en-de  THE BISHOP'S SECRET by FERGUS HUME - Chapter 23 Hard
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KAPITEL 23 - IN DER BIBLIOTHEK.
Es gab sicherlich wenig genug an Mr. Cargrims Charakter zu bewundern, jedoch war er insgesamt kein schlechter Mann. Ebenso wie seine Mitgeschöpfe, hatte auch er seine guten Qualitäten, aber diese waren mangels Benutzung etwas eingerostet. Wie Mrs. Rawdon Crawley, geborene Sharp, bemerkte, können die meisten Leute gut sein, wenn sie fünftausend Pfund im Jahr haben; und wenn Cargrim hochrangig und reich gewesen wäre, hätte er ohne Zweifel seiner besseren Triebe aus Mangel an Gründen, seine schlechteren zu verwenden, entwickelt. Aber da er nur ein armer Pfarrer war, hatte er eine lange Aufstiegsleiter zu erklimmen, bei der er dachte, er könne sie schneller hochklettern, indem man all jenen, die seinen Fortschritt behinderten, einen Fußtritt verpasste und sich an den Rockzipfeln derer festhielt, die ein paar Stufen höher waren. Deshalb war er nicht sehr wählerisch in seiner Abgrenzung zwischen Gut und Böse und und es war ihm egal, mit welchen Mitteln er erfolgreich war, solange er erfolgreich war. Er wusste sehr gut, dass er kein Liebling des Bischofs war, und dass Dr Pendle ihm mehr der levitischen Brot und Fische nicht geben würde, als er helfen konnte; aber da der Inhaber des Beorminster Stuhls der einzige Spender dieser Lebensmittel war, mit dem Gargrim bekannt war, oblag es ihm bei jedem Risiko, die Verleihung von Geschenken zu zwingen, die unwahrscheinlich waren, freiwillig gegeben zu werden. Deshalb spann Cargrim seine Ränke und plante und intrigierte, um das Geheimnis des Bischofs zu erfahren und ihn unter seine Fuchtel zu bringen.
Aber beim besten Willen war dieser Intrigant nicht clever genug, die Beweise, die er angesammelt hatte, gewinnbringend einzusetzen. Der Bischof hatte eine Abmachung mit Jentham getroffen; er hatte versucht, sich sein Schweigen zu sichern, wie es das herausgerissene Ende des Scheckbuchs bewies; er hatte - wie Cargrim vermutete - den Erpresser getötet, damit er sein Geheimnis mit ins Grab nähme, und er war von Mutter Jael gewarnt worden, dass sie von seiner bösen Tat wüsste... Dies war der Beweis, aber Cargrim wusste nicht, wie er ihn perfekt anbringen sollte, um Bischof Pendle zu beweisen, dass er ihn in seiner Gewalt hatte. Es bedurfte eines trainierten Verstandes mit diesen verwirrenden Fakten klarzukommen, Hinweise zu verfolgen, Details zuzuordnen, und Cargrim erkannte, dass es nötig war, einen Helfer einzustellen. Mit dieser Idee entschloss er sich London zu besuchen und sich dort der Dienste eines Privatdetektivs zu versichern; und da es keine Zeit zu verlieren gab, entschloss er sich noch an diesem Abend, den Bischof um eine Beurlaubung zu bitten. Nichts ist so großartig wie sofortige Aufmerksamkeit für das Geschäft, sogar wenn es aus der schmutzigsten Sorte besteht.
Trotzdem entschloss sich Cargrim, um seinen besseren Charaktereigenschaften eine kleine Gelegenheit zu üben, dem Bischof eine Chance zu geben zu entkommen. Der Besuch bei "The Derby Winner" hatte ihm sofort ein Werkzeug und eine Information gegeben. Der Rektor von Heathcroft lag im Sterben, deshalb war es nach der Natur der Dinge wahrscheinlich, dass das Benefiziat bald vakant sein würde. Aufgrund verschiedener Andeutungen war sich Cargrim darüber klar, dass der Bischof diesen komfortablen Posten für seinen jüngeren Sohn vorgesehen hatte. Aber Gabriel Pendle hatte Bell Mosk das Eheversprechen gegeben, und Cargrim hatte wenig Zweifel, dass wenn der Bischof darüber informiert würde, er sich weigern würde, seinen Sohn für das Benefiziat zu weihen. Dann, da Gabriel nicht mehr im Spiel war, hoffte der Kaplan, dass Dr. Pendle es ihm geben könnte, und falls er das tun würde, war Herr Cargrim durchaus bereit die Vergangenheit ruhen zu lassen. Er würde nicht länger nach dem Geheimnis des Bischofs suchen - wenigstens nicht im Augenblick - obwohl er, falls Dekan Alder sterben würde, er später sein Wissen benutzen könnte, um selbst für die offene Stellung erwählt zu werden. Jedoch war die anstehende, unmittelbare Aufgabe, das Heathcroft Rektorat auf Kosten von Gabriel zu sichern; daher ging Mr. Cargrim mit der Absicht, den Bischof ohne Verspätung von dem beschämenden Verhalten des jungen Mannes zu informieren, eilig zum Palast. Erst am Ende der Unterredung konnte er seinen zukünftigen Kurs festlegen. Wenn der Bischof, erbost über Gabriel, ihm das Benefiziat geben würde, würde er den Bischof mit seinem Gewissen abrechnen lassen, aber wenn Dr. Pendle sich weigerte, dann würde er nach London fahren und einen Bluthund anzuheuern, der der Spur von Dr. Pendles Verbrechen sogar bis zu seiner Schwelle folgen würde. Indem er seinem Patron eine Alternative bot, hilt Cargrim sich selbst wirklich für eine sehr rechtschaffene Person. Doch soweit er wusste, könnte er eine Straftat verschlimmern; doch dieses Wissen kümmerte ihn nicht im Geringsten.
