en-de  The Dutch city that’s more like Dubai Medium
Die niederländische Stadt, die eher wie Dubai ist.

Von Bert Archer, BBC Travel, 20. Dezember 2017. http://www.bbc.com/travel/story/20171219-the-dutch-city-thats-more-like-dubai?ocid=ww.social.link.email (der Link hat gute Fotos für den Artikel).

Man sollte in Rotterdam immer mit dem Zug ankommen. Auf diese Weise kannst Du Dich nach dem Verlassen des Bahnhofs umdrehen, wie ich letzten Monat, deine Tasche abstellen und zurückschauen auf eins der erfreulichsten Gebäude der Welt Es ist der am überschwänglichsten konzipierte Verkehrsknotenpunkt seit dem TWA Flight Center von Architekt Eero Saarinen am Idlewild Airport (später in JFK umbenannt). Der Bahnhof von Rotterdam ignoriert die Schwerkraft und erhebt sich wie ein Ballett-Sprung in Stahl, Glas und Holz

Dies ist die architektonische Testküche Europas.

In jeder anderen Stadt wäre es eine Hauptattraktion, wahrscheinlich eine Anomalie, wie Bilbaos Guggenheim oder Torontos Rathaus. Aber in Rotterdam, passt es genau hin. Dies ist eine Stadt wilder Experimente, die architektonische Testküche Europas, ein Nachkriegs-Dubai oder -Doha nur besser gemacht. Statt von einer einzigen Generation wohlhabender Leute hingeklotzt worden zu sein, die nach weltweiter Reputation suchen, hat sich Rotterdam, als Antwort auf die sich verändernden Bedürfnisse seiner Bürger und der Zeiten, in denen sie gelebt haben, über ein Dreivierteljahrhundert weiterentwickelt. In dieser Stadt lässt es sich wohnen, zu Fuß gehen und Radfahren. Aber wie bei diesen Fertig-Städten der Golfstaaten ist es gelungen, an jeder Ecke zu beeindrucken, nicht mit zwei oder drei herausragenden Gebäuden - einer Transamerica-Pyramide hier, einer Walt Disney Concert Hall da - sondern mit Dutzenden.

Aber es war nicht immer so.

Am 14. Mai 1940 um 13.28 Uhr war auf den Straßen der holländischen Stadt, ein düsteres Bienen-Summen zu hören, das aus dem Osten kam. Es war ein Geräusch, vor dem sie sich fürchteten. Innerhalb einer Minute, war der Schwarm direkt über Amsterdams Zwillingsschwester mit seinen eigenen Kanälen und antiken schmalen Holz- und Ziegelhäusern. Rotterdam war der industrielle Motor der Niederlande und der größte Hafen der Welt.

Fünfzehn Minuten später drehten die Flugzeuge um und ließen die Stadt in Flammen zurück, die sechs Tage lang brannten bis nichts mehr zum Verbrennen da war: 250 Hektar, 25.000 Wohnhäuser, 11.000 Gewerbe-Gebäude in Asche. Rotterdam war verschwunden.

Fast verschwunden. Die Feuer waren noch nicht einmal aus, als sich die Beamten der Stadt am 18. Mai trafen, um zu beschließen, was als nächstes zu tun wäre. Obwohl die Wände größtenteils zusammengebrochen waren, gab es mehr als genug, wieder aufzubauen. Es war die logische Entscheidung. Es war eine Entscheidung, die Coventry, Warschau und eine Menge deutscher Städte in den kommenden Jahren treffen würden, Humpty Dumpty Stück für historisch genaues Stück wieder zusammenzufügen, bis ein Nachkriegsbesucher, der durch die mittelalterlichen engen Gassen ging, es vielleicht nie erfahren würde.

Obwohl es dort einige Debatten und einige leidenschaftliche Appelle gegeben haben muss, diese Stadt des 14. Jahrhunderts zu etwas wiederherzustellen, dass einen gewissen Komfort und Stabilität für Generationen von Familien bereitstellen würde, war die Entscheidung dieses Treffens, alles nieder zu reißen und neu zu beginnen. Der Architekt der Stadt, Willem Witteveen, begann sofort einen Plan zu erarbeiten. Es würde neu sein, aber monumental und großartig.

Dann passierte etwas sogar noch bemerkenswerteres. Im Jahr 1944, als die Stadt noch unter deutscher Besatzung war, aber mit einem Ende in Sicht, berief der Industrielle Cees van der Leeuw ein weiteres, diesmal relative geheimes Treffen ein, in der Teestube, wie ein Kopfputz auf seine Van Nelle Kaffee-, Tee- und Tabakfabrik aufgesetzt. Die Fabrik war das erste architektonisch Meisterstück der Stadt (Le Corbusier nannte es 'das schönste Schauspiel der Moderne') und es war weit genug vom Zentrum entfernt, um vom Krieg unberührt zu bleiben. Es gab eine Chance, sagte van der Leeuw.

