en-de  A LODGING FOR THE NIGHT - II Medium
"Eine Unterkunft für die Nacht" von Robert Louis Stevenson (1877) Teil II - Zwei Dinge machten ihm Sorgen als er ging: zum einen der Aspekt des Galgens in Montfaucon in dieser hellen, windigen Phase des nächtlichen Daseins; und zum anderen das Aussehen des toten Mannes mit seinem kahlen Kopf und der Girlande von roten Locken.

Beides strich kalt über sein Herz und er beschleunigte sein Tempo, als könnte er durch bloße Fußgeschwindigkeit vor unangenehmen Gedanken fliehen.

Manchmal sah er mit einem plötzlichen nervösen Zucken über seine Schulter zurück; aber er war das Einzige, was sich in dieser weißen Straße bewegte, außer, wenn der Wind um eine Ecke fegte und den Schnee hochschraubte, der in Strahlen von glitzerndem Staub zu frieren begann.


Plötzlich sah er weit vor sich einen schwarzen Klumpen und ein paar Laternen.

Der Klumpen war in Bewegung und die Laternen schwangen als ob sie von laufenden Männern getragen würden.

Es war eine Patrouille.

Und obwohl es nur seine Marschlinie kreuzte, befand er es als weiser, aus dem Sichtfeld zu gehen so schnell er konnte.

Er war nicht in der Laune für eine Herausforderung und er war sich bewusst, eine sehr verdächtige Spur im Schnee zu hinterlassen.

Gerade zu seiner Linken stand ein großes Hotel, mit einigen Türmchen und einer großen Veranda vor der Tür: es war halb verfallen, so erinnerte er sich, und hatte lange leer gestanden: und so machte er drei Schritte und sprang in den Schutz der Veranda.

Drinnen war es ziemlich dunkel nach dem Gleißen der verschneiten Straßen und er kroch mit ausgestreckten Händen vorwärts, als er über etwas stolperte, das eine unbeschreibliche Mixtur von Widerständen bot, hart und weich, fest und lose.

Sein Herz machte einen Sprung und er sprang zwei Schritte zurück und starrte schaudernd auf das Hindernis.

Dann lachte er leise vor Erleichterung.

Es war nur eine Frau und sie war tot.

Er kniete sich neben sie, um letzteres zu überprüfen.

Sie war eiskalt und steif wie ein Stock.

Ein kleiner zerfetzter Glanz flatterte im Wind um ihr Haar und am selben Nachmittag waren ihre Wangen noch stark geschminkt gewesen.

Ihre Taschen waren ziemlich leer; aber in ihren Strümpfen unter dem Strumpfband, fand Villon zwei von den kleinen Münzen, die den Namen "Weiße" trugen.

Es war wenig genug, aber es was immerhin etwas; und der Dichter war gerührt durch ein tiefes Gefühl des Mitleids, dass sie hatte sterben müssen, bevor sie ihr Geld ausgegeben hatte.

Das schien ihm ein dunkles und bedauernswertes Mysterium; er schaute von den Münzen in seiner Hand zu der toten Frau und zurück zu den Münzen und schüttelte den Kopf über das Rätsel des menschlichen Lebens.

Heinrich V. von England starb in Vincennes, nachdem er gerade Frankreich erobert hatte, und dieses arme Weibsstück, ausgelöscht durch einen kalten Wind in dem Hauseingang eines großen Mannes, bevor sie Zeit hatte ihre paar Weißen auszugeben - es schien eine grausame Art, die Welt weiterzuführen.

Zwei Weiße hätten so wenig Zeit gebraucht, um sie zu verprassen: und es wäre nur ein weiterer guter Geschmack im Mund gewesen, ein weiterer Hauch auf den Lippen, bevor der Teufel die Seele bekam, und der Körper Vögeln und Ungeziefer überlassen wurde.

Er würde gern all seinen Talg verbrauchen, bevor das Licht ausgeblasen wurde und die Laterne kaputt war.


Während ihm diese Gedanken durch den Kopf gingen, fühlte er halb mechanisch nach seinem Geldbeutel.

Plötzlich hörte sein Herz auf zu schlagen; ein Gefühl wie Gänsehaut lief über seine Beine, und ein kalter Luftzug schien auf seine Kopfhaut zu fallen.

Er stand für einen Moment versteinert, dann fühlte er wieder mit einer fieberhaften Bewegung, dann brach sein Verlust über ihn herein, und er war sofort mit Schweiß bedeckt.

Geld zu verschwenden, ist so lebendig und effektiv - es ist solch ein dünner Schleier zwischen ihnen und ihren Vergnügungen!

Es gibt nur eine Grenze für ihr Vermögen - die der Zeit; und ein Verschwender ist mit nur wenigen Kronen der Kaiser von Rom, bis sie ausgegeben sind.

Für solch eine Person ist der Verlust des Geldes die schockierendste Umkehrung zu erleiden und vom Himmel in die Hölle zu fallen, in einem Atemzug von Allem zum Nichts.

