en-de  Turn Over, Please Medium
BITTE UMBLÄTTERN. NOTIZEN VON HINTER DEM KLAVIER. VON JACKIE HINDEN. In der musikalischen Rangordnung steht die anonyme Figur, die neben dem Klavier sitzt, bereit zum Umblättern der Seiten, unter dem drei Akkorde spielenden Gitarristen oder dem Sänger im Bad. Unentgeltlich, normalerweise ohne Dank, aber absolut wichtig, nur eine Frau, eine Liebste oder eine ergebene Schülerin würde es tun. Eine zu spät umgeblätterte Seite und das Boot gerät ins Schlingern. Zwei Seiten statt einer umgeblättert - Schiffbruch. Und schlimmere Dinge können auf See passieren.
Die Position einnehmen Das Problem der Umblätterin beginnt in dem Moment, wenn sie auf das Podium tritt, als Letzte und äußerst Geringste. Kann sie sich zwischen das unbewegliche Monstrum von Steinway und die Rückwand der taschengroßen Bühne quetschen? Kann sie sich um die Krümmung des Klaviers schleichen, bevor die Solistin dort ihre Position einnimmt? Wenn sie das wohlbehalten schafft, wird sie mit Sicherheit mit dem sich verbeugenden Begleiter zusammenstoßen. Und es ist keine gute Form, auf allen Vieren unter dem Klavier durchzukriechen, um das Heiligtum zu erreichen.
Ein Wort über Kleidung. Falls männlich, kein Problem. Falls weiblich, etwas Schlichtes und Zurückhaltendes, und wenn der Solist weiblich ist und nicht auffallend jung oder schlank, dann etwas, das so weit wie möglich einer Verschleierung ähnelt. Kein glitzernder Schmuck, keine Armbänder, die bei jedem Umblättern klimpern. Und keine langen Perlenketten, die den Rand des Notenpults erwischen, zerreißen, sich über die Bühne verteilen und einen zu gegebener Zeit spektakulären Abgang garantieren. Sie denken, das kann nicht passieren? Ich versichere Ihnen, es kann.
Es ist kein leichter Job. Neben einem oberflächliches Wissen von Musik, so dass man verfolgen kann, welche Noten gerade gespielt werden, braucht man eine große Konzentrationsfähigkeit und Nerven aus Stahl. Lässt man seine Augen wandern - ist das Onkel Algernon im Publikum? - oder fängt an, der Musik zuzuhören, anstatt ihr Note für Note zu folgen, ist alles verloren. Du versuchst herauszufinden, wo sie sind, aber es ist zu spät. Der Pianist setzt mit bösem Blick mit dem Bass aus, um deine Arbeit zu machen.
Wie entscheidet man, wann man aufsteht. Der Pianist beginnt auf der rechten Seite mit einem schönen, anschwellenden Allegro con brio, die Taktstriche flitzen wie Telegraphenmasten an einem Schnellzug vorbei, du springst auf die Füße, bereit subito umzublättern, wenn da plötzlich ein Einsatz ist, den du nicht bemerkt hattest, ein abrupter Wechsel zu meno mosso, gefolgt von einer Pause und einer Strecke mit Adagio vor dem Blättern - und da stehst du, die Finger erhoben, eingefroren in einer Haltung wie ein Kind, das Tanz und Stop spielt.
Der Albtraum des "turner-over". Oder ist es ein “turner-overer”? Die Tätigkeit hat nicht mal einen anständigen Namen. Die Deutschen haben, wie immer, einen erfunden. "Wo ist Ihr Umblätterer?", fragen sie den Begleiter, wenn er in einem deutschen Konzertsaal ankommt. Der Albtraum der Umblätterin ist französische Musik. Sie ist nie zusammengeheftet, sie ist immer zu groß für ihre Festigkeit, und sie neigt dazu, in der Mitte einzuknicken. Meistens ist sie auch grau bis hin zur Unsichtbarkeit. Ich habe einmal für meinen Mann bei einem Konzert umgeblättert, in dem Ravels "Scheherazade" aufgeführt wurde. In der Mitte des ersten Liedes gibt es ein leidenschaftliches Klavierzwischenspiel. Er nickte mir zu, umzublättern, meine Finger rutschten aus, und die hauchdünnen Noten fielen in seinen Schoß. Er spielte auswendig weiter. Ich wühlte in seinem Schoß herum, während die rutschigen Blätter von seinen Beinen auf den Boden rutschten. Ich fischte sie zwischen seinen Füßen heraus und brachte sie zurück auf das Pult, gerade rechtzeitig für den Auftritt der Sängerin. Für den Rest des Liedes stand ich da und meine Finger klebten an den Noten. Irgendwie fehlte der Aufführung die übliche Magie, und die Sängerin hat meinen Mann nie wieder gebeten, für sie zu spielen.
