motive to harm her. Caruana Galizia told police two weeks before her death she had received death threats.

When she died Muscat condemned the attack “on press freedom” and said the FBI would assist local police in the investigation.

“Everyone knows Ms. Caruana Galizia was a harsh critic of mine, both politically and personally but nobody can justify this barbaric act in any way,” Muscat said. Delia also denied involvement.

On December 4, Maltese police arrested 10 suspects in connection with the murder. Seven were released on bail pending the investigation and three–Vince Muscat (no relation to the PM) and brothers George and Alfredo Degiorgio–were charged with murder on December 5.

The trio are all known Maltese criminals but pleaded not guilty.

More importantly even if guilty they were likely to be hit men.

As Malta Today reported “the command structure of the criminal operation is understood to have been very loosely connected and the assassination is thought to have been sub-contracted and then sub-contracted again to make the figure who ultimately ordered the killing harder to trace.”

The Caruana Galizia family criticised the lack of communication about the arrests saying they were not contacted in advance and learned about the developments at the same time as the press.

The manner in which the arrests were communicated, the family said, indicated “serious institutional deficiencies which are cause for general public concern.”

The family has taken legal action against Maltese police, saying the investigation cannot be impartial because Caruana Galizia wrote critical articles about the chief investigator and the government minister to whom he is married.

“My mother was assassinated because she stood between the rule of law and those who sought to violate it, like many strong journalists,” her son Matthew Caruana Galizia, who is also an investigative journalist, wrote.

“But she was also targeted because she was the only person doing so. This is what happens when the institutions of the state are incapacitated: the last person left standing is often a journalist. Which makes her the first person left dead.”

In her last blog post, written just before her death, Caruana Galizia issued a now haunting warning in her final line.

“There are crooks everywhere you look,” she wrote. “The situation is desperate.” It is of little consolation to Daphne Caruana Galizia or her family but she is an inspiration to journalists everywhere and a most deserving media personality of 2017.