en-de  Anne of Green Gables /Chapter IV Medium
Kapitel 4


Der Morgen auf Green Gables


Es war helllichter Tag als Anne erwachte und sich im Bett aufsetzte. Verwirrt starrte sie zum Fenster, durch das sich eine Flut heiterer Sonnenstrahlen ergoss und durch welches draußen etwas Weißes und Fedriges hin und her vor einem blauen Himmel wogte.

Einen Moment lang konnte sie sich nicht erinnern, wo sie war. Zuerst kam ein herrlicher Nervenkitzel, wie von etwas sehr Erfreulichem; dann eine furchtbare Erinnerung. Dies war Green Gables und sie wollten sie nicht, weil sie kein Junge war!

Aber es war Morgen und, ja, es war ein Kirschbaum in voller Blüte draußen vor ihrem Fenster. Mit einem Satz war sie aus dem Bett und quer über den Fußboden. Sie schob den Fensterrahmen hoch - er ging steif und knarrend hoch als ob er lange Zeit nicht geöffnet worden wären, was der Fall war; und er steckte so fest, dass nichts notwendig war, um ihn hochzuhalten.

Anne ließ sich auf ihre Knie herunter und starrte in den Junimorgen hinaus, ihre Augen vor Freude leuchtend. Oh, war es nicht schön? War es nicht ein wundervoller Platz? Angenommen, sie würde wirklich nicht hier bleiben! Sie würde sich vorstellen, sie wäre es. Es war ein Spielraum für die Fantasie vorhanden.

Ein riesiger Kirschbaum wuchs draußen, so nahe, dass seine Äste gegen das Haus klopften, und er war so dicht mit Blüten besetzt, dass kaum ein Blatt zu sehen war. Auf beiden Seiten des Hauses waren große Obstplantagen, eine mit Apfelbäumen und eine andere mit Kirschbäumen, auch überschüttet mit Blüten; und ihr Gras war mit Löwenzahn gesprenkelt. Unten im Garten waren Fliederbüsche mit lila Blüten, und ihr schwindlig süßer Duft wehte vom Morgenwind hinauf getrieben zum Fenster.

Unterhalb des Gartens fiel ein grünes Feld mit saftigem Klee nach unten zu der Mulde, wo der Bach verlief, schräg ab, wo zahlreiche weiße Birken gediehen, die leicht und luftig aus einem Dickicht hervorwuchsen und herrliche Möglichkeiten von Farnen, Moosen und hauptsächlich waldigen Dingen andeuteten. Jenseits davon war ein Hügel, mit Fichten und Tannen zart bewachsen, darin eine Lücke, wo die graue Stirnseite des kleinen Hauses, das sie von der anderen Seite des "Sees des schimmernden Wassers" gesehen hatte, zu sehen war. ...

Links davon gab es große Scheunen und darüberhinaus, hinunter über grüne, leicht abschüssige Felder, war der flüchtige Eindruck eines blau glitzernden Sees.

Annes die Schönheit liebende Augen verweilten auf all dem und sie nahm alles begierig auf; sie hatte in ihrem Leben auf so viele unschöne Orte geschaut, arme Kleine, aber dieser war so wunderschön wie alles, was sie je erträumt hatte.

Sie kniete dort, für alles verloren, außer für die Schönheit um sie herum, bis sie von einer Hand auf ihrer Schulter aufgeschreckt wurde. Marilla war hereingekommen, ungehört von der kleinen Träumerin.

"Es wird Zeit, dass du dich anziehst", sagte sie kurz angebunden.

Marilla wusste wirklich nicht, wie sie mit dem Kind sprechen sollte, und ihre unangenehme Ignoranz machte sie kurz und knapp, auch wenn sie es nicht so gemeint hatte.

Anne stand auf und holte tief Luft.

"Oh, ist das nicht wunderbar?" sagte sie und winkte der guten Welt da draußen ausgiebig mit der Hand.

"Es ist ein großer Baum", sagte Marilla, "und seine Blüten sind sehr schön, aber die Früchte taugen nie viel - klein und wurmstichig."

