en-de  THE BISHOP’S SECRET by Fergus Hume, CHAPTER 11 Hard
MISS WHICHELLOS MIITTAGESSENS-EINLADUNG.

Die kleine Dame trottete munter über den Platz und führte ihre Gäste zu einem urigen, alten Haus, das sich in einen seiner Winkel drückte. Hier war sie vor zirka sechzig Jahren geboren worden, hier hatte sie bis auf einen gelegentlichen Besuch Londons ihr Leben der Ehelosigkeit gelebt, und hier hoffte sie zu sterben, obwohl sie gegenwärtig den Tod durch hygienische Maßnahmen und diätetische Therapie in sicherer Entfernung hielt. Das Haus war ein seltsames Überbleibsel aus drei Jahrhunderten, mit einer Musterung von schwarzen Eichenbalken, die in eine weiß getünchte Fassade eingelassen waren. Sein Dach stieg in einem spitzen Winkel zu einem hohen Giebel an und war mit roten Tonquadraten gedeckt, deren Farbton sich im Lauf der Zeit zu rostigem Eisen gemildert hatte. Ein langes Gitter mit rautenförmigen Fensterscheiben und dahinter liegenden Geranien in Blumentöpfen erstreckte sich über das untere Geschoss; im zweiten Geschoss sahen zwei kleine hervorstehende Fenster, ebenfalls mit dem gitterförmigen Muster, wie zwei Augen aus; und hoch oben im dritten Geschoss lugte das Flügelfenster des Dachgeschosses schüchtern unter der Traufe hervor. An der Spitze einer Treppe mit makellos weißen Stufen befand sich eine gedrungene kleine Tür, die grün gestrichen und mit einem polierten Messingklopfer in der Farbe von Feingold verziert war. Die Eisengeländer rund um das Areal waren ebenfalls grün gestrichen, und das Erscheinungsbild des gesamten Außenbereichs war so makellos und ordentlich wie Miss Whichello selbst. Es war ein ideales Haus für eine zierliche alte Jungfer wie sie und lag wie das Nest eines munteren Zaunkönigs im Schatten der Kathedrale des Bischofs Gandolf.

"Mab, meine Liebe!" rief die Zaunkönigin höchstpersönlich, als sie die Herren in den Salon führte: "Ich habe Captain Pendle und Mr. Cargrim zum Mittagessen mitgebracht." Mab erhob sich aus einem tiefen Sessel und legte das Buch, in dem sie gerade las, zur Seite. "Ich sah Sie den Platz überqueren, Captain Pendle", sagte sie und gab ihm die Hand. "Mr. Cargrim, ich freue mich, Sie zu sehen." "Freust du dich nicht, mich zu sehen?" flüsterte George leise.

"Muss ich dir das wirklich sagen?" war Mabs Antwort, mit einem Lächeln, und dieses Lächeln beantwortete seine Frage.

"Oh, mein Lieber, so eine göttliche Predigt!" rief Miss Whichello und flatterte im Zimmer herum, "Sie ging mir zu Herzen." " Es hätte nicht besser laufen können", antwortete der Kaplan mit jener sanften Stimme, die George besonders hasste. "Es tut mir leid, zu hören, dass Sie unter ihrem Schreck von gestern Abend gelitten haben, Miss Arden." "Meine Nerven erlitten einen ziemlichen Schock, Mr. Cargrim, und ich hatte so starke Kopfschmerzen, dass ich beschloss, zu Hause zu bleiben. Ich muss Ihre Predigt von meiner Tante aus zweiter Hand erhalten." "Warum nicht von mir aus erster Hand?" meinte Cargrim anzüglich, woraufhin Captain George an seinem Schnurrbart zupfte und aufgebracht aussah.

Oh, ich will Ihre Gutmütigkeit so weit nicht überbelasten", erwiderte Mab und lachte. "Was ist los, Tantchen?", da der Zaunkönig noch flatterte und unruhig war.

" Meine Liebe, du must dich bis zum Mittagessen mit Captain Pendle zufrieden geben, da ich möchte, dass Mr. Cargrim in den Garten kommt und meinen Feigenbaum sieht; richtige Feigen wachsen an ihm, Mr. Cargrim", sagte Miss Whichello feierlich, "die allerersten Feigen, die jemals in Beorminster gereift sind." "Ich freue mich, dass es kein unfruchtbarer Feigenbaum ist", sagte Cargrim und machte in seiner höchst klerikalen Art eine biblische Andeutung.

"Unfruchtbar, in der Tat! Er trägt 5 Feigen. Wirklich, wenn man in seinem Schatten sitzt, könnte man sich vorstellen, man wäre in Palästina. Kommen Sie, Mr. Cargrim", und Miss Whichello flatterte durch die Tür wie ein flüchtender Vogel.

"Mit Vergnügen, besonders weil ich weiß, dass wir nicht vermisst werden." "Verflucht!", murmelte Captain Pendle, als sich die Tür nach Cargrims Lächeln und vielsagenden Blicken schloss.

"Captain Pendle!" rief Miss Arden, ziemlich geschockt.

