en-de  Anne of Green Gables /Chapter IX Medium
Kapitel IX

MRS. RACHEL LYNDE IST RICHTIG SCHOCKIERT.

ANNE war zwei Wochen auf Green Gables gewesen, bevor Mrs. Lynde ankam, um sie zu inspizieren. Mrs. Rachel, um ihr gerecht zu werden, war daran nicht Schuld. Seit ihrem letzten Besuch auf Green Gables hatte ein ernster und unzeitgemäßer Grippeanfall diese gute Dame an ihr Haus gefesselt. Mrs. Rachel war nicht oft krank und und hatte eine ausgesprochene Verachtung für Leute, die es waren; aber Grippe, das beteuerte sie, war wie keine andere Krankheit der Welt und konnte nur als eine der speziellen Heimsuchungen des Schicksals verstanden werden. Sobald ihr Arzt ihr erlaubte, das Haus zu verlassen, eilte sie nach Green Gables, platzend vor Neugierde, Matthew´s und Marillas Waisenkind zu sehen, bezüglich dessen alle Arten von Geschichten und Vermutungen in Avonlea herumgeisterten.
Anne hatte jeden wachen Moment dieser vierzehn Tage genutzt. Sie war schon mit jedem Baum und Strauch vor Ort bekannt. Sie hatte entdeckt, dass sich unterhalb des Obstgartens eine Gasse öffnete und durch einen Waldgürtel führte; und sie hatte ihn bis zum äußersten Ende erforscht mit all seinen köstlichen Launen von Bach und Brücke, Tannenwald und wilden Kirschbögen, Ecken mit dichtem Farn und Verzweigungen von Ahorn und Eberesche.
Sie hatte sich mit der Quelle im Talkessel angefreundet - dieser wundervoll tiefen, klaren, eiskalten Quelle; sie war rundherum mit glatten, roten Sandsteinen eingefasst und von großen, palmähnlichen Büscheln von Algenfarn umrandet; und dahinter führte eine Baumstammbrücke über den Bach.
Diese Brücke führte Annes tänzelnde Füße über einen bewaldeten Hügel hinaus, wo ständiges Halbdunkel unter den geraden, dichtgewachsenen Tannen und Fichten herrschte; die einzigen Blumen dort waren unzählige, zarte Glockenblumen, diese scheusten und süßesten Waldblüten und einige fahle, luftige Sternblumen, wie Geister der Vorjahresblüte. Gespinste schimmerten wie Silberfäden unter den Bäumen und die Tannenäste und Quasten schienen eine freundliche Sprache zu sprechen.
All diese hingerissenen Entdeckungsreisen wurden in den gelegentlichen halben Stunden gemacht, in denen sie spielen durfte und Anne redete Matthew und Marillla halb taub mit ihren Entdeckungen. Nicht, dass Matthew sich beschwerte, selbstverständlich; er hörte sich alles mit einem stummen Lächeln des Vergnügens auf seinem Gesicht an; Marilla duldete das "Geplapper" bis sie sich selbst zu sehr dafür interessierte, worauf sie Anne immer sofort durch ein schroffes Kommando, den Mund zu halten, dämpfte.
Anne war draußen im Obstgarten und wanderte, als Mrs. Rachel kam, wie es ihr gefiel durch die saftigen zitternden Gräser, gesprenkelt mit rötlichem Abendsonnenschein; so hatte die gute Frau eine augezeichnete Gelegenheit, ihre Krankheit in vollem Umfang zu besprechen und sie beschrieb jeden Schmerz und Pulsschlag mit solchem sichtbaren Genuss, dass Marilla dachte, dass sogar Grippe die Notwendigkeit einer Entschädigungen bringt. Als die Informationen erschöpft waren, eröffnete Mrs. Rachel den wahren Grund ihres Besuchs.
" Ich habe einige überraschende Dinge von dir und Matthew gehört."
"Ich nehme nicht an, dass Sie mehr überrascht sind als ich es selbst bin", sagte Marilla. "Ich komme jetzt über meine Überraschung hinweg."
" Es war zu schlimm, dass es einen solchen Fehler gab", sagte Mrs. Rachel mitfühlend. "Konntest du sie nicht zurückschicken?"
" Ich nehme an, wir konnten es, aber wir entschlossen uns, es nicht zu tun. Matthew fand Gefallen an ihr. Und ich muss sagen, ich mag sie auch- obwohl ich zugeben muss, sie hat ihre Fehler. Das Haus erscheint schon anders. Sie ist wirklich ein helles, kleines Ding."