"Oh, ich meine nicht nur den Baum, natürlich ist er wunderschön - ja, er ist strahlend schön, er blüht, als ob er es beabsichtigte - aber ich meine einfach alles, den Garten und die Obstbäume und den Bach und den Wald, die ganze große liebe Welt. Glauben sie nicht auch, dass sie die Welt an einem Morgen wie diesem einfach nur lieben würden? ... Und ich kann den Bach bis hierhin lachen hören. Haben Sie jemals bemerkt, was für eine muntere Sache Bäche sind? Sie gluckern immer. Sogar wärend der Winterzeit habe ich sie unter dem Eis gehört. Ich freue mich so, dass es einen Bach in der Nähe von Green Gables gibt. Vielleicht denken Sie, es macht mir nichts aus, wenn sie mich nicht behalten werden, aber es tut es. Ich werde mich immer gerne daran erinnern, dass es einen Bach bei Green Gables gibt, selbst wenn ich ihn nie wieder sehen werde. Wenn es keinen Bach gäbe, würde mich das unangenehme Gefühl verfolgen, dass es einen geben sollte. Ich bin heute morgen nicht in den Tiefen der Hoffnungslosigkeit. Am Morgen kann ich es niemals sein. Ist es nicht etwas Großartiges, dass es immer wieder einen neuen Morgen gibt?... Aber ich fühle mich sehr traurig. Ich habe mir gerade vorgestellt, dass Sie am Ende doch wirklich mich gewollt hätten, und dass ich für immer und ewig hier wohnen sollte. Es war ein großer Trost, solange es andauerte.... Aber das Schlimmste an vorgestellten Sachen ist, dass die Zeit kommt, wenn du aufhören musst und das tut weh."

"Du solltest dich lieber anziehen und runter kommen und dir keine Vorstellungen machen", sagte Marilla sobald sie zu Wort kam. "Frühstück wartet. Wasche dein Gesicht und kämme dein Haar. Lass das Fenster oben und klappe das Bettzeug über das Fußende. Sei so flink wie möglich".

Anne konnte für manchen Zweck anscheinend flink sein, denn sie war in zehn Minuten unten, fast ganz angezogen, ihre Haare gebürstet und geflochten, ihr Gesicht gewaschen, und ein angenehmes Bewusstsein durchdrang ihr Gemüt, dass sie alle Forderungen Marillas erfüllt hatte. Jedoch hatte sie tatsächlich vergessen, das Bettzeug zurückzuschlagen.

"Ich bin heute Morgen sehr hungrig", kündigte sie an, als sie auf den Stuhl glitt, den ihr Marilla hinstellte. " Die Welt scheint nicht so eine heulende Wildnis zu sein, wie sie es gestern Nacht war. Ich bin so froh, dass es ein sonniger Morgen ist.... Aber ich habe auch regnerische Morgen wirklich gern. Jederlei Morgen ist interessant, finden Sie nicht? Man weiß nicht, was während des ganzen Tages passieren wird, und es gibt so viel Raum für Fantasie. Aber ich bin froh, dass es heute nicht regnet, weil es leichter ist, an einem sonnigen Tag fröhlich zu sein und bei Kummer Mut zu fassen. Ich habe das Gefühl, dass ich ein ganze Menge aushalten muss. Es ist gut und schön über Sorgen zu lesen und dir vorzustellen, dadurch heldenhaft zu leben, aber es ist nicht so schön, wenn man sie wirklich hat, stimmt's?"

"Um Himmels willen, halt deinen Mund", sagte Marilla. "Du redest entschieden zu viel für ein kleines Mädchen."

Daraufhin hielt Anne ihren Mund so gehorsam und absolut, dass ihr fortgesetztes Stillschweigen Marilla ziemlich nervös machte, als sei sie in der Gegenwart von etwas nicht ganz Natürlichem. Matthew hielt auch seinen Mund - doch war wenigstens dies natürlich - , sodass die Mahlzeit eine sehr stille war.

Als es so weiterging, wurde Anne mehr und mehr abwesend, mechanisch essend, mit ihren großen Augen, die unbeirrbar und blind auf den Himmel vor dem Fenster fixiert waren. Dies machte Marilla nervöser als je zuvor. Sie fühlte sich unbehaglich, dass der Körper dieses seltsamen Kindes dort am Tisch sein könnte, während seine Gedanken weit weg in einem entfernten luftigen Wolkenland wären. Wer würde solch ein Kind um sich herum haben wollen? ....

