en-de  THE BISHOP'S SECRET by FERGUS HUME - Chapter 20 Hard
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Kapitel 20 - Mutter Jael.
Doktor Graham war nicht der Mann, der bei der erfolgreichen Durchführung irgendeines von ihm unternommenen Planes scheiterte und was er dem Bischof versprochen hatte, erfüllte er ordnungsgemäß. Nach einer ziemlich langen Unterredung mit Mrs. Pendle und ihrer Tochter war er erfolgreich damit, ihr Interesse an Nauheim und seinen Bädern zu wecken: so sehr, dass sie, bevor er den Palast verließ, so erpicht darauf waren zu gehen, wie sie es früher gewesen waren zu bleiben. Dieses scheinbare Wunder war hauptsächlich durch einen geschickten Appell an Mrs. Pendles Vorliebe für das Experimentieren mit neuen medizinischen Entdeckungen in Zusammenhang mit ihrer Gesundheit vollbracht worden. Sie hatte die SCHOTTsche Behandlung zur Herzerweiterung nie getestet und tatsächlich nur sehr wenig davon gehört; aber nun vollständig darüber informiert, wurde ihr Interesse bald geweckt. Sie kam bald dazu, die Carbolquelle von Nauheim als einen wahren Jungbrunnen zu sehen und war zuversichtlich, dass sie durch ein mehrwöchiges Baden in seinem lebensspendenden Wasser gesund und munter nach Beorminster zurückkehren würde und voller Vitalität. Wenn jemals die Hoffung eine geschönte Geschichte erzählte, so tat sie es zu Mrs. Pendle durch die Lippen des schlauen Dr. Graham.
"Ich dachte, Sie wüssten nichts über neue Medikamente oder Behandlungen", stellte sie freundlich fest; "oder, wenn Sie es wussten, dass Sie zu altmodisch wären, sie zu verschreiben. Ich sehe, dass ich mich getäuscht habe."
"Sie haben sich eindeutig getäuscht, Mrs. Pendle. Nur ein Dummkopf hört auf, sich Wissen anzueignen und davon zu profitieren. Ich bin noch kein Kohlkopf, auch wenn ich in einem Gemüsegarten lebe.
Lucys Zustimmung wurde durch die glühende Beschreibung des Nutzens gewonnen, den Nauheimwasser ihrer Mutter bringen würde und die günstige Ankunft Sir Harry Braces leistete ihren Beitrag, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Der stürmische Liebhaber erklärte sofort seine Bereitschaft, Lucy bis ans Ende der Welt zu begleiten. Wo immer Lucy auch war, blühte der Garten Eden auf; und während Mrs. Pendle eingesalbt und massiert wurde und für einen erholungsfördernde Schlummer ins Bett gebracht wurde, hoffte er, seine zukünftige Frau ganz für sich allein zu haben. In ihrer süßen Gesellschaft würde sich selbst der fade, kleine deutsche Kurort als Paradies erweisen. Amor ist der einzige Wundertäter in diesen Tagen der Skepsis.
"Es ist alles in Ordnung, Bischof!" sagte der triumphierende Doktor. "Die Damen werden in Begleitung von Brace fort sein, sobald sie eine Wagenladung voll mit Frauentand packen können.
"Ich bin zutiefst erfreut, das zu hören", sagte Dr. Pendle und atmete erleichtert auf, was Graham den Kopf hin und her wiegen und einen Ratschlag einfügen ließ.
"Sie müssen selbst eine Reise machen, mein Herr", sagte er bestimmend, "nichts ist besser als eine Luftveränderung bei geistigen Sorgen. Gehen Sie nach Bath oder Putney oder Jericho, Bischof; Reisen ist ein beruhigendes Mittel."
"Ich kann gerade jetzt Beorminster nicht verlassen, Graham. Wenn ich kann, werde ich Ihren Rat befolgen."
Der Doktor zuckte mit den Schultern und ging zur Tür. Dort hielt er an und schaute auf das unglückliche Gesicht des Bischofs zurück. Es kam ihm ein Gedanke und er kehrte um.
"Pendle," sagte er sanft, "ich bin Ihr ältester Freund und einer, der Sie vor allen Menschen ehrt und respektiert. Warum erzählen Sie mir nicht Ihr Problem und lassen mich Ihnen helfen? Ich werde Ihr Geheimnis bewahren, was auch immer es sein mag."
" Ich habe deshalb keine Befürchtungen, Graham. Wenn ich jemanden trauen kann, dann Ihnen; aber ich kann Ihnen nicht erzählen, was mir durch den Kopf geht. Kein brauchbares Ergebnis würde von einer solchen Offenheit kommen, da nur der Eine dort oben mir aus meinen Schwierigkeiten heraushelfen kann."
"Sind es Geldprobleme, Bischof?"
"Nein, meine weltlichen Angelegenheiten sind sehr erfolgreich."
"Ich vermute, es ist nicht dieser Mord, der Ihnen Sorge bereitet?"
Der Bischof wurde so blass wie das Papier vor ihm auf seinem Schreibtisch und krampfhaft umklammerte er seinen Stuhl. " Der- der Mord!" stammelte er, "der Mord, Graham. Warum sollte mir das Sorge bereiten?"
"Cargrim erzählte mir, dass sie sehr aufgebracht darüber waren, dass so etwas in Ihrer Diözese passieren konnte."