"Diese Industrie-Kapitäne dachten, es wäre besser, flexibler zu sein als Witteveen", erklärte die Rotterdamer Architekturhistorikerin Michelle Provost und wies darauf hin, dass diese betriebsbedingte Modernisierung bereits vor dem Krieg in der Stadt begonnen habe, mit Gebäuden wie dem Café Unie (zerstört und seit dem wiederaufgebaut). "Sein Plan wurde als zu regide empfunden." Witteveen dachte nicht groß genug oder modern genug für die Geschäftsleute oder die deutschen Besatzer, denen die Idee eines unbeschriebenen Blattes gefiel, um eine neue, vom Reich inspirierte Stadt zu bauen (die niemals aus dem Boden kam).

Van der Leeuw überzeugte die Stadt davon, Witteveen zu feuern und seinen Assistenten, Cornelis van Traa einzustellen, um etwas insgesamt radikaleres zu machen. "Van Traa führte eine frei fließende Stadt von Objekten ein", sagte Provoost.

Dies war der Moment, in dem das neue Rotterdam geboren wurde - die architektonisch seriöseste, intensivste, verspielteste und jubilierendste Stadt der Welt.

Wenn Sie den Bahnhof von Rotterdam genug bestaunt haben, springen Sie auf eine der Straßenbahnen zur Blaak Station, um einen vollständigen Eindruck von der Stadt zu bekommen. Wenn man unter dem aufgehängten Pfauenschwanz-Vordach der U-Bahn-Station herauskommt, sieht man zwei Meisterwerke der Architektur des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Auf der rechten Seite sind Piet Bloms Kubuswoningen (1980-84), 39 Kubushäuser, jedes balanciert auf seinem Scheitelpunkt auf seinem eigenen Stamm, und so schaffen sie etwas, das wie ein Betonwald aussieht. Auf der linken Seite befindet sich die Markthal [Markthalle] (MVRDV, 2014), ein massiver, hufeisenförmiger Markt mit in die Seiten eingebauten Appartements und Eigentumswohnungen. Drinnen gibt es einen Mix aus Sachen zum Kaufen und Sachen zum Essen (so viel Stroopwaffel). Abgesehen davon, dass es eine Ikone ist, die Form ist einfach, aber absolut einzigartig, ist es die logische Entwicklung des Stadtmarktplatzes, wo Menschen sich treffen, essen und wohnen können.

Rotterdam ist die architektonisch seriöseste, intensivste, verspielteste und jubilierendste Stadt der Welt.

Aber was das beste an Rotterdam ist, sieht man zwischen den Prachtstücken. Dreht man um, zurück zur Straßenbahnhaltestelle, so sieht man Blaak 8 (Gruppe A Architekten, 2012). Es ist nur ein Bürogebäude. Es müsste wirklich nicht so cool sein, wie es ist, aber schauen Sie auf die trapezförmigen Fenster, seine Form wechselt alle paar Stockwerke. Und drüben auf Ihrer rechten Seite hat ein weiteres Bürogebäude, Blaak 31, ein italienisches Restaurant im Erdgeschoss, bevor es ohne besonderen Grund in Stufen von jeweils drei Stockwerken hoch geht. Die Steuerberatungsfirma, die viel davon besetzt, hat gerade angekündigt, dass sie ein neues Hauptquartier in Form einer Sanduhr baut; noch einmal, nur so.

Wenn ich reise, wähle ich normalerweise die Hotels nach Standort, Geschichte oder Ausstattung aus. In Rotterdam suche ich sie nach der Architektur aus. Bei meiner ersten Reise vor ein paar Jahren wohnte ich im Citizen M, Teil einer europäischen Hotel-Kette von großer Aufmachung und geringer Ausstattung; dieses, niedrig und flach, sah aus wie etwas zwischen einem Lagerhaus, einer Grundschule der 1970er Jahre und einer Mies-Ottomane. Diesmal blieb ich die erste Nacht im Mariott im Millenium Tower (WZMH, 2000), einer späten Zustimmung zur Postmoderne neben dem Rotterdamer Bahnhof. Die zweite Nacht war ich in der neuesten Unterkunft der Stadt, einem Ein-Zimmer-Hotel namens Wikkelboat. Dieses schwimmende Zimmer, festgemacht in einem Jachthafen, besteht aus 24 Lagen Wellpappe, komplett mit Deck und Grill. Es schaukelt unter dem Red Apple (KCAP, 2009), einem freitragenden Mehrzweck-Komplex aus eloxiertem Aluminium, das im Laufe der Zeit von selbst rot wird.