Mit diesem hübschen kleinen Plan im Kopf trat der Kaplan in die Bibliothek, in der man gewöhnlich Dr. Pendle finden konnte, und tatsächlich war der Bischof dort, er saß dort allein und sah so unglücklich aus, wie nur ein Mann aussehen konnte. Sein Gesicht war grau und gezeichnet - er war seit Mrs. Pendles Gartenparty so merklich gealtert, dass Mr. Cargrim ziemlich schockiert war - und er schreckte nervös zusammen, als der Kaplan in den Raum glitt. Ein Sturm des Gemüts infolge seiner Unterredung mit Mutter Jael hatte die Vitalität des Bischofs erschöpft, und er schien kaum in der Lage zu sein, seinen Kopf zu heben. Die völlige Erschöpfung des Mannes hätte an jeden appelliert, Cargrim zu retten, aber dieser schlaue junge Pfarrer hatte einen Zweck zu erreichen und durfte sich davon nicht durch irgendeine Zurschaustellung seelischer Not abbringen lassen. Er legte sein Opfer auf die Folterbank und quälte es so behutsam und systematisch wie die Inquisition in den guten alten Zeiten, als die Mutter Kirche im Vorgriff auf den Spruch der Französischen Revolution zu den Abtrünnigen ihrer Herde sagte:"Sei mein Kind, damit ich dich nicht töte." Cargrim quälte also, wie ein moderner Torquemada, die Seele statt des Körpers und widmete sich sehr ernsthaft diesem angenehmen Gespräch.
"Ich bitte um Verzeihung, Mylord", sagte er, indem er vortäuschte sich zurückzuziehen,"ich wusste nicht, dass Ihre Lordschaft beschäftigt war."
"Ich bin nicht beschäftigt", antwortete der Bischof, anscheinend froh, seinen eigenen traurigen Gedanken zu entfliehen. Treten Sie ein, treten Sie ein." Sie haben Mrs. Penseys Fest ziemlich früh verlassen.“
„Aber nicht so früh wie Sie, mein Herr", sagte der Kaplan und nahm sich einen Stuhl, von dem aus er einen ungestörten Blick auf das Gesicht des Bischofs hatte. "Ich befürchte, Euch geht es nicht gut, Mylord."
„Nein, Cargrim, es geht mir nicht gut. Trotz meines Bedürfnisses, meine Arbeit fortzusetzen, befürchte ich, dass ich gezwungen sein werde, wegen meiner Gesundheit einen Erholungsurlaub zu nehmen.“
"Eure Lordschaft kann nichts Besseres tun, als Mrs. Pendle in Nauheim Gesellschaft zu leisten.“
"Ich habe darüber nachgedacht", sagte der Bischof und blickte flüchtig auf einen Brief neben seinem Ellbogen," besonders, weil Sir Harry Brace geschäftlich nach Beorminster zurückkehrt. Ich möchte meine Frau in ihrem derzeitigen unsicheren Gesundheitszustand nicht alleine lassen. Mich betreffend, fürchte ich, dass mich kein Brunnen heilen kann; meine Krankheit ist geistig, nicht körperlich.
"Ah!" seufzte Cargrim wissend," die schlimmste Art von Krankheit. Darf ich fragen, was Sie so bekümmert?"
"Vieles, Cargrim, so vieles. Vor allem der Umstand dieses schändlichen Mordes. Es ist bezeichnend für die Diözese, dass der Verbrecher nicht gefasst und bestraft ist."
"Wünschen Eure Lordschaft, dass der Meuchelmörder ergriffen wird?" fragte der Kaplan in seinem sanftesten Ton und mit stark aufgesetzter Bescheidenheit.
Dr. Pendle hob den Kopf und warf seinem Fragesteller einen scharfen Blick zu. "Natürlich will ich das", antwortete er scharf, "und ich bin sehr verärgert, dass unsere örtliche Polizei nicht gescheit genug war, ihn zur Strecke zu bringen. Haben Sie gehört, ob noch mehr Beweise gefunden wurden?"
"Nichts deutet auf den Meuchelmörder hin, Mylord. Aber ich glaube, dass die Polizei einige Erkundigungen über die Vergangenheit des Opfers eingeholt hat.
Die Hand des Bischofs ballte sich so fest zusammen, dass die Knöchel weiß wurden. "Über Jentham!" murmelte er mit leiser Stimme und schaute nicht auf den Kaplan: "Ja, ja, was ist mit ihm?
"Es scheint, mein Herr", sagte Cargrim, der das Gesicht seines Weggefährten aufmerksam beobachtete, "dass der Mann vor dreißig Jahren ein Geiger in London war und sein Künstlername Amaru war."
"Ein Geiger! Amaru!" , wiederholte Dr. Pendle und sah so erleichtert aus, dass Cargrim sah, dass er nicht die Antwort erhalten hatte, die er erwartet hatte. "Ein Künstlername, sagen Sie?"
"Ja, Eure Lordschaft", antwortete der Kaplan, sehr bemüht, seine Enttäuschung zu verbergen. "Der richtige Name des Mannes war zweifellos Jentham."
"Zweifellos", pflichtete der Bischof ihm desinteressiert bei ,"obwohl ich wage zu behaupten, dass so ein notorischer Landstreicher mindestens ein halbes Dutzend Namen besessen haben muss.