Und um so mehr, wenn er dafür seinen Kopf in die Schlinge gesteckt hat; wenn er morgen wegen desselben Geldbeutels gehängt werden könnte, so teuer verdient, so töricht fort!

Villon stand da und fluchte; er warf die beiden Weißen auf die Straße; er schwang seine Faust zum Himmel; er stampfte und war nicht entsetzt, als er feststellte, dass er die arme Leiche zertrampelte.

Dann begann er schnell, seine Schritte zum Haus neben dem Friedhof zurückzuverfolgen.

Er hatte alle Furcht vor der Patrouille verloren, die ohnehin schon längst vorbei war und hatte keinen anderen Gedanken, als dass er seinen Geldbeutel verloren hatte.

Er blickte vergeblich nach rechts und links auf den Schnee, nichts war zu sehen.

Er hatte ihn nicht auf die Straße geworfen.

War er im Haus heruntergefallen?

Er hätte gern hinein gehen wollen und nachsehen, aber der Gedanke an den grausigen Besetzer hatte ihn entmannt.

Und er sah außerdem, als er nahte, dass ihre Bemühungen, das Feuer zu löschen, erfolglos gewesen waren; im Gegenteil, es war in eine Flamme zerbrochen, und ein wechselhaftes Licht spielte in den Ritzen von Tür und Fenster und erweckte erneut sein Entsetzen vor den Behörden und dem Pariser Galgen.


Er ging zurück zu dem Hotel mit der Veranda und tastete auf dem Schnee herum nach dem Geld, das er in seiner kindischen Lust weggeworfen hatte.

Er konnte aber nur einen Weißen finden, der andere war wahrscheinlich seitlich aufgetroffen und tief eingesunken.

Mit einem einzigen Weißen in seiner Tasche, verschwanden all seine Pläne für eine stürmische Nacht in einer wilden Taverne restlos.

Und es war nicht nur Vergnügen, das lachend seinem Zugriff entfloh; positives Unbehagen, positiver Schmerz, griffen ihn an, als er reumütig vor der Veranda stand.

Sein Schweiß war auf ihm getrocknet; und obwohl der Wind sich jetzt gelegt hatte, war die Fessel des Frostes mit jeder Stunde stärker geworden, und er fühlte sich benommen und krank im Herzen.

Was war zu tun?

So spät die Stunde war, genauso unwahrscheinlich war sein Erfolg, er wollte es im Haus seines Adoptivvaters versuchen, des Kaplans von St. Benoit.


Er rannte den ganzen Weg und klopfte ängstlich.

Es kam keine Antwort.

Er klopfte wieder und wieder und fasste mit jedem Schlag Mut, schließlich waren Schritte zu hören, die sich von innen näherten .

Ein Gitterfenster öffnete sich in der eisenbeschlagenen Tür und ließ einen gelben Lichtstrahl aufsteigen.


"Halt Dein Gesicht hoch zum Fenster", sagte der Kaplan von innen.


"Ich bin's nur", wimmerte Villon.


"Oh, du bist es nur, oder?" erwiderte den Kaplan; und er verwünschte ihn mit üblen, unpriesterlichen Flüchen, weil er ihn zu solch einer Stunde gestört hatte, und hieß ihn zur Hölle zu fahren, wo er herkam.


"Meine Hände sind blau bis zum Handgelenk", bat Villon flehentlich,"meine Füße sind abgestorben und voller Kribbeln: meine Nase schmerzt von der scharfen Luft, die Kälte lastet auf meinem Herzen.

Ich könnte tot sein, noch vor dem Morgen. Nur dieses eine Mal, Vater, und bei Gott,ich werde nie wieder fragen!"

"Du hättest früher kommen sollen", sagte der Geistliche, kühl.

"Junge Männer benötigen hin und wieder eine Lektion." Er schloss das Schalterfenster und zog sich wohlüberlegt in das Innere des Hauses zurück.


Villon war außer sich; er schlug mit Händen und Füßen an die Tür und schrie heiser nach dem Kaplan.


"Alter, wurmiger Fuchs!" schrie er.

"Wenn ich meine Hand unter deiner Wendung hätte, würde ich dich kopfüber in die bodenlose Grube fliegen lassen."


Eine Tür schloss im Innenraum, schwach hörbar hinunter zu den langen Passagen des Dichters.

Er fuhr mit einem Fluch mit der Hand über seinen Mund.

Und dann traf ihn die Situationskomik, und er lachte und schaute leicht zum Himmel, wo die Sterne über sein Unbehagen zu blinzeln schienen.


Was war zu tun?

Es sah sehr nach einer Nacht in den frostigen Straßen aus.

Der Gedanke an die tote Frau tauchte in seiner Vorstellung auf und ließ sein Herz fürchten; was ihr am Anfang der Nacht passiert war, konnte sehr wohl auch ihm noch vor dem Morgen passieren.

Und er - so jung!