"Ich bin darüber verärgert", antwortete Pendle mit leiser Stimme, "aber es ist nicht der vorzeitige Tod dieses unglücklichen Mannes, was mir Kopfzerbrechen macht."
"Dann gebe ich es auf", sagte der Doktor mit einem weiteren Schulterzucken.
"Graham!"
"Ja, was ist?"
"Denken Sie, dass es für den Mörder dieses Mannes eine Möglichkeit gibt, entdeckt zu werden?"
"Wenn der Fall von einem Londoner Detektiv bearbeitet worden wäre, während die Spuren noch frisch waren, dann, wage ich zu sagen, hätte es eine Chance gegeben", antwortete der Doktor. "Aber der schafsköpfige Tinkler hat ein solches Durcheinander in die Angelegenheit gebracht, dass ich sicher bin, dass der Mörder nie gefasst werden wird."
"Ist seit der Untersuchung irgendetwas Neues herausgefunden worden?"
"Nichts. Soweit ich weiß, ist Tinkler zufrieden und die Angelegenheit ist abgeschlossen. Wer auch immer Jentham getötet hat, hat nur sein eigenes Gewissen zu fürchten."
"Und Gott!" sagte der Bischof sanft.
"Ich habe immer verstanden, dass das, was ihr Kirchenmänner Gewissen nennt, die noch leise Stimme des göttlichen Wesens ist", antwortete Graham trocken, "es hat keinen Sinn, tautologisch zu sein, Bischof. Also, auf Wiedersehen, Mylord."
"Auf Wiedersehen, Doktor, und vielen, vielen Dank für Ihre freundliche Hilfe."
„Keine Ursache. Ich wünsche mir nur, dass Sie mir erlauben würden, Ihnen bei irgendeinem Ziel zu helfen, indem Sie mich als Ihren Freund behandeln und Ihr Gemüt entlasten. Es gibt eine große Wahrheit, zu der Sie sich bekehren sollten, Bischof."
"Ja, ja was ist das?" , sagte Pendle teilnahmslos.
"Dass Mediziner die Beichtväter des Protestantismus sind. Auf Wiedersehen!"
Vor der Bibliothek hing Cargrim nichtstuend herum, in der Hoffnung ein paar Informationskrümel aufschnappen zu können, sobald Graham aufbrach. Aber der kleine Doktor, der nicht in der besten Stimmung für eine weitere Unterhaltung war, schoß wie ein Bolzen vom Bogen am Kaplan vorbei; und bis sich Cargrim von solch einer brüsken Behandlung erholt hatte, war er auf halbem Weg den Bouelvard entlang, vor Wut schäumend und sich über seine Unfähigkeit ärgernd, die Einstellung des Bischofs Pendle zu begreifen. Dr. Graham liebte ein Geheimnis, wie eine Elster es tut, bei einem gestohlenen Geldstück, und er war schlichtweg außer sich, um herauszufinden, was seinen Freund quälte; zumal er glaubte, dass er ihm helfen könnte, seine Probleme durch Mitgefühl zu tragen und vielleicht durch Ratschläge ganz zu beseitigen. Er konnte nicht einmal die verheimlichten Probleme des Bischofs erahnen und ging alle bekannten Verbrechen im Kopf durch, vom Mord bis zur Brandstiftung, ohne zu irgendeiner Schlussfolgerung zu kommen. Doch etwas Außergewöhnliches musste los sein, um einen so unbekümmerten, gesunden Mann wie Dr. Pendle aufzuwühlen.
"Ich weiß mehr aus seinem Leben als die meisten Menschen", dachte Graham, als er flott dahin trabte, " und es ist nichts darin, was ich erkennen kann, was ihn so aus dem Gleichgewicht bringt. Er hat weder gefälscht oder gemünzt noch ermordet oder sich selbst an Pluto-Pan Satan verkauft, soweit ich weiß; und er ist zu klar im Kopf und zu zurechnungsfähig, um eine fixe Idee von einem nicht bestehenden Problem haben zu können. "Meine Güte", schüttelte der Arzt traurig den Kopf, "ich werde die menschliche Natur nie verstehen; es gibt immer einen Abgrund unter einem Abgrund, und der am stabilsten erscheinende Untergrund ist gewöhnlich ein Morast, wenn man es angeht, einen Zahn zuzulegen. George Pendle ist ein Rätsel, das die Sphinx verwirren würde. Mhm! Hm! Eine weitere sagenhafte Bestie. Also gut, ich kann nur warten und beobachten, bis ich die Wahrheit entdecke und dann- gut, was dann? - Mensch, nichts!" Und Graham, der sich selbst in eine Sackgasse von Überlegungen geredet hatte, schüttelte seinen Kopf heftig und strebte danach, die Angelegenheit aus seinem zu neugierigen Verstand auszublenden. Aber trotz seiner Philosophie und seinem Willen konnte das Unmögliche nicht möglich werden. "Wir sind eine beschränkte Menge von Dummköpfen", sagte er, "und wenn wir denken, dass wir am meisten wissen, wissen wir am wenigsten. Wie diese namenlose Unsichtbare Macht bei unseren Versuchen, die Sterne zu messen grinsen muss", wobei bei dieser Bemerkung zu sehen ist, dass Dr. Graham nicht der Atheist war, für den Beorminster ihn hielt. Und hier können seine Spekulationen für jetzt enden.