Es lag Cargrims auf der Zunge, zu fragen, unter welchem Namen Jentham seinem Vorgesetzten bekannt gewesen war, doch er hielt sich zurück und weil er wusste, dass er nicht in der Lage war, ergänzende Fragen zu stellen, war er weise genug, es nicht zu fragen. Außerdem gab er der Unterhaltung eine andere Richtung, da er wünschte, mit dem Bischof zum Thema Heathcroft zu einer Übereinkunft zu kommen, indem er bemerkte, dass Mr. Leigh im Sterben lag.
"So hat mich Gabriel unterrichtet", sagte Dr. Pendle mit einem Nicken. "Es tut mir wahrlich leid, es zu hören. Mr. Leigh war viele Jahre lang Pfarrer der Pfarrei Heathcroft.
"25 Jahre lang, Eure Lordschaft; aber zuletzt war er ziemlich lasch mit seiner Regel. Was in Heathcroft gebraucht wird, ist ein junger und ernsthafter Mann mit einem Organisationstalent, einer, der durch Worte und Taten vielleicht in der Lage ist, die schwerfälligen Seelen der Gemeindemitglieder anzutreiben, der entwerfen, leiten und lenken kann."
"Sie beschreiben einen idealen Pfarrer, Cargrim", bemerkte Dr. Pendle ziemlich trocken, " eine Art Bischof im Entstehen; aber wo kann solch ein Musterknabe gefunden werden?
Der Kaplan errötete und schaute selbstbewusst aus. "Ich beschreibe mich nicht als ein Musterbeispiel", sagte er mit gedämpfter Stimme; sollte es Ihre Lordschaft jedoch für passend halten, mich mit der Seelsorge von Heathcroft zu beschenken, sollte ich mich bemühen, mich dem Ideal, das ich beschrieben habe, einigermaßen zu nähern."
Dem Bischof waren Cargrims Ambitionen nicht fremd, da es nicht das erste Mal war, dass der Kaplan angedeutet hatte, dass er einen guten Pfarrer von Heathcroft abgeben würde, deshalb fühlte er sich nicht überrascht, als er so plump auf das Thema angesprochen wurde. Er schob seinen Stuhl mit einer gereizten Handbewegung zurück und sah ziemlich bedrohlich auf den dreisten Pastor. Aber Cargrim war sich seiner Fähigkeit, mit dem Bischof zu verhandeln, zu sicher, um sich von Blicken entmutigen zu lassen und mit seinem aalglatten, zur Seite geneigten Kopf und einem verbindlichen Lächeln auf seinen bleichen Lippen wartete er auf die Donnerstimme vom bischöflichen Thron. Der Bischof war jedoch so diplomatisch wie sein Kaplan und, zu klug um der Wut nachzugeben, die er bei so einer unverblümten Bitte empfand, näherte er sich der Angelegenheit in einer äußerlich milden Stimmung.
"Heathcroft ist eine große Gemeinde", sagte Seine Lordschaft nachdenklich.
"Und braucht daher einen hart arbeitenden, jungen Pfarrer", erwiderte Cargrim. "Ich bin mir natürlich meiner eigenen Mängel bewusst, aber diese können durch Gebet und durch einen demütigen Geist behoben werden."
"Mr. Cargrim", sagte der Bischof lächelnd,"erinnern Sie sich an die ziemlich unkonventionelle Geschichte von dem Kommentar eines Bauern über ein Gebet, das um Regen bittet?" "Was nutzt es, um Regen zu beten", sagte er," wenn es in diesem Viertel windig ist." "Ich bin geneigt", fügte Dr. Pendle an, indem er sehr konzentriert auf Cargrim blickte," dem Bauern zuzustimmen."
"Heißt das, dass Ihre Lordschaft mir das Benefiziat nicht geben will?"
"Wir werden später dazu kommen, Mr. Cargrim. Momentan meine ich, dass keine Gebete unsere Mängel beheben werden, außer, der Wunsch, dies zu tun, beginnt in unserer eigenen Brust."
Wird Ihre Lordschaft auf die speziellen Mängel hinweisen, die ich in Ordnung bringen sollte?" ,fragte der Kaplan, äußerlich ruhig aber innerlich aufgebracht.
"Ich denke, Mr. Cargrim", sagte der Bischof sanft, "dass Ihr Ehrgeiz geeignet ist, Ihren religiösen Gefühlen Vorrang zu geben, ansonsten würden Sie kaum einen so außergewöhnlichen Kurs einschlagen, um mich so unverblümt nach einen Lebensunterhalt zu fragen. Wenn ich es für ratsam hielte, dass Sie Rektor von Heathcroft sein sollten, würde ich es Ihnen ohne die Notwendigkeit Ihrer Nachfrage zuteil werden lassen; aber um Ihnen gegenüber ehrlich zu sein, Mr. Cargrim, ich habe andere Pläne, wenn die Stelle vakant wird.
"In diesem Fall müssen wir nicht mehr darüber sprechen, Eure Lordschaft."
