en-de  Leonard Cohen. How I Got My Song Easy
http://www.americanrhetoric.com/speeches/leonardcohenhowigotmysong.htm.

Leonard Cohen.

Wie ich meinen Song schuf. Ansprache bei den Prince Asturias Awards.

Gehalten am 21. Oktober 2011.

Es ist eine große Ehre, heute Abend hier vor Ihnen zu stehen. Vielleicht bin ich wie der große Maestro Riccardo Muti nicht daran gewöhnt, ohne ein Orchester hinter mir vor einem Publikum zu stehen, aber ich werde als Solokünstler heute Abend mein Bestes geben.

Gestern blieb ich die ganze Nacht auf und fragte mich, was ich vor dieser illustren Versammlung sagen könnte. Und nachdem ich alle Schokoladentafeln und Erdnüsse aus der Minibar gegessen hatte, kritzelte ich ein paar Worte hin. Ich denke nicht, dass ich darauf Bezug nehmen muss. Selbstverständlich bin ich tief berührt, von der Stiftung anerkannt zu werden. Aber ich bin heute Abend hierher gekommen, um einen anderen Aspekt der Dankbarkeit auszudrücken. Ich denke, das kann ich in drei oder vier Minuten schaffen - und ich werde es versuchen.

Als ich in Los Angeles meine Koffer packte, um hierhin zu kommen, hatte ich ein unbehagliches Gefühl, weil ich immer eine gewisse Ambivalenz bei einem Lyrik-Preis gespürt habe. Die Poesie kommt von einem Ort, den niemand befehligt und niemand erobert. Deshalb fühle ich mich irgendwie wie ein Scharlatan, eine Auszeichnung für eine Aktivität anzunehmen, über die ich nicht befehlen kann. Anders gesagt, wenn ich wüsste, wo die guten Songs herkommen, ginge ich öfter dorthin.

Ich war mitten in dieser Tortur des Packens gezwungen, zu meiner Gitarre zu gehen und sie herauszuholen. Ich habe eine Gitarre von Conde, die in der großen Werkstatt in der Calle Gravina in Spanien gefertigt wurde; ein wunderschönes Instrument, das ich vor über 40 Jahren erworben habe. Ich nahm sie aus dem Koffer und hob sie hoch. Sie schien mit Helium gefüllt zu sein - sie war so leicht. Und ich hielt sie an mein Gesicht. Ich hielt mein Gesicht nahe an die wunderschön gestaltete Rosette und inhalierte den Duft des lebendigen Holzes. Bekanntlich stirbt Holz nie.

Ich inhalierte den Duft der Zeder, genauso frisch wie am ersten Tag, als ich die Gitarre erwarb. Und eine Stimme schien mir zu sagen, "Du bist ein alter Mann und du hast nicht Danke gesagt; du hast nicht deine Dankbarkeit zurück zu dem Boden gebracht, aus dem dieser Duft hervorgeht." Und so bin ich heute Abend hierher gekommen, um der Erde und der Seele dieser Leute, die mir so vieles gegeben haben, zu danken - weil ich weiß, dass ebensowenig wie ein Personalausweis einen Menschen ausmacht, ein Kredit-Rating ein Land ausmacht. ...

Nun, ihr kennt meine tiefe Verbindung und Freundschaft mit dem Poeten Federico García Lorca. Ich könnte sagen, dass ich die englischen Dichter studierte, als ich ein junger Mann, ein Jugendlicher, war und nach einer Stimme hungerte, und dass ich ihre Werke gut kannte und ihren Stil kopierte, aber ich konnte keine Stimme finden. Erst als ich die Werke von Lorca, sogar in den Übersetzungen, las, verstand ich, dass es eine Stimme gab. Es ist nicht so, dass ich seine Stimme kopiert hätte, ich würde nicht den Mut haben. Aber er gab mir die Erlaubnis, eine Stimme zu finden, eine Stimme zu orten, das heißt ein Selbst zu errichten, ein Selbst, das nicht unveränderlich ist, ein Selbst, das um seine eigene Existenz kämpft.

Und als ich älter wurde, verstand ich, dass Anweisungen durch die Stimme kamen. Was waren das für Anweisungen? Die Anweisungen waren, niemals leichtfertig zu klagen. Und wenn jemand die große, unvermeidliche Niederlage zum Ausdruck bringen möchte, die uns alle erwartet, muss es in den engen Grenzen von Würde und Schönheit geschehen.
Und so hatte ich eine Stimme, aber ich hatte kein Instrument. Ich hatte keinen Song.

