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THE BISHOP'S SECRET (De: Das Geheimnis des Bischofs) von FERGUS HUME (1900).
Kapitel 1 - Eintritt Mrs. Pansey im Chor.
In den letzten Jahren hat ein anonymer Mathematiker erklärt, dass auf den Britischen Inseln die weibliche Bevölkerung siebenmal größer ist, als die männliche; daher ist in diesen Tagen die biblische Prophezeiung erfüllt, dass sieben Frauen einen Mann ergreifen und anflehen, bei seinem Namen genannt zu werden. ... Miss Daisy Norsham, eine altgediente alte Jungfer aus Belgravia, beschloss nach einigen enttäuschenden Jahreszeiten, dass dieser Text besonders auf London anwendbar war. Deshalb beschloss sie voller Zweifel darüber, mit der Chance sieben zu eins einen Ehemann zu sichern, oder mit der Aussicht auf ein Siebtel eines Mannes unzufrieden, ihr eheliches Glück im Land zu suchen. ... Diese Dame war schlicht, wie auch arm; noch konnte man richtigerweise sagen, dass sie zu Beginn der Blüte ihrer Mädchenzeit stehen würde. In allen Dingen, außer sich einen Mann zu angeln, war sie unglaublich seicht. Jedoch hoffte sie, durch strammes Agieren in der Diözese Beorminstre, einen Mann ganz für sich alleine zu erwischen.
Ihr erster Schritt war es Mrs. Pansey - der Witwe eines Erzdiakons- eine Einladung abzuschwatzen - dann zu einem karitativen Besuch in der Stadt - und sie kam gegen Ende Juli in die schöne Domstadt Beorminster, gerade pünktlich, um an einem Empfang im Bischofspalast teilzunehmen. ... Somit begannen Miss Norshams Herbstmanöver sehr vielversprechend.
Mrs. Pansey, bei der diese ältere Verehrerin der Jungfräulichkeit sich entschlossen hatte, während ihres Besuchs zu wohnen, war eine unwirsche, finster dreinschauende Frau, die "aussah, als ob sie nur "die Nase rümpfen und die Augenbrauen hochziehen könnte". ... Wenige kirchliche Matronen waren so gut bekannt in der Diözese von Beorminster wie Mrs Pansey; man muss zugeben, dass nicht viele so leidenschaftlich gehasst wurden, denn es gab wirklich nur wenige Pasteten, in die diese gute Dame nicht ihre Nase steckte; wenige Schlüssellöcher, durch die ihr Auge nicht spähte. Ihr Gedächtnis und ihre Zunge, jedes für sich und in Kombination, hatte die Hälfte der Reputationen im Landkreis ruiniert. Kurz gesagt, sie war eine bekannte soziale Tyrannin, und wie die meisten Tyrannen gelangte sie an ihr Ziel, indem sie sanfteren und besser gestellten Menschen als sie Angst einjagte. Diese Letztgenannten fürchteten ihre Szenen, so wie sie sich daran erfreute, und da sie über die Vergangenheit ihrer Freunde von der Wiege an Bescheid wusste, bewerkstelligte sie für gewöhnlich durch gnadenlosen Gebrauch ihres bekannten Gedächtnisses, jeden in die Flucht zu schlagen, der so schlecht beraten war, einen Kampf gegen ihre herrschsüchtige Autorität zu versuchen. Wenn ihre hochgewachsene, magere Gestalt - ausnahmslos mit der schwärzesten schwarzen Seide geschmückt - in einem Raum gesichtet wurde, machten die Anwesenden sich entweder aus dem Staub oder bewahrten vernünftigerweise die Ruhe, denn jeder kannte Mrs. Panseys Talent, die simpelsten Beobachtungen in etwas Böses zu verdrehen, in der Absicht, den Verursacher in Schwierigkeiten zu bringen. Sie tat sich in diesem besonderen Verfahren, Unheil zu stiften, hervor. Beides, reichliche Geldmittel und reichlich Freizeit, verhalfen ihr wesentlich dazu, eine Reputation als philanthropische Tyrannin aufzubauen. ... She stürzte sich praktisch auf die Armen, nahm jeden in ihre Obhut um ihn zu füttern, ärztlich zu betreuen, nach ihren eigenen Ideen zu bearbeiten und zu führen. Im Gegenzug für die gewährten Leistungen forderte sie eine bedingungslose Aufgabe ihres freien Willens. ... Niemand sollte eine Meinung haben, als Mrs. Pansey; niemand wusste was gut für sie war, wenn ihre Ideen nicht mit denen ihrer Patronin sich deckten - was sie niemals taten. ... Mrs. Pansey war nie Mutter gewesen, doch gab es ihrer Meinung nach nichts, was sie nicht über Kinder wusste. Sie hatte nicht Medizin studiert, deshalb nannte sie die Ärzte eine Bande von Idioten und sagte, sie könnte heilen, wo diese versagten. ... Ob es Kesselflicker, Schneider, Soldaten, Seeleute waren, Mrs. Pansey wusste immer mehr über ihre Berufe als sie es selbst taten oder jemals tun würden. Kurz gesagt, diese gefeierte Dame - denn ihre Reputation war mehr als lokal - war das, was die Amerikaner so prägnant eine Chefin nennen; und in einer weniger aufgeklärten Zeit wäre sie zweifellos im Fluss Beorflete untergetaucht worden, wie ein aufdringlicher, schimpfender, klappernder alter Gaul. In der Tat, wäre irgendjemand so mutig gewesen, den Zeitverlauf zu ignorieren und sie auf diese Art auszuschalten, würde die Rechtschaffenheit der Handlung mit völliger Sicherheit unbestritten bleiben.