Marilla sagte mehr als sie zu sagen vorhatte, als sie begann, da sie Missbilligung in Mrs. Rachels Gesichtsausdruck las.
"Es ist eine große Verantwortung, die du auf dich genommen hast", sagte diese Dame verdrießlich, "besonders, weil du nie Erfahrungen mit Kindern hattest. Du weißt nicht viel über sie oder über ihre wahre Veranlagung, denke ich, und man kann nicht wissen, wie sich ein Kind wie dieses entwickelt. Aber ich möchte dich bestimmt nicht entmutigen, Marilla."
" Ich fühle mich nicht entmutigt", war Marillas trockene Antwort. "Wenn ich mich zu etwas entschließe, bleibt es bei dem Entschluss. Ich vermute, du möchtest Anne sehen. Ich werde sie hereinrufen."
Anne kam augenblicklich hereingelaufen und ihr Gesicht strahlte vor Freude über ihr Herumstreifen im Obstgarten; aber beschämt, sich in der unerwarteten Gegenwart einer Fremden zu befinden, hielt sie verwirrt hinter der Türe an. In dem kurzen, dichten, viel zu kleinen Kleid, das sie schon im Heim getragen hatte und unter dem ihre dünnen Beine ungraziös lang schienen, war sie sicherlich ein seltsam aussehendes, kleines Geschöpf. Ihre Sommersprossen waren zahlreicher und auffälliger als je zuvor, der Wind hatte ihre unbedeckten Haare in eine mehr als strahlende Unordnung zerzaust; es hatte nie röter als in diesem Augenblick ausgesehen.
"Nun, sie nahmen dich nicht wegen deines Aussehens, das steht fest", war Mrs. Rachel Lyndes nachdrücklicher Kommentar. Mrs. Rachel war einer dieser reizenden und beliebten Menschen, die stolz darauf sind, unvoreingenommen ihre Meinung zu sagen. "Sie ist schrecklich dünn und unansehnlich, Marilla. Komm her, Kind, lass mich dich anschauen. Gütiges Herz, hat jemand jemals solche Sommersprossen gesehen? Und Haare so rot wie Karotten! Komm her, Kind, sage ich."
Anne "kam her", aber nicht genau wie Mrs. Rachel es erwartete. Mit einem Sprung durchquerte sie den Küchenboden und stand vor Mrs. Rachel, ihr Gesicht scharlachrot vor Ärger, ihre Lippen bebend und ihre ganze schmale Gestalt von Kopf bis Fuß zitternd.
"Ich hasse Sie" schrie sie mit erstickter Stimme und stampfte mit dem Fuß auf den Boden. "Ich hasse Sie - ich hasse Sie- ich hasse Sie -" ein lauteres Aufstampfen mit jeder Hassbekundung. "Wie können Sie es wagen, mich dünn und häßlich zu nennen? Wie können Sie es wagen zu sagen, ich sei sommersprossig und rotköpfig? Sie sind eine unverschämte, unhöfliche, gefühllose Frau!"
"Anne!" rief Marilla konsterniert aus.
Aber Anne blickte Mrs. Rachel weiter unerschrocken an, hocherhobener Kopf, leuchtende Augen, geballte Fäuste, mit einer Ausstrahlung leidenschaftlicher Empörung.
"Wie können Sie es wagen, solche Dinge über mich zu sagen?" wiederholte sie heftig. Wie würde es Ihnen gefallen, wenn solche Dinge über Sie gesagt würden? Wie würde es Ihnen gefallen, wenn Sie als fett und ungeschickt bezeichnet würden und wahrscheinlich ohne einen Funken Fantasie? Es ist mir völlig egal, wenn ich Ihre Gefühle verletze, indem ich das sage! Ich hoffe, ich verletze sie. Sie haben meine Gefühle schlimmer verletzt als sie jemals zuvor verletzt wurden, sogar durch Mrs. Thomas betrunkenen Ehemann. Und ich werde Ihnen das niemals vergeben, nie, nie!
Stampf! Stampf!
" Hat je einer solch ein Temperament erlebt!" rief die erschütterte Mrs. Rachel aus.
"Anne, geh in dein Zimmer und bleib dort, bis ich hochkomme" sagte Marilla, die nur mühsam ihr Sprachvermögen wiedergewann.