Dennoch, Matthew wollte sie behalten, das war unerklärlich! Marilla fühlte, dass er es an diesem Morgen gerade so sehr wünschte wie am Abend zuvor, und dass er es weiterhin wünschen würde. Das war Matthews Art - sich eine Marotte in den Kopf zu setzen und sich daran zu klammern mit der erstaunlichsten stillschweigenden Hartnäckigkeit - einer Hartnäckigkeit zehnmal stärker und wirksamer in ihrem äußersten Stillschweigen, als hätte er sie ausgesprochen.

Als die Mahlzeit beendet war, kam Anne aus ihrer Träumerei hervor und bot an, das Geschirr zu spülen.

"Kannst du auch richtig abwaschen?", fragte Marilla misstrauisch.

"Ziemlich gut.... Obwohl ich besser auf Kinder aufpassen kann. Ich habe damit so viel Erfahrung. Es ist ein Jammer, dass Sie hier niemanden haben, um den ich mich kümmern könnte"....

"Ich glaube nicht, dass ich gern mehr Kinder hätte als bisher." Du bist Problem genug, alles was recht ist.... Was mit dir geschehen soll, ich weiß es nicht. Matthew ist ein höchst lächerlicher Mann."

"Ich denke, er ist reizend", sagte Anne vorwurfsvoll. " Er ist sehr mitfühlend. Er störte sich nicht daran, wieviel ich redete -er schien es zu mögen. Ich fühlte, dass er ein Geistesverwandter war sofort als ich ihn sah."....

Ihr seid beide seltsam genug, wenn es das ist, was du mit 'Geistesverwandter' meinst", sagte Marilla mit einem Naserümpfen. "Ja, du kannst das Geschirr abwaschen. Nimm viel heißes Wasser und trockne sie richtig ab. Ich habe genug, um das ich mich heute Morgen kümmern muss, denn ich muss am Nachmittag nach White Sands hinüber fahren, um Mrs. Spencer aufzusuchen. Du wirst mit mir kommen und wir werden klären, was mit dir geschehen soll. Nachdem du den Abwasch erledigt hast, gehe hinauf und mache dein Bett."

Anne wusch das Geschirr geschickt genug ab, wie Marilla, die ihr dabei auf die Finger sah, feststellte. Später machte sie weniger erfolgreich ihr Bett, denn sie hatte nie die Kunst erlernt, mit einem Federbett zu kämpfen. Aber es wurde irgendwie gemacht und glattgestrichen; und dann sagte Marilla ihr, um sie loszuwerden, dass sie rausgehen und sich bis zum Abendessen amüsieren könnte.

Anne flog zur Tür, das Gesicht strahlte, die Augen glühten. Auf der Schwelle stoppte sie kurz, fuhr herum, kam zurück und setzte sich an den Tisch, Licht und Glanz so erfolgreich ausgelöscht, als ob jemand einen Feuerlöscher auf sie gerichtet hatte...

"Was ist denn nun schon wieder los?" fragte Marilla nach.

"Ich traue mich nicht rauszugehen" sagte Anne im Ton einer Märtyrerin, die auf alle irdischen Freuden verzichtet. Wenn ich nicht hier bleiben kann, bringt es mir nichts, Green Gables zu lieben. Und wenn ich dort rausgehe und mich mit all diesen Bäumen und Blumen und dem Obstgarten und dem Bach vertraut mache, werde ich nichts dagegen tun können es zu lieben. Es ist jetzt schlimm genug, daher will ich es nicht noch schlimmer machen... Ich möchte so gern hinausgehen-alles scheint mir zuzurufen, 'Anne, Anne, komm heraus zu uns.' Anne, Anne, wir möchten eine Spielkameradin' - aber lieber nicht. Es hat keinen Zweck, Dinge zu lieben, wenn man sich wieder davon losreißen muss, oder? Und es ist so hart, sich von geliebten Dingen fernzuhalten, nicht wahr? Das war der Grund, warum ich so froh war, als ich glaubte, ich werde hier wohnen. Ich dachte, ich würde so viele Dinge zu lieben haben und nichts, was mich daran hindert. Aber dieser kurze Traum ist vorbei. Ich ergebe mich nun meinem Schicksal, so denke ich nicht, dass ich hinausgehen werde, aus Furcht, es wieder rückgängig zu machen. Wie heißt bitte diese Geranie auf der Fensterbank?