Nun, da Miss Norsham sich für ihre eigenen Zwecke 'auskennen wollte', hatte sie das Glück, in den Bereich der Düsterkeit von Mrs Panseys seidenen Gewändern zu kommen. Denn Mrs Pansey kannte sicherlich jeden, wenn sie auch nicht alles wusste, und wer auch immer sie begleitete, musste von der Gesellschaft Beorminsters akzeptiert werden, ob es der Beorminster Gesellschaft gefiel oder nicht. Alle Schützlinge von Mrs Pansey standen unter der Schirmherrschaft ihrer schrecklichen Reputation, und wehe der kühnen Person, die sie nicht als die Charmantesten, Cleversten und in jeder Hinsicht die Attraktivsten ihres Geschlechts akzeptierte. Aber seit Menschengedenken hatte niemand jemals einen Kampf gegen Mrs. Pansey fortgesetzt und so blieb die weibliche Selkirk Königin von allen, die sie inspizierte und herrschte über eine Gemeinschaft, die vorwiegend aus Kanonikern, Vikaren und Kaplanen bestand, einschließlich ihrer Ehefrauen und ihrem Nachwuchs. Es gab Zeiten wenn ihre Untertanen Begriffe einer nicht wirklich geistlichen Sprache benutzten, und nicht selten war Mrs. Panseys Name ein gedanklicher Teil der Beichte.
So kam es, dass sich Daisy, die alte Jungfer, in Frau Panseys Wagen auf dem Weg zum bischöflichen Empfang befand, äußerst zufrieden mit sich, ihrem Kleid, ihrer Position und ihrem gesellschaftlichen Schutzengel. Die ältere Dame sah in ihrer gewohnten schwarzen Seide im Stil der frühen viktorianischen Mode, als die Eleganz unweigerlich der Nützlichkeit Platz machte, beeindruckend düster aus. Ihre Kopfbedeckung stammte aus der späteren georgianischen Epoche. Sie bestand hauptsächlich aus einem Gaze-Turban, auf dem samtschwarze Verzierungen funkelten. Ihr Busen wurde von einem Kürass aus kühl aussehenden Stahlperlen geschützt, am Hals von einer gigantischen Brosche abgeschlossen, die das Porträt und die Haare des verstorbenen Erzdiakons enthielt. Ihre Röcke waren lang und wallend, so dass sie mit einem unheimlichen Rauschen, wie dem Knistern einer in Brokat gefassten Spukgestalt, über den Boden fegten. Sie trug schwarze Seidenhandschuhe und auf jedem knöchernen Handgelenk ein Band aus schwarzem Samt, geschlossen mit einer großen Kamee, die hässlich von blassem Gold umfasst war. So gekleidet - eine wahre Karikatur von Leech - saß dieses Überbleibsel eines prähistorischen Zeitalters starr aufrecht und zerfleischte das Ansehen von jedermann.
Miss Norsham war allerdings in allem, außer im Alter, sehr modern. Ihr Hals war mager, ihre Arme waren dünn. Den Mangel an Qualität glich sie durch Quantität aus. In ihrem tief ausgeschnittenen Kostüm schien es, als ob sie aus Knochen und Diamanten bestehen würde. Die Diamanten repräsentierten den Hauptteil von Miss Norshams Reichtum, und sie benutzte sie nicht nur um ihre reizlose Person zu schmücken, sondern um jeden möglichen Freier glauben zu lassen, dass sie mit einer großen Mitgift versehen wäre. Sie bevorzugte hochdünne Gewebe und flatternde Baby-Bänder, sodass ihr Kleid flauschigen Schneeflocken ähnelte, die an einer gut erhaltenen Ruine hingen.
Im Übrigen hatte sie wirklich schöne Augen, einen ziemlich elastischen Mund und eine gerade Nase, die gut gepudert war, um ihre chronische Rötung zu retuschieren. Ihre Zähne waren echt und sie kultivierte das, was Gesellschaftsromanautoren "silberhelles, perlendes Lachen" nennen. Auf jede Weise betonte oder verdeckte sie die Natur in ihren Bemühungen, sich selbst attraktiv zu machen.
"Ichabod" war groß auf ihre gepuderte Stirn geschrieben, und es brauchte keinen großem Weitblick, um das rasche Herannahen einer angesäuerten Ehelosigkeit vorauszusehen. Aber um ihr Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, dieser bedauerliche Zustand der ehelosen Glückseligkeit war weit davon entfernt, ihre eigene Schuld zu sein. Wenn ihr Glück nur ihrem Mut und ihrer Energie gleichgekommen wäre, hätte sie sich des Zölibats schon vor Jahren entäußert.
"Ach liebe, liebe Mrs. Pansey", sagte die jüngere Dame, stark in Adjektiven und Interjektionen und der Verdopplung beider, "ist der Bischof nicht sehr, sehr süß?
"Er ist süß genug im Vergleich zu anderen Bischöfen", knurrte Mrs. Pansey mit ihrer tiefklingenden Stimme. "Er könnte besser und er könnte schlechter sein. Es gibt um ihn für meinen Geschmack zu viel pfäffischen Aberglauben und Götzenverehrung. Wenn die Verstorbenen riechen können", fügte die Dame mit einem anschaulichen Schniefen hinzu, "muss sich der letze Erzdiakon in seinem Grab umdrehen, wenn diese Priester von Baal und Dagān bei der Morgenmesse Weihrauch verbrennen. Dennoch hat Bischof Pendle seine guten Seiten, obwohl er ein Opportunist und Speichellecker ist.