"Entschuldigen Sie, soviel müssen Sie mir erlauben zu sagen", sagte Dr. Pendle in seiner würdevollsten Art, "dass ich wünsche, dass Sie in Ihrer derzeitigen Stellung verbleiben, bis Sie mehr Erfahrung in der Arbeit einer Diözese haben. Nicht jeder junge Mann, Mr. Cargrim, hat so eine hervorragende Möglichkeit, sich mit der internen Leitung der katholischen Kirche vertraut zu machen. Ihr Vater war ein lieber Freund von mir", fuhr der Bischof emotional aufgeladen fort, "und in meiner Jugend verdankte ich ihm viel. Seinetwillen und für Sie persönlich möchte ich Ihnen, so gut wie ich kann, helfen, aber Sie müssen mir gestatten, es am besten beurteilen zu können, wann und auf welche Weise Ihre Interessen voranzubringen sind. Ihre Ambitionen, Michael, die ich in verschiedenen Situationen beobachtete, sind gefährlich für Ihre besseren Eigenschaften. Ein Geistlicher unserer Kirche ist ein Mann und - da er ein Priester ist - etwas mehr als ein Mann; deshalb obliegt es ihm, bescheiden und religiös zu sein und bedacht bei seinem unmittelbaren Werk zum Ruhme Gottes. Sollte er aufsteigen, muss es sein, dass er durch solche Qualitäten einen höheren Posten in der Kirche erlangt; aber sollte er all seine Tage an einem bescheidenen Platz bleiben, kann er zufrieden sterben, in dem Bewusstsein, dass er nicht an sich selbst, sondern an seinen Gott gedacht hat. Glauben Sie mir, mein lieber, junger Freund, ich spreche aus Erfahrung, und es ist besser für Sie, Ihre Zukunft in meinen Händen zu lassen.
Diese Gedanken, die das genaue Gegenteil von Cargrims waren, waren natürlich äußerst schlecht für einen von seiner Art. Er wusste, dass er eher ehrgeizig als religiös war; aber es war äußerst ärgerlich, daran zu denken, dass Dr. Pendle klug genug gewesen sein könnte, seinen Charakter so zutreffend einzuschätzen. Seine Maske der Demut und Achtung war zerrissen worden, und der Bischof kannte ihn besser als es überhaupt für seine hinterlistige Art angenehm war. Er erkannte, dass soweit die Stellung in Heathcroft in Erwägung gezogen würde, er sie von Dr. Pendle nie als freiwillige Gabe erhalten würde, deshalb blieb ihm nur übrig, den schlechteren Kurs einzuschlagen und den Prälaten zu zwingen, seiner Bitte nachzugeben. Als er dies beschlossen hatte, glättete Mr. Cargrim mit großer Selbstkontrolle sein Gesicht zu einem sanftmütigen Lächeln, und legte sogar ein wenig Ergriffenheit an den Tag, um dem Bischof zu zeigen, wie berührt er durch die freundliche Rede war, die sein Bestreben zunichte gemacht hatte.
"Ich bin recht zufrieden damit, meine Zukunft in ihre Händen zu geben", sagte er mit der ihm möglichen Höflichkeit, "und tatsächlich weiß ich, Mylord, dass Sie mein bester - mein einziger Freund sind. Der Mangel, den Sie erwähnen, soll von mir, wenn möglich, überwunden werden, und ich vertraue darauf, dass ich die vorbehaltlose Anerkennung Ihrer Lordschaft in Kürze verdienen werde."
„Na", sagte der Bischof und schüttelte ihm herzlich die Hand, „das ist eine sehr achtbare Rede, Michael, und ich werde sie im Gedächtnis behalten. Wir sind immer noch Freunde, wie ich hoffe, trotz allem, was ich sagte, weil ich es für meine Pflicht hielt.“
"Sicherlich sind wir Freunde, Sir; ich fühle mich durch das Interesse geehrt, das Sie an mir haben. Und nun, Mylord, fügte Cargrim mit einem süßen Lächeln hinzu:"Darf ich einer kleinen Bitte den Vorzug geben, die mir in den Sinn kam, als ich zu Ihnen kam?"
"Natürlich! Natürlich, Michael, was ist es?"
"Ich habe einige Geschäfte in London zu erledigen, Mylord; und ich möchte, mit Ihrer Erlaubnis, einige Tage meinem Amt fernbleiben."
"Mit Freuden", sagte der Bischof beipflichtend, "gehen Sie, wann immer Sie wollen, Cargrim. Ich bin nur allzu froh, dass Sie mich um einen Urlaub bitten."
Vielen Dank, Eure Lordschaft", sagte Cargrim, der sich erhob. "Dann werde ich den Palast morgen früh verlassen und gegen Ende der Woche zurückkommen. Da es nichts von besonderer Bedeutung zu beachten gibt, vertraue ich darauf, dass Eure Lordschaft in der Lage sein wird, auf meine Dienste, während meiner wenigen Tage dauernden Abwesenheit, ohne große Umstände für Euch selbst zu verzichten."
"Machen Sie sich keine Sorgen, Cargrim, Sie können Ihren Urlaub nehmen."
"Eure Lordschaft, ich danke nochmals. Es bleibt mir nur zu sagen, wenn - wie ich gehört habe - Ihre Lordschaft beabsichtigt, Mr Gabriel zum Pfarrer von Heathcroft zu machen, glaube ich, dass er dort so ernsthaft und gottesfürchtig sein wird, wie er es in Beorminster gewesen ist."
"Ich habe noch nicht entschieden, wie die Leerstelle besetzt wird", sagte der Bischof kühl," und lassen Sie mich Ihnen in Erinnerung bringen, Mr. Cargrim, dass der jetzige Pfarrer bis zur Stunde noch das Benefiziat besitzt."
Ich nehme nur das Unumgängliche vorweg, Mylord", sagte Cargrim und bereitete sich darauf vor, seinen Stachel in den Bischof hineinzutreiben, "und gewiss, je eher Mr. Gabriel zu seiner Beförderung kommt, umso besser wird es für seine ehelichen Zukunftschancen sein.
Dr. Pendle erstarrte. "Ich verstehe Sie nicht!" sagte er steif.
"Was!" Mr. Cargrim schlug vor Erstaunen seine Hände über dem Kopf zusammen. "Hat Mr. Gabriel Eure Lordschaft über seine Verlobung nicht informiert?
"Verlobung!" wiederholte der Bischof, halb aufgestanden, "wollen Sie mir sagen, dass Gabriel ohne mein Wissen verlobt ist!"