Und mit solch unermesslichen Möglichkeiten von zügellosem Amüsement vor sich!

Er fühlte sich ziemlich bedauernswert bei der Vorstellung seines eigenen Schicksals, als ob es das von jemand anderem gewesen wäre, und machte in der Fantasie eine kleine Skizze der Szene am Morgen, wenn sie seine Leiche finden sollten.


Er überprüfte alle seine Chancen und drehte den Weißen zwischen Daumen und Zeigefinger.

Unglücklicherweise hatte er zu einigen alten Freunden schlechte Beziehungen, die sonst in einer solchen Notlage Mitleid mit ihm gehabt hätten.

Er hatte sie in Versen verspottet; er hatte sie geschlagen und betrogen; und jetzt, als er so in der Klemme saß, dachte er, es würde wenigstens einen geben, der vielleicht nachgeben könnte. Es war eine Chance. Es war zumindest wert, es zu versuchen, und er würde hingehen und sehen.


Auf dem Weg passierten ihm zwei kleine Unfälle, die seine Gedanken auf eine ganz andere Art und Weise färbten.

Zum einen fiel er mit der Spur einer Patrouille zusammen und lief darin für einige hundert Yards, obwohl es außerhalb seiner Richtung lag.

Und das trieb ihn auf; zumindest hatte er seine Spur verwirrt; denn er war immer noch von der Idee besessen, dass die Leute ihn über Paris im Schnee aufspürten und ihn am nächsten Morgen ergriffen, bevor er wach war.

Die andere Tatsache berührte ihn ganz anders.

Er passierte eine Straßenecke, an der nicht lange vorher eine Frau und ihr Kind von Wölfen gefressen worden waren.

Dies war genau die Art von Wetter, überlegte er, bei dem Wölfe es sich in den Kopf setzten, Paris wieder zu betreten; und ein einsamer Mann in diesen verlassenen Straßen hätte die Chance auf etwas Schlimmeres als nur einen Schrecken.

Er blieb stehen und betrachtete den Ort mit einem unangenehmen Interesse - es war ein Zentrum, wo sich mehrere Wege kreuzten; und er sah sie alle nacheinander an und hielt den Atem an, um zuzuhören, für den Fall, dass er irgendwelche galoppierenden schwarzen Dinge im Schnee entdecken oder das Geräusch des Heulens zwischen ihm und dem Fluss hören würde.

Er erinnerte sich daran, dass seine Mutter ihm die Geschichte erzählt und auf die Stelle hingewiesen hatte, während er noch ein Kind war.

Seine Mutter!

Wenn er nur wüsste, wo sie wohnte, könnte er dort wenigstens Unterschlupf finden.

Er legte fest, dass er danach am Morgen fragen würde; nein, er würde sie auch sehen, armes, altes Mädchen!

Bei diesen Überlegungen erreichte er sein Ziel - seine letzte Hoffnung für die Nacht.


Das Haus war ziemlich dunkel, wie die Nachbarn; und schon nach ein paar Tapsern hörte er eine Bewegung über sich, eine Tür wurde geöffnet und ein vorsichtige Stimme fragte, wer da wäre.

Der Dichter sagte seinen Namen mit einem lauten Flüstern und erwartete nicht ohne Beklemmung das Ergebnis.

Er musste auch nicht lange warten.

Ein Fenster wurde plötzlich geöffnet und ein Eimer voll Schmutzwasser platschte herunter auf die Türschwelle.

Villon war auf etwas in dieser Art nicht unvorbereitet und hatte sich selbst soweit in Sicherheit gebracht, wie die Natur der Veranda es zuließ; trotzdem war er unterhalb der Taille bedauernswert durchnässt.

Seine Hose begann beinahe sofort zu gefrieren.

Tod durch Kälte und Entblößung standen ihm vor Augen; er erinnerte sich, dass er zur Schwindsucht neigte und fing an, vorsichtig zu husten.

Aber die Schwere der Gefahr beruhigte seine Nerven.

Er blieb ein paar hundert Meter vor der Tür stehen, wo er so rüde benutzt worden war, und tippte sich mit dem Finger an die Nase.

Er konnte nur eine Art sehen, eine Unterkunft zu bekommen, und die galt es zu nehmen.

Er hatte ein Haus bemerkt, nicht weit entfernt, das aussah, als ob man dort leicht einbrechen könnte.

Und dorthin begab er sich unverzüglich, unterhielt sich unterwegs mit der Idee eines noch heißen Zimmers, mit einem Tisch, der noch mit den Überresten des Abendmahls beladen war, wo er den Rest der schwarzen Stunden verbringen und von wo aus er am Morgen ausgehen sollte, mit einem Arm voll mit wertvollem Blech.

Er dachte sogar darüber nach, welche Lebensmittel und welche Weine er bevorzugen sollte; und als er die Liste seiner Lieblingsspeisen abrief, erschien in seinem Kopf, mit einer seltsamen Mischung aus Belustigung und Entsetzen, gebratener Fisch.


