en-de  A LODGING FOR THE NIGHT - III Medium
Eine Unterkunft für die Nacht III - von Robert Louis Stevenson (1877) - Sein Gastgeber hatte einen Teller mit Fleisch in einer Hand und einen Krug mit Wein in der anderen.

Er setzte den Teller auf dem Tisch ab und bedeutete Villon, seinen Stuhl heranzuziehen; er ging zum Sideboard und brachte zwei Pokale zurück, die er füllte.


"Ich trinke auf Ihr besseres Schicksal", sagte er ernst und berührte Villons Becher mit seinem eigenen.


"Auf unsere bessere Bekanntschaft," sagte der kühner werdende Dichter.

Ein einfacher Mann des Volkes wäre von der Höflichkeit des alten Lehnsherrn beeindruckt gewesen, aber Villon war in dieser Angelegenheit abgebrüht; er hatte schon vorher bei großen Herren für Fröhlichkeit gesorgt und empfand sie als schwarze Schurken wie sich selbst.

Und so widmete er sich mit einer gefräßigen Begeisterung den Delikatessen, während sich der alte Mann zurücklehnte und ihn unentwegt und neugierig beobachtete.


"Sie haben Blut an ihrer Schulter, mein Bester", sagte er.


Montigny muss seine feuchte rechte Hand auf ihn gelegt haben, als er das Haus verließ. Er verfluchte Montigny in seinem Innersten.


„Es war kein von mir Vergossenes“, stammelte er.


"Das hatte ich auch nicht vermutet", antwortete sein Gastgeber leise.

„Eine Prügelei?“


"Nun, so etwas in dieser Art", räumte Villon mit einem Zittern ein.


"Vielleicht wurde irgendein Mann ermordet?“


"Oh nein, nicht ermordet", sagte der Poet, mehr und mehr verwirrt.

"Es war alles ein faires Spiel- getötet durch einen Unfall. Ich hatte nichts damit zu tun - Gott möge mich erschlagen!" fügte er heftig hinzu.


"Ein Schurke weniger, würde ich sagen", bemerkte der Herr des Hauses.


" Sie können es wagen, das zu sagen", stimmte Villon zu, unendlich erleichtert.

"Ein Schurke, so groß wie es einen zwischen hier und Jerusalem gibt.

Er hat einen Abgang gemacht wie ein Lamm.

Aber es war eine scheußliche Sache, sich das anzusehen.

Bestimmt haben Sie zu Ihrer Zeit auch tote Männer gesehen haben, mein Herr?", fügte er hinzu und warf einen Blick auf die Rüstung.


"Viele", sagte der alte Mann.

"Ich bin in die Kriege gezogen, wie Sie sich vorstellen können."


Villon legte Messer und Gabel nieder, die er gerade wieder aufgenommen hatte.


"War einer von ihnen kahl?" fragte er.


"Oh ja, und mit weißem Haar wie meins."


"Ich glaube nicht, dass mich das Weiß so sehr stören würde", sagte Villon.

"Seines war rot." Und dann kam sein Zittern und seine Neigung zum Lachen wieder, die er mit einem großen Schluck Wein ertränkte.

"Ich bin ein wenig verwirrt, wenn ich daran denke", fuhr er fort.

"Ich kannte ihn - verdammt! Und dann gibt die Kälte einem Mann Fantasien - oder die Fantasien geben einem Mann Kälte, ich weiß nicht, wie herum."


"Haben Sie etwas Geld?" fragte der alte Mann.


"Ich habe einen Weißen", erwiderte der Dichter lachend.

"Ich habe ihn aus dem Strumpf eines toten Weibsstücks in einer Veranda.

Sie war so tot wie Cäsar, arme Hure, und so kalt wie eine Kirche und Stückchen von Schleifen steckten in ihrem Haar.

Dies ist ein harter Winter für Wölfe und Huren und arme Schurken wie mich."


"Ich", sagte der alte Mann, "bin Enguerrand de la Feuillee, Herr von Brisetout, Bailie von Patatrac.

Wer und was mögen Sie sein?"


Villon stand auf und machte eine angemessene Verbeugung.

"Ich heiße Francis Villon", sagte er, "ein armer Meister der Künste dieser Universität.

Ich kann etwas Latein und eine Menge Laster.

Ich kann Chansons schreiben, Balladen, Lais, Virelais und Rondelle machen, und ich mag Wein sehr.

"Ich wurde in einer Dachkammer geboren und es ist nicht unwahrscheinlich, dass ich am Galgen sterben werde."

Ich darf hinzufügen, dass ich von dieser Nacht an der sehr unterwürfige Diener Eurer Lordschaft bin, zu Befehl."


"Nicht mein Diener", sagte der Ritter.

"Mein Gast für heute Abend und nicht mehr."


"Ein sehr dankbarer Gast", sagte Villon höflich und er trank pantomimisch seinem Gastgeber zu.


"Sie sind schlau", begann der alte Mann und tippte sich auf die Stirn, "sehr klug, Sie sind gelehrt, Sie sind Beamter, und doch nehmen Sie ein kleines Stück Geld von einer toten Frau auf der Straße. Ist das nicht eine Art Diebstahl?"


