en-de  Anne of Green Gables /Chapter V Medium
Kapitel 5: Annes Geschichte


"Wissen Sie",sagte Anne vertraulich, "ich habe beschlossen, diese Fahrt zu genießen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass du fast immer Dinge genießen kannst, wenn du dich fest entscheidest, dass du es willst. Natürlich muss man es fest wollen. Ich werde während unserer Fahrt nicht daran denken, dass ich zurück ins Heim gehe. Ich werde nur an die Fahrt denken. Oh, schauen Sie, da kommt eine kleine, frühe Wildrose heraus! Ist sie nicht wunderschön? Denken Sie nicht, dass sie froh sein muss, eine Rose zu sein? Wäre es nicht schön, wenn Rosen erzählen könnten? Ich bin sicher, sie könnten uns so hübsche Dinge sagen... Und ist Rosa nicht die bezauberndste Farbe der Welt?... Ich liebe sie, aber ich kann sie nicht tragen. Rothaarige Leute können Rosa nicht tragen, nicht einmal in der Vorstellung. Kannten Sie schon mal irgendeine, deren Haar rot war, als sie jung war, aber eine andere Farbe bekam, als sie heranwuchs? ...

"Nein, wie immer weiß ich es nicht", sagte Marilla gnadenlos, "und ich sollte auch nicht annehmen, dass es in deinem Fall passieren würde."

Anne seufzte.

"Nun, eine weitere Hoffnung ist dahin. Mein Leben ist der perfekte Friedhof begrabener Hoffnungen. Das ist ein Satz, den ich einmal in einem Buch gelesen habe und ich sage ihn immer auf, um mich zu trösten, wenn ich über etwas enttäuscht bin."

"Was soll daran für mich tröstlich sein," sagte Marilla.

"Warum, weil es so hübsch und romantisch klingt, so als ob ich eine Heldin in einem Buch wäre, wissen Sie. Romantische Dinge mag ich so gerne, und ein Friedhof voll begrabener Hoffnung ist eins der romantischsten Dinge, wie man es sich nur vorstellen kann, nicht wahr? Ich bin ziemlich froh, eine zu haben. Fahren wir heute über den See des leuchtenden Wassers?"

"Wir fahren nicht über Barrys Teich, falls es das ist was du mit See des glänzenden Wasser meinst. Wir nehmen die Uferstraße."

"Uferstraße klingt hübsch", sagte Anne träumerisch. "Ist sie so hübsch wie es klingt? ... Gerade als du 'Uferstraße' sagtest, sah ich sofort ein Bild vor mir! Und White Sands ist auch ein hübscher Name; aber ich mag ihn nicht so sehr wie Avonlea. Avonlea ist ein wunderhübscher Name. Er klingt einfach wie Musik. Wie weit ist es nach White Sands?"

"Es sind fünf Meilen; und da du offensichtlich darauf aus bist zu reden, könntest du es genauso gut zu dem Zweck tun, mir zu erzählen, was du über dich weißt." ...

"Oh, was ich über mich selbst weiß, ist nicht wirklich erzählenswert", sagte Anne eifrig. "Wenn Sie mir bloß erlauben würden, ihnen zu erzählen, was ich für Vorstellungen über mich selbst habe, würden Sie es sehr viel interessanter finden."

"Nein, lass mich mit deinen Spinnereien in Ruhe. Halt dich einfach an die nackten Tatsachen. Fang von vorne an. Wo wurdest du geboren und wie alt bist du?"

"Ich bin im März letzten Jahres elf Jahre alt geworden", sagte Anne, sich mit einem kleinen Seufzer damit abfindend, nur die nackten Tatsachen zu erzählen. ... "Und ich wurde in Bolingbroke, Nova Scotia geboren. Mein Vater hieß Walter Shirley, und er war Lehrer an der Bolingbroke High School. Meine Mutter hieß Bertha Shirley. Sind Walter und Bertha nicht wunderhübsche Namen? Ich bin so froh, dass meine Eltern schöne Namen hatten. Es wäre eine richtige Schande, einen Vater zu haben, der - nun sagen wir, Jedediah hieße, stimmt's?"

"Ich vermute, es spielt keine Rolle, wie der Name einer Person ist, solange sie sich benimmt", sagte Marilla, die sich berufen fühlte, eine gute und geeignete Moral zu vermitteln.