"Ich werde diese Ballade niemals beenden", dachte er bei sich selbst, und dann mit einem weiteren Schauder die Erinnerung: "Oh verdammt sein dicker Kopf!" wiederholte er inbrünstig und spuckte auf den Schnee.


Das fragliche Haus sah auf den ersten Blick dunkel aus, aber als Villon eine erste Inspektion machte, um den leichtesten Angriffspunkt zu suchen, nahm ein kleines blinkendes Licht hinter einem Fenster mit Gardine seinen Blick gefangen.


"Der Teufel!" dachte er.

"Leute wacht auf!

Ein Student etwa oder etwa ein Heiliger, vereitelt die Mannschaft!

Können sie sich nicht betrinken und im Bett liegen und schnarchen wie ihre Nachbarn?

Was ist das Gute am Abendläuten und armen Teufeln von Glöcknern, die an einem Seilende in Glockentürmen springen?

Wozu gibt es den Tag, wenn Leute die ganze Nacht auf sind?

Bauchgrimmen sollen sie kriegen!"

Er grinste, als er bemerkte, wohin ihn sein Logik führte.

"Jeder nach seiner Façon," fügte er hinzu, "und wenn sie mit Gottes Hilfe wach sind, kann ich einmal ehrlich zu einem Abendbrot kommen und den Teufel betrügen."


Er ging mutig zur Tür und klopfte mit sicherer Hand.

Die beiden vorigen Male hatte er ängstlich geklopft und mit Furcht, auf sich aufmerksam zu machen, aber jetzt, als er gerade den Gedanken einzubrechen aufgegeben hatte, schien das Klopfen an einer Tür ein mächtig einfaches und unschuldiges Verfahren zu sein.

Der Klang seiner Schläge hallte durch das Haus mit dünnem geisterhaftem Widerhall, als wäre es ganz leer; aber kaum waren diese verklungen, kam ein bedächtiges Profil näher, ein paar Bolzen wurden zurückgezogen, und ein Flügel wurde breit geöffnet, als ob denjenigen darin keine Hinterlist oder Furcht vor der Falschheit bekannt war.

Eine große Männergestalt, muskulös und spartanisch aber ein wenig gebeugt, stand Villon gegenüber.

Der Kopf war eine große Masse, aber fein geschnitten, die Nase unten stumpf aber verfeinerte sich nach oben bis dahin, wo sie mit einem Paar starker und rechtschaffener Augenbrauen zusammen traf.

Mund und Augen umgeben mit zarten Falten und das ganze Gesicht über einem dicken, weißen, auffallend und viereckig gestutzten Bart.

Bei dem Licht eine flackernden Handlampe besehen, sah es vielleicht edler aus als es wirklich war, aber es war ein schönes Gesicht, eher ehrenhaft als intelligent, stark, einfach und rechtschaffen.


"Sie klopfen spät, Sir", sagte der alte Mann, in nachhallenden, höflichen Tönen.


Villon erschauderte und brachte viele unterwürfige Worte des Bedauerns heraus; bei einer Krise dieser Art, stand der Bettler in ihm an erster Stelle und der Mann des Geistes verbarg verwirrt seinen Kopf.


"Sie frieren" wiederholte der alte Mann, "und Sie sind hungrig?

Gut, kommen Sie herein".

Und er forderte ihn mit einer ziemlich edlen Geste auf einzutreten.

"Ein großer Herr," dachte Villon, als sein Gastgeber die Lampe auf dem gefliesten Boden des Eingangs absetzte und die Bolzen wieder an ihre Stelle schob.


"Sie werden mir verzeihen, wenn ich voraus gehe," sagte er, als dies getan war, und er ging vor dem Dichter nach oben in eine große Wohnung, gewärmt mit einer Kohlenpfanne und erleuchtet durch eine großartige Lampe, die vom Dach herab hing.

Es war sehr knapp möbliert; nur etwas Goldzeug auf einer Anrichte, einige Bücher und eine Rüstung zwischen den Fenstern.

An den Wänden hingen einige gepflegte Wandteppiche mit der Darstellung der Kreuzigung unseres Herrn auf einem und einer Szenerie von Schäfern und Schäferinnen an einem fließenden Strom auf einem anderen.

Über dem Kamin war ein Wappenschild.


"Werden Sie sich setzen und mich entschuldigen?", sagte der alte Mann.

"Ich bin heute abend allein in meinem Haus und wenn Sie etwas essen wollen, muss ich selbst nach Futter suchen."


Kaum war sein Gastgeber verschwunden, sprang Villon von dem Stuhl, auf dem er gerade Platz genommen hatte, und begann, den Raum mit der Heimlichkeit und Leidenschaft einer Katze zu untersuchen.

Er wog die goldenen Flaschen in seiner Hand, öffnete alle Bücher und untersuchte die Waffen auf dem Schild und den Stoff mit dem die Sitze gefüttert waren.