"Ist er einer von den Lancashire Pendles, liebe Mrs. Pansey?
" Ein 25. Vetter oder so ungefähr. Er sagt, er ist ein naher Verwandter, aber ich weiß weit mehr darüber als er. Wenn man einen dekorativen Bischof mit guten Beinen für Gamaschen und einer stattlichen Figur für eine Schürze möchte, ist Dr. Pendle der richtige. Aber als ein gottesfürchtiger Priester" (mit einem Stöhnen), "ein einfacher Kirchgänger" (Stöhnen) "und ein demütiger, reuiger Sünder" (Stöhnen), "lässt er viel - viel zu wünschen übrig.
Oh, Mrs. Pansey, der verehrte Bischof ein Sünder?
"Warum nicht?" schrie Mrs. Pansey grimmig, "sind wir nicht alle elende Sünder? Dr. Pendle ist, genau wie Sie- wie ich, ein menschlicher Wurm. Man kann ihm Batistärmel und eine Mitra anziehen und heidnische Kniefälle vor seinem Thron machen, aber trotzdem ist er nur ein Wurm.
"Und seine Frau?" fragte Daisy, um eine weitere Ausdehnung dieses Textes zu vermeiden.
"Ein armes Ding, meine Liebe, mit einem dilatierten Herzen und nicht mehr Blut in ihrem Körper als eine einen Fingerhut geht. Sie sollte im Krankenhaus sein, und sie wäre es auch, wenn es nach mir ginge. Räkelt sich den ganzen Tag auf dem Sofa und trinkt Champagner zwischen Eisengaben und Fleischextrakt; dann gibt sie Empfänge und verausgabt sich. Wie er jemals dazu kam, die weißgesichtige Puppe zu heiraten, kann ich mir nicht vorstellen. Sie hieß Mrs. Creagth, als sie ihn angelte.
Oh, wirklich! eine Witwe?
"Natürlich, natürlich. Du glaubst doch nicht, dass sie eine Bigamistin ist, auch wenn er ein Tor ist, nicht wahr?" und die Augenbrauen gingen auf und ab in höchst besorgniserregender Weise. "Der Bischof - er war damals Vikar in London - heiratete sie vor etwas achtundzwanzig Jahren, und ich wage zu behaupten, er hat es seit der Zeit bereut. Sie haben drei Kinder - George" (mit einem Wischen ihres Fächers bei der Erwähnung der Namen), "der ein gutaussehender Idiot in einem Linienregiment ist; Gabriel, ein Vikar, so blass wie seine Mutter und ohne Zweifel wie sie von Herzbeschwerden betroffen. ... Er war in Whitechapel, aber sein Vater steckte ihn hier in die Kirchengemeinde - es war reine Vetternwirtschaft. Dann gibt es Lucy; sie ist die Beste im Bunde; was nicht viel heißt. Sie haben sie mit dem jungen Sir Harry Brace verlobt und nun geben sie diesen Empfang, um zu feiern, ihn zu dem Spiel verführt zu haben.
"Verlobt?" seufzte die blonde Daisy neidisch. Oh sagen Sie mir, ob dieses Mädchen wirklich außergewöhnlich hübsch ist?
"Hm", sagten die Augenbrauen, " ein blasser, ausgewaschener Lappen einer Kreatur - was erwarten Sie von einer solchen Mutter? Kein Gehirn, kein Stil, keine Konversation; immer ein affektiertes, schwachsichtiges Lumpenbaby. Oh, meine Liebe, was Männer doch für Dummköpfe sind!
"Ach, das können Sie wohl sagen, liebe Mrs Pansey", stimmte die alte Jungfer zu, zornig dieses unbekannten Mädchens gedenkend, das erfolgreich war, wo sie versagt hatte. "Passen sie wirklich gut zusammen? ...
"Zehntausend im Jahr und eine gute Immobilie, meine Liebe. Sir Harry ist ein netter junger Kerl, aber ein Dummkopf. Auch ein nicht ortsansässiger Hausbesitzer", murrte Mrs. Pansey gereizt. "Rennt ständig durch die Welt, steckt seine Nase in Dinge, die ihn nichts angehen, wie den "Ewigen Juden" und den "Fliegenden Holländer". Oh, meine Liebe, Ehemänner sind nicht das, was sie einmal waren. Der verschiedene Erzdiakon verließ nie sein Heim, solange ich da war. ... Ich wusste, das war besser, als ihn nach Paris oder Peking gehen zu lassen oder in einen dieser Sündenpfuhle. ... 'Cook and Gaze' natürlich!" , schnaubte Mrs Pansey entrüstet, "ich würde sie durch einen Parlamentsbeschluss abschaffen. Sie verwandeln Männer in so viele Satane, die auf der Erde hin und her wandeln. Oh, diese Unmoral in letzter Zeit! Kein Wunder, dass das Ende aller Dinge vorausgesagt ist."
Miss Norsham schenkte dem letzten Teil dieser Schmährede wenig Aufmerksamkeit. ... Als Sir Harry Brace weg vom Heiratsmarkt war, gab es keine Informationen, die ihr beim kommenden Agieren von Nutzen sein konnten. Sie wollte über die Anzahl und Namen heiratswürdiger Männer informiert und vor möglichen Konkurrentinnen gewarnt werden.
