en-de  The Role of South Pars / North Dome gasfield in the Qatar crisis Medium
(https://woollydays.wordpress.com/2017/06/).

Das South Pars/North Dome Gaskondensat-Feld ist kaum bekannt, aber es ist bei weitem das größte Gasfeld in der Welt.

Es ist so groß, dass es so groß ist wie die anderen 20 besten Gasfelder zusammen. Es umfasst ein riesiges Gebiet von 10000 Quadratkilometer und liegt 3000 Meter tief in der Mitte des Persischen Golfs.

Australien mag weltweit nahezu den größten Teil des Gases exportieren, aber Katar bleibt der größte Produzent.

Und Katar besitzt gerade einmal dreiviertel des Gaskonzentrat-Felds, das es "the North Dome" (oder North Field) nennt.

Die Iraner nennen es "the South Pars" und sie besitzen etwa 37% von den 51 Billionen Barrel Erdgas und 50 Milliarden Barrel Erdgaskonzentrat.

Die Iraner entdeckten das Feld im Jahr 1990, aber da sie sich vom irakischen Krieg erholen mussten, dauerte es ein Jahrzehnt, bis sie mit Bohrungen anfangen konnten.

Katar, das wenig mit Gas zu tun hatte, begann Anfang des 20. Jahrhunderts auf seiner Seite auch mit Bohrungen, und baute somit eine Branche aus dem Nichts auf, um einer der größten Gas-Exporteure der Welt zu werden.

Seit dem Jahr 2010 ist auch der Iran dabei, das Feld zu erschließen.

Da sich Katar im Jahr 2005 Sorgen machte, dass aus dem Feld zu viel Gas unkontrolliert austrat, stoppten sie neue Erschließungen.

Was ursprünglich ein fünfjähriges Moratorium war, blieb schließlich für 12 Jahre bestehen.

Sie bohrten weithin auf vorhandenen "North Dome" Feldern und machten eine Menge Geld damit - es ist verantwortlich für fast die gesamte Erdgasproduktion von Katar und für etwas 60% der Exporteinnahmen - aber es entwickelte keine neuen Projekte.

Das heißt, bis zum Jahr 2017.

Da die vorhandenen Felder langsam abgeschöpft waren, erlebte Katar, wie sein Marktanteil geringer wurde, da Australiens Export-Terminal in Gladstone an der Ostküste im Jahr 2014 eröffnete wurde und Russland und die USA ihre Gasproduktion aggressiv ausweiteten.

Katars Problem besteht darin, dass alle neuen Felder im North Dome wahrscheinlich näher an den Iranischen Sektor rücken, sodass es mehr Kooperation und Information erfordert.

Iran leidet zuhause unter ernsten Gasengpässen und machte die schnelle Steigerung der South Pars Produktion nach dem Ende der internationalen Sanktionen und einem Abkomen mit Frankreichs Total im letzten Jahr zur obersten Priorität.

Katars Verbindungen mit dem Iran haben seinen großen Nachbarn Saudiarabien nicht erfreut.

Katar wurde lange als ein Vasallenstaat von Saudi Arabien betrachtet, aber es fing an unabhängig zu handeln, als Emir Hamand Al Thani seinen pro-saudischen Vater Khalifa Al Thani im Jahr 1995 stürzte.

Während Hamads 18jähriger Herrschaft wandte sich Katar von dem saudischen Öl ab und konzentierte sich auf das Gas im North Dome.

Die Erdgasproduktion erreichte 77 Millionen Tonnen und machte Katar zum Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen.

Aber wegen der strategischen Lage von "North Dome" fördert Katar eine regionale Politik der Beziehungen mit dem Iran, Saudi-Arabiens größtem Feind.

Es war auch nicht hilfreich, dass Katar die Rechte an der Fußballweltmeisterschaft 2022 gewann, solange der Nachrichtensender Al Jazeera ein Dorn im Auge fast jeder Regierung in der Region war.

Katars Balanceakt zwischen den regionalen Supermächten hat die USA gelegentlich verärgert.

Die Al Udeid Luftwaffenbasis in der Nähe von Doha beherbergt 11000 US-amerikanische Militärangehörige - die größte Konzentration amerikanischer Streitkräfte im Nahen Osten.

Aber Katar hat hin und wieder die Hamas im Libanon, die Taliban in Afghanistan und die ägyptische Moslem-Bruderschaft unterstützt.

