en-de  THE BISHOP’S SECRET by Fergus Hume, CHAPTER 7 Hard
EINE INTERESSANTE UNTERHALTUNG.

Wenn Mr. Cargrim sich einmal eine Idee in den Kopf gesetzt hatte, war es nicht leicht, sie wieder raus zu bekommen, und dieser entschiedenen Hartnäckigkeit verdankte er keinen geringen Teil seines Erfolges. Er war wie der berühmte Tropfen Wasser und würde jeden menschlichen Stein erweichen, wie hart er auch wäre. Immer wieder, wenn er vor einem Rätsel stand, kehrte er mit sanfter Beharrlichkeit zu dem Objekt zurück, das er im Blick hatte, und wie stark auch immer der Wille seines Widersachers zufälligerweise war, diesem Willen wurden Grenzen gesetzt, langfristig, um Platz zu machen für die unaufhörlichen Attacken des Kaplans. Im Moment wünschte er sich ein Interview mit Mrs. Mosk, und er war entschlossen, trotz Bells Ablehnung eins zu bekommen. ... Er hatte jedoch keine Zeit mit überzeugenden Methoden zu verlieren, da er die Kranke zu sehen wünschte, bevor der Bischof zurückkam. Um dieses Ziel zu erreichen, nahm er die Dienste von Mrs. Pansey in Anspruch. ...

Diese gute Frau genoß es manchmal andere auf verschiedene Arten zu schikanieren, was sie als Distriktbesuche bezeichnete, was normalerweise darin bestand, sich zu unpassenden Zeiten in die Häuser armer Menschen zu drängen, und ihnen Fragen über ihr Privatleben zu stellen. Sobald sie alles erfahren hatte, was sie wissen wollte, und ihren Rat in der Form eines nicht zu missachtenden Befehls gegeben hatte, pflegte sie sich zurückzuziehen und ließ den Beweis ihres Weges in Form widerlichen kleinen Traktats mit einem verletzenden Titel zurück. Es hatte keinen Zweck, wenn sich irgendein armes Wesen weigerte, Mrs. Pansey zu empfangen, denn sie schaffte sich gewaltsam Zutritt zu den privatesten Gemächern und pflegte sich niemals zurückzuziehen, außer sie dachte, es wäre ihrem eigenen Willen gemäß passend. Dies war der Grund, dass Cargrim der guten Frau vorschlug, sie sollte Mrs. Mosk besuchen, denn er wusste genau, dass weder der Vater, noch die Tochter, noch alle vorhandenen Dienstboten des Hotels in der Läge wären, sie daran zu hindern an das Bett des Kranken zu gelangen; und der Kaplan beabsichtige dem Pfad von Mrs. Panseys Zerstörung zu folgen.

Sein Hauptziel , warum er Mrs. Mosk sehen wollte, war, zu erfahren, was sie über den Mann namens Jentham wusste. Er wohnte im 'The Derby Winner', wie Cargrim bei späteren Recherchen feststellte, und es war wahrscheinlich, dass die Bewohner des Hotels etwas bezüglich der Gründe seines Aufenthaltes in Beorminster wussten. Mr. Mosk, der so störrisch wie ein Esel war, würde Cargrim wahrscheinlich nicht erzählen, was er zu wissen verlangte. Bell, die den Kaplan verabscheute, was sie sich auch nicht mühte zu verbergen, würde sich wahrscheinlich weigern mit ihm zu sprechen; aber Mrs. Mosk, willenschwach und krank, könnte durch geschickte Fragen dazu gebracht werden, alles zu sagen was sie wusste. Und was sie Cargrims Meinung nach wusste, könnte mehr Licht auf Jenthams Verbindung mit dem Bischof werfen. Deshalb sprach Cargrim die Witwe des Erzdiakons am nächsten Morgen an, um sie zu verleiten, Mrs. Mosk mit einem Besuch zu belästigen. ... Frau Pansey konnte mit all ihrem Scharfsinn nicht erkennen, dass sie von Cargrim ausgenutzt wurde - zu Cargrims Glück.

"Ich höre die arme Frau ist sehr krank"; seufzte der Kaplan, nachdem er das Thema angesprochen hatte, " und ich fürchte, dass ihre Tochter ihr nicht die Aufmerksamkeit schenkt, die eine Kranke haben sollte.

"Das verruchte Weib!" knurrte Mrs. Pansey. "Was kann man von diesem glamourösen Flittchen erwarten?" "Sie ist ein menschliches Wesen, Mrs. Pansey, und ich erwarte zumindest menschliche Gefühle." "Können Sie Blut aus einem Stein pressen, Mr. Cargrim? Nein, kann man nicht. Ist diese rotwangige, holländische Puppe ein Pelikan, der seine Brust für das Wohlergehen seiner Mutter rupft? Freilich nicht! Ich wage zu behaupten, sie verbringt ihre sündigen Stunden damit, mit jungen Männern zu trinken. Ich würde sie hinten am Karren anbinden und auspeitschen, wenn es nach mir ginge“. „Gabriel Pendle versucht das Mädchen einsichtig für ihre Fehler zu machen". „Unsinn! Sie versucht eher, ihn zum Altar zu bringen. Ich werde Sie begleiten, Mr. Cargrim, und mir das Luder anschauen. Ich habe lange darüber nachgedacht, dass es meine Pflicht ist, sie zurechtzuweisen und ihre Mutter vor einer solchen Handlungsweise zu warnen. Bezüglich dieses willensschwachen jungen Pendle", schrie Mrs. Pansey und schüttelte wild ihren Kopf, "ich bedaure seine Verblendung; aber was kann man von solch einer Mutter wie seiner Mutter erwarten? Kann ein Narr etwas Sinnvolles hervorbringen? ... Nein!" "Ich fürchte, Sie werden entdecken, dass es schwer ist, mit der jungen Frau umzugehen." "Das macht mich noch entschlossener, sie zu besuchen, Mr. Cargrim. Ich werde ihr ausnahmsweise einmal in ihrem Leben die Wahrheit sagen.... Den jungen Pendle tatsächlich heiraten!" schnaubte die gute Dame. "Ich werde sie besuchen." "Sprechen Sie erst mit ihrer Mutter", drängte Cargrim, der wünschte, dass sein Besuch weniger kämpferisch als vielmehr erfolgreich wäre.