“Natürlich Captain Pendle!", sagte der junge Mann, mit seinem Arm Mab umfassend, "und warum nicht George?" "Ich dachte, Mr. Cargrim könnte es hören." "Er sollte es ruhig hören, wie der Esel, seine Ohren sind lang genug." "Trotzdem ist er alles andere als ein Esel - George." "Wenn er kein Esel ist, so ist er eine Bestie", stimmte Pendle prompt zu, "und es kommt auf ziemlich dasselbe heraus." "Also, du brauchst nicht auf ihn zu fluchen." "Wenn ich nicht fluchen täte, würde ich ihm einen Tritt verpassen, Mab, und bedenke den Skandal für die Kirche. Cargrim ist ein kriecherischer, opportunistischer Speichellecker. Ich wundere mich, dass mein Vater ihn aushalten kann, ich kann es nicht!" "Ich mag ihn auch nicht", gab Mab zu, als sie sich auf den Fensterplatz setzten.

"Das will ich auch nicht hoffen" rief Captain George, in einem so wohlüberlegten und entrüsteten Tonfall, dass Mab lachte. Worauf er sie küsste und zurechtgewiesen wurde, so dass beide sich einem Wortwechsel über die Redlichkeit oder Unredlichkeit des Küssens an einem Sonntag zuwandten.

George Pendle war ein großer, schlanker und in jeder Hinsicht sehr gut aussehender junger Mann. Er war so blond wie Mab dunkelhaarig war, mit strahlend blauen Augen und gebräunter Haut, gegen die sein smarter, spitz zulaufender Schnurrbart im Kontrast fast weiß erschien. Mit seiner aufrechten Figur, seinem munteren militärischen Auftreten und seinem fröhlichen Lächeln sah er wie ein äußerst attraktiver und begehrenswerter Liebhaber aus; und genau das dachte Mab, obwohl sie ihn mit rechtgläubigem Anstand dafür tadelte, dass er sich unaufgefordert einen Kuss geschnappt hatte. Aber wenn Männer um solche Gefälligkeiten bitten müssten, würde auf der Welt nicht viel geküsst. Außerdem haben gestohlene Küsse, wie gestohlene Früchte, einen pikanten eigenen Geschmack.

Der anheimelnde, alte Salon mit seiner niedrigen Decke und der dämmrigen Stimmung war zum Liebeswerben sicher ein perfekter Ort. Er war mit Stühlen und Tischen und Sofas möbliert, die ihre Pflicht in den Tagen von Miss Whichellos Großeltern getan hatten; und wenn der Teppich auch alt war, um so besser, da seine einstigen brillanten Farbtöne in sanftere, für das Auge erholsamere, verblasst waren. In einer Ecke stand der Großvater aller Klaviere mit einer Vorderfront aus gezogener grüner Seide, die zu einem zentralen Knopf hin gefaltet war; daneben ein affektierter Zeitungsständer mit adrett gebundenen Büchern mit Musikstücken auf gelben Seiten, die "The Battle of the Prague", "The Maiden’s Prayer", "Cherry Ripe" und "The Canary Bird’s Quadrilles" enthielten. Solche klingenden Melodien hatten Miss Whichello in ihrer Jugend entzückt, und da sie feine Finger für das Klavier hatte (ihre eigene Feststellung), klimperte sie jetzt manchmal auf dem klirrenden alten Klavier, wenn alte Freunde zu ihr kamen. Es gab auch Chippendale-Schränke mit Glastüren, gefüllt mit einer wunderbaren Sammlung aus dem alten China - sogar älter als ihre Besitzerin, chinesische Gläser, gefüllt mit getrockneten Rosenblättern, die ein Parfüm toter Sommer um sich verbreiteten, helle Seidenschirme aus dem fernen Japan, Fußschemel und Fender-Hocker, gearbeitet aus Kammgarn, über die Unvorsichtige stolperten; und eine Reihe von Ölgemälden, die eher wegen ihres Alters als wegen ihrer Schönheit wertvoll waren. Miss Whichellos Salon war nicht einer von Ihren modernen, zarten, sondern ein hübscher, einladender, gemütlicher Raum voller verblichener Pracht und Reliquien der Toten und geliebten Verstorbenen. Vom gelben, seidenen Kaminschirm, der auf einem Stab aus Rosenholz schwang, bis zum schläfrigen, alten Kanarienvogel, der zaghaft in seinem Messingkäfig am Fenster zwitscherte, war alles altmodisch und wunderbar ordentlich und vornehm. Überdies ein ruhiges, wohlduftendes Zimmer, in dem man mit der schönsten Frau Zärtlichkeiten austauschen konnte, wie Captain George Pendle sehr gut wusste.

"Obwohl es wirklich nicht schicklich ist, dass du mich küsst", stellte Mab fest und faltete ihre feingliedrigen Hände auf ihrem weißen Kleid. "Du weißt, dass wir nicht verlobt sind." "Ich weiß nichts dergleichen, meine liebste Zimperliese. Du bist die einzige Frau, die ich je heiraten möchte. Hast du irgendwelche Einwände? Wenn ja, dann möchte ich sie gerne hören." "Ich bin zwei Jahre älter als du, George." "Ein Mann ist so alt, wie er aussieht, eine Frau, wie sie sich fühlt. Ich bin überzeugt, Miss Arden, du fühlst dich wie neunzehn, also liegt die Ungleichheit eher auf meinen Schultern als auf deinen." "Du siehst nicht alt aus", lachte Mab und ließ ihre Hand in der ihres Geliebten liegen.