"Und wer ist wirklich das schönste Mädchen in Beorminster?" , fragte sie plötzlich.
"Mab Arden", antwortete Mrs. Pansey prompt. "Nun", mit einem entschiedenen Schlag ihres Fächers, "sie ist hübsch, wenn du willst, obwohl ich zu behaupten wage, das es bei ihr mehr an der Kunst als an der Natur liegt.
"Wer ist Mab Arden, liebe Mrs Pansey?
"Sie ist Miss Whichellos Nichte, das ist wer sie ist.
"Whichello? Oh, du lieber Himmel! was für ein sehr lustiger Name. Ist Miss Whichello eine Ausländerin?"
"Ausländerin? ... Pah!" , rief Mrs Pansey wie eine gewaltige Ramme, "sie gehört zu einer guten alten englischen Familie, und meiner Meinung nach blamiert sie sie gründlich. Eine aufdringliche alte Jungfer, die ihre Nichte George Pendle andrehen will. Und das wird ihr wahrscheinlich auch gelingen", fügte die Lady hinzu, wobei sie mit gereizter Miene ihre Nase rieb, "denn der junge Esel ist in Mab verliebt, obwohl sie drei Jahre älter ist als er. Mr. Cargrim mag das Mädchen auch, immerhin könnte ich mir denken, dass er Geld hat.
"Wirklich! Mr. Cargrim?
"Ja, er ist der Kaplan des Bischofs. Ich nenne ihn einen Jesuiten in Verkleidung, mit seinem Trübsal blasen, Grimassen schneiden und seiner hinterhältigen Art. Er sieht aus, als könne er kein Wässerchen trüben; ach du liebe Zeit, nein! Ich teilte meine Meinung über ihn ziemlich klar Dr. Graham mit, kann ich Ihnen sagen und Dr. Graham ist der einzige Mann mit Hirn in dieser Stadt der Narren.
"Ist Dr Graham jung?" fragte Miss Norsham, in der schwachen Hoffnung, dass Mrs. Panseys Einwohnerliste einen wohlhabenden Junggesellen einschließen könnte.
"Jung? Er ist sechzig, falls Sie das jung nennen, und in seiner zweiten Jugend. ... Auch ein Atheist. Tom Payn, Oberst Ingersoll, Viscount Amberly - das sind seine Götter, der Heide! Ich würde ihn auf einem Teerfass verbrennen, wenn es nach mir ginge. Es ist eine Schande, dass wir uns nicht an einige der Sitten unserer Vorfahren halten.
"Oh, du meine Güte, gibt es überhaupt keine jungen Männer?
"Jede Menge, und alle Idioten. Hirnlose Offiziere, deren Frauen im Gepäckwagen fahren müssen; dumme junge Junker, deren Ideal von Weiblichkeit eine schamlose Bardame ist; und alberne Vikare, die als die Narren ihrer jeweiligen Familien in die Kirche gesteckt wurden. Ich weiß nicht, was aus Männern wird," stohnte Mrs. Pansey. Der verstorbene Erzdiakon war intelligent und fromm; er achtete und gehorchte mir, genauso, wie die Trauungszeremonie sagt, dass es ein Mann tun sollte. Ich war das Augenlicht des lieben Mannes.
Hätte Mrs. Pansey behauptet, sie wäre der Schrecken im Leben des verstorbenen Erzdiakons gewesen, wäre sie sehr viel näher an der Wahrheit gewesen, aber solch eine Bemerkung kam ihr nie in den Sinn. Obwohl sie den erbarmenswerten kleinen Mann tyrannisiert und ihm zugesetzt hatte bis er die erste Gelegenheit ergriffen hatte, im Grab den Frieden zu finden, der ihm im Leben verweigert war, glaubte sie wirklich und aufrichtig, dass sie ein Muster einer Ehefrau gewesen war. Der Egoismus der ersten Person Singular war so fest in der Frau verwurzelt, dass sie nicht begreifen konnte, was für eine Plage sie für die gesamte Menschheit war; was für eine Prüfung sie insbesondere für ihren verstorbenen Ehemann gewesen war. Wenn der verstorbene Erzdiakon Pansey nicht gestorben wäre, wäre er zweifellos ein Missionar für irgendeinen Kannibalenstamm in der Südsee geworden, in der Hoffnung, dass seine zähe Gehilfin zu einem "Langschwein" gemacht werden würde. Aber als er für Beorminster unglücklicherweise gestorben war, war seine Hinterbliebene eine trauernde Witwe, die ständig ihr Opfer als einen perfekten Ehemann bezeichnete. Und doch sah Mrs. Pansey Anthony Trollops gefeierte Mrs. Proudie als einen überzogenen Charakter an.
Was Miss Norsham betrifft, war sie völlig verzweifelt, denn, wenn man Mrs. Pansey glauben kann, gab es keinen geeigneten Ehemann für sie in Beorminster. Mit schwerem Herzen trat die alte Jungfer in den Palast ein, und es war mit dem Mut, der aus Verzweiflung geboren ist, dass sie sich aufrichtete und der fröhlichen Menge, die sie darin fand, zulächelte.
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THE BISHOP'S SECRET by FERGUS HUME (1900).
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CHAPTER I - ENTER MRS PANSEY AS CHORUS.
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In all matters other than that of man-catching she was shallow past belief.
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Thus the autumn manœuvres of Miss Norsham opened most auspiciously.