"Na, ich weiß nicht." Anne schaute nachdenklich. "Ich habe einmal in einem Buch gelesen, dass eine Rose mit jedem anderen beliebigen Namen genauso süß riechen würde, aber ich konnte es nie glauben. Ich glaube nicht, dass eine Rose so hübsch wäre, wenn sie Distel oder Stinkkohl genannt würde. Ich nehme an, mein Vater hätte, selbst wenn er Jedediah geheißen hätte, ein guter Mann hätte sein können, aber ich bin sicher, es wäre ein Last (für ihn) gewesen. ... Nun, meine Mutter war auch Lehrerin in der High School, aber als sie Vater heiratete, gab sie das Unterrichten natürlich auf. Ein Ehemann war genug Verantwortung. Mrs. Thomas sagte, dass sie zwei unreife Personen waren und so arm wie Kirchenmäuse . ... Sie wohnten in einem klitzekleinen gelben Haus in Bolingbroke. Ich habe dieses Haus nie gesehen, aber ich habe es mir tausende Male vorgestellt. Ich denke es muss Jelängerjelieber über dem Wohnzimmerfenster gehabt haben, und Flieder im Vorgarten, und Maiglöckchen innen am Tor. Ja, und Musselinvorhänge in allen Fenstern. Musselinvorhänge geben einem Haus ein besonderes Flair. Ich wurde in diesem Haus geboren. Mrs. Thomas sagte, ich wäre das häßlichste Baby, das sie je gesehen hatte, gewesen, ich war so dürr und winzig und nur aus Augen bestehend, aber dass Mutter dachte, ich wäre einfach nur wunderschön. Ich könnte mir denken, eine Mutter könnte das besser beurteilen, als eine arme Frau, die zum Saubermachen kam, oder? Ich bin froh, dass sie irgendwie mit mir zufrieden war; es würde mich sehr traurig machen, wenn ich dächte, ich wäre eine Enttäuschung für sie - weil sie danach nicht mehr lange gelebt hat, wissen Sie. ... Sie starb an Fieber als ich gerade drei Monate alt war. Ich wünsche mir wirklich, sie hätte lange genug gelebt, dass ich mich erinnern könnte, sie Mutter genannt zu haben... Ich denke, es würde so süß sein, 'Mutter' zu sagen, nicht wahr? Und Vater starb vier Tage danach auch an Fieber. Dadurch wurde ich zu einer Waise, und die Leute waren am Ende ihrer Weisheit, wie Mrs. Thomas sagte, was sie mit mir tun sollten. Sie sehen, selbst dann wollte mich niemand. Es scheint mein Schicksal zu sein. Vater und Mutter stammten beide aus weit entfernten Orten und es war bekannt, dass sie keine lebenden Verwandten hatten. Schließlich sagte Mrs. Thomas, sie würde mich nehmen, obwohl sie arm wäre und einen Säufer als Ehemann hätte. Sie zog mich mit der Flasche auf. ... Haben Sie eine Ahnung, ob da etwas ist, das die Menschen, die mit der Flasche aufgezogen wurden, zu besseren als andere Menschen macht? Denn immer wenn ich unartig war, fragte mich Mrs. Thomas regelmäßig irgendwie vorwurfsvoll, wie ich ein so böses Mädchen sein könnte, wo sie mich doch mit der Flasche aufgezogen hatte.

"Mr. und Mrs. Thomas zogen von Bolingbroke nach Marysville, und ich lebte bei ihnen bis ich acht Jahre alt war. Ich half die Thomas- Kinder zu betreuen- vier von ihnen waren jünger als ich- und ich kann Ihnen sagen, man musste ganz schön auf sie aufpassen. Dann wurde Mr. Thomas getötet, als er unter einen Zug geriet und seine Mutter bot an, Mrs. Thomas und die Kinder zu nehmen, aber sie wollte mich nicht. Was sie mit mir machen solle, da war Mrs. Thomas mit ihrer Weisheit am Ende, so sagte sie. Dann kam Mrs. Hammond oben vom Fluss herunter und sagte, sie würde mich nehmen, da sie sah, dass ich gut mit Kindern umgehen konnte, und ich fuhr den Fluss hinauf, um bei ihr in einer kleinen Lichtung zwischen den Baumstümpfen zu leben. Es war ein sehr einsamer Ort. Ich bin mir sicher, ich hätte nie dort leben können, wenn ich keine Phantasie gehabt hätte. Mr. Hammond hatte dort oben eine kleine Sägemühle, und Mrs. Hammond hatte acht Kinder. ... Dreimal hat sie Zwillinge bekommen. Ich mag Babys in Maßen, aber Zwillinge dreimal in Folge ist zu viel. Ich sagte das Mrs. Hammond so nachdrücklich, als das letzte Paar kam. Sie herumzutragen, machte mich immer so furchtbar müde.

