en-de  Woollydays_Stolen_Queensland_Native_Police Medium
In Erinnerung an die Bedeutung der Queensland Native Police (etwa: Aborigine-Polizei von Queensland). (11. November 2017; Derek Barry). Wenn ich an die vielen Gründe denke, warum Australien mit seinen Ureinwohnern verhandeln muss, so sind sie alle in der australischen Geschichte begraben.

Viele hätten es gerne, wenn diese Erinnerungen permanent begraben wären, aber am Gedenktag für die Gefallenen der beiden Weltkriege können wir uns dies nicht erlauben.

Die ersten Australier kamen her, bevor es überhaupt ein Gebilde namens Australien gab. Sie landeten in Sahul, einem Kontinent, der Neuguinea mit dem australischen Kontinent und der Insel Tasmanien verband. Die ältesten Orte, an denen sie landeten, sind schon lange verschwunden, begraben unter ansteigenden Küsten wärmerer Zeiten, aber Hinweise deuten heute auf menschliche Anwesenheit vor 68.000 Jahren hin.

Sie verbreiteten sich schnell über Sahul - der erste identifizierbare Mensch außerhalb Afrikas wurde im äußersten Westen von New South Wales gefunden. Neuguinea und Tasmanien trennten sich irgendwann von Australien ab, aber alle drei hatten Kulturen, die Jahrtausende überdauerten und ihre Umwelt durch geschickte Nutzung von Feuer beeinflussten - sogar Tasmanien mit einer Bevölkerung von nur 5000 Menschen gelang es.

Aber die meisten Leute kamen nach Queensland, angezogen von seinem weitgehend günstigen Klima und seinen reichen Nahrungsquellen. Die Weißen landeten zahlreich hier erst in den 1830er Jahren. Ihre Ansicht war, "sie machen nichts mit dem Land, und wir wollen es", aber da die Zahlen die Aborigines begünstigten, war es nicht direkt offensichtlich, ob sie bekommen würden, was sie wollten.

Erst mit moderener Waffen der 1840er und 1850er Jahre begannen die Europäer den Krieg zu gewinnen. Die Behörden in Sydney schauten bei der Gewalt an der Grenze weg, und verbreiteten Moralpredigten über das britische Gesetz, während sie es Landbesetzern ermöglichten "freies" Land in Besitz zu nehmen.

Durch die Abtrennung von Queensland im Jahre 1989 verschlechterten sich die Dinge. Neue mittellose Behörden in Brisbane hatten einen guten Grund, das Land der Eingeborenen zu verkaufen, da es die einzige Möglichkeit war, mit der sie Geld verdienen konnten.... Sie hatten ein ureigenes Interesse daran, den Widerstand zu vernichten. ...

Die Haltungen verhärteten sich durch zwei Ereignisse kurz vor und nach der Abspaltung. ... Das eine war die Ermordung von 11 Siedlern im Jahre 1857 bei Hornet Bank am Oberlauf des Dawson-Flusses und das andere die Ermordung von 19 Mitgliedern der Wills-Polizeistreife bei Cullin-la-Ringo nahe Springsure im Jahre 1861. ...

Die Frazers in Hornet Bank waren bekannt dafür, dass sie Aborigine-Frauen belästigten, während es in Cullin-la Ringo Beweise für die Entführung von zwei einheimischen Jungen gab. Aber über diese Gründe sah man inmitten Geschreis hinweg, dass man den Aboriginies zu sehr vertrauen würde, und dem rechtschaffenen Zorn über "schwarze Wilde".

Beide Massaker führten zu schweren Rachemaßnahmen, mit deutlich mehr als 11 bzw. 18 Toten. Nur wenige überlebten, um die Geschichte zu erzählen. ... Gordon Reids Geschichte von Hornet Banks lässt vermuten, dass die Aboriginie-Polizei und bewaffnete Siedler zwischen 150 bis 300 Mitglieder der Jiman töteten.

In Cullin-la-Ringo tötete eine Vergeltung übende Bande jeden erwachsenen Schwarzen, den sie in einem Radius von 100 Meilen finden konnten. Siedler töteten ohne dafür belangt zu werden. Niemand wurde seiner gerechten Strafe zugeführt, und die Grenze verschob sich weiter nach Westen und Norden.

Doch war es nicht genug, den Siedlern ein Gefühl der Sicherheit zu geben. Das war die Aufgabe der Aborigine-Polizei. Aborigine-Polizeikräfte (gewöhnlich eine Gruppe von drei bis acht Aboriginies, die von einem europäischen Offizier geführt wurden) wurden bei Hornet Bank und überall in den australischen Kolonien im 19. Jahrhundert eingesetzt.