Er hob die Fenstervorhänge und sah, dass die Fenster mit reichen Buntglasfiguren besetzt waren, soweit er sehen konnte mit martialischer Bedeutung.

Dann stand er in der Mitte des Raumes, nahm einen tiefen Atemzug und hielt ihn mit aufgeblasenen Backen, schaute rundherum und stellte sich auf die Hacken, so als ob er sich jede Einzelheit der Wohnung einprägen wollte.


„Sieben Stück Teller“, sagte er.

"Wenn es zehn gewesen wären, hätte ich es riskiert.

Ein feines Haus und ein feiner alter Herr, so helft mir all ihr Heiligen!“

Und gerade als er den alten Mann den Korridor entlang kommen hörte, stahl er sich zurück zu seinem Stuhl und begann bescheiden seine nassen Beine vor der Kohlenpfanne zu trocknen.
unit 4
Suddenly he saw, a long way before him, a black clump and a couple of lanterns.
1 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 5
The clump was in motion, and the lanterns swung as though carried by men walking.
1 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 6
It was a patrol.
1 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 11
His heart gave a leap, and he sprang two steps back and stared dreadfully at the obstacle.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 12
Then he gave a little laugh of relief.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 13
It was only a woman, and she dead.
1 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 14
He knelt beside her to make sure upon this latter point.
2 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 15
She was freezing cold, and rigid like a stick.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 22
He would like to use all his tallow before the light was blown out and the lantern broken.
2 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 23
unit 26
unit 31
Then he began rapidly to retrace his steps toward the house beside the cemetery.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 33
It was in vain that he looked right and left upon the snow; nothing was to be seen.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 34
He had not dropped it in the streets.
2 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 35
Had it fallen in the house?
2 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 36
He would have liked dearly to go in and see; but the idea of the grisly occupant unmanned him.
2 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 39
But he could only find one white; the other had probably struck sideways and sunk deeply in.
2 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 43
What was to be done?
2 Translations, 4 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 45
He ran all the way, and knocked timidly.
2 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 46
There was no answer.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 48
A barred wicket fell open in the iron-studded door, and emitted a gush of yellow light.
2 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 49
"Hold up your face to the wicket," said the chaplain from within.
2 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 50
"It's only me," whimpered Villon.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 51
"Oh, it's only you, is it?"
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 54
I may be dead before morning.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 55
Only this once, father, and, before God, I will never ask again!».
2 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 56
"You should have come earlier," said the ecclesiastic, coolly.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 57
"Young men require a lesson now and then. "
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 58
He shut the wicket and retired deliberately into the interior of the house.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 60
"Wormy old fox!"
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 61
he cried.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 62
"If I had my hand under your twist, I would send you flying headlong into the bottomless pit.».
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 63
A door shut in the interior, faintly audible to the poet down long passages.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 64
He passed his hand over his mouth with an oath.
2 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 66
What was to be done?
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 67
It looked very like a night in the frosty streets.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 69
And he so young!
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 70
And with such immense possibilities of disorderly amusement before him!
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 72
He passed all his chances under review, turning the white between his thumb and forefinger.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 75
It was a chance.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 76
It was worth trying at least, and he would go and see.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 77
unit 80
The other matter affected him quite differently.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 81
unit 84
He remembered his mother telling him the story and pointing out the spot, while he was yet a child.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 85
His mother!
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 86
If he only knew where she lived, he might make sure at least of shelter.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 87
He determined he would inquire upon the morrow; nay, he would go and see her, too, poor old girl!
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 88
So thinking, he arrived at his destination—his last hope for the night.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 90
The poet named himself in a loud whisper, and waited, not without some trepidation, the result.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 91
Nor had he to wait long.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 92
A window was suddenly opened, and a pailful of slops splashed down upon the door-step.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 94
His hose began to freeze almost at once.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 96
But the gravity of the danger steadied his nerves.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 98
He could only see one way of getting a lodging, and that was to take it.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 99
He had noticed a house not far away, which looked as if it might be easily broken into.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 103
he repeated, fervently, and spat upon the snow.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 105
"The devil!"
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 106
he thought.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 107
"People awake!
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 108
Some student or some saint, confound the crew!
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 109
Can't they get drunk and lie in bed snoring like their neighbours?
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 110
What's the good of curfew, and poor devils of bell-ringers jumping at a rope's end in bell-towers?
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 111
What's the use of day, if people sit up all night?
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 112
The gripes to them!».
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 113
He grinned as he saw where his logic was leading him.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 115
He went boldly to the door and knocked with an assured hand.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 118
A tall figure of a man, muscular and spare, but a little bent, confronted Villon.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 122
"You knock late, sir," said the old man, in resonant, courteous tones.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 124
"You are cold," repeated the old man, « and hungry?
2 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 125
Well, step in».
2 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 126
And he ordered him into the house with a noble enough gesture.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 131
Over the chimney was a shield of arms.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 132
"Will you seat yourself," said the old man, "and forgive me if I leave you?
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 133
I am alone in my house to-night, and if you are to eat I must forage for you myself».
2 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 138
"Seven pieces of plate," he said.
1 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 139
"If there had been ten, I would have risked it.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
unit 140
A fine house, and a fine old master, so help me all the saints!».
2 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 9 months, 2 weeks ago
Scharing7 • 7726  commented on  unit 125  9 months, 2 weeks ago
Scharing7 • 7726  commented on  unit 14  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 64  9 months, 2 weeks ago
Scharing7 • 7726  commented on  unit 38  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 52  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 51  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 50  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 49  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 48  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 47  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 46  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 45  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 43  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 42  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 40  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 39  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 37  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 36  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 33  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 32  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 31  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 30  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 23  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 18  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 17  9 months, 2 weeks ago
Scharing7 • 7726  commented on  unit 78  9 months, 2 weeks ago
Scharing7 • 7726  commented on  unit 73  9 months, 2 weeks ago
Scharing7 • 7726  commented on  unit 68  9 months, 2 weeks ago
Scharing7 • 7726  commented on  unit 40  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 77  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 76  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 75  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 72  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 70  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 69  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 67  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 66  9 months, 2 weeks ago
kardaMom • 11758  commented on  unit 21  9 months, 2 weeks ago
Scharing7 • 7726  commented on  unit 36  9 months, 2 weeks ago
lollo1a • 9516  commented on  unit 34  9 months, 2 weeks ago
Scharing7 • 7726  commented on  unit 35  9 months, 2 weeks ago
Scharing7 • 7726  commented on  unit 45  9 months, 2 weeks ago
lollo1a • 9516  commented on  unit 45  9 months, 2 weeks ago
Scharing7 • 7726  commented on  unit 29  9 months, 2 weeks ago
Scharing7 • 7726  commented on  unit 3  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 15  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 14  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 13  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 12  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 11  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 9  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 8  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 6  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 5  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 4  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 2  9 months, 2 weeks ago
Maria-Helene • 13548  commented on  unit 1  9 months, 2 weeks ago