Ich wohnte mehr als zwei Jahre lang flussaufwärts bei Mrs. Hammond und dann starb Mr. Hammond und Mrs. Hammond löste den Haushalt auf. Sie teilte ihre Kinder unter den Verwandten auf und ging in die Staaten. Ich musste ins Heim bei Hopeton, da mich niemand nehmen wollte. Sie wollten mich auch im Heim nicht, sie sagten, sie wären nach dem Stand der Dinge überfüllt. Aber sie mussten mich nehmen, und ich war vier Monate dort bis Mrs. Spencer kam."

Anne schloss mit einem weiteren Seufzer, diesmal vor Erleichterung. Offensichtlich sprach sie nicht gern über ihre Erfahrungen in einer Welt, die sie nicht gewollt hatte.

„Bist du jemals zur Schule gegangen?“ fragte Marilla nach und lenkte die Fuchsstute die Uferstraße hinunter.

„ Nicht viel. Letztes Jahr ein wenig, als ich bei Mrs. Thomas gewohnt habe. ... Als ich den Fluss hochzog, waren wir so weit weg von einer Schule, dass ich die Strecke im Winter nicht laufen konnte, und im Sommer waren Ferien, so konnte ich nur im Frühling und im Herbst dorthin gehen. ... Aber natürlich ging ich, während ich im Heim war. Ich kann ziemlich gut lesen und ich kenne so viele Gedichte auswendig -"The Battle of Hohenlinden" und "Edinburgh after Flodden","Bingen on the Rhine" und viele der "Lady of the Lake" und die meisten von" The Seasons" von James Thompson. Finden Sie nicht auch Poesie toll, die Ihnen Gänsehaut den Rücken rauf und runter jagt? Es gibt ein Stück im Lesebuch der 5. Klasse - 'Der Untergang Polens' - das ist ebenso voller Nervenkitzel. Natürlich war ich nicht in der Klasse mit dem fünften Lesebuch - ich war nur in der mit dem vierten - aber die großen Mädchen liehen mir zum Lesen immer ihres."

"Waren diese Frauen- Mrs. Thomas und Mrs. Hammond- gut zu dir?" fragte Marilla und sah Anne aus ihrem Augenwinkel an.

"O-o-o-h", zögerte Anne. Ihr sensibles, kleines Gesicht wurde plötzlich scharlachrot und Verlegenheit breitete sich auf ihrer Stirn aus. "Oh, sie wollten es sein- ich weiß, sie wollten eben so gut und freundlich wie möglich sein. Und wenn Leute gut zu dir sein wollen, macht es dir nichts aus, wenn sie es nicht immer ganz sind. Sie hatten eine Menge, was ihnen Sorgen machte, wissen Sie. Es ist sehr aufreibend, einen betrunkenen Ehemann zu haben, wissen Sie; und es muss sehr aufreibend sein, dreimal nacheinander Zwillinge zu bekommen, denken Sie nicht? Aber ich bin sicher, sie wollten gut zu mir sein."

Marilla stellte keine weiteren Fragen. Anne gab sich schweigend verzückt der Uferstraße hin, und Marilla lenkte die Fuchstute automatisch, während sie tief nachdachte. Plötzlich empfand sie Mitleid für das Kind Was für ein entbehrungsreiches, ungeliebtes Leben hatte sie gehabt - ein Leben voller Schufterei und Armut und Verwahrlosung; denn Marilla war klug genug, zwischen den Zeilen von Annes Geschichte zu lesen und die Wahrheit zu erahnen. Kein Wunder, dass sie bei der Aussicht auf ein echtes Zuhause so erfreut gewesen war. Es war ein Jammer, dass sie wieder zurückgeschickt werden musste... Was wäre, wenn sie, Marilla, Matthews unerklärlicher Laune nachgeben würde und sie bleiben ließe? Er war fest entschlossen; und das Kind schien ein nettes, lernfähiges kleines Ding zu sein.