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She excelled in this particular method of making mischief.
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In return for benefits conferred, she demanded an unconditional surrender of free will.
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Her headgear dated back to the later Georgian epoch.
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It consisted mainly of a gauze turban twinkling with jet ornaments.
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Miss Norsham, in all but age, was very modern indeed.
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Her neck was lean; her arms were thin.
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She made up for lack of quality by display of quantity.
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In her décolleté costume she appeared as if composed of bones and diamonds.
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Her teeth were genuine and she cultivated what society novelists term silvery peals of laughter.
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In every way she accentuated or obliterated nature in her efforts to render herself attractive.
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'He's sweet enough as bishops go,' growled Mrs Pansey, in her deep-toned voice.
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'He might be better, and he might be worse.
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There is too much Popish superstition and worship of idols about him for my taste.
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Still, Bishop Pendle has his good points, although he is a time-server and a sycophant.
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'Is he one of the Lancashire Pendles, dear Mrs Pansey?
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'A twenty-fifth cousin or thereabouts.
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He says he is a nearer relation, but I know much more about it than he does.
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'Oh, Mrs Pansey, the dear bishop a sinner?
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'Why not?'
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cried Mrs Pansey, ferociously; 'aren't we all miserable sinners?
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Dr Pendle's a human worm, just as you are—as I am.
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'What about his wife?'
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asked Daisy, to avert further expansion of this text.
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She ought to be in a hospital, and would be, too, if I had my way.
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How he ever came to marry the white-faced doll I can't imagine.
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She was a Mrs Creagth when she caught him.
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'Oh, really!
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a widow?
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'Of course, of course.
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You don't suppose she's a bigamist even though he's a fool, do you?'
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and the eyebrows went up and down in the most alarming manner.
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He was in Whitechapel, but his father put him in a curacy here—it was sheer nepotism.
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Then there is Lucy; she is the best of the bunch, which is not saying much.
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'Engaged?'
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sighed the fair Daisy, enviously.
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'Oh, do tell me if this girl is really, really pretty.
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No brains, no style, no conversation; always a simpering, weak-eyed rag baby.
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Oh, my dear, what fools men are!
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'Is it a very, very good match?
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'Ten thousand a year and a fine estate, my dear.
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Sir Harry is a nice young fellow, but a fool.
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An absentee landlord, too,' grumbled Mrs Pansey, resentfully.
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Ah, my dear, husbands are not what they used to be.
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The late archdeacon never left his fireside while I was there.
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I knew better than to let him go to Paris or Pekin, or some of those sinks of iniquity.
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Cook and Gaze indeed!'
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snorted Mrs Pansey, indignantly; 'I would abolish them by Act of Parliament.
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They turn men into so many Satans walking to and fro upon the earth.
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Oh, the immorality of these latter days!
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No wonder the end of all things is predicted.
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Miss Norsham paid little attention to the latter portion of this diatribe.
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'And who is really and truly the most beautiful girl in Beorminster?'
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she asked abruptly.
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'Mab Arden,' replied Mrs Pansey, promptly.
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'Who is Mab Arden, dear Mrs Pansey?
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'She is Miss Whichello's niece, that's who she is.
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'Whichello?
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Oh, good gracious me!
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what a very, very funny name.
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Is Miss Whichello a foreigner?
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'Foreigner?
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Bah!'
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Mr Cargrim also likes the girl, though I daresay it is money with him.
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'Really!
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Mr Cargrim?
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Butter wouldn't melt in his mouth; oh, dear no!
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'Is Dr Graham young?'
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'Young?
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He's sixty, if you call that young, and in his second childhood.
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An Atheist, too.
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Tom Payn, Colonel Ingersoll, Viscount Amberly—those are his gods, the pagan!
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I'd burn him on a tar-barrel if I had my way.
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It's a pity we don't stick to some customs of our ancestors.
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'Oh, dear me, are there no young men at all?
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unit 137
'Plenty, and all idiots.
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I don't know what men are coming to,' groaned Mrs Pansey.
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I was the light of the dear man's eyes.
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THE BISHOP'S SECRET by FERGUS HUME (1900) https://en.wikisource.org/wiki/The_Bishop%27s_Secret

List of the characters:
1. Miss Daisy Norsham, Belgravian spinster
2. Mrs. Pansey, an archdeacon's widow
3. Mr. George Pendle, Bishop, Dr. Pendle
4. Mrs. Amy Pendle, the bishop's wife, formerly Mrs. Creagth (widow)
5. Mr. George Pendle, bishop's son, officer, in love with Mab Arden
6. Mr. Gabriel Pendle, bishop's son, curate, allegedly chasing Miss Mosk
7. Miss Lucy Pendle, bishop's daughter
8. Sir Harry Brace, engaged to Lucy Pendle
9. Miss Mab Arden, most beautiful girl in Beorminster
10. Miss Whichello, Mab Arden's aunt
11. Mr. Michael Cargrim, bishop's chaplain, also likes Mab Arden
12. Dr. Graham, doctor, atheist, sceptic
13. Mr. William Mosk, the owner of the The Derby Winner pub
14. Mrs Mosk, his wife
15. Miss Bell Mosk, their daughter
16. Mr. Alder, dean, Dr. Alder
17. Miss Tancred, keeps telling the story about her lost purse
18. John, bishop's servant
19. Mr. Jentham, the man with the scar, the bearer of the bad news

Synopsis:
Bishop Pendle is the Church of England bishop in a small fictitious English cathedral town. Several years into his work, he receives a visit from a disreputable-looking visitor. The bishop is much upset. What transpired between them that has so upset the good churchman? And then there is the murder. Fergus Hume was one of the most prolific and most popular of 19th century novelists. "Mr. Hume won a reputation second to none for plot of the stirring, ingenious, misleading, and finally surprising kind, and for working out his plot in vigorous and picturesque English. In "The Bishop's Secret," while there is no falling off in plot and style, there is a welcome and marvelous broadening out as to the cast of characters, representing an unusually wide range of typical men and women. These are not laboriously described by the author, but are made to reveal themselves in action and speech in a way that has, for the reader, all the charm of personal intercourse with living people…."