Die engen Verbindungen des Emirs mit Obama und Ahmadinedschad ließ Außenminister John Kerry im Jahr 2009 ausrufen "Katar kann nicht weiterhin am Montat ein amerikanischer Verbündeter sein, der am Dienstag Hamas Geld schickt". Aber mit seinen Gasreserven ausgestattet, ist Katar in der Lage gewesen die Vereinigten Staaten auf seiner Seite zu halten, während es es schaffte einen Weg zwischen iranischen und saudischen Interessen zu weben.

Katar hat auch mit dem Iran eine inoffizielle Rolle im Krieg in Syrien gespielt, und den Austausch von Geiseln und Gefangenen vermittelt, dabei Millionen von Dollar an Aufständige und bewaffnete Gruppen bezahlt, zur zunehmenden Bekümmerung von Saudiarabien.

Für die Saudis ergab sich nach dem Besuch des neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump im Königreich die Gelegenheit zurückzuschlagen.

Trump bot einen neuen Waffendeal an und lobte öffentlich ihre Haltung gegenüber dem Iran und der Muslimbrüderschaft.

Die ermutigten Saudis sahen seine Unterstützung als das Signal für einen Angriff auf Katar.

Innerhalb von Tagen trennten Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und der Jemen alle Verbindungen und behaupteten, dass Katar sunnitischen Terrorismus und iranische Pläne in der Region unterstützte.

Alle außer Ägypten, was dort 250000 Arbeiter hat, befahlen ihren Bürgern, Katar zu verlassen.

Wie es bei Trump üblich ist, gab es verworrene Reaktionen seiner Regierung.

Als die Saudis die Blockade erklärten, hat Trump sie in Tweets unterstützt, die Katar als "Finanzier radikaler Ideologie" bezeichnen.

Seine Worte sorgten für Aufregung und führten zu Gegenmaßnahmen des Pentagons und Außenministeriums.

Innerhalb weniger Tage unterzeichneten die Vereinigten Staaten einen 12 Milliarden Dollar-Deal, um Katar mit Dutzenden F-15 Jets zu versorgen.

Dann kamen die Saudis mit einer neuen Liste von Ultimaten an Katar heraus, einschließlich des Schließens von Al Jazeera, von denen Katar wahrscheinlich keines erfüllen wird.

Noch wird die Türkei nicht einwilligen, seine Streitkräfte aus Katar abzuziehen.

Solange das Gas in South Pars/North Dome fließt, ist es unwahrscheinlich, dass Katar einknicken wird.

Iran steigert die Produktion auf seiner Seite, während Qatar Petroleum eine Vereinbarung mit dem japanischen Ingenieurbüro Chiyoda unterzeichnet hat, um Modifikationen zu ermitteln, die erforderlich sind, um die Kapazitäten auf Qatar's Flüssiggas-Zügen in Ras Laffan bis zum nächsten Jahr zu erhöhen.

Es wird weiterhin Erdgas nach Europa über den Suezkanal und an den Golf über die Dolphin Pipeline liefern.
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It is so large it is as big as the other top 20 gas fields combined.
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It covers a massive 10,000 sq km situated 3000m below the middle of the Persian Gulf.
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Since 2010 Iran has also been busy developing the field.
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Initially a five year moratorium it eventually lasted 12 years.
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Until 2017, that is.
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Qatar’s ties with Iran has not pleased giant neighbour Saudi Arabia.
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During Hamad’s 18-year rule, Qatar turned away from Saudi oil and focused on gas at North Dome.
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Qatar’s balancing act between the regional superpowers has occasionally exasperated the US.
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Trump offered a new arms deal and publicly praised their stance on Iran and the Muslim Brotherhood.
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The emboldened Saudis saw his support as the signal for an attack on Qatar.
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All but Egypt, which has 250,000 workers, ordered their citizens to leave Qatar.
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As is usual with Trump, his administration’s response has been muddled.
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His words caused alarm and countervailing moves from the Pentagon and state department.
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Within days the US signed a $12 billion deal to supply dozens of F-15 jets to Qatar.
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Nor will Turkey agree to pull out its forces from Qatar.
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As long as the gas flows at South Pars / North Dome Qatar is unlikely to buckle.
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It will continue to provide gas to Europe via the Suez Canal and the Gulf via the Dolphin Pipeline.
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The South Pars / North Dome Gas-Condensate field is not well known, but it is easily the largest gas field in the world.

It is so large it is as big as the other top 20 gas fields combined. It covers a massive 10,000 sq km situated 3000m below the middle of the Persian Gulf.

