en-de  THE BISHOP’S SECRET by Fergus Hume, CHAPTER 13 Hard
EINE STÜRMISCHE NACHT.

Nachdem sie Gabriel klar zu verstehen gegeben hatte, unter welchen Bedingungen sie bereit war, ihre heimliche Verlobung andauern zu lassen, küsste ihn Bell ein oder zwei Mal, um die Härte ihrer Rede abzumildern. Dann gab sie zu verstehen, dass sie allein zum "The Derby Winner" zurückkehren würde, und dass Gabriel folgen könnte, nachdem eine angemessene Zeitspanne verstrichen sei. Sie erklärte auch die Bedeutung dieser Vorsichtsmaßnahmen.

"Wenn die alten Giftspritzen der Stadt dich und mich am Sonntagabend herumspazieren sähen", sagte sie an der Sakristeitür, "würden sie heraus schreien, dass wir uns weiter Gesellschaft leisten und in jedem Fall unsere Namen miteinander in Verbindung bringen. Wenn sie es täten, würde mir Vater dermaßen einheizen, dass ich ihm die Wahrheit sagen müsste, und dann - na ja", fügte Miss Mosk mit einem strahlenden Lächeln hinzu, "du kennst sein Temperament und meines." "Bist du sicher, dass es für dich ungefährlich ist, allein nach Hause zu gehen?", fragte Gabriel, der vom Vorurteil der Oberschicht befallen war, dass jede unverheiratete junge Frau von einer Anstandsdame begleitet werden sollte.

"Ungefährlich!", echote die unerschrockene Bell im Ton höchster Verachtung. "Mein lieber Gabriel, ich wäre mitten in Timbuktu sicher!" "Hier gibt es viele von diesen ungehobelt Erntehelfern, wie du weißt." "Ich werde ihnen eine Ohrfeige geben, wenn sie mich ansprechen. Ich möchte sehen, wie sie das anstellen, das ist alles. Und nun, auf Wiedersehen vorerst, mein Lieber. Ich muss so schnell wie möglich nach Hause kommen, denn es zieht ein Sturm auf, und ich will nicht, dass mein Sonntagsstaat verdorben wird." Als sie wie ein weißer Geist in der zunehmenden Dunkelheit verschwand, blieb Gabriel an der Tür stehen und blickte auf den sich rasch verdunkelnden Himmel. Es war jetzt gegen neun Uhr, und die Nacht war heiß und gewittrig und so stickig, dass es schwerfiel zu atmen. Am Himmel hing eine Unmenge schwarzer Wolken gewitterschwer tief über der Stadt, und die Erde, keuchend und erschöpft von der Hitze, wartete durstig auf den kühlen Regenschauer. Offensichtlich braute sich in den Himmelshallen ein Hexensturm nicht geringen Umfangs zusammen, und Gabriel wünschte, dass er sofort ausbrechen würde, um die Spannung zu mildern, unter der die Natur zu leiden schien. Ob es die Ermüdung der Arbeit des Tages oder das späte Gespräch mit Bell war, das ihn deprimierte, wusste er nicht, aber er fühlte sich eigenartig pessimistisch und sein Gemüt wurde von Vorahnungen von etwas Schlechtem gefüllt. Wie die meisten Leute mit einer übernervösen Natur litt Gabriel leicht unter den atmosphärischen Einflüssen, deshalb deprimierte die spürbare Elektrizität der heißen, trockenen Luft zweifellos seine Nerven, aber ob dies die Ursache seiner Ruhelosigkeit war, hätte er nicht sagen können. Er fühlte sich ängstlich und melancholisch, und er war in Sorge wegen des Gefühls, krank zu werden, obwohl er nicht wusste, welche Krankheit das sein und aus welcher Ecke sie kommen könnte. Während dieser düsteren Nachdenklichkeit dröhnten neun tiefe Schläge der großen Glocke aus der Kathedrale, und der dumpfe Klang unterbrach seine Überlegungen und ließ ihn aufwachen, seine düsteren Gedanken abschütteln und schickte ihn hinein, um seine Arbeit zu erledigen. Doch die Erinnerung an diese Vorahnungen kam ihm oft nach Tagen in den Sinn, und im Licht der Nachwirkungen konnte er nicht entscheiden, ob die Erwartung des Bösen, die sich ihm dann so stark aufdrängte, auf natürliche oder übernatürliche Ursachen zurückzuführen war. In diesem Augenblick schrieb er seine Ängste den atmosphärischen Störungen zu.

Währenddessen ging Bell, die eine gesunde junge Frau war und keine durch das Klima beeinträchtigte Nerven hatte, zügig durch windstille Straßen heimwärts. Es waren nur wenige Menschen auf den Beinen, denn die Nacht war zu nah, um sich Bewegung zu verschaffen, und die Mehrheit der Einwohner saß vor ihren Türen auf Stühlen, erschöpft und schlecht gelaunt. Die Natur und ihre Geschöpfe warteten darauf, dass die Schleusen des Himmels geöffnet wurden, damit die Luft gereinigt wurde, dass Leben erneuert wurde. Bell traf keinen der Erntehelfer und wurde in keinster Weise belästigt. Wäre sie angesprochen oder bedrängt worden, so hätte sie zweifellos ihr Wort gehalten und ihrem Angreifer eine Ohrfeige verpasst. Glücklicherweise war es für sie nicht notwendig, zu solchen Extremen zu greifen.

