en-de  Johnny Hallyday, American at Heart Easy
Johnny Hallyday, im Herzen Amerikaner.

Von Gaétan Mathieu, France Amérique, 6.Dezember 2017 https://france-amerique.com/johnny-hallyday-enfant-du-rock-americain/?ct=t(FA_Hebdo_du_5_octobre_2017).

Der französische Sänger Johnny Hallyday wuchs mit Elvis und Chuck Berry auf und starb am Mittwoch, dem 6. Dezember 2017 im Alter von 74 Jahren. "Von dort kommt alle die Musik, die ich liebe. Vom Blues", sagte dieses Kind der Rockmusik und der amerikanischen Kultur im Jahre 1972.

"Sein Vater ist Amerikaner und seine Mutter Französin", sagte Line Renaud, als sie Johnny Hallyday vor seinem ersten Fernsehauftritt am 18.April 1960 vorstellte.... Und sie lag nicht völlig falsch. Johnny kannte seinen biologischen, belgischen Vater nie richtig . Stattdessen war Lee Harper, ein amerkanischer Tänzer, der mit der Kusine des Sängers verheiratet war, sein " Adoptivvater". Dank dieses Vorbilds entdeckte der kleine Junge ( geboren als Jean-Philippe Smet) die amerikanische Kultur und Rock 'n' Roll und wurde allmählich "Johnny", ein von Lee ausgewählter Spitzname. " Meine Kultur war immer amerikanisch, die Kultur von Nashville und Memphis", sagte der Sänger in einem Interview vor seiner U.S. Tour im Jahre 2012.

Jonny tanzte den Twist zu Bill Haley und Eddie Cochran noch bevor er zehn war. "Lees Eltern lebten in Tulsa, Oklahoma, und schickten uns immer die ersten amerikanischen Rockschallplatten. In Frankreich gab es sie damals sogar noch gar nicht! Im Alter von 14 Jahren kam Johnny auf die Bühne, um Rock'n'Roll-Favoriten auf US Militärstützpunkten in Europa zu singen. "Das sind so besondere Erinnerungen", sagte der Sänger. "Ich erinnere mich an einen amerikanischen Soldaten Er brachte mir sogar einmal eine Levis." Auf dem Höhepunkt einer amerikanischen Karriere.

Der Sänger zog nach Los Angeles, wo er 2013 eine Villa in der Pacific Palisades Wohngegend kaufte, aber es war in Tennessee, dass er wirklich Amerika, seinen "Wahlheimat", kennenlernte. Johnny unterschrieb 1962 einen Vertrag bei Philips Records und reiste nach Nashville, um die Schallplattenalben Sings America's Rockin' Hits und Nashville Session 62 aufzunehmen. Er nutzte die Zeit, um Konzerte bei den Campussen von Universitäten in Baltimore, Washington, New York und Chicago zu geben. Wenn er über diese Zeit redete, würde sich Johnny den Kopf zerbrechen. "Ich erinnere mich ehrlicherweise wirklich nicht an vieles. But one memory that stands out is performing at the inauguration of the S.S. France in New York in front of Jackie Kennedy.” During this time, Johnny was within touching distance of a career in the United States. Der amerikanische Musikproduzent Shelby Singleton, der an den Aufnahmesessionen teilnahm, sagte damals, dass der französische Sänger ein Star in den USA hätte werden können, wenn seine Tour ausgedehnt worden wäre. Natürlich hätte ich dort gerne Karriere gemacht. Aber es ist auch nichts, was ich bedaure. Schließlich war ich der Pionier des Rock 'n' Roll in Frankreich. Ich brachte diese Kultur nach Hause. Ich bin stolz, den Weg für so viele andere Bands geebnet zu haben", sagte Johnny.

Er zeichnete etliche seiner Live -Shows in Nashville auf. "Was für eine Stadt!" pflegte er mit einem Lächeln zu sagen. " Es hat sich nun eine Menge verändert. Sie war winzig als ich in den 1960er Jahren dort war. Es gab keinen einzigen Wolkenkratzer. Ich kaufte fast eine Ranch da draußen". In Bezug auf Kreativität lernte Johnny bemerkenswerte Musiker in den Vereinigten Staaten kennen, die Rhythm and Blues besser spielen konnten, als irgendjemand in Frankreich. Während er 1963 in New York war, machte er sich daran, nach Gitarristen zu suchen, die Blues, Country und Rock spielen konnten, und seine Darbietungen in Greenwich Village veranlassten ihn, sich Joey Greco und Ralph DiPietro im Trude Heller's Klub zu treffen. Das Trio würde weitermachen, um die Band Joey and the Showmen zu gründen. Die drei Musiker produzierten zwei Originalalben und eine große Anzahl Covers amerikanischen Standards, aber ihr Abenteuer ging zu Ende, als Johnny zum Militärdienst nach Frankreich zurückgerufen wurde.