Rotterdam liebt seine Gebäude, wie Santa Monica seine Strände liebt. Der beste Café-Platz in der Stadt, das Erdgeschoss eines Bauhaus-Ziegel-Gebäudes der Nachkriegszeit mit einer prächtigen Ecklinie, heißt Dudok, benannt nach seinem Architekten. Hugh, Bar und Nachtclub des sehr Modernist Hilton (1962), ist nach Hugh Maaskant benannt, dem ersten Nachkriegsarchitekten der Stadt (der auch den Euromast gebaut hat, den großen Turm der Stadt).

Rotterdam ist wie Disneyland für Architektur-Liebhaber. Aber es könnte für den Rest von uns sogar noch mehr Spaß machen, die wir normalerweise nicht darauf achten, in welchen Gebäuden wir arbeiten, spielen und wohnen, und die wir nach Hause gehen und uns fragen, warum unsere Städte nicht ein bisschen mehr wie Rotterdam sein können.
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The Dutch city that’s more like Dubai.
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You should always arrive in Rotterdam by train.
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Rotterdam Station soars, ignoring gravity, a balletic leap captured in steel, glass and wood.
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This is the architectural test kitchen of Europe.
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But in Rotterdam, it fits right in.
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It’s a liveable, walkable, bikeable city.
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But it wasn’t always this way.
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It was a sound they’d been dreading.
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Rotterdam was the industrial engine of the Netherlands and the world’s biggest port.
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Rotterdam was gone.
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Nearly gone.
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Though the walls had mostly collapsed, there was more than enough to rebuild.
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It was the logical choice.
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The city architect, Willem Witteveen, immediately started working on a plan.
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It would be new, but monumental and grand.
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Then something even more remarkable happened.
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There was an opportunity, van der Leeuw said.
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“Van Traa introduced a free-flowing city of objects,” Provoost said.
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Inside is a mix of things to buy and things to eat (so much stroopwaffel).
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Rotterdam is the most architecturally serious, intense, playful, jubilant city in the world.
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But what’s best about Rotterdam is what you see between the showpieces.
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Turn back around towards the tram stop and you’ll see Blaak 8 (Group A architects, 2012).
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It’s just an office building.
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Usually when I travel, I pick hotels based on location, history or amenities.
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In Rotterdam, I pick them for the architecture.
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My second night was in the city’s newest accommodation, a one-room hotel called the Wikkelboat.
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Rotterdam loves its buildings like Santa Monica loves its beaches.
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Rotterdam is like Disneyland for architecture geeks.
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The Dutch city that’s more like Dubai.

By Bert Archer, BBC Travel, 20 December 2017.

http://www.bbc.com/travel/story/20171219-the-dutch-city-thats-more-like-dubai?ocid=ww.social.link.email (the link has good photos for the article).

You should always arrive in Rotterdam by train. That way, as you leave the station, you can turn around, as I did last month, put your bag down and look back at one of the most joyful buildings in the world. It’s the most exuberantly designed transportation hub since architect Eero Saarinen’s TWA Flight Center at Idlewild Airport (later renamed JFK). Rotterdam Station soars, ignoring gravity, a balletic leap captured in steel, glass and wood.

This is the architectural test kitchen of Europe.

In any other city it would be a centrepiece, probably an anomaly, like Bilbao’s Guggenheim or Toronto’s City Hall. But in Rotterdam, it fits right in. This is a city of wild experimentation, the architectural test kitchen of Europe, a post-war Dubai or Doha, but done better. Instead of being thrown up by a single generation of wealthy people looking to make a global reputation, Rotterdam has evolved over three quarters of a century in response to the developing needs of its people and the times they have lived in. It’s a liveable, walkable, bikeable city. But it’s managed, like those Gulf state insta-cities, to impress at every turn, not with two or three standout buildings – a Transamerica Pyramid here, a Walt Disney Concert Hall there ­– but dozens.

But it wasn’t always this way.

At 1:28pm on 14 May 1940, a sinister apian buzz could be heard on the streets of the Dutch city, coming from the east. It was a sound they’d been dreading. Within a minute, the swarm was directly over Amsterdam’s twin sister with its own canals and ancient skinny timber and brick houses. Rotterdam was the industrial engine of the Netherlands and the world’s biggest port.

Fifteen minutes later, the planes turned back, leaving the city in flames that burnt for six days until there was nothing left to burn: 250 hectares, 25,000 homes, 11,000 commercial buildings in ashes. Rotterdam was gone.