Anne brach in Tränen aus, stürzte zur Flurtür, schlug sie so zu, dass das Blech auf der Verandawand außen mitleidig klapperte und flüchtete durch die Diele und die Treppe hoch wie ein Wirbelwind. Ein gedämpfter Knall oben zeigte, dass die Tür des Ostgiebels mit gleicher Leidenschaft geschlossen worden war.
" Nun, ich beneide dich nicht um deine Aufgabe, das Ding zu erziehen, Marilla" sagte Mrs. Rachel mit unbeschreiblichem Ernst.
Marilla öffnete ihre Lippen, um zu sagen, dass sie keine Entschuldigung oder Abbitte habe. Was sie sagte, war für sie selbst dann und im Nachhinein immer eine Überraschung.
" Du hättest sie nicht wegen ihres Aussehens höhnisch aufziehen sollen, Rachel."
"Marilla Cuthbert, du willst damit nicht sagen, dass du sie für den schrecklichen Wutanfall, den wir gerade gesehen haben, in Schutz nimmst?" fragte Mrs. Rachel empört nach.
"Nein" sagte Marilla langsam, "ich versuche nicht, sie zu entschuldigen. Sie ist sehr ungezogen gewesen und ich muss ihr hierüber eine Standpauke halten. Aber wir müssen nachsichtig mit ihr sein. Ihr wurde nie beigebracht, was richtig ist. Und du warst zu hart zu ihr, Rachel."
Marilla konnte nicht anders, als diesen letzten Satz hinzuzufügen, obwohl sie deshalb wieder von sich überrascht war. Mrs. Rachel stand mit dem Anschein gekränkter Ehre auf.
"Nun, ich sehe, dass ich mit dem, was ich hiernach sage, sehr vorsichtig sein muss, Marilla, weil die feinen Empfindungen von Waisenkindern, von weiß Gott woher mitgebracht, vor allem anderen berücksichtigt werden müssen. Oh nein, ich bin nicht beleidigt - mach dir keine Sorgen. Es tut mir auch leid, in meinem Verstand noch Raum für Ärger gelassen zu haben. Du wirst mit diesem Kind deine eigenen Sorgen haben. Aber wenn du meinen Rat annehmen willst - was du nicht tun willst, wie ich vermute, obwohl ich zehn Kinder großgezogen und zwei begraben habe - solltest du das 'Sprechen mit ihr', das du erwähnt hast, mit einer recht großen Birkenrute tun. Ich würde meinen, dass dies die wirkungsvollste Sprache für ein Kind wie dieses wäre. Ihr Temperament entspricht ihren Haaren, vermute ich. Also, guten Abend, Marilla. Ich hoffe, du wirst mich so oft wie gewohnt besuchen kommen. Aber du kannst nicht von mir erwarten, hier wieder rasch einen Besuch zu machen, wenn ich Gefahr laufe, bestürmt und in solcher Art und Weise beschimpft zu werden. Es ist etwas Neues in meiner Erfahrung."
Woraufhin Mrs. Rachel mit wehenden Röcken fortstürmte - falls man von einer dicken, immer watschelnden Frau sagen kann, dass sie fortstürmte - und Marilla sich mit einem sehr feierlichen Gesicht zum Ostgiebel begab.
Auf dem Weg nach oben überlegte sie besorgt, was sie tun sollte. Sie war nicht wenig bestürzt über die Szene, die sich gerade erst abgespielt hatte. Wie bedauerlich, dass Anne ausgerechnet vor Mrs. Rachel Lynde so viel Temperament an den Tag gelegt hatte! Dann nahm Marilla plötzlich das unbequeme und tadelnde Bewusstsein wahr, dass sie eher eine Blamage deswegen empfand als Bedauern über die Entdeckung eines so bedenklichen Fehlers in Annes Veranlagung. Und wie sollte sie sie bestrafen? Der freundliche Vorschlag mit der Birkenrute - von deren Wirksamkeit alle Kinder Mrs. Rachels kluges Zeugnis hätten ablegen können - gefiel Marilla nicht. Sie glaubte nicht, dass sie ein Kind mit einer Rute züchtigen könnte. Nein, sie musste eine andere Methode der Bestrafung finden, um Anne in geeigneter Weise dazu zu bringen, die Ungeheuerlichkeit ihres Vergehens zu erkennen.
Marilla fand Anne mit dem Gesicht nach unten auf dem Bett liegend, bitterlich weinend und ganz blind gegenüber den verschmutzten Stiefeln auf der sauberen Tagesdecke.