"Ich werde mit beiden sprechen. Ich wage zu behaupten, dass die eine genau so schlecht wie die andere... Jemand muss dieses Wirtshaus beseitigen; es ist ein Schandfleck für Beorminster - ein fluch für den Ort. Es sollte niedergerissen und der Ort umgepflügt und mit Salz bestreut werden. Kommen Sie mit mir, Mr. Cargrim, und Sie werden sehen, wie ich mit einer Lasterhöhle umgehe. Ich hoffe, ich weiß, was ich mir schuldig bin." "Wo ist Miss Norsham?", fragte der Kaplan, als sie auf ihrem Weg zum 'The Derby Winner' in eine allgemeinere Unterhaltung gerieten.

"Auf Männerjagd. Dekan Alder zeigt ihr gerade die Grabstätten in der Kathedrale. Gräber, ja wirklich! Was sie interessiert, ist zu heiraten." "Meine Teure, der Dekan ist zu alt, um zu heiraten!" "Er ist nicht zu alt, um zum Narren gemacht zu werden, Mr. Cargrim. Was Daisy Norham betrifft, sie würde Methusalem heiraten, um der Schande zu entgehen, ein Single zu sein. Nicht dass die Partie mit Alder abwegig wäre, denn sie ist ja nicht mehr die Jüngste." "Ich dachte eher, Mr. Dean hätte ein Auge auf Miss Whichelo." "Dummes Zeug!", erwiderte Mrs. Pansey mit einem Schnauben. "Sie ist viel zu sehr davon beansprucht, Leute auf Diät zu setzen, als daran zu denken, sie zu heiraten." Sie wiegt tatsächlich das Essen auf dem Tisch ab, wenn Mahlzeiten stattfinden. Kein Wunder, dass das arme Mädchen Mab dünn ist."" Aber sie ist nicht zu dünn für ihre Größe, Mrs. Pansey. Sie scheint mir gut gepolstert zu sein." " Sie haben sie nicht im Palast bemerkt", blaffte die Witwe und ging einer direkten Antwort aus dem Weg. "Sie trug ein tief ausgeschnittenes Kleid, das mich erröten ließ. Ich weiß nicht, wohin das mit den Mädchen noch führen soll. ... Sie würden alle herumlaufen, wie es Eva tat, wenn sie könnten." " Oh, Mrs. Pansey!" protestierte der Kaplan schockiert.

"Nun, es steht doch in der Bibel, oder, guter Mann? Sie werden doch nicht sagen, die Heilige Schrift sei unanständig, oder?" "Also wirklich, Mrs. Pansey; als Kirchenmann muss ich sagen, dass Teile der Bibel unpassend für den Gebrauch an Schulen sind". Für die Reinen sind alle Dinge rein, Mr. Cargrim. Ich fürchte, Sie haben eine schmutzige Phantasie. ... Erinnern Sie sich an die 39 Artikel und sprechen Sie geziemend über Heiliges. Jedoch, lassen wir es durchgehen", fügte Mrs. Pansey lebhaft hinzu. Wir sind hier und dort ist dieses Flittchen und hängt aus dem oberen Fenster wie Isebel persönlich." Diese Bemerkung war gegen Bell gerichtet, die, offensichtlich im Zimmer ihrer Mutter, am Fenster stand und sich damit amüsierte, die Vorübergehenden zu beobachten. Als sie sah, dass Mrs. Pansey und der Kaplan sich in schwarzer Kleidung anschlichen und wie zwei Raubvögel aussahen, zog sie sich hastig zurück, und als sie im Hotel ankamen, war sie am Eingang, zum Nahkampf bereit.

"Junge Frau", sagte Mrs. Pansey ernst, "ich bin gekommen, um ihre Mutter zu besuchen", und sie warf einen missbilligenden Blick auf Bells fröhliches rosa Kleid.

"Es geht ihr nicht gut genug, um entweder Sie oder Mr. Cargrim zu empfangen", sagte Bell kühl.

"Umso mehr Gründe, dass Mr. Cargrim, als Geistlicher, auf ihre Seele achtet, mein liebes Mädchen." "Danke, Mr. Pendle macht das schon." "Freilich! Mr. Pendle verbindet also folglich das Angenehme mit dem Nützlichen." Bell verstand sehr gut die Unterstellung, die in dieser letzten Äußerung übermittelt wurde, und hätte laute Worte gegenüber den Besuchern abgefeuert, statt dass ihr Vater in Erscheinung trat, und da sie nicht wünschte, weitere Bemerkungen seitens Mrs. Pansey über Gabriel bei seiner Anhörung hervorzurufen, hielt sie diskret ihre Zunge im Zaum. Doch als Frau Pansey, gefolgt von Cargrim, triumphierend vorbeifegte, sah sie sie an, als ob sie sie erstechen wollte und begab sich eilig in die Bar, wo sie kochend vor Wut für durstige Kunden Bier zapfte. Sie wünschte sich von ganzem Herzen ein Wortgefecht mit den Respekt einflößenden Besuchern.

Mosk war ein schlanker, großer Mann mit pickeligem Gesicht und militärischem Schnurrbart. ... Er kannte Mrs. Pansey und, wie die meisten anderen Menschen, verabscheute er sie von ganzem Herzen; aber sie war, wie er dachte, eine enge Freundin von Sir Harry Brace, der sein Vermieter war, so grüßte er sie aus diplomatischen Gründen mit aller Ehrerbietung mit dem Hut in der Hand.

"Ich bin mit Mr. Cargrim gekommen, um Ihre Frau zu besuchen, Mr. Mosk", sagte die Besucherin.