"Das ist die nach Apfel duftende Geranie."

"Oh, ich meine nicht diese Art eines Namens. Ich meinte nur einen Namen, den Sie ihr selbst gaben. Gaben Sie ihr keinen Namen? Darf ich ihr dann einen geben? Darf ich sie - lassen sie mich sehen - Bonny würde gehen - darf ich sie Bonny nennen, während ich hier bin? Oh, lassen Sie es mich tun"!

"Jesses, es ist mir völlig egal. Was in aller Welt ist der Sinn, einer Geranie einen Namen zu geben?"

"Oh, ich mag es, wenn die Dinge Namen haben, auch wenn es nur Geranien sind." Es lässt sie eher wie Menschen erscheinen. Woher weißt du, dass es die Gefühle einer Geranie verletzt, wenn man sie nur Geranie nennt und sonst nichts? Du würdest auch nicht gerne die ganze Zeit nur Frau genannt werden. Ja, ich werde sie Bonny nennen. Ich habe diesem Kirschbaum vor meinem Schlafzimmerfenster heute Morgen einen Namen gegeben. Ich nannte ihn Schneekönigin, weil er so weiß war. Natürlich wird er nicht immer in Blüte stehen, aber man kann sich vorstellen, er würde es, nicht wahr?"

"So etwas wie sie habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen oder gehört", murmelte Marilla, die sich in den Keller zurückzog, um Kartoffeln zu holen. "Sie ist irgendwie interessant, wie Matthew sagt. Ich merke schon, dass ich mich frage, was in aller Welt sie als nächstes sagen wird. Sie wird mich genauso verzaubern. Wie sie Matthew verzaubert hat. Dieser Blick, den er mir zuwarf, als er hinaus ging, sagte alles noch einmal, was er gestern Abend gesagt oder angedeutet hatte. Ich wünschte, er wäre wie andere Männer und würde die Dinge aussprechen. Man könnte dann eine Antwort geben und ihn zur Vernunft bringen. Aber was soll man mit einem Mann anfangen, der nur schaut?"

Anne war wieder in Träumerei versunken, mit dem Kinn in ihren Händen und den Augen auf den Himmel gerichtet, als Marilla von ihrer langen beschwerlichen "Reise" aus dem Keller zurückkam.... Dort verließ Marilla sie, bis das Essen auf dem Tisch stand.

"Ich nehme an, ich kann heute Nachmittag die Stute und den Einspänner haben, Matthew?" sagte Marilla.

Matthew nickte und schaute wehmütig zu Anne. Marilla fing den Blick auf und sagte grimmig: " Ich werde nach White Sands hinüberfahren und diese Sache klären. Ich nehme Anne mit und Mrs. Spencer wird wahrscheinlich Vorkehrungen treffen, sie sofort nach Nova Scotia zurückzuschicken. Ich werde deinen Tee für dich aufsetzen und wieder rechtzeitig zu Hause sein, um die Kühe zu melken."

Noch sagte Matthew nichts und Marilla hatte das Gefühl, Worte und Atem verschwendet zu haben. Nichts ist ärgerlicher als ein Mann, der nichts erwidert - es sei denn, es ist eine Frau, die nicht will.

Matthew spannte den Fuchs zur gegebenen Zeit in den Einspänner und Marilla und Anne fuhren los. Matthew öffnete ihnen das Hoftor, und als sie langsam durchfuhren, sagte er zu niemandem, wie es schien: "Little Jerry Buote von den Creek war heute Morgen hier, und ich sagte ihm, dass ich daran denken würde, ihn für den Sommer einzustellen."