Wo wir gerade von Solisten sprechen, ihre Beziehung zu Seitenumblätterern ist allenfalls schwächlich. Eine Solistin erwartet, dass alle Augen auf sie gerichtet sind und zwar auf sie alleine. Wenn der Begleiter ein Mann ist, kein Problem. Kein noch so prächtiger Kummerbund kann mit den fließenden Textilien und glänzenden Juwelen der Primadonna konkurrieren. Dennoch fordern einige Sängerinnen und Sänger, dass der Umblätterer männlich, mausähnlich und über sechzig Jahre alt sein soll, andere wiederum verbieten das arme, harmlose Geschöpf ganz und gar. Wenn der Begleiter dagegen protestiert, dass er nicht mit den Zähnen umblättern kann, stellt die einfallsreiche Solistin Notenblätter her, die im Ziehharmonika-Stil zusammengeklebt sind. Sie breitet sie schwungvoll über dem Flügel aus, ganz beruhigt. Egal, dass der Begleiter das Lied mit einer pendelartigen Schaukelbewegung des Körpers von links nach rechts spielen muss. Ganz egal, dass er innere Verletzungen riskiert, wenn auf Seite eins beide Hände oben in den hohen Tönen spielen müssen.
Es gibt immer wieder den einen oder anderen Zeitpunkt auf einer Tour durch die Provinz, an dem die Künstler in der örtlichen Halle ankommen, das alterwürdige Klavier vorgeführt bekommen und - sieh da, kein Notenpult! Wir tasten oben in seinem Inneren, wo sie manchmal zusammengeklappt aufbewahrt werden, aber kein Glück. Der Geschäftsführer des Musikvereins ist voller Entschuldigungen. Das ist nicht ihr normaler Veranstaltungsort, aber Frau Dingsbums Salon wird gerade neu eingerichtet und sie haben das Klavier stimmen lassen, doch keiner hat sein nacktes Aussehen bemerkt. Das Konzert beginnt in fünf Minuten. Was kann man tun? Sie haben es sich natürlich gedacht. Dummerchen steht mit schmerzenden Armen da und hält schwere Bände von Schubert und Brahms.
Wiederholungen sind ein anderes Problem und Kürzungen fast genauso schlimm. Kombinieren Sie sie in einem Musikstück, fügen Sie das schäbige Manuskriptstück, das als Bindeglied vorgesehen ist, zwischen die Schnitte, und es heißt anschnallen und Gott schütze alle, die mitsegeln.
Instrumentalaufführungen bergen zusätzliche Risiken. Wenn man einen Instrumental-Teil ausarbeitet, ist es meist möglich, günstige Stellen zum Umblättern zu finden. Aber manchmal findet sich der Spieler selbst dabei wieder, wie er con fuoco abkratzt und nicht eine Taktpause in Sichtweite. Bei diesen Gelegenheiten wendet er sich an den treuen Umblätterer. Chancen sind da, wenn der Pianist auch con fuoco spielt und sein Seitenumblättern Sekundenbruchteile nach dem des Solisten kommt. Versetzen Sie sich an die Stelle des Umblätterers. In aller Ruhe vom Klavier aufstehen, dich beim Notenständer aufstellen, die angewinkelten Arme im Sicherheitsabstand führen - und umblättern. The lightning dash back to the piano must be accomplished without knocking over anyone’s music or music stand, or attracting anyone’s attention in any way. Blending in with the wallpaper—that’s the thing. In jedem anderen Job würde eine Gefahrenzulage gefordert.
