en-de  THREE MEN IN A BOAT by JEROME K. JEROME. CHAPTER XI. Medium
Kapitel XI

Ich erwachte am nächsten Morgen um sechs und fand George ebenfalls wach. Wir drehten uns beide um und versuchten, wieder einzuschlafen, aber wir konnten nicht. Hätte es einen besonderen Grund gegeben, warum wir nicht wieder einschlafen sollten, sondern aufstanden und uns dann und dort anzogen, wir hätten wieder einschlummern sollen, wenn wir auf unsere Uhren geschaut hätten und bis zehn weiterschlafen sollen. Da es für uns keine irdische Notwendigkeit gab, unter zwei weiteren Stunden aufzustehen, und unser Aufstehen damals eine völlige Absurdität war, geschah dies nur im Einklang mit der natürlichen Bosheit der Dinge im Allgemeinen, dass wir beide das Gefühl haben sollten, fünf Minuten länger liegen zu bleiben, wäre für uns der Tod.
George sagte das Gleiche, nur schlechter, sei ihm etwa achtzehn Monate früher passiert, als er allein in dem Haus einer gewissen Mrs. Gippings logiert habe. Er sagte, seine Uhr sei einen Abend falsch gegangen und habe auf Viertel nach acht gestanden. Er wusste es zu der Zeit nicht, weil er aus dem einen oder anderen Grund vergessen hatte, sie aufzuziehen, als er zu Bett ging (ein ungwöhnliches Ereignis bei ihm) und hängte sie über sein Kissen, ohne überhaupt darauf zu schauen.
Es war im Winter, als das passierte, sehr nahe am kürzestenTag und mit einer Woche Nebel im Angebot, so dass die Tatsache, dass es immer noch sehr dunkel war, als George am Morgen erwachte, für ihn keinen Hinweis auf die Zeit gab. Er langte nach oben und holte seine Uhr herunter. Es war Viertel nach acht.
"Engel und Diener der Gnade verteidigt uns!", rief George aus, "und ich muss hier um neun in der Stadt sein. Warum hat mich keiner gerufen? Oh, das ist eine Schande!" Und er warf die Uhr hin, sprang aus dem Bett, nahm ein kaltes Bad und wusch sich und kleidete sich an und rasierte sich mit kaltem Wasser, weil keine Zeit war, um auf heißes Wasser zu warten, und dann hastete er und schaute noch einmal auf die Uhr.
Ob das Schütteln, das sie beim Herunterwerfen auf das Bett erhalten hatte, es ausgelöst hatte, oder wie es war, George konnte es nicht sagen, aber sicher war, dass sie von Viertel nach acht begonnen hatte zu gehen, und nun auf zwanzig Minuten vor neun zeigte.
George schnappte sie sich und eilte nach unten. Im Wohnzimmer war alles dunkel und still: Es gab kein Feuer, kein Frühstück. George sagte, es sei eine böse Schande für Mrs. G., und er entschied sich, ihr zu sagen, was er von ihr hielt, als er am Abend nach Hause kam. Dann stürzte er sich auf seinen Mantel und seinen Hut und machte sich mit seinem Regenschirm auf den Weg zur Haustür. Die Tür war nicht einmal entriegelt. George beschimpfte Frau G. als eine faule, alte Frau und fand es sehr seltsam, dass die Leute nicht zu einer anständigen, respektablen Zeit aufstehen konnten, die Tür entsperrten und aufschlossen und hinausliefen.
Eine Viertelmeile rannte er schnell, und am Ende dieser Strecke begann es ihm merkwürdig und seltsam zu erscheinen, dass so wenig Leute in der Gegend waren und dass es keine offenen Läden gab. Es war sicherlich ein sehr dunkler und nebliger Morgen, aber dennoch schien es ein ungewöhnlicher Ablauf, alle Geschäfte aus diesem Grund zu stoppen. Er musste zur Arbeit gehen: Warum sollten andere Leute im Bett bleiben, nur weil es dunkel und neblig war!