Marilla gab keine Antwort, aber sie gab dem unglücklichen Fuchs solch einen heftigen Hieb mit der Peitsche, dass die fette Stute, solch eine Behandlung nicht gewohnt, mit beängstigendem Tempo empört die Gasse hinunter jagte. Marilla schaute einmal zurück, als der Einspänner weiter rumpelte, und sah, dass Matthew bedrückt über dem Tor lehnte und ihnen wehmütig nachschaute.
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CHAPTER IV.
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MORNING AT GREEN GABLES.
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For a moment she could not remember where she was.
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First came a delightful thrill, as of something very pleasant; then a horrible remembrance.
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This was Green Gables and they didn't want her because she wasn't a boy!
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But it was morning and, yes, it was a cherry-tree in full bloom outside of her window.
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With a bound she was out of bed and across the floor.
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Anne dropped on her knees and gazed out into the June morning, her eyes glistening with delight.
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Oh, wasn't it beautiful?
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Wasn't it a lovely place?
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Suppose she wasn't really going to stay here!
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She would imagine she was.
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There was scope for imagination here.
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Marilla had come in unheard by the small dreamer.
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"It's time you were dressed," she said curtly.
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Anne stood up and drew a long breath.
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"Oh, isn't it wonderful?"
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she said, waving her hand comprehensively at the good world outside.
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Don't you feel as if you just loved the world on a morning like this?
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And I can hear the brook laughing all the way up here.
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Have you ever noticed what cheerful things brooks are?
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They're always laughing.
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Even in winter-time I've heard them under the ice.
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I'm so glad there's a brook near Green Gables.
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If there wasn't a brook I'd be haunted by the uncomfortable feeling that there ought to be one.
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I'm not in the depths of despair this morning.
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I never can be in the morning.
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Isn't it a splendid thing that there are mornings?
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But I feel very sad.
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It was a great comfort while it lasted.
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But the worst of imagining things is that the time comes when you have to stop and that hurts."
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"Breakfast is waiting.
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Wash your face and comb your hair.
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Leave the window up and turn your bedclothes back over the foot of the bed.
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Be as smart as you can."
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As a matter of fact, however, she had forgotten to turn back the bedclothes.
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"The world doesn't seem such a howling wilderness as it did last night.
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I'm so glad it's a sunshiny morning.
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But I like rainy mornings real well, too.
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All sorts of mornings are interesting, don't you think?
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You don't know what's going to happen through the day, and there's so much scope for imagination.
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I feel that I have a good deal to bear up under.
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"For pity's sake hold your tongue," said Marilla.
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"You talk entirely too much for a little girl."
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Who would want such a child about the place?
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Yet Matthew wished to keep her, of all unaccountable things!
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When the meal was ended Anne came out of her reverie and offered to wash the dishes.
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"Can you wash dishes right?"
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asked Marilla distrustfully.
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"Pretty well.
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I'm better at looking after children, though.
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I've had so much experience at that.
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It's such a pity you haven't any here for me to look after."
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"I don't feel as if I wanted any more children to look after than I've got at present.
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You're problem enough in all conscience.
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What's to be done with you I don't know.
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Matthew is a most ridiculous man."
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"I think he's lovely," said Anne reproachfully.
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"He is so very sympathetic.
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He didn't mind how much I talked—he seemed to like it.
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I felt that he was a kindred spirit as soon as ever I saw him."
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"Yes, you may wash the dishes.
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Take plenty of hot water, and be sure you dry them well.
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You'll come with me and we'll settle what's to be done with you.
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After you've finished the dishes go up-stairs and make your bed."
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Anne washed the dishes deftly enough, as Marilla, who kept a sharp eye on the process, discerned.
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Anne flew to the door, face alight, eyes glowing.
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"What's the matter now?"
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demanded Marilla.
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"I don't dare go out," said Anne, in the tone of a martyr relinquishing all earthly joys.
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"If I can't stay here there is no use in my loving Green Gables.
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It's hard enough now, so I won't make it any harder.
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I want to go out so much—everything seems to be calling to me, 'Anne, Anne, come out to us.
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Anne, Anne, we want a playmate'—but it's better not.
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There is no use in loving things if you have to be torn from them, is there?
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And it's so hard to keep from loving things, isn't it?
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That was why I was so glad when I thought I was going to live here.
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I thought I'd have so many things to love and nothing to hinder me.
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But that brief dream is over.
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I am resigned to my fate now, so I don't think I'll go out for fear I'll get unresigned again.
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What is the name of that geranium on the window-sill, please?"
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"That's the apple-scented geranium."
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"Oh, I don't mean that sort of a name.
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I mean just a name you gave it yourself.
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Didn't you give it a name?
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May I give it one then?
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May I call it—let me see—Bonny would do—may I call it Bonny while I'm here?
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Oh, do let me!"
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"Goodness, I don't care.
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But where on earth is the sense of naming a geranium?"
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"Oh, I like things to have handles even if they are only geraniums.
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It makes them seem more like people.
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You wouldn't like to be called nothing but a woman all the time.
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Yes, I shall call it Bonny.
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I named that cherry-tree outside my bedroom window this morning.
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I called it Snow Queen because it was so white.
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Of course, it won't always be in blossom, but one can imagine that it is, can't one?"
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"She is kind of interesting, as Matthew says.
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I can feel already that I'm wondering what on earth she'll say next.
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She'll be casting a spell over me, too.
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She's cast it over Matthew.
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That look he gave me when he went out said everything he said or hinted last night over again.
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unit 138
I wish he was like other men and would talk things out.
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A body could answer back then and argue him into reason.
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But what's to be done with a man who just looks?"
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There Marilla left her until the early dinner was on the table.
2 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 1 year, 1 month ago
unit 143
"I suppose I can have the mare and buggy this afternoon, Matthew?"
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unit 144
said Marilla.
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Matthew nodded and looked wistfully at Anne.
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unit 148
I'll set your tea out for you and I'll be home in time to milk the cows."
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unit 149
Still Matthew said nothing and Marilla had a sense of having wasted words and breath.
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unit 150
unit 151
Matthew hitched the sorrel into the buggy in due time and Marilla and Anne set off.
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gaelle044 • 0  commented  1 year, 1 month ago