"Danke, Madam, sicherlich sehr freundlich von Ihnen", antwortete Mosk, der eine rauchige Stimme hatte, ein Anzeichen von Bier. "Sie wird sich sicherlich geehrt fühlen, Sie zu sehen.... Hier entlang, Madam." " Ist sie sehr krank?" fragte der Kaplan nach, als sie Mosk zur Rückseite des Hotels und den engen Stufen nach oben folgten ....

" Ihr geht es nicht so gut, aber ich kann nicht sagen, ob sie stirbt. Wir tun alles, was wir können, damit sie sich besser fühlt." "Ho!" von Mr. Pansey. "Ich hoffe, Ihre Tochter handelt ihrer Mutter gegenüber wie es eine Tochter sollte." " Ich möchte die Person sehen, die das Gegenteil behauptet" schrie Mr. Mosk in plötzlicher Wut. "Ich würde ihm den Kopf abreißen. Bell ist ein braves Mädchen; es gibt kein besseres." "Lasst uns hoffen, Ihr Glaube an sie ist gerechtfertigt",seufzte die Unheilstifterin und ging ins Krankenzimmer und ließ Mosk mit einem unguten Gefühl, dass etwas nicht stimmte, stehen. Wenn der Mann einen weichen Fleck in seinem Herz hatte, dann war er für seine hübsche Tochter; und , nachdem er ihr seine Frau vorgestellt hatte, ging er mit einer diffusen Angst nach unten in die Bar. Mrs. Pansey hatte ein Händchen dafür , durch ein Wort zur rechten Zeit Unruhe zu stiften.

"Bell", sagte er knurrig, " worauf spielt die alte Katze an?" " Worum geht's?" fragte Bell und warf ihren Kopf zurück bis alle Schmuckstücke klimperten und wischte wutentbrannt die Theke.

"Um dich! Sie glaubt nicht, dass ich dir trauen sollte." "Welches Recht hat sie über mich zu reden, möchte ich gerne wissen!" schrie Bell und wurde rot wie eine Pfingstrose. "Ich habe nie etwas getan, was mir irgendjemand vorwerfen kann." "Wer sagt, du hättest etwas getan?" blaffte ihr Vater; "aber diese alte Giftspritze macht Andeutungen." "Dann soll sie ihre Andeutungen für sich behalten." Weil ich jung und gutaussehend bin, will sie mich schlecht machen. Eine boshafte alte Schnauze, das ist sie!" " Darum geht es gerade, mein Mädchen. Du bist zu jung und gutaussehend, um zu vermeiden, das die Leute über dich reden; und ich höre, dass der junge Mr. Pendle vorbeikommt, wenn ich fort bin." " Wer sagt denn, dass er es nicht tut, Vater?... Es ist, um Mutter zu besuchen; er ist Pfarrer, nicht wahr?" "Ja! und er ist auch adlig. Ich will nicht, dass er seine Aufmerksamkeit dir zuwendet." " Du solltest besser warten bis er es tut", platzte es aus Bell heraus. "Ich kann auf mich selbst aufpassen, hoffe ich." "Wenn ich ihn erwische, dass er mit dir über etwas anderes als Religion redet, würge ich ihn in seinem eigenen Kragen", rief Herr Mosk mit einem bösen Blick ,"jetzt weißt du es." "Ich weiß, weil du Unsinn redest, Vater." Es ist früh genug, wenn du eingreifst, sobald es einen Grund dafür gibt. Verschwinde jetzt und lass mich mit meiner Arbeit weitermachen." Durch das Verhalten des Mädchens beruhigt, fing Mosk an zu denken, dass Mrs. Panseys Andeutungen nur heiße Luft wären, und nachdem er zur Beruhigung ein Glas Bier getrunken hatte, ging er weg, um mit einigen Pferdenarrenfreunden in sein Wettbuch zu schauen. In der Zwischenzeit schikanierte Mrs. Pansey seine Frau, ein demütige, nervöse kleine Frau, die durch Kissen gestützt in einem großen Bett lag, und ziemlich überwältigt von der Ehre von Mrs. Panseys Besuch zu sein schien.

"So sind Sie schwach im Rücken, nicht wahr?" fragte die Besucherin lautstark. "Wenn sie das sind, was für ein Recht haben Sie, zu heiraten und schwächliche Kinder auf die Welt zu bringen?" "Bell ist nicht schwächlich," sagte Mrs. Mosk schwach. "Sie ist ein hübsches Mädchen." "Hübsch eingebildet", erwiderte Mrs. Pansey scharf. "Ich sage Ihnen was, meine gute Frau, Sie sollten hinuntergehen und auf sie aufpassen." "Mein Gott! Gnädige Frau, ich hoffe inständig, dass alles in Ordnung ist." "Bis jetzt noch, aber Sie sollten keine jungen Herren hier herum haben." "Ich kann nichts dafür, gnädige Frau," sagte Mrs. Mosk, und fing an zu weinen. "Ich bin mir sicher, wir müssen unseren Lebensunterhalt irgendwie verdienen. Dies ist doch ein Hotel, oder? und Mosk ist ein beliebter Mensch, nicht wahr? Ich bin sicher, es ist schwer genug über die Runden zu kommen; wir schulden die Miete für ein halbes Jahr und können nicht bezahlen - und werden nicht bezahlen," jammerte Mrs. Mosk, "außer mein Ehemann gewinnt mit Skinflint." "Gewinnt mit Skinflint, Frau, was meinen Sie?" "Skinflint ist ein Pferd, Mama, auf das Mosk sein letztes Hemd verwettet hat." Mrs. Pansey schüttelte ihren federgeschmückten Kopf und stöhnte. Ich muss Ihnen leider sagen, dass Ihr Ehemann ein Sohn des Satans is, Mrs. Mosk. ... Hat sein Hemd auf Skinflint verwettet, wirklich!" "Er ist mir trotzdem ein guter Mann", schrie Mrs. Mosk, allen Mut zusammennehmend.

"Saufen und wetten", fuhr Mrs. Pansey fort, sich gegenüber dieser schwachen Herausforderung taub stellend. "Was können wir von einem Mann erwarten der trinkt und wettet?" "Und mit schlechten Charakteren Umgang pflegt", warf Cargrim, seine Chance wahrnehmend, ein.