An der Tür des Derby Winners, war sie ziemlich überrascht Miss Whichello zu finden, die auf sie wartete. Die kleine alte Dame trug ihre Schute und ihren altmodischen schwarzen Seidenmantel und schien ängstlich und nervös und ganz anders als ihr übliches fröhliches Wesen. Bell mochte Miss Whichello so sehr wie sie Mrs. Pansey nicht mochte, sie begrüßte daher mit echter Freude Miss Whichello, obwohl sie nicht umhin konnte, ihre Überraschung zu äußern, dass die Besucherin zu so später Stunde in diesem Stadtteil war. Miss Whichello zog unter ihrem voluminösen Umhang ein Paket hervor und bot es als Erklärung ihrer Anwesenheit an.

"Dies ist ein Topf mit Kalbsfuß-Sülze für Ihre Mutter, Miss Mosk", sagte sie. "Mr. Cargrim kam heute zum Mittagessen zu mir und er sagte mir, wie krank Ihre Mutter ist. Ich wurde informiert, dass sie schlief, also, da ich sie nicht stören wollte, wartete ich, bis Sie zurückkamen". "Es ist sehr nett von Ihnen, sich so viel Mühe zu geben, Miss Whichello", sagte Bell, als sie dankbar die Sülze akzeptierte. "Ich hoffe, Sie haben nicht lange gewartet." "Nur zehn Minuten, Ihr Dienstmädchen sagte mir, dass Sie bald zurückkämen:" "Ich bin in der Kirche gewesen und blieb nach dem Gottesdienst, um mich mit einigen Freunden zu unterhalten, Miss Whichello. Möchten Sie nicht einige Minuten hereinkommen? Ich werde nachsehen, ob meine Mutter wach ist." "Danke, ich will eine Zeitlang hineinkommen, aber wecken Sie Ihre Mutter wegen mir nicht auf. Schlaf ist immer die beste Medizin im Krankheitsfall. Ich hoffe Mrs. Mosk achtet auf ihre Ernährungsweise." "Nun, sie isst sehr wenig." "Das ist vernünftig, sehr wenig Essen, das aber nicht zu reichhaltig und öfter gereicht. Geben Sie ihr zwei oder drei Mal während der Nacht eine Tasse Fleischbrühe, meine Liebe, und Sie werden feststellen, dass sie dem Körper wunderbar Kraft gibt." "Ich werde daran denken, es zu tun", antwortete Bell ernsthaft, obwohl sie nicht die Absicht hatte, die ganze Nacht wach zu bleiben, um Fleischbrühe zu erhitzen und sie ihrer Mutter anzureichen, insbesondere weil die Kranke für solche extremen Maßnahmen nicht krank genug war. Aber sie war so gerührt von Miss Whichellos Freundlichkeit, dass sie sie nicht kränken wollte, indem sie nach dem Rezept fragte, um alles in der Welt nicht.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Miss Whichello in einem kleinen privaten Salon außerhalb der Bar Platz genommen, der von einer Öllampe beleuchtet wurde. Diese drehte Bell auf, und dann bemerkte sie, dass ihre Besucherin ängstlich aussah und sich unbehaglich fühlte. Ein-oder zweimal versuchte sie zu sprechen, aber sie schloss ihren Mund wieder. Bell fragte sich, ob Mrs. Pansey dabei war, ihren Namen mit dem von Gabriel in Verbindung zu bringen und ob Miss Whichello hergekommen war, um ihr Gewissen zu erleichtern, indem sie sie davor warnte, den Vikar zu oft zu treffen. Aber, wie sie sehr gut wußte, war Miss Whichello zu ängstlich und zu ladylike, ihre Meinung ungefragt mitzuteilen und deshalb unterdrückte sie den trotzigen Ausdruck, der ihr Gesicht zu verhärten begann und wartete, um zu erfahren, ob es irgendeinen anderen Grund gab, als Sülze zu verschenken, der die kleine alte Jungfer zu so unpassender Stunde in das schäbige Viertel der Stadt gebracht hatte. Schließlich kam der wahre Grund, warum Miss Whichello vorbeigekommen war, allmählich heraus und in wahrhaft weiblicher Manier näherte sie sich dem Hauptpunkt über Randthemen.

"Ist Ihr Vater da, Miss Mosk?" fragte sie und legte ihre Hände hektisch auf ihren Schoß und und wieder weg.