"Es ist eine Art von Diebstahl, die viel in den Kriegen praktiziert wird, mein Herr."


"Die Kriege sind das Feld der Ehre", erwiderte der alte Mann stolz.

"Dort spielt ein Mann die Rolle seines Lebens; er kämpft im Namen seines Herrn des Königs, seines Herrn Gottes und all seiner Herrschaften der Heiligen und Engel."


"Gesetzt den Fall, dass ich wirklich ein Dieb wäre", sagte Villon, "sollte ich nicht auch um mein Leben spielen, und das gegen große Schwierigkeiten?".


"Für Gewinn, aber nicht für Ehre".


„Gewinn?“ wiederholte Villon mit einem Achselzucken.

„Gewinn!

Der arme Schlucker will zu Abend essen und nimmt es sich.

So macht es der Soldat in einem Feldzug.

Warum, was sind das alles für Beschlagnahmen, von denen wir so viel hören?

Wenn sie für diejenigen, die sie nehmen, kein Gewinn sind, sind sie für die anderen Verlust genug.

Die Soldaten trinken bei einem gutem Feuer, während der Bürger an seinen Fingernägeln nagt, um ihnen Wein und Holz zu kaufen.

Ich habe eine ganze Menge Pflüger im Land an Bäumen schaukeln gesehen; ja, ich habe dreißig an einer Ulme gesehen und sie machten eine sehr schlechte Figur; und als ich jemanden fragte, warum die alle gehängt wurden, wurde mir gesagt, weil sie nicht genug Kronen zusammenkratzen konnten, um die Soldaten zufrieden zu stellen."


"Diese Dinge sind eine Notwendigkeit des Krieges, die die Niedriggeborenen mit Loyalität durchstehen müssen.

Es ist wahr, dass einige Hauptmänner es zu stark vorantreiben; es gibt Launen in jedem Rang, die nicht leicht durch Mitleid bewegt werden können; und tatsächlich ziehen viele in den Krieg, die nicht besser sind als Räuber."


"Sie sehen", sagte der Dichter, "Sie können den Soldaten nicht vom Räuber trennen; und was ist ein Dieb anderes, als ein einzelner Räuber mit umsichtigen Manieren.

Ich stehle ein paar Hammelkoteletts, ohne den Schlaf der Leute zu stören; der Bauer murrt ein bisschen, aber schlürft trotzdem mustergültig auf, was bleibt.

Sie kommen daher und hauen mächtig auf die Pauke, nehmen das ganze Schaf und obendrein schlagen Sie den Bauern zum Erbarmen.

Ich habe keine Pauke; ich bin nur Tom, Dick oder Harry; ich bin ein Schurke und ein Hund, und Aufhängen ist zu gut für mich - von ganzem Herzen; aber fragen Sie nur den Bauern, wen von uns er vorzieht, finden Sie nur heraus, wen von uns er verflucht, wenn er in kalten Nächten wach liegt."


"Schauen Sie uns beide an", sagte seine Lordschaft.

"Ich bin alt, stark und geehrt.

Wenn ich morgen aus meinem Haus gewiesen würde, wären Hunderte stolz darauf, mir Obdach zu gewähren.

Arme Leute würden rausgehen und die Nacht mit ihren Kindern auf der Straße verbringen, wenn ich nur andeutete, dass ich allein sein wollte.

Und ich finde Sie, einen umherwandernden Obdachlosen, der toten Frauen am Wegesrand Viertelpennys wegnimmt!

Ich fürchte nichts und niemanden; ich habe Sie zittern gesehen und bei einem Wort die Fassung verlieren.

Ich erwarte Gottes Vorladung zufrieden in meinem eigenen Haus oder, wenn es dem König gefällt, mich wieder herauszurufen, auf dem Schlachtfeld.

Sie suchen den Galgen; ein rauher, schneller Tod, ohne Hoffnung und Ehre.

Gibt es keinen Unterschied zwischen diesen beiden?"


"Wie von hier bis zum Mond", gab Villon nach.

"Aber, wenn ich als Lord of Brisetout geboren worden wäre und Sie wären der arme Gelehrte Francis gewesen, wäre der Unterschied irgendwie kleiner gewesen?

Hätte ich dann nicht meine Knie an dieser Kohlenpfanne gewärmt und hätten Sie nicht nach den Viertelpennys im Schnee herumgetastet?

Hätte nicht ich der Soldat sein sollen und Sie der Dieb?"


„Ein Dieb?“ rief der alte Mann.

„Ich ein Dieb!

Wenn Sie Ihre Worte verstehen würden, würden Sie sie bereuen.“


Villon streckte seine Hände aus mit einer Geste von Unverschämtheit ohnegleichen.

"Wenn Eure Lordschaft mir die Ehre erwiesen hätten, meinem Argument zu folgen!" , sagte er.


"Ich erweise Ihnen zu viel Ehre dadurch, dass ich mich Ihrer Anwesenheit aussetze", sagte der Ritter.