Anne of Green Gables (1908)

Written for all ages, it has been considered a children's novel since the mid-twentieth century. It recounts the adventures of Anne Shirley, an 11-year-old orphan girl who is mistakenly sent to Matthew and Marilla Cuthbert, a middle-aged brother and sister who had intended to adopt a boy to help them on their farm in Prince Edward Island. The novel recounts how Anne makes her way with the Cuthberts, in school, and within the town. Since publication, Anne of Green Gables has sold more than 50 million copies and has been translated into 20 languages. It has been adapted as film, made-for-television movies, and animated and live-action television series. — Excerpted from Anne of Green Gables (1908) on Wikipedia, the free encyclopedia.
https://en.wikisource.org/wiki/Anne_of_Green_Gables_(1908)

by gaelle044 1 year, 1 month ago

CHAPTER IV.

MORNING AT GREEN GABLES.

It was broad daylight when Anne awoke and sat up in bed, staring confusedly at the window through which a flood of cheery sunshine was pouring and outside of which something white and feathery waved across glimpses of blue sky.

For a moment she could not remember where she was. First came a delightful thrill, as of something very pleasant; then a horrible remembrance. This was Green Gables and they didn't want her because she wasn't a boy!

But it was morning and, yes, it was a cherry-tree in full bloom outside of her window. With a bound she was out of bed and across the floor. She pushed up the sash—it went up stiffly and creakily, as if it hadn't been opened for a long time, which was the case; and it stuck so tight that nothing was needed to hold it up.

Anne dropped on her knees and gazed out into the June morning, her eyes glistening with delight. Oh, wasn't it beautiful? Wasn't it a lovely place? Suppose she wasn't really going to stay here! She would imagine she was. There was scope for imagination here.

A huge cherry-tree grew outside, so close that its boughs tapped against the house, and it was so thick-set with blossoms that hardly a leaf was to be seen. On both sides of the house was a big orchard, one of apple-trees and one of cherry-trees, also showered over with blossoms; and their grass was all sprinkled with dandelions. In the garden below were lilac-trees purple with flowers, and their dizzily sweet fragrance drifted up to the window on the morning wind.

Below the garden a green field lush with clover sloped down to the hollow where the brook ran and where scores of white birches grew, upspringing airily out of an undergrowth suggestive of delightful possibilities in ferns and mosses and woodsy things generally. Beyond it was a hill, green and feathery with spruce and fir; there was a gap in it where the gray gable end of the little house she had seen from the other side of the Lake of Shining Waters was visible.

Off to the left were the big barns and beyond them, away down over green, low-sloping fields, was a sparkling blue glimpse of sea.

Anne's beauty-loving eyes lingered on it all, taking everything greedily in; she had looked on so many unlovely places in her life, poor child; but this was as lovely as anything she had ever dreamed.