"Aber ich fühle mich alt- alt genug, um dich zu heiraten, meine Liebe. Was ist dein nächster Einwand?" "Dein Vater weiß nicht, dass du mich liebst." "Meine Mutter weiß es, Lucy weiß es, und mit zwei Frauen, die ihn überreden, wird mein lieber, gütiger alter Vater mit Freude seine Zustimmung geben." "Ich habe kein Geld." "Meine Liebste, ich auch nicht. Zweimal minus ergibt plus, und dieses Plus musst du vorbringen, wenn ich dich frage, ob ich dem Bischof sagen darf, dass du die Frau eines Soldaten werden willst." "Oh, George!", rief Mab ängstlich, "das ist eine sehr ernste Angelegenheit. Du weißt, wie sehr dein Vater auf Herkunft und Familie bedacht ist. Meine Eltern sind tot. Ich kannte sie nicht, denn mein Vater starb, bevor ich geboren wurde, und meine Mutter folgte ihm ins Grab, als ich ein Jahr alt war. Wenn die Schwester meiner lieben Mutter mich nicht in Obhut genommen und aufgezogen hätte, wäre ich wahrscheinlich in die Kirchengemeinde gekommen, denn - wie Tantchen sagt - meine Eltern waren arme Leute". "Mein armer Liebling, was soll das für mich bedeuten? Hier ist deine Antwort auf all den Unsinn, den du geredet hast", und George drückte mit der sprichwörtlichen Kühnheit eines Soldaten einen zärtlichen Kuss auf das bezaubernde Gesicht, das ihm so nahe war.

"Oh George!", begann die schockierte Mab mindestens zum fünften Mal und war dabei, ihren verwegenen Geliebten wieder zu tadeln, als Miss Whichello, gefolgt vom schwarzen Schatten des Pastors in den Raum eilte. George und Mab sprangen eilfertig auseinander, und beide fragten sich, während sie die gegenüberliegende Kathedrale bewunderten, ob Miss Whichello oder Cargrim das Geräusch dieses gestohlenen Kusses gehört hatten. Anscheinend hatte die liebe, nichts ahnende alte Jenny Wren das nicht, denn sie sprang in ihrer vogelähnlichen Weise auf das Paar zu und nahm Georges Arm.

Kommt, liebe Leute", sagte sie lebhaft, "das Mittagessen ist bereit und ohne Zweifel auch euer Appetit. Mr. Cargrim, bringen Sie meine Nichte herein." Innerhalb von fünf Minuten wurde das Quartett rund um einen kleinen Tisch im kleinen Speisezimmer von Miss Whichello gesetzt. Das Zimmer war mit Eichenmöbeln gefüllt, vom Alter schwarz und wunderbar geschnitzt; die Vorhänge und Teppiche und Polster bestanden aus verblasstem karminroten Rips, und wenn die buntgestreiften Markisen heruntergelassen waren, war das Ganze in eine für das Auge erholsame und für die Haut kühle, schlichte, braune Atmosphäre gehüllt. Der ovale Tisch war mit einer schneeweißen Tischdecke bedeckt, auf dem Silber und Kristall um eine mit tiefroten Rosen gefüllte blau-weiße Nankin-Porzellanschale glänzten. Die Teller aus dünnem Porzellan waren mit weit ausladenden Drachen in Gelb und Grün bemalt, das Essen war trotz des Berichts von Frau Pansey reichhaltig und delikat, und die Weine stammten aus dem Vorrat, den der Vater der Gastgeberin zu einer Zeit angelegt hatte, als die Würdenträger der Kirche wussten, was guter Wein war. Es stimmt, dass neben Miss Whichello eine elegante Messingwaage aufgestellt war, aber sie benutzte sie, um Essensportionen abzuwiegen, die sie für sich selbst als notwendig erachtete, und minderte ihre Gastfreundschaft nicht, indem sie den Appetit ihrer Gäste störte. Das Mahl war verlockend, die Gesellschaft sympathisch, und die beiden jungen Männer unterhielten sich großartig. Miss Whichello war eine Gastgeberin, die man schon allein wegen ihres Kochs kennen sollte.

"Mab, meine Liebe", rief die lebhafte, alte Dame, "ich schäme mich für deinen Appetit. Fühlst du dich für deine Morgenpause nicht besser?" "Viel besser, danke, Tantchen, aber es ist zu heiß, um zu essen." " Versuche etwas Salat, meine Liebe; er ist kühl und grün und ausgezeichnet für das Blut. Wenn es mir nach ginge, sollten die Leute mehr Grünzeug essen als sie es tun." " Wie so viele Nebukadnezars", schlug Cargrim stets biblisch vor.

Nun, einige Grasarten sind essbar, wissen Sie, Mr. Cargrim, obwohl wir nicht auf allen Vieren laufen müssen, um sie zu essen, wie er es tat." "Also müssten viele Leute zu ihrer natürlichen tierischen Wesensart zurückkehren, wenn das in Mode kommt", sagte George lächelnd.

"Ein gewisser großer Dichter bemerkte, dass jeder ein Stück von der Natur eines Tieres hat", bemerkte Cargrim, "besonders Frauen." " Dann ist Mrs. Pansey eine Elster", rief Mab, mit einem schelmischen Blick auf ihre Tante.