"Lernen Sie, Ihre Zunge zu zügeln, wenn Sie mit alten ehrbaren Männern sprechen, oder jemand der ungestümer ist als ich, könnte Sie in einer schärferen Art zurechtweisen." Und er stand auf und schritt den unteren Teil der Wohnung ab, im Kampf mit Wut und Antipathie.

Verstohlen füllte Villon seine Tasse wieder auf und setzte sich bequemer in den Sessel, schlug seine Beine übereinander und stützte seinen Kopf auf eine Hand und den Ellbogen gegen die Stuhllehne.

Er war jetzt satt und warm und er war in keiner Weise von seinem Gastgeber eingeschüchtert, weil er ihn so gerecht beurteilt hatte, wie es zwischen zwei so verschiedenen Charakteren möglich war.

Die Nacht war weitgehend verbracht, und das auf eine sehr bequeme Art und Weise, und er fühlte sich einer sicheren Abreise am Morgen moralisch gewiss.


"Sagen Sie mir eins," sagte der alte Mann und unterbrach seinen Spaziergang.

"Sind Sie wirklich ein Dieb?"


"Ich beanspruche die heiligen Rechte der Gastfreundschaft," erwiderte der Dichter.

" Mein Herr, ich bin es."


"Sie sind sehr jung," fuhr der Ritter fort.


"Ich hätte niemals so alt werden können", erwiderte Villon, "wenn ich mir mit diesen zehn Talenten nicht selbst geholfen hätte" und zeigte seine Finger vor.

Sie waren meine sorgenden Mütter und meine sorgenden Väter."


"Sie können noch bereuen und sich ändern".


"Ich bereue täglich", sagte der Dichter.

"Es gibt nur wenige Menschen, die mehr zur Reue neigen als der arme Francis.

Was die Veränderung angeht, lasst jemanden meine Lebensumstände ändern.

Ein Mensch muss weiter essen, wenn es nur dazu dienen würde, dass er weiterhin Buße tun kann".


"Die Veränderung muss im Herzen beginnen", erwiderte der alte Mann feierlich.


"Mein lieber Herr", antwortete Villon," könnten Sie sich wirklich vorstellen, dass ich zum Vergnügen stehle?

Ich hasse das Stehlen, genau wie jede andere Arbeit oder Gefahr.

Meine Zähne klappern, wenn ich einen Galgen sehe.

Aber ich muss essen, ich muss trinken, ich muss mich irgendwie in die Gesellschaft mischen.

Was zum Teufel! Der Mensch ist kein Einzelgänger - cui Deus foeminam tradit.

Machen Sie mich zum Haushofmeister des Königs, machen Sie mich zum Abt von St. Denis, machen Sie mich zum Bailie des Patatrac, und dann werde ich mich in der Tat verändern.

Aber solange Sie mich den armen Gelehrten Francis Villon sein lassen, ohne einen Viertelpenny, bleibe ich selbstverständlich der Gleiche.


"Die Gnade Gottes ist allmächtig."


"Ich wäre ein Ketzer, dies in Frage zu stellen", sagte Francis.

"Sie hat Sie zum Gebieter von Brisetout und zum Magistrat des Patatrac gemacht; sie hat mir nichts anderes gegeben als den schnellen Verstand unter meinem Hut und diese zehn Finger an meinen Händen.

Darf ich mir einen Wein nehmen?

Ich danke Ihnen respektvoll.

Durch Gottes Gnade haben Sie einen außergewöhnlich guten Jahrgang".


Der Herr von Brisetout ging hin und her mit den Händen auf dem Rücken.

Vielleicht war ihm die Parallele zwischen Dieben und Soldaten noch nicht ganz klar; vielleicht hatte Villon ihn durch irgendeinen Querfaden der Sympathie interessiert; vielleicht war sein Verstand durch so viel ungewohntes Denken verwirrt; aber was auch immer der Grund sein mochte, er sehnte sich irgendwie danach, den jungen Mann zu einer besseren Denkweise zu bekehren, und konnte sich nicht entschließen, ihn wieder auf die Straße zu treiben.


"Da ist mehr, als ich verstehen kann", sagte er in aller Ausführlichkeit.

"Ihr Mund ist voll von Feinheiten, und der Teufel hat Sie sehr weit in die Irre geführt, aber der Teufel ist nur ein sehr schwacher Geist vor Gottes Wahrheit, und alle seine Feinheiten verschwinden bei einem Wort der wahren Ehre, wie Dunkelheit am Morgen.

Hören Sie mir noch einmal zu.

Ich habe vor langer Zeit gelernt, dass ein Gentleman ritterlich und voller Liebe zu Gott und dem König und seiner Dame leben sollte; und obwohl ich viele seltsame Dinge habe tun sehen, war ich doch immer bestrebt, meine Wege nach dieser Regel zu befehlen.

Es steht nicht nur in allen edlen Geschichten geschrieben, sondern in jedermanns Herz, wenn er es sorgsam liest.

