en-de  Will Robots Take Our Children’s Jobs? Medium
Werden Roboter unseren Kindern die Jobs wegnehmen?...

Von Alex Williams, The New York Times, 11. Dezember 2017.

Wie viele Kinder sind meine Söhne, Toby (7) und Anton (4) von Robotern besessen. In den Kinderbüchern, die sie begeistert zur Schlafenszeit lesen, tauchen fröhliche, hilfsbereite Roboter sogar häufiger auf, als Drachen oder Dinosaurier. ... Neulich fragte ich Toby, warum Kinder Roboter so sehr mögen.

"Weil sie für dich arbeiten", sagte er.
Ich brachte es nicht übers Herz ihm zu sagen, dass er eines Tages für sie arbeiten könnte - oder, so fürchte ich, er wegen ihnen überhaupt nicht arbeiten könnte.

Es sind nicht bloß Elon Musk, Bill Gates und Stephen Hawking, die über den Vormarsch unbesiegbarer Maschinen ausflippen. Ja, Roboter haben das Potenzial, uns zu überflügeln und die Menschheit zu vernichten. ... Aber zunächst könnte die künstliche Intelligenz zahllose Berufe obsolet machen, bis meine Söhne die 20 erreichen.

Man brauche es genau nicht, Marty McFly zu sein, um zukünftig die offensichtlichen Bedrohungen für die Karriere unsrer Kinder zu erkennen.

Nehmen wir an, du träumst davon, deine Tochter zur Yale School of Medicine (Yale-Schule der Medizin) zu schicken, damit sie Radiologin wird. Und warum auch nicht?... Laut Salary.com verdienen Radiologen in New York normalerweise an die 470.000 Dollar.

Aber dieser Job ist plötzlich fraglich, da die künstliche Intelligenz beim Interpretieren von Scans besser wird. ... Ein Start-up mit Namen Arterys, um nur ein Beispiel zu geben, hat schon ein Programm, das eine Kernspintomographieanalyse des Blutflusses durch ein Herz in gerade einmal 15 Sekunden durchführen kann, im Vergleich zu den 45 Minuten, die ein Mensch dazu braucht.

Vielleicht will sie Chirurgin werden, aber dieser Beruf ist vielleicht auch nicht sicher. Roboter assistieren Chirurgen bereits bei der Entnahme von geschädigten Organen und Krebsgewebe, laut Scientific American. Im letzten Jahr übertraf ein Prototyp eines robotischen Chirurgen namens STAR (Smart Tissue Autonomous Robot) menschliche Chirurgen in einem Test, bei dem beide die durchgestrennten Eingeweide eines lebenden Schweins reparieren mussten.

Vielleicht macht deine Tochter ja einen Schlenker zur rechtswissenschaftlichen Fakultät, um eine sehr erfolgreiche Unternehmensanwältin zu werden. Der Himmel hängt auch bei diesem Beruf nicht voller Rosen. ... Jeder juristische Job, der eine Menge an alltäglicher Dokumentendurchsicht beinhaltet (und das ist ein großer Teil von dem, was Anwälte tun) ist gefährdet.

Softwareprogramme werden schon von Unternehmen wie JP Morgan Chase & Company verwendet, um Rechtsdokumente zu scannen und vorauszusagen, welche Unterlagen relevant sind, wodurch viele zu fakturiernde Stunden eingespart werden. ... Zum Beispiel, hat Kira Systems Berichten zufolge die Arbeitszeit reduziert, die manche Anwälte benötigen, Verträge um 20 bis 60 Prozent zu prüfen.

In Bezug auf das berufliche Überleben möchte ich meinen Kindern versichern, dass der Journalismus immun ist, aber das ist eindeutig eine Täuschung. "The Associated Press" hat bereits ein Software-Programm von einer Firma namens "Automated Insights" verwendet, um ein annehmbares Abbild zu erstellen, das Wall Street-Gewinne und einige College-Sportarten abdeckt, und im vergangenen Jahr verliehen die Roboter den Unterliga Baseball-Beat.