"Oh, Eure Lordschaft! - Ich dachte, Sie wüssten es - höchst indiskret von mir", murmelte Cargrim in vermeintlicher Verwirrung.
"Mit wem ist mein Sohn verlobt?" fragte der Bischof scharf.
"Mit-mit- wirklich, es ist mir höchst peinlich", sagte der Kaplan. "Ich hätte nicht eingehen -."
"Antworten Sie sofort, Sir", schrie Dr. Pendle gereizt. "Mit wem ist mein Sohn Gabriel verlobt?" Ich bestehe darauf, es zu wissen."
"In diesem Falle, muss ich Eurer Lordschaft mitteilen, dass Mr. Gabriel mit Miss Bell Mosk verlobt ist!"
Der Bischof stürzte sich aus seinem Stuhl. "Bell Mosk! Die Tochter des Gastwirtes von 'The Derby Winner' ?"
"Ja, Eure Lordschaft."
" Die-die-die- Barfrau! Mein Sohn! - Oh, es ist- es ist unmöglich!"
"Ich hatte es aus dem Munde der jungen Frau persönlich", sagte Cargrim, erfreut über die Verärgerung des Bischofs. "Sicherlich ist Miss Mosk kaum geeignet, die Ehefrau eines zukünftigen Pfarrers zu sein - doch, sie ist eine hübsche - ."
"Halt, Sir!" schrie der Bischof gebieterisch, "Wagen Sie es nicht, den Namen meines Sohnes mit dem einer-einer--einer Barfrau zu verbinden. Ich kann es - ich will es - ich wage es nicht zu glauben!"
"Trotzdem, es ist wahr!"
"Unmöglich! Unglaublich! Der Junge muss verrückt sein!"
"Er ist verliebt, was das gleiche ist", sagte Cargrim mit mehr Kühnheit als er normalerweise vor D. Pendle zeigte; " aber um sich selbst von der Wahrheit zu überzeugen, lassen Sie mich vorschlagen, dass Eure Lordschaft Mr. Gabriel selbst befragt. Ich glaube er ist im Palast."
"Danke, Mr. Cargrim", sagte der Bischof, während er sich von seiner ersten Überraschung erholte. "Ich danke Ihnen für die Infirmation, aber ich fürchte, Sie täuschen sich. Mein Sohn würde niemals eine Ehefrau aus einer Bar wählen."
"Es ist zu hoffen, dass er die Dummheit, so etwas zu tun, erkennen wird, Mylord", erwiderte der Kaplan, indem er sich zurückzog," und nun werde ich meinen Urlaub nehmen und Ihrer Lordschaft versichern, dass ich niemals über Mr. Gabriels Verlobung gesprochen hätte, wenn ich nicht geglaubt hätte, dass Sie darüber informiert waren."
Der Bischof antwortete nicht, aber sank in einen Stuhl und sah aus wie ein Bild des Jammers. Nach einem Blick auf ihn verließ Cargrim händereibend das Zimmer. " Wie du mir, so ich dir, mein Herr!" murmelte er.
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CHAPTER XXIII - IN THE LIBRARY.
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Only at the conclusion of the interview could he determine his future course.
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You have left Mrs Pansey's fête rather early.
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'I fear you are not well, my lord.
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'No, Cargrim, I am not well.
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'Your lordship cannot do better than join Mrs Pendle at Nauheim.
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I do not wish my wife to be alone in her present uncertain state of health.
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'Ah!'
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sighed Cargrim, sagely, 'the very worst kind of disease.
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May I ask what you are troubled about in your mind?
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'About many things, Cargrim, many things.
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Amongst them the fact of this disgraceful murder.
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It is a reflection on the diocese that the criminal is not caught and punished.
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'Does your lordship wish the assassin to be captured?'
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asked the chaplain, in his softest tone, and with much apparent simplicity.
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Dr Pendle raised his head and darted a keen look at his questioner.
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Have you heard whether any more evidence has been found?
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'None likely to indicate the assassin, my lord.
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But I believe that the police have gathered some information about the victim's past.
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The bishop's hand clenched itself so tightly that the knuckles whitened.
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'About Jentham!'
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he muttered in a low voice, and not looking at the chaplain; 'ay, ay, what about him?
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'A violinist!
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Amaru!'
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'A professional name you say?
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'No doubt the man's real name was Jentham.
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'So Gabriel informed me,' said Dr Pendle, with a nod.
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'I am truly sorry to hear it.
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Mr Leigh has been rector of Heathcroft parish for many years.
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The chaplain coloured and looked conscious.
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'Heathcroft is a large parish,' said his lordship, meditatively.
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'And therefore needs a hard-working young rector, replied Cargrim.
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"What is the use of praying for rain," said he, "when the wind is in this quarter?"
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'Does that mean that your lordship will not give me the living?
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'We will come to that later, Mr Cargrim.
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'Will your lordship indicate the particular deficiencies I should remedy?'
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asked the chaplain, outwardly calm, but inwardly raging.
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'In that case, we need say no more, your lordship.
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We are still friends, I trust, in spite of what I consider it was my duty to say.
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'Certainly we are friends, sir; I am honoured by the interest you take in me.
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'Of course!
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of course, Michael; what is it?
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'With pleasure,' assented the bishop; 'go when you like, Cargrim.
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I am only too pleased that you should ask me for a holiday.
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'Many thanks, your lordship,' said Cargrim, rising.
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'Then I shall leave the palace to-morrow morning, and will return towards the end of the week.
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'Set your mind at rest, Cargrim; you can take your holiday.
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'I again thank your lordship.
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Dr Pendle stared.
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'I don't understand you!'
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he said stiffly.
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'What!'
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Mr Cargrim threw up his hands in astonishment.