"Sie hat zu viel zu sagen," dachte Marilla, "aber das könnte ihr abgewöhnt werden. Und da ist nichts Unhöfliches oder Saloppes an dem, was sie sagt. Sie ist damenhaft. Es ist anzunehmen, dass ihre Angehörigen nette Leute waren."

Die Uferstraße war " waldig und wild und einsam."... Auf der rechten Seite wuchs dichtes Tannengestrüpp, die Seele durch die langen Jahre des Kämpfens mit den Golfwinden durchaus ungebrochen. Auf der linken Seite waren hohe, rote Sandsteinklippen, stellenweise so nahe am Weg, dass eine Mähre von geringerer Standfestigkeit als der Rotfuchs die Nerven der Leute hinter ihr strapaziert haben könnte... Unten am Fuß der Klippen waren viele von Wellen durchzogene Felsen oder kleine sandige Buchten, die mit Kieselsteinen besetzt waren, wie mit Meeresjuwelen; dahinter lag das Meer, schimmernd und blau, und darüber stiegen die Möwen empor, ihre Flügel silbern blitzend im Sonnenlicht.

"Ist das Meer nicht wunderschön?" sagte Anne, von einem langen, mit großen Augen verfolgtem Schweigen erwacht. "Einmal, als ich in Marysville wohnte, mietete Mr. Thomas einen Expresswagen und nahm uns alle mit, um 10 Meilen entfernt einen Tag an der Küste zu verbringen. Ich freute mich über jeden Augenblick dieses Tages, auch wenn ich die ganze Zeit die Kinder betreuen musste. Jahrelang erlebte ich es noch in glücklichen Träumen. Aber diese Küste ist hübscher als die Küste von Marysville. Sind diese Möwen nicht herrlich? Möchten Sie gerne eine Möwe sein? Ich denke, ich würde es sein wollen - also, wenn ich kein Menschenmädchen sein könnte. Glauben Sie nicht, es wäre schön, bei Sonnenaufgang aufzuwachen und auf das Wasser hinabzustoßen und wieder fort und hinaus den ganzen lieblichen blauen Tag, und dann am Abend in sein Nest zurückzufliegen? Oh, ich kann es mir gut vorstellen. Welches große Haus ist das genau vor uns, bitte?

"Das ist das White Sands Hotel. Mr. Kirke leitet es, aber die Saison hat noch nicht begonnen. Hierhin kommen im Sommer haufenweise Amerikaner. Sie denken, dieser Strand ist genau richtig."