Und jetzt werde ich euch sehr kurz eine Geschichte darüber erzählen, wie ich meinen Song bekam.
Weil - ich ein nachlässiger Gitarrenspieler war. Ich schlug die Akkorde. Ich kannte nur ein paar davon. Ich saß mit meinen College-Freunden herum, dabei tranken wir und sangen wir Folksongs oder derzeit populäre Lieder, aber ich hätte mich nie im Leben als Musiker oder Sänger betrachtet.

Eines Tages in den frühen 60ern besuchte ich das Haus meiner Mutter in Montreal. Das Haus liegt neben einem Park und im Park ist ein Tennisplatz, wo viele Leute hinkommen, um zuzusehen, wie die wunderschönen jungen Tennisspieler ihren Sport genießen. Ich kam zurück zu diesem Park, den ich seit meiner Kindheit kannte und da war ein junger Mann, der Gitarre spielte. Er spielte eine Flamencogitarre und war von zwei oder drei Mädchen und Jungen umgeben, die ihm zuhörten. Ich liebte seine Art zu spielen. Es war etwas in der Art wie er spielte, die -- die mich fesselte.

Es war die Art, in der ich spielen wollte --und wußte, dass ich es niemals so schaffen würde.

Und ich saß für einige Augenblicke mit den anderen Zuhörern dort und als eine -- eine Stille eintrat, eine passende Stille, fragte ich ihn, ob er mir Gitarrenunterricht geben wolle. Er war ein junger Mann aus Spanien und wir konnten uns nur in gebrochenem Französisch verständigen. Er sprach kein Englisch. Und er war einverstanden, mir Gitarrenstunden zu geben. Ich zeigte auf das Haus meiner Mutter, das man vom Tennsplatz aus sehen konnte und wir verabredeten uns; einigten uns auf einen Preis.

Und er kam am nächsten Tag zum Haus meiner Mutter und sagte: " Lass mich hören, wie du so spielst." Ich versuchte zu spielen. Er sagte" Du kannst nicht spielen, stimmt´s?" Ich -- Ich sagte: Nein, ich kann nicht spielen." Er sagte: " Lass mich als erstes deine Gitarre stimmen. Sie ist -- sie ist ganz verstimmt." Also nahm er die Gitarre und -- und er stimmte sie. Er sagte: "Es ist keine schlechte Gitarre." Es -- es war keine Conde aber es war keine schlechte Gitarre. Also gab er sie mir zurück. Er sagte "Spiel jetzt" Ich konnte auch nicht besser spielen.

Er sagte " Lass mich dir ein paar Akkorde zeigen." Und er nahm die Gitarre und fabrizierte einen Klang mit dieser Gitarre, den ich niemals gehört hatte. Und er -- er spielte eine Abfolge von Akkorden mit einem Tremolo und sagte "Jetzt du." Ich sagte " Es kommt nicht infrage. Ich kann das unmöglich tun." Er sagte" Lass mich deine Finger auf die Bünde legen." Und er -- er tat meine Finger auf die Bünde. Und er sagte " Jetzt, spiel jetzt." Es -- Es war Mist. Er sagte "Ich werde morgen wiederkommen." Er kam wieder. Er legte meine Hände auf die Gitarre. Er - Er legte sie auf die geeignete Art auf meinen Schoß und er begann noch einmal mit diesen sechs Akkorden- mit der Folge von sechs Akkorden, auf denen viele, viele Flamenco-Lieder beruhen.

Ich war an diesem Tag etwas besser.

Der dritte Tag -- verbessert, ein wenig verbessert. Aber ich kannte nun die Akkorde. Und ich wusste, obwohl ich meine Finger nicht mit meinem Daumen koordinieren konnte, um ein korrektes Tremolomuster zu erzeugen, dass ich die Akkorde konnte -- ich konnte sie bis zu diesem Zeitpunkt sehr gut. ...

Am nächsten Tag kam er nicht. Er kam nicht. Ich hatte seine Nummer -- seiner Pension in Montreal. Ich telefonierte, um herauszubekommen, warum er die Verabredung verpasst hätte, und sie teilten mir mit, dass er sich das Leben genommen hätte -- dass er Selbstmord beging. Ich kannte den Mann nicht. Ich -- ich wusste nicht, aus welchem Teil Spaniens er kam. Ich wusste nicht, warum er nach Montreal kam. Ich wusste nicht, warum er dort blieb. Ich wusste nicht, warum er dort, auf diesem Tennisplatz, erschien. Ich wusste nicht, warum er sich das Leben genommen hat. Ich - Ich war zutiefst traurig, verständlicherweise.

Aber jetzt gebe ich etwas preis, worüber ich noch nie in der Öffentlichkeit gesprochen habe. Diese sechs Akkorde - dieses Gitarrenschema war die Grundlage meiner ganzen Lieder und meiner ganzen Musik.