A LODGING FOR THE NIGHT
BY ROBERT LOUIS STEVENSON (1877) Partie II

Two things preoccupied him as he went: the aspect of the gallows at Montfaucon in this bright, windy phase of the night's existence, for one; and for another, the look of the dead man with his bald head and garland of red curls.

Both struck cold upon his heart, and he kept quickening his pace as if he could escape from unpleasant thoughts by mere fleetness of foot.

Sometimes he looked back over his shoulder with a sudden nervous jerk; but he was the only moving thing in the white streets, except when the wind swooped round a corner and threw up the snow, which was beginning to freeze, in spouts of glittering dust.

Suddenly he saw, a long way before him, a black clump and a couple of lanterns.

The clump was in motion, and the lanterns swung as though carried by men walking.

It was a patrol.

And though it was merely crossing his line of march he judged it wiser to get out of eyeshot as speedily as he could.

He was not in the humour to be challenged, and he was conscious of making a very conspicuous mark upon the snow.

Just on his left hand there stood a great hotel, with some turrets and a large porch before the door; it was half ruinous, he remembered, and had long stood empty; and so he made three steps of it, and jumped into the shelter of the porch.

It was pretty dark inside, after the glimmer of the snowy streets, and he was groping forward with outspread hands, when he stumbled over some substance which offered an indescribable mixture of resistances, hard and soft, firm and loose.

His heart gave a leap, and he sprang two steps back and stared dreadfully at the obstacle.

Then he gave a little laugh of relief.

It was only a woman, and she dead.

He knelt beside her to make sure upon this latter point.

She was freezing cold, and rigid like a stick.

A little ragged finery fluttered in the wind about her hair, and her cheeks had been heavily rouged that same afternoon.

Her pockets were quite empty; but in her stocking, underneath the garter, Villon found two of the small coins that went by the name of whites.

It was little enough, but it was always something; and the poet was moved with a deep sense of pathos that she should have died before she had spent her money.

That seemed to him a dark and pitiable mystery; and he looked from the coins in his hand to the dead woman, and back again to the coins, shaking his head over the riddle of man's life.

Henry V of England, dying at Vincennes just after he had conquered France, and this poor jade cut off by a cold draught in a great man's doorway before she had time to spend her couple of whites—it seemed a cruel way to carry on the world.

Two whites would have taken such a little while to squander; and yet it would have been one more good taste in the mouth, one more smack of the lips, before the devil got the soul, and the body was left to birds and vermin.

He would like to use all his tallow before the light was blown out and the lantern broken.

While these thoughts were passing through his mind, he was feeling, half mechanically, for his purse.

Suddenly his heart stopped beating; a feeling of cold scales passed up the back of his legs, and a cold blow seemed to fall upon his scalp.

He stood petrified for a moment; then he felt again with one feverish movement; then his loss burst upon him, and he was covered at once with perspiration.