TABLE OF CONTENTS
PREFACE.
CHAPTER I. 'Enter Mrs Pansey As Chorus'
CHAPTER II. The Bishop Is Wanted
CHAPTER III. The Unforeseen Happens
CHAPTER IV. The Curiosity Of Mr Cargrim
CHAPTER V. The Derby Winner
CHAPTER VI. The Man With The Scar
CHAPTER VII. An Interesting Conversation
CHAPTER VIII. On Saturday Night
CHAPTER IX. An Exciting Adventure
CHAPTER X. Morning Service In The Minster
CHAPTER XI. Miss Whichello's Luncheon-party
CHAPTER XII. Bell Mosk Pays A Visit
CHAPTER XIII. A Stormy Night
CHAPTER XIV. 'Rumour Full Of Tongues'
CHAPTER XV. The Gipsy Ring
CHAPTER XVI. The Zeal Of Inspector Tinkler
CHAPTER XVII. A Clerical Detective
CHAPTER XVIII. The Chaplain On The Warpath
CHAPTER XIX. The Bishop's Request
CHAPTER XX. Mother Jael
CHAPTER XXI. Mrs Pansey's Festival
CHAPTER XXII. Mr Mosk Is Indiscreet
CHAPTER XXIII. In The Library
CHAPTER XXIV. The Bishop Asserts Himself
CHAPTER XXV. Mr Baltic, Missionary
CHAPTER XXVI. The Amazement Of Sir Harry Brace
CHAPTER XXVII. What Mother Jael Knew
CHAPTER XXVIII. The Return Of Gabriel
CHAPTER XXIX. The Confession Of Bishop Pendle
CHAPTER XXX. Blackmail
CHAPTER XXXI. Mr Baltic On The Trail
CHAPTER XXXII. The Initials
CHAPTER XXXIII. Mr Baltic Explains Himself
CHAPTER XXXIV. The Wages Of Sin
CHAPTER XXXV. The Honour Of Gabriel
CHAPTER XXXVI. The Rebellion Of Mrs Pendle
CHAPTER XXXVII. Dea Ex Machinâ
CHAPTER XXXVIII. Exit Mr Cargrim
CHAPTER XXXIX. All's Well That Ends Well

by francevw 1 year, 3 months ago

THE BISHOP'S SECRET by FERGUS HUME (1900).
CHAPTER I - ENTER MRS PANSEY AS CHORUS.
Of late years an anonymous mathematician has declared that in the British Isles the female population is seven times greater than the male; therefore, in these days is fulfilled the scriptural prophecy that seven women shall lay hold of one man and entreat to be called by his name. Miss Daisy Norsham, a veteran Belgravian spinster, decided, after some disappointing seasons, that this text was particularly applicable to London. Doubtful, therefore, of securing a husband at the rate of one chance in seven, or dissatisfied at the prospect of a seventh share in a man, she resolved upon trying her matrimonial fortunes in the country. She was plain, this lady, as she was poor; nor could she rightly be said to be in the first flush of maidenhood. In all matters other than that of man-catching she was shallow past belief. Still, she did hope, by dint of some brisk campaigning in the diocese of Beorminster, to capture a whole man unto herself.
Her first step was to wheedle an invitation out of Mrs Pansey, an archdeacon's widow—then on a philanthropic visit to town—and she arrived, towards the end of July, in the pleasant cathedral city of Beorminster, in time to attend a reception at the bishop's palace. Thus the autumn manœuvres of Miss Norsham opened most auspiciously.
Mrs Pansey, with whom this elderly worshipper of Hymen had elected to stay during her visit, was a gruff woman, with a scowl, who 'looked all nose and eyebrows.' Few ecclesiastical matrons were so well known in the diocese of Beorminster as was Mrs Pansey; not many, it must be confessed, were so ardently hated, for there were few pies indeed in which this dear lady had not a finger; few keyholes through which her eye did not peer. Her memory and her tongue, severally and combined, had ruined half the reputations in the county. In short, she was a renowned social bully, and like most bullies she gained her ends by scaring the lives out of meeker and better-bred people than herself. These latter feared her 'scenes' as she rejoiced in them, and as she knew the pasts of her friends from their cradle upwards, she usually contrived, by a pitiless use of her famous memory, to put to rout anyone so ill-advised as to attempt a stand against her domineering authority. When her tall, gaunt figure—invariably arrayed in the blackest of black silks—was sighted in a room, those present either scuttled out of the way or judiciously held their peace, for everyone knew Mrs Pansey's talent for twisting the simplest observation into some evil shape calculated to get its author into trouble. She excelled in this particular method of making mischief. Possessed of ample means and ample leisure, both of these helped her materially to build up her reputation of a philanthropic bully. She literally swooped down upon the poor, taking one and all in charge to be fed, physicked, worked and guided according to her own ideas. In return for benefits conferred, she demanded an unconditional surrender of free will. Nobody was to have an opinion but Mrs Pansey; nobody knew what was good for them unless their ideas coincided with those of their patroness—which they never did. Mrs Pansey had never been a mother, yet, in her own opinion, there was nothing about children she did not know. She had not studied medicine, therefore she dubbed the doctors a pack of fools, saying she could cure where they failed. Be they tinkers, tailors, soldiers, sailors, Mrs Pansey invariably knew more about their vocations than they themselves did or were ever likely to do. In short, this celebrated lady—for her reputation was more than local—was what the American so succinctly terms a 'she-boss'; and in a less enlightened age she would indubitably have been ducked in the Beorflete river as a meddlesome, scolding, clattering jade. Indeed, had anyone been so brave as to ignore the flight of time and thus suppress her, the righteousness of the act would most assuredly have remained unquestioned.