Was kann man in Zukunft erwarten? Während der Great Exhibition (Londoner Industrieausstellung) stellte ein genialer Erfinder einen mechanischen Notenwender vor, der mit dem Fuß bedient wurde. Er setzte sich nie durch, ebenso wenig wie viele ähnliche Vorrichtungen, die seitdem beim Patentamt angemeldet wurden. Falls ich jemals ernsthaft mit dem Klavierspielen anfange - was ich irgendwann tun könnte - würde ich es gerne mit einem versuchen. Nein, andererseits, lass ich mein Mann das machen.
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A page turned too late and the boat is rocked.
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Two pages turned instead of one—shipwreck.
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And worse things can happen at sea.
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Taking up the position.
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The page turner’s problems begin the moment she steps onto the platform, last and very much least.
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Can she slink round the bend of the piano before the soloist stations herself there?
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If she accomplishes this safely, she will surely collide with the accompanist taking his bow.
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And it’s not good form to creep under the piano on all fours in an attempt to reach sanctuary.
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A word about dress.
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If male, no problem.
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No glittering jewellery, no bracelets that jingle-jangle at every page turn.
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Think it can’t happen?
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I assure you, it can.
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It is not an easy job.
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You try to spot where they’ve got to, but it’s too late.
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The pianist, with a venomous look, abandons the bass to do your job.
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How to judge when to stand up.
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The turner-over’s nightmare.
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Or is it “turner-overer”?
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The job doesn’t even have a decent name.
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The Germans, as always, have made one up.
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“Where is your umblatterer?” they ask the accompanist when he arrives in a German concert hall.
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The turner-over’s nightmare is French music.
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More often than not it’s also grey to the point of invisibility.
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He nodded for me to turn, my fingers slipped, and the flimsy music fell into his lap.
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He went on playing from memory.
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I scrabbled around in his lap while the slippery sheets slid down his legs to the floor.
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For the rest of the song I stood, fingers glued to the music.
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Talking of soloists, their relationship with page-turners is delicate at best.
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A soloist expects all eyes to be on her and her alone.
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If the accompanist is a man, no problem.
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She spreads them across the grand piano with a flourish, her mind at rest.
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No matter that he risks internal damage when both hands have to play high in the treble on page one.
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We grope inside its top, where sometimes they’re folded to rest, but no luck.
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The music club secretary is full of apologies.
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The concert starts in five minutes.
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What can be done?
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You’ve guessed, of course.
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Muggins stands there with aching arms holding up weighty volumes of Schubert and Brahms.
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Repeats are another problem, and cuts are almost as bad.
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Instrumental recitals have extra hazards.
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When writing out an instrumental part, it’s usually possible to find convenient turning points.
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But sometimes the player finds himself scraping away con fuoco and not an empty bar in sight.
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On these occasions he calls on the faithful page turner.
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Put yourself in the page turner’s place.
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Blending in with the wallpaper—that’s the thing.
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In any other job, danger money would be demanded.
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What does the future hold?
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It never caught on, nor have the many similar devices registered at the Patent Office since.
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No, on second thought, I’ll let my husband do it.
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bf2010 • 10880  commented on  unit 64  10 months, 1 week ago
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Siri • 7198  commented on  unit 62  10 months, 1 week ago
lollo1a • 9516  commented on  unit 59  10 months, 4 weeks ago
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TURN OVER, PLEASE
NOTES FROM BEHIND THE PIANO
By Jackie Hinden

In the musical pecking order the anonymous figure who sits next to the piano ready to turn pages ranks lower than the three-chord guitar player or the singer in the bath. Unpaid, usually unthanked, but absolutely essential, only a wife, a sweetheart, or a devoted pupil would do it. A page turned too late and the boat is rocked. Two pages turned instead of one—shipwreck. And worse things can happen at sea.
Taking up the position. The page turner’s problems begin the moment she steps onto the platform, last and very much least. Can she squeeze between the immovable bulk of the Steinway and the back wall of the pocket-sized stage? Can she slink round the bend of the piano before the soloist stations herself there? If she accomplishes this safely, she will surely collide with the accompanist taking his bow. And it’s not good form to creep under the piano on all fours in an attempt to reach sanctuary.
