en-de  REFLECTIONS V Medium
Betrachtungen.
Eine Denkschrift über den Wert des Lebens.
von Kim.
Teil 5. Am Morgen bewegten wir uns auf Nebenstraßen in Richtung York und durchquerten malerische Dörfer und Weiler und eine so grüne Landschaft, dass mir die Worte fehlen. Wir beschlossen, auf diese Art für den Rest unserer Zeit auf den Britischen Inseln zu reisen und blieben im genügendem Abstand von den Hauptstraßen entfernt. Wir erreichten York, die von gewaltigen Steinmauern beherrscht wurde, die die Stadt praktisch umschlossen. Zuerst fanden wir heraus, dass sich das National Railway Museum in York befand, so kamen wir vorbei, um es zu überprüfen Ich liebe Dampfeisenbahnen total und sie beherbergten so viele verschiedene, einschließlich der "Mallard", die, zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Texte, im Jahr 1938 den Geschwindigkeitsweltrekord von 126 Meilen erreichte und , meiner Kenntnis nach, immer noch tut.
Als wir das Museum verließen, stellten wir fest, dass wir in einiger Entfernung die Wände erklimmen und dann entlang gehen konnten. Zurück auf festem Boden schlenderten wir durch die Stadt und fanden das Grab des Wegelagerers John Palmer, besser bekannt unter seinem Decknamen Dick Turpin. Wir erkundeten auch die York Minster -Kathedrale, die größte gothische Kirche in England -es dauerte 250 Jahre sie zu bauen!
Auf unserem Rückweg zum Auto kamen wir noch an einigen römischen Ruinen vorbei - sie waren ziemlich alltäglich. Wir verließen York und steuerten auf die North York Moors zu. Diese Nacht parkten wir bei einer Farm, die auch einen Campingplatz direkt außerhalb der Stadt Helmsley betrieb. Wir ergriffen die Gelegenheit einer dringend benötigten Dusche. Man weiß, dass es dringend nötig ist, wenn die Person, die durch den eigenen Geruch beleidigt wird, man selbst ist! In dieser Nacht schliefen wir bei dem Geräusch von blökenden Schafen ein.
Am nächsten Morgen hatte sich der Wind, im Vergleich zu den vorangegangenen Tagen, etwas beruhigt. Wir packten das Auto und fuhren nach Helmsley, um die Bäckerei aufzusuchen. Diese Besuche waren auf unseren Reisen gang und gäbe geworden. Ich glaube, es war das Wetter in England, so trostlos mit ständigem Sprühregen, so dass wir merkten, dass wir ständig hungrig waren... und auf die Toilette gehen wollten!
Vor der Abreise aus Helmsley sahen wir die Ruinen einer anderen alten Burg - der Ort ist mit ihnen übersät! Wir fuhren in die Stadt Thirsk, wo wir einen Waschsalon aufsuchten, um unsere Klamotten zu waschen. Wir kauften auch einige Lebensmittel und tankten. Wir haben einen Laden gefunden, der ein Buch mit Wanderwegen in den North York Moors verkauft hat, das wir zusammen mit einer Übersichtskarte von Verfügungen gekauft haben, sicher ist sicher.
Am nächsten Morgen brachen wir auf der westlichen Hälfte der North York Moors zu einer 6-Meilen-Wanderung auf, namens Paradies-Route. Wir folgten dem Buch der Wanderwege, aber die Wegbeschreibung war etwas undurchsichtig, so dass wir uns entschieden haben, der Übersichtskarte so weit wie möglich zu folgen.