Sie sprechen von Essen und Wein und ich weiß sehr gut, dass Hunger auszuhalten hart ist, aber Sie sprechen nicht von anderen Wünschen, Sie sagen nichts von Ehre, von Vertrauen in Gott und andere Menschen, von Höflichkeit, von Liebe ohne Vorhalt.

Es mag sein, dass ich nicht sehr weise bin - und doch denke ich, dass ich es bin - aber Sie scheinen mir wie einer, der seinen Weg verloren hat und im Leben einen großen Fehler gemacht hat.

Sie kümmern sich um die kleinen Wünsche, und Sie haben die großen und einzig echten völlig vergessen, wie ein Mann, der am Jüngsten Tag Zahnschmerzen behandeln würde.

Denn solche Dinge wie Ehre und Liebe und Glaube sind nicht nur edler als Essen und Trinken, sondern tatsächlich denke ich, dass wir sie mehr wünschen und stärker unter ihrer Abwesenheit leiden.

Ich spreche zu Ihnen, weil ich glaube, dass Sie mich am ehesten verstehen werden.

Ignorieren Sie nicht einen anderen Hunger in Ihrem Herzen, der die Freude Ihres Lebens verdirbt und Sie ständig elend hält, während Sie sorgfältig Ihren Bauch füllen?"


Villon wurde durch diese ganze Predigt spürbar verärgert.

" Sie denken, ich habe kein Ehrgefühl!" , rief er.

"Ich bin, weiß Gott, arm genug! Es ist schwer, reiche Leute mit ihren Handschuhen zu sehen, und du pustest in deine Hände.

Ein leerer Bauch ist eine bittere Angelegenheit, obwohl Sie so leichthin darüber sprechen.

Hätten Sie so viele wie ich gehabt, würden Sie vielleicht ein anderes Lied singen.

Wie auch immer, ich bin ein Dieb, mach das Beste daraus, aber ich bin kein Teufel aus der Hölle, Gott soll mich strafen!

Ich möchte, dass Sie wissen, dass ich selbst eine Ehre habe, so gut wie Ihre, auch wenn ich nicht den ganzen Tag darüber plaudere, als ob es ein Wunder Gottes wäre, eine zu haben.

Es kommt mir ganz natürlich vor; ich bewahre sie in seiner Schachtel auf, bis sie benötigt wird.

Warum nun, sehen Sie hier, wie lang bin ich mit Ihnen in diesem Raum gewesen?

Haben Sie mir nicht erzählt, Sie wären allein in diesem Haus?

Sehen Sie auf Ihren goldenen Teller! Sie sind, wenn Sie wollen, stark, aber Sie sind alt und unbewaffnet, und ich habe mein Messer.

Was wollte ich, nur einen Stoß des Ellenbogens und Sie wären hier gewesen mit dem kalten Stahl in Ihren Eingeweiden, und da wäre ich, von der Straße, mit einem Arm voll goldener Becher!

Hatten Sie angenommen, ich hätte nicht genug Verstand, um das zu sehen? und ich verachtete die Aktion.

Da sind Ihre verdammten Becher, so sicher wie in einer Kirche; da sind Sie, Ihr Herz tickt so gut wie neu; und hier bin ich, bereit, so arm wieder zu gehen, wie ich hereingekommen bin, mit meinem einen Weißen, den Sie mir ins Gesicht geschleudert haben! Und denken Sie, ich habe kein Ehrgefühl - Gott möge mich strafen!"


Der alte Mann streckte seinen rechten Arm aus.

"Ich werde Ihnen sagen, was Sie sind", sagte er.

"Sie sind ein Schurke, Alter, ein frecher und niederträchtiger Schurke und Vagabund.

Ich habe eine Stunde mit Ihnen verbracht.

Oh, glauben Sie mir, ich fühle mich selbst blamiert!

Und Sie haben an meinem Tisch gesessen und getrunken.


Aber nun bin ich Ihrer Gegenwart leid; der Tag ist gekommen und der Nachtvogel sollte weg zu seinem Schlafplatz sein.

Wollen Sie vorher oder nachher gehen?"


" Bitte", entgegnete der Poet und erhob sich.

"Ich glaube Ihnen, unbedingt ehrbar zu sein." Nachdenklich leerte er seine Tasse.

"Ich wünschte, ich könnte hinzufügen, dass Sie intelligent sind", fuhr er fort und klopfte ihm mit seinen Fingerknöcheln auf den Kopf.

"Das Alter! Das Alter! Der Verstand steif und rheumatisch."


Der alte Mann ging ihm unter dem Gesichtspunkt der Selbstachtung voraus; Villon folgte pfeifend, mit seinen Daumen in seinem Gürtel.


"Möge Gott Mitleid mit Ihnen haben", sagte der Herr von Brisetout an der Tür.


"Auf Wiedersehen, Papa", erwiderte Villon mit einem Gähnen.

"Vielen Dank für das kalte Hammelfleisch."


Die Tür schloss sich hinter ihm.

Die Morgendämmerung brach über die weißen Schornsteine herein.

Ein kühler, ungemütlicher Morgen leitete den Tag ein.

