en-de  REFLECTIONS IV Medium
REFLEKTIONEN

Eine Denkschrift über den Wert des Lebens von Kim.

Teil IV

Nach einer bitterkalten Nacht wachten wir dank unseres doppelten Schlafsacks wohlig warm auf. Ja, er erwies sich als großer Erfolg. Während der Nacht fanden wir mit dem Auto einen weiteren Mangel; das Bett war für Steve nicht lang genug, so waren wir gezwungen, diagonal zu schlafen. Es war ein bisschen eng, aber wir würden uns anpassen.
Der Tag war mies und regnerisch. Nach einem leichten Frühstück fuhren wir in Richtung Sudbury los. Wir hatten geplant, in Hedingham zu halten, um die Burg zu besichtigen, die der Stadt ihren Namen gab. Im 12. Jahrhundert von der mächtigen Familie de Vere, den Grafen von Oxford, gebaut, hatte sie einen der am besten erhaltenen normannischen Bergfriede im Land. Zu unserer Enttäuschung war sie nicht geöffnet.
Weiter durch Sudbury, an Suffolks Grenze, machten wir einen Umweg, um Lavenham zu besuchen, eine alte Wollstadt, welche eine der Hauptsehenswürdigkeit des Landkreises war. Die Straßen des Ortes waren gesäumt von Holzhäusern aus vielen unterschiedlichen Zeiträumen, die sich zu neigen und zu verbiegen schienen. Wir waren überrascht, dass sie immer noch standen.
Nach einer am Rande der A140 verbrachten Nacht, wo Autos fortwährend mit ihren Scheinwerfern in unseren Schlaf eindrangen, machten wir uns auf den Weg nach Norwich, auf der Suche nach einem Auto-Elektriker, der die Wasserpumpe und den Kühlschrank reparieren und hoffentlich das Radio einbauen würde. In Norwich tauschten wir einige übriggebliebene US- und kanadische Dollar gegen Pfund Sterling. Wir haben auch für $ 200 US-Reiseschecks eingelöst. Ja, das war vor dem Plastikgeld, meine Damen und Herren.
Unser erster Halt war ein Caravan-Verkaufsbetrieb. Wir konnten die Pumpe und den Kühlschrank zu einem günstigen Preis reparieren lassen. Wir mussten noch das Radio einbauen und die Autoheizung reparieren lassen. Ich kaufte ein paar Halterungen und befestigte das Radio an der Unterseite des Armaturenbretts. Wir hatten immer noch das Problem mit der Autoheizung und konnten keine geeignete Stelle finden, die die Arbeit sofort erledigen könnte. Mittlerweile stand uns die Abenddämmerung bevor, so dass wir die Reparatur der Heizung auf den nächsten Tag verschoben.
An diesem Abend waren wir glückliche kleine Camper, tatsächlich lief fast alles. Nach der A140-Erfahrung achteten wir darauf, B-Straßen zu finden, an denen wir unser Nachtlager aufschlagen konnten. Da waren wir, ein Omelett brutzelte, es gab kaltes Bier im Kühlschrank und das Radio spielte. Dann Katastrophe! Die Autobatterie begann zur Neige zu gehen. Nach zwei Stunden war der Gasherd das Einzige, was noch funktionierte.
Da wir im Dunkeln saßen, entschieden wir uns, frühzeitig ins Bett zu gehen und am folgenden Morgen die AA (Automobile Association) für Pannenhilfe anzurufen. Jeder Humor, den wir all den Pannen am Auto abgewinnen konnten, hatte begonnen, nachzulassen. Wann würde das alles aufhören, fragten wir uns.
Nach einer Tasse Tee - zumindest funktionierte der Herd - machte sich Steve zu Fuß auf, um das nächste Telefon zu finden. Erwähnte ich, dass das 1986 war? Es gab keine griffbereiten Mobiltelefone. Es war ein sonniger Morgen mit einem leichten Nebel in der Luft. Steve erreichte eine Essotankstelle, wo die Dame hinter der Theke ihm freundlicherweise den Zugang zum Fernsprecher erlaubte. Er musste schon eine ziemliche Strecke gelaufen sein, als ein AA-Mann in seiner Abwesenheit ankam. Nach einer Stunde war die Batterie wieder geladen und wir waren bereit zur Abfahrt. Wir haben einen ähnlichen Dienst in NSW, genannt NRMA. Als Mitglieder standen wir unter dem Eindruck, dass es ein gegenseitiges Abkommen zwischen den beiden Verbänden gab. Es gab eins, aber offenbar sollten wir uns bei unserer Ankunft in England bei der Automobile Association anmelden. Huch! Es war das gute Recht des AA-Mannes, seine Zeit und Arbeit zu berechnen, aber weil wir ihm leidtaten, machte er es umsonst.