Wie ist es mit anderen Glamour-Berufen, wie Pilot einer Luftfahrtgesellschaft? Nun, letztes Frühjahr flog und landete ein Robotercopilot, entwickelt von der Defense Advanced Research Projects Agency, bekannt als Darpa, eine nachgebildete 737. Ich halte das kaum für verwunderlich, angesichts der Tatsache, dass, einer Umfrage aus 2015 zufolge, die Piloten von kommerziellen Boeings 777 nur sieben Minuten während eines durchschnittlichen Flug damit verbringen, wirklich das Flugzeug zu fliegen. ... Da wir in ein Zeitalter fahrerloser Autos kommen, kann es dann noch weit sein zu führerlosen Flugzeugen?

Dann gibt es die Wall Street, wo Roboter schon ihr Bestes geben, Gordon Gekko aus seiner Büroecke zu drängen. Bloomberg zufolge verwenden große Banken Softwareprogramme, die Wetten vorschlagen, Sicherungsgeschäfte entwerfen und als Robowirtschaftler arbeiten können, indem man beim Analysieren der Zentralbank-Berichte natürliche Sprachverarbeitung verwendet, um die Geldpolitik vorauszusagen. BlackRock, die größte Fondsgesellschaft der Welt, sorgte Anfang des Jahres für Aufregung, als sie bekanntgab, dass sie einige ihrer hochbezahlten menschlichen Analysten, die auf gezieltes Investieren in einzelne börsennotierte Unternehmen spezialisiert waren, durch Computeralgorithmen ersetzen würden. ...

Also, bin ich paranoid? Oder nicht paranoid genug? Eine vielzitierte Untersuchung von der Universität Oxford, Abteilung für Ingenieurwissenschaft – sicherlich die nüchternste aller Institutionen – schätzte, dass 47 Prozent der heutigen Berufe, einschließlich Versicherer, Schiedsrichter und Kreditberater, gefährdet sind, Opfer der Automatisierung zu werden, vielleicht innerhalb von ein oder zwei Jahrzehnten.

Gerade diese Woche hat das McKinsey Global Institute einen Bericht herausgegeben, der feststellte, dass wahrscheinlich ein Drittel der amerikanischen Arbeiter in einem guten Dutzend Jahren wegen künstlicher Intelligenz in andere Berufe wechseln muss.

Ich weiß, dass ich nicht der einzige Erziehungsberechtige bin, der sich fragt, ob er verhindern kann, dass Roboter die Berufschancen seiner Kinder zunichte machen. Ich dachte mir, ich würde am besten damit anfangen, meine eigenen Kinder zu fragen, was sie machen wollen, wenn sie groß werden. ...

Toby, der immer bei anderen Aufmerksamkeit und Anerkennung sucht und ein geborener Entertainer ist, ist von Autos und Filmen besessen. ... Er erzählte mir, er wolle entweder Mitwagenfahrer oder Schauspieler sein. (Er ist zu jung, um zu verstehen, dass diese Jobs normalerweise ein und dasselbe sind).

Denn für Fahrer bei Uber ist es kein Geheimnis, dass sie auf dem besten Weg sind, in diesem himmlischen Parkhaus ausgelagert zu werden; die Gesellschaft verkündete jüngst Pläne, 24.000 Volvo Nutzfahrzeuge zu kaufen, um sie zwischen 2019 und 2021 als führerlose Flotte einzuführen.

Und Schauspieler? Es mag undenkbar erscheinen, dass ein paar zukünftige computergesteuerte Mimen die Nuance eines Ausdrucks oder emotionaler Tiefe eines, sagen wir, Dwayne Johnson vollbringen könnten. Aber Hollywood ist schon Silicon Valley Süd. Bedenken Sie, wie Filmemacher Computergrafik benutzt haben, um Carrie Fishers Prinzessin Leia und Peter Cushings Grand Moff Tarkin, wie sie in den 1970er Jahren für Rogue One: A Star Wars Story auftraten (vergessen Sie, dass der Herr Cushing im Jahr 1994 gestorben ist)." Mein jüngerer Sohn Anton, ein Schatz, abwohl er hart wie Kevlar ist, sagte er wolle ein Football-Spieler werden. Roboter-Football mag verrückt klingen, aber, wenn ich darüber nachdenke, könnte ein Kampf am Montag Abend zwischen den Dalllas Cowdroids und den Seatle Seabots die einzige Lösung für die ständigen Probleme mit Gehirnerschütterungen in diesem Sport sein.