"Sie ist eine Elster und ein Fuchs und eine lachende Hyäne, meine Liebe." "Oh, Tantchen, was für eine Dreieinigkeit!" " Ich vermute, Cargrim, ihr schwarz gekleideten Pfarrer seid alle Saatkrähen", sagte George.

"Kein Zweifel, Captain; und ihr Soldaten seid Löwen." " Tantchen ist eine Frau Zaunkönig!" " Und Mab ist ein weißer Pfau", sagte Miss Whichello mit einem Nicken.

" Captain Pendle, beschützen Sie mich", lachte Miss Arden. "Ich lehne es ab, ein Pfau genannt zu werden." "Sie sind ein goldener Paradiesvogel, Miss Arden." "Ah, das ist ein hübsches Kompliment, Captain Pendle. Danke!" Während George lachte, bemühte sich Cargrim, der zoologischen Vergleiche ziemlich müde, das Thema durch eine Anspielung auf das Abenteuer der vorherigen Nacht zu wechseln. " Der Mann, der sie attackierte, war sicher ein Wolf", sagte er entschlossen.

"Wer war der Mann?" fragte Miss Whichello und wog sich selbst sorgfältig etwas Käse ab.

"Irgendein Landstreicher, der in den Kriegen gewesen war", antwortete George leichtfertig, " ein entlassener Soldat, könnte ich mir denken. Zumindest hatte er eine lange, rote Narbe auf seinem verbrecherisch aussehenden Gesicht. Ich sah sie im Mondlicht, als sei er mit dem Kainszeichen gebrandmarkt." "Eine Narbe!", wiederholte Miss Whichello in einem so veränderten Tonfall, dass Cargrim sie anstarrte und sich beeilte, genauer zu erläutern, um so die Bedeutung ihres seltsamen Gesichsausdrucks, wenn möglich, zu erfahren.

"Eine Narbe auf der rechten Wange", sagte er langsam, "vom Ohr zum Mund." "Wie sieht dieser Mann aus?", fragte die alte Dame und stieß ihren Teller mit einer nervösen Geste weg.

"Ein bisschen wie ein Vagabund - schlank, groß und dunkelhäutig, mit pechschwarzen Augen und bösem Gesichtsausdruck. Er spricht wie eine gebildete Person." "Es scheint, dass Sie alles über ihn wissen, Cargrim", sagte Captain Pendle einigermaßen überrascht, während Miss Whichello, das rosige Gesicht blass und erschrocken, still dasaß und das Tischtuch anstarrte.

"Ich bin einige Male in einem Hotel, genannt "The Derby Winner", gewesen", erklärte der Kaplan, "um eine kranke Frau zu besuchen, und dort begegnete ich diesem Gauner verschiedentlich. Er hält sich dort auf, glaube ich!" "Wie ist sein Name?", fragte Miss Whichello heiser.

“Jentham, wurde mir mitgeteilt.” “Jentham! Den Namen kenne ich nicht." Ich vermute, du kennst auch den Mann nicht, Tantchen?" "Nein, meine Liebe", antwortete Miss Whichello mit leiser Stimme. "Ich glaube , dass ich den Mann auch nicht kenne. Ist er noch im "The Derby Winner?" "Ich denke schon, er teilt seine Zeit auf zwischen diesem Hotel und einem Vagabunden-Lager in Southberry Common." "Was macht er hier?" "Meine liebe Dame, ich weiß es wirklich nicht." "Tantchen, man sollte meinen, du würdest den Mann kennen", sagte Mab, erstaunt über die Aufregung ihrer Tante.

"Nein, Mab, tue ich nicht", sagte Miss Whichello vehement; heftiger als die Bemerkung rechtfertigte. "Aber wenn er Leute auf offener Straße angreift, sollte er natürlich eingeschlossen werden. Also, gute Leute", fügte sie mit dem Bemühen um ihre vorige lebhafte Art hinzu, "wenn Ihr fertig seid, werden wir zurück in den Salon gehen." Alle Versuche, die frühere Harmonie der Plauderei wieder herzustellen, schlugen fehl, denn die Unterhaltung ermattete und Miss Whichello war still und verstört. Die jungen Männer verabschiedeten sich kurz, und die alte Dame schien froh, sie los zu sein. Draußen trennten sich George und Cargrim, da keiner wild auf die Gesellschaft des anderen war. Als der Kaplan zum Palast ging, dachte er über das seltsame Verhalten von Miss Whichello nach.