"Nein, Miss Whichello. Er ritt heute Nachmittag geschäftlich nach Southberry, und wir erwarten ihn bis morgen früh nicht zurück. Armer Vater!" seufzte Bell, "Er ging alles andere als mit guter Laune fort, da er sich über Geldangelegenheiten schreckliche Sorgen machte." "Vielleicht beunruhigt ihn seine Mietzahlung!" "Ja, Miss Whichello. Das ist ein teures Hotel und die Miete ist hoch. Wir finden es so schwierig, den Ort rentabel zu machen, dass wir mit der Miete im Rückstand sind. Sir Harry Brace, unser Pächter, war sehr freundlich zu warten, aber wir können von ihm nicht erwarten, noch viel länger auf sein Geld zu warten. Ich fürchte, am Ende müssen wir 'The Derby Winner' aufgeben. Aber es hilft nichts, dass ich Sie über unsere Schwierigkeiten beunruhige", schloss Bell abschließend in einem lebhafteren Tonfall. "Worüber wünschen Sie mit meinem Vater zu sprechen, Miss Whichello?" Kann ich irgendetwas tun?" "Nun, meine Liebe, es geht darum", sagte die alte Dame nervös. "Sie wissen, dass ich ein viel größeres Einkommen habe, als ich brauche, und dass ich immer bereit bin, dem zu helfen, der es verdient." "Ich weiß, Miss Whichello! Sie geben Hilfe, wo Mrs. Pansey nur Ratschläge erteilt. Ich weiß, wer am meisten bedacht wird, ja, ich weiß!" "Mrs. Pansey hat ihre eigenen Methoden, Wohltätigkeiten zu verteilen, Miss Mosk." "Teilen und beeinflussen", murmelte Bell flüsternd, "aufdringliches altes Klatschweib, das sie ist." "Mr. Cargrim war heute bei mir zu Hause, wie ich Ihnen sagte", fuhr Miss Whichello fort, die diese Bemerkung nicht gehört hatte, "und er erwähnte einen Mann namens Jentham als armes Geschöpf, das Hilfe benötige." "Er ist eine armselige Kreatur, wage ich zu sagen", sagte Miss Mosk, "denn er schuldet Vater mehr Geld als er bezahlen kann, obwohl er sagt, dass er seine Rechnung nächste Woche begleichen will. Aber er ist ein schlechter Kerl." "Ein schlechter Kerl, Miss Mosk?" "So schlecht wie sonst was, Miss Whichello. Gebt ihm keinen Penny, denn er verschwendet ihn nur zum Trinken." "Trinkt er im Übermaß?" "Ich denke schon, er trinkt jeden Tag eine Flasche Brandy aus." "Oh, Miss Mosk, wie überaus schrecklich!" rief Miss Whichello, ganz im Stil von Daisy Norsham. "Warum bleibt er in Beorminster?" " Ich weiß es nicht, aber es bedeutet nichts Gutes. Wenn er nicht hier ist, verkehrt er mit diesen Zigeunerkerlen, die ein Lager auf Southberry Common haben. Mutter Jael und er sind immer zusammen." "Können Sie ihn beschreiben?" fragte Miss Whichello nur sehr zögernd.

"Er ist groß und dünn, hat ein verführerisch aussehendes, dunkles Gesicht, und er hat eine hässliche Narbe auf der rechten Wange, die sich schräg bis zum Mund erstreckt. Aber das Kuriose ist, dass bei all seinen Lumpen und seiner Trunksucht etwas von einem Gentleman an ihm ist. Ich mag ihn nicht, dennoch ich kann ihn nicht ablehnen. Er ist auf seine eigene Art und Weise attraktiv, von seiner Verruchtheit her. Aber ich bin mir sicher", schloss Bell mit einem energischen Nicken, "dass er ein niederträchtiger Nero ist. Er hat zu seiner Zeit sowohl Männern als auch Frauen großen Schaden zugefügt; da bin ich so sicher, wie ich hier sitze, obwohl ich keinen Grund dafür nennen kann." Miss Whichello hörte dieser anschaulichen Beschreibung schweigend zu. Sie war sehr blass und hielt ihr Taschentuch mit der einen zitternden Hand vor ihren Mund; mit der anderen schlug sie nervös auf ihren Schoß, und es gelang ihr nur durch starke Willensstärke, ihre Gefühle zu überwinden.

"Wahrscheinlich haben Sie recht", stellte sie mit bebender Stimme fest. "In der Tat, ich hätte so viel erwarten können, da er letzte Nacht meine Nichte und ihr Dienstmädchen auf der Hochstraße erschreckte. Ich dachte, es würde das Beste sein ihm Geld zu geben und ihn wegzuschicken, damit ein so übler Mann nicht hier bleibt, um eine Gefahrenquelle für die Stadt zu sein." "Gib ihm Geld!" schrie Miss Mosk. "Ich würde ihm die neunschwänzige Katze geben, wenn es nach mir ginge. Machen Sie sich keine Sorgen um ihn, Miss Whichello, er taugt nichts." "Aber wenn ich ihn treffen könnte, könnte ich sein Herz erweichen", hielt die alte Dame sehr ernsthaft entgegen.

"Einen Ziegelstein erweichen", erwiderte Bell, "Sie hätten genauso viel Erfolg mit dem Einen wie dem Anderen. Nebenbei bemerkt, Sie können ihn nicht treffen, Miss Whichello - auf keinen Fall heute Abend - denn er ist mit seinen scheußlichen Gipsies auf der Gemeindewiese und - wird vor dem Morgen nicht zurück sein. Ich wünschte, er würde völlig wegbleiben, wirklich." "In dem Fall werde ich mir um ihn keine Sorgen machen", sagte die alte Dame und erhob sich. "Vielleicht treffe ich ihn bei einer zukünftigen Gelegenheit. Aber Sie dürfen nicht sagen , dass ich nach ihm gefragt habe, Miss Mosk." "Ich werde kein Wort sagen; er wird nur kommen und Sie um Ihr Haus herum belästigen, wenn er denkt, Sie wollen ihm Geld geben." "Oh, er muss das nicht tun, er muss nicht dorthin kommen!" schrie Miss Whichello alarmiert.

"Er wird es nicht tun, da ich meinen Mund halten werde. Sie können deshalb ruhig schlafen, Miss Whichello. Aber mein Rat ist, holen Sie ihn nicht aus dem Dreck, er wird doch nur wieder hinein fallen." "Sie haben eine schlechte Meinung von ihm, Miss Mosk." "Die allerschlechteste", antwortete Bell, indem sie ihren Gast zur Tür führte, "er ist ein Knastbruder und Halunke, und alles was schlecht ist. Nun, gute Nacht, Miss Whichello, und danke für die Sülze." "Nichts zu danken, Miss Mosk. Gute Nacht!" Und die alte Dame stolperte die Straße hinauf, blieb in deren Mitte, damit kein Räuber aus dem Schatten der Häuser auf sie zuspringen sollte.