She knelt there, lost to everything but the loveliness around her, until she was startled by a hand on her shoulder. Marilla had come in unheard by the small dreamer.

"It's time you were dressed," she said curtly.

Marilla really did not know how to talk to the child, and her uncomfortable ignorance made her crisp and curt when she did not mean to be.

Anne stood up and drew a long breath.

"Oh, isn't it wonderful?" she said, waving her hand comprehensively at the good world outside.

"It's a big tree," said Marilla, "and it blooms great, but the fruit don't amount to much never—small and wormy."

"Oh, I don't mean just the tree; of course it's lovely—yes, it's radiantly lovely—it blooms as if it meant it—but I meant everything, the garden and the orchard and the brook and the woods, the whole big dear world. Don't you feel as if you just loved the world on a morning like this? And I can hear the brook laughing all the way up here. Have you ever noticed what cheerful things brooks are? They're always laughing. Even in winter-time I've heard them under the ice. I'm so glad there's a brook near Green Gables. Perhaps you think it doesn't make any difference to me when you're not going to keep me, but it does. I shall always like to remember that there is a brook at Green Gables even if I never see it again. If there wasn't a brook I'd be haunted by the uncomfortable feeling that there ought to be one. I'm not in the depths of despair this morning. I never can be in the morning. Isn't it a splendid thing that there are mornings? But I feel very sad. I've just been imagining that it was really me you wanted after all and that I was to stay here for ever and ever. It was a great comfort while it lasted. But the worst of imagining things is that the time comes when you have to stop and that hurts."

"You'd better get dressed and come down-stairs and never mind your imaginings," said Marilla as soon as she could get a word in edgewise. "Breakfast is waiting. Wash your face and comb your hair. Leave the window up and turn your bedclothes back over the foot of the bed. Be as smart as you can."

Anne could evidently be smart to some purpose for she was down-stairs in ten minutes' time, with her clothes neatly on, her hair brushed and braided, her face washed, and a comfortable consciousness pervading her soul that she had fulfilled all Marilla's requirements. As a matter of fact, however, she had forgotten to turn back the bedclothes.

"I'm pretty hungry this morning," she announced, as she slipped into the chair Marilla placed for her. "The world doesn't seem such a howling wilderness as it did last night. I'm so glad it's a sunshiny morning. But I like rainy mornings real well, too. All sorts of mornings are interesting, don't you think? You don't know what's going to happen through the day, and there's so much scope for imagination. But I'm glad it's not rainy to-day because it's easier to be cheerful and bear up under affliction on a sunshiny day. I feel that I have a good deal to bear up under. It's all very well to read about sorrows and imagine yourself living through them heroically, but it's not so nice when you really come to have them, is it?"

"For pity's sake hold your tongue," said Marilla. "You talk entirely too much for a little girl."

Thereupon Anne held her tongue so obediently and thoroughly that her continued silence made Marilla rather nervous, as if in the presence of something not exactly natural. Matthew also held his tongue,—but this at least was natural,—so that the meal was a very silent one.

As it progressed Anne became more and more abstracted, eating mechanically, with her big eyes fixed unswervingly and unseeingly on the sky outside the window. This made Marilla more nervous than ever; she had an uncomfortable feeling that while this odd child's body might be there at the table her spirit was far away in some remote airy cloudland, borne aloft on the wings of imagination. Who would want such a child about the place?

Yet Matthew wished to keep her, of all unaccountable things! Marilla felt that he wanted it just as much this morning as he had the night before, and that he would go on wanting it. That was Matthew's way—take a whim into his head and cling to it with the most amazing silent persistency—a persistency ten times more potent and effectual in its very silence than if he had talked it out.

When the meal was ended Anne came out of her reverie and offered to wash the dishes.

"Can you wash dishes right?" asked Marilla distrustfully.

"Pretty well. I'm better at looking after children, though. I've had so much experience at that. It's such a pity you haven't any here for me to look after."

"I don't feel as if I wanted any more children to look after than I've got at present. You're problem enough in all conscience. What's to be done with you I don't know. Matthew is a most ridiculous man."

"I think he's lovely," said Anne reproachfully. "He is so very sympathetic. He didn't mind how much I talked—he seemed to like it. I felt that he was a kindred spirit as soon as ever I saw him."