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'Has not Mr Gabriel informed your lordship of his engagement?
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'Engagement!'
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'To whom is my son engaged?'
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asked the bishop, sharply.
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'To—to—really, I feel most embarrassed,' said the chaplain.
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'I should not have taken—.
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'Answer at once, sir,' cried Dr Pendle, irritably.
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'To whom is my son Gabriel engaged?
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I insist upon knowing.
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'In that case, I must tell your lordship that Mr Gabriel is engaged to marry Miss Bell Mosk!
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The bishop bounded out of his chair.
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'Bell Mosk!
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the daughter of the landlord of The Derby Winner?
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'Yes, your lordship.
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'The—the—the—barmaid!
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My son!—oh, it is—it is impossible!
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'Stop, sir!'
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cried the bishop, imperiously, 'don't dare to couple my son's name with that of—of—of a barmaid.
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I cannot—I will not—I dare not believe it!
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'Nevertheless, it is true!
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'Impossible!
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incredible!
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the boy must be mad!
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unit 162
I believe he is in the palace.
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unit 163
'Thank you, Mr Cargrim,' said the bishop, recovering from his first surprise.
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unit 164
'I thank you for the information, but I am afraid you have been misled.
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unit 165
My son would never choose a wife out of a bar.
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unit 167
The bishop made no reply, but sank into a chair, looking the picture of misery.
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unit 168
After a glance at him, Cargrim left the room, rubbing his hands.
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unit 169
'I think I have given you a very good Roland for your Oliver, my lord!'
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unit 170
he murmured.
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CHAPTER XXIII - IN THE LIBRARY.
Certainly there was little enough to admire in Mr Cargrim's character, still he was not altogether a bad man. In common with his fellow-creatures he also had his good qualities, but these were somewhat rusty for want of use. As Mrs Rawdon Crawley, née Sharp, remarked, most people can be good on five thousand a year; and if Cargrim had been high-placed and wealthy he would no doubt have developed his better instincts for lack of reasons to make use of his worser. But being only a poor curate, he had a long ladder to climb, which he thought could be ascended more rapidly by kicking down all those who impeded his progress, and by holding on to the skirts of those who were a few rungs higher. Therefore he was not very nice in his distinction between good and evil, and did not mind by what means he succeeded, so long as he was successful. He knew very well that he was not a favourite with the bishop, and that Dr Pendle would not give him more of the Levitical loaves and fishes than he could help; but as the holder of the Beorminster See was the sole dispenser of these viands with whom Cargrim was acquainted, it behoved him at all risks to compel the bestowal of gifts which were not likely to be given of free-will. Therefore, Cargrim plotted, and planned, and schemed to learn the bishop's secret and set him under his thumb.
But with all the will in the world this schemer was not clever enough to deal with the evidence he had accumulated. The bishop had had an understanding with Jentham; he had attempted to secure his silence, as was proved by the torn-out butt of the cheque-book; he had—as Cargrim suspected—killed the blackmailer to bury his secret in the grave, and he had been warned by Mother Jael that she knew of his wicked act. This was the evidence, but Cargrim did not know how to place it ship-shape, in order to prove to Bishop Pendle that he had him in his power. It needed a trained mind to grapple with these confused facts, to follow out clues, to arrange details, and Cargrim recognised that it was needful to hire a helper. With this idea he resolved to visit London and there engage the services of a private inquiry agent; and as there was no time to be lost, he decided to ask the bishop for leave of absence on that very night. There is nothing so excellent as prompt attention to business, even when it consists of the dirtiest kind.
Nevertheless, to allow his better nature some small opportunity of exercise, Cargrim determined to afford the bishop one chance of escape. The visit to The Derby Winner had given him at once a weapon and a piece of information. The rector of Heathcroft was dying, so in the nature of things it was probable that the living would soon be vacant. From various hints, Cargrim was aware that the bishop destined this snug post for his younger son. But Gabriel Pendle was engaged to marry Bell Mosk, and when the bishop was informed of that fact, Cargrim had little doubt but that he would refuse to consecrate his son to the living. Then, failing Gabriel, the chaplain hoped that Dr Pendle might give it to him, and if he did so, Mr Cargrim was quite willing to let bygones be bygones. He would not search out the bishop's secret—at all events for the present—although, if Dean Alder died, he might make a later use of his knowledge to get himself elected to the vacant post. However, the immediate business in hand was to secure Heathcroft Rectory at the expense of Gabriel; so Mr Cargrim walked rapidly to the palace, with the intention of informing the bishop without delay of the young man's disgraceful conduct. Only at the conclusion of the interview could he determine his future course. If, angered at Gabriel, the bishop gave him the living, he would let the bishop settle his account with his conscience, but if Dr Pendle refused, he would then go up to London and hire a bloodhound to follow the trail of Dr Pendle's crime even to his very doorstep. In thus giving his patron an alternative, Cargrim thought himself a very virtuous person indeed. Yet, so far as he knew, he might be compounding a felony; but that knowledge did not trouble him in the least.
With this pretty little scheme in his head, the chaplain entered the library in which Dr Pendle was usually to be found, and sure enough the bishop was there, sitting all alone and looking as wretched as a man could. His face was grey and drawn—he had aged so markedly since Mrs Pendle's garden-party that Mr Cargrim was quite shocked—and he started nervously when his chaplain glided into the room. A nerve-storm, consequent on his interview with Mother Jael, had exhausted the bishop's vitality, and he seemed hardly able to lift his head. The utter prostration of the man would have appealed to anyone save Cargrim, but that astute young parson had an end to gain and was not to be turned from it by any display of mental misery. He put his victim on the rack, and tortured him as delicately and scientifically as any Inquisition of the good old days when Mother Church, anticipating the saying of the French Revolution, said to the backsliders of her flock, 'Be my child, lest I kill thee.' So Cargrim, like a modern Torquemada, racked the soul instead of the body, and devoted himself very earnestly to this congenial talk.