Bald begannen Mrs. Pendle und Lucy eine enorme Zahl an Kisten mit Kleidungsstücken zu packen, erforderlich und schmückend und in der Menge ausreichend für mindestens zwöf Monate. Es ist wahr, dass sie nur acht Wochen wegbleiben wollten, aber die Vorbereitungen für die Abreise waren dem Anfang eines Kreuzzugs würdig. Sie müssen dies nehmen, sie konnten sicherlich das nicht zurücklassen; warme Kleider wurden gebraucht für etwaiges kaltes Wetter; kühle Kleider waren für mögliche heiße Tage erforderlich; sie mussten schicke Kleidung haben, weil sie zweifellos oft ausgehen würden; und jeder drei oder vier Hausmäntel, weil sie vielleicht zusammen drinnen bleiben wollen. Kurz, ihr Bestand an Modewaren hätte mindestens ein halbes Dutzend Frauen bekleidet, obwohl beide Ladys klagend protestierten, dass sie absolut nichts anzuziehen hätten und es notwendig wäre, in London für ein paar Tage einkaufen zu gehen, um sich vorzeigbar zu machen. Harry Brace, dem gedankenlosen Junggesellen, verschlug es die Sprache, als er die enorme Menge Gepäck sah, die unter der Obhut eines Kindermädchens und einer Zofe in und auf einem Bus zum Bahnhof gebracht wurde.
"Oh, Gott!" sagte er fassungslos. "Brechen wir zu einer afrikanischen Expedition auf, Lucy?"
"Nun Harry, ich bin sicher, dass Mama und ich nur das mitnehmen, was absolut notwendig ist. Andere Frauen würden doppelt so viel mitnehmen.
"Warte, bis du und Lucy in die Flitterwochen fahrt, Brace", sagte der Bischof mit einem Lächeln über die Trauermiene seines zukünftigen Schwiegersohnes. "Dann wird sie eine der anderen Frauen sein."
"In diesem Fall", sagte Harry, ein wenig grimmig, "wird Lucy sich entscheiden müssen, ob ich als Bräutigam oder als Gepäckspediteur gehen soll."
Natürlich wusste ganz Beorminster, dass Mrs. Pendle zur Behandlung nach Nauheim ging, und natürlich kam ganz Beorminster - das heißt, der weibliche Teil davon -, um sich von den Reisenden zu verabschieden. Der Salon von Mrs. Pendle war jeden Tag bis zur Abreise voll mit Damen, die von ihren Reiseerfahrungen in England und auf dem Kontinent berichteten. Lucy verabschiedete sich von mindestens einem Dutzend lieber Freundinnen, und nach der Art und Weise, in der Mrs. Pendle von den Frauen des niederen Klerus beklagt, gesegnet, gewarnt und beraten wurde, hätte man denken können, dass ihr Ziel der Mond sei und sie nie wieder zurückkehren würde. Insgesamt war der Palast in dieser Zeit kein Zuhause für einen ruhigen Prälaten.
Im letzten Moment bemerkte Frau Pendle, sie wäre unglücklich, wenn sie ihr Bischof auf der Reise nicht ein Stück begleiten würde; so fuhr Dr. Pendle mit den Reisenden nach London und verbrachte etwa einen mehr oder weniger angenehmen Tag, an dem er von Geschäft zu Geschäft gejagt wurde. Wäre er nicht der engelhafteste Bischof Englands gewesen, hätte er sich aufgelehnt, aber da er darauf bedacht war, dass seine Frau keinen Grund zur Klage hatte, tat er es mit größter Liebenswürdigkeit bis zur Erschöpfung. Aber der längste Weg nimmt eine Wende, und der Tag kam, an dem Mrs. Pendle und Lucy, begleitet von dem benommenen Harry, über Queenborough, Flushing und Köln nach Nauheim aufbrachen. Als der Zug abfuhr, erklärte Mrs. Pendle, dass sie völlig erschöpft sei, welche Aussage der Bischof durchaus glaubte. Er wunderte sich, dass sie und Lucy nicht tot und begraben waren.
Bei der Rückkehr in den leeren Palast ließ sich Bischof Pendle zu einer langen Pause nieder. Sich an Grahams Hinweis erinnernd, sah er so wenig von Cargrim, wie es mit ihren Geschäften vereinbar war. Der Kaplan bemerkte, dass er gemieden wurde und dachte, dass jemand Dr. Pendle dazu gebracht hatte, vor ihm auf der Hut zu sein und wurde verschlossener und wachsamer als jemals zuvor. Aber trotz all seiner Spionage hatte er wenig Erfolg, denn obwohl der Bischof immer noch mit müde und besorgt aussah, erledigte er seine Arbeit mit mehr Eifer als üblich. Tatsächlich ging er so sorgfältig den Pflichten seines Amtes nach, dass Cargrim sich einbildete, er würde versuchen seine Schlechtigkeit zu vergessen, indem er seine Gedanken ablenkte. Aber wie üblich hatte der Kaplan keinen greifbaren Grund für diese Annahme.