Wir kamen in der Hafen- und Marktstadt King's Lynn, etwa 70 Kilometer westlich von Norwich, an und fanden zu unserer Überraschung recht flott eine Autowerkstatt. Wir ließen das Auto bei dem Kfz-Mechaniker, der versprach, dass alle unsere Probleme bis 18 Uhr gelöst sein würden. Er war ein Mann, der zu seinem Wort stand, als wir zurückkehrten, um festzustellen, dass die Heizung des Autos jetzt funktionierte und eine neue Batterie eingebaut wurde, und das alles zu einem Preis von 131 Pfund, den wir gerne bezahlen wollten. Wir nahmen auch die alte Batterie mit, nur für alle Fälle!
Wir wachten am nächsten Morgen zuversichtlich auf, dass das Auto letztendlich voll funktionsfähig war. Gemeinsam ist es uns gelungen, das Radio so zu verdrahten, dass es aus den vorhandenen Lautsprechern in der Fahrer- und Beifahrertür wiedergegeben wird. Der Wind war heftig, so dass wir ein bißchen Probleme hatten, das Aufstelldach abzusenken, aber wir bekamen es schließlich runter und sicherten es. Als wir in Richtung Edinburgh aufbrachen, stellten wir fest, dass das Vorbeifahren an großen Lastwagen bei starkem Wind eine einschüchternde Erfahrung war, gelinde gesagt, also fuhren wir von der Hauptstraße ab und schlängelten uns durch ruhige Dörfchen.
Wir hielten an einer kleinen Kneipe namens The Nag's Head im Dorf Helpringham an, bevor wir auf weiter, auf Nebenstraßen entlang, in die Stadt Lincoln fuhren.
Nun, zu versuchen, das Schreiben über die Geschichte dieser Stadt zu vermeiden ist wie zu versuchen, Fliegen während des australischen Outbacksommers auszuweichen: unmöglich. Also, so kurz wie möglich, die Römer eroberten diesen Teil Britanniens im Jahr 48 n.Chr. und kurz danach erbauten sie eine Festung für die Legionäre hoch auf einem Hügel oberhalb der Siedlung aus der Eisenzeit (1 v. Chr.) von Lindon. Der Name wurde ins Lateinische übertragen zu Lindum und erhielt den Titel *Colonia*, als es 71 n. Chr. in eine Siedlung für Armeeveteranen umgewandelt wurde und die Legion nach York zog. Es wurde eine bedeutende, blühende Siedlung, die vom Meer über den Fluss Trent und den Fluss Witham erreichbar war. Aber Stadt und Wasserstraßen verfielen im 3. Jahrhundert.
Um etwa 800 gewann die Stadt während der Vikingerüberfälle wieder an Bedeutung. Während dieser Zeit war Lincoln ein Handelszentrum, das seine eigenen Münzen prägte. Ab 886 wurde Danelaw gegründet und die Stadt erfuhr mit der Besiedelung durch die Dänen eine nie dagewesene Explosion ihrer Wirtschaft. Nach der Eroberung 1066 durch die Normannen, erreichte Wilhem I. die Stadt und erkannte, dass die römische von einer Mauer umgebene Festung die ideale strategische Position zur Errichtung einer neuen Burg aufwies, weil sie nicht nur hoch über der sie umgebenden Landschaft lag, sondern sie lag auch an einer lebenswichtigen Kreuzung verschiedener Routen. So baute William 1068 seine Burg in der südwestlichen Ecke der verfallenen römischen Mauern, die den Gipfel des Hügels krönten. Die römischen Mauern waren mit Erdwällen bedeckt. Ein von einem Graben umgebener großer Erdhügel wurde der Schwerpunkt der Burg, die standhalten konnte, wenn alles andere in Feindeshand gefallen war. Nach und nach wurden die Dämme und Holzumzäunungen durch Steinmauern, Torhäuser und Türme ersetzt.