'I beg your pardon, my lord,' said he, making a feint of retiring, 'I did not know that your lordship was engaged.
'I am not engaged,' replied the bishop, seemingly glad to escape from his own sad thoughts; 'come in, come in. You have left Mrs Pansey's fête rather early.
'But not so early as you, sir,' said the chaplain, taking a chair where he could command an uninterrupted view of the bishop's face. 'I fear you are not well, my lord.
'No, Cargrim, I am not well. In spite of my desire to continue my duties, I am afraid that I shall be forced to take a holiday for my health's sake.
'Your lordship cannot do better than join Mrs Pendle at Nauheim.
'I was thinking of doing so,' said the bishop, glancing at a letter at his elbow, 'especially as Sir Harry Brace is coming back on business to Beorminster. I do not wish my wife to be alone in her present uncertain state of health. As to my own, I'm afraid no springs will cure it; my disease is of the mind, not of the body.
'Ah!' sighed Cargrim, sagely, 'the very worst kind of disease. May I ask what you are troubled about in your mind?
'About many things, Cargrim, many things. Amongst them the fact of this disgraceful murder. It is a reflection on the diocese that the criminal is not caught and punished.
'Does your lordship wish the assassin to be captured?' asked the chaplain, in his softest tone, and with much apparent simplicity.
Dr Pendle raised his head and darted a keen look at his questioner. 'Of course I do,' he answered sharply, 'and I am much annoyed that our local police have not been clever enough to hunt him down. Have you heard whether any more evidence has been found?
'None likely to indicate the assassin, my lord. But I believe that the police have gathered some information about the victim's past.
The bishop's hand clenched itself so tightly that the knuckles whitened. 'About Jentham!' he muttered in a low voice, and not looking at the chaplain; 'ay, ay, what about him?
'It seems, my lord,' said Cargrim, watchful of his companion's face, 'that thirty years ago the man was a violinist in London and his professional name was Amaru.
'A violinist! Amaru!' repeated Dr Pendle, and looked so relieved that Cargrim saw he had not received the answer he expected. 'A professional name you say?
'Yes, your lordship,' replied the chaplain, trying hard to conceal his disappointment. 'No doubt the man's real name was Jentham.
'No doubt,' assented the bishop, indifferently, 'although I daresay so notorious a vagrant must have possessed at least half a dozen names.
It was on the tip of Cargrim's tongue to ask by what name Jentham had been known to his superior, but restrained by the knowledge of his incapacity to follow up the question, he was wise enough not to put it. Also, as he wished to come to an understanding with the bishop on the subject of the Heathcroft living, he turned the conversation in that direction by remarking that Mr Leigh was reported as dying.
'So Gabriel informed me,' said Dr Pendle, with a nod. 'I am truly sorry to hear it. Mr Leigh has been rector of Heathcroft parish for many years.
'For twenty-five years, your lordship; but latterly he has been rather lax in his rule. What is needed in Heathcroft is a young and earnest man with a capacity for organisation, one who by words and deeds may be able to move the sluggish souls of the parishioners, who can contrive and direct and guide.
'You describe an ideal rector, Cargrim,' remarked Dr Pendle, rather dryly, 'a kind of bishop in embryo; but where is such a paragon to be found?
The chaplain coloured and looked conscious. 'I do not describe myself as a paragon,' said he, in a low voice; 'nevertheless, should your lordship think fit to present me with the Heathcroft cure of souls, I should strive to approach in some degree the ideal I have described.
The bishop was no stranger to Cargrim's ambition, as it was not the first time that the chaplain had hinted that he would make a good rector of Heathcroft, therefore he did not feel surprised at being approached so crudely on the subject. With a testy gesture he pushed back his chair and looked rather frowningly on the presumptuous parson. But Cargrim was too sure of his ability to deal with the bishop to be daunted by looks, and with his sleek head on one side and a suave smile on his pale lips, he waited for the thunders from the episcopalian throne. However, the bishop was just as diplomatic as his chaplain, and too wise to give way to the temper he felt at so downright a request, approached the matter in an outwardly mild spirit.
'Heathcroft is a large parish,' said his lordship, meditatively.
'And therefore needs a hard-working young rector, replied Cargrim. 'I am, of course, aware of my own deficiencies, but these may be remedied by prayer and by a humble spirit.
'Mr Cargrim,' said the bishop, with a smile, 'do you remember the rather heterodox story of the farmer's comment on prayer being offered up for rain? "What is the use of praying for rain," said he, "when the wind is in this quarter?" I am inclined,' added Dr Pendle, looking very intently at Cargrim, 'to agree with the farmer.
'Does that mean that your lordship will not give me the living?
'We will come to that later, Mr Cargrim. At present I mean that no prayers will remedy our deficiencies unless the desire to do so begins in our own breasts.
'Will your lordship indicate the particular deficiencies I should remedy?' asked the chaplain, outwardly calm, but inwardly raging.
'I think, Mr Cargrim,' said the bishop, gently, 'that your ambition is apt to take precedence of your religious feelings, else you would hardly adopt so extreme a course as to ask me so bluntly for a living. If I deemed it advisable that you should be rector of Heathcroft, I should bestow it on you without the necessity of your asking me to give it to you; but to be plain with you, Mr Cargrim, I have other designs when the living becomes vacant.
'In that case, we need say no more, your lordship.