Die Notwendigkeit, sie einzusetzen, ergab sich aus der Ausdehnung der britischen Kontrolle in Australien in den 1840er Jahren, und entwickelte sich aus rauen Sträflingspatrouillen. Angehörige der berittenen Aborigine-Polizei wurden oft mit vorgehaltener Waffe rekrutiert. Es war die "teile und herrsche"-Taktik des Empires, eingeborene Gruppen zu verwenden, die keine Loyalitäten zu anderen Gruppen hatten.

Sie waren in vielen wichtigen Dingen im Vorteil, einschließlich der Vertrautheit mit dem Gelände, und sie hatten weniger medizinische Probleme in tropischen Regionen. Sie wurden auch schlechter bezahlt und man erwartete von ihnen, während der Einsätze ihr Lager im Freien aufzuschlagen und selbst für ihre Nahrung zu sorgen.

Sie vertrieben die Aborigines überall, aber nirgends war ihr Einfluss so maßgeblich oder so dauerhaft wie in Queensland. Jedoch hört an diesem Tag, an dem der Militärgeschichte gedacht wird, niemand etwas von ihnen. ...

Es ist keine Überraschung, dass Jonathan Richards prägendes Buch der Geschichte der Queensland Native Police "Der geheime Krieg" heißt. ...

Sogar 2017 bleibt es überwiegend ein Geheimnis. Doch die Aborigine-Polizei von Queensland war, wie Richard sagt "das Symbol für die Eingeborenen-Politik, Invasion und Vertreibung während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts." Sie waren immer als mörderische Truppe bekannt, aber die Aborigine-Polizei von Queensland blieb bis ins 20. Jahrhundert bestehen, trotz des Zorns, weil sie ihren Dienstherren dienlich war. Sie waren ein erfolgreiches Militärunternehmen. Indem sie den Widerstand an der Grenze unterdrückten, steigerten sie den Bodenwert öffentlicher Grundstücke. ...

Die Aborigine-Polizei war nur dem Namen nach eine Polizeitruppe, besser gesagt waren sie eine "Spezialkräfte-Einheit, dafür geschaffen, den Aborigine-Widerstand gegen die Kolonisierung zu unterdrücken. Die Aborigine-Polizei hatte den Vorteil, dass sie beritten und mit besseren Schusswaffen ausgerüstet waren, derweil effiziente Post- und Telegrafensysteme für die nahtlose Übermittlung von Befehlen sorgten.

Viele Offiziere waren ehemalige Armeeangehörige aus anderen Teilen des Empires, und seine Seilschaften stellten sicher, dass viele nie für ihre Verbrechen, bis einschließlich Mord, bestraft wurden. Weil die Truppe an der Grenze operierte, war sie ständig nach dem Westen und Norden in Bewegung, Über vier Jahrzehnte konnte man an Hand der Lage der Kasernen der Aborigine-Polizei die sich verändernde Grenze verfolgen.

Die offizielle Darstellung war, dass die Aborgine-Polizei als Reaktion auf Angriffe der Aborigines in "unbesiedelten" Regionen agierte. 1872 behauptete Kolonialsekretär Arthur Palmer, dass die Regierung von Queensland "nie einer Politik der Vernichtung gefolgt war", aber das war eine offenkundige Lüge, die in Zeitungen dieser Zeit aufgedeckt wurde.

Im Jahr 1868 berichtete der Burketown-Korrespondent beiläufig, dass "jeder im Distrikt hocherfreut über das durch die Aborigine-Polizei verübte massenhafte Niedermetzeln ist, und Mr. Uhr (Sub Inspector der Aborigine-Polizei) für seine Tatkraft dankt, den Distrikt von neunundfünfzig (59) Aborigines befreit zu haben." Tatkraft war die eine Art, es zu beschreiben, die andere war 'Terror'." Vergeltung war praktikabler als Vermeidung. Befehlshaber verschüchterten und ängstigten Aborigines gezielt mit Gewalt und Drohungen, unterstützt durch Schüsse. Robert Orsted-Jensens Buch "Frontier History Revisited (2011) (etwa: "Die Geschichte der Grenze neu betrachtet") schätzte, dass etwa 11 Menschen in jeder "Zerstreuung" starben.