"Das tut er nicht, Sir", sagte Mrs. Mosk energisch. "Darf ich Sie bitten, mir auch nur einen Namen zu nennen?" "Jentham", sagte der Kaplan sanft. "Wer ist Jentham, Mrs. Mosk?" "Ich weiß nicht mehr als ein ungeborenes Kind, Sir. Er ist seit zwei Wochen hier und ich sah ihn zweimal, bevor mein Rücken so schlimm wurde, so dass ich gezwungen war, mich ins Bett zu legen. Aber ich kann nicht erkennen, warum Sie ihn schlecht nennen, Sir. Er verdient seinen Lebensunterhalt." "Oh," stöhnte Mrs. Pansey, "ist es die Hauptsache, dass ein Mann seinen Lebensunterhalt verdient?" "Das ist es für uns, "gnädige Frau," erwiderte Mrs. Mosk kleinlaut; "daran gibt es keinen Zweifel. Und Mr. Jentham zahlt angemessen, obwohl er ein Zigeuner ist." "Er ist also ein Zigeuner?" sagte Cargrim alarmiert.

"Das sagt er, mein Herr; und ich weiß es, weil er manchmal zu dem Lager der Zigeuner auf der Southberry Heide geht." "Woher bekommt er sein Geld?" "Erkundigen Sie sich besser nicht danach, Mr. Cargrim," sagte Mrs. Pansey, ihre Nase rümpfend.

"Oh, Ich bin sicher, Mr. Jentham ist ehrlich, gnädige Frau. Er war beim Goldgraben dabei und hat eine Menge Geld gemacht. Ich weiß wirklich nicht, wo er nicht gewesen ist, mein Herr. Er ist schon in allen Himmelsrichtungen gewesen; und es ist zu schrecklich, wie oft er nur knapp entkommen ist. Ich zittere und mir schaudert, wenn ich sie höre." "Was macht er hier?" "Er ist geschäftlich hier; aber ich weiß nicht, welche Art von Geschäften. Oh, er weiß, wie er seine Zunge im Zaum hält, Jentham weiß das." "Er ist ein Zigeuner, er verkehrt mit Zigeunern, er hat Geld und niemand weiß, woher er kommt", fasste Cargrim zusammen. "Ich denke, Mrs. Pansey, wir sollten diesen Mann als eine gefährliche Person betrachten.""Es sollte mich nicht überraschen zu hören, dass er ein Anarchist wäre", sagte Mrs. Pansey, die gar nichts über den Mann wusste. "Nun, Mrs. Mosk, ich hoffe, wir haben sie aufgemuntert. Ich werde jetzt gehen. Lesen Sie dieses Traktat", (sagte sie) ihr ein verschmutztes kleines Pamphlet gebend, "und halten Sie sich von Mr. Pendle fern." "Aber er beruhigt mich", sagte die arme Mrs. Mosk, "er liest so schön vor." Mrs. Pansey grummelte etwas undeutliches. ... Kühn wie sie war, mochte sie doch nicht allzu deutlich zu der Frau sprechen, da eine zu freie Meinungsäußerung Gabriel belasten könnte und den Bischof veranlassen würde, zu Hilfe zu eilen. Außerdem hatte Mrs. Pansey keinen Beweis, um zu belegen, dass Gabriel in Bell Mosk verliebt war. Deshalb sagte sie nichts, aber wie der Papagei des Seemanns, dachte sie sich umso mehr. Ihre dunklen Röcke ausschüttelnd, erhob sie sich mit einem erneuten Grunzen voller unausgesprochener Verdächtigungen zum Gehen.

"Auf Wiedersehen, Mrs. Mosk", sagte sie, als sie an der Tür stehen blieb. "Wenn sie bedrückt sind, schicken Sie nach mir, um Sie aufzuheitern." Mrs. Mosk versuchte sich im Bett zu verbeugen, was auf Grund ihrer sitzenden Haltung misslang; aber Mrs. Pansey sah den Versuch nicht, da sie, gefolgt von Cargrim, schon halb die Treppe hinunter war. Der Kaplan hatte etwas mehr über den mysteriösen Jentham gelernt und war mit seinem Besuch recht zufrieden; aber er war verwirrter als zuvor. Ein Landstreicher, ein Zigeuner, ein Abenteurer - was hatte eine solche Kreatur mit Bischof Pendle gemein? In Mr. Cargrims Augen begann die Angelegenheit des Besuches die Ausmaße eines Kriminalfalles anzunehmen. Aber all die Informationen, die er gesammelt hatte, bewiesen nichts, deshalb blieb ihm nur, auf die Rückkehr des Bischofs zu warten und zu sehen, welche Erkenntnisse er in dieser Richtung erhalten konnte. Wenn Jenthams Name im Scheckbuch war, wäre der Kaplan überzeugt, dass es eine Übereinkunft zwischen den beiden gab; und dann wäre sein nächster Schritt, herauszufinden, was diese Übereinkunft war. Wenn er das herausfände, hätte er Dr. Pendle ohne Zweifel in seiner Gewalt, was gut für Mr. Cargrim, und eine unangenehme Lage für den Bischof wäre.

Mrs. Pansey stolzierte hinunter in die Bar und als sie dort Bell sah, legte sie schweigend ein kleines Traktat auf die Theke. Sie hatte kaum das Haus verlassen, als Bell sich die Abhandlung schnappte, zur Tür eilte und es der guten Frau nachschleuderte.

"Sie brauchen es mehr als ich", schrie sie und stürmte wieder ins Haus.

Zitternd vor Wut wandte sich Mrs. Pansey dem Kaplan zu. Sie hatte ihre Rede fast beendet, aber mit einigen Schwierigkeiten und unter heftigem Würgen gelang es ihr, ihre Gefühle in zwei Worte zu fassen.