Now, as Miss Norsham wanted, for her own purposes, to 'know the ropes,' she was fortunate to come within the gloom of Mrs Pansey's silken robes. For Mrs Pansey certainly knew everyone, if she did not know everything, and whomsoever she chaperoned had to be received by Beorminster society, whether Beorminster society liked it or not. All protégées of Mrs Pansey sheltered under the ægis of her terrible reputation, and woe to the daring person who did not accept them as the most charming, the cleverest, and in every way the most desirable of their sex. But in the memory of man, no one had ever sustained battle against Mrs Pansey, and so this feminine Selkirk remained monarch of all she surveyed, and ruled over a community consisting mainly of canons, vicars and curates, with their respective wives and offsprings. There were times when her subjects made use of language not precisely ecclesiastic, and not infrequently Mrs Pansey's name was mentally included in the Commination Service.
Thus it chanced that Daisy, the spinster, found herself in Mrs Pansey's carriage on her way to the episcopalian reception, extremely well pleased with herself, her dress, her position, and her social guardian angel. The elder lady was impressively gloomy in her usual black silk, fashioned after the early Victorian mode, when elegance invariably gave place to utility. Her headgear dated back to the later Georgian epoch. It consisted mainly of a gauze turban twinkling with jet ornaments. Her bosom was defended by a cuirass of cold-looking steel beads, finished off at the throat by a gigantic brooch, containing the portrait and hair of the late archdeacon. Her skirts were lengthy and voluminous, so that they swept the floor with a creepy rustle like the frou-frou of a brocaded spectre. She wore black silk mittens, and on either bony wrist a band of black velvet clasped with a large cameo set hideously in pale gold. Thus attired—a veritable caricature by Leech—this survival of a prehistoric age sat rigidly upright and mangled the reputations of all and sundry.
Miss Norsham, in all but age, was very modern indeed. Her neck was lean; her arms were thin. She made up for lack of quality by display of quantity. In her décolleté costume she appeared as if composed of bones and diamonds. The diamonds represented the bulk of Miss Norsham's wealth, and she used them not only for the adornment of her uncomely person, but for the deception of any possible suitor into the belief that she was well dowered. She affected gauzy fabrics and fluttering baby ribbons, so that her dress was as the fleecy flakes of snow clinging to a well-preserved ruin.
For the rest she had really beautiful eyes, a somewhat elastic mouth, and a straight nose well powdered to gloss over its chronic redness. Her teeth were genuine and she cultivated what society novelists term silvery peals of laughter. In every way she accentuated or obliterated nature in her efforts to render herself attractive.
Ichabod was writ large on her powdered brow, and it needed no great foresight to foresee the speedy approach of acidulated spinsterhood. But, to do her justice, this regrettable state of single blessedness was far from being her own fault. If her good fortune had but equalled her courage and energy she should have relinquished celibacy years ago.
'Oh, dear—dear Mrs Pansey,' said the younger lady, strong in adjectives and interjections and reduplication of both, 'is the bishop very, very sweet?
'He's sweet enough as bishops go,' growled Mrs Pansey, in her deep-toned voice. 'He might be better, and he might be worse. There is too much Popish superstition and worship of idols about him for my taste. If the departed can smell,' added the lady, with an illustrative sniff, 'the late archdeacon must turn in his grave when those priests of Baal and Dagon burn incense at the morning service. Still, Bishop Pendle has his good points, although he is a time-server and a sycophant.
'Is he one of the Lancashire Pendles, dear Mrs Pansey?
'A twenty-fifth cousin or thereabouts. He says he is a nearer relation, but I know much more about it than he does. If you want an ornamental bishop with good legs for gaiters, and a portly figure for an apron, Dr Pendle's the man. But as a God-fearing priest' (with a groan), 'a simple worshipper' (groan) 'and a lowly, repentant sinner' (groan), 'he leaves much—much to be desired.
'Oh, Mrs Pansey, the dear bishop a sinner?
'Why not?' cried Mrs Pansey, ferociously; 'aren't we all miserable sinners? Dr Pendle's a human worm, just as you are—as I am. You may dress him in lawn sleeves and a mitre, and make pagan genuflections before his throne, but he is only a worm for all that.
'What about his wife?' asked Daisy, to avert further expansion of this text.
'A poor thing, my dear, with a dilated heart and not as much blood in her body as would fill a thimble. She ought to be in a hospital, and would be, too, if I had my way. Lolling all day long on a sofa, and taking glasses of champagne between doses of iron and extract of beef; then giving receptions and wearing herself out. How he ever came to marry the white-faced doll I can't imagine. She was a Mrs Creagth when she caught him.