"Anne", sagte sie, nicht unsanft.
Keine Antwort.
"Anne", mit größerer Strenge, "steig sofort aus dem Bett und höre was ich dir sagen muss."
Anne wand sich aus dem Bett heraus und saß steif in einem Stuhl neben ihm, ihr Gesicht geschwollen und tränenverschmiert und ihre Augen verstockt auf den Boden gerichtet.
"Das ist eine nette Art, wie du dich beträgst, Anne! Schämst du dich nicht?" ...
"Sie hatte kein Recht mich hässlich und Rotschopf zu nennen", erwiderte Anne ausweichend und trotzig.
"Du hattest kein Recht so in Rage zu geraten und so, wie du es getan hast, mit ihr zu reden, Anne. Ich habe mich für dich geschämt - sehr, sehr geschämt. Ich wollte, dass du dich anständig gegenüber Mrs. Lynde verhältst und stattdessen hast du mir Schande bereitet. Ich weiß wirklich nicht, warum du so die Beherrschung verlieren solltest, bloß weil Mrs. Lynde sagte, dass du rothaarig und unscheinbar wärst. Du sagst es selbst oft genug."
"Oh, aber es ist so ein Unterschied, etwas selbst zu sagen oder es andere Leute sagen zu hören, " jammerte Anne. " Man weiß vielleicht, dass etwas so ist, aber man kann nicht anders, als hoffen, dass andere Leute nicht wirklich denken, dass es so ist. Ich nehme an, du denkst, dass ich schrecklich jähzornig bin, aber ich konnte nicht anders. Als sie diese Dinge sagte, schwoll einfach etwas in mir an und schnürte mir die Kehle zu. Ich musste gegen sie anstürmen."
"Also, ich muss sagen, du hast eine feine Darstellung deiner selbst gegeben. Mrs. Lynde wird eine nette Geschichte über dich haben, um sie überall herumzuerzählen - und sie wird sie auch erzählen. Es war eine schreckliche Sache, dass du derart die Beherrschung verloren hast, Anne."
"Stell dir nur vor, wie du dich fühlen würdest, wenn dir jemand ins Gesicht sagen würde, dass du spindeldürr und hässlich wärst," verteidigte sich Anne tränenreich.
Eine alte Erinnerung stieg plötzlich vor Marilla auf. Sie war ein sehr kleines Kind gewesen, als sie eine Tante von ihr zu einer anderen sagen hörte : "Schade, sie ist so ein dunkles, unansehnliches, kleines Ding." Marilla hatte sich jeden Tag an dieses schmerzhafte Ereignis erinnert, bis sie 50 Jahre alt war.
"Ich sage nicht, dass ich denke, Mrs. Lynde hatte recht, das zu dir zu sagen, Anne", gab sie in einem sanfteren Ton zu. "Rachel ist zu freimütig. Aber das ist keine Entschuldigung für solch ein Benehmen deinerseits. Sie war eine Fremde und eine ältere Person und meine Besucherin- alle drei sehr gute Gründe, warum du zu ihr hättest repektvoll sein sollen. Du warst unhöflich und frech und" - Marilla hatte eine rettende Idee für eine Strafe - "du musst zu ihr gehen und ihr sagen, dass es dir wegen deiner schlechten Laune sehr leid tut und sie um Entschuldigung bitten."
"Ich kann das niemals tun", sagte Anne resolut und finster. "Du kannst mich bestrafen, wie du magst, Marilla. Du kannst mich in ein von Schlangen und Kröten bewohntes, dunkles, feuchtes Verlies einschließen und mich nur mit Brot und Wasser füttern, und ich werde mich nicht beklagen. Aber ich kann Mrs. Lynde nicht bitten, mir zu vergeben."
"Gewöhnlich schließen wir Leute nicht in dunkle, feuchte Verliese ein,"sagte Marilla trocken, "besonders, da sie in Avonlea Mangelware sind. Aber dich bei Mrs. Lynde entschuldigen musst und sollst du, und du wirst hier in deinem Zimmer bleiben, bis du mir sagst, dass du es machen willst."
Dann werde ich für immer hier bleiben müssen", sagte Anne weinerlich, "weil ich Mrs. Lynde nicht sagen kann, es tut mir leid, dass ich diese Dinge zu ihr gesagt habe. Wie kann ich? Es tut mir nicht leid. Es tut mir leid, dass ich dich verärgert habe; aber ich bin froh, dass ich ihr genau das gesagt habe. Es war eine große Befriedigung. Ich kann nicht sagen, es tut mir leid, wenn es mir nicht leid tut, nicht wahr? Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es mir leid tut."