Er sagte auch, er wolle ein Soldat sein. Wenn er jedoch Infanterist meint, könnte er vielleicht die Rekrutierung zurückhalten wollen. Russland enthüllte kürzlich Fedor, einen humanoiden Roboter-Soldaten, der wie RoboCop nach einer Whole30-Radikalkur aussieht; dieser Android, der für einen Kampf im Weltraum ausgerüstet ist, kann Handfeuerwaffen abfeuern, Fahrzeuge fahren, erste Hilfe leisten, und, so hofft man, salutieren. Tatsächlich sind die Armeen der Welt in einer solchen Rüstungsspirale, um Landser-Roboter zu entwickeln, dass ein Experte vom britischen Geheimdienst vorhergesagt hat, dass die amerikanischen Streitkräfte bis zum Jahr 2025 mehr Robotersoldaten als menschliche Soldaten haben werden.

Und nochmals, all diese Dinge geschehen jetzt, nicht erst in 25 Jahren. Wer kann schon wissen, wie der Arbeitsmarkt bis dahin aussehen könnte. Vielleicht sind wir nicht einmal die intelligentesten Lebewesen auf dem Planeten.

Schon mal von der " Einzigartigkeit " gehört? Das ist der Begriff, den Futuristen verwenden, um einen möglicherweise dramatischen Punkt zu beschreiben, an dem die Maschinenintelligenz mit der menschlichen Intelligenz gleichzieht und sie möglicherweise überholt. ... Sie können über uns herrschen. ... Sie können uns vernichten. Kein Wunder, dass Mr. Musk sagt, dass künstliche Intelligenz möglicherweise gefährlicher ist als Atombomben." Aber ist es wirklich so fatal? Die Angst vor Technologie ist so alt wie die Ludditen, die britischenTextilarbeiter des frühen 19. Jahrhunderts, die Maschinen zertrümmerten. In der Regel erweisen sich die Ängste als überzogen.

Der Siegeszug der Kraftfahrzeuge, um das naheliegende Beispiel anzuführen, hat tatsächlich die meisten Mistschaufler arbeitslos gemacht. Aber er schuf Millionen von Arbeitsplätzen, um sie zu ersetzen, nicht nur für die Detroiter Fließbandarbeiter, sondern auch für Häuslebauer in den Vororten, Leute, die Big Macs umdrehen, und SchauspielerInnen, die in "Greased Lightnin'" bei Revival-Tourneen von "Grease" auftreten. Das ist in wenigen Worten der Prozess der kreativen Zerstörung. ...

Aber künstliche Intelligenz ist anders geartet, sagte Martin Ford, der Autor von "Rise of the Robots: Technology and the Threat of a Jobless Future." (Aufstand der Roboter: Technologie und der Schrecken einer Zukunft ohne Erwerbsarbeit.) Maschinelles Lernen führt nicht nur dazu, dass neue Maschinen alte ersetzen, und menschliche Arbeiter von einer Industrie in eine andere verschoben werden. ... Vielmehr gibt es uns neue Maschinen, um uns zu ersetzen; Maschinen, die uns praktisch in jede neue Branche folgen können, in die wir uns flüchten.

Seit Mr. Fords Buch mich überhaupt erst in diese fremde Welt geschickt hat, nahm ich Kontakt zu ihm auf, um herauszufinden, ob er sich über all diese Dinge Gedanken machte wegen seiner eigenen Kinder: Tristan, 22, Colin, 17 und Elaine, 10.

Er sagte, die gefährdetsten Jobs in der Roboter-Ökonomie seien diejenigen, bei denen es um vorhersehbare, sich wiederholende Arbeiten gehe, wieviel Training sie auch brauchen. "Eine Menge der wissensbasiertern Berufe sind in Wirklichkeit Routine - man sitzt vor einem Computer und haut die gleiche Anwendung immer wieder heraus, ob es ein Bericht oder eine Art quantitativer Analyse ist", sagte er.