The Rocker's Blues.

Nach der Entlassung aus der Armee überraschte im Jahr 1966 das "Jugendidol" seine Fans mit völlig anderen Liedern als mit denen, die er vorher gesungen hatte. Johnny hatte sich dem Blues zugewandt - ein Stil, den er schrittweise während seiner Reisen in Tennessee und bei den Menschen, die er traf, entdeckte. Die Grūnde für diesen musikalischen Richtungswechsel kann auch in seinem turbulenten, persönlichen Leben gefunden werden. Die Presse hatte ihn verfolgt, seit er die Sängerin Sylvie Vartan geheiratet hatte, und es verstärkte sich nur noch nach der Scheidung des Promi-Paares. Konfrontiert mit dem zunehmenden Druck, versuchte Johnny im September 1966, sich das Leben zu nehmen.

Der französische Sänger brach nach London auf, um sein Blues-Album La Génération Perdue aufzunehmen - das 25. beste französische Rock-Album aller Zeiten gemäß der Rolling Stone Zeitschrift - und dort traf er einen einzigartigen Gitarristen, einen gewissen James Marshall Hendrix, auch bekannt als Jimi. Der Hit "Hey Joe" war noch nicht erschienen, aber Johnny war augenblicklich vom 24-jährigen Amerikaner begeistert. Er bat ihn, sein Vorprogramm bei vier Auftritten in Frankreich zu sein, und die Welt entdeckte einige Monate später Jimi Hendrix unglaubliche Gitarrenriffs. Die beiden Männer blieben Freunde, und der Gitarrist spielte mit Johnny in der französischen Version von "Hey Joe". 1984 war Johnny Hallyday in Nashville, Tennessee, um mit der amerikanischen Rockband The Stray Cats ein französisches Album von Chuck Berrys "Johnny B. Goode" aufzunehmen.

Nach diesem Schallplattenalbum, in dem der Sänger letztmals ein Lied vom Beatles ("Got to Get you into My Life', umbenannt "Je vex te graver dans ma vie" für die französische Version) coverte, wandte sich Johnnys Karriere von der Welt von Nashville Rock'n'Roll ab. " Der Rock hat sich heute verändert. Er hat sich musikalisch entwickelt und ich habe es auch", sagte Johnny. " Aber er ist nicht tot - Bruce Springsteen ist noch hier. The Black Keys are still blending rock and blues, and they’re doing a great job. Aber wenn ich nur eine meiner Schallplatten retten müsste, würde es eine von Elvis sein. 'Blue Moon of Kentucky' ist zeitlos." Ein Artikel veröffentlicht in der März 2012 -Ausgabe der France-Amerique.
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Johnny Hallyday, American at Heart.
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“That’s where all the music I love comes from.
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From the blues,” said this child of rock music and American culture in 1972.
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And she wasn’t completely wrong.
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Johnny never really knew his biological Belgian father.
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“They are such extraordinary memories,” said the singer.
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“I remember a G.I.
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even brought me a pair of Levi’s once.” On the Cusp of an American Career.
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When talking about this period, Johnny would rack his brains.
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“I honestly don’t really remember much.
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“Of course, I would have liked to have a career over there.
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But it’s not something I regret either.
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After all, I was the pioneer of rock ‘n’ roll in France.
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I brought that culture home.
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I’m proud to have paved the way for so many other bands,” said Johnny.
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He recorded a number of his live shows in Nashville.
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“What a city!” he used to say with a smile.
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“It has changed a lot now.
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It was tiny when I was there in the 1960s.
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There wasn’t a single skyscraper.
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The trio would go on to found the band Joey and the Showmen.
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The Rocker’s Blues.
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“Rock has changed today.
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It has evolved musically, and so have I,” said Johnny.
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“But it’s not dead — Bruce Springsteen is still here.
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But if I had to save just one of my records, it would have to be Elvis.
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Johnny Hallyday, American at Heart.

By Gaétan Mathieu, France Amérique, December 6, 2017.

https://france-amerique.com/johnny-hallyday-enfant-du-rock-americain/?ct=t(FA_Hebdo_du_5_octobre_2017).

French singer Johnny Hallyday grew up with Elvis and Chuck Berry, and passed away on Wednesday, December 6, 2017, at the age of 74. “That’s where all the music I love comes from. From the blues,” said this child of rock music and American culture in 1972.