"Ich hatte Angst, dass es Mrs. Spencers Wohnhaus sein könnte", sagte Anne traurig. "Ich will nicht dort ankommen. Irgendwie wird es wie das Ende von allem aussehen."
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CHAPTER V. ANNE'S HISTORY.
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Of course, you must make it up firmly.
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I'm just going to think about the drive.
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Oh, look, there's one little early wild rose out!
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Isn't it lovely?
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Don't you think it must be glad to be a rose?
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Wouldn't it be nice if roses could talk?
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I'm sure they could tell us such lovely things.
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And isn't pink the most bewitching colour in the world?
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I love it, but I can't wear it.
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Red-headed people can't wear pink, not even in imagination.
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Anne sighed.
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"Well, that is another hope gone.
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My life is a perfect graveyard of buried hopes.
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"I don't see where the comforting comes in myself," said Marilla.
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I'm rather glad I have one.
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Are we going across the Lake of Shining Waters to-day?"
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We're going by the shore road."
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"Shore road sounds nice," said Anne dreamily.
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"Is it as nice as it sounds?
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And White Sands is a pretty name, too; but I don't like it as well as Avonlea.
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Avonlea is a lovely name.
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It just sounds like music.
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How far is it to White Sands?"
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"Oh, what I know about myself isn't really worth telling," said Anne eagerly.
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"No, I don't want any of your imaginings.
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Just you stick to bald facts.
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Begin at the beginning.
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Where were you born and how old are you?"
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"And I was born in Bolingbroke, Nova Scotia.
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My mother’s name was Bertha Shirley.
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Aren't Walter and Bertha lovely names?
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I'm so glad my parents had nice names.
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"Well, I don't know."
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Anne looked thoughtful.
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A husband was enough responsibility.
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Mrs. Thomas said that they were a pair of babies and as poor as church mice.
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They went to live in a weeny-teeny little yellow house in Bolingbroke.
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I've never seen that house, but I've imagined it thousands of times.
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Yes, and muslin curtains in all the windows.
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Muslin curtains give a house such an air.
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I was born in that house.
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She died of fever when I was just three months old.
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I do wish she'd lived long enough for me to remember calling her mother.
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I think it would be so sweet to say 'mother,' don't you?
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And father died four days afterwards from fever, too.
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You see, nobody wanted me even then.
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It seems to be my fate.
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She brought me up by hand.
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Mrs. Thomas was at her wits' end, so she said, what to do with me.
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It was a very lonesome place.
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I'm sure I could never have lived there if I hadn't had an imagination.
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She had twins three times.
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I like babies in moderation, but twins three times in succession is too much.
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I told Mrs. Hammond so firmly, when the last pair came.
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I used to get so dreadfully tired carrying them about.
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She divided her children among her relatives and went to the States.
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I had to go to the asylum at Hopeton, because nobody would take me.
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But they had to take me and I was there four months until Mrs. Spencer came."
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Anne finished up with another sigh, of relief this time.
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"Did you ever go to school?"
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demanded Marilla, turning the sorrel mare down the shore road.
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"Not a great deal.
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I went a little the last year I stayed with Mrs. Thomas.
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But of course I went while I was at the asylum.
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Don't you just love poetry that gives you a crinkly feeling up and down your back?
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"Were those women—Mrs.
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Thomas and Mrs. Hammond—good to you?"
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asked Marilla, looking at Anne out of the corner of her eye.
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"O-o-o-h," faltered Anne.
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"Oh, they meant to be—I know they meant to be just as good and kind as possible.
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They had a good deal to worry them, you know.
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But I feel sure they meant to be good to me."
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Marilla asked no more questions.
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Pity was suddenly stirring in her heart for the child.
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No wonder she had been so delighted at the prospect of a real home.
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It was a pity she had to be sent back.
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He was set on it; and the child seemed a nice, teachable little thing.
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And there's nothing rude or slangy in what she does say.
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She's ladylike.
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It's likely her people were nice folks."
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The shore road was "woodsy and wild and lonesome."
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"Isn't the sea wonderful?"
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said Anne, rousing from a long, wide-eyed silence.
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I lived it over in happy dreams for years.
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But this shore is nicer than the Marysville shore.
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Aren't those gulls splendid?
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Would you like to be a gull?
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I think I would—that is, if I couldn't be a human girl.
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Oh, I can just imagine myself doing it.
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What big house is that just ahead, please?"
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"That's the White Sands Hotel.
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Mr. Kirke runs it, but the season hasn't begun yet.
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There are heaps of Americans come there for the summer.
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They think this shore is just about right."
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"I was afraid it might be Mrs. Spencer's place," said Anne mournfully.
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"I don't want to get there.
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Somehow, it will seem like the end of everything."
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Anne of Green Gables (1908)

Written for all ages, it has been considered a children's novel since the mid-twentieth century. It recounts the adventures of Anne Shirley, an 11-year-old orphan girl who is mistakenly sent to Matthew and Marilla Cuthbert, a middle-aged brother and sister who had intended to adopt a boy to help them on their farm in Prince Edward Island. The novel recounts how Anne makes her way with the Cuthberts, in school, and within the town. Since publication, Anne of Green Gables has sold more than 50 million copies and has been translated into 20 languages. It has been adapted as film, made-for-television movies, and animated and live-action television series. — Excerpted from Anne of Green Gables (1908) on Wikipedia, the free encyclopedia.
https://en.wikisource.org/wiki/Anne_of_Green_Gables_(1908)

by gaelle044 1 year ago

CHAPTER V.

ANNE'S HISTORY.

"Do you know," said Anne confidentially, "I've made up my mind to enjoy this drive. It's been my experience that you can nearly always enjoy things if you make up your mind firmly that you will. Of course, you must make it up firmly. I am not going to think about going back to the asylum while we're having our drive. I'm just going to think about the drive. Oh, look, there's one little early wild rose out! Isn't it lovely? Don't you think it must be glad to be a rose? Wouldn't it be nice if roses could talk? I'm sure they could tell us such lovely things. And isn't pink the most bewitching colour in the world? I love it, but I can't wear it. Red-headed people can't wear pink, not even in imagination. Did you ever know of anybody whose hair was red when she was young, but got to be another colour when she grew up?"

"No, I don't know as I ever did," said Marilla mercilessly, "and I shouldn't think it likely to happen in your case, either."

Anne sighed.