Berufe, die vom Querdenken abhängen, genießen etwas Schutz (Mr. Fords älterer Sohn ist ein Doktorand, der Biomedizintechnik studiert). Also, Aufgaben erledigen, die Empathie und zwischenmenschliche Kommunikation betonen (sein jüngerer Sohn möchte Psychologe werden).

Dennoch kann die Fähigkeit, kreativ zu denken, nicht das Nonplusultra der Rettung sein. Herr Ford sagte, er war alarmiert, als Googles AlphaGo-Software im Mai einen neunzehnjährigen chinesischen Meister im Go besiegte, das als das komplizierteste Brettspiel der Welt gilt.

"Wenn man mit ihnen spricht, können sogar die besten Go-Spieler nicht erklären, was sie tun," sagte Herr Ford. Sie beschreiben es als 'Gefühl.' Es bewegt sich in den Bereich von Intuition. And yet a computer was able to prove that it can beat anyone in the world.” Looking for a silver lining, I spent an afternoon Googling TED Talks with catchy titles like “Are Droids Taking Our Jobs?” In one, Albert Wenger, an influential tech investor, promoted the Basic Income Guarantee concept. Also known as Universal Basic Income, this sunny concept holds that a robot-driven economy may someday produce an unlimited bounty of cool stuff while simultaneously releasing us from the drudgery of old-fashioned labor, leaving our government-funded children to enjoy bountiful lives of leisure as interpretive dancers or practitioners of bee-sting therapy, as touted by Gwyneth Paltrow.

Die Idee ist ganz in Mode unter den Eliten von Silicon Valley, die nicht nur die Macht der Technologie verstehen, aber die auch gern glauben, dass sie für Gutes genutzt werden wird. In ihrer Vision einer Nach-AI-Welt ohne traditionelle Arbeitsplätze, wird jedermann ein mindestes wöchentliches oder monatliches Gehalt erhalten (im Grunde, Sozialhilfe für alle).

In einem anderen Vortrag von David Autor, einem Wirtschaftswissenschaftler, wurde argumentiert, dass Nachrichten über den Tod von Arbeit außerordentlich übertrieben sind.... Zum Beispiel arbeiten fast 50 Jahre nach Einführung des Geldautomaten sogar mehr Menschen als Bankangestellte als je zuvor.... Die Computer befreiten einfach die Menschen von todlangweiligen Aufgaben wie der Zählung von Zwanzig-Dollarscheine, um sich auf kognitiv anspruchsvollere Aufgaben zu konzentrieren wie "das Knüpfen von Kundenbeziehungen, Problemlösung, und die Einführung neuer Produkte wie Kreditkarten, Darlehen und Investments", sagte er.

Computers, after all, are really good at some things and, for the moment, terrible at others. Even Anton intuits this. The other day I asked him if he thought robots were smarter or dumber than humans. “Sdumber,” he said after a long pause. Confused, I pushed him. “Smarter and dumber,” he explained with a cheeky smile.

He was joking. But he also happened to be right, according to Andrew McAfee, a management theorist at the Massachusetts Institute of Technology whom I interviewed a short while later.

Discussing another of Anton’s career aspirations — songwriter — Dr. McAfee said that computers were already smart enough to come up with a better melody than a lot of humans. “The things our ears find pleasant, we know the rules for that stuff,” he said. “However, I’m going to be really surprised when there is a digital lyricist out there, somebody who can put words to that music that will actually resonate with people and make them think something about the human condition.” Not everyone, of course, is cut out to be a cyborg-Springsteen. I asked Dr. McAfee what other jobs may exist a decade from now.

“I think health coaches are going to be a big industry of the future,” he said. “Restaurants that have a very good hospitality staff are not about to go away, even though we have more options to order via tablet.