Endlich erreichte er Holborn. Kein Rollladen war unten! kein Bus war da! Es waren drei Männer in Sichtweite, von denen einer ein Polizist war; ein Marktwagen voller Kohlköpfe und ein marodes Taxi. George zog seine Uhr heraus und schaute darauf: Es war fünf Minuten vor neun! Er stand still und zählte seinen Puls. Er bückte sich und befühlte seine Beine. Dann, mit seiner Uhr noch in der Hand, ging er zum Polizisten und fragte ihn, ob er wisse, wie spät es sei.
"Wie spät ist es", sagte der Mann und musterte George mit offensichtlichem Misstrauen hoch und runter; "Warum, wenn Sie zuhören, werden Sie sie schlagen hören."
George horchte, und eine benachbarte Uhr tat ihm sofort den Gefallen.
"Aber es ist erst drei!" sagte George in einem verletzten Ton, als sie aufgehört hatte.
"Ach ja, und wie viel sollte sie Ihrer Meinung nach schlagen?" entgegnete der Polizist.
"Nun, neun", sagte George und zeigte seine Uhr.
"Wissen Sie wo Sie wohnen?" fragte der Hüter der öffentlichen Ordnung ernst.
George dachte nach und sagte die Adresse.
"Oh! dort ist es, nicht wahr?" erwiderte der Mann, "nun, nehmen Sie meinen Rat an und gehen leise dorthin und nehmen Ihre Uhr mit; und nun genug davon."
Und George ging wieder heim und grübelte den ganzen Weg und begab sich ins Haus.
Zuerst, als er drinnen war, beschloss er, sich zu entkleiden und wieder ins Bett zu gehen; aber als er über das nochmalige Anziehen und Waschen und das nochmalige Bad nachdachte, beschloss er, es nicht zu tun, sondern dass er aufrecht sitzend im Lehnstuhl schlafen würde.
Aber er konnte nicht einschlafen, in seinem ganzen Leben hatte er sich nicht wacher gefühlt; also machte er die Lampe an und holte sein Schachbrett heraus und spielte eine Partie Schach mit sich selbst. Aber auch das erheiterte ihn nicht: Es schien irgendwie langsam; also gab er Schach auf und versuchte zu lesen. Er schien nicht in der Lage, auch nur irgendein Interesse fürs Lesen aufzubringen, also zog er seinen Mantel wieder an und ging hinaus, um einen Spaziergang zu machen.
Es war furchtbar einsam und trostlos, und all die Polizisten, die er traf, schauten ihn mit unverholenem Argwohn an, richteten ihre Laternen auf ihn und folgten ihm; und dies hatte solche Wirkung auf ihn, dass er schließlich begann, sich so zu fühlen, als ob er tatsächlich etwas getan hätte, und er fing an, Nebenstraßen entlang zu schleichen und sich in dunklen Eingängen zu verbergen, wenn er die Schritte der Ordnungsmacht herankommen hörte.
Selbstverständlich machte dieses Verhalten die Polizei nur noch misstrauischer als je zuvor, und sie kamen und holten ihn heraus und fragten, was er dort tue. Und als er antwortete: "Nichts", er sei nur zum Spazierengehen (es war dann vier Uhr morgens) herausgekommen, sahen sie aus, als würden sie ihm nicht glauben, und zwei Polizisten in Zivil kamen mit ihm nach Hause um zu sehen, ob er wirklich dort lebte, wo er gesagt hatte. Sie sahen ihn mit seinem Schlüssel hineingehen und dann bezogen sie eine Position gegenüber und beobachteten das Haus.
