en-de  Native English speakers are the world’s worst communicators Medium
Englische Muttersprachler sind die schlechtesten Kommunikatoren der Welt.

In einem Raum voller Nicht-Muttersprachler 'gibt es keine Chance des Verstehens.' Es könnte ihre Sprache sein, aber die Botschaft ist oft verloren gegangen.

Von Lennox Morrison, BBC, 31.Oktober 2016. http://www.bbc.com/capital/story/201611028-native-english-speakers-are-the-worlds-worst-communicators? ocid=ww.social.link.email.

Es war nur ein Wort in einer Email, aber es löste riesige finanzielle Verluste für eine multinationale Firma aus.

Die Nachricht, in Englisch geschrieben, wurde von einem Muttersprachler zu einem Kollegen geschickt, für den Englisch eine Zweitsprache war. Der Bedeutung des Wortes unsicher, fand der Empfänger zwei gegensätzliche Bedeutungen in seinem Wörterbuch. Er richtete sich nach der Falschen.

Monate später untersuchte die Führungsmannschaft, warum das Projekt durchgefallen war und hunderttausende Dollar kostete. "Es wurde alles auf dieses eine Wort zurückgeführt", sagt Chia Suan Chong, eine britisch basierte Kommunikationsfertigkeiten und interkulturelle Trainerin, die das knifflige Wort nicht verriet , weil es äußerst branchenspezifisch und möglicherweise identifizierbar ist. "Die Dinge gerieten außer Kontrolle, weil beide Parteien das Gegenteil dachten". Wenn solche Missverständnisse passieren, ist es gewöhnlich der Muttersprachler, der schuld ist. Paradoxerweise sind sie - laut Chong - schlechter in der Übermittlung ihrer Botschaft als Menschen, die Englisch als zweite oder dritte Sprache sprechen.

"Viele Muttersprachler sind froh, dass Englisch zur globalen Sprache geworden ist. Sie glauben, sie müssen keine Zeit zum Lernen einer anderen Sprache verwenden", sagt Chong. " Aber... oft hat man eine Chefetage voller Menschen aus verschiedenen Ländern, die in Englisch miteinander kommunizieren und alle verstehen einander und dann betritt plötzlich ein Amerikaner oder ein Brite den Raum und niemand versteht sie." Die Nicht- Muttersprachler, stellt sich heraus, sprechen zielgerichteter und sorgfältiger, typisch für jemanden, der eine zweite oder dritte Sprache spricht. Andererseits sprechen Anglophone für andere zu schnell, um zu folgen und benutzen Witze, Slang und Bezüge, die für ihre eigene Kultur spezifisch seien, sagt Chong. In Emails benutzten sie verwirrende Abkürzungen wie zum Beispiel 'OOO' anstatt einfach mitzuteilen, dass sie nicht im Büro sind.

"Der englische Muttersprachler ist der einzige, der nicht die Notwendigkeit verspüren dürfte, anderen entgegenzukommen oder sich anzupassen", fügte sie hinzu.

In Bezug auf ihr Publikum.

Mit nicht-muttersprachlichen Englischsprecher, in der Mehrheit der Welt, sind es Anglophone die vielleicht ihr Spiel verbessern müssen.

"Muttersprachler sind im Nachteil, wenn man in einer lingua franca Situation ist", wo Englisch als gemeinsamer Nenner benutzt wird, sagt Jennifer Jenkins, Professor für Global English an der britischen Universität von Southampton. "Es sind die englischen Muttersprachler, die Schwierigkeiten haben sich zu verstehen und sich verständlich zu machen". Nicht-Muttersprachler benutzen in der Regel mehr begrenzten Wortschatz und einfachere Ausdrücke ohne blumige Sprache oder Jargon. Aus diesem Grunde verstehen sie aneinander mehr in Kopfhöhe. Jenkins fand zum Beispiel heraus, dass internationale Studenten an einer britischen Universität sich untereinander in Englisch gut verstanden und sich schnell daran gewöhnten, weniger fließend sprechenden Mitgliedern in jeder Gruppe zu helfen.

'Was zur Höhle ist ETA?' Die Muttersprache des in Zürich ansässigen Michael Blattner ist Schweizer-Deutsch, aber beruflich interagiert er meistens in Englisch. "Ich höre oft von nicht-muttersprachlichen Kollegen, dass sie mich, wenn sie mir zuhören, besser verstehen als die Muttersprachler", sagt der Ausbildungs-und Propositionsleiter, IP Operations von der Züricher Versicherungsgruppe.

Ein Ärgernis sind Abkürzungen.

"Als ich erstmals in einem internationalen Zusammenhang arbeitete, sagte jemand, 'Eta 16:53', und ich dachte, 'Was zur Hölle ist Eta?" ,sagt Blattner. "Um die Verwirrung komplett zu machen, einige der Abkürzungen im britischen Englisch sind vom amerikanischen Englisch unterschiedlich. Und dann gibt es noch den kulturellen Sprachstil", sagt Blattner. Wenn ein Brite auf einen Vorschlag mit " Das ist interessant" reagiert, könnte das ein britischer Partner als Untertreibung für " Das ist Müll" begreifen. Aber andere Nationalitäten würden das Wort "interessant" unbesehen glauben, sagt er.