Villon stand und streckte sich kräftig mitten auf der Straße.
"Ein sehr langweiliger alter Herr", dachte er. "Ich frage mich, was seine Kelche wohl wert sind?»

Ende
unit 3
"I drink your better fortune," he said gravely, touching Villon's cup with his own.
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unit 4
"To our better acquaintance," said the poet, growing bold.
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unit 7
"You have blood on your shoulder, my man," he said.
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unit 8
Montigny must have laid his wet right hand upon him as he left the house.
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unit 9
He cursed Montigny in his heart.
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unit 10
"It was none of my shedding," he stammered.
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unit 11
"I had not supposed so," returned his host, quietly.
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unit 12
"A brawl?».
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unit 13
"Well, something of that sort," Villon admitted, with a quaver.
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unit 14
"Perhaps a fellow murdered?».
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unit 15
"Oh no, not murdered," said the poet, more and more confused.
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unit 16
"It was all fair play—murdered by accident.
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unit 17
I had no hand in it, God strike me dead!"
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unit 18
he added, fervently.
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unit 19
"One rogue the fewer, I dare say," observed the master of the house.
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unit 20
"You may dare to say that," agreed Villon, infinitely relieved.
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unit 21
"As big a rogue as there is between here and Jerusalem.
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unit 22
He turned up his toes like a lamb.
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unit 23
But it was a nasty thing to look at.
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unit 24
I dare say you've seen dead men in your time, my lord?"
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unit 25
he added, glancing at the armour.
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unit 26
"Many," said the old man.
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unit 27
"I have followed the wars, as you imagine».
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unit 28
Villon laid down his knife and fork, which he had just taken up again.
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unit 29
"Were any of them bald?"
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unit 30
he asked.
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unit 31
"Oh yes, and with hair as white as mine».
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unit 32
"I don't think I should mind the white so much," said Villon.
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unit 33
"His was red. "
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unit 35
"I'm a little put out when I think of it," he went on.
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unit 36
"I knew him—damn him!
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unit 37
And then the cold gives a man fancies—or the fancies give a man cold, I don't know which».
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unit 38
"Have you any money?"
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unit 39
asked the old man.
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unit 40
"I have one white," returned the poet, laughing.
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unit 41
"I got it out of a dead jade's stocking in a porch.
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unit 42
unit 43
This is a hard winter for wolves and wenches and poor rogues like me».
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unit 44
"I," said the old man, "am Enguerrand de la Feuillee, seigneur de Brisetout, bailie du Patatrac.
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unit 45
Who and what may you be?».
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unit 46
Villon rose and made a suitable reverence.
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unit 47
"I am called Francis Villon," he said, "a poor Master of Arts of this university.
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unit 48
I know some Latin, and a deal of vice.
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unit 49
I can make Chansons, ballades, lais, virelais, and roundels, and I am very fond of wine.
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unit 50
I was born in a garret, and I shall not improbably die upon the gallows.
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unit 52
"No servant of mine," said the knight.
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unit 53
"My guest for this evening, and no more».
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unit 54
"A very grateful guest," said Villon, politely, and he drank in dumb show to his entertainer.
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unit 56
Is it not a kind of theft?».
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unit 57
"It is a kind of theft much practised in the wars, my lord».
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unit 58
"The wars are the field of honour," returned the old man, proudly.
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unit 61
"For gain, but not for honour».
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unit 62
"Gain?"
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unit 63
repeated Villon, with a shrug.
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unit 64
"Gain!
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unit 65
The poor fellow wants supper, and takes it.
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unit 66
So does the soldier in a campaign.
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unit 67
Why, what are all these requisitions we hear so much about?.
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unit 68
If they are not gain to those who take them, they are loss enough to the others.
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unit 69
The men-at-arms drink by a good fire, while the burgher bites his nails to buy them wine and wood.
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unit 71
"These things are a necessity of war, which the low-born must endure with constancy.
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unit 77
"Look at us two," said his lordship.
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unit 78
"I am old, strong, and honoured.
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unit 79
If I were turned from my house to-morrow, hundreds would be proud to shelter me.
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unit 81
And I find you up, wandering homeless, and picking farthings off dead women by the wayside!.
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unit 82
I fear no man and nothing; I have seen you tremble and lose countenance at a word.
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unit 84
You look for the gallows; a rough, swift death, without hope or honour.
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unit 85
Is there no difference between these two?».
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unit 86
"As far as to the moon," Villon acquiesced.
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unit 89
Should not I have been the soldier, and you the thief?».
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unit 90
"A thief?"
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unit 91
cried the old man.
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unit 92
"I a thief!.
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unit 93
If you understood your words, you would repent them».
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unit 94
Villon turned out his hands with a gesture of inimitable impudence.
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unit 95
"If your lordship had done me the honour to follow my argument!"
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unit 96
he said.
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unit 97
"I do you too much honour in submitting to your presence," said the knight.
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unit 99
And he rose and paced the lower end of the apartment, struggling with anger and antipathy.
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unit 103
"Tell me one thing," said the old man, pausing in his walk.
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unit 104
"Are you really a thief?».
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unit 105
"I claim the sacred rights of hospitality," returned the poet.
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unit 106
"My lord, I am».
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unit 107
"You are very young," the knight continued.
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unit 109
They have been my nursing mothers and my nursing fathers».
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unit 110
"You may still repent and change».
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unit 111
"I repent daily," said the poet.
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unit 112
"There are few people more given to repentance than poor Francis.
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unit 113
As for change, let somebody change my circumstances.
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unit 114
A man must continue to eat, if it were only that he may continue to repent».
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unit 115
"The change must begin in the heart," returned the old man, solemnly.
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unit 116
"My dear lord," answered Villon, "do you really fancy that I steal for pleasure?.
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I hate stealing, like any other piece of work or of danger.
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unit 118
My teeth chatter when I see a gallows.
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unit 119
But I must eat, I must drink; I must mix in society of some sort.
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What the devil!
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Man is not a solitary animal—cui Deus foeminam tradit.
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unit 124
"The grace of God is all powerful».
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unit 125
"I should be a heretic to question it," said Francis.
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May I help myself to wine?.
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I thank you respectfully.
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By God's grace, you have a very superior vintage».
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The lord of Brisetout walked to and fro with his hands behind his back.
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"There is something more than I can understand in this," he said at length.
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unit 134
Listen to me once more.
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unit 141
I speak to you as I think you will most easily understand me.
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Villon was sensibly nettled under all this sermonising.
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"You think I have no sense of honour!"
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he cried.
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"I'm poor enough, God knows!
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It's hard to see rich people with their gloves, and you blowing in your hands.
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An empty belly is a bitter thing, although you speak so lightly of it.
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If you had had as many as I, perhaps you would change your tune.
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Anyway, I'm a thief,—make the most of that,—but I'm not a devil from hell, God strike me dead!.
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It seems quite natural to me; I keep it in its box till it's wanted.
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Why, now, look you here, how long have I been in this room with you?.
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Did you not tell me you were alone in the house?.
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Look at your gold plate!
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You're strong, if you like, but you're old and unarmed, and I have my knife.
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Did you suppose I hadn't wit enough to see that?
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and I scorned the action.
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And you think I have no sense of honour—God strike me dead!».
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The old man stretched out his right arm.
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"I will tell you what you are," he said.
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"You are a rogue, my man, an impudent and black-hearted rogue and vagabond.
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I have passed an hour with you.
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Oh, believe me, I feel myself disgraced!.
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And you have eaten and drunk at my table.
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But now I am sick at your presence; the day has come, and the night-bird should be off to his roost.
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Will you go before, or after?».
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"Which you please," returned the poet, rising.
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"I believe you to be strictly honourable. "
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He thoughtfully emptied his cup.
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"I wish I could add you were intelligent," he went on, knocking on his head with his knuckles.
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"Age!
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age!
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the brains stiff and rheumatic».
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"God pity you," said the lord of Brisetout at the door.
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"Good-bye, papa," returned Villon, with a yawn.
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"Many thanks for the cold mutton».
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The door closed behind him.
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The dawn was breaking over the white roofs.
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A chill, uncomfortable morning ushered in the day.
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unit 184
Villon stood and heartily stretched himself in the middle of the road.
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"A very dull old gentleman," he thought.
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"I wonder what his goblets may be worth?».
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END
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A LODGING FOR THE NIGHT - III
BY ROBERT LOUIS STEVENSON (1877)