Er dachte, er würde das Feuer anzünden, wenn er drinnen sei und sich Frühstück machen, einfach um die Zeit zu vertreiben. Aber er schien nicht in der Lage, irgendwas - von einem Kohlenbecken bis zu einem Teelöffel - zu nehmen, ohne es fallen zu lassen oder selbst darüber zu fallen und solch einen Lärm zu machen, dass er in Todesangst war, dass es Mrs. G. aufwecken würde und dass sie denken würde, es wären Einbrecher und das Fenster öffnen würde und "Polizei!" rufen würde. Und dann würden diese beiden Detektive herein stürzen und ihn in Handschellen legen und ihn wegbringen zur Polizeistation.
Zu dieser Zeit war er in einem krankhaft nervösen Zustand, und er stellte sich die Gerichtsverhandlung vor und wie er versuchte, der Jury die Umstände zu erklären, und niemand glaubte ihm, und dass er zu zwanzig Jahren Gefängnis verurteilt und seine Mutter an einem gebrochenen Herzen sterben würde. Also gab er den Versuch, Frühstück zu bekommen, auf und wickelte sich in seinen Übermantel und saß im Lehnstuhl bis Mrs. G. um halb acht herunter kam.
Er sagte, er sei seit diesem Morgen niemals wieder zu früh aufgestanden, es sei ihm solch eine Warnung gewesen.
Wir saßen zusammengekauert in unseren Decken, während George mir diese wahre Geschichte erzählt hatte. Als er fertig war, machte ich mich daran, Harris mit einem Ruder aufzuwecken. Der dritte Stoß tat es, und er drehte sich auf die anderen Seite und sagte, er würde in einer Minute unten sein und er würde seine Schnürstiefel haben. Wir ließen ihn jedoch sofort mit Hilfe des Hakens wissen, wo er war, und er setzte sich abrupt auf und scheuchte Montmorency, der gerade auf der Mitte seiner Brust den Schlaf des Gerechten schlief, über das ganze Boot.
Dann zogen wir die Persenning hoch und wir alle vier steckten unsere Köpfe auf der Wasserseite hinaus und schauten hinab auf das Wasser und zitterten. In der Nacht hatten wir die Vorstellung gehabt, dass wir früh am Morgen aufstehen, unsere Decken und Tücher abwerfen und die Persenning zurückwerfen, mit einem freudigen Schrei in den Fluss springen und ein langes, köstliches Bad genießen würden. Irgendwie schien die Vorstellung weniger verlockend, jetzt da der Morgen gekommen war. Das Wasser sah feucht und kühl aus, der Wind fühlte sich kalt an.
"Nun, wer wird als erster hineingehen?" sagte Harris schließlich.
Da gab es kein Vordrängeln. George regelte die Angelegenheit, soweit er betroffen war, durch Rückzug in das Boot und Anziehen seiner Socken. Montmorency stieß ein unwillkürliches Heulen aus, als hätte ihm das bloße Denken an die Sache einen Schrecken eingejagt; und Harris sagte, es würde so schwierig sein, wieder in das Boot zu steigen, und ging zurück und brachte seine Hose in Ordnung.
Ich wollte dem Ganzen nicht gerne nachgeben, obwohl ich den Sprung nicht reizvoll fand. Da könnte sich irgendwas verbergen oder Wasserpflanzen sein, dachte ich. Ich wollte die Sache Regeln, indem ich zum Rand hinunterging und das Wasser einfach über mich goss, also nahm ich ein Handtuch, kroch hinaus aufs Ufer und schlängelte mich auf dem Ast eines Baumes entlang, der ins Wasser tauchte.
Es war bitter kalt. Der Wind schnitt wie ein Messer. Ich dachte, ich würde das Wasser doch nicht über mich gießen. Ich würde zurück ins Boot gehen und mich anziehen, und ich drehte mich dafür um; und als ich mich umdrehte, gab der dumme Ast nach, und ich und das Handtuch fielen zusammen mit einem gewaltigen Plätschern hinein, und ich befand mich mitten im Strom mit einer Gallone Themse-Wasser in mir, bevor ich wusste, was passiert war.