Und zu dieser Zeit, wo er am fleißigsten war, begann der Bischof verfolgt zu werden, nicht von einem Gespenst, was erträglich gewesen wäre, weil Gespenster normalerweise nur nachts erscheinen, sondern von einer seltsamen, kleinen, alten Frau in einem roten Umhang, die sich auf eine Krücke stützte und wie eine böse Zauberin aussah. Dies, wie der Bischof mit einer beiläufigen Frage feststellte, war Mutter Jael, die Zigeunerfreundin von Jentham und das Wissen um ihre Identität machte ihn nicht unbesorgter. Er konnte nicht verstehen, was sie mit ihrer ständigen Anwesenheit beabsichtigte; und da er aber an die Weisheit glaubte, dass man schlafende Hunde nicht wecken soll, hätte er ihre Aufdringlichkeit übelgenommen. Der Anblick von ihr wurde fast unerträglich.
Ob Mutter Jael beabsichtigte, den Bischof zu erschrecken oder nicht, ist schwer zu sagen, aber die Art, wie sie ihm folgte, quälte ihn maßlos. Wenn er den Palast verließ, war sie dort auf der Straße; wenn er in der Kathedrale predigte, lauerte sie zwischen der Gemeinde; wenn er durch Beorminster bummelte, beobachtete sie ihn um Ecken, aber sie näherte sich ihm nie, sie sprach nie mit ihm und oft verschwand sie so mysteriös und unerwartet, wie sie erschienen war. Wohin er auch ging, wohin er guckte, der hochrote Umhang geriet sicher in sein Blickfeld. Mutter Jael war alt und gebeugt und hexenartig, mit Elfenlocken aus weißem Haar und einem gelben, runzeligen Gesicht; aber ihre Augen brannten wie zwei glühende Sterne unter ihren weißen Augenbrauen und damit starrte sie unnachgiebig auf Bischof Pendle, bis er sich durch die Intensität ihres starren Blickes fast hypnotisiert fühlte. Sie wurde zu einem perfekten Albtraum für den Mann, ähnlich wie es die kleine alte Frau aus der Truhe für Abudah war, dem Kaufmann in der fantastischen östlichen Geschichte; aber im Gegensatz zu diesem hartnäckigen alten Mütterchen hatte sie anscheinend keine Botschaft zu liefern. Sie starrte und starrte nur mit ihren funkelnden, bösen Augen, bis der Bischof- er hatte seine Nerven durch diese ständige Verfolgung nicht unter Kontrolle- sich fast einbildete, die Mächte der Finsternis hätten sich gegen ihn verbündet und diese Höllenhexe geschickt, um ihn zu verfolgen und zu quälen.
Mehrmals bemühte er sich mit ihr zu sprechen, denn er glaubte, selbst das Sprichwort über die schlafenden Hunde könne zu wörtlich genommen werden; aber Mutter Jael schaffte es immer, ihm aus dem Weg zu schlurfen. Sie schien die Kraft zu haben ihren Körper aufzulösen, weil der Bischof nie herausfand, wohin sie bei diesen Gelegenheiten verschwand. Eine Minute würde er sie in ihrem roten Umhang sehen, auf ihre Krücke gelehnt und ihn unverwandt anstarrend, aber ein Schritt in ihre Richtung und sie würde entschwinden wie ein Geist. Kein Wunder, dass die Nerven des Bischofs anfingen, zusammenzubrechen, das ständige Mahnmal der schweigenden Figur mit dem bedrohlichen, starren Blick würde viele Menschen um den Verstand gebracht haben, aber Dr. Pendle widerstand der Panik, die ihn gelegentlich ergriff und strebte danach, sich der Erscheinung - weil Mutter Jaels Huschen so eine Bezeichnung verdiente- mit Kontrolle und Gelassenheit zu stellen. Aber die Mühe überstieg gelegentlich seine Kräfte.
Als die Woche verging, bemerkte auch Cargrim die Verfolgung durch Mutter Jael und indem er sie mit Jentham in Verbindung brachte und Jentham mit dem Bischof, fing er an sich zu fragen, ob sie die Wahrheit über den Mord wusste. Es war nicht unwahrscheinlich, dachte er, dass sie mehr wichtige Kenntnisse besitzen konnte, als sie der Polizei mitgeteilt hatte und ein einziges Wort von ihr könnte das Verbrechen in die Nähe des Bischofs bringen. Warum verfolgte sie ihn, wenn er unschuldig war? Andrerseits, wenn er schuldig war, warum wich sie ihm aus? Um eine Antwort auf dieses Rätsel zu gewinnen, versuchte Cargrim nach Möglichkeit, den schlüpfrigen Geist der Mutter Jael zu ergreifen, aber drei oder vier Male gelang es ihr, auf ihre hexenmäßige Art zu verschwinden. Eines Tages endlich, als sie den Bischof beobachtete, wie er mit dem Dekan am Nordportal der Kirche sprach, kam Cargrim leise von hinten und ergriff ihren Arm. Mutter Jael drehte sich mit einem Quieken um, wie ein gefangenes Kaninchen.
"Warum beobachten Sie den Bischof?" fragte Cargrim scharf.
" Lieber Himmel, Schatz, ich beobachte ihn nicht ", wimmerte Mutter Jael unterwürfig.
"Unsinn, ich habe Sie gesehen, wie Sie ihn mehrfach angesehen haben."