" Vielleicht wird deine Vorstellungskraft bis zum Morgen besser arbeiten ," sagte Marilla und stand auf, um zu gehen. "Du hast die Nacht, um dein Verhalten zu überdenken und zu einer besseren Gemütsverfassung zu kommen. Du sagtest, du würdest versuchen ein sehr braves Mädchen zu sein, wenn wir dich auf Green Gables behalten würden, aber ich muss sagen, es sah heute Abend nicht sehr danach aus."
Mit diesem parthischen Manöver, das bei Anne einen Gefühlssturm auslösen sollte, ging Marilla sehr besorgt und bekümmert nach unten in die Küche. Sie war genauso wütend auf sich selbst wie auf Anne, denn jedes Mal, wenn sie sich Mrs. Rachels dumme Miene ins Gedächtnis rief, zuckten ihre Lippen vor Belustigung, und sie verspürte den höchst verwerflichen Wunsch zu lachen.
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CHAPTER IX.
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MRS. RACHEL LYNDE IS PROPERLY HORRIFIED.
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ANNE had been a fortnight at Green Gables before Mrs, Lynde arrived to inspect her.
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Mrs. Rachel, to do her justice, was not to blame for this.
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Anne had made good use of every waking moment of that fortnight.
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Already she was acquainted with every tree and shrub about the place.
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When details were exhausted Mrs. Rachel introduced the real reason of her call.
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"I've been hearing some surprising things about you and Matthew."
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"I don't suppose you are any more surprised than I am myself," said Marilla.
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"I'm getting over my surprise now."
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"It was too bad there was such a mistake," said Mrs. Rachel sympathetically.
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"Couldn't you have sent her back?"
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"I suppose we could, but we decided not to.
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Matthew took a fancy to her.
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And I must say I like her myself—although I admit she has her faults.
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The house seems a different place already.
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She's a real bright little thing."
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But I don't want to discourage you I'm sure, Marilla."
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"I'm not feeling discouraged," was Marilla's dry response.
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"When I make up my mind to do a thing it stays made up.
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I suppose you'd like to see Anne.
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I'll call her in."
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"She's terrible skinny and homely, Marilla.
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Come here, child, and let me have a look at you.
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Lawful heart, did any one ever see such freckles?
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And hair as red as carrots!
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Come here, child, I say."
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Anne "came there," but not exactly as Mrs. Rachel expected.
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"I hate you," she cried in a choked voice, stamping her foot on the floor.
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"I hate you—I hate you—I hate you—" a louder stamp with each assertion of hatred.
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"How dare you call me skinny and ugly?
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How dare you say I'm freckled and red-headed?
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You are a rude, impolite, unfeeling woman!"
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"Anne!"
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exclaimed Marilla in consternation.
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"How dare you say such things about me?"
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she repeated vehemently.
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"How would you like to have such things said about you?
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I don't care if I do hurt your feelings by saying so!
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I hope I hurt them.
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And I'll never forgive you for it, never, never!"
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Stamp!
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Stamp!
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"Did anybody ever see such a temper!"
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exclaimed the horrified Mrs. Rachel.
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A subdued slam above told that the door of the east gable had been shut with equal vehemence.
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Marilla opened her lips to say she knew not what of apology or deprecation.
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What she did say was a surprise to herself then and ever afterwards.
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"You shouldn't have twitted her about her looks, Rachel."
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demanded Mrs. Rachel indignantly.
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"No," said Marilla slowly, "I'm not trying to excuse her.
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She's been very naughty and I'll have to give her a talking to about it.
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But we must make allowances for her.
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She's never been taught what is right.
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And you were too hard on her, Rachel."
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Mrs. Rachel got up with an air of offended dignity.
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Oh, no, I'm not vexed—don't worry yourself.
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I'm too sorry for you to leave any room for anger in my mind.
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You'll have your own troubles with that child.
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I should think that would be the most effective language for that kind of a child.
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Her temper matches her hair I guess.
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Well, good evening, Marilla.
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I hope you'll come down to see me often as usual.
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It's something new in my experience."
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On the way up-stairs she pondered uneasily as to what she ought to do.
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She felt no little dismay over the scene that had just been enacted.
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How unfortunate that Anne should have displayed such temper before Mrs. Rachel Lynde, of all people!