Der Sturm kam näher und würde bald über der Stadt ausbrechen, da Blitze feurige Muster vor den dunklen Wolken webten und hin und wieder ein heiseres Donnergrollen knirschend über den Himmel ging. Bestrebt dem bevorstehenden Untergang zu entkommen, erklomm Miss Whichello so schnell und stetig, wie ihre alten Beine sie tragen konnten, die Straße Richtung Kathedrale. Gerade als sie an deren Ende auftauchte, glitt ein Schatten, schwärzer als die Schwärze der Nacht, hinter sie. Ein Zickzack von Blitz zerteilte in dem Moment den Himmel und gab das Gesicht von Mr. Cargrim preis, der wiederum die alte Dame in dem bläulichen Licht wahrnahm.

"Miss Whichello!", rief er aus, "was für eine Überraschung!" "Das kann man wohl sagen, Mr. Cargrim", antwortete die alte Dame mit einer nervösen Bewegung, denn der Klang seiner Stimme und der plötzliche Anblick seines Gesichts erschreckte sie nicht wenig. "Ich bin nicht oft um diese Stunde draußen unterwegs, aber ich habe ein wenig Sülze zu Miss Mosk gebracht." "Sie sind eine gute Samariterin, Miss Whichello. Ich hoffe, es geht ihr besser?" "Ich denke schon, aber ich habe sie nicht getroffen, da sie schläft. Jedoch sprach ich mit ihrer Tochter." "Ich hoffe, Sie wurden nicht von diesem Rüpel Jentham belästigt, der sich im "Derby Winner" aufhält", sagte Cargrim in scheinheiliger Sorge.

"Oh nein! Er ist mit seinen Gipsy-Freunden weg, nach Southberry Heath, glaube ich - wenigstens hat mir das Miss Mosk gesagt. Gute Nacht, Mr. Cargrim", fügte sie hinzu, offenbar nicht darauf bedacht, die Unterhaltung auszudehnen. "Ich möchte gern in Sicherheit gelangen, bevor der Sturm losbricht." "Lassen Sie mich Sie wenigstens bis zu Ihrer Tür begleiten." Miss Whichello lehnte dieses übereifrige Angebot ab, indem sie trocken bemerkte, sie hätte den schlimmsten Teil ihrer Strecke bewerkstelligt, und trippelte, dem Kaplan "Gute Nacht" wünschend, über den Platz in ihr eigenes Jenny Wren-Nest. Cargrim schaute ihr mit skeptischem Blick hinterher, als sie in die Dunkelheit verschwand, dann machte er auf dem Absatz kehrt und ging unverzüglich die Straße in Richtung Eastgate hinunter. Er hatte genauso wenig Lust, nass zu werden wie eine Katze, und gab sein Bestes, den Palast zu erreichen, bevor der Regen losging. Nebenbei bemerkt, es war zehn Uhr - eine späte Stunde für einen angesehenen Pfarrer, um sich draußen aufzuhalten.

"Sie hat versucht, Jentham zu treffen", dachte Mr. Cargrim, sich an Miss Whichellos nervöse Zurückhaltung erinnernd. "Ich frage mich, was sie über ihn weiß. Der Mann ist ein Mysterium, und er ist mit keiner guten Absicht in Beorminster. Sowohl Miss Whichello als auch der Bischof kennen diese Absicht, da bin ich mir sicher. Na gut! Na gut! Zwei Geheimnisse sind besser als eins, und wenn ich Kenntnis von beiden erlange, kann ich das Pfarrhaus in Heathcroft früher bewohnen, als ich es erwarte." Cargrims Betrachtungen wurden hier durch das Fallen schwerer Regentropfen unterbrochen, und er wandte seinen ganzen Verstand seinen Muskeln zu, um schneller zu gehen. Tatsächlich rannte er fast durch die Neustadt und war bald auf der Landstraße, die zum Palast führte. Doch trotz all seiner Schnelligkeit erwischte ihn der Regen, denn mit einem ununterbrochenen Schauspiel von Blitzen und fortwährendem Donnergrollen kam ein regelrecht tropischer Wolkenbruch. Der Regen fiel in einer einzigen dichten Masse, überschwemmte den Boden und schlug die Ernte flach. Cargrim war nass bis auf die Haut, und als er durch das schmale Eisentor neben den großen Toren in den bischöflichen Park schlüpfte, sah er aus wie eine magere Wasserratte. Wegen seiner Dusche schlecht gelaunt, war er fast so bösartig wie dieses Tier und lief in seiner nassen Kleidung zitternd und tropfend die Allee hinauf. Plötzlich hörte er den schnellen Trab eines Pferdes, und da er ahnte, dass der Bischof zurückkehrte, trat er zur Seite in den Schatten der Bäume, um seinen Vorgesetzten vorbeiziehen zu lassen. Wie der Kaplan war auch Dr. Pendle klitschnass und die Hufe seines Pferdes platschten auf dem feuchten Boden, als würde er einen Sumpf durchqueren. Durch das bläulich blendende Licht der Blitze, das Streifen blauen Feuers durch die herabkommende Sintflut schoss, erhaschte Cargrim einen flüchtigen Eindruck vom Gesicht des Bischofs. Es war totenbleich und trug einen Ausdruck aus einer Mischung von Entsetzen und Schrecken. Im nächsten Moment war er vorüber, verschwunden in der Schwärze des strömenden Regens, Cargrim zurücklassend, der die Qual des Verstandes bestaunte, der einen so schrecklichen Eindruck erzeugen konnte.