"Well, that is another hope gone. My life is a perfect graveyard of buried hopes. That's a sentence I read in a book once, and I say it over to comfort myself whenever I'm disappointed in anything."

"I don't see where the comforting comes in myself," said Marilla.

"Why, because it sounds so nice and romantic, just as if I were a heroine in a book, you know. I am so fond of romantic things, and a graveyard full of buried hopes is about as romantic a thing as one can imagine, isn't it? I'm rather glad I have one. Are we going across the Lake of Shining Waters to-day?"

"We're not going over Barry's pond, if that's what you mean by your Lake of Shining Waters. We're going by the shore road."

"Shore road sounds nice," said Anne dreamily. "Is it as nice as it sounds? Just when you said 'shore road' I saw it in a picture in my mind, as quick as that! And White Sands is a pretty name, too; but I don't like it as well as Avonlea. Avonlea is a lovely name. It just sounds like music. How far is it to White Sands?"

"It's five miles; and as you're evidently bent on talking you might as well talk to some purpose by telling me what you know about yourself."

"Oh, what I know about myself isn't really worth telling," said Anne eagerly. "If you'll only let me tell you what I imagine about myself you'll think it ever so much more interesting."

"No, I don't want any of your imaginings. Just you stick to bald facts. Begin at the beginning. Where were you born and how old are you?"

"I was eleven last March," said Anne, resigning herself to bald facts with a little sigh. "And I was born in Bolingbroke, Nova Scotia. My father's name was Walter Shirley, and he was a teacher in the Bolingbroke High School. My mother’s name was Bertha Shirley. Aren't Walter and Bertha lovely names? I'm so glad my parents had nice names. It would be a real disgrace to have a father named—well, say Jedediah, wouldn't it?"

"I guess it doesn't matter what a person's name is as long as he behaves himself," said Marilla, feeling herself called upon to inculcate a good and useful moral.

"Well, I don't know." Anne looked thoughtful. "I read in a book once that a rose by any other name would smell as sweet, but I've never been able to believe it. I don't believe a rose would be as nice if it was called a thistle or a skunk cabbage. I suppose my father could have been a good man even if he had been called Jedediah; but I'm sure it would have been a cross. Well, my mother was a teacher in the High School, too, but when she married father she gave up teaching, of course. A husband was enough responsibility. Mrs. Thomas said that they were a pair of babies and as poor as church mice. They went to live in a weeny-teeny little yellow house in Bolingbroke. I've never seen that house, but I've imagined it thousands of times. I think it must have had honeysuckle over the parlour window and lilacs in the front yard and lilies of the valley just inside the gate. Yes, and muslin curtains in all the windows. Muslin curtains give a house such an air. I was born in that house. Mrs. Thomas said I was the homeliest baby she ever saw, I was so scrawny and tiny and nothing but eyes, but that mother thought I was perfectly beautiful. I should think a mother would be a better judge than a poor woman who came in to scrub, wouldn't you? I'm glad she was satisfied with me anyhow; I would feel so sad if I thought I was a disappointment to her—because she didn't live very long after that, you see. She died of fever when I was just three months old. I do wish she'd lived long enough for me to remember calling her mother. I think it would be so sweet to say 'mother,' don't you? And father died four days afterwards from fever, too. That left me an orphan and folks were at their wits' end, so Mrs. Thomas said, what to do with me. You see, nobody wanted me even then. It seems to be my fate. Father and mother had both come from places far away and it was well known they hadn't any relatives living. Finally Mrs. Thomas said she'd take me, though she was poor and had a drunken husband. She brought me up by hand. Do you know if there is anything in being brought up by hand that ought to make people who are brought up that way better than other people? Because whenever I was naughty Mrs. Thomas would ask me how I could be such a bad girl when she had brought me up by hand—reproachful-like.

"Mr. and Mrs. Thomas moved away from Bolingbroke to Marysville, and I lived with them until I was eight years old. I helped look after the Thomas children—there were four of them younger than me—and I can tell you they took a lot of looking after. Then Mr. Thomas was killed falling under a train and his mother offered to take Mrs. Thomas and the children, but she didn't want me. Mrs. Thomas was at her wits' end, so she said, what to do with me. Then Mrs. Hammond from up the river came down and said she'd take me, seeing I was handy with children, and I went up the river to live with her in a little clearing among the stumps. It was a very lonesome place. I'm sure I could never have lived there if I hadn't had an imagination. Mr. Hammond worked a little saw-mill up there, and Mrs. Hammond had eight children. She had twins three times. I like babies in moderation, but twins three times in succession is too much. I told Mrs. Hammond so firmly, when the last pair came. I used to get so dreadfully tired carrying them about.