" Sie weiß etwas über Jentham," dachte er. " Ich frage mich, ob sie auch ein Geheimnis hat."
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MISS WHICHELLO’S LUNCHEON-PARTY.
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“I saw you crossing the square, Captain Pendle,” she said, shaking his hand.
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“Oh, I won’t tax your good nature so far,” rejoined Mab, laughing.
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“What is it, aunty?” for the wren was still fluttering and restless.
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“Barren indeed!
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it has five figs on it.
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Really, sitting under its shade one would fancy one was in Palestine.
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Do come, Mr Cargrim,” and Miss Whichello fluttered through the door like an escaping bird.
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“Captain Pendle!” exclaimed Miss Arden, becomingly shocked.
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Cargrim’s a sneaking, time-serving sycophant.
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George Pendle was a tall, slim, and very good-looking young man in every sense of the word.
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But if men had to request favours of this sort, there would not be much kissing in the world.
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Moreover, stolen kisses, like stolen fruit, have a piquant flavour of their own.
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“You know we are not engaged.” “I know nothing of the sort, my dearest prude.
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You are the only woman I ever intend to marry.
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Have you any objections?
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“But I feel old—old enough to marry you, my dear.
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You know how particular your father is about birth and family.
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The repast was tempting, the company congenial, and the two young men enjoyed themselves greatly.
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Miss Whichello was an entertainer worth knowing, if only for her cook.
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“Mab, my dear,” cried the lively old lady, “I am ashamed of your appetite.
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“Captain Pendle, protect me,” laughed Miss Arden.
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“The man who attacked you was certainly a wolf,” he said decisively.
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“Who was the man?” asked Miss Whichello, carefully weighing herself some cheese.
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At least, he had a long red scar on his villainous-looking face.
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“Something like a gipsy—lean, tall and swarthy, with jet-black eyes and an evil expression.
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He stays there, I believe!” “What is his name?” asked Miss Whichello, hoarsely.
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“Jentham, I have been informed.” “Jentham!
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“I don’t suppose I know the man either.
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“No, Mab, I do not,” said Miss Whichello, vehemently; more so than the remark warranted.
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“But if he attacks people on the high road he should certainly be shut up.
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The young men shortly took their leave, and the old lady seemed glad to be rid of them.
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Outside, George and Cargrim separated, as neither was anxious for the other’s company.
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As the chaplain walked to the palace he reflected on the strange conduct of Miss Whichello.
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“She knows something about Jentham,” he thought.
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“I wonder if she has a secret also.”
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lollo1a • 9516  commented on  unit 93  11 months, 1 week ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 77  11 months, 1 week ago
lollo1a • 9516  commented on  unit 50  11 months, 1 week ago
lollo1a • 9516  commented on  unit 52  11 months, 1 week ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 80  11 months, 2 weeks ago
Siri • 7198  commented on  unit 50  11 months, 2 weeks ago
Siri • 7198  commented on  unit 25  11 months, 2 weeks ago
Siri • 7198  commented on  unit 22  11 months, 2 weeks ago
Siri • 7198  commented  11 months, 2 weeks ago

In der Übersetzung bisher:
Mr. Michael Cargrim, bishop's chaplain = "Kaplan des Bischofs", manchmal nur "Kaplan"
Mr. Gabriel Pendle, bishop's son, curate = curate als "Vikar"
by Siri 9 hours ago
For those who are interested in listening to the novel: https://librivox.org/the-bishops-secret-by-fergus-hume/
by francevw 1 week, 4 days ago
„Fellow translators, our mutual goal in collaborative translation is to improve our language skills and to learn from one another. To promote such an environment, please refrain from correcting translations that are already written correctly in English. Where there is an error of either translation, grammar, or punctuation, it is helpful to use the "suggestion" feature to correct it, and when necessary, leave a short comment. In this way the original translator can benefit from the explanation. Replacing words with synonyms or sentences with similar ones is discouraged; this suggests to the translator that his writing is incorrect and can hinder learning. However, at times there may be stylistic changes needed to fit the time period of the piece, to make the story flow better, or to capture an “accent”. In such instances please use the “comments" feature to explain the proposed changes and allow the original translator the opportunity to make the changes himself or herself. Thank you.“
by Siri 2 weeks, 4 days ago
THE BISHOP'S SECRET by FERGUS HUME (1900) https://en.wikisource.org/wiki/The_Bishop%27s_Secret

List of the characters:
1. Miss Daisy Norsham, Belgravian spinster
2. Mrs. Pansey, an archdeacon's widow
3. Mr. George Pendle, Bishop, Dr. Pendle
4. Mrs. Amy Pendle, the bishop's wife, formerly Mrs. Creagth (widow)
5. Mr. George Pendle, bishop's son, officer, in love with Mab Arden
6. Mr. Gabriel Pendle, bishop's son, curate, allegedly chasing Miss Mosk
7. Miss Lucy Pendle, bishop's daughter
8. Sir Harry Brace, engaged to Lucy Pendle
9. Miss Mab Arden, most beautiful girl in Beorminster
10. Miss Whichello, Mab Arden's aunt
11. Mr. Michael Cargrim, bishop's chaplain, also likes Mab Arden
12. Dr. Graham, doctor, atheist, sceptic
13. Mr. William Mosk, the owner of the The Derby Winner pub
14. Mrs Mosk, his wife
15. Miss Bell Mosk, their daughter
16. Mr. Alder, dean, Dr. Alder
17. Miss Tancred, keeps telling the story about her lost purse
18. John, bishop's servant
19. Mr. Jentham, the man with the scar, the bearer of the bad news

Synopsis:
Bishop Pendle is the Church of England bishop in a small fictitious English cathedral town. Several years into his work, he receives a visit from a disreputable-looking visitor. The bishop is much upset. What transpired between them that has so upset the good churchman? And then there is the murder. Fergus Hume was one of the most prolific and most popular of 19th century novelists. "Mr. Hume won a reputation second to none for plot of the stirring, ingenious, misleading, and finally surprising kind, and for working out his plot in vigorous and picturesque English. In "The Bishop's Secret," while there is no falling off in plot and style, there is a welcome and marvelous broadening out as to the cast of characters, representing an unusually wide range of typical men and women. These are not laboriously described by the author, but are made to reveal themselves in action and speech in a way that has, for the reader, all the charm of personal intercourse with living people…."