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And how was she to punish her?
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She did not believe she could whip a child.
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"Anne," she said, not ungently.
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No answer.
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"This is a nice way for you to behave, Anne!
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Aren't you ashamed of yourself?"
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"She hadn't any right to call me ugly and red-headed," retorted Anne, evasive and defiant.
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"You hadn't any right to fly into such a fury and talk the way you did to her, Anne.
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I was ashamed of you—thoroughly ashamed of you.
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I wanted you to behave nicely to Mrs. Lynde, and instead of that you have disgraced me.
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You say it yourself often enough."
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"You may know a thing is so, but you can't help hoping other people don't quite think it is.
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I suppose you think I have an awful temper, but I couldn't help it.
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When she said those things something just rose right up in me and choked me.
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I had to fly out at her."
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"Well, you made a fine exhibition of yourself I must say.
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It was a dreadful thing for you to lose your temper like that, Anne."
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An old remembrance suddenly rose up before Marilla.
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Marilla was every day of fifty before the sting had gone out of that memory.
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"Rachel is too outspoken.
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But that is no excuse for such behaviour on your part.
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"I can never do that," said Anne determinedly and darkly.
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"You can punish me in any way you like, Marilla.
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But I cannot ask Mrs. Lynde to forgive me."
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How can I?
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I'm not sorry.
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I'm sorry I've vexed you; but I'm glad I told her just what I did.
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It was a great satisfaction.
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I can't say I'm sorry when I'm not, can I?
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unit 146
I can't even imagine I'm sorry."
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unit 148
"You'll have the night to think over your conduct in and come to a better frame of mind.
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CHAPTER IX.

MRS. RACHEL LYNDE IS PROPERLY HORRIFIED.

ANNE had been a fortnight at Green Gables before Mrs, Lynde arrived to inspect her. Mrs. Rachel, to do her justice, was not to blame for this. A severe and unseasonable attack of grippe had confined that good lady to her house ever since the occasion of her last visit to Green Gables. Mrs. Rachel was not often sick and had a well-defined contempt for people who were; but grippe, she asserted, was like no other illness on earth and could only be interpreted as one of the special visitations of Providence. As soon as her doctor allowed her to put her foot out-of-doors she hurried up to Green Gables, bursting with curiosity to see Matthew's and Marilla's orphan, concerning whom all sorts of stories and suppositions had gone abroad in Avonlea.
Anne had made good use of every waking moment of that fortnight. Already she was acquainted with every tree and shrub about the place. She had discovered that a lane opened out below the apple orchard and ran up through a belt of woodland; and she had explored it to its furthest end in all its delicious vagaries of brook and bridge, fir coppice and wild cherry arch, corners thick with fern, and branching byways of maple and mountain ash.
She had made friends with the spring down in the hollow—that wonderful deep, clear icy-cold spring; it was set about with smooth red sandstones and rimmed in by great palm-like clumps of water fern; and beyond it was a log bridge over the brook.
That bridge led Anne's dancing feet up over a wooded hill beyond, where perpetual twilight reigned under the straight, thick-growing firs and spruces; the only flowers there were myriads of delicate "June bells," those shyest and sweetest of woodland blooms, and a few pale, aerial starflowers, like the spirits of last year's blossoms. Gossamers glimmered like threads of silver among the trees and the fir boughs and tassels seemed to utter friendly speech.
All these raptured voyages of exploration were made in the odd half-hours which she was allowed for play, and Anne talked Matthew and Marilla half-deaf over her discoveries. Not that Matthew complained, to be sure; he listened to it all with a wordless smile of enjoyment on his face; Marilla permitted the "chatter" until she found herself becoming too interested in it, whereupon she always promptly quenched Anne by a curt command to hold her tongue.
Anne was out in the orchard when Mrs. Rachel came, wandering at her own sweet will through the lush, tremulous grasses splashed with ruddy evening sunshine; so that good lady had an excellent chance to talk her illness fully over, describing every ache and pulse-beat with such evident enjoyment that Marilla thought even grippe must bring its compensations. When details were exhausted Mrs. Rachel introduced the real reason of her call.
"I've been hearing some surprising things about you and Matthew."
"I don't suppose you are any more surprised than I am myself," said Marilla. "I'm getting over my surprise now."
"It was too bad there was such a mistake," said Mrs. Rachel sympathetically. "Couldn't you have sent her back?"