Der langjährige Polizeipräsident David Seymour behauptete, das ihre Taktiken gegen grausame Kämpfer gerechtfertigt waren, obwohl seine Aufforderung an seine Offiziere, über alle Einzelheiten jedes "Zusammenstoßes" zu berichten, meist ignoriert wurden. Worte wie "Zusammenstöße" und "Zerstreuungen" waren Euphemismen, dazu bestimmt, zu vergessen, dass es um menschliche Leben ging.

Viele Leute verachteten die Aborigine-Polizei, aber ihre größten Befürworter waren Siedler in entlegenen Gebieten, die glaubten, wie es Charles Bradley in Bowen im Jahr 1871 tat, dass "die Schwarzen ohne die Polizeipräsenz gefährlicher und dreister wären. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Grenze zu den nördlichen Goldfeldern verschoben, und die Goldschürfer waren ebenso wie die Siedler entschlossen, sicherzugehen, dass die Aborigines ihnen nicht im Weg standen.

Bei dem offenen Krieg am Palmer River Goldfeld nahe Cooktown war die Aborigine-Polizei machtlos, außer wenn es darum ging Gruppen, die auf Rache auswaren, immer wenn eine weiße Person getötet wurde, zu unterstützen. Überall sonst gab es ständige Zusammenstöße, bei denen man wusste, wie es ein regionale Zeitung ausdrückte, dass "es niemals eine Jury geben würde, die jemand des Mordes für das Töten eines Schwarzen befinden würde. ...

Die Polizei machte wenige Angaben über ihre Operationen, wenngleich ein Offizier einem Untersuchungsausschuß sagte, dass einige Leute "Ärger herausgefordert haben". Die hohen Tiere verschlossen die Augen darüber, dass sie das britische Recht jeden Tag an der Grenze brachen. Siedler, Goldschürfer und die Polizei wussten alle, dass willkürliches Töten Unrecht war, deshalb musste es verheimlicht werden.

Noch im Jahr 1897 argumentierte W.E. Parry-Okeden, der Polizeichef der Aborigine-Polizei, dass die Truppe noch gebraucht würde. In einem Parlamentsbericht, betitelt "North Queensland Aborigines and the Native Police” (etwa: Die Aborigines in Nord Queensland und die Aborigine-Polizei) schrieb Parry-Okedon, dass es "eine sehr bekannte Tatsache [wäre], dass die einzige von vornherein mögliche oder aufrecht zu erhaltende Kontrolle über wilde oder unzivilisierte Schwarze diejenige durch Ausübung und Demonstration der übergeordneten Gewalt ist". Diese Gewalt, sagte er, konnte nur von Personen angewendet werden, die "sie als mit ihnen konkurrenzfähig zu sein anerkennen, in ihren eigenen Taktiken, in Spurenverfolgen, sich in der Wildnis, mit der Überlieferung und dem Leben auszukennen." Natürlich waren Weiße, die für Disziplin sorgten, immer vonnöten. "Ich wiederhole, dass starke Aborigine-Polizeiabteilungen, unter der Führung guter Offiziere, die ständig Patrouillen bei ihnen durchführen, auf jeden Fall nötig sind", schloss er.

Erst das Ende des Widerstands ein paar Jahre später, machten diese Patrouillen überflüssig. Die schwarzen Spurensucher wurden in die reguläre Queensland Polizei aufgenommen, während man die Aborigine-Polizei stillschweigend unter den Tisch fallen ließ.

Die Aborigine-Polizei war ein lästige Erinnerung an Queenslands vorherige Armut. Aber sie hatten die Arbeit für ihre Herren getan, und die Aborigines waren besiegt worden. Viele waren getötet worden, während die Überlebenden in Reservate bei Barambah (Cherbourg), Mappoon, Yarrabah, Woorabindah, Palm Island und anderen Orten verbracht worden sind. Queensland gehörte nun großteils den Weißen.

Noel Loos schätzt, dass 10.000 Aboriginies in dem Grenzkonflikt in Queensland starben, etwas die Hälfte aller getöteten Aborigines im australischen Grenzland. Gedenkstätten für sie gibt es selten.