TABLE OF CONTENTS
PREFACE.
CHAPTER I. 'Enter Mrs Pansey As Chorus'
CHAPTER II. The Bishop Is Wanted
CHAPTER III. The Unforeseen Happens
CHAPTER IV. The Curiosity Of Mr Cargrim
CHAPTER V. The Derby Winner
CHAPTER VI. The Man With The Scar
CHAPTER VII. An Interesting Conversation
CHAPTER VIII. On Saturday Night
CHAPTER IX. An Exciting Adventure
CHAPTER X. Morning Service In The Minster
CHAPTER XI. Miss Whichello's Luncheon-party
CHAPTER XII. Bell Mosk Pays A Visit
CHAPTER XIII. A Stormy Night
CHAPTER XIV. 'Rumour Full Of Tongues'
CHAPTER XV. The Gipsy Ring
CHAPTER XVI. The Zeal Of Inspector Tinkler
CHAPTER XVII. A Clerical Detective
CHAPTER XVIII. The Chaplain On The Warpath
CHAPTER XIX. The Bishop's Request
CHAPTER XX. Mother Jael
CHAPTER XXI. Mrs Pansey's Festival
CHAPTER XXII. Mr Mosk Is Indiscreet
CHAPTER XXIII. In The Library
CHAPTER XXIV. The Bishop Asserts Himself
CHAPTER XXV. Mr Baltic, Missionary
CHAPTER XXVI. The Amazement Of Sir Harry Brace
CHAPTER XXVII. What Mother Jael Knew
CHAPTER XXVIII. The Return Of Gabriel
CHAPTER XXIX. The Confession Of Bishop Pendle
CHAPTER XXX. Blackmail
CHAPTER XXXI. Mr Baltic On The Trail
CHAPTER XXXII. The Initials
CHAPTER XXXIII. Mr Baltic Explains Himself
CHAPTER XXXIV. The Wages Of Sin
CHAPTER XXXV. The Honour Of Gabriel
CHAPTER XXXVI. The Rebellion Of Mrs Pendle
CHAPTER XXXVII. Dea Ex Machinâ
CHAPTER XXXVIII. Exit Mr Cargrim
CHAPTER XXXIX. All's Well That Ends Well
by francevw

by Siri 11 months, 2 weeks ago

MISS WHICHELLO’S LUNCHEON-PARTY.

The little lady trotted briskly across the square, and guided her guests to a quaint old house squeezed into one corner of it. Here she had been born some sixty odd years before; here she had lived her life of spinsterhood, save for an occasional visit to London; and here she hoped to die, although at present she kept Death at a safe distance by hygienic means and dietary treatment. The house was a ‘queer survival of three centuries, with a pattern of black oak beams let into a white-washed front. Its roof shot up into a high gable at an acute angle, and was tiled with red clay squares, mellowed by Time to the hue of rusty iron. A long lattice with diamond panes, and geraniums in flower-pots behind them, extended across the lower storey; two little jutting windows, also of the criss-cross pattern, looked like two eyes in the second storey; and high up in the third, the casement of the attic peered out coyly from under the eaves. At the top of a flight of immaculately white steps there was a squat little door painted green and adorned with a brass knocker burnished to the colour of fine gold. The railings of iron round the area were also coloured green, and the appearance of the whole exterior was as spotless and neat as Miss Whichello herself. It was an ideal house for a dainty old spinster such as she was, and rested in the very shadow of the Bishop Gandolf’s cathedral like the nest of a bright-eyed wren.

“Mab, my dear!” cried the wren herself, as she led the gentlemen into the drawing-room, “I have brought Captain Pendle and Mr Cargrim to luncheon.”

Mab arose out of a deep chair and laid aside the book she was reading. “I saw you crossing the square, Captain Pendle,” she said, shaking his hand. “Mr Cargrim, I am glad to see you.”

“Are you not glad to see me?” whispered George, in low tones.

“Do you need me to tell you so?” was Mab’s reply, with a smile, and that smile answered his question.

“Oh, my dear, such a heavenly sermon!” cried Miss Whichello, fluttering about the room; “it went to my very heart.”

“It could not have gone to a better place,” replied the chaplain, in the gentle voice which George particularly detested. “I am sorry to hear you have suffered from your alarm last night, Miss Arden.”

“My nerves received rather a shock, Mr Cargrim, and I had such a bad headache that I decided to remain at home. I must receive your sermon second-hand from my aunt.”

“Why not first-hand from me?” said Cargrim, insinuatingly, whereupon Captain George pulled his moustache and looked savage.

“Oh, I won’t tax your good nature so far,” rejoined Mab, laughing. “What is it, aunty?” for the wren was still fluttering and restless.

“My dear, you must content yourself with Captain Pendle till luncheon, for I want Mr Cargrim to come into the garden and see my fig tree; real figs grow on it, Mr Cargrim,” said Miss Whichello, solemnly, “the very first figs that have ever ripened in Beorminster.”