"I lived up river with Mrs. Hammond over two years, and then Mr. Hammond died and Mrs. Hammond broke up housekeeping. She divided her children among her relatives and went to the States. I had to go to the asylum at Hopeton, because nobody would take me. They didn't want me at the asylum, either; they said they were overcrowded as it was. But they had to take me and I was there four months until Mrs. Spencer came."

Anne finished up with another sigh, of relief this time. Evidently she did not like talking about her experiences in a world that had not wanted her.

"Did you ever go to school?" demanded Marilla, turning the sorrel mare down the shore road.

"Not a great deal. I went a little the last year I stayed with Mrs. Thomas. When I went up river we were so far from a school that I couldn't walk it in winter and there was vacation in summer, so I could only go in the spring and fall. But of course I went while I was at the asylum. I can read pretty well and I know ever so many pieces of poetry off by heart—'The Battle of Hohenlinden' and 'Edinburgh after Flodden,' and 'Bingen on the Rhine,' and lots of the 'Lady of the Lake' and most of 'The Seasons,' by James Thompson. Don't you just love poetry that gives you a crinkly feeling up and down your back? There is a piece in the Fifth Reader—'The Downfall of Poland'—that is just full of thrills. Of course, I wasn't in the Fifth Reader—I was only in the Fourth—but the big girls used to lend me theirs to read."

"Were those women—Mrs. Thomas and Mrs. Hammond—good to you?" asked Marilla, looking at Anne out of the corner of her eye.

"O-o-o-h," faltered Anne. Her sensitive little face suddenly flushed scarlet and embarrassment sat on her brow. "Oh, they meant to be—I know they meant to be just as good and kind as possible. And when people mean to be good to you, you don't mind very much when they're not quite—always. They had a good deal to worry them, you know. It's very trying to have a drunken husband, you see; and it must be very trying to have twins three times in succession, don't you think? But I feel sure they meant to be good to me."

Marilla asked no more questions. Anne gave herself up to a silent rapture over the shore road and Marilla guided the sorrel abstractedly while she pondered deeply. Pity was suddenly stirring in her heart for the child. What a starved, unloved life she had had—a life of drudgery and poverty and neglect; for Marilla was shrewd enough to read between the lines of Anne's history and divine the truth. No wonder she had been so delighted at the prospect of a real home. It was a pity she had to be sent back. What if she, Marilla, should indulge Matthew's unaccountable whim and let her stay? He was set on it; and the child seemed a nice, teachable little thing.

"She's got too much to say," thought Marilla, "but she might be trained out of that. And there's nothing rude or slangy in what she does say. She's ladylike. It's likely her people were nice folks."

The shore road was "woodsy and wild and lonesome." On the right hand, scrub firs, their spirits quite unbroken by long years of tussle with the gulf winds, grew thickly. On the left were the steep red sandstone cliffs, so near the track in places that a mare of less steadiness than the sorrel might have tried the nerves of the people behind her. Down at the base of the cliffs were heaps of surf-worn rocks or little sandy coves inlaid with pebbles as with ocean jewels; beyond lay the sea, shimmering and blue, and over it soared the gulls, their pinions flashing silvery in the sunlight.

"Isn't the sea wonderful?" said Anne, rousing from a long, wide-eyed silence. "Once, when I lived in Marysville, Mr. Thomas hired an express-wagon and took us all to spend the day at the shore ten miles away. I enjoyed every moment of that day, even if I had to look after the children all the time. I lived it over in happy dreams for years. But this shore is nicer than the Marysville shore. Aren't those gulls splendid? Would you like to be a gull? I think I would—that is, if I couldn't be a human girl. Don't you think it would be nice to wake up at sunrise and swoop down over the water and away out over that lovely blue all day; and then at night to fly back to one's nest? Oh, I can just imagine myself doing it. What big house is that just ahead, please?"

"That's the White Sands Hotel. Mr. Kirke runs it, but the season hasn't begun yet. There are heaps of Americans come there for the summer. They think this shore is just about right."

"I was afraid it might be Mrs. Spencer's place," said Anne mournfully. "I don't want to get there. Somehow, it will seem like the end of everything."