"Es ist das Gesicht Kains", flüsterte Cargrim zu sich selbst. "Was kann sein Geheimnis sein?"
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A STORMY NIGHT.
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She also explained the meaning of these precautions.
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“Safe!” echoed the dauntless Bell, in a tone of supreme contempt.
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I’d like to see them try it, that’s all.
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And now, good-bye for the present, dear.
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At present he ascribed his anxieties to the disturbed state of the atmosphere.
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Bell met none of the harvesters and was not molested in any way.
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Fortunately, there was no need for her to proceed to such extremes.
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At the door of The Derby Winner she was rather surprised to find Miss Whichello waiting for her.
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“This is a pot of calf’s-foot jelly for your mother, Miss Mosk,” she said.
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“Mr Cargrim came to luncheon at my house to-day, and he told me how ill your mother is.
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Won’t you come in for a few minutes?
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Sleep is always the best medicine in case of sickness.
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This Bell turned up, and then she noticed that her visitor looked anxious and ill at ease.
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Once or twice she attempted to speak, but closed her mouth again.
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“No, Miss Whichello.
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This is an expensive hotel, and the rent is high.
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We find it so difficult to make the place pay that we are behindhand with the rent.
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I’m afraid in the end we’ll have to give up The Derby Winner.
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Anything that I can do?” “Well, my dear, it’s this way,” said the old lady, nervously.
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You give help where Mrs Pansey only gives advice.
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But he’s a bad lot.” “A bad lot, Miss Mosk?” “As bad as they make ’em, Miss Whichello.
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“Why is he staying in Beorminster?” “I don’t know, but it’s for no good, you may be sure.
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I don’t like him, yet I can’t dislike him.
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He’s attractive in his own way from his very wickedness.
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But I’m sure,” finished Bell, with a vigorous nod, “that he’s a black-hearted Nero.
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“I daresay you are right,” she observed, in a tremulous voice.
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“I’d give him the cat-o-nine tails if I had my way.
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“He won’t, for I’ll hold my tongue.
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You can rest easy on that score, Miss Whichello.
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I hope she is better?” “I think so, but I did not see her, as she is asleep.
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“Oh, no!
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he is away on Southberry Heath with his gipsy friends, I believe—at least, Miss Mosk told me so.
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Good-night, Mr Cargrim,” she added, evidently not anxious to prolong the conversation.
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Besides, it was ten o’clock—a late hour for a respectable parson to be abroad.
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“I wonder what she knows about him.
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The man is a mystery, and is in Beorminster for no good purpose.
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Miss Whichello and the bishop both know that purpose, I’m certain.
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Well!
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well!
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The rain descended in one solid mass, flooding the ground and beating flat the crops.
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It was deathly pale, and bore a look of mingled horror and terror.
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“It is the face of Cain,” whispered Cargrim to himself.
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“What can his secret be?”
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In der Übersetzung bisher:
Mr. Michael Cargrim, bishop's chaplain = "Kaplan des Bischofs", manchmal nur "Kaplan"
Mr. Gabriel Pendle, bishop's son, curate = curate als "Vikar"
by Siri 9 hours ago
For those who are interested in listening to the novel: https://librivox.org/the-bishops-secret-by-fergus-hume/
by francevw 1 week, 4 days ago
„Fellow translators, our mutual goal in collaborative translation is to improve our language skills and to learn from one another. To promote such an environment, please refrain from correcting translations that are already written correctly in English. Where there is an error of either translation, grammar, or punctuation, it is helpful to use the "suggestion" feature to correct it, and when necessary, leave a short comment. In this way the original translator can benefit from the explanation. Replacing words with synonyms or sentences with similar ones is discouraged; this suggests to the translator that his writing is incorrect and can hinder learning. However, at times there may be stylistic changes needed to fit the time period of the piece, to make the story flow better, or to capture an “accent”. In such instances please use the “comments" feature to explain the proposed changes and allow the original translator the opportunity to make the changes himself or herself. Thank you.“
by Siri 2 weeks, 4 days ago
THE BISHOP'S SECRET by FERGUS HUME (1900) https://en.wikisource.org/wiki/The_Bishop%27s_Secret

List of the characters:
1. Miss Daisy Norsham, Belgravian spinster
2. Mrs. Pansey, an archdeacon's widow
3. Mr. George Pendle, Bishop, Dr. Pendle
4. Mrs. Amy Pendle, the bishop's wife, formerly Mrs. Creagth (widow)
5. Mr. George Pendle, bishop's son, officer, in love with Mab Arden
6. Mr. Gabriel Pendle, bishop's son, curate, allegedly chasing Miss Mosk
7. Miss Lucy Pendle, bishop's daughter
8. Sir Harry Brace, engaged to Lucy Pendle
9. Miss Mab Arden, most beautiful girl in Beorminster
10. Miss Whichello, Mab Arden's aunt
11. Mr. Michael Cargrim, bishop's chaplain, also likes Mab Arden
12. Dr. Graham, doctor, atheist, sceptic
13. Mr. William Mosk, the owner of the The Derby Winner pub
14. Mrs Mosk, his wife
15. Miss Bell Mosk, their daughter
16. Mr. Alder, dean, Dr. Alder
17. Miss Tancred, keeps telling the story about her lost purse
18. John, bishop's servant
19. Mr. Jentham, the man with the scar, the bearer of the bad news

Synopsis:
Bishop Pendle is the Church of England bishop in a small fictitious English cathedral town. Several years into his work, he receives a visit from a disreputable-looking visitor. The bishop is much upset. What transpired between them that has so upset the good churchman? And then there is the murder. Fergus Hume was one of the most prolific and most popular of 19th century novelists. "Mr. Hume won a reputation second to none for plot of the stirring, ingenious, misleading, and finally surprising kind, and for working out his plot in vigorous and picturesque English. In "The Bishop's Secret," while there is no falling off in plot and style, there is a welcome and marvelous broadening out as to the cast of characters, representing an unusually wide range of typical men and women. These are not laboriously described by the author, but are made to reveal themselves in action and speech in a way that has, for the reader, all the charm of personal intercourse with living people…."