"Das schadet nicht, mein Lamm. Sie sagen, Ansehen ist erlaubt; und warum nicht eine arme Zigeunerin einen edlen Bischof? Hören Sie mal, Kleiner", fügte sie mit heiserer Flüsterstimme hinzu, "wie ist sein Vorname?"
"Der Vorname vom Bischof? George. Warum wollen Sie das wissen?"
"George!" grübelte Mutter Jael, die Frage ignorierend, "Ich dachte immer, der Soldat wäre George!
"Er heißt auch George, nach seinem Vater benannt. Antworten Sie mir! Warum wollen Sie den Namen vom Bischof wissen? und warum beobachten Sie ihn?"
"Ah, mein edler Gorgio, das ist aufschlussreich!"
"Kein Zweifel, also sag es mir einfach."
"Herr, Schätzchen! Ihresgleichen möchte nicht wissen, was meinesgleichen denkt."
Bei diesen Umgehungen verlor Cargrim seine Beherrschung. "Sie sind ein schlechter Typ, Mutter Jael. Ich werde die Polizei vor Ihnen warnen.
„Oh, winziger Jesius, hör ihn dir an! Ich habe nicht nichts falsch gemacht. Ich bin eine alte Zigeunerin; wenn nicht, schlag mich tot.
„Wenn Sie mir etwas sagen", sagte Cargrim und änderte seine Taktik, „ das sollen Sie haben", und er brachte eine Münze hervor.
Mutter Jael sah den hellen Halbsovereign, den er zwischen Finger und Daumen hielt, und ihre alten Augen glänzten. „Ja, Schätzchen, ja! Was ist es?“
„Erzählen Sie mir die Wahrheit über den Mord", flüsterte Cargrim, mit einem Blick in Richtung des Bischofs.
Mutter Jael stieß ein schrillen Schrei aus, schnappte sich den Halbsovereign und schlurfte so schnell weg, dass sie um die Ecke war, bevor Cargrim sich von seiner Überraschung erholen konnte. Sofort folgte er, aber trotz allen Suchens konnte er die alte Hexe nicht finden. Doch sie behielt ihn im Auge.
"George! und George!" sagte Mutter Jael, die ihn von einem ungewöhnlichen Winkel in der Mauer, in den sie sich gequetscht hatte, beobachtete. " Ich frage mich, welcher von ihnen es tat?
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CHAPTER XX - MOTHER JAEL.
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If ever Hope told a flattering tale, she did to Mrs Pendle through the lips of cunning Dr Graham.
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I see I was wrong.
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'You were decidedly wrong, Mrs Pendle.
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It is only a fool who ceases to acquire knowledge and benefit by it.
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I am not a cabbage although I do live in a vegetable garden.
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The ardent lover immediately declared his willingness to escort Lucy to the world's end.
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In her sweet company even the dull little German watering-place would prove a Paradise.
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Cupid is the sole miracle-worker in these days of scepticism.
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'It is all right, bishop!'
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said the victorious doctor.
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Go to Bath, or Putney, or Jericho, bishop; travel is your anodyne.
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'I cannot leave Beorminster just now, Graham.
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When I can I shall take your advice.
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The doctor shrugged his shoulders and walked towards the door.
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There he paused and looked back at the unhappy face of the bishop.
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A thought struck him and he returned.
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Why not tell me your trouble and let me help you?
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I shall keep your secret, whatever it may be.
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'I have no fears on that score, Graham.
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If I could trust anyone I should trust you; but I cannot tell you what is in my mind.
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'Is it money worries, bishop?
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'No, my worldly affairs are most prosperous.
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'It is not this murder that is troubling you, I suppose?
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'The—the murder!'
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he stammered, 'the murder, Graham.
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Why should that trouble me?
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'Then I give it up,' said the doctor, with another shrug.
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'Graham!
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'Yes, what is it?
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'Do you think that there is any chance of the murderer of this man being discovered?
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'Has anything new been discovered since the inquest?
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'Nothing.
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So far as I know, Tinkler is satisfied and the matter is at an end.
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Whosoever killed Jentham has only his own conscience to fear.
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'And God!'
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said the bishop, softly.
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Well, good-day, my lord.
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'Good-day, doctor, and many, many thanks for your kindly help.
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'Not at all.
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There is one great truth that you should become a convert to, bishop.
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'Ay, ay, what is that?'
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said Pendle, listlessly.
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'That medical men are the father-confessors of Protestantism.
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Good-day!
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Yet something extraordinary must be the matter to move so easy-going, healthy a man as Dr Pendle.
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George Pendle is a riddle which would puzzle the Sphinx.
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Hum!
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hum!
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another fabulous beast.
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But not all his philosophy and will could accomplish the impossible.
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'We are a finite lot of fools,' said he, 'and when we think we know most we know least.
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And here may end his speculations for the present.
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'Oh, Lord!'
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said he, aghast, 'are we starting out on an African expedition, Lucy?
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'Well, I'm sure, Harry, mamma and I are only taking what is absolutely necessary.
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Other women would take twice as much.
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'She will be one of the other women then.
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Altogether the palace was no home for a quiet prelate in those days.
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His wonder was that she and Lucy were not dead and buried.
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On returning to the empty palace, Bishop Pendle settled himself down for a long rest.
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But, as usual, the chaplain had no tangible reason for this belief.
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The sight of her became almost insupportable.
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Wherever he went, wherever he looked, that crimson cloak was sure to meet his eye.