Nun, wer auch immer dieser Wanderung den Titel "Paradies" gab, sollte erschossen werden. Wir haben all unsere Klamotten Monate vor unserer Abreise nach Großbritannien gekauft. Ich habe meine Wanderschuhe "eingelaufen", indem ich in ihnen jeden Tag zu Fuß zur Arbeit ging - ungefähr 11 Kilometer. Ich habe das täglich einen Monat lang gemacht, ohne dass sich eine einzige Blase gebildet hat. Großartig, dachte ich, ich bin startklar. Nun, nach etwa 2 Meilen "Paradies" fingen meine Füße an, sehr wund zu werden. Die Vorstellung, die 2 Meilen zurückzuwandern, war schlimm genug, so dass ich, indem ich entschied nicht weiterzumachen, zu Steve sagte "adios, viel Spaß", postwendend umdrehte und zum Auto flüchtete, wo ich zügig die Stiefel auszog und meine armen Füße befreite.
Als Steve gegen 13.30 Uhr zum Auto zurückkam, zunehmend von der Herrlichkeit des Ausblickes vom Boltby Moor schwärmend, blah, blah, blah, brachen wir weiter östlich durch die Moore nach Chop Gate auf. Hier wurden wir von einem Willkommenskomitee empfangen, bestehend aus einem alten Farmer aus Yorkshire. Ich hatte die Wunden an meinen Füßen verbunden und wir wollten gerade für eine weitere Zehnmeilenwanderung aufbrechen, aber unser neuer Freund hörte nicht auf zu reden. Das war ein krasser Gegensatz zu der Frau in der Kneipe, wo wir für ein Bier kurz angehalten hatten. Ihr Vokabular bestand nur aus "ja" und "nein" mit Gekichere vermischt. Dieser Bereich des Landes ist voll von Typen.
Wir brachen zu unserer Wanderung auf und ahnten nicht, was uns erwartete, als meine Füße immer noch wund waren und Steve eine böse Blase an seiner rechten Ferse hatte. Aber es war es wert. Die Blicke auf die schneebedeckten Moore waren absolut großartig, sogar mit Schmerzen. Wir erreichten wahrscheinlich den höchsten Punkt in den Mooren , als wir den Cringle Moor bestiegen, der eine Höhe von 1427 m hatte. Da das Bergaufwandern meine Ferse gegen die Rückseite meines Stiefels drückte, beschloss ich, den Druck umzukehren indem ich rückwärts nach oben ging, sehr zu Steves Vergnügen. Ich bin froh, dass meine Qual ihn amüsiert hat.
Nachdem wir bei Einbruch der Dunkelheit die Richtung der Route verloren hatten (oder, einfach gesagt, uns verirrt hatten), war es 20:45 Uhr, als wir zum Auto zurückkehrten. Hungrig und wund waren wir eine erstaunliche Strecke gelaufen. Alles in allem lief Steve dreißig und ich zweiundzwanzig Kilometer. Wir beschlossen, dass der nächste Tag ein Ruhetag ist.

Ende Teil V
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REFLECTIONS.
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A memoir on the value of life.
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by Kim.
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We reached York which was dominated by huge stone walls that virtually encircled the city.
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First, we found the National Railway Museum was located in York so popped in to check it out.
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Departing York, we headed for the North York Moors.
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That night we parked on a farm that also operated as a campground just outside the town of Helmsley.
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We took the chance of having a much-needed shower.
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You know it is much needed when the person offended by your odour is yourself!
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That night we fell asleep to the sound of bleating sheep.
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The next morning the wind had calmed somewhat compared to the previous couple of days.
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We packed the car up and drove into Helmsley to visit the bakery.
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These visits had become very commonplace during our travels.
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We drove into the town of Thirsk where we visited a laundromat to wash our clothes.
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We also bought some groceries and filled the car with petrol.
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Now, whoever gave this hike the title “Paradise” should be shot.
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We purchased all our gear months before we departed for the UK.
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I did that daily for about a month without forming a single blister.
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Great, I thought, I’m ready.
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Well, after about 2 miles of “Paradise” my feet began to become very sore.
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Here we were met by a welcoming committee consisting of one old Yorkshire farmer.
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This was in stark contrast to the lady at the pub we had stopped at briefly for a beer.
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Her vocabulary consisted entirely of “yes” and “no” intermingled with giggles.
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This area of the country is full of characters.
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But it was worth it.
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The views of snow-capped moors were utterly magnificent, even through the pain.