TABLE OF CONTENTS
PREFACE.
CHAPTER I. 'Enter Mrs Pansey As Chorus'
CHAPTER II. The Bishop Is Wanted
CHAPTER III. The Unforeseen Happens
CHAPTER IV. The Curiosity Of Mr Cargrim
CHAPTER V. The Derby Winner
CHAPTER VI. The Man With The Scar
CHAPTER VII. An Interesting Conversation
CHAPTER VIII. On Saturday Night
CHAPTER IX. An Exciting Adventure
CHAPTER X. Morning Service In The Minster
CHAPTER XI. Miss Whichello's Luncheon-party
CHAPTER XII. Bell Mosk Pays A Visit
CHAPTER XIII. A Stormy Night
CHAPTER XIV. 'Rumour Full Of Tongues'
CHAPTER XV. The Gipsy Ring
CHAPTER XVI. The Zeal Of Inspector Tinkler
CHAPTER XVII. A Clerical Detective
CHAPTER XVIII. The Chaplain On The Warpath
CHAPTER XIX. The Bishop's Request
CHAPTER XX. Mother Jael
CHAPTER XXI. Mrs Pansey's Festival
CHAPTER XXII. Mr Mosk Is Indiscreet
CHAPTER XXIII. In The Library
CHAPTER XXIV. The Bishop Asserts Himself
CHAPTER XXV. Mr Baltic, Missionary
CHAPTER XXVI. The Amazement Of Sir Harry Brace
CHAPTER XXVII. What Mother Jael Knew
CHAPTER XXVIII. The Return Of Gabriel
CHAPTER XXIX. The Confession Of Bishop Pendle
CHAPTER XXX. Blackmail
CHAPTER XXXI. Mr Baltic On The Trail
CHAPTER XXXII. The Initials
CHAPTER XXXIII. Mr Baltic Explains Himself
CHAPTER XXXIV. The Wages Of Sin
CHAPTER XXXV. The Honour Of Gabriel
CHAPTER XXXVI. The Rebellion Of Mrs Pendle
CHAPTER XXXVII. Dea Ex Machinâ
CHAPTER XXXVIII. Exit Mr Cargrim
CHAPTER XXXIX. All's Well That Ends Well
by francevw

by Siri 10 months, 2 weeks ago

A STORMY NIGHT.

Having given Gabriel plainly to understand the terms upon which she was prepared to continue their secret engagement, Bell kissed him once or twice to soften the rigour of her speech. Then she intimated that she would return alone to The Derby Winner, and that Gabriel could follow after a reasonable interval of time had elapsed. She also explained the meaning of these precautions.

“If the old cats of the town saw you and I walking along on Sunday night,” said she, at the door of the vestry, “they would screech out that we were keeping company, and in any case would couple our names together. If they did, father would make it so warm for me that I should have to tell the truth, and then—well,” added Miss Mosk, with a brilliant smile, “you know his temper and my temper.”

“You are sure it is quite safe for you to go home alone?” said Gabriel, who was infected with the upper-class prejudice that every unmarried girl should be provided with a chaperon.

“Safe!” echoed the dauntless Bell, in a tone of supreme contempt. “My dear Gabriel, I’d be safe in the middle of Timbuctoo!”

“There are many of these rough harvest labourers about here, you know.”

“I’ll slap their faces if they speak to me. I’d like to see them try it, that’s all. And now, good-bye for the present, dear. I must get home as soon as possible, for there is a storm coming, and I don’t want to get my Sunday-go-to-meeting clothes spoilt.”

When she slipped off like a white ghost into the gathering darkness, Gabriel remained at the door and looked up to the fast clouding sky. It was now about nine o’clock, and the night was hot and thundery, and so airless that it was difficult to breathe. Overhead, masses of black cloud, heavy with storm, hung low down over the town, and the earth, panting and worn out with the heat, waited thirstily for the cool drench of the rain. Evidently a witch-tempest was brewing in the halls of heaven on no small scale, and Gabriel wished that it would break at once to relieve the strain from which nature seemed to suffer. Whether it was the fatigue of his day’s labour, or the late interview with Bell which depressed him, he did not know, but he felt singularly pessimistic and his mind was filled with premonitions of ill. Like most people with highly-strung natures, Gabriel was easily affected by atmospheric influence, so no doubt the palpable electricity in the dry, hot air depressed his nerves, but whether this was the cause of his restlessness he could not say. He felt anxious and melancholy, and was worried by a sense of coming ill, though what such ill might be, or from what quarter it would come, he knew not. While thus gloomily contemplative, the great bell of the cathedral boomed out nine deep strokes, and the hollow sound breaking in on his reflections made him wake up, shake off his dismal thoughts, and sent him inside to attend to his work. Yet the memory of those forebodings occurred to him often in after days, and read by the light of after events, he was unable to decide whether the expectation of evil, so strongly forced upon him then, was due to natural or supernatural causes. At present he ascribed his anxieties to the disturbed state of the atmosphere.