Die Burg wurde während der beiden Schlachten von Lincoln belagert (1141 und 1217). Die letzte, ein Teil des ersten Kriegs der Barone, wurde 1215 durch König Johann nach der Unterzeichnung der Magna Carta verursacht. Nachdem diese Unruhe abklang, war Lincoln relativ friedlich, bis 1644 der 1. Bürgerkrieg ausbrach. Soldaten des Parlaments (auch als Rundköpfe bekannt) stürmten die Burg, indem sie Leitern benutzten, um an Mauern und Wällen hochzuklettern.
In den 1700er begann man, die Burg als Gefängnis zu nutzen. Während der Tower of London voll von Touristen war und einen Eintrittspreis von 4£ pro Person verlangte, war Lincoln Castle relativ leer und kostete uns für jeden nur 40 Pence. Während wir dort waren, sahen wir nur vier andere Leute.
Wir genossen es, frei zu sein, um die Türme und jede Ecke und jeden Winkel der Burg zu erkunden. Die Gefängniskapelle war besonders faszinierend. Sie war durch einen Korridor mit dem Gefängnis verbunden. Hier saß der Kaplan in einer erhöhten Kanzel, die auf drei Seiten abgeschlossen war. Jeder Gefangene stand in getrennten Kammern und musste eingeschlossen werden, bevor der nächste Gefangene hereingebracht wurde. Sie alle konnten den Kaplan sehen, aber nicht einer den anderen. Frauen waren vorne, verurteilte Gefangene an der Rückseite und Schuldner an der Seite.
Von der Festung wagten wir uns zur Lincoln Kathedrale, um die feinste derzeit existierende Kopie der originalen Magna Charta zu betrachten, von der es nur vier gibt - zwei im British Museum und die andere in der Kathedrale von Salisbury.
Die Kathedrale von Lincoln stammt aus 1088. Im Jahre 1141 wurde die Holzbedachung bei einem Brand zerstört. Sie wurde wieder aufgebaut und die Kathedrale wurde erweitert, aber etwa vierzig Jahre später, im Jahre 1185, wurde sie größtenteils durch ein seltenes Erdbeben zerstört. Nur der untere Teil des westlichen Endes und seine zwei angeschlossenen Türme blieben übrig, und die Kathedrale wurde wieder aufgebaut. Sie war 238 Jahre lang (1311-1549) das größte Bauwerk der Welt, und das erste Bauwerk, das nach den Großen Pyramiden von Giseh diesen Titel hielt.
Als wir Lincoln verließen, beherrschte diese unglaubliche Konstruktion mit ihren großartigen Türmen die Skyline. Diese Nacht kampierten wir neben dem Foss Dyke Navigation, einem achtzehn Kilometer langen Kanal, der über 1850 Jahre früher von den Römern gebaut wurde, um Witham und Trent zu verbinden.

Ende Teil IV
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REFLECTIONS.
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A memoir on the value of life by Kim.
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Part IV.
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After a bitterly cold night, we woke comfortably warm thanks to our double sleeping bag.
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Yes, it proved to be a great success.
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It was a bit cramped, but we’d adapt.
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The day was miserable and rainy.
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After a light breakfast we set off toward Sudbury.
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We had planned to stop in Hedingham to visit the castle that gives the town its name.
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To our dismay, it wasn’t open.
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We were surprised that they were still standing.
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In Norwich we exchanged some left-over US and Canadian dollars for pound sterling.
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We also cashed $200 US travelers’ cheques.
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Yes, this was before plastic ladies and gentlemen.
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Our first stop was a caravan sales establishment.
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We were able to get the pump and fridge repaired for a reasonable cost.
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We still needed to install the radio and have the car heating fixed.
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I purchased some brackets and fixed the radio to the underside of the dashboard.
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By this time, dusk was upon us, so we delayed fixing the heater until the following day.
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That evening we were happy little campers indeed with almost everything operating.
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After the A140 experience, we made sure to find B roads to set up camp.
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There we were, an omelette was cooking, there was cold beer in the fridge and the radio was playing.
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Then disaster!
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The car battery started running down.
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After two hours, the only thing that still worked was the gas stove.
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Any humour we were able to derive from all the car mishaps had begun to wear a little thin.