His entertainer had a plate of meat in one hand and a jug of wine in the other.

He set down the plate upon the table, motioning Villon to draw in his chair, and going to the sideboard, brought back two goblets, which he filled.

"I drink your better fortune," he said gravely, touching Villon's cup with his own.

"To our better acquaintance," said the poet, growing bold.

A mere man of the people would have been awed by the courtesy of the old seigneur, but Villon was hardened in that matter; he had made mirth for great lords before now, and found them as black rascals as himself.

And so he devoted himself to the viands with a ravenous gusto, while the old man, leaning backward, watched him with steady, curious eyes.

"You have blood on your shoulder, my man," he said.

Montigny must have laid his wet right hand upon him as he left the house. He cursed Montigny in his heart.

"It was none of my shedding," he stammered.

"I had not supposed so," returned his host, quietly.

"A brawl?».

"Well, something of that sort," Villon admitted, with a quaver.

"Perhaps a fellow murdered?».

"Oh no, not murdered," said the poet, more and more confused.

"It was all fair play—murdered by accident. I had no hand in it, God strike me dead!" he added, fervently.

"One rogue the fewer, I dare say," observed the master of the house.

"You may dare to say that," agreed Villon, infinitely relieved.

"As big a rogue as there is between here and Jerusalem.

He turned up his toes like a lamb.

But it was a nasty thing to look at.

I dare say you've seen dead men in your time, my lord?" he added, glancing at the armour.

"Many," said the old man.

"I have followed the wars, as you imagine».

Villon laid down his knife and fork, which he had just taken up again.

"Were any of them bald?" he asked.

"Oh yes, and with hair as white as mine».

"I don't think I should mind the white so much," said Villon.

"His was red.