"Diese Kreatur!", keuchte Mrs. Pansey und schüttelte ihre Röcke aus, als ob sie sich von irgendeinem Fleck befreien wollte, den sie sich beim "Derby Winner" zugezogen hatte.
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AN INTERESTING CONVERSATION.
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To achieve this end he enlisted the services of Mrs Pansey.
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“The Jezebel!” growled Mrs Pansey.
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No, you can’t.
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No, indeed!
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I daresay she passes her sinful hours drinking with young men.
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She’s trying to bring him to the altar, more like.
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I’ll go with you, Mr Cargrim, and see the minx.
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Can a fool produce sense?
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I’ll tell her the truth for once in her life.
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Marry young Pendle indeed!” snorted the good lady.
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“I’ll speak to both of them.
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I daresay one is as bad as the other.
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It ought to be pulled down and the site ploughed up and sown with salt.
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Come with me, Mr Cargrim, and you shall see how I deal with iniquity.
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“Husband-hunting.
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Dean Alder is showing her the tombs in the cathedral.
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Tombs, indeed!
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“She’s far too much taken up with dieting people to think of marrying them.
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She actually weighs out the food on the table when meals are on.
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“She wore a low-necked dress which made me blush.
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I don’t know what girls are coming to.
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“Well, it’s in the Bible, isn’t it, man?
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Remember the Thirty-Nine Articles and speak becomingly of holy things.
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However, let that pass,” added Mrs Pansey, in livelier tones.
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“She is not well enough to see either you or Mr Cargrim,” said Bell, coolly.
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She dearly desired a duel of words with the formidable visitor.
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Mosk was a lean, tall man with a pimpled face and a military moustache.
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“I have come with Mr Cargrim to see your wife, Mr Mosk,” said the visitor.
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“She’ll be honoured to see you, I’m sure.
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“She ain’t well, sir, but I can’t say as she’s dying.
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We do all we can to make her easy.” “Ho!” from Mrs Pansey.
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“I’d knock his head off.
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Mrs Pansey had a genius for making mischief by a timely word.
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“About you!
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Because I’m young and good-looking she wants to take my character away.
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Nasty old puss that she is!” “That’s just it, my gal.
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It’s to see mother; he’s a parson, ain’t he?” “Yes!
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and he’s gentry too.
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Time enough for you to interfere when there’s cause.
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“So you are weak in the back, are you?” said the visitor, in loud tones.
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“She’s a fine set-up gal.” “Set-up and stuck-up,” retorted Mrs Pansey.
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“I’m sure we must earn our living somehow.
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This is an ‘otel, isn’t it?
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and Mosk’s a pop’lar character, ain’t he?
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“I’m sadly afraid your husband is a son of perdition, Mrs Mosk.
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“That he don’t, sir,” said Mrs Mosk, with energy.
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“Who is Jentham, Mrs Mosk?” “I know no more nor a babe unborn, sir.
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But I don’t see why you calls him bad, sir.
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“Oh, Mr Jentham’s honest, I’m sure, mum.
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He’s bin at the gold diggin’s and ‘ave made a trifle of money.
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Indeed, I don’t know where he ain’t been, sir.
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“Well, Mrs Mosk, I hope we’ve cheered you up.
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I’ll go now.
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Therefore she said nothing, but, like the mariner’s parrot, thought the more.
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“Good-day, Mrs Mosk,” said she, pausing at the door.
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“You need it more than I do,” she cried, and bounced into the house again.
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It was with a quiver of rage that Mrs Pansey turned to the chaplain.
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Siri • 7198  commented  1 year ago

Mr. Michael Cargrim, bishop's chaplain, also likes Mab Arden = in der Übersetzung chaplain als "Kaplan", "Kaplan des Bischofs"
Mr. Gabriel Pendle, bishop's son, curate, allegedly chasing Miss Mosk = in der Übersetzung curate als "Vikar"
by Siri 9 hours ago
For those who are interested in listening to the novel: https://librivox.org/the-bishops-secret-by-fergus-hume/
by francevw 1 week, 4 days ago
„Fellow translators, our mutual goal in collaborative translation is to improve our language skills and to learn from one another. To promote such an environment, please refrain from correcting translations that are already written correctly in English. Where there is an error of either translation, grammar, or punctuation, it is helpful to use the "suggestion" feature to correct it, and when necessary, leave a short comment. In this way the original translator can benefit from the explanation. Replacing words with synonyms or sentences with similar ones is discouraged; this suggests to the translator that his writing is incorrect and can hinder learning. However, at times there may be stylistic changes needed to fit the time period of the piece, to make the story flow better, or to capture an “accent”. In such instances please use the “comments" feature to explain the proposed changes and allow the original translator the opportunity to make the changes himself or herself. Thank you.“
by Siri 2 weeks, 4 days ago
THE BISHOP'S SECRET by FERGUS HUME (1900) https://en.wikisource.org/wiki/The_Bishop%27s_Secret

List of the characters:
1. Miss Daisy Norsham, Belgravian spinster
2. Mrs. Pansey, an archdeacon's widow
3. Mr. George Pendle, Bishop, Dr. Pendle
4. Mrs. Amy Pendle, the bishop's wife, formerly Mrs. Creagth (widow)
5. Mr. George Pendle, bishop's son, officer, in love with Mab Arden
6. Mr. Gabriel Pendle, bishop's son, curate, allegedly chasing Miss Mosk
7. Miss Lucy Pendle, bishop's daughter
8. Sir Harry Brace, engaged to Lucy Pendle
9. Miss Mab Arden, most beautiful girl in Beorminster
10. Miss Whichello, Mab Arden's aunt
11. Mr. Michael Cargrim, bishop's chaplain, also likes Mab Arden
12. Dr. Graham, doctor, atheist, sceptic
13. Mr. William Mosk, the owner of the The Derby Winner pub
14. Mrs Mosk, his wife
15. Miss Bell Mosk, their daughter
16. Mr. Alder, dean, Dr. Alder
17. Miss Tancred, keeps telling the story about her lost purse
18. John, bishop's servant
19. Mr. Jentham, the man with the scar, the bearer of the bad news

Synopsis:
Bishop Pendle is the Church of England bishop in a small fictitious English cathedral town. Several years into his work, he receives a visit from a disreputable-looking visitor. The bishop is much upset. What transpired between them that has so upset the good churchman? And then there is the murder. Fergus Hume was one of the most prolific and most popular of 19th century novelists. "Mr. Hume won a reputation second to none for plot of the stirring, ingenious, misleading, and finally surprising kind, and for working out his plot in vigorous and picturesque English. In "The Bishop's Secret," while there is no falling off in plot and style, there is a welcome and marvelous broadening out as to the cast of characters, representing an unusually wide range of typical men and women. These are not laboriously described by the author, but are made to reveal themselves in action and speech in a way that has, for the reader, all the charm of personal intercourse with living people…."