"Bei Jehova! der alte J. ist reingegangen", hörte ich Harris sagen, als ich prustend an die Oberfläche kam. „Ich glaubte nicht, dass er den Schneid haben würde, es zu tun. Und du?"
"Ist alles in Ordnung?" flötete George.
"Schön", prustete ich zurück. "Ihr seid Nieten, nicht hereinzukommen. Das hätte ich um alles in der Welt nicht verpassen wollen. Warum wollt Ihr es nicht versuchen? Es braucht nur ein wenig Entschlossenheit."
Aber ich konnte sie nicht überzeugen.
Eine ziemlich lustige Sache passierte, während wir uns an jenem Morgen anzogen. Mir war sehr kalt, als ich ins Boot zurückkam. Und in meiner Eile, mein Hemd anzuziehen, tunkte ich es versehentlich ins Wasser. Das machte mich fürchterlich wild, besonders als George in Lachen ausbrach. Ich konnte da nichts zum Lachen finden und sagte das zu George, und er lachte nur noch mehr. Ich habe überhaupt noch nie einen Mann so sehr lachen sehen. Endlich verlor ich meine gute Laune ganz und machte ihm klar, was für ein dummschwatzender Trottel eines schwachsinnigen Idioten er war; aber erbrüllte nur umso lauter. Und dann, gerade als ich das Hemd an Land zog, bemerkte ich, das es gar nicht mein Hemd war, sondern Georges, das ich mit meinem verwechselt hatte, woraufhin mir die Komik der Sache zum ersten Mal klar wurde und ich begann zu lachen. Und je mehr ich brüllend vor lachen von Georges nassem Hemd zu George guckte, desto amüsierter war ich; und ich lachte so sehr, dass ich das Hemd zurück ins Wasser fallen lassen musste.
"Willst du - du es - nicht rausholen?", sagte George zwischen seinen Schreien.
Ich konnte ihm eine Weile gar nicht antworten, so sehr lachte ich, aber schließlich konnte ich zwischen meinen Lachanfällen herausbringen: "Es ist nicht mein Hemd - - es ist deins!"
Ich habe niemals vorher in meinem ganzen Leben das Gesicht eines Mannes sich so plötzlich von heiter zu ernst verändern sehen.
"Was!", schrie er und sprang auf. "Du blöder Kuckuck! Warum kannst du nicht besser aufpassen, was du tust? Warum zum Teufel ziehst du dich nicht am Ufer an? Du bist nicht dafür geeignet, in einem Boot zu sein, du nicht. Gib mir den Haken!"
Ich versuchte ihm die Komik der Angelegenheit klar zu machen, aber vergeblich. George ist manchmal ziemlich begriffsstutzig bei einem Witz.
Harris schlug vor, dass wir Rühreier zum Frühstück essen sollten. Er sagte, er würde sie machen. Nach seinem Bericht schien es, dass er im Rühreimachen sehr gut wäre. Er mache sie oft bei Picknicks und draußen auf Yachten. Er sei ganz berühmt dafür. Leute, die einmal seine Rühreier probiert hätten - das entnahmen wir seiner Konversation - wollten danach überhaupt kein anderes Essen mehr, sondern hätten sich geärgert und wären gestorben, als sie sie nicht bekommen konnten.
Es machte uns den Mund wässerig, ihn über die Dinge reden zu hören, und wir übergaben ihm den Ofen und die Bratpfanne und all die Eier, die nicht zerschlagen und über alles im Korb verteilt waren, und baten ihn anzufangen.
Er hatte einigen Ärger damit, die Eier zu zerbrechen - oder nicht wirklich so viel Ärger, sie zu zerbrechen, als sie in die Pfanne zu kriegen, wenn sie zerbrachen und sie von seiner Hose fernzuhalten und sie daran zu hindern, in seine Ärmel hineinzulaufen; aber er brachte schließlich etwa ein halbes Dutzend in die Pfanne, und dann hockte er sich an die Seite des Ofens und rückte ihnen mit einen Gabel zu Leibe.