So werden Sie jetzt die Dimensionen der Dankbarkeit zu verstehen beginnen, die ich für dieses Land habe.

Alles Wertvolle, das Sie in meiner Arbeit gefunden haben, kommt von diesem Ort.

Alles, alles Wertvolle, das sie in meinen Liedern und meiner Poesie gefunden haben, ist inspiriert von diesem Boden.

Deshalb danke ich Ihnen so sehr für die warmherzige Aufnahme, die Sie meinem Werk entgegengebracht haben, denn es ist tatsächlich Ihres, und Sie haben mir erlaubt, meine Unterschrift an das Ende der Seite zu setzen.

Herzlichen Dank, meine Damen und Herren.
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Leonard Cohen.
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How I Got My Song Address at the Prince Asturias Awards.
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Delivered 21 October 2011.
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It is a great honor to stand here before you tonight.
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I stayed up all night last night wondering what I might say to this august assembly.
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And after I had eaten all the chocolate bars and peanuts in the mini-bar, I scribbled a few words.
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I don’t think I have to refer to them.
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Obviously, I am deeply touched to be recognized by the Foundation.
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But I've come here tonight to express another dimension of gratitude.
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I think I can do it in three or four minutes -- and I will try.
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Poetry comes from a place that no one commands and no one conquers.
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In other words, if I knew where the good songs came from I'd go there more often.
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I was compelled in the midst of that ordeal of packing to go and open my guitar.
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I took it out of the case and I lifted it.
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It seemed to be filled with helium -- it was so light.
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And I brought it to my face.
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You know that wood never dies.
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It is not that I copied his voice; I would not dare.
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And as I grew older I understood that instructions came with this voice.
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What were these instructions?
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The instructions were never to lament casually.
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And so I had a voice, but I did not have an instrument.
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I did not have a song.
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And now I’m going to tell you very briefly a story of how I got my song.
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Because -- I was an indifferent guitar player.
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I banged the chords.
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I only knew a few of them.
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One day in the early '60s, I was visiting my mother’s house in Montreal.
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I loved the way he played.
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There was something about the way he played that -- that captured me.
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It was the way I wanted to play -- and knew that I would never be able to play.
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He didn’t speak English.
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And he agreed to give me guitar lessons.
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He said, “You don’t know how to play, do you?"
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It’s -- It's all out of tune.” So he took the guitar, and -- and he tuned it.
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He said, "It’s not a bad guitar."
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It -- It wasn’t the Conde, but it wasn’t a bad guitar.
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So he handed it back to me.
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He said, “Now play.” [I] couldn’t play any better.
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He said "Let me show you some chords."
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I said, "It’s out of the question.
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I can’t possibly do it."
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He said, "Let me put your fingers on the frets."
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And he -- he put my fingers on the frets.
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And he said, "Now, now play."
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It -- It was a mess.
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He said, "I’ll come back tomorrow.“ He came back tomorrow.
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He put my hands on the guitar.
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I was a little better that day.
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The third day -- improved, somewhat improved.
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But I knew the chords now.
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The next day, he didn’t come.
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He didn’t come.
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I had the number of his -- of his boarding house in Montreal.
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I knew nothing about the man.
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I -- I did not know what part of Spain he came from.
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I did not know why he came to Montreal.
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I did not know why he stayed there.
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I did not know why he he appeared there in that tennis court.
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I did not know why he took his life.
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I -- I was deeply saddened, of course.
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But now I disclose something that I’ve never spoken in public.
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Everything that you have found favorable in my work comes from this place.
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Thank you so much, ladies and gentlemen.
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http://www.americanrhetoric.com/speeches/leonardcohenhowigotmysong.htm.

Leonard Cohen.

How I Got My Song Address at the Prince Asturias Awards.

Delivered 21 October 2011.

It is a great honor to stand here before you tonight. Perhaps, like the great maestro, Riccardo Muti, I am not used to standing in front of an audience without an orchestra behind me, but I will do my best as a solo artist tonight.

I stayed up all night last night wondering what I might say to this august assembly. And after I had eaten all the chocolate bars and peanuts in the mini-bar, I scribbled a few words. I don’t think I have to refer to them. Obviously, I am deeply touched to be recognized by the Foundation. But I've come here tonight to express another dimension of gratitude. I think I can do it in three or four minutes -- and I will try.

When I was packing in Los Angeles to come here, I had a sense of unease because I’ve always felt some ambiguity about an award for poetry. Poetry comes from a place that no one commands and no one conquers. So I feel somewhat like a charlatan to accept an award for an activity which I do not command. In other words, if I knew where the good songs came from I'd go there more often.