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But the effort was beyond his strength at times.
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If he was innocent, why did she haunt him?
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But again, if he was guilty, why did she avoid him?
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Mother Jael turned with a squeak like a trapped rabbit.
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'Why do you watch the bishop?'
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asked Cargrim, sharply.
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'Bless ye, lovey, I don't watch 'im,' whined Mother Jael, cringing.
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'Nonsense, I've seen you look at him several times.
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'There ain't no harm in that, my lamb.
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They do say as a cat kin look at a queen; and why not a pore gipsy at a noble bishop?
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I say, dearie,' she added, in a hoarse whisper, 'what's his first name?
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'The bishop's first name?
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George.
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Why do you want to know?
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'George!'
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pondered Mother Jael, taking no notice of the question, 'I allays though' the sojir was George!
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'He is George too, called after his father.
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Answer me!
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Why do you want to know the bishop's name?
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unit 149
and why do you watch him?
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unit 150
'Ah, my noble Gorgio, that's tellings!
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unit 151
'No doubt, so just tell it to me.
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unit 152
'Lord, lovey!
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unit 153
the likes of you don't want to know what the likes of me thinks.
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unit 154
Cargrim lost his temper at these evasions.
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unit 155
'You are a bad character, Mother Jael.
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I shall warn the police about you.
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unit 157
'Oh, tiny Jesius, hear him!
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I ain't done nothing wrong.
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I'm a pore old gipsy; strike me dead if I ain't.
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unit 162
'Yes, dearie, yes!
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What is it?
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At once he followed, but in spite of all his search he could not find the old hag.
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Yet she had her eye on him.
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'George!
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and George!'
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CHAPTER XX - MOTHER JAEL.
Doctor Graham was not the man to fail in carrying through successfully any scheme he undertook, and what he had promised the bishop he duly fulfilled. After a rather lengthy interview with Mrs Pendle and her daughter, he succeeded in arousing their interest in Nauheim and its baths: so much so, that before he left the palace they were as eager to go as formerly they had been to stay. This seeming miracle was accomplished mainly by a skilful appeal to Mrs Pendle's love for experimenting with new medical discoveries in connection with her health. She had never tried the Schott treatment for heart dilation, and indeed had heard very little about it; but when fully informed on the subject, her interest in it was soon awakened. She soon came to look on the carbolic spring of Nauheim as the true fountain of youth, and was sanguine that by bathing for a few weeks in its life-giving waters she would return to Beorminster hale and hearty, and full of vitality. If ever Hope told a flattering tale, she did to Mrs Pendle through the lips of cunning Dr Graham.
'I thought you knew nothing about new medicines or treatments,' she observed graciously; 'or, if you did, that you were too conservative to prescribe them. I see I was wrong.
'You were decidedly wrong, Mrs Pendle. It is only a fool who ceases to acquire knowledge and benefit by it. I am not a cabbage although I do live in a vegetable garden.
Lucy's consent was gained through the glowing description of the benefit her mother would receive from the Nauheim waters, and the opportune arrival of Sir Harry Brace contributed to the wished-for result. The ardent lover immediately declared his willingness to escort Lucy to the world's end. Wherever Lucy was, the Garden of Eden blossomed; and while Mrs Pendle was being pickled and massaged and put to bed for recuperative slumbers, he hoped to have his future wife all to himself. In her sweet company even the dull little German watering-place would prove a Paradise. Cupid is the sole miracle-worker in these days of scepticism.
'It is all right, bishop!' said the victorious doctor. 'The ladies will be off, with Brace in attendance, as soon as they can pack up a waggon load of feminine frippery.
'I am sincerely glad to hear it,' said Dr Pendle, and heaved a sigh of relief which made Graham wag his head and put in a word of advice.
'You must take a trip yourself, my lord,' he said decisively; 'nothing like change for mental worry. Go to Bath, or Putney, or Jericho, bishop; travel is your anodyne.
'I cannot leave Beorminster just now, Graham. When I can I shall take your advice.
The doctor shrugged his shoulders and walked towards the door. There he paused and looked back at the unhappy face of the bishop. A thought struck him and he returned.
'Pendle,' he said gently, 'I am your oldest friend and one who honours and respects you above all men. Why not tell me your trouble and let me help you? I shall keep your secret, whatever it may be.
'I have no fears on that score, Graham. If I could trust anyone I should trust you; but I cannot tell you what is in my mind. No useful result would come of such candour, for only the One above can help me out of my difficulties.
'Is it money worries, bishop?
'No, my worldly affairs are most prosperous.
'It is not this murder that is troubling you, I suppose?
The bishop became as pale as the paper on the desk before him, and convulsively clutched the arms of his chair. 'The—the murder!' he stammered, 'the murder, Graham. Why should that trouble me?
'Cargrim told me that you were greatly upset that such a thing should have occurred in your diocese.
'I am annoyed about it,' replied Pendle, in a low voice, 'but it is not the untimely death of that unhappy man which worries me.
'Then I give it up,' said the doctor, with another shrug.
'Graham!
'Yes, what is it?
'Do you think that there is any chance of the murderer of this man being discovered?
'If the case had been handled by a London detective while the clues were fresh I daresay there might have been a chance,' replied the doctor. 'But that mutton-headed Tinkler has made such a muddle of the affair that I am certain the murderer will never be captured.