Australia may be close to exporting the largest amount of gas in the world but Qatar remains the biggest producer.

And Qatar owns just over three-fifths of the gas-concentrate field it calls the North Dome (or North Field).

The Iranians call it the South Pars and they own around 37 per cent of what is 51 trillion cubic metres of natural gas and 50 billion barrels of natural gas condensates.

The Iranians discovered the field in 1990 but recovering from the Iraqi war it took a decade to start drilling.

Qatar, which had little involvement in gas, also started drilling its side in the early 2000s building an industry up from nothing to become one of the largest gas exporters in the world.

Since 2010 Iran has also been busy developing the field.

In 2005, Qatar, worried the field was haemorrhaging gas too quickly, called a halt to new development.

Initially a five year moratorium it eventually lasted 12 years.

They continued drilling at existing North Dome fields and made a lot of money out of it – it accounts for nearly all of Qatar’s gas production and around 60 percent of export revenue – but it developed no new projects.

Until 2017, that is.

With existing fields starting to draw down, Qatar has seen its market share drop as Australia’s east coast export terminal at Gladstone opened in 2014, and Russia and the US aggressively expanded gas production.

Qatar’s problem is that any new fields at North Dome are likely to get closer to the Iranian sector so it requires greater co-operation and information.

Iran suffers severe domestic gas shortages and made a rapid increase in South Pars production a top priority following the end of international sanctions and a deal with France’s Total last year.

Qatar’s ties with Iran has not pleased giant neighbour Saudi Arabia.

Qatar was long regarded as a Saudi vassal state but started moving independently when emir Hamad Al Thani toppled his pro-Saudi father Khalifa Al Thani in 1995.

During Hamad’s 18-year rule, Qatar turned away from Saudi oil and focused on gas at North Dome.

Natural gas production reached 77 million tonnes, making Qatar the richest country in the world per capita.

But because of North Dome’s strategic location, Qatar promoted a regional policy of engagement with Iran, Saudi Arabia’s biggest enemy.

It didn’t help that Qatar won the 2022 World Cup rights while news station Al Jazeera was a thorn in the side of nearly every regime in the region.

Qatar’s balancing act between the regional superpowers has occasionally exasperated the US.

Al Udeid Air Base near Doha hosts 11,000 US military personnel – the largest concentration of American forces in the Middle East.

But Qatar has on occasion supported Hamas in Lebanon, the Taliban in Afghanistan and the Egyptian Muslim Brotherhood.

The emir’s close ties with Obama and Ahmadinejad led State Secretary John Kerry to exclaim in 2009 “Qatar can’t continue to be an American ally on Monday that sends money to Hamas on Tuesday.”

But armed with its gas resources Qatar has been able to keep the US onside while managing to weave a path between Iran and Saudi interests.

Qatar has also played a back-channel role with Iran in the Syrian war, brokering hostage and prisoner exchanges, paying millions of dollars to insurgent and militant groups in the deals, to the growing distress of Saudi Arabia.

The opportunity for the Saudis to strike back came after new US president Donald Trump’s visit to the kingdom.

Trump offered a new arms deal and publicly praised their stance on Iran and the Muslim Brotherhood.

The emboldened Saudis saw his support as the signal for an attack on Qatar.

Within days Saudi Arabia, Egypt, UAE, Bahrain and Yemen severed all ties claiming Qatar supported Sunni terrorism and Iranian designs on the region.

All but Egypt, which has 250,000 workers, ordered their citizens to leave Qatar.

As is usual with Trump, his administration’s response has been muddled.

When the Saudis declared the blockade was declared, Trump supported it in tweets calling Qatar a “funder of radical ideology”.

His words caused alarm and countervailing moves from the Pentagon and state department.

Within days the US signed a $12 billion deal to supply dozens of F-15 jets to Qatar.

Then the Saudis came up with a new list of ultimatums to Qatar including the closure of Al Jazeera, none of which Qatar looks likely to meet.

Nor will Turkey agree to pull out its forces from Qatar.

As long as the gas flows at South Pars / North Dome Qatar is unlikely to buckle.

Iran is increasing production on its side while Qatar Petroleum has signed an agreement with Japanese engineering company Chiyoda to identify modifications required to increase capacity at Qatar’s LNG trains at Ras Laffan by next year.

It will continue to provide gas to Europe via the Suez Canal and the Gulf via the Dolphin Pipeline.