Bei dem Treffen fügt er hinzu: "Normalerweise dominieren englische Muttersprachler etwa 90% der Zeit. Aber die anderen Leute sind aus einem Grund eingeladen worden. "Dale Coulter, Englischchef bei Sprachkursverantwortlicher TLC International House in Baden, Schweiz, stimmt zu:" Englische Sprecher ohne andere Sprache haben oft ein Mangel an Bewusstsein, wie man Englisch spricht International. "In Berlin sah Coulter deutsche Mitarbeiter einer Fortune-500-Firma, die von ihrem kalifornischen HQ über Video-Link informiert wurde. Trotz Kompetenz in englischer Sprache, lernten die Deutschen nur das Wesentliche, was ihr amerikanischer Projektleiter sagte. Also unter ihnen kamen sie mit einer vereinbarten Version, die vielleicht oder nicht gewesen wäre, was von den kalifornischen Mitarbeitern beabsichtigt war.

"Viele Informationen schlagen fehl", sagt Coulter.

Je einfacher desto besser.

Es ist der Muttersprachler, der oft bei Abschluss eines Vertrages die Risiken außer Acht lässt, warnt der ehemalige internationale Geschäftstellenleiter Marketing bei IBM, der Franzose Jean-Paul Nerriere.

"Zu viele Nicht-Anglophone, besonders die Asiaten und die Franzosen, sind zu sehr darauf bedacht, nicht 'das Gesicht zu verlieren' - und nicken zustimmend, obwohl sie überhaupt nichts kapieren", sagt er.

Darum enwickelte Nerriere Globish - eine destillierte Form des Englischen - zerlegt in 1500 Wörter und in einfacher, aber Standardgrammatik. "Es ist keine Sprache, es ist ein Werkzeug", sagt er. Seit dem Start von Globish im Jahr 2004, hat er mehr als 200.000 Globish-Textbücher in 18 Sprachen verkauft.

“If you can communicate efficiently with limited, simple language you save time, avoid misinterpretation and you don’t have errors in communication,” Nerriere says.

Als Engländer, der hart arbeitete um Französisch zu lernen, hat Rob Steggles, Senior Marketing Direktor für den Telekommunikationsgiganten NTT Communications, einen Ratschlag für Anglophone.

Steggles, in Paris ansässig, sagt:"Sie müssen kurz, klar und direkt sein und sie müssen es vereinfachen." Aber es gibt einen schmalen Grad zwischen tun und bevormunden." " Es ist eine Gradwanderung", fügt er hinzu
Anderen eine Chance geben.

When trying to communicate in English with a group of people with varying levels of fluency, it’s important to be receptive and adaptable, tuning your ears into a whole range of different ways of using English, Jenkins says.

“People who’ve learned other languages are good at doing that, but native speakers of English generally are monolingual and not very good at tuning in to language variation,” she says.

“In meetings, Anglophones tend to speed along at what they consider a normal pace, and also rush to fill gaps in conversation, according to Steggles.

"Es könnte sein, dass der Nicht-Muttersprachler versucht, einen Satz zu formulieren", sagt er. "Du musst nur einen Herzschlag abwarten und ihnen eine Chance geben. Otherwise, after the meeting they come up and say, ‘What was all that about?’ Or they walk away and nothing happens because they haven’t understood.” He recommends making the same point in a couple of different ways and asking for some acknowledgement, reaction or action.

"Wenn es keine Teilnahme gibt", warnt Steggles, "wissen Sie nicht, ob Sie verstanden wurden oder nicht."
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Native English speakers are the world’s worst communicators.
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In a room full of non-native speakers, ‘there isn’t any chance of understanding’.
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It might be their language, but the message is often lost.
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Unsure of the word, the recipient found two contradictory meanings in his dictionary.
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He acted on the wrong one.
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“A lot of native speakers are happy that English has become the world’s global language.
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They feel they don’t have to spend time learning another language,” says Chong.
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Relating to your audience.
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Because of that, they understand one another at face value.
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One bugbear is abbreviations.
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At meetings, he adds, “typically, native English speakers dominate about 90% of the time.
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“A lot of the information goes amiss,” Coulter says.
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When simpler is better.
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“It’s not a language, it’s a tool,” he says.
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Since launching Globish in 2004 he’s sold more than 200,000 Globish text books in 18 languages.
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Based in Paris, Steggles says, “you need to be short, clear and direct and you need to simplify.
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Giving others a chance.
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“It could be that the non-native speaker is trying to formulate a sentence,” he says.
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“You just have to wait a heartbeat and give them a chance.
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Native English speakers are the world’s worst communicators.

In a room full of non-native speakers, ‘there isn’t any chance of understanding’. It might be their language, but the message is often lost.

By Lennox Morrison, BBC, October 31, 2016.

http://www.bbc.com/capital/story/20161028-native-english-speakers-are-the-worlds-worst-communicators?ocid=ww.social.link.email.

It was just one word in one email, but it triggered huge financial losses for a multinational company.