"You're both queer enough, if that's what you mean by kindred spirits," said Marilla with a sniff. "Yes, you may wash the dishes. Take plenty of hot water, and be sure you dry them well. I've got enough to attend to this morning for I'll have to drive over to White Sands in the afternoon and see Mrs. Spencer. You'll come with me and we'll settle what's to be done with you. After you've finished the dishes go up-stairs and make your bed."

Anne washed the dishes deftly enough, as Marilla, who kept a sharp eye on the process, discerned. Later on she made her bed less successfully, for she had never learned the art of wrestling with a feather tick. But it was done somehow and smoothed down; and then Marilla, to get rid of her, told her she might go out-of-doors and amuse herself until dinner-time.

Anne flew to the door, face alight, eyes glowing. On the very threshold she stopped short, wheeled about, came back and sat down by the table, light and glow as effectually blotted out as if some one had clapped an extinguisher on her.

"What's the matter now?" demanded Marilla.

"I don't dare go out," said Anne, in the tone of a martyr relinquishing all earthly joys. "If I can't stay here there is no use in my loving Green Gables. And if I go out there and get acquainted with all those trees and flowers and the orchard and the brook I'll not be able to help loving it. It's hard enough now, so I won't make it any harder. I want to go out so much—everything seems to be calling to me, 'Anne, Anne, come out to us. Anne, Anne, we want a playmate'—but it's better not. There is no use in loving things if you have to be torn from them, is there? And it's so hard to keep from loving things, isn't it? That was why I was so glad when I thought I was going to live here. I thought I'd have so many things to love and nothing to hinder me. But that brief dream is over. I am resigned to my fate now, so I don't think I'll go out for fear I'll get unresigned again. What is the name of that geranium on the window-sill, please?"

"That's the apple-scented geranium."

"Oh, I don't mean that sort of a name. I mean just a name you gave it yourself. Didn't you give it a name? May I give it one then? May I call it—let me see—Bonny would do—may I call it Bonny while I'm here? Oh, do let me!"

"Goodness, I don't care. But where on earth is the sense of naming a geranium?"

"Oh, I like things to have handles even if they are only geraniums. It makes them seem more like people. How do you know but that it hurts a geranium's feelings just to be called a geranium and nothing else? You wouldn't like to be called nothing but a woman all the time. Yes, I shall call it Bonny. I named that cherry-tree outside my bedroom window this morning. I called it Snow Queen because it was so white. Of course, it won't always be in blossom, but one can imagine that it is, can't one?"

"I never in all my life saw or heard anything to equal her," muttered Marilla, beating a retreat down cellar after potatoes. "She is kind of interesting, as Matthew says. I can feel already that I'm wondering what on earth she'll say next. She'll be casting a spell over me, too. She's cast it over Matthew. That look he gave me when he went out said everything he said or hinted last night over again. I wish he was like other men and would talk things out. A body could answer back then and argue him into reason. But what's to be done with a man who just looks?"

Anne had relapsed into reverie, with her chin in her hands and her eyes on the sky, when Marilla returned from her cellar pilgrimage. There Marilla left her until the early dinner was on the table.

"I suppose I can have the mare and buggy this afternoon, Matthew?" said Marilla.

Matthew nodded and looked wistfully at Anne. Marilla intercepted the look and said grimly:

"I'm going to drive over to White Sands and settle this thing. I'll take Anne with me and Mrs. Spencer will probably make arrangements to send her back to Nova Scotia at once. I'll set your tea out for you and I'll be home in time to milk the cows."

Still Matthew said nothing and Marilla had a sense of having wasted words and breath. There is nothing more aggravating than a man who won't talk back—unless it is a woman who won't.

Matthew hitched the sorrel into the buggy in due time and Marilla and Anne set off. Matthew opened the yard gate for them, and as they drove slowly through, he said, to nobody in particular as it seemed:

"Little Jerry Buote from the Creek was here this morning, and I told him I guessed I'd hire him for the summer."

Marilla made no reply, but she hit the unlucky sorrel such a vicious clip with the whip that the fat mare, unused to such treatment, whizzed indignantly down the lane at an alarming pace. Marilla looked back once as the buggy bounced along and saw that aggravating Matthew leaning over the gate, looking wistfully after them.