“I am glad it is not a barren fig tree,” said Cargrim, introducing a scriptural allusion in his most clerical manner.

“Barren indeed! it has five figs on it. Really, sitting under its shade one would fancy one was in Palestine. Do come, Mr Cargrim,” and Miss Whichello fluttered through the door like an escaping bird.

“With pleasure; the more so, as I know we shall not be missed.”

“Damn!” muttered Captain Pendle, when the door closed on Cargrim’s smile and insinuating looks.

“Captain Pendle!” exclaimed Miss Arden, becomingly shocked.

“Captain Pendle indeed!” said the young man, slipping his arm round Mab; “and why not George?”

“I thought Mr Cargrim might hear.”

“He ought to; like the ‘ass, his ears are long enough.”

“Still, he is anything but an ‘ass—George.”

“If he isn’t an ‘ass he’s a beast,” rejoined Pendle, promptly, “and it comes to much the same thing.”

“Well, you need not swear at him.”

“If I didn’t swear I’d kick him, Mab; and think of the scandal to the Church. Cargrim’s a sneaking, time-serving sycophant. I wonder my father can endure him; I can’t!”

“I don’t like him myself,” confessed Mab, as they seated themselves in the window-seat.

“I should—think—not!” cried Captain George, in so deliberate and disgusted a tone that Mab laughed. Whereat he kissed her and was reproved, so that both betook themselves to argument as to the righteousness or unrighteousness of kissing on a Sunday.

George Pendle was a tall, slim, and very good-looking young man in every sense of the word. He was as fair as Mab was dark, with bright blue eyes and a bronzed skin, against which his smartly-pointed moustache appeared by contrast almost white. With his upright figure, his alert military air, and merry smile, he looked an extremely handsome and desirable lover; and so Mab thought, although she reproved him with orthodox modesty for snatching a kiss unasked. But if men had to request favours of this sort, there would not be much kissing in the world. Moreover, stolen kisses, like stolen fruit, have a piquant flavour of their own.

The quaint old drawing-room, with its low ceiling and twilight atmosphere, was certainly an ideal place for love-making. It was furnished with chairs, and tables, and couches, which had done duty in the days of Miss Whichello’s grandparents; and if the carpet was old, so much the better, for its once brilliant tints had faded into soft hues more restful to the eye. In one corner stood the grandfather of all pianos, with a front of drawn green silk fluted to a central button; beside it a prim canterbury, filled with primly-bound books of yellow-paged music, containing, “The Battle of the Prague,” “The Maiden’s Prayer,” “Cherry Ripe,” and “The Canary Bird’s Quadrilles.” Such tinkling melodies had been the delight of Miss Whichello’s youth, and—as she had a fine finger for the piano (her own observation)—she sometimes tinkled them now on the jingling old piano when old friends came to see her. Also there were Chippendale cupboards with glass doors, filled with a most wonderful collection of old china—older even than their owner; Chinese jars heaped up with dried rose leaves spreading around a perfume of dead summers; bright silken screens from far Japan; foot-stools and fender-stools worked in worsted which tripped up the unwary; and a number of oil-paintings valuable rather for age than beauty. None of your modern flimsy drawing-rooms was Miss Whichello’s, but a dear, delightful, cosy room full of faded splendours and relics of the dead and gone so dearly beloved. From the yellow silk fire-screen swinging on a rosewood pole, to the drowsy old canary chirping feebly in his brass cage at the window, all was old-world and marvellously proper and genteel. Withal, a quiet, perfumed room, delightful to make love in, to the most beautiful woman in the world, as Captain George Pendle knew very well.

“Though it really isn’t proper for you to kiss me,” observed Mab, folding her slender hands on her white gown. “You know we are not engaged.”

“I know nothing of the sort, my dearest prude. You are the only woman I ever intend to marry. Have you any objections? If so, I should like to hear them.”

“I am two years older than you, George.”

“A man is as old as he looks, a woman as she feels. I am quite convinced, Miss Arden, that you feel nineteen years of age, so the disparity rests rather on my shoulders than on yours.”

“You don’t look old,” laughed Mab, letting her hand lie in that of her lover’s.

“But I feel old—old enough to marry you, my dear. What is your next objection?”

“Your father does not know that you love me.”

“My mother does; Lucy does; and with two women to persuade him, my dear, kind old father will gladly consent to the match.”

“I have no money.”

“My dearest, neither have I. Two negatives make an affirmative, and that affirmative is to be uttered by you when I ask if I may tell the bishop that you are willing to become a soldier’s wife.”

“Oh, George!” cried Mab, anxiously, “it is a very serious matter. You know how particular your father is about birth and family. My parents are dead; I never knew them; for my father died before I was born, and my mother followed him to the grave when I was a year old. If my dear mother’s sister had not taken charge of me and brought me up, I should very likely have gone on the parish; for—as aunty says—my parents were paupers.”

“My lovely pauper, what is all this to me? Here is your answer to all the nonsense you have been talking,” and George, with the proverbial boldness of a soldier, laid a fond kiss on the charming face so near to his own.

“Oh, George!” began the scandalised Mab, for the fifth time at least, and was about to reprove her audacious lover again, when Miss Whichello bustled into the room, followed by the black shadow of the parson. George and Mab sprang apart with alacrity, and each wondered, while admiring the cathedral opposite, if Miss Whichello or Cargrim had heard the sound of that stolen kiss. Apparently the dear, unsuspecting old Jenny Wren had not, for she hopped up to the pair in her bird-like fashion, and took George’s arm.