“People who are interested in working with their hands, they’re going to be fine,” he said. “The robot plumber is a long, long way away.” https://www.nytimes.com/2017/12/11/style/robots-jobs-children.html
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Will Robots Take Our Children’s Jobs?.
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By Alex Williams, The New York Times, December 11, 2017.
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Like a lot of children, my sons, Toby, 7, and Anton, 4, are obsessed with robots.
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The other day I asked Toby why children like robots so much.
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“Because they work for you,” he said.
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Yes, robots have the potential to outsmart us and destroy the human race.
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Say you dream of sending your daughter off to Yale School of Medicine to become a radiologist.
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And why not?
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Radiologists in New York typically earn about $470,000, according to Salary.com.
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But that job is suddenly looking iffy as A.I.
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gets better at reading scans.
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Maybe she wants to be a surgeon, but that job may not be safe, either.
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So perhaps your daughter detours to law school to become a rainmaking corporate lawyer.
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Skies are cloudy in that profession, too.
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What about other glamour jobs, like airline pilot?
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As we move into the era of driverless cars, can pilotless planes be far behind?
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So, am I paranoid?
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Or not paranoid enough?
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I know I am not the only parent wondering if I can robot-proof my children’s careers.
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I figured I would start by asking my own what they want to do when they grow up.
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Toby, a people pleaser and born entertainer, is obsessed with cars and movies.
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He told me he wanted to be either an Uber driver or an actor.
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(He is too young to understand that those jobs are usually one and the same).
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And actors?
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But Hollywood is already Silicon Valley South.
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He also said he wanted to be a soldier.
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If he means foot soldier, however, he might want to hold off on enlistment.
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And again, all of this stuff is happening now, not 25 years from now.
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Who knows what the jobs marketplace might look like by then.
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We might not even be the smartest beings on the planet.
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Ever heard of the “singularity”?
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They may rule us.
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They may kill us.
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No wonder Mr. Musk says that A.I.
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“is potentially more dangerous than nukes.” But is it really that dire?
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Usually, the fears turn out to be overblown.
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Even so, the ability to think creatively may not provide ultimate salvation.
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“They’ll describe it as a ‘feeling.’ It’s moving into the realm of intuition.
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In their vision of a post-A.I.
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Even Anton intuits this.
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“Sdumber,” he said after a long pause.
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Confused, I pushed him.
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“Smarter and dumber,” he explained with a cheeky smile.
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He was joking.
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I asked Dr. McAfee what other jobs may exist a decade from now.
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Will Robots Take Our Children’s Jobs?.

By Alex Williams, The New York Times, December 11, 2017.

Like a lot of children, my sons, Toby, 7, and Anton, 4, are obsessed with robots. In the children’s books they devour at bedtime, happy, helpful robots pop up more often than even dragons or dinosaurs. The other day I asked Toby why children like robots so much.

“Because they work for you,” he said.
What I didn’t have the heart to tell him is, someday he might work for them — or, I fear, might not work at all, because of them.

It is not just Elon Musk, Bill Gates and Stephen Hawking who are freaking out about the rise of invincible machines. Yes, robots have the potential to outsmart us and destroy the human race. But first, artificial intelligence could make countless professions obsolete by the time my sons reach their 20s.

You do not exactly need to be Marty McFly to see the obvious threats to our children’s future careers.

Say you dream of sending your daughter off to Yale School of Medicine to become a radiologist. And why not? Radiologists in New York typically earn about $470,000, according to Salary.com.

But that job is suddenly looking iffy as A.I. gets better at reading scans. A start-up called Arterys, to cite just one example, already has a program that can perform a magnetic-resonance imaging analysis of blood flow through a heart in just 15 seconds, compared with the 45 minutes required by humans.

Maybe she wants to be a surgeon, but that job may not be safe, either. Robots already assist surgeons in removing damaged organs and cancerous tissue, according to Scientific American. Last year, a prototype robotic surgeon called STAR (Smart Tissue Autonomous Robot) outperformed human surgeons in a test in which both had to repair the severed intestine of a live pig.

So perhaps your daughter detours to law school to become a rainmaking corporate lawyer. Skies are cloudy in that profession, too. Any legal job that involves lots of mundane document review (and that’s a lot of what lawyers do) is vulnerable.