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When would it all stop we wondered.
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Did I mention this was 1986?
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There were no mobile phones at the ready.
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It was a sunny morning with a light mist in the air.
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Steve reached an Esso garage where the lady behind the counter kindly allowed him access to the phone.
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We have a similar service in NSW called the NRMA.
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There was but, apparently, we were supposed to register with the AA on our arrival in England.
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Oops.
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We left the car with the mechanic who promised that all our problems would be solved by 6pm.
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We took the old battery with us too, just in case!
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We woke the next morning confident that the car was finally in full working order.
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However, the town and waterways fell into decline in the 3rd century.
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The city rose to prominence once again during the Viking raids of about 800.
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During this time, Lincoln was a trading centre minting its own coins.
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The Roman walls were covered by earth banks.
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Gradually, the banks and timber stockades were replaced by stone walls, gatehouses and towers.
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The castle was besieged during the two Battles of Lincoln (in 1141 and 1217 respectively).
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In the 1700s, the castle began to be used as a prison.
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We only saw four other people while we were there.
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We enjoyed being free to explore the towers and every nook and cranny of the castle.
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The prison chapel was particularly fascinating.
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It was linked to the prison by a corridor.
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Here the chaplain sat in a raised pulpit enclosed on 3 sides.
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They all could see the chaplain but not one another.
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Women were at the front, condemned prisoners at the rear and debtors to the side.
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Lincoln Cathedral dates from 1088.
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In 1141, the timber roofing was destroyed in a fire.
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As we left Lincoln, this incredible structure dominated the skyline with its magnificent towers.
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Maria-Helene • 13548  commented on  unit 89  10 months, 3 weeks ago
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Scharing7 • 7724  translated  unit 44  10 months, 3 weeks ago
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REFLECTIONS.

A memoir on the value of life by Kim.

Part IV.

After a bitterly cold night, we woke comfortably warm thanks to our double sleeping bag. Yes, it proved to be a great success. During the night we found another fault with the car; the bed wasn’t long enough for Steve, so we were forced to sleep diagonally. It was a bit cramped, but we’d adapt.
The day was miserable and rainy. After a light breakfast we set off toward Sudbury. We had planned to stop in Hedingham to visit the castle that gives the town its name. Built in the 12th century by the powerful de Vere family, earls of Oxford, it was one of the best preserved Norman keeps in the country. To our dismay, it wasn’t open.
On through Sudbury, on the border of Suffolk, we took a detour to visit Lavenham, an old wool town which was one of the chief glories of the county. The streets of the village were lined by wooden houses of many differing periods that appeared to lean and buckle. We were surprised that they were still standing.
After a night spent camped beside the A140, where cars constantly invaded our sleep with their headlights, we headed off to Norwich in search of an auto electrician to fix the water pump and refrigerator and, hopefully, install the radio. In Norwich we exchanged some left-over US and Canadian dollars for pound sterling. We also cashed $200 US travelers’ cheques. Yes, this was before plastic ladies and gentlemen.
Our first stop was a caravan sales establishment. We were able to get the pump and fridge repaired for a reasonable cost. We still needed to install the radio and have the car heating fixed. I purchased some brackets and fixed the radio to the underside of the dashboard. We still had the issue with the car heating system and we could not find a place that could do the job straight away. By this time, dusk was upon us, so we delayed fixing the heater until the following day.
That evening we were happy little campers indeed with almost everything operating. After the A140 experience, we made sure to find B roads to set up camp. There we were, an omelette was cooking, there was cold beer in the fridge and the radio was playing. Then disaster! The car battery started running down. After two hours, the only thing that still worked was the gas stove.
As we were sitting in the dark, we decided to get an early night and ring the AA (Automobile Association) for roadside assistance the following morning. Any humour we were able to derive from all the car mishaps had begun to wear a little thin. When would it all stop we wondered.
After a cup of tea – at least the stove was working – Steve set off on foot to find the nearest telephone. Did I mention this was 1986? There were no mobile phones at the ready. It was a sunny morning with a light mist in the air. Steve reached an Esso garage where the lady behind the counter kindly allowed him access to the phone. He must have walked quite a distance as an AA man arrived in his absence and, after an hour, the battery was recharged, and we were ready to set off. We have a similar service in NSW called the NRMA. As members, we were under the impression that there was a reciprocal agreement between the two associations. There was but, apparently, we were supposed to register with the AA on our arrival in England. Oops. The AA man was within his rights to charge for his time and service but, feeling sorry for us, he did it for free.