“Come, good people,” she said briskly, “luncheon is ready; and so are your appetites, I’ve no doubt. Mr Cargrim, take in my niece.”

In five minutes the quartette were seated round a small table in Miss Whichello”s small dining-room. The apartment was filled with oak furniture black with age and wondrously carved; the curtains and carpet and cushions were of faded crimson rep, and as the gaily-striped sun-blinds were down, the whole was enwrapped in a sober brown atmosphere restful to the eye and cool to the skin. The oval table was covered with a snow-white cloth, on which sparkled silver and crystal round a Nankin porcelain bowl of blue and white filled with deep red roses. The dinner-plates were of thin china, painted with sprawling dragons in yellow and green; the food, in spite of Mrs Pansey”s report, was plentiful and dainty, and the wines came from the stock laid down by the father of the hostess in the days when dignitaries of the Church knew what good wine was. It is true that a neat pair of brass scales was placed beside Miss Whichello, but she used them to weigh out such portions of food as she judged to be needful for herself, and did not mar her hospitality by interfering with the appetites of her guests. The repast was tempting, the company congenial, and the two young men enjoyed themselves greatly. Miss Whichello was an entertainer worth knowing, if only for her cook.

“Mab, my dear,” cried the lively old lady, “I am ashamed of your appetite. Don’t you feel better for your morning’s rest?”

“Much better, thank you, aunty, but it is too hot to eat.”

“Try some salad, my love; it is cool and green, and excellent for the blood. If I had my way, people should eat more green stuff than they do.”

“Like so many Nebuchadnezzars,” suggested Cargrim, always scriptural.

“Well, some kinds of grass are edible, you know, Mr Cargrim; although we need not go on all fours to eat them as he did.”

“So many people would need to revert to their natural characters of animals if that custom came in,” said George, smiling.

“A certain great poet remarked that everyone had a portion of the nature of some animal,” observed Cargrim, “especially women.”

“Then Mrs Pansey is a magpie,” cried Mab, with an arch look at her aunt.

“She is a magpie, and a fox, and a laughing hyæna, my dear.”

“Oh, aunty, what a trinity!”

“I suppose, Cargrim, all you black-coated parsons are rooks,” said George.

“No doubt, captain; and you soldiers are lions.”

“Aunty is a Jenny Wren!”

“And Mab is a white peacock,” said Miss Whichello, with a nod.

“Captain Pendle, protect me,” laughed Miss Arden. “I decline to be called a peacock.”

“You are a golden bird of paradise, Miss Arden.”

“Ah, that is a pretty compliment, Captain Pendle. Thank you!”

While George laughed, Cargrim, rather tired of these zoological comparisons, strove to change the subject by an allusion to the adventure of the previous night. “The man who attacked you was certainly a wolf,” he said decisively.

“Who was the man?” asked Miss Whichello, carefully weighing herself some cheese.

“Some tramp who had been in the wars,” replied George, carelessly; “a discharged soldier, I daresay. At least, he had a long red scar on his villainous-looking face. I saw it in the moonlight, marking him as with the brand of Cain.”

“A scar!” repeated Miss Whichello, in so altered a tone that Cargrim stared at her, and hastened to explain further, so as to learn, if possible, the meaning of her strange look.

“A scar on the right cheek,” he said slowly, “from the ear to the mouth.”

“What kind of a looking man is he?” asked the old lady, pushing away her plate with a nervous gesture.

“Something like a gipsy—lean, tall and swarthy, with jet-black eyes and an evil expression. He talks like an educated person.”

“You seem to know all about him, Cargrim,” said Captain Pendle, in some surprise, while Miss Whichello, her rosy face pale and scared, sat silently staring at the tablecloth.

“I have several times been to an hotel called The Derby Winner,” explained the chaplain, “to see a sick woman; and there I came across this scamp several times. He stays there, I believe!”

“What is his name?” asked Miss Whichello, hoarsely.

“Jentham, I have been informed.”

“Jentham! I don’t know the name.”

“I don’t suppose you know the man either, aunty?”

“No, my love,” replied Miss Whichello, in a low voice. “I don’t suppose I know the man either. Is he still at The Derby Winner, Mr Cargrim?”

“I believe so; he portions his time between that hotel and a gipsy camp on Southberry Common.”

“What is he doing here?”

“Really, my dear lady, I do not know.”

“Aunty, one would think you knew the man,” said Mab, amazed at her aunt’s emotion.

“No, Mab, I do not,” said Miss Whichello, vehemently; more so than the remark warranted. “But if he attacks people on the high road he should certainly be shut up. Well, good people,” she added, with an attempt at her former lively manner, “if you are finished we will return to the drawing-room.”

All attempts to restore the earlier harmony of the visit failed, for the conversation languished and Miss Whichello was silent and distraught. The young men shortly took their leave, and the old lady seemed glad to be rid of them. Outside, George and Cargrim separated, as neither was anxious for the other’s company. As the chaplain walked to the palace he reflected on the strange conduct of Miss Whichello.

“She knows something about Jentham,” he thought. “I wonder if she has a secret also.”