'Has anything new been discovered since the inquest?
'Nothing. So far as I know, Tinkler is satisfied and the matter is at an end. Whosoever killed Jentham has only his own conscience to fear.
'And God!' said the bishop, softly.
'I always understood that what you Churchmen call conscience was the still small voice of the Deity,' replied Graham, drily; 'there is no use in being tautological, bishop. Well, good-day, my lord.
'Good-day, doctor, and many, many thanks for your kindly help.
'Not at all. I only wish that you would let me help you to some purpose by treating me as your friend and unburdening your mind. There is one great truth that you should become a convert to, bishop.
'Ay, ay, what is that?' said Pendle, listlessly.
'That medical men are the father-confessors of Protestantism. Good-day!
Outside the library Cargrim was idling about, in the hope of picking up some crumbs of information, when Graham took his departure. But the little doctor, who was not in the best of tempers for another conversation, shot past the chaplain like a bolt from the bow; and by the time Cargrim recovered from such brusque treatment was half-way down the avenue, fuming and fretting at his inability to understand the attitude of Bishop Pendle. Dr Graham loved a secret as a magpie does a piece of stolen money, and he was simply frantic to find out what vexed his friend; the more so as he believed that he could help him to bear his trouble by sympathy, and perhaps by advice do away with it altogether. He could not even make a guess at the bishop's hidden trouble, and ran over all known crimes in his mind, from murder to arson, without coming to any conclusion. Yet something extraordinary must be the matter to move so easy-going, healthy a man as Dr Pendle.
'I know more of his life than most people,' thought Graham, as he trotted briskly along, 'and there is nothing in it that I can see to upset him so. He hasn't forged, or coined, or murdered, or sold himself to Pluto-Pan Satan so far as I know; and he is too clear-headed and sane to have a monomania about a non-existent trouble. Dear, dear,' the doctor shook his head sadly, 'I shall never understand human nature; there is always an abyss below an abyss, and the firmest seeming ground is usually quagmire when you come to step on it. George Pendle is a riddle which would puzzle the Sphinx. Hum! hum! another fabulous beast. Well, well, I can only wait and watch until I discover the truth, and then—well, what then?—why, nothing!' And Graham, having talked himself into a cul-de-sac of thought, shook his head furiously and strove to dismiss the matter from his too inquisitive mind. But not all his philosophy and will could accomplish the impossible. 'We are a finite lot of fools,' said he, 'and when we think we know most we know least. How that nameless Unseen Power must smile at our attempts to scale the stars,' by which remark it will be seen that Dr Graham was not the atheist Beorminster believed him to be. And here may end his speculations for the present.
Shortly, Mrs Pendle and Lucy began to pack a vast number of boxes with garments needful and ornamental, and sufficient in quantity to last them for at least twelve months. It is true that they intended to remain away only eight weeks, but the preparations for departure were worthy of the starting out of a crusade. They must take this; they could certainly not leave that; warm dresses were needed for possible cold weather; cool frocks were requisite for probable hot days; they must have smart dresses as they would no doubt go out a great deal; and three or four tea-gowns each, as they might stay indoors altogether. In short, their stock of millinery would have clothed at least half-a-dozen women, although both ladies protested plaintively that they had absolutely nothing to wear, and that it would be necessary to go shopping in London for a few days, if only to make themselves look presentable. Harry Brace, the thoughtless bachelor, was struck dumb when he saw the immense quantity of luggage which went off in and on a bus to the railway station in the charge of a nurse and a lady's-maid.
'Oh, Lord!' said he, aghast, 'are we starting out on an African expedition, Lucy?
'Well, I'm sure, Harry, mamma and I are only taking what is absolutely necessary. Other women would take twice as much.
'Wait until you and Lucy leave for your honeymoon, Brace,' said the bishop, with a smile at his prospective son-in-law's long face. 'She will be one of the other women then.
'In that case,' said Harry, a trifle grimly, 'Lucy will have to decide if I am to go as a bridegroom or a luggage agent.
Of course all Beorminster knew that Mrs Pendle was going to Nauheim for the treatment; and of course all Beorminster—that is, the feminine portion of it—came to take tender farewells of the travellers. Every day up to the moment of departure Mrs Pendle's drawing-room was crowded with ladies all relating their experiences of English and Continental travelling. Lucy took leave of at least a dozen dear friends; and from the way in which Mrs Pendle was lamented over, and blessed, and warned, and advised by the wives of the inferior clergy, one would have thought that her destination was the moon, and that she would never get back again. Altogether the palace was no home for a quiet prelate in those days.
At the last moment Mrs Pendle found that she would be wretched if her bishop did not accompany her some way on the journey; so Dr Pendle went with the travellers to London, and spent a pleasant day or so, being hurried about from shop to shop. If he had not been the most angelic bishop in England he would have revolted; but as he was anxious that his wife should have no cause of complaint, he exhausted himself with the utmost amiability. But the longest lane has a turning, and the day came when Mrs Pendle and Lucy, attended by the dazed Harry, left for Nauheim viâ Queenborough, Flushing and Cologne. Mrs Pendle declared, as the train moved away, that she was thoroughly exhausted, which statement the bishop quite believed. His wonder was that she and Lucy were not dead and buried.