We arrived in the seaport and market town of King’s Lynn, some 70 kilometres west of Norwich and, to our surprise, found a garage rather quickly. We left the car with the mechanic who promised that all our problems would be solved by 6pm. He was a man of his word as we returned to find the car heating was now working and a new battery had been installed, all for a cost of £131 which we were happy to pay. We took the old battery with us too, just in case!
We woke the next morning confident that the car was finally in full working order. Together, we managed to wire the radio up so that it played out of the existing speakers located in the driver and passenger doors. The wind was ferocious, so we had a bit of trouble lowering the pop-top but, we eventually got it down and secured. Setting off toward Edinburgh, we found that passing large trucks in a strong wind was a daunting experience to say the very least, so we headed off the main road and wound our way through peaceful hamlets.
We stopped at a little pub called The Nag’s Head in the village of Helpringham before continuing along back roads to the city of Lincoln.
Now, trying to avoid writing about the history of this city is like trying to dodge flies in the Australian outback during summer: impossible. So, as briefly as possible, the Romans conquered this part of Britain in 48CE and shortly afterwards built a legionary fortress high on a hill atop the Iron Age settlement of Lindon (1BCE). The name was Latinised to Lindum and given the title Colonia when it was converted into a settlement for army veterans in 71CE when the legion moved on to York. It became a major, flourishing settlement, accessible from the sea via both the River Trent and the River Witham. However, the town and waterways fell into decline in the 3rd century.
The city rose to prominence once again during the Viking raids of about 800. During this time, Lincoln was a trading centre minting its own coins. From 886, Danelaw was established, and the city experienced an unprecedented explosion in its economy with the settlement of the Danes. After the Norman Conquest of 1066, William I reached the city and recognised that the Roman walled fortress proved the ideal strategic position to construct a new castle as, not only was it high above the surrounding countryside, it was also located at a vital strategic junction of a several routes. So, in 1068, William built his castle in the south-west corner of the decaying Roman walls which crowned the summit of the hill. The Roman walls were covered by earth banks. A great mound of earth surrounded by a ditch became the Castle’s strongpoint, which could be held when everywhere else had fallen into enemy hands. Gradually, the banks and timber stockades were replaced by stone walls, gatehouses and towers.
The castle was besieged during the two Battles of Lincoln (in 1141 and 1217 respectively). The latter, a part of the 1st Baron’s War, was brought about after the signing of the Magna Carta by King John in 1215. After this turbulence subsided, Lincoln was relatively peaceful until, in 1644, the 1st Civil War broke out. Parliamentary soldiers (also known as Roundheads) stormed the castle using ladders to climb the walls and ramparts.
In the 1700s, the castle began to be used as a prison. Whereas the Tower of London was full of tourists and bore the admission price of £4 per person, Lincoln Castle was relatively empty and cost us 40p each. We only saw four other people while we were there.
We enjoyed being free to explore the towers and every nook and cranny of the castle. The prison chapel was particularly fascinating. It was linked to the prison by a corridor. Here the chaplain sat in a raised pulpit enclosed on 3 sides. Each prisoner stood in separate compartments and had to be locked in before the next prisoner was brought in. They all could see the chaplain but not one another. Women were at the front, condemned prisoners at the rear and debtors to the side.
From the castle we ventured to Lincoln Cathedral to view the finest existing copy of the original Magna Carta of which there only four – two in the British Museum and the other in Salisbury Cathedral.
Lincoln Cathedral dates from 1088. In 1141, the timber roofing was destroyed in a fire. It was rebuilt, and the cathedral was expanded, but it was mostly destroyed by a rare earthquake about forty years later, in 1185. Only the lower part of the west end and of its two attached towers remained and the cathedral was rebuilt. It was the tallest building in the world for 238 years (1311–1549), and the first building to hold that title after the Great Pyramid of Giza.
As we left Lincoln, this incredible structure dominated the skyline with its magnificent towers. That night we camped beside the Foss Dyke Navigation, an 18 kilometre long canal built by the Romans over 1850 years earlier to link the Witham and the Trent.

END PART IV