TABLE OF CONTENTS
PREFACE.
CHAPTER I. 'Enter Mrs Pansey As Chorus'
CHAPTER II. The Bishop Is Wanted
CHAPTER III. The Unforeseen Happens
CHAPTER IV. The Curiosity Of Mr Cargrim
CHAPTER V. The Derby Winner
CHAPTER VI. The Man With The Scar
CHAPTER VII. An Interesting Conversation
CHAPTER VIII. On Saturday Night
CHAPTER IX. An Exciting Adventure
CHAPTER X. Morning Service In The Minster
CHAPTER XI. Miss Whichello's Luncheon-party
CHAPTER XII. Bell Mosk Pays A Visit
CHAPTER XIII. A Stormy Night
CHAPTER XIV. 'Rumour Full Of Tongues'
CHAPTER XV. The Gipsy Ring
CHAPTER XVI. The Zeal Of Inspector Tinkler
CHAPTER XVII. A Clerical Detective
CHAPTER XVIII. The Chaplain On The Warpath
CHAPTER XIX. The Bishop's Request
CHAPTER XX. Mother Jael
CHAPTER XXI. Mrs Pansey's Festival
CHAPTER XXII. Mr Mosk Is Indiscreet
CHAPTER XXIII. In The Library
CHAPTER XXIV. The Bishop Asserts Himself
CHAPTER XXV. Mr Baltic, Missionary
CHAPTER XXVI. The Amazement Of Sir Harry Brace
CHAPTER XXVII. What Mother Jael Knew
CHAPTER XXVIII. The Return Of Gabriel
CHAPTER XXIX. The Confession Of Bishop Pendle
CHAPTER XXX. Blackmail
CHAPTER XXXI. Mr Baltic On The Trail
CHAPTER XXXII. The Initials
CHAPTER XXXIII. Mr Baltic Explains Himself
CHAPTER XXXIV. The Wages Of Sin
CHAPTER XXXV. The Honour Of Gabriel
CHAPTER XXXVI. The Rebellion Of Mrs Pendle
CHAPTER XXXVII. Dea Ex Machinâ
CHAPTER XXXVIII. Exit Mr Cargrim
CHAPTER XXXIX. All's Well That Ends Well
by francevw

by Siri 1 year ago

AN INTERESTING CONVERSATION.

When Mr Cargrim took an idea into his head it was not easy to get it out again, and to this resolute obstinacy he owed no small part of his success. He was like the famous drop of water and would wear away any human stone, however hard it might be. Again and again, when baffled, he returned with gentle persistence to the object he had in view, and however strong of will his adversary happened to be, that will was bound, in the long run, to yield to the incessant attacks of the chaplain. At the present moment he desired to have an interview with Mrs Mosk, and he was determined to obtain one in spite of Bell’s refusal. However, he had no time to waste on the persuasive method, as he wished to see the invalid before the bishop returned. To achieve this end he enlisted the services of Mrs Pansey.

That good lady sometimes indulged in a species of persecution she termed district-visiting, which usually consisted in her thrusting herself at untoward times into poor people’s houses and asking them questions about their private affairs. When she had learned all she wished to know, and had given her advice in the tone of a command not to be disobeyed, she would retire, leaving the evidence of her trail behind her in the shape of a nauseous little tract with an abusive title. It was no use any poor creature refusing to see Mrs Pansey, for she forced herself into the most private chambers, and never would retire unless she thought fit to do so of her own will. It was for this reason that Cargrim suggested the good lady should call upon Mrs Mosk, for he knew well that neither the father, nor the daughter, nor the whole assembled domestics of the hotel, would be able to stop her from making her way to the bedside of the invalid; and in the devastated rear of Mrs Pansey the chaplain intended to follow.

His principal object in seeing Mrs Mosk was to discover what she knew about the man called Jentham. He was lodging at The Derby Winner, as Cargrim ascertained by later inquiry, and it was probable that the inmates of the hotel knew something as to the reasons of his stay in Beorminster. Mr Mosk, being as obstinate as a mule, was not likely to tell Cargrim anything he desired to learn. Bell, detesting the chaplain, as she took no pains to conceal, would probably refuse to hold a conversation with him; but Mrs Mosk, being weak-minded and ill, might be led by dexterous questioning to tell all she knew. And what she did know might, in Cargrim’s opinion, throw more light on Jentham’s connection with the bishop. Therefore, the next morning, Cargrim called on the archdeacon’s widow to inveigle her into persecuting Mrs Mosk with a call. Mrs Pansey, with all her acuteness, could not see that she was being made use of—luckily for Cargrim.

“I hear the poor woman is very ill,” sighed the chaplain, after he had introduced the subject, “and I fear that her daughter does not give her all the attention an invalid should have.

“The Jezebel!” growled Mrs Pansey. “What can you expect from that flaunting hussy?”

“She is a human being, Mrs Pansey, and I expect at least human feelings.”

“Can you get blood out of a stone, Mr Cargrim? No, you can’t. Is that red-cheeked Dutch doll a pelican to pluck her breast for the benefit of her mother? No, indeed! I daresay she passes her sinful hours drinking with young men. I’d whip her at a cart’s tail if I had my way.”

“Gabriel Pendle is trying to bring the girl to a sense of her errors.”

“Rubbish! She’s trying to bring him to the altar, more like. I’ll go with you, Mr Cargrim, and see the minx. I have long thought that it is my duty to reprove her and warn her mother of such goings-on. As for that weak-minded young Pendle,” cried Mrs Pansey, shaking her head furiously, “I pity his infatuation; but what can you expect from such a mother as his mother? Can a fool produce sense? No!”