Es schien eine lästige Arbeit, soweit George und ich es beurteilen konnten. Wann auch immer er der Pfanne nahe kam, verbrannte er sich und dann ließ er alles fallen und tanzte um den Ofen herum, schnippste seine Finger herum und verfluchte die Dinge. Tatsächlich waren George und ich jedes Mal, wenn wir uns nach ihm umsahen, sicher, dass er uns das vorführte. Wir dachten zunächst, dass es ein notwendiger Teil des kulinarischen Arrangements sei.
Wir wussten nicht, was Rühreier waren und wir stellten uns vor, dass es ein Gericht der Rothäute oder der Sandwich-Inseln wäre, das Tanzen und Gesänge für seine ordnungsgemäße Zubereitung erforderte. Montmorency ging hin und hielt seine Nase darüber und das Fett spritzte auf und verbrannte ihn, und dann begann das Tanzen und Fluchen. Überhaupt war es eine der interessantesten und aufregendsten Tätigkeiten, die ich jemals gesehen habe. George und ich waren beide ganz traurig, als es vorüber war.
Das Ergebnis war überhaupt nicht der Erfolg, den Harris vorausgesagt hatte. Es zeigte so wenig für all das Getue. Sechs Eier waren in die Pfanne gelangt, und alles was herauskam, war ein Teelöffel voll verbranntem und unappetitlich aussehendem Durcheinander.
Harris sagte, es sei der Fehler der Bratpfanne, und er denke, es wäre mit einem Fischkessel und einem Gasofen besser gegangen; und wir beschlossen, dieses Gericht nicht wieder zu versuchen bis wir diese Haushaltshilfsmittel bei uns hätten.
Die Sonne war, als wir das Frühstück beendet hatten, kraftvoller und der Wind war weniger geworden, und es war ein so schöner Morgen, wie man ihn nur wünschen konnte. Es war wenig in Sicht, um uns an das neunzehnte Jahrhundert zu erinnern. Und als wir im morgendlichen Sonnenlicht auf den Fluss hinaus schauten, konnten wir uns fast vorstellen, dass die Jahrhunderte zwischen uns und dem berühmtesten Juni-Morgen überhaupt des Jahres 1215 zur Seite geschoben wurden und dass wir, die Söhne von englischen Freibauern in hausgesponnener Kleidung mit einem Langdolch am Gürtel, dort warteten, um das Schreiben dieser erstaunlichen Seite der Geschichte mitzuerleben, deren Bedeutung den gewöhnlichen Leuten etwa vierhundert Jahre später von einem Oliver Cromwell übersetzt wurde, der sie eingehend studiert hatte.
Es ist ein schöner Sommermorgen - sonnig, weich und ruhig. Aber es liegt eine Spannung kommender Aufregung in der Luft. König John hat in Duncroft Hall geschlafen und all die Tage zuvor hat die kleine Stadt Staines widergehallt vom Geklirr bewaffneter Männer, dem Geklapper großer Pferde auf rohen Pflastersteinen, dem Schreien der Hauptmänner, den grimmigen Flüchen und den groben Scherzen der bärtigen Bogenschützen, Hellebardenträger, Pikenträger und seltsam sprechenden ausländischen Lanzenträger.
Fröhlich gekleidete Truppen von Rittern und Schildknappen sind hereingeritten, alle schmutzig von der Reise und staubig. Und den ganzen Abend lang mussten die Türen der ängstlichen Stadtbewohner schnell geöffnet werden, um gemeine Gruppen von Soldaten hereinzulassen, für die dort sowohl Verpflegung wie auch Unterkunft gefunden werden musste; und das Beste von beidem, sonst Gnade dir Gott für das Haus und alle darin, weil das Schwert in diesen stürmischen Zeiten Richter und Geschworener, Kläger und Henker ist und für das, was es nimmt, bezahlt, indem die verschont werden, von denen es genommen wird, wenn es gefällt.