'Pardon me, you must permit me to say this much,' said Dr Pendle, in his most stately manner, 'that I desire you to continue in your present position until you have more experience in diocesan work. It is not every young man, Mr Cargrim, who has so excellent an opportunity of acquainting himself with the internal management of the Catholic Church. Your father was a dear friend of mine,' continued the bishop, with emotion, 'and in my younger days I owed him much. For his sake, and for your own, I wish to help you as much as I can, but you must permit me to be the best judge of when and how to advance your interests. These ambitions of yours, Michael, which I have observed on several occasions, are dangerous to your better qualities. A clergyman of our Church is a man, and—being a priest—something more than a man; therefore it behoves him to be humble and religious and intent upon his immediate work for the glory of God. Should he rise, it must be by such qualities that he attains a higher post in the Church; but should he remain all his days in a humble position, he can die content, knowing he has thought not of himself but of his God. Believe me, my dear young friend, I speak from experience, and it is better for you to leave your future in my hands.
These sentiments, being the antithesis to those of Cargrim, were of course extremely unpalatable to one of his nature. He knew that he was more ambitious than religious; but it was galling to think that Dr Pendle should have been clever enough to gauge his character so truly. His mask of humility and deference had been torn off, and he was better known to the bishop than was at all agreeable to his cunning nature. He saw that so far as the Heathcroft living was concerned he would never obtain it as a free gift from Dr Pendle, therefore it only remained to adopt the worser course, and force the prelate to accede to his request. Having thus decided, Mr Cargrim, with great self-control, smoothed his face to a meek smile, and even displayed a little emotion in order to show the bishop how touched he was by the kindly speech which had crushed his ambition.
'I am quite content to leave my future in your hands,' he said, with all possible suavity, 'and indeed, my lord, I know that you are my best—my only friend. The deficiency to which you allude shall be conquered by me if possible, and I trust that shortly I shall merit your lordship's more unreserved approbation.
'Why,' said the bishop, shaking him heartily by the hand, 'that is a very worthy speech, Michael, and I shall bear it in mind. We are still friends, I trust, in spite of what I consider it was my duty to say.
'Certainly we are friends, sir; I am honoured by the interest you take in me. And now, my lord,' added Cargrim, with a sweet smile, 'may I prefer a little request which was in my mind when I came to see you?
'Of course! of course, Michael; what is it?
'I have some business to transact in London, my lord; and I should like, with your permission, to be absent from my duties for a few days.
'With pleasure,' assented the bishop; 'go when you like, Cargrim. I am only too pleased that you should ask me for a holiday.
'Many thanks, your lordship,' said Cargrim, rising. 'Then I shall leave the palace to-morrow morning, and will return towards the end of the week. As there is nothing of particular importance to attend to, I trust your lordship will be able to dispense with my services during my few days' absence without trouble to yourself.
'Set your mind at rest, Cargrim; you can take your holiday.
'I again thank your lordship. It only remains for me to say that if—as I have heard—your lordship intends to make Mr Gabriel rector of Heathcroft, I trust he will be as earnest and devout there as he has been in Beorminster.
'I have not yet decided how to fill up the vacancy,' said the bishop, coldly, 'and let me remind you, Mr Cargrim, that as yet the present rector of Heathcroft still holds the living.
'I do but anticipate the inevitable, my lord,' said Cargrim, preparing to drive his sting into the bishop, 'and certainly, the sooner Mr Gabriel is advanced to the living the better it will be for his matrimonial prospects.
Dr Pendle stared. 'I don't understand you!' he said stiffly.
'What!' Mr Cargrim threw up his hands in astonishment. 'Has not Mr Gabriel informed your lordship of his engagement?
'Engagement!' echoed the bishop, half rising, 'do you mean to tell me that Gabriel is engaged, and without my knowledge!
'Oh, your lordship!—I thought you knew—most indiscreet of me,' murmured Cargrim, in pretended confusion.
'To whom is my son engaged?' asked the bishop, sharply.
'To—to—really, I feel most embarrassed,' said the chaplain. 'I should not have taken—.
'Answer at once, sir,' cried Dr Pendle, irritably. 'To whom is my son Gabriel engaged? I insist upon knowing.
'In that case, I must tell your lordship that Mr Gabriel is engaged to marry Miss Bell Mosk!
The bishop bounded out of his chair. 'Bell Mosk! the daughter of the landlord of The Derby Winner?
'Yes, your lordship.
'The—the—the—barmaid! My son!—oh, it is—it is impossible!
'I had it from the lips of the young lady herself,' said Cargrim, delighted at the bishop's annoyance. 'Certainly Miss Mosk is hardly fitted to be the wife of a future rector—still, she is a handsome—.
'Stop, sir!' cried the bishop, imperiously, 'don't dare to couple my son's name with that of—of—of a barmaid. I cannot—I will not—I dare not believe it!
'Nevertheless, it is true!
'Impossible! incredible! the boy must be mad!
'He is in love, which is much the same thing,' said Cargrim, with more boldness than he usually displayed before Dr Pendle; 'but to assure yourself of its truth, let me suggest that your lordship should question Mr Gabriel yourself. I believe he is in the palace.
'Thank you, Mr Cargrim,' said the bishop, recovering from his first surprise. 'I thank you for the information, but I am afraid you have been misled. My son would never choose a wife out of a bar.
'It is to be hoped he will see the folly of doing so, my lord,' replied the chaplain, backing towards the door, 'and now I shall take my leave, assuring your lordship that I should never have spoken of Mr Gabriel's engagement had I not believed that you were informed on the point.
The bishop made no reply, but sank into a chair, looking the picture of misery. After a glance at him, Cargrim left the room, rubbing his hands. 'I think I have given you a very good Roland for your Oliver, my lord!' he murmured.