"I suppose we could, but we decided not to. Matthew took a fancy to her. And I must say I like her myself—although I admit she has her faults. The house seems a different place already. She's a real bright little thing."
Marilla said more than she had intended to say when she began, for she read disapproval in Mrs. Rachel's expression.
"It's a great responsibility you've taken on yourself," said that lady gloomily, "especially when you've never had any experience with children. You don't know much about her or her real disposition, I suppose, and there's no guessing how a child like that will turn out. But I don't want to discourage you I'm sure, Marilla."
"I'm not feeling discouraged," was Marilla's dry response. "When I make up my mind to do a thing it stays made up. I suppose you'd like to see Anne. I'll call her in."
Anne came running in presently, her face sparkling with the delight of her orchard rovings; but, abashed at finding herself in the unexpected presence of a stranger, she halted confusedly inside the door. She certainly was an odd-looking little creature in the short tight wincey dress she had worn from the asylum, below which her thin legs seemed ungracefully long. Her freckles were more numerous and obtrusive than ever; the wind had ruffled her hatless hair into over-brilliant disorder; it had never looked redder than at that moment.
"Well, they didn't pick you for your looks, that's sure and certain," was Mrs. Rachel Lynde's emphatic comment. Mrs. Rachel was one of those delightful and popular people who pride themselves on speaking their mind without fear or favour. "She's terrible skinny and homely, Marilla. Come here, child, and let me have a look at you. Lawful heart, did any one ever see such freckles? And hair as red as carrots! Come here, child, I say."
Anne "came there," but not exactly as Mrs. Rachel expected. With one bound she crossed the kitchen floor and stood before Mrs. Rachel, her face scarlet with anger, her lips quivering, and her whole slender form trembling from head to foot.
"I hate you," she cried in a choked voice, stamping her foot on the floor. "I hate you—I hate you—I hate you—" a louder stamp with each assertion of hatred. "How dare you call me skinny and ugly? How dare you say I'm freckled and red-headed? You are a rude, impolite, unfeeling woman!"
"Anne!" exclaimed Marilla in consternation.
But Anne continued to face Mrs. Rachel undauntedly, head up, eyes blazing, hands clenched, passionate indignation exhaling from her like an atmosphere.
"How dare you say such things about me?" she repeated vehemently. "How would you like to have such things said about you? How would you like to be told that you are fat and clumsy and probably hadn't a spark of imagination in you? I don't care if I do hurt your feelings by saying so! I hope I hurt them. You have hurt mine worse than they were ever hurt before even by Mrs. Thomas' intoxicated husband. And I'll never forgive you for it, never, never!"
Stamp! Stamp!
"Did anybody ever see such a temper!" exclaimed the horrified Mrs. Rachel.
"Anne, go to your room and stay there until I come up," said Marilla, recovering her powers of speech with difficulty.
Anne, bursting into tears, rushed to the hall door, slammed it until the tins on the porch wall outside rattled in sympathy, and fled through the hall and up the stairs like a whirlwind. A subdued slam above told that the door of the east gable had been shut with equal vehemence.
"Well, I don't envy you your job bringing that up, Marilla," said Mrs. Rachel with unspeakable solemnity.
Marilla opened her lips to say she knew not what of apology or deprecation. What she did say was a surprise to herself then and ever afterwards.
"You shouldn't have twitted her about her looks, Rachel."
"Marilla Cuthbert, you don't mean to say that you are upholding her in such a terrible display of temper as we've just seen?" demanded Mrs. Rachel indignantly.
"No," said Marilla slowly, "I'm not trying to excuse her. She's been very naughty and I'll have to give her a talking to about it. But we must make allowances for her. She's never been taught what is right. And you were too hard on her, Rachel."
Marilla could not help tacking on that last sentence, although she was again surprised at herself for doing it. Mrs. Rachel got up with an air of offended dignity.
"Well, I see that I'll have to be very careful what I say after this, Marilla, since the fine feelings of orphans, brought from goodness knows where, have to be considered before anything else. Oh, no, I'm not vexed—don't worry yourself. I'm too sorry for you to leave any room for anger in my mind. You'll have your own troubles with that child. But if you'll take my advice—which I suppose you won't do, although I've brought up ten children and buried two—you'll do that 'talking to' you mention with a fair-sized birch switch. I should think that would be the most effective language for that kind of a child. Her temper matches her hair I guess. Well, good evening, Marilla. I hope you'll come down to see me often as usual. But you can't expect me to visit here again in a hurry, if I'm liable to be flown at and insulted in such a fashion. It's something new in my experience."