Software programs are already being used by companies including JPMorgan Chase & Company to scan legal papers and predict what documents are relevant, saving lots of billable hours. Kira Systems, for example, has reportedly cut the time that some lawyers need to review contracts by 20 to 60 percent.

As a matter of professional survival, I would like to assure my children that journalism is immune, but that is clearly a delusion. The Associated Press already has used a software program from a company called Automated Insights to churn out passable copy covering Wall Street earnings and some college sports, and last year awarded the bots the minor league baseball beat.

What about other glamour jobs, like airline pilot? Well, last spring, a robotic co-pilot developed by the Defense Advanced Research Projects Agency, known as Darpa, flew and landed a simulated 737. I hardly count that as surprising, given that pilots of commercial Boeing 777s, according to one 2015 survey, only spend seven minutes during an average flight actually flying the thing. As we move into the era of driverless cars, can pilotless planes be far behind?

Then there is Wall Street, where robots are already doing their best to shove Gordon Gekko out of his corner office. Big banks are using software programs that can suggest bets, construct hedges and act as robo-economists, using natural language processing to parse central bank commentary to predict monetary policy, according to Bloomberg. BlackRock, the biggest fund company in the world, made waves earlier this year when it announced it was replacing some highly paid human stock pickers with computer algorithms.

So, am I paranoid? Or not paranoid enough? A much-quoted 2013 study by the University of Oxford Department of Engineering Science — surely the most sober of institutions — estimated that 47 percent of current jobs, including insurance underwriter, sports referee and loan officer, are at risk of falling victim to automation, perhaps within a decade or two.

Just this week, the McKinsey Global Institute released a report that found that a third of American workers may have to switch jobs in the next dozen or so years because of A.I.

I know I am not the only parent wondering if I can robot-proof my children’s careers. I figured I would start by asking my own what they want to do when they grow up.

Toby, a people pleaser and born entertainer, is obsessed with cars and movies. He told me he wanted to be either an Uber driver or an actor. (He is too young to understand that those jobs are usually one and the same).

As for Uber drivers, it is no secret that they are headed to that great parking garage in the sky; the company recently announced plans to buy 24,000 Volvo sport utility vehicles to roll out as a driverless fleet between 2019 and 2021.

And actors? It may seem unthinkable that some future computer-generated thespian could achieve the nuance of expression and emotional depth of, say, Dwayne Johnson. But Hollywood is already Silicon Valley South. Consider how filmmakers used computer graphics to reanimate Carrie Fisher’s Princess Leia and Peter Cushing’s Grand Moff Tarkin as they appeared in the 1970s (never mind that the Mr. Cushing died in 1994) for “Rogue One: A Star Wars Story.”

My younger son Anton, a sweetheart, but tough as Kevlar, said he wanted to be a football player. Robot football may sound crazy, but come to think of it, a Monday night battle between the Dallas Cowdroids and Seattle Seabots may be the only solution to the sport’s endless concussion problems.

He also said he wanted to be a soldier. If he means foot soldier, however, he might want to hold off on enlistment. Russia recently unveiled Fedor, a humanoid robot soldier that looks like RoboCop after a Whole30 crash diet; this space-combat-ready android can fire handguns, drive vehicles, administer first aid and, one hopes, salute. Indeed, the world’s armies are in such an arms race developing grunt-bots that one British intelligence expert predicted that American forces will have more robot soldiers than humans by 2025.

And again, all of this stuff is happening now, not 25 years from now. Who knows what the jobs marketplace might look like by then. We might not even be the smartest beings on the planet.

Ever heard of the “singularity”? That is the term that futurists use to describe a potentially cataclysmic point at which machine intelligence catches up to human intelligence, and likely blows right past it. They may rule us. They may kill us. No wonder Mr. Musk says that A.I. “is potentially more dangerous than nukes.”

But is it really that dire? Fears of technology are as old as the Luddites, those machine-smashing British textile workers of the early 19th century. Usually, the fears turn out to be overblown.