“I am afraid you will find the young woman difficult to deal with.”

“That makes me all the more determined to see her, Mr Cargrim. I’ll tell her the truth for once in her life. Marry young Pendle indeed!” snorted the good lady. “I’ll let her see.”

“Speak to her mother first,” urged Cargrim, who wished his visit to be less warlike, as more conducive to success.

“I’ll speak to both of them. I daresay one is as bad as the other. I must have that public-house removed; it’s an eye-sore to Beorminster—a curse to the place. It ought to be pulled down and the site ploughed up and sown with salt. Come with me, Mr Cargrim, and you shall see how I deal with iniquity. I hope I know what is due to myself.”

“Where is Miss Norsham?” asked the chaplain, when they fell into more general conversation on their way to The Derby Winner.

“Husband-hunting. Dean Alder is showing her the tombs in the cathedral. Tombs, indeed! It’s the altar she’s interested in.”

“My dear lady, the dean is too old to marry!”

“He is not too old to be made a fool of, Mr Cargrim. As for Daisy Norsham, she’d marry Methuselah to take away the shame of being single. Not that the match with Alder will be out of the way, for she’s no chicken herself.”

“I rather thought Mr Dean had an eye to Miss Whichello.”

“Stuff!” rejoined Mrs Pansey, with a sniff. “She’s far too much taken up with dieting people to think of marrying them. She actually weighs out the food on the table when meals are on. No wonder that poor girl Mab is thin.”

“But she isn’t too thin for her height, Mrs Pansey. She seems to me to be well covered.”

“You didn’t notice her at the palace, then,” snapped the widow, avoiding a direct reply. “She wore a low-necked dress which made me blush. I don’t know what girls are coming to. They’d go about like so many Eves if they could.”

“Oh, Mrs Pansey!” remonstrated the chaplain, in a shocked tone.

“Well, it’s in the Bible, isn’t it, man? You aren’t going to say Holy Writ is indecent, are you?”

“Well, really, Mrs Pansey, clergyman as I am, I must say that there are parts of the Bible unfit for the use of schools.”

“To the pure all things are pure, Mr Cargrim; you have an impure mind, I fear. Remember the Thirty-Nine Articles and speak becomingly of holy things. However, let that pass,” added Mrs Pansey, in livelier tones. “Here we are, and there’s that hussy hanging out from an upper window like the Jezebel she is.”

This remark was directed against Bell, who, apparently in her mother’s room, was at the window amusing herself by watching the passers-by. When she saw Mrs Pansey and the chaplain stalking along in black garments, and looking like two birds of prey, she hastily withdrew, and by the time they arrived at the hotel was at the doorway to receive them, with fixed bayonets.

“Young woman,” said Mrs Pansey, severely, “I have come to see your mother,” and she cast a disapproving look on Bell’s ‘gay pink dress.

“She is not well enough to see either you or Mr Cargrim,” said Bell, coolly.

“All the more reason that Mr Cargrim, as a clergyman, should look after her soul, my good girl.”

“Thank you, Mr Pendle is doing that.”

“Indeed! Mr Pendle, then, combines business with pleasure.”

Bell quite understood the insinuation conveyed in this last speech, and, firing up, would have come to high words with the visitors but that her father made his appearance, and, as she did not wish to draw forth remarks from Mrs Pansey about Gabriel in his hearing, she discreetly held her tongue. However, as Mrs Pansey swept by in triumph, followed by Cargrim, she looked daggers at them both, and bounced into the bar, where she drew beer for thirsty customers in a flaming temper. She dearly desired a duel of words with the formidable visitor.

Mosk was a lean, tall man with a pimpled face and a military moustache. He knew Mrs Pansey, and, like most other people, detested her with all his heart; but she was, as he thought, a great friend of Sir Harry Brace, who was his landlord, so for diplomatic reasons he greeted her with all deference, hat in hand.

“I have come with Mr Cargrim to see your wife, Mr Mosk,” said the visitor.

“Thank you, ma’am, I’m sure it’s very kind of you,” replied Mosk, who had a husky voice suggestive of beer. “She’ll be honoured to see you, I’m sure. This way, ma’am.”

“Is she very ill?” demanded the chaplain, as they followed Mosk to the back of the hotel and up a narrow staircase.

“She ain’t well, sir, but I can’t say as she’s dying. We do all we can to make her easy.”

“Ho!” from Mrs Pansey. “I hope your daughter acts towards her mother like as a daughter should.”

“I’d like to see the person as says she don’t,” cried Mr Mosk, with sudden anger. “I’d knock his head off. Bell’s a good girl; none better.”

“Let us hope your trust in her is justified,” sighed the mischief-maker, and passed into the sickroom, leaving Mosk with an uneasy feeling that something was wrong. If the man had a tender spot in his heart it was for his handsome daughter; and it was with a vague fear that, after presenting his wife to her visitors, he went downstairs to the bar. Mrs Pansey had a genius for making mischief by a timely word.

“Bell,” said he, gruffly, “what’s that old cat hinting at?”

“What about?” asked Bell, tossing her head till all her ornaments jingled, and wiping the counter furiously.

“About you! She don’t think I should trust you.”

“What right has she to talk about me, I’d like to know!” cried Bell, getting as red as a peony. “I’ve never done anything that anyone can say a word against me.”

“Who said you had?” snapped her father; “but that old cat hints.”

“Let her keep her hints to herself, then. Because I’m young and good-looking she wants to take my character away. Nasty old puss that she is!”

“That’s just it, my gal. You’re too young and good-looking to escape folks’ talking; and I hear that young Mr Pendle comes round when I’m away.”

“Who says he doesn’t, father? It’s to see mother; he’s a parson, ain’t he?”

“Yes! and he’s gentry too. I won’t have him paying attention to you.”

“You’d better wait till he does,” flashed out Bell. “I can take care of myself, I hope.”

“If I catch him talking other than religion to you I’ll choke him in his own collar,” cried Mr Mosk, with a scowl; “so now you know.”