“His father is American, and his mom is French,” said Line Renaud when she presented Johnny Hallyday for his first television appearance on April 18, 1960. And she wasn’t completely wrong. Johnny never really knew his biological Belgian father. Instead, Lee Halliday, an American dancer married to the singer’s cousin, was his “adoptive father.” Thanks to this role model, the young boy (born Jean-Philippe Smet) discovered American culture and rock ‘n’ roll, and slowly became “Johnny,” a nickname picked by Lee. “My culture has always been American, the culture of Nashville and Memphis,” said the singer in an interview prior to his 2012 U.S. tour.

Johnny was dancing the twist to Bill Haley and Eddie Cochran before he was even ten. “Lee’s parents lived in Tulsa, Oklahoma, and used to send us the first American rock records. They didn’t even exist in France back then!” At the age of 14, Johnny got up on stage to sing rock ‘n’ roll standards at U.S. military bases in Europe. “They are such extraordinary memories,” said the singer. “I remember a G.I. even brought me a pair of Levi’s once.”

On the Cusp of an American Career.

The singer moved to Los Angeles where he bought a villa in the Pacific Palisades neighborhood in 2013, but it was in Tennessee that he really met America, his “adoptive country.” Johnny signed a deal with Philips Records in 1962, and traveled to Nashville to record the Sings America’s Rockin’ Hits and Nashville Session 62 albums. He also used this time to perform concerts on university campuses in Baltimore, Washington, New York, and Chicago. When talking about this period, Johnny would rack his brains. “I honestly don’t really remember much. But one memory that stands out is performing at the inauguration of the S.S. France in New York in front of Jackie Kennedy.”

During this time, Johnny was within touching distance of a career in the United States. American music producer Shelby Singleton, who attended the recording sessions, said at the time that the French singer could have become a star in the U.S.A. if his tour had been extended. “Of course, I would have liked to have a career over there. But it’s not something I regret either. After all, I was the pioneer of rock ‘n’ roll in France. I brought that culture home. I’m proud to have paved the way for so many other bands,” said Johnny.

He recorded a number of his live shows in Nashville. “What a city!” he used to say with a smile. “It has changed a lot now. It was tiny when I was there in the 1960s. There wasn’t a single skyscraper. I almost bought a ranch out there.” Creatively speaking, Johnny encountered remarkable musicians in the United States, who could play rhythm and blues better than anyone in France. While in New York in 1963, he set about looking for guitarists capable of playing blues, country, and rock, and his performances in Greenwich Village led him to meet Joey Greco and Ralph DiPietro at the Trude Heller’s Club. The trio would go on to found the band Joey and the Showmen. The three musicians produced two original albums and a vast number of covers of American standards, but their adventure came to an end when Johnny was called back to France for his military service.

The Rocker’s Blues.

After leaving the army, the “youth idol” surprised his fans in 1966 with completely different songs than those he sang before. Johnny had turned to the blues — a style he discovered gradually throughout his travels in Tennessee and the people he met. The reasons for this musical change of direction can also be found in his tumultuous personal life. The press had hounded him since he married singer Sylvie Vartan, and it only intensified after the celebrity couple’s divorce. Faced with the mounting pressure, Johnny tried to take his own life in September 1966.

The French singer left for London to record his blues album La Génération Perdue — the 25th best ever French rock album according to Rolling Stone magazine — and it was there he met a one-of-a-kind guitarist, a certain James Marshall Hendrix, also known as Jimi. The hit song “Hey Joe” had not yet been released, but Johnny was immediately impressed by the 24-year-old American. He asked him to be his support act for four shows in France, and the world discovered Jimi Hendrix’s unbelievable riffs several months later. The two men remained friends, and the guitarist featured with Johnny on the French version of “Hey Joe.”

In 1984, Johnny Hallyday was in Nashville, Tennessee to record a French cover of Chuck Berry’s “Johnny B. Goode” with the American rock band The Stray Cats.

After this album, in which the singer covered a Beatles song for the last time (“Got to Get you into My Life,” renamed “Je veux te graver dans ma vie” for the French version), Johnny’s career turned away from the world of Nashville rock ‘n’ roll. “Rock has changed today. It has evolved musically, and so have I,” said Johnny. “But it’s not dead — Bruce Springsteen is still here. The Black Keys are still blending rock and blues, and they’re doing a great job. But if I had to save just one of my records, it would have to be Elvis. ‘Blue Moon of Kentucky’ is timeless.”

Article published in the March 2012 issue of France-Amérique.