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I’m glad my agony amused him.
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Hungry and sore we had walked an astonishing distance.
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All-in-all, Steve walked 30 kilometres and I walked 22 kilometres.
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We decided that next day would be a rest day.
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END PART V
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REFLECTIONS.
A memoir on the value of life.
by Kim.
Part V.

In the morning we headed toward York via secondary roads, passing through picturesque villages and hamlets and a countryside so green that words defy me. We have decided to travel this way for the rest of our time in the British Isles, staying well away from the main roads. We reached York which was dominated by huge stone walls that virtually encircled the city. First, we found the National Railway Museum was located in York so popped in to check it out. I absolutely love steam locomotives and they housed so many different ones including the “Mallard” which, at the time of writing, held the world record speed of 126 mph reached in 1938 and, to my knowledge, still does.
Exiting the museum, we found that we were able to climb and walk along the walls for quite some distance. Back on solid ground we wandered about the city and found the grave of highwayman John Palmer, better known by his alias Dick Turpin. We also explored the magnificent York Minster cathedral, the largest Gothic church in England – it took 250 years to build!
On the way back to the car we came across some more Rome ruins – they were becoming rather run-of the-mill. Departing York, we headed for the North York Moors. That night we parked on a farm that also operated as a campground just outside the town of Helmsley. We took the chance of having a much-needed shower. You know it is much needed when the person offended by your odour is yourself! That night we fell asleep to the sound of bleating sheep.
The next morning the wind had calmed somewhat compared to the previous couple of days. We packed the car up and drove into Helmsley to visit the bakery. These visits had become very commonplace during our travels. I think it was the weather in England, so bleak with a constant drizzle that we found we were constantly hungry … and wanting to go to the toilet!
Before departing Helmsley, we saw the ruins of yet another old castle – the place is littered with them! We drove into the town of Thirsk where we visited a laundromat to wash our clothes. We also bought some groceries and filled the car with petrol. We located a shop that sold a book of walks in the North York Moors which we purchased along with an Ordinance map, just in case.
The next morning, we set off on a 6-mile hike called the Paradise Route on the western half of the North York Moors. We were following the book of walks, but the directions were a bit dubious, so we decided to follow the map as far as possible.
Now, whoever gave this hike the title “Paradise” should be shot. We purchased all our gear months before we departed for the UK. I took to “breaking in” my hiking boots by walking to work in them every day – some 11 kilometres. I did that daily for about a month without forming a single blister. Great, I thought, I’m ready. Well, after about 2 miles of “Paradise” my feet began to become very sore. The idea of walking that 2 miles back was bad enough so, deciding not to continue, I said “adios, have fun” to Steve, turned tail and fled back to the car where I swiftly removed the boots and freed my poor feet.
When Steve returned to the car at about 1:30pm waxing lyrical about the splendor of the view from Boltby Moor, blah, blah, blah, we set off further east through the moors to Chop Gate. Here we were met by a welcoming committee consisting of one old Yorkshire farmer. I had dressed the wounds on my feet and we were about to set off on another 10-mile hike, but our new friend would not stop talking. This was in stark contrast to the lady at the pub we had stopped at briefly for a beer. Her vocabulary consisted entirely of “yes” and “no” intermingled with giggles. This area of the country is full of characters.
We set off on our hike not knowing what to expect as my feet were still sore and Steve had a nasty blister on his right heel. But it was worth it. The views of snow-capped moors were utterly magnificent, even through the pain. We reached probably the highest point in the Moors when we ascended Cringle Moor which had an altitude of 1427 metres. As walking uphill was forcing my heel against the back of my boot, I decided to reverse the pressure by walking up backwards, much to Steve’s entertainment. I’m glad my agony amused him.
After losing the direction of the route (or, simply put, getting lost) as darkness fell, it was 8:45pm by the time we returned to the car. Hungry and sore we had walked an astonishing distance. All-in-all, Steve walked 30 kilometres and I walked 22 kilometres. We decided that next day would be a rest day.

END PART V