Rund um das Lagerfeuer auf dem Marktplatz sammeln sich immer mehr der Truppen des Barons und essen und trinken viel und grölen anstößige Trinklieder heraus, und spielen und streiten, während der Abend in die Nacht hineinwächst. Der Feuerschein wirft malerische Schatten auf ihre aufgestapelten Waffen und auf ihre ungepflegten Formen. Die Kinder des Dorfes schleichen herum, um sie zu beobachten und wundern sich; und muskulöse Landmädchen nähern sich lachend dem lustigen Bierhaus, spaßen und scherzen mit den prahlenden Soldaten, die so anders sind als die Dorfburschen, die, jetzt verachtet, mit leerem Grinsen auf ihren breiten, starrenden Gesichtern abseits herumstehen. Und draußen von den Feldern glitzern die schwachen Lichter entfernterer Lager, da hier die Anhänger eines großen Lords aufgereiht sind und dort Johns falsche französische Söldner schwanken wie hockende Wölfe ohne die Stadt.
Und so, mit Wachen in jeder dunklen Straße und blinkenden Meldefeuern auf jeder Anhöhe rundherum, verzog sich die Nacht und über dieses schöne Tal der alten Themse ist der Morgen des großen Tages hereingebrochen, der so schwer mit dem Schicksal der noch Ungeborenen enden soll.
Seit der grauen Morgendämmerung herrscht auf der unteren der beiden Inseln, direkt oberhalb unseres Standortes, viel Lärm und der Klang vieler Arbeiter. Der große Pavillon, der gestern Abend gebrachte wurde, wird aufgestellt, und Tischler nageln fleißig Sitzreihen,zugleich gibt es Handwerksburschen aus London mit vielfarbigen Stoffen und Seiden und Kleidung aus Gold und Silber.
Und jetzt, sehet! unten auf der Straße, die sich am Flussufer entlang windet, kommen da von Staines zehn, zehn handfeste lachende und in tiefem gutturalen Bass schwatzende Hellebarden-Träger - hier Männer des Barons - auf uns zu und halten etwa hundert Yards oberhalb von uns auf dem anderen Ufer und lehnen sich auf ihre Waffen und warten.
Und so marschieren von Stunde zu Stunde an der Straße entlang immer frische Gruppen und Banden von Bewaffneten auf, ihre Helme und Brustpanzer blitzen die langen niedrigen Strahlen der Morgensonne, soweit das Auge reicht. Der Weg erscheint voll von glitzerndem Stahl und tänzelnden Rossen. Und schreiende Reiter galoppieren von Gruppe zu Gruppe und kleine Banner flattern träge in der warmen Brise. Ab und zu gibt es eine tiefere Bewegung, wenn die Reihen zur Seite weichen und den Weg frei machen und ein großer Baron auf seinem Kriegspferd, von seiner Knappenwache umringt, kommt vorbei um seinen Posten an der Spitze seiner Leibeigenen und Vasallen einzunehmen.
Und den Abhang des Cooper's Hill hinauf, genau gegenüber, sind die verwunderten Landeier und neugierigen Dorfleute versammelt, die aus Staines weggelaufen sind, und keiner weiß ganz sicher, was die Betriebsamkeit bedeutet, aber jeder hat eine andere Version des großen Ereignisses, das zu sehen sie gekommen sind; und einige sagen, dass von den Aktivitäten dieses Tages viel Gutes für das ganze Volk kommen wird; aber die alten Männer schütteln ihre Köpfe, weil sie solche Geschichten schon früher gehört haben.