On returning to the empty palace, Bishop Pendle settled himself down for a long rest. Remembering Graham's hint, he saw as little of Cargrim as was compatible with the relationship of business. The chaplain noted that he was being avoided, and guessing that someone had placed Dr Pendle on his guard against him, became more secretive and watchful than ever. But in spite of all his spying he met with little success, for although the bishop still continued weary-eyed and worried-looking, he went about his work with more zest than usual. Indeed, he attended so closely to the duties of his position that Cargrim fancied he was trying to forget his wickedness by distracting his mind. But, as usual, the chaplain had no tangible reason for this belief.
And about this time, when most industrious, the bishop began to be haunted, not by a ghost, which would have been bearable as ghosts appear usually only in the nighttime, but by a queer little old woman in a red cloak, who supported herself with a crutch and looked like a wicked fairy. This, as the bishop ascertained by a casual question, was Mother Jael, the gipsy friend of Jentham, and the knowledge of her identity did not make him the easier in his mind. He could not conceive what she meant by her constant attendance on him; and but that he believed in the wisdom of letting sleeping dogs lie, he would have resented her pertinacity. The sight of her became almost insupportable.
Whether Mother Jael intended to terrify the bishop or not it is hard to say, but the way in which she followed him tormented him beyond measure. When he left the palace she was there on the road; when he preached in the cathedral she lurked among the congregation; when he strolled about Beorminster she watched him round corners, but she never approached him, she never spoke to him, and frequently vanished as mysteriously and unexpectedly as she appeared. Wherever he went, wherever he looked, that crimson cloak was sure to meet his eye. Mother Jael was old and bent and witch-like, with elf locks of white hair and a yellow, wrinkled face; but her eyes burned like two fiery stars under her frosted brows, and with these she stared hard at Bishop Pendle, until he felt almost mesmerised by the intensity of her gaze. She became a perfect nightmare to the man, much the same as the little old woman of the coffer was to Abudah, the merchant in the fantastic eastern tale; but, unlike that pertinacious beldam, she apparently had no message to deliver. She only stared and stared with her glittering, evil eyes, until the bishop—his nerves not being under control with this constant persecution—almost fancied that the powers of darkness had leagued themselves against him, and had sent this hell-hag to haunt and torment him.
Several times he strove to speak to her, for he thought that even the proverb of sleeping dogs might be acted upon too literally; but Mother Jael always managed to shuffle out of the way. She appeared to have the power of disintegrating her body, for where she disappeared to on these occasions the bishop never could find out. One minute he would see her in her red cloak, leaning on her crutch and staring at him steadily, but let him take one step in her direction and she would vanish like a ghost. No wonder the bishop's nerves began to give way; the constant sight of that silent figure with its menacing gaze would have driven many a man out of his mind, but Dr Pendle resisted the panic which seized him at times, and strove to face the apparition—for Mother Jael's flittings deserved such a name—with control and calmness. But the effort was beyond his strength at times.
As the weeks went by, Cargrim also began to notice the persecution of Mother Jael, and connecting her with Jentham and Jentham with the bishop, he began to wonder if she knew the truth about the murder. It was not improbable, he thought, that she might be possessed of more important knowledge than she had imparted to the police, and a single word from her might bring home the crime to the bishop. If he was innocent, why did she haunt him? But again, if he was guilty, why did she avoid him? To gain an answer to this riddle, Cargrim attempted when possible to seize the elusive phantom of Mother Jael, but three or four times she managed to vanish in her witch-like way. At length one day when she was watching the bishop talking to the dean at the northern door of the cathedral, Cargrim came softly behind her and seized her arm. Mother Jael turned with a squeak like a trapped rabbit.
'Why do you watch the bishop?' asked Cargrim, sharply.
'Bless ye, lovey, I don't watch 'im,' whined Mother Jael, cringing.
'Nonsense, I've seen you look at him several times.
'There ain't no harm in that, my lamb. They do say as a cat kin look at a queen; and why not a pore gipsy at a noble bishop? I say, dearie,' she added, in a hoarse whisper, 'what's his first name?
'The bishop's first name? George. Why do you want to know?
'George!' pondered Mother Jael, taking no notice of the question, 'I allays though' the sojir was George!
'He is George too, called after his father. Answer me! Why do you want to know the bishop's name? and why do you watch him?
'Ah, my noble Gorgio, that's tellings!
'No doubt, so just tell it to me.
'Lord, lovey! the likes of you don't want to know what the likes of me thinks.
Cargrim lost his temper at these evasions. 'You are a bad character, Mother Jael. I shall warn the police about you.
'Oh, tiny Jesius, hear him! I ain't done nothing wrong. I'm a pore old gipsy; strike me dead if I ain't.
'If you tell me something,' said Cargrim, changing his tactics, 'you shall have this,' and he produced a coin.
Mother Jael eyed the bright half-sovereign he held between finger and thumb, and her old eyes glistened. 'Yes, dearie, yes! What is it?
'Tell me the truth about the murder,' whispered Cargrim, with a glance in the direction of the bishop.
Mother Jael gave a shrill screech, grabbed the half-sovereign, and shuffled away so rapidly that she was round the corner before Cargrim could recover from his surprise. At once he followed, but in spite of all his search he could not find the old hag. Yet she had her eye on him.
'George! and George!' said Mother Jael, who was watching him from an odd angle of the wall into which she had squeezed herself, 'I wonder which of 'em did it?