Nearly gone. The fires weren’t even out by the time city officials met on 18 May to decide what to do next. Though the walls had mostly collapsed, there was more than enough to rebuild. It was the logical choice. It was a choice that Coventry, Warsaw and scores of German towns and cities would make over the coming years, putting Humpty Dumpty together again, piece by historically accurate piece, until a post-war visitor walking through the medievally narrow streets might never know.

Though there must have been some debate and some impassioned pleas to restore this 14th-Century city to something that could provide some sense of comfort and stability to generations of families, the decision that came out of that meeting was to bulldoze it all and start again. The city architect, Willem Witteveen, immediately started working on a plan. It would be new, but monumental and grand.

Then something even more remarkable happened. In 1944, when the city was still under German occupation but with an end in sight, industrialist Cees van der Leeuw called another meeting, this time in relative secret, in the tea room perched like a fascinator on top of his Van Nelle coffee, tea and tobacco factory. The factory was the city’s first modern architectural masterpiece (Le Corbusier called it ‘the most beautiful spectacle of the modern age’) and it was far enough from the centre to have been untouched by the war. There was an opportunity, van der Leeuw said.

“These captains of industry thought it was better to have more flexibility than Witteveen,” explained Rotterdam architectural historian Michelle Provoost, pointing out that this business-led modernisation had started in the city even before the war, with buildings like Café Unie (destroyed and since rebuilt). “His plan was seen as too strict.” Witteveen wasn’t thinking big enough or modern enough for the businessmen or the German occupiers, who liked the idea of a blank slate to build a new, Reich-inspired city (which never got off the ground).

Van der Leeuw convinced the city to fire Witteveen and hire his assistant, Cornelis van Traa, to do something altogether more radical. “Van Traa introduced a free-flowing city of objects,” Provoost said.

This was the moment the new Rotterdam – the most architecturally serious, intense, playful, jubilant city in the world – was born.

When you’re done gazing at Rotterdam Station, hop on one of the trams to Blaak station to get the full impact of the city. Walking out from under the subway station’s suspended peacock tail awning, you’ll see two masterpieces of late 20th- and early 21th-Century architecture. On your right are Piet Blom’s Kubuswoningen (1980-84), 39 cube houses, each balancing on its vertex atop its own stem, making for something that looks like a concrete forest. To the left is the Markthal (MVRDV, 2014), a massive horseshoe-shaped market with apartments and condominiums built into the sides. Inside is a mix of things to buy and things to eat (so much stroopwaffel). In addition to being iconic – the shape is simple but utterly unique – it is the logical evolution of the city marketplace where people can meet, eat and live.

Rotterdam is the most architecturally serious, intense, playful, jubilant city in the world.

But what’s best about Rotterdam is what you see between the showpieces. Turn back around towards the tram stop and you’ll see Blaak 8 (Group A architects, 2012). It’s just an office building. It really doesn’t need to be as cool as it is, but look at its trapezoidal windows, its shape shifting every few floors. And over to your right, another office building, Blaak 31, has an Italian restaurant on the ground floor before it rises in three storey-high steps for no particular reason. The tax company that occupies much of it just announced that they’re building new headquarters in the shape of an hourglass; once again, just because.

Usually when I travel, I pick hotels based on location, history or amenities. In Rotterdam, I pick them for the architecture. For my first trip a couple of years ago, I stayed at Citizen M, part of a European chain of high-design, low-amenity hotels, this one low and flat, looking like something between a warehouse, a 1970s elementary school and a Mies ottoman. This time I stayed my first night in the Marriott in the Millennium Tower (WZMH, 2000), a late nod to postmodernism next to Rotterdam Station. My second night was in the city’s newest accommodation, a one-room hotel called the Wikkelboat. This floating room, moored in a marina, is made of 24 layers of wrapped cardboard, complete with deck and barbeque. It bobs under the Red Apple (KCAP, 2009), a cantilevered multi-use complex made with anodised aluminium that reddens naturally over time.

Rotterdam loves its buildings like Santa Monica loves its beaches. The best cafe space in town, the bottom floor of a post-war Bauhaus brick building with a glorious corner curve, is called the Dudok, named for its architect. Hugh, the bar and nightclub at the high-Modernist Hilton (1962), is named for Hugh Maaskant, the city’s premier post-war architect (who also did the Euromast, the city’s big tower).

Rotterdam is like Disneyland for architecture geeks. But it may be even more fun for the rest of us, who don’t usually pay attention to the buildings we work, play and live in, and who’ll go home and wonder why our cities can’t be a little more like Rotterdam.