" And he had a return of his shuddering and tendency to laughter, which he drowned with a great draught of wine.

"I'm a little put out when I think of it," he went on.

"I knew him—damn him! And then the cold gives a man fancies—or the fancies give a man cold, I don't know which».

"Have you any money?" asked the old man.

"I have one white," returned the poet, laughing.

"I got it out of a dead jade's stocking in a porch.

She was as dead as Caesar, poor wench, and as cold as a church, with bits of ribbon sticking in her hair.

This is a hard winter for wolves and wenches and poor rogues like me».

"I," said the old man, "am Enguerrand de la Feuillee, seigneur de Brisetout, bailie du Patatrac.

Who and what may you be?».

Villon rose and made a suitable reverence.

"I am called Francis Villon," he said, "a poor Master of Arts of this university.

I know some Latin, and a deal of vice.

I can make Chansons, ballades, lais, virelais, and roundels, and I am very fond of wine.

I was born in a garret, and I shall not improbably die upon the gallows.

I may add, my lord, that from this night forward I am your lordship's very obsequious servant to command».

"No servant of mine," said the knight.

"My guest for this evening, and no more».

"A very grateful guest," said Villon, politely, and he drank in dumb show to his entertainer.

"You are shrewd," began the old man, tapping his forehead, "very shrewd; you have learning; you are a clerk; and yet you take a small piece of money off a dead woman in the street. Is it not a kind of theft?».

"It is a kind of theft much practised in the wars, my lord».

"The wars are the field of honour," returned the old man, proudly.

"There a man plays his life upon the cast; he fights in the name of his lord the king, his Lord God, and all their lordships the holy saints and angels».

"Put it," said Villon, "that I were really a thief, should I not play my life also, and against heavier odds?».

"For gain, but not for honour».

"Gain?" repeated Villon, with a shrug.

"Gain!

The poor fellow wants supper, and takes it.

So does the soldier in a campaign.

Why, what are all these requisitions we hear so much about?.

If they are not gain to those who take them, they are loss enough to the others.

The men-at-arms drink by a good fire, while the burgher bites his nails to buy them wine and wood.

I have seen a good many ploughmen swinging on trees about the country; ay, I have seen thirty on one elm, and a very poor figure they made; and when I asked some one how all these came to be hanged, I was told it was because they could not scrape together enough crowns to satisfy the men-at-arms».

"These things are a necessity of war, which the low-born must endure with constancy.

It is true that some captains drive overhard; there are spirits in every rank not easily moved by pity; and indeed many follow arms who are no better than brigands».

"You see," said the poet, "you cannot separate the soldier from the brigand; and what is a thief but an isolated brigand with circumspect manners?.

I steal a couple of mutton-chops, without so much as disturbing people's sleep; the farmer grumbles a bit, but sups none the less wholesomely on what remains.

You come up blowing gloriously on a trumpet, take away the whole sheep, and beat the farmer pitifully into the bargain.

I have no trumpet; I am only Tom, Dick, or Harry; I am a rogue and a dog, and hanging's too good for me—with all my heart; but just ask the farmer which of us he prefers, just find out which of us he lies awake to curse on cold nights».

"Look at us two," said his lordship.

"I am old, strong, and honoured.

If I were turned from my house to-morrow, hundreds would be proud to shelter me.

Poor people would go out and pass the night in the streets with their children, if I merely hinted that I wished to be alone.

And I find you up, wandering homeless, and picking farthings off dead women by the wayside!.

I fear no man and nothing; I have seen you tremble and lose countenance at a word.

I wait God's summons contentedly in my own house, or, if it please the king to call me out again, upon the field of battle.

You look for the gallows; a rough, swift death, without hope or honour.

Is there no difference between these two?».

"As far as to the moon," Villon acquiesced.

"But if I had been born lord of Brisetout, and you had been the poor scholar Francis, would the difference have been any the less?.

Should not I have been warming my knees at this charcoal pan, and would not you have been groping for farthings in the snow?.

Should not I have been the soldier, and you the thief?».

"A thief?" cried the old man.

"I a thief!.

If you understood your words, you would repent them».

Villon turned out his hands with a gesture of inimitable impudence.

"If your lordship had done me the honour to follow my argument!" he said.

"I do you too much honour in submitting to your presence," said the knight.

"Learn to curb your tongue when you speak with old and honourable men, or some one hastier than I may reprove you in a sharper fashion.

" And he rose and paced the lower end of the apartment, struggling with anger and antipathy.

Villon surreptitiously refilled his cup, and settled himself more comfortably in the chair, crossing his knees and leaning his head upon one hand and the elbow against the back of the chair.

He was now replete and warm; and he was in no wise frightened for his host, having gauged him as justly as was possible between two such different characters.

The night was far spent, and in a very comfortable fashion after all; and he felt morally certain of a safe departure on the morrow.

"Tell me one thing," said the old man, pausing in his walk.

"Are you really a thief?».

"I claim the sacred rights of hospitality," returned the poet.

"My lord, I am».

"You are very young," the knight continued.

"I should never have been so old," replied Villon, showing his fingers, "if I had not helped myself with these ten talents.