Whereat Mrs. Rachel swept out and away—if a fat woman who always waddled could be said to sweep away—and Marilla with a very solemn face betook herself to the east gable.
On the way up-stairs she pondered uneasily as to what she ought to do. She felt no little dismay over the scene that had just been enacted. How unfortunate that Anne should have displayed such temper before Mrs. Rachel Lynde, of all people! Then Marilla suddenly became aware of an uncomfortable and rebuking consciousness that she felt more humiliation over this than sorrow over the discovery of such a serious defect in Anne's disposition. And how was she to punish her? The amiable suggestion of the birch switch—to the efficiency of which all of Mrs. Rachel's own children could have borne smarting testimony—did not appeal to Marilla. She did not believe she could whip a child. No, some other method of punishment must be found to bring Anne to a proper realization of the enormity of her offence.
Marilla found Anne face downward on her bed, crying bitterly, quite oblivious of muddy boots on a clean counterpane.
"Anne," she said, not ungently.
No answer.
"Anne," with greater severity, "get off that bed this minute and listen to what I have to say to you."
Anne squirmed off the bed and sat rigidly on a chair beside it, her face swollen and tear-stained and her eyes fixed stubbornly on the floor.
"This is a nice way for you to behave, Anne! Aren't you ashamed of yourself?"
"She hadn't any right to call me ugly and red-headed," retorted Anne, evasive and defiant.
"You hadn't any right to fly into such a fury and talk the way you did to her, Anne. I was ashamed of you—thoroughly ashamed of you. I wanted you to behave nicely to Mrs. Lynde, and instead of that you have disgraced me. I'm sure I don't know why you should lose your temper like that just because Mrs. Lynde said you were red-haired and homely. You say it yourself often enough."
"Oh, but there's such a difference between saying a thing yourself and hearing other people say it," wailed Anne. "You may know a thing is so, but you can't help hoping other people don't quite think it is. I suppose you think I have an awful temper, but I couldn't help it. When she said those things something just rose right up in me and choked me. I had to fly out at her."
"Well, you made a fine exhibition of yourself I must say. Mrs. Lynde will have a nice story to tell about you everywhere—and she'll tell it, too. It was a dreadful thing for you to lose your temper like that, Anne."
"Just imagine how you would feel if somebody told you to your face that you were skinny and ugly," pleaded Anne tearfully.
An old remembrance suddenly rose up before Marilla. She had been a very small child when she had heard one aunt say of her to another, "What a pity she is such a dark, homely little thing." Marilla was every day of fifty before the sting had gone out of that memory.
"I don't say that I think Mrs. Lynde was exactly right in saying what she did to you, Anne," she admitted in a softer tone. "Rachel is too outspoken. But that is no excuse for such behaviour on your part. She was a stranger and an elderly person and my visitor—all three very good reasons why you should have been respectful to her. You were rude and saucy and"—Marilla had a saving inspiration of punishment—"you must go to her and tell her you are very sorry for your bad temper and ask her to forgive you."
"I can never do that," said Anne determinedly and darkly. "You can punish me in any way you like, Marilla. You can shut me up in a dark, damp dungeon inhabited by snakes and toads and feed me only on bread and water and I shall not complain. But I cannot ask Mrs. Lynde to forgive me."
"We're not in the habit of shutting people up in dark, damp dungeons," said Marilla drily, "especially as they're rather scarce in Avonlea. But apologize to Mrs. Lynde you must and shall and you'll stay here in your room until you can tell me you're willing to do it."
"I shall have to stay here for ever then," said Anne mournfully, "because I can't tell Mrs. Lynde I'm sorry I said those things to her. How can I? I'm not sorry. I'm sorry I've vexed you; but I'm glad I told her just what I did. It was a great satisfaction. I can't say I'm sorry when I'm not, can I? I can't even imagine I'm sorry."
"Perhaps your imagination will be in better working order by the morning," said Marilla, rising to depart. "You'll have the night to think over your conduct in and come to a better frame of mind. You said you would try to be a very good girl if we kept you at Green Gables, but I must say it hasn't seemed very much like it this evening."
Leaving this Parthian shaft to rankle in Anne's stormy bosom, Marilla descended to the kitchen, grievously troubled in mind and vexed in soul. She was as angry with herself as with Anne, because, whenever she recalled Mrs. Rachel's dumfounded countenance her lips twitched with amusement and she felt a most reprehensible desire to laugh.