In the meantime, Bell, who was a healthy young woman, with no nerves to be affected by the atmosphere, walked swiftly homeward along the airless streets. There were few people on their feet, for the night was too close for exercise, and the majority of the inhabitants sat in chairs before their doors, weary and out of temper. Nature and her creatures were waiting for the windows of the firmament to be opened, for the air to be cleansed, for life to be renewed. Bell met none of the harvesters and was not molested in any way. Had she been spoken to, or hustled, there is no doubt she would have been as good as her word and have slapped her assailant’s face. Fortunately, there was no need for her to proceed to such extremes.

At the door of The Derby Winner she was rather surprised to find Miss Whichello waiting for her. The little old lady wore her poke bonnet and old-fashioned black silk cloak, and appeared anxious and nervous, and altogether unlike her usual cheery self. Bell liked Miss Whichello as much as she disliked Mrs Pansey, therefore she greeted her with unfeigned pleasure, although she could not help expressing her surprise that the visitor was in that quarter of the town so late at night. Miss Whichello produced a parcel from under her voluminous cloak and offered it as an explanation of her presence.

“This is a pot of calf’s-foot jelly for your mother, Miss Mosk,” she said. “Mr Cargrim came to luncheon at my house to-day, and he told me how ill your mother is. I was informed that she was asleep, so, not wishing to disturb her, I waited until you returned.”

“It is very kind of you to take so much trouble, Miss Whichello,” said Bell, gratefully receiving the jelly. “I hope you have not been waiting long.”

“Only ten minutes; your servant told me that you would return soon.”

“I have been to church and stopped after service to talk to some friends, Miss Whichello. Won’t you come in for a few minutes? I’ll see if my mother is awake.”

“Thank you, I’ll come in for a time, but do not waken your mother on my account. Sleep is always the best medicine in case of sickness. I hope Mrs Mosk is careful of her diet.”

“Well, she eats very little.”

“That is wise; very little food, but that little nourishing and frequently administered. Give her a cup of beef-tea two or three times in the night, my dear, and you’ll find it will sustain the body wonderfully.”

“I’ll remember to do so,” replied Bell, gravely, although she had no intention of remaining awake all night to heat beef-tea and dose her mother with it, especially as the invalid was not ill enough for such extreme measures. But she was so touched by Miss Whichello’s kindness that she would not have offended her, by scouting her prescription, for the world.

By this time Miss Whichello was seated in a little private parlour off the bar, illuminated by an oil-lamp. This Bell turned up, and then she noticed that her visitor looked anxious and ill at ease. Once or twice she attempted to speak, but closed her mouth again. Bell wondered if Mrs Pansey had been at work coupling her name with that of Gabriel’s, and whether Miss Whichello had come down to relieve her conscience by warning her against seeing too much of the curate. But, as she knew very well, Miss Whichello was too nervous and too much of a lady to give her opinion on questions unasked, and therefore, banishing the defiant look which had begun to harden her face, she waited to hear if it was any other reason than bestowing the jelly which had brought the little old spinster to so disreputable a quarter of the town at so untoward an hour. Finally Miss Whichello’s real reason for calling came out by degrees, and in true feminine fashion she approached the main point by side issues.

“Is your father in, Miss Mosk?” she asked, clasping and unclasping her hands feverishly on her lap.

“No, Miss Whichello. He rode over this afternoon to Southberry on business, and we do not expect him back till to-morrow morning. Poor father!” sighed Bell, “he went away in anything but good spirits, for he is terribly worried over money matters.”

“The payment of his rent is troubling him, perhaps!”

“Yes, Miss Whichello. This is an expensive hotel, and the rent is high. We find it so difficult to make the place pay that we are behindhand with the rent. Sir Harry Brace, our landlord, has been very kind in waiting, but we can’t expect him to stand out of his money much longer. I’m afraid in the end we’ll have to give up The Derby Winner. But it is no good my worrying you about our troubles,” concluded Bell, in a more vivacious tone; “what do you wish to see father about, Miss Whichello? Anything that I can do?”

“Well, my dear, it’s this way,” said the old lady, nervously. “You know that I have a much larger income than I need, and that I am always ready to help the deserving.” “I know, Miss Whichello! You give help where Mrs Pansey only gives advice. I know who is most thought of; that I do!”

“Mrs Pansey has her own methods of dispensing charity, Miss Mosk.”

“Tracts and interference,” muttered Bell, under her breath; “meddlesome old tabby that she is.”

“Mr Cargrim was at my house to-day, as I told you,” pursued Miss Whichello, not having heard this remark, “and he mentioned a man called Jentham as a poor creature in need of help.”

“He’s a poor creature, I daresay,” said Miss Mosk, tossing her head, “for he owes father more money than he can pay, although he does say that he’ll settle his bill next week. But he’s a bad lot.”

“A bad lot, Miss Mosk?”

“As bad as they make ’em, Miss Whichello. Don’t you give him a penny, for he’ll only waste it on drink.”

“Does he drink to excess?”

“I should think so; he finishes a bottle of brandy every day.”

“Oh, Miss Mosk, how very dreadful!” cried Miss Whichello, quite in the style of Daisy Norsham. “Why is he staying in Beorminster?”

“I don’t know, but it’s for no good, you may be sure. If he isn’t here he’s hob-nobbing with those gipsy wretches who have a camp on Southberry Common. Mother Jael and he are always together.”

“Can you describe him?” asked Miss Whichello, with some hesitation.

“He is tall and thin, with a dark, wicked-looking face, and he has a nasty scar on the right cheek, slanting across it to the mouth. But the funny thing is, that with all his rags and drunkenness there is something of the gentleman about him. I don’t like him, yet I can’t dislike him. He’s attractive in his own way from his very wickedness. But I’m sure,” finished Bell, with a vigorous nod, “that he’s a black-hearted Nero. He has done a deal of damage in his time both to men and women; I’m as sure of that as I sit here, though I can give no reason for saying so.”