They have been my nursing mothers and my nursing fathers».

"You may still repent and change».

"I repent daily," said the poet.

"There are few people more given to repentance than poor Francis.

As for change, let somebody change my circumstances.

A man must continue to eat, if it were only that he may continue to repent».

"The change must begin in the heart," returned the old man, solemnly.

"My dear lord," answered Villon, "do you really fancy that I steal for pleasure?.

I hate stealing, like any other piece of work or of danger.

My teeth chatter when I see a gallows.

But I must eat, I must drink; I must mix in society of some sort.

What the devil! Man is not a solitary animal—cui Deus foeminam tradit.

Make me king's pantler, make me Abbot of St Denis, make me bailie of the Patatrac, and then I shall be changed indeed.

But as long as you leave me the poor scholar Francis Villon, without a farthing, why, of course, I remain the same».

"The grace of God is all powerful».

"I should be a heretic to question it," said Francis.

"It has made you lord of Brisetout and bailie of the Patatrac; it has given me nothing but the quick wits under my hat and these ten toes upon my hands.

May I help myself to wine?.

I thank you respectfully.

By God's grace, you have a very superior vintage».

The lord of Brisetout walked to and fro with his hands behind his back.

Perhaps he was not yet quite settled in his mind about the parallel between thieves and soldiers; perhaps Villon had interested him by some cross-thread of sympathy; perhaps his wits were simply muddled by so much unfamiliar reasoning; but whatever the cause, he somehow yearned to convert the young man to a better way of thinking, and could not make up his mind to drive him forth again into the street.

"There is something more than I can understand in this," he said at length.

"Your mouth is full of subtleties, and the devil has led you very far astray; but the devil is only a very weak spirit before God's truth, and all his subtleties vanish at a word of true honour, like darkness at morning.

Listen to me once more.

I learned long ago that a gentleman should live chivalrously and lovingly to God and the king and his lady; and though I have seen many strange things done, I have still striven to command my ways upon that rule.

It is not only written in all noble histories, but in every man's heart, if he will take care to read.

You speak of food and wine, and I know very well that hunger is a difficult trial to endure; but you do not speak of other wants; you say nothing of honour, of faith to God and other men, of courtesy, of love without reproach.

It may be that I am not very wise,—and yet I think I am,—but you seem to me like one who has lost his way and made a great error in life.

You are attending to the little wants, and you have totally forgotten the great and only real ones, like a man who should be doctoring toothache on the judgment day.

For such things as honour and love and faith are not only nobler than food and drink, but indeed I think we desire them more, and suffer more sharply for their absence.

I speak to you as I think you will most easily understand me.

Are you not, while careful to fill your belly, disregarding another appetite in your heart, which spoils the pleasure of your life and keeps you continually wretched?».

Villon was sensibly nettled under all this sermonising.

"You think I have no sense of honour!" he cried.

"I'm poor enough, God knows! It's hard to see rich people with their gloves, and you blowing in your hands.

An empty belly is a bitter thing, although you speak so lightly of it.

If you had had as many as I, perhaps you would change your tune.

Anyway, I'm a thief,—make the most of that,—but I'm not a devil from hell, God strike me dead!.

I would have you to know I've an honour of my own, as good as yours, though I don't prate about it all day long, as if it was a God's miracle to have any.

It seems quite natural to me; I keep it in its box till it's wanted.

Why, now, look you here, how long have I been in this room with you?.

Did you not tell me you were alone in the house?.

Look at your gold plate! You're strong, if you like, but you're old and unarmed, and I have my knife.

What did I want but a jerk of the elbow and here would have been you with the cold steel in your bowels, and there would have been me, linking in the streets, with an armful of golden cups!.

Did you suppose I hadn't wit enough to see that? and I scorned the action.

There are your damned goblets, as safe as in a church; there are you, with your heart ticking as good as new; and here am I, ready to go out again as poor as I came in, with my one white that you threw in my teeth! And you think I have no sense of honour—God strike me dead!».

The old man stretched out his right arm.

"I will tell you what you are," he said.

"You are a rogue, my man, an impudent and black-hearted rogue and vagabond.

I have passed an hour with you.

Oh, believe me, I feel myself disgraced!.

And you have eaten and drunk at my table.

But now I am sick at your presence; the day has come, and the night-bird should be off to his roost.

Will you go before, or after?».

"Which you please," returned the poet, rising.

"I believe you to be strictly honourable.

" He thoughtfully emptied his cup.

"I wish I could add you were intelligent," he went on, knocking on his head with his knuckles.

"Age! age! the brains stiff and rheumatic».

The old man preceded him from a point of self-respect; Villon followed, whistling, with his thumbs in his girdle.

"God pity you," said the lord of Brisetout at the door.

"Good-bye, papa," returned Villon, with a yawn.

"Many thanks for the cold mutton».

The door closed behind him.

The dawn was breaking over the white roofs.

A chill, uncomfortable morning ushered in the day.

Villon stood and heartily stretched himself in the middle of the road.
"A very dull old gentleman," he thought. "I wonder what his goblets may be worth?».

END