The message, written in English, was sent by a native speaker to a colleague for whom English was a second language. Unsure of the word, the recipient found two contradictory meanings in his dictionary. He acted on the wrong one.

Months later, senior management investigated why the project had flopped, costing hundreds of thousands of dollars. “It all traced back to this one word,” says Chia Suan Chong, a UK-based communications skills and intercultural trainer, who didn't reveal the tricky word because it is highly industry-specific and possibly identifiable. “Things spiraled out of control because both parties were thinking the opposite.”

When such misunderstandings happen, it’s usually the native speakers who are to blame. Ironically, they are worse at delivering their message than people who speak English as a second or third language, according to Chong.

“A lot of native speakers are happy that English has become the world’s global language. They feel they don’t have to spend time learning another language,” says Chong. “But… often you have a boardroom full of people from different countries communicating in English and all understanding each other and then suddenly the American or Brit walks into the room and nobody can understand them.”

The non-native speakers, it turns out, speak more purposefully and carefully, typical of someone speaking a second or third language. Anglophones, on the other hand, often talk too fast for others to follow, and use jokes, slang and references specific to their own culture, says Chong. In emails, they use baffling abbreviations such as ‘OOO’, instead of simply saying that they will be out of the office.

“The native English speaker… is the only one who might not feel the need to accommodate or adapt to the others,” she adds.

Relating to your audience.

With non-native English speakers in the majority worldwide, it’s Anglophones who may need to up their game.

“Native speakers are at a disadvantage when you are in a lingua franca situation,” where English is being used as a common denominator, says Jennifer Jenkins, professor of global English at the UK’s University of Southampton. “It’s the native English speakers that are having difficulty understanding and making themselves understood.”

Non-native speakers generally use more limited vocabulary and simpler expressions, without flowery language or slang. Because of that, they understand one another at face value. Jenkins found, for instance, that international students at a British university understood each other well in English and swiftly adapted to helping the least fluent members in any group.

‘What the hell is ETA?’

Zurich-based Michael Blattner’s mother tongue is Swiss-German, but professionally he interacts mostly in English. “I often hear from non-native colleagues that they do understand me better when listening to me than when doing so to natives,” says the head of training and proposition, IP Operations at Zurich Insurance Group.

One bugbear is abbreviations.

“The first time I worked in an international context somebody said ‘Eta 16:53’ and I thought ‘What the hell is ETA?’,” says Blattner. “To add to the confusion, some of the abbreviations in British English are very different from American English.”

And then there’s cultural style, Blattner says. When a Brit reacts to a proposal by saying, “That’s interesting” a fellow Brit might recognize this as understatement for, “That’s rubbish.” But other nationalities would take the word “interesting” on face value, he says.

At meetings, he adds, “typically, native English speakers dominate about 90% of the time. But the other people have been invited for a reason.”

Dale Coulter, head of English at language course provider TLC International House in Baden, Switzerland, agrees: “English speakers with no other language often have a lack of awareness of how to speak English internationally.”

In Berlin, Coulter saw German staff of a Fortune 500 company being briefed from their Californian HQ via video link. Despite being competent in English, the Germans gleaned only the gist of what their American project leader said. So among themselves they came up with an agreed version, which might or might not have been what was intended by the California staff.

“A lot of the information goes amiss,” Coulter says.

When simpler is better.

It’s the native speaker who often risks missing out on closing a deal, warns Frenchman Jean-Paul Nerriere, formerly a senior international marketing executive at IBM.

“Too many non-Anglophones, especially the Asians and the French, are too concerned about not ‘losing face’ — and nod approvingly while not getting the message at all,” he says.

That’s why Nerriere devised Globish — a distilled form of English, stripped down to 1,500 words and simple but standard grammar. “It’s not a language, it’s a tool,” he says. Since launching Globish in 2004 he’s sold more than 200,000 Globish text books in 18 languages.

“If you can communicate efficiently with limited, simple language you save time, avoid misinterpretation and you don’t have errors in communication,” Nerriere says.

As an Englishman who’s worked hard to learn French, Rob Steggles, senior marketing director for Europe at telecommunications giant NTT Communications, has advice for Anglophones.

Based in Paris, Steggles says, “you need to be short, clear and direct and you need to simplify. But there’s a fine line between doing that and being patronising.”

“It’s a tightrope walk,” he adds.
Giving others a chance.

When trying to communicate in English with a group of people with varying levels of fluency, it’s important to be receptive and adaptable, tuning your ears into a whole range of different ways of using English, Jenkins says.

“People who’ve learned other languages are good at doing that, but native speakers of English generally are monolingual and not very good at tuning in to language variation,” she says.

“In meetings, Anglophones tend to speed along at what they consider a normal pace, and also rush to fill gaps in conversation, according to Steggles.

“It could be that the non-native speaker is trying to formulate a sentence,” he says. “You just have to wait a heartbeat and give them a chance. Otherwise, after the meeting they come up and say, ‘What was all that about?’ Or they walk away and nothing happens because they haven’t understood.”

He recommends making the same point in a couple of different ways and asking for some acknowledgement, reaction or action.

“If there’s no participation," Steggles cautions, “you don’t know whether you’ve been understood or not.”