Miss Whichello listened to this graphic description in silence. She was very pale, and held her handkerchief to her mouth with one trembling hand; the other beat nervously on her lap, and it was only by a strong effort of will that she managed to conquer her emotion.

“I daresay you are right,” she observed, in a tremulous voice. “Indeed, I might have expected as much, for last night he frightened my niece and her maid on the high road. I thought it would be best to give him money and send him away, so that so evil a man should not remain here to be a source of danger to the town.”

“Give him money!” cried Miss Mosk. “I’d give him the cat-o-nine tails if I had my way. Don’t you trouble about him, Miss Whichello; he’s no good.”

“But if I could see him I might soften his heart,” pleaded the old lady, very much in earnest.

“Soften a brick-bat,” rejoined Bell; “you’d have just as much success with one as with the other. Besides, you can’t see him, Miss Whichello—at all events, not to-night—for he’s on the common with his nasty gipsies, and—won’t be back till the morning. I wish he’d stay away altogether, I do.”

“In that case I shall not trouble about him,” said the old lady, rising; “on some future occasion I may see him. But you need not say I was asking for him, Miss Mosk.”

“I won’t say a word; he’d only come worrying round your house if he thought you wanted to give him money.”

“Oh, he mustn’t do that; he mustn’t come there!” cried Miss Whichello, alarmed.

“He won’t, for I’ll hold my tongue. You can rest easy on that score, Miss Whichello. But my advice is, don’t pick him up out of the mire; he’ll only fall back into it again.”

“You have a bad opinion of him, Miss Mosk.”

“The very worst,” replied Bell, conducting her guest to the door; “he’s a gaol-bird and a scallywag, and all that’s bad. Well, good-night, Miss Whichello, and thank you for the jelly.”

“There is no need for thanks, Miss Mosk. Good-night!” and the old lady tripped up the street, keeping in the middle of it, lest any robber should spring out on her from the shadow of the houses.

The storm was coming nearer, and soon would break directly over the town, for flashes of lightning were weaving fiery patterns against the black clouds, and every now and then a hoarse growl of thunder went grinding across the sky. Anxious to escape the coming downfall, Miss Whichello climbed up the street towards the cathedral as quickly and steadily as her old legs could carry her. Just as she emerged into the close, a shadow blacker than the blackness of the night glided past her. A zig-zag of lightning cut the sky at the moment and revealed the face of Mr Cargrim, who in his turn recognised the old lady in the bluish glare.

“Miss Whichello!” he exclaimed; “what a surprise!”

“You may well say that, Mr Cargrim,” replied the old lady, with a nervous movement, for the sound of his voice and the sudden view of his face startled her not a little. “It is not often I am out at this hour, but I have been taking some jelly to Mrs Mosk.”

“You are a good Samaritan, Miss Whichello. I hope she is better?”

“I think so, but I did not see her, as she is asleep. I spoke with her daughter, however.”

“I trust you were not molested by that ruffian Jentham, who stays at The Derby Winner,” said Cargrim, with hypocritical anxiety.

“Oh, no! he is away on Southberry Heath with his gipsy friends, I believe—at least, Miss Mosk told me so. Good-night, Mr Cargrim,” she added, evidently not anxious to prolong the conversation. “I wish to get under shelter before the storm breaks.”

“Let me see you to your door at least.”

Miss Whichello rejected this officious offer by dryly remarking that she had accomplished the worst part of her journey, and bidding the chaplain “Good-night,” tripped across the square to her own Jenny Wren nest. Cargrim looked after her with a doubtful look as she vanished into the darkness, then, turning on his heel, walked swiftly down the street towards Eastgate. He had as much aversion to getting wet as a cat, and put his best foot foremost so as to reach the palace before the rain came on. Besides, it was ten o’clock—a late hour for a respectable parson to be abroad.

“She’s been trying to see Jentham,” thought Mr Cargrim, recalling Miss Whichello’s nervous hesitation. “I wonder what she knows about him. The man is a mystery, and is in Beorminster for no good purpose. Miss Whichello and the bishop both know that purpose, I’m certain. Well! well! two secrets are better than one, and if I gain a knowledge of them both, I may inhabit Heathcroft Rectory sooner than I expect.”

Cargrim’s meditations were here cut short by the falling of heavy drops of rain, and he put all his mind into his muscles to travel the faster. Indeed, he almost ran through the new town, and was soon out on the country road which conducted to the palace. But, in spite of all his speed, the rain caught him, for with an incessant play of lightning and a constant roll of thunder came a regular tropical downpour. The rain descended in one solid mass, flooding the ground and beating flat the crops. Cargrim was drenched to the skin, and by the time he slipped through the small iron gate near the big ones, into the episcopalian park, he looked like a lean water-rat. Being in a bad temper from his shower bath, he was almost as venomous as that animal, and raced up the avenue in his sodden clothing, shivering and dripping. Suddenly he heard the quick trot of a horse, and guessing that the bishop was returning, he stood aside in the shadow of the trees to let his superior pass by. Like the chaplain, Dr Pendle was streaming with water, and his horse’s hoofs plashed up the sodden ground as though he were crossing a marsh. By the livid glare of the lightnings which shot streaks of blue fire through the descending deluge, Cargrim caught a glimpse of the bishop’s face. It was deathly pale, and bore a look of mingled horror and terror. Another moment and he had passed into the blackness of the drenching rain, leaving Cargrim marvelling at the torture of the mind which could produce so terrible an expression.

“It is the face of Cain,” whispered Cargrim to himself. “What can his secret be?”