A word about dress. If male, no problem. If female, something modest and self-effacing, and if the soloist is female and not noticeably young or slim, then something as near to complete purdah as can be contrived. No glittering jewellery, no bracelets that jingle-jangle at every page turn. And no long beads that catch the edge of the music desk, break, and scatter across the stage, guaranteeing a spectacular exit when the time comes. Think it can’t happen? I assure you, it can.
It is not an easy job. As well as a superficial knowledge of music so that you can follow which notes are being played, you need great powers of concentration and nerves of steel. Let your eyes start wandering—is that Uncle Algernon in the audience?—or start listening to the music instead of following it note by note on the page and all is lost. You try to spot where they’ve got to, but it’s too late. The pianist, with a venomous look, abandons the bass to do your job.
How to judge when to stand up. The pianist starts the right-hand page with a fine surge of allegro con brio, the barlines whip past like telegraph poles from an express train, you leap to your feet, ready to turn subito, when suddenly there’s a bit you hadn’t noticed, an abrupt change to meno mosso followed by a pause and a line of adagio before the turn—and there you stand, fingers poised, frozen into position like a child playing musical statues.
The turner-over’s nightmare. Or is it “turner-overer”? The job doesn’t even have a decent name. The Germans, as always, have made one up. “Where is your umblatterer?” they ask the accompanist when he arrives in a German concert hall. The turner-over’s nightmare is French music. It’s never stapled together, it’s always too tall for its strength, and it tends to buckle in the middle. More often than not it’s also grey to the point of invisibility. I once turned over for my husband at a recital which included a performance of Ravel’s “Scheherazade.” There is a passionate piano interlude in the middle of the first song. He nodded for me to turn, my fingers slipped, and the flimsy music fell into his lap. He went on playing from memory. I scrabbled around in his lap while the slippery sheets slid down his legs to the floor. I fished them out from between his feet and got them back up on the desk just in time for the singer’s entry. For the rest of the song I stood, fingers glued to the music. Somehow the performance lacked its customary magic, and the singer has never asked my husband to play for her again.
Talking of soloists, their relationship with page-turners is delicate at best. A soloist expects all eyes to be on her and her alone. If the accompanist is a man, no problem. Even the grandest cummerbund cannot compete with the prima donna’s floating draperies and glittering jewels. Even so, some singers demand that the turner-over be male, mouselike, and over sixty, and others ban the poor harmless creature altogether. When the accompanist protests that he cannot turn pages with his teeth, the resourceful lady soloist produces sheets of music sellotaped together in concertina style. She spreads them across the grand piano with a flourish, her mind at rest. No matter that the accompanist has to play the song with a pendulum swing of the body from left to right. No matter that he risks internal damage when both hands have to play high in the treble on page one.
There is always the odd occasion on a provincial tour when the artists arrive at the local hall, are introduced to the venerable upright and—lo, no music desk! We grope inside its top, where sometimes they’re folded to rest, but no luck. The music club secretary is full of apologies. This is not their usual venue, but Lady Thing’s drawing room is being redecorated and they’ve had the piano tuned but no one noticed its naked appearance. The concert starts in five minutes. What can be done? You’ve guessed, of course. Muggins stands there with aching arms holding up weighty volumes of Schubert and Brahms.
Repeats are another problem, and cuts are almost as bad. Combine them in one piece of music, add the tatty piece of manuscript provided as a link between the cuts, and it’s fasten your seat belts and God bless all who sail in her.
Instrumental recitals have extra hazards. When writing out an instrumental part, it’s usually possible to find convenient turning points. But sometimes the player finds himself scraping away con fuoco and not an empty bar in sight. On these occasions he calls on the faithful page turner. Chances are that the pianist is playing con fuoco too and his page turn comes split seconds after the soloist’s. Put yourself in the page turner’s place. Up from the piano in plenty of time, you arrange yourself by the music stand, steering well clear of bowing arms, and turn. The lightning dash back to the piano must be accomplished without knocking over anyone’s music or music stand, or attracting anyone’s attention in any way. Blending in with the wallpaper—that’s the thing. In any other job, danger money would be demanded.
What does the future hold? In 1851 at the Great Exhibition an ingenious inventor displayed a mechanical page turner operated by the foot. It never caught on, nor have the many similar devices registered at the Patent Office since. If I ever take up the piano seriously—which I may do one of these days—I’d like to give one a try. No, on second thought, I’ll let my husband do it.