To spendthrifts money is so living and actual—it is such a thin veil between them and their pleasures!

There is only one limit to their fortune—that of time; and a spendthrift with only a few crowns is the Emperor of Rome until they are spent.

For such a person to lose his money is to suffer the most shocking reverse, and fall from heaven to hell, from all to nothing, in a breath.

And all the more if he has put his head in the halter for it; if he may be hanged to-morrow for that same purse, so dearly earned, so foolishly departed!

Villon stood and cursed; he threw the two whites into the street; he shook his fist at heaven; he stamped, and was not horrified to find himself trampling the poor corpse.

Then he began rapidly to retrace his steps toward the house beside the cemetery.

He had forgotten all fear of the patrol, which was long gone by at any rate, and had no idea but that of his lost purse.

It was in vain that he looked right and left upon the snow; nothing was to be seen.

He had not dropped it in the streets.

Had it fallen in the house?

He would have liked dearly to go in and see; but the idea of the grisly occupant unmanned him.

And he saw besides, as he drew near, that their efforts to put out the fire had been unsuccessful; on the contrary, it had broken into a blaze, and a changeful light played in the chinks of door and window, and revived his terror for the authorities and Paris gibbet.

He returned to the hotel with the porch, and groped about upon the snow for the money he had thrown away in his childish passion.

But he could only find one white; the other had probably struck sideways and sunk deeply in.

With a single white in his pocket, all his projects for a rousing night in some wild tavern vanished utterly away.

And it was not only pleasure that fled laughing from his grasp; positive discomfort, positive pain, attacked him as he stood ruefully before the porch.

His perspiration had dried upon him; and although the wind had now fallen, a binding frost was setting in stronger with every hour, and he felt benumbed and sick at heart.

What was to be done?

Late as was the hour, improbable as was his success, he would try the house of his adopted father, the chaplain of St Benoit.

He ran all the way, and knocked timidly.

There was no answer.

He knocked again and again, taking heart with every stroke; and at last steps were heard approaching from within.

A barred wicket fell open in the iron-studded door, and emitted a gush of yellow light.

"Hold up your face to the wicket," said the chaplain from within.

"It's only me," whimpered Villon.

"Oh, it's only you, is it?" returned the chaplain; and he cursed him with foul, unpriestly oaths for disturbing him at such an hour, and bade him be off to hell, where he came from.

"My hands are blue to the wrist," pleaded Villon; "my feet are dead and full of twinges; my nose aches with the sharp air; the cold lies at my heart.

I may be dead before morning. Only this once, father, and, before God, I will never ask again!».

"You should have come earlier," said the ecclesiastic, coolly.

"Young men require a lesson now and then.

" He shut the wicket and retired deliberately into the interior of the house.

Villon was beside himself; he beat upon the door with his hands and feet, and shouted hoarsely after the chaplain.

"Wormy old fox!" he cried.

"If I had my hand under your twist, I would send you flying headlong into the bottomless pit.».

A door shut in the interior, faintly audible to the poet down long passages.

He passed his hand over his mouth with an oath.

And then the humour of the situation struck him, and he laughed and looked lightly up to heaven, where the stars seemed to be winking over his discomfiture.

What was to be done?

It looked very like a night in the frosty streets.

The idea of the dead woman popped into his imagination, and gave him a hearty fright; what had happened to her in the early night might very well happen to him before morning.

And he so young!

And with such immense possibilities of disorderly amusement before him!

He felt quite pathetic over the notion of his own fate, as if it had been some one else's, and made a little imaginative vignette of the scene in the morning when they should find his body.

He passed all his chances under review, turning the white between his thumb and forefinger.

Unfortunately he was on bad terms with some old friends who would once have taken pity on him in such a plight.

He had lampooned them in verses; he had beaten and cheated them; and yet now, when he was in so close a pinch, he thought there was at least one who might perhaps relent. It was a chance. It was worth trying at least, and he would go and see.

On the way, two little accidents happened to him which coloured his musings in a very different manner.

For, first, he fell in with the track of a patrol, and walked in it for some hundred yards, although it lay out of his direction.

And this spirited him up; at least he had confused his trail; for he was still possessed with the idea of people tracking him all about Paris over the snow, and collaring him next morning before he was awake.

The other matter affected him quite differently.

He passed a street-corner where, not so long before, a woman and her child had been devoured by wolves.

This was just the kind of weather, he reflected, when wolves might take it into their heads to enter Paris again; and a lone man in these deserted streets would run the chance of something worse than a mere scare.

He stopped and looked upon the place with an unpleasant interest—it was a centre where several lanes intersected each other; and he looked down them all, one after another, and held his breath to listen, lest he should detect some galloping black things on the snow or hear the sound of howling between him and the river.

He remembered his mother telling him the story and pointing out the spot, while he was yet a child.

His mother!

If he only knew where she lived, he might make sure at least of shelter.

He determined he would inquire upon the morrow; nay, he would go and see her, too, poor old girl!