“I know as you’re talking nonsense, father. Time enough for you to interfere when there’s cause. Now you clear out and let me get on with my work.”

Reassured by the girl’s manner, Mosk began to think that Mrs Pansey’s hints were all moonshine, and after cooling himself with a glass of beer, went away to look into his betting-book with some horsey pals. In the meantime, Mrs Pansey was persecuting his wife, a meek, nervous little woman, who was propped up with pillows in a large bed, and seemed to be quite overwhelmed by the honour of Mrs Pansey’s call.

“So you are weak in the back, are you?” said the visitor, in loud tones. “If you are, what right have you to marry and bring feeble children into the world?”

“Bell isn’t feeble,” said Mrs Mosk, weakly. “She’s a fine set-up gal.”

“Set-up and stuck-up,” retorted Mrs Pansey. “I tell you what, my good woman, you ought to be downstairs looking after her.”

“Lord! mum, there ain’t nothing wrong, I do devoutly hope.”

“Nothing as yet; but you shouldn’t have young gentlemen about the place.”

“I can’t help it, mum,” said Mrs Mosk, beginning to cry. “I’m sure we must earn our living somehow. This is an ‘otel, isn’t it? and Mosk’s a pop’lar character, ain’t he? I’m sure it’s hard enough to make ends meet as it is; we owe rent for half a year and can’t pay—and won’t pay,” wailed Mrs Mosk, “unless my ‘usband comes ‘ome on Skinflint.”

“Comes home on Skinflint, woman, what do you mean?”

“Skinflint’s a ‘orse, mum, as Mosk ‘ave put his shirt on.”

Mrs Pansey wagged her plumes and groaned. “I’m sadly afraid your husband is a son of perdition, Mrs Mosk. Put his shirt on Skinflint, indeed!”

“He’s a good man to me, anyhow,” cried Mrs Mosk, plucking up spirit.

“Drink and betting,” continued Mrs Pansey, pretending not to hear this feeble defiance. “What can we expect from a man who drinks and bets?”

“And associates with bad characters,” put in Cargrim, seizing his chance.

“That he don’t, sir,” said Mrs Mosk, with energy. “May I beg of you to put a name to one of ’em?”

“Jentham,” said the chaplain, softly. “Who is Jentham, Mrs Mosk?”

“I know no more nor a babe unborn, sir. He’s bin ‘ere two weeks, and I did see him twice afore my back got so bad as to force me to bed. But I don’t see why you calls him bad, sir. He pays his way.”

“Oh,” groaned Mrs Pansey, “is it the chief end of man to pay his way?”

“It is with us, mum,” retorted Mrs Mosk, meekly; “there ain’t no denying of it. And Mr Jentham do pay proper though he is a gipsy.”

“He’s a gipsy, is he?” said Cargrim, alertly.

“So he says, sir; and I knows as he goes sometimes to that camp of gipsies on Southberry Heath.”

“Where does he get his money from?”

“Better not inquire into that, Mr Cargrim,” said Mrs Pansey, with a sniff.

“Oh, Mr Jentham’s honest, I’m sure, mum. He’s bin at the gold diggin’s and ‘ave made a trifle of money. Indeed, I don’t know where he ain’t been, sir. The four pints of the compass is all plain sailing to ‘im; and his ‘airbreadth escapes is too h’awful. I shivers and shudders when I ‘ears ’em.”

“What is he doing here?”

“He’s on business; but I don’t know what kind. Oh, he knows ‘ow to ‘old ‘is tongue, does Jentham.”

“He is a gipsy, he consorts with gipsies, he has money, and no one knows where he comes from,” summed up Cargrim. “I think, Mrs Pansey, we may regard this man as a dangerous character.”

“I shouldn’t be surprised to hear he was an Anarchist,” said Mrs Pansey, who knew nothing about the man. “Well, Mrs Mosk, I hope we’ve cheered you up. I’ll go now. Read this tract,” bestowing a grimy little pamphlet, “and don’t see too much of Mr Pendle.”

“But he comforts me,” said poor Mrs Mosk; “he reads beautiful.”

Mrs Pansey grunted. Bold as she was she did not like to speak quite plainly to the woman, as too free speech might inculpate Gabriel and bring the bishop to the rescue. Besides, Mrs Pansey had no evidence to bring forward to prove that Gabriel was in love with Bell Mosk. Therefore she said nothing, but, like the mariner’s parrot, thought the more. Shaking out her dark skirts she rose to go, with another grunt full of unspoken suspicions.

“Good-day, Mrs Mosk,” said she, pausing at the door. “When you are low-spirited send for me to cheer you up.”

Mrs Mosk attempted a curtsey in bed, which was a failure owing to her sitting position; but Mrs Pansey did not see the attempt, as she was already half-way down the stairs, followed by Cargrim. The chaplain had learned a trifle more about the mysterious Jentham and was quite satisfied with his visit; but he was more puzzled than ever. A tramp, a gipsy, an adventurer—what had such a creature in common with Bishop Pendle? To Mr Cargrim’s eye the affair of the visit began to assume the proportions of a criminal case. But all the information he had gathered proved nothing, so it only remained to wait for the bishop’s return and see what discoveries he could make in that direction. If Jentham’s name was in the cheque-book the chaplain would be satisfied that there was an understanding between the pair; and then his next move would be to learn what the understanding was. When he discovered that, he had no doubt but that he would have Dr Pendle under his thumb, which would be a good thing for Mr Cargrim and an unpleasant position for the bishop.

Mrs Pansey stalked down to the bar, and seeing Bell therein, silently placed a little tract on the counter. No sooner had she left the house than Bell snatched up the tract, and rushing to the door flung it after the good lady.

“You need it more than I do,” she cried, and bounced into the house again.

It was with a quiver of rage that Mrs Pansey turned to the chaplain. She was almost past speech, but with some difficulty and much choking managed to convey her feelings in two words.

“The creature!” gasped Mrs Pansey, and shook her skirts as if to rid herself of some taint contracted at The Derby Winner.