Wenn die Sonne untergeht und am morgigen Tag, sollten wir uns an sie erinnern.
unit 3
The first Australians came here before there was even a thing called Australia.
1 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 1 year ago
unit 9
White people didn’t land here in numbers until the 1830s.
4 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 1 year ago
unit 13
Matters worsened with the separation of Queensland in 1859.
2 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 1 year ago
unit 15
They had a vested interest in crushing resistance.
2 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 1 year ago
unit 16
Attitudes were hardened by two events just before and after separation.
2 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 1 year ago
unit 20
Both massacres prompted massive revenge sprees, in number well beyond 11 or 18.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 1 year ago
unit 21
Few lived to tell the tale.
2 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 1 year ago
unit 24
Settlers killed with impunity.
2 Translations, 4 Upvotes, Last Activity 1 year ago
unit 25
No justice was brought to bear, and the frontier pushed further west and north.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 1 year ago
unit 26
Yet it was not enough to make settlers feel safe.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 1 year ago
unit 27
That was the job of Native Police.
2 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 12 months ago
unit 30
Indigenous Troopers were often recruited at the point of a gun.
3 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 12 months ago
unit 35
Yet on this day commemorating military history, no one has heard of them.
3 Translations, 5 Upvotes, Last Activity 12 months ago
unit 37
Even in 2017 it remains mostly a secret.
2 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 1 year ago
unit 39
They were a successful military enterprise.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 12 months ago
unit 40
By quelling resistance on the frontier, they increased the government’s land values.
2 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 12 months ago
unit 45
Over four decades, the Native Police barracks mapped the moving front.
3 Translations, 4 Upvotes, Last Activity 12 months ago
unit 49
Retribution was more practical than prevention.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 12 months ago
unit 59
Top brass turned a blind eye they were breaking British law on the frontier every day.
2 Translations, 0 Upvotes, Last Activity 12 months ago
unit 63
Of course, white discipline was always required.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 12 months ago
unit 65
It was the end of resistance a few years later that made those patrols unnecessary.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 12 months ago
unit 67
The Native Police was an inconvenient reminder of Queensland’s previous poverty.
2 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 12 months ago
unit 68
But it had done the work of its masters and the Aboriginal people had been defeated.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 12 months ago
unit 70
Queensland now mostly did belong to the whitefellas.
1 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 12 months ago
unit 72
The monuments to them are few and far between.
1 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 12 months ago
unit 73
At the going down of the sun and in the morning, we should remember them.
1 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 12 months ago

Remembering the Impact of the Queensland Native Police
(November 11, 2017; Derek Barry)

When I think of the many reasons why Australia needs to negotiate with its Indigenous inhabitants, they are all buried in Australian history.

Many would like those memories permanently buried, but on Remembrance Day we cannot allow this.

The first Australians came here before there was even a thing called Australia. Where they landed was Sahul, a continent that linked New Guinea with mainland Australia and the island of Tasmania. Their earliest landing sites are long gone buried under the rising shore of warmer times but evidence now suggests a human presence of 68,000 years.

They spread across Sahul rapidly – the earliest identifiable human outside of Africa was found in far western New South Wales. New Guinea and Tasmania eventually split away from Australia but all three had cultures that survived millennia and shaped their environment through adroit use of fire – even Tasmania with a population of just 5000 souls succeeded.

But it was to Queensland where the largest number of people came, attracted by its mostly favourable climate and its rich food sources. White people didn’t land here in numbers until the 1830s. “They are doing nothing with the land and we want it” was their belief but with numbers favouring Aboriginal people, it wasn’t immediately obvious they would get what they want.

It wasn’t until advanced weaponry of the 1840s and 1850s that the Europeans began to win the war. Authorities in Sydney turned a blind eye to the violence on the frontier, speading homilies about British law while enabling Squatters to take “vacant” country.

Matters worsened with the separation of Queensland in 1859. Newly penniless authorities in Brisbane had a good reason to sell Aboriginal country as the only thing they could make money from. They had a vested interest in crushing resistance.

Attitudes were hardened by two events just before and after separation. One was the killing of 11 settlers at Hornet Bank in the Upper Dawson in 1857 and the other was the killing of 19 of the Wills party at Cullin-la-Ringo near Springsure in 1861.

The Frazers at Hornet Bank were well known for their interference with Aboriginal women while at Cullin-la-Ringo there was evidence of abduction of two local boys. But these causes were overlooked amid cries of trusting the Aborigines too much and righteous fury about “black savages”.

Both massacres prompted massive revenge sprees, in number well beyond 11 or 18. Few lived to tell the tale. Gordon Reid’s history on Hornet Banks suggest native police and armed settlers killed between 150 to 300 Jiman people.

At Cullin-la-Ringo a reprisal gang killed every adult black they found in a 100 mile radius. Settlers killed with impunity. No justice was brought to bear, and the frontier pushed further west and north.

Yet it was not enough to make settlers feel safe. That was the job of Native Police. Native Police forces (usually a group of three to eight Indigenous people led by a European officer) were used at Hornet Bank and across the Australian colonies in the 19th century.