So thinking, he arrived at his destination—his last hope for the night.

The house was quite dark, like its neighbours; and yet after a few taps he heard a movement overhead, a door opening, and a cautious voice asking who was there.

The poet named himself in a loud whisper, and waited, not without some trepidation, the result.

Nor had he to wait long.

A window was suddenly opened, and a pailful of slops splashed down upon the door-step.

Villon had not been unprepared for something of the sort, and had put himself as much in shelter as the nature of the porch admitted; but for all that he was deplorably drenched below the waist.

His hose began to freeze almost at once.

Death from cold and exposure stared him in the face; he remembered he was of phthisical tendency, and began coughing tentatively.

But the gravity of the danger steadied his nerves.

He stopped a few hundred yards from the door where he had been so rudely used, and reflected with his finger to his nose.

He could only see one way of getting a lodging, and that was to take it.

He had noticed a house not far away, which looked as if it might be easily broken into.

And thither he betook himself promptly, entertaining himself on the way with the idea of a room still hot, with a table still loaded with the remains of supper, where he might pass the rest of the black hours, and whence he should issue, on the morrow, with an armful of valuable plate.

He even considered on what viands and what wines he should prefer; and as he was calling the roll of his favourite dainties, roast fish presented itself to his mind with an odd mixture of amusement and horror.

"I shall never finish that ballade," he thought to himself; and then, with another shudder at the recollection, "Oh, damn his fat head!" he repeated, fervently, and spat upon the snow.

The house in question looked dark at first sight; but as Villon made a preliminary inspection in search of the handiest point of attack, a little twinkle of light caught his eye from behind a curtained window.

"The devil!" he thought.

"People awake!

Some student or some saint, confound the crew!

Can't they get drunk and lie in bed snoring like their neighbours?

What's the good of curfew, and poor devils of bell-ringers jumping at a rope's end in bell-towers?

What's the use of day, if people sit up all night?

The gripes to them!».

He grinned as he saw where his logic was leading him.

"Every man to his business, after all," added he, "and if they're awake, by the Lord, I may come by a supper honestly for once, and cheat the devil.».

He went boldly to the door and knocked with an assured hand.

On both previous occasions he had knocked timidly and with some dread of attracting notice; but now when he had just discarded the thought of a burglarious entry, knocking at a door seemed a mighty simple and innocent proceeding.

The sound of his blows echoed through the house with thin, phantasmal reverberations, as though it were quite empty; but these had scarcely died away before a measured tread drew near, a couple of bolts were withdrawn, and one wing was opened broadly, as though no guile or fear of guile were known to those within.

A tall figure of a man, muscular and spare, but a little bent, confronted Villon.

The head was massive in bulk, but finely sculptured; the nose blunt at the bottom, but refining upward to where it joined a pair of strong and honest eyebrows.

The mouth and eyes surrounded with delicate markings; and the whole face based upon a thick white beard, boldly and squarely trimmed.

Seen as it was by the light of a flickering hand-lamp, it looked perhaps nobler than it had a right to do; but it was a fine face, honourable rather than intelligent, strong, simple, and righteous.

"You knock late, sir," said the old man, in resonant, courteous tones.

Villon cringed, and brought up many servile words of apology; at a crisis of this sort, the beggar was uppermost in him, and the man of genius hid his head with confusion.

"You are cold," repeated the old man, « and hungry?

Well, step in».

And he ordered him into the house with a noble enough gesture.

"Some great seigneur," thought Villon, as his host, setting down the lamp on the flagged pavement of the entry, shot the bolts once more into their places.

"You will pardon me if I go in front," he said, when this was done; and he preceded the poet upstairs into a large apartment, warmed with a pan of charcoal and lit by a great lamp hanging from the roof.

It was very bare of furniture; only some gold plate on a sideboard, some folios, and a stand of armour between the windows.

Some smart tapestry hung upon the walls, representing the crucifixion of our Lord in one piece, and in another a scene of shepherds and shepherdesses by a running stream.

Over the chimney was a shield of arms.

"Will you seat yourself," said the old man, "and forgive me if I leave you?

I am alone in my house to-night, and if you are to eat I must forage for you myself».

No sooner was his host gone than Villon leaped from the chair on which he had just seated himself, and began examining the room with the stealth and passion of a cat.

He weighed the gold flagons in his hand, opened all the folios, and investigated the arms upon the shield, and the stuff with which the seats were lined.

He raised the window curtains, and saw that the windows were set with rich stained glass in figures, so far as he could see, of martial import.

Then he stood in the middle of the room, drew a long breath, and retaining it with puffed cheeks, looked round and round him, turning on his heels, as if to impress every feature of the apartment on his memory.

"Seven pieces of plate," he said.

"If there had been ten, I would have risked it.

A fine house, and a fine old master, so help me all the saints!».

And just then, hearing the old man's tread returning along the corridor, he stole back to his chair, and began humbly toasting his wet legs before the charcoal pan.