'Oh, really! a widow?
'Of course, of course. You don't suppose she's a bigamist even though he's a fool, do you?' and the eyebrows went up and down in the most alarming manner. 'The bishop—he was a London curate then—married her some eight-and-twenty years ago, and I daresay he has repented of it ever since. They have three children—George' (with a whisk of her fan at the mention of each name), 'who is a good-looking idiot in a line regiment; Gabriel, a curate as white-faced as his mother, and no doubt afflicted as she is with heart trouble. He was in Whitechapel, but his father put him in a curacy here—it was sheer nepotism. Then there is Lucy; she is the best of the bunch, which is not saying much. They've engaged her to young Sir Harry Brace, and now they are giving this reception to celebrate having inveigled him into the match.
'Engaged?' sighed the fair Daisy, enviously. 'Oh, do tell me if this girl is really, really pretty.
'Humph,' said the eyebrows, 'a pale, washed-out rag of a creature—but what can you expect from such a mother? No brains, no style, no conversation; always a simpering, weak-eyed rag baby. Oh, my dear, what fools men are!
'Ah, you may well say that, dear Mrs Pansey,' assented the spinster, thinking wrathfully of this unknown girl who had succeeded where she had failed. 'Is it a very, very good match?
'Ten thousand a year and a fine estate, my dear. Sir Harry is a nice young fellow, but a fool. An absentee landlord, too,' grumbled Mrs Pansey, resentfully. 'Always running over the world poking his nose into what doesn't concern him, like the Wandering Jew or the Flying Dutchman. Ah, my dear, husbands are not what they used to be. The late archdeacon never left his fireside while I was there. I knew better than to let him go to Paris or Pekin, or some of those sinks of iniquity. Cook and Gaze indeed!' snorted Mrs Pansey, indignantly; 'I would abolish them by Act of Parliament. They turn men into so many Satans walking to and fro upon the earth. Oh, the immorality of these latter days! No wonder the end of all things is predicted.
Miss Norsham paid little attention to the latter portion of this diatribe. As Sir Harry Brace was out of the matrimonial market it conveyed no information likely to be of use to her in the coming campaign. She wished to be informed as to the number and the names of eligible men, and forewarned with regard to possible rivals.
'And who is really and truly the most beautiful girl in Beorminster?' she asked abruptly.
'Mab Arden,' replied Mrs Pansey, promptly. 'There, now,' with an emphatic blow of her fan, 'she is pretty, if you like, though I daresay there is more art than nature about her.
'Who is Mab Arden, dear Mrs Pansey?
'She is Miss Whichello's niece, that's who she is.
'Whichello? Oh, good gracious me! what a very, very funny name. Is Miss Whichello a foreigner?
'Foreigner? Bah!' cried Mrs Pansey, like a stentorian ram, 'she belongs to a good old English family, and, in my opinion, she disgraces them thoroughly. A meddlesome old maid, who wants to foist her niece on to George Pendle; and she's likely to succeed, too,' added the lady, rubbing her nose with a vexed air, 'for the young ass is in love with Mab, although she is three years older than he is. Mr Cargrim also likes the girl, though I daresay it is money with him.
'Really! Mr Cargrim?
'Yes, he is the bishop's chaplain; a Jesuit in disguise I call him, with his moping and mowing and sneaky ways. Butter wouldn't melt in his mouth; oh, dear no! I gave my opinion about him pretty plainly to Dr Graham, I can tell you, and Graham's the only man with brains in this city of fools.
'Is Dr Graham young?' asked Miss Norsham, in the faint hope that Mrs Pansey's list of inhabitants might include a wealthy bachelor.
'Young? He's sixty, if you call that young, and in his second childhood. An Atheist, too. Tom Payn, Colonel Ingersoll, Viscount Amberly—those are his gods, the pagan! I'd burn him on a tar-barrel if I had my way. It's a pity we don't stick to some customs of our ancestors.
'Oh, dear me, are there no young men at all?
'Plenty, and all idiots. Brainless officers, whose wives would have to ride on a baggage-waggon; silly young squires, whose ideal of womanhood is a brazen barmaid; and simpering curates, put into the Church as the fools of their respective families. I don't know what men are coming to,' groaned Mrs Pansey. 'The late archdeacon was clever and pious; he honoured and obeyed me as the marriage service says a man should do. I was the light of the dear man's eyes.
Had Mrs Pansey stated that she had been the terror of the late archdeacon's life she would have been vastly nearer the truth, but such a remark never occurred to her. Although she had bullied and badgered the wretched little man until he had seized the first opportunity of finding in the grave the peace denied him in life, she really and truly believed that she had been a model wife. The egotism of first person singular was so firmly ingrained in the woman that she could not conceive what a scourge she was to mankind in general; what a trial she had been to her poor departed husband in particular. If the late Archdeacon Pansey had not died he would doubtless have become a missionary to some cannibal tribe in the South Seas in the hope that his tough helpmate would be converted into 'long-pig.' But, unluckily for Beorminster, he was dead and his relict was a mourning widow, who constantly referred to her victim as a perfect husband. And yet Mrs Pansey considered that Anthony Trollope's celebrated Mrs Proudie was an overdrawn character.
As to Miss Norsham, she was in the depths of despair, for, if Mrs Pansey was to be believed, there was no eligible husband for her in Beorminster. It was with a heavy heart that the spinster entered the palace, and it was with the courage born of desperation that she perked up and smiled on the gay crowd she found within.