Their need came with the expansion of British control of Australia in the 1840s developing from rough convict patrols. Indigenous Troopers were often recruited at the point of a gun. It was the Empire’s divide and rule tactic to use Native groups with no loyalties to other groups.

They enjoyed many important advantages including familiarity with the terrain, and had less medical problems in tropical areas. They were also were paid less and were expected to camp in the open during operations and feed themselves.

They dispossessed Aboriginal people everywhere but nowhere was their impact as great or as long-lasting as Queensland. Yet on this day commemorating military history, no one has heard of them.

It is no surprise Jonathan Richards’ defining history of Queensland’s Native Police is called The Secret War.

Even in 2017 it remains mostly a secret. Yet the Queensland Native Police were, as Richards says “the symbol of Native policy, invasion and dispossession throughout the second half of the 19th century.”

They were always known as murderous force but the Queensland Native Police survived into the 20th century despite the fury because it suited their employers. They were a successful military enterprise. By quelling resistance on the frontier, they increased the government’s land values.

The Native Police were police in name only, more properly a “special forces” unit with a specific purpose to suppress Indigenous resistance to colonisation. The Native Police had the advantage of horses and better firearms while efficient postal and telegraph systems allowed the smooth transmission of orders.

Many officers were former army men from other parts of the Empire and its old boy network ensured many were never punished for misdeeds, up to and including murder. Because the force operated on the frontier it was constantly on the move, westward and northward. Over four decades, the Native Police barracks mapped the moving front.

The official view was that the Native Police operated in response to Aboriginal attacks in “unsettled” areas. In 1872 Colonial Secretary Arthur Palmer claimed the Queensland government “had never followed a policy of extermination” but this was a blatant lie, exposed by newspapers of the era.

In 1868 the Burketown correspondent reported casually that “everyone in the district is delighted with the wholesale slaughter dealt out by the native police and thank Mr Uhr (sub inspector of native police) for his energy in ridding the district of fiftynine (59) myalls.”

Energy was one way to describe it, another way was “terror”. Retribution was more practical than prevention. Commanders deliberately terrified and intimidated Aboriginal people with violence and threats, backed by gunfire. Robert Orsted-Jensen’s book Frontier History Revisited (2011) estimated around 11 people died in each “dispersal”.

Long term police commissioner David Seymour claimed their tactics were justified against ferocious fighters though his call to his officers to report full details of every “collision” was mostly ignored. Words like “collisions” and “dispersals” were euphemisms designed to forget that lives were involved.

Many people despised the Native Police, but the main supporters were settlers in remote areas who believed, as Charles Bradley in Bowen did in 1871, that “the Blacks were more dangerous and daring” without police presence. By then the frontier had moved to the northern goldfields and miners were just as determined as settlers to ensure Aboriginal people did not get in their way.

With open warfare at the Palmer River goldfield near Cooktown, the Native Police were powerless, other than assisting with revenge parties whenever a white person was killed. Elsewhere it was collision after collision, safe in the knowledge that as a regional paper said, “You will never get a jury to bring in a verdict of murder for the killing of a black”.

Police admitted little details about their operations, though one officer told an Inquest some people “asked for trouble”. Top brass turned a blind eye they were breaking British law on the frontier every day. Settlers, miners and police all knew indiscriminate killing was wrong, so it had to be hidden.

As late as 1897 Native Police commissioner WE Parry-Okeden argued the force was still needed. In a report to parliament called “North Queensland Aborigines and the Native Police” Parry-Okeden wrote it was “a well known fact, that the only control possible to be obtained at the outset and maintained over wild or uncivilised blacks is by the exercise and exhibition of superior force.”

That force, he said, could only be applied by people “they recognise as capable of competing with them in their own tactics, tracking, bush cunning, lore or living”. Of course, white discipline was always required. “I reiterate that a strong well-officed Native Police detachments constantly patrolling among them are absolutely necessary,” he concluded.

It was the end of resistance a few years later that made those patrols unnecessary. The black trackers were rolled into the regular Queensland police while the native force was quietly forgotten.

The Native Police was an inconvenient reminder of Queensland’s previous poverty. But it had done the work of its masters and the Aboriginal people had been defeated. Many were killed, while survivors would be mopped up into reserves at Barambah (Cherbourg), Mappoon, Yarrabah, Woorabindah, Palm Island and other places. Queensland now mostly did belong to the whitefellas.

Noel Loos estimates 10,000 Aboriginal people died in the frontier conflict in Queensland, about half the total number of Aboriginal dead in frontier Australia. The monuments to them are few and far between.

At the going down of the sun and in the morning, we should remember them.