I was compelled in the midst of that ordeal of packing to go and open my guitar. I have a Conde guitar, which was made in Spain in the great workshop at Number 7 Gravina Street; a beautiful instrument that I acquired over 40 years ago. I took it out of the case and I lifted it. It seemed to be filled with helium -- it was so light. And I brought it to my face. I put my face close to the beautifully designed rosette, and I inhaled the fragrance of the living wood. You know that wood never dies.

I inhaled the fragrance of cedar as fresh as the first day that I acquired the guitar. And a voice seemed to say to me, "You are an old man and you have not said thank you; you have not brought your gratitude back to the soil from which this fragrance arose." And so I come here tonight to thank the soil and the soul of this people that has given me so much -- because I know just as an identity card is not a man, a credit rating is not a country.

Now, you know of my deep association and confraternity with the poet Federico Garcia Lorca. I could say that when I was a young man, an adolescent, and I hungered for a voice, I studied the English poets and I knew their work well, and I copied their styles, but I could not find a voice. It was only when -- when I read, even in translation, the works of Lorca that I understood that there was a voice. It is not that I copied his voice; I would not dare. But he gave me permission to find a voice, to locate a voice; that is, to locate a self, a self that that is not fixed, a self that struggles for its own existence.

And as I grew older I understood that instructions came with this voice. What were these instructions? The instructions were never to lament casually. And if one is to express the great inevitable defeat that awaits us all, it must be done within the strict confines of dignity and beauty.
And so I had a voice, but I did not have an instrument. I did not have a song.

And now I’m going to tell you very briefly a story of how I got my song.
Because -- I was an indifferent guitar player. I banged the chords. I only knew a few of them. I sat around with my college friends, drinking and singing the folk songs, or the popular songs of the day, but I never in a thousand years thought of myself as a musician or as a singer.

One day in the early '60s, I was visiting my mother’s house in Montreal. The house is beside a park and in the park there's a tennis court where many people come to watch the beautiful young tennis players enjoy their sport. I wandered back to this park which I’d known since my childhood, and there was a young man playing a guitar. He was playing a flamenco guitar, and he was surrounded by two or three girls and boys who were listening to him. I loved the way he played. There was something about the way he played that -- that captured me.

It was the way I wanted to play -- and knew that I would never be able to play.

And I sat there with the other listeners for a few moments and when there was a -- a silence, an appropriate silence, I asked him if he would give me guitar lessons. He was a young man from Spain, and we could only communicate in my broken French and his broken French. He didn’t speak English. And he agreed to give me guitar lessons. I pointed to my mother’s house which you could see from the tennis court, and we made an appointment; we settled the price.

And he came to my mother’s house the next day and he said, “Let me hear you play something.” I tried to play something. He said, “You don’t know how to play, do you?" I -- I said, “No, I really don’t know how to play.” He said, "First of all, let me tune your guitar. It’s -- It's all out of tune.” So he took the guitar, and -- and he tuned it. He said, "It’s not a bad guitar." It -- It wasn’t the Conde, but it wasn’t a bad guitar. So he handed it back to me. He said, “Now play.”

[I] couldn’t play any better.

He said "Let me show you some chords." And he took the guitar and he produced a sound from that guitar that I'd never heard. And he -- he played a sequence of chords with a tremolo, and he said, "Now you do it." I said, "It’s out of the question. I can’t possibly do it." He said, "Let me put your fingers on the frets." And he -- he put my fingers on the frets. And he said, "Now, now play." It -- It was a mess. He said, "I’ll come back tomorrow.“

He came back tomorrow. He put my hands on the guitar. He -- He placed it on my lap in the way that was appropriate, and I began again with those six chords -- six chord progression that many, many flamenco songs are based on.

I was a little better that day.

The third day -- improved, somewhat improved. But I knew the chords now. And I knew that although I couldn’t coordinate my fingers with my thumb to produce the correct tremolo pattern, I knew the chords -- I knew them very, very well by this point.

The next day, he didn’t come. He didn’t come. I had the number of his -- of his boarding house in Montreal. I phoned to find out why he had missed the appointment, and they told me that he'd taken his life -- that he committed suicide. I knew nothing about the man. I -- I did not know what part of Spain he came from. I did not know why he came to Montreal. I did not know why he stayed there. I did not know why he he appeared there in that tennis court. I did not know why he took his life. I -- I was deeply saddened, of course.

But now I disclose something that I’ve never spoken in public. It was those six chords -- it was that guitar pattern that has been the basis of all my songs and all my music.

So now you will begin to understand the dimensions of the gratitude I have for this country.

Everything that you have found favorable in my work comes from this place.

Everything, everything that you have found favorable in my songs and my poetry are inspired by this soil.

So I thank you so much for the warm hospitality that you have shown my work because it is really yours, and you have allowed me to affix my signature to the bottom of the page.

Thank you so much, ladies and gentlemen.