The rise of the automobile, to cite the obvious example, did indeed put most manure shovelers out of work. But it created millions of jobs to replace them, not just for Detroit assembly line workers, but for suburban homebuilders, Big Mac flippers and actors performing “Greased Lightnin’” in touring revivals of “Grease.” That is the process of creative destruction in a nutshell.

But artificial intelligence is different, said Martin Ford, the author of “Rise of the Robots: Technology and the Threat of a Jobless Future.” Machine learning does not just give us new machines to replace old machines, pushing human workers from one industry to another. Rather, it gives us new machines to replace us, machines that can follow us to virtually any new industry we flee to.

Since Mr. Ford’s book sent me down this rabbit hole in the first place, I reached out to him to see if he was concerned about all this for his own children: Tristan, 22, Colin, 17, and Elaine, 10.

He said the most vulnerable jobs in the robot economy are those involving predictable, repetitive tasks, however much training they require. “A lot of knowledge-based jobs are really routine — sitting in front of a computer and cranking out the same application over and over, whether it is a report or some kind of quantitative analysis,” he said.

Professions that rely on creative thinking enjoy some protection (Mr. Ford’s older son is a graduate student studying biomedical engineering). So, do jobs emphasizing empathy and interpersonal communication (his younger son wants to be a psychologist).

Even so, the ability to think creatively may not provide ultimate salvation. Mr. Ford said he was alarmed in May when Google’s AlphaGo software defeated a 19-year-old Chinese master at Go, considered the world’s most complicated board game.

“If you talk to the best Go players, even they can’t explain what they’re doing,” Mr. Ford said. “They’ll describe it as a ‘feeling.’ It’s moving into the realm of intuition. And yet a computer was able to prove that it can beat anyone in the world.”

Looking for a silver lining, I spent an afternoon Googling TED Talks with catchy titles like “Are Droids Taking Our Jobs?”

In one, Albert Wenger, an influential tech investor, promoted the Basic Income Guarantee concept. Also known as Universal Basic Income, this sunny concept holds that a robot-driven economy may someday produce an unlimited bounty of cool stuff while simultaneously releasing us from the drudgery of old-fashioned labor, leaving our government-funded children to enjoy bountiful lives of leisure as interpretive dancers or practitioners of bee-sting therapy, as touted by Gwyneth Paltrow.

The idea is all the rage among Silicon Valley elites, who not only understand technology’s power, but who also love to believe that it will be used for good. In their vision of a post-A.I. world without traditional jobs, everyone will receive a minimum weekly or monthly stipend (welfare for all, basically).

Another talk by David Autor, an economist, argued that reports of the death of work are greatly exaggerated. Almost 50 years after the introduction of the A.T.M., for instance, more humans actually work as bank tellers than ever. The computers simply freed the humans from mind-numbing work like counting out 20-dollar bills to focus on more cognitively demanding tasks like “forging relationships with customers, solving problems and introducing them to new products like credit cards, loans and investments,” he said.

Computers, after all, are really good at some things and, for the moment, terrible at others. Even Anton intuits this. The other day I asked him if he thought robots were smarter or dumber than humans. “Sdumber,” he said after a long pause. Confused, I pushed him. “Smarter and dumber,” he explained with a cheeky smile.

He was joking. But he also happened to be right, according to Andrew McAfee, a management theorist at the Massachusetts Institute of Technology whom I interviewed a short while later.

Discussing another of Anton’s career aspirations — songwriter — Dr. McAfee said that computers were already smart enough to come up with a better melody than a lot of humans. “The things our ears find pleasant, we know the rules for that stuff,” he said. “However, I’m going to be really surprised when there is a digital lyricist out there, somebody who can put words to that music that will actually resonate with people and make them think something about the human condition.”

Not everyone, of course, is cut out to be a cyborg-Springsteen. I asked Dr. McAfee what other jobs may exist a decade from now.

“I think health coaches are going to be a big industry of the future,” he said. “Restaurants that have a very good hospitality staff are not about to go away, even though we have more options to order via tablet.

“People who are interested in working with their hands, they’re going to be fine,” he said. “The robot plumber is a long, long way away.”

https://www.nytimes.com/2017/12/11/style/robots-jobs-children.html