Und der ganze Fluss bis hinunter nach Staines ist mit kleinen Schiffen und Booten übersät und winzige Rundbooten, die jetzt langsam an Beliebtheit verlieren und nur von den ärmeren Leuten benutzt werden. Über die Stromschnellen, wo in späteren Jahren die ordentliche Bell-Weir-Schleuse stehen wird, sind sie von ihren kräftigen Ruderern geschubst oder gezerrt worden, und sie drängeln sich jetzt, so nahe sie sich zu kommen wagen, an die großen gedeckten Lastkähne, die in Bereitschaft liegen, König John dorthin zu bringen, wo die schicksalhafte Charta auf seine Unterzeichnung wartet.
Es ist Mittag; und wir und die ganzen Leute warten schon so viele Stunden lang geduldig; und das Gerücht ging um, dass der aalglatte John wieder dem Zugriff der Barone entkommen ist und sich mit seinen Söldnern an den Fersen aus Duncroft Hall davongestohlen hat und bald Anderes tun wird, als Chartas für die Freiheit seines Volkes zu unterzeichnen.
Nicht so! Diesmal war der Zugriff auf ihn aus Eisen, und er hat sich vergeblich geschlängelt und gewunden. Weit die Straße hinunter hat sich eine kleine Staubwolke erhoben und kommt näher und wird größer. Und das Getrappel vieler Hufe wird lauter, und in und durch die verstreuten Gruppen aufgestellter Männer bahnt sich eine glänzende Kavalkade von fröhlich gekleideten Lords und Rittern den Weg. Und vorne und hinten und auf beiden Seiten reiten die Freibauern der Barone und in der Mitte König John.
Er reiten dorthin, wo die Lastkähne in Bereitschaft liegen, und die großen Barone treten aus ihren Reigen vor, um ihn zu empfangen. Er grüßt sie mit einem Lächeln und Lachen und freundlichen, schmeichelnden Worten, als ob es ein Fest zu seinen Ehren gäbe, zu dem er eingeladen worden sei. Aber als er sich zum Absteigen erhebt, wirft er einen eiligen Blick von seinen eigenen französischen Söldnern, die hinten aufgestellt sind, auf die düsteren Reihen der Männer der Barone, die ihn einschließen.
Ist es zu spät? Ein heftiger Schlag gegen den ahnungslosen Reiter an seiner Seite, ein Ruf zu seinen französischen Truppen, ein verzweifelter Ansturm auf die unfertigen Linien vor ihm, und diese rebellischen Barone würden den Tag vielleicht bereuen, an dem sie es gewagt haben, seine Pläne zu durchkreuzen! Eine kühnere Hand hätte das Spiel genau an diesem Punkt wenden können. Wäre es dort nur ein Richard gewesen! Der Kelch der Freiheit hätte von Englands Lippen weggerissen und der Geschmack von Freiheit für hundert Jahre zurück gehalten werden können.
Aber das Herz von König John sinkt vor den harten Gesichtern der englischen Kämpfer und der Arm von König John fällt zurück auf seinen Zügel; und er steigt ab und nimmt seinen Platz in dem vordersten Lastkahn ein. Und die Barone folgen ihm, jeder mit der gepanzerten Hand auf dem Schwertgriff, und das Wort zur Abfahrt wird erteilt.
Langsam verlassen die schweren, hell geschmückten Lastkähne das Ufer von Runningmede. Langsam arbeiten sie auf ihre behäbige Weise gegen die schnelle Strömung, bis sie mit einem tiefen Grummeln gegen das Ufer der kleinen Insel knirschen, die ab diesem Tag den Namen 'Magna Charta Island' tragen wird Und König John hat das Ufer betreten, und wir warten in atemloser Stille, bis ein großer Schrei die Luft spaltet und, wie wir jetzt wissen, der große Grundpfeiler in Englands Tempel der Freiheit fest verankert wird.
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CHAPTER XI.
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I woke at six the next morning; and found George awake too.
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We both turned round, and tried to go to sleep again, but we could not.
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He said his watch went wrong one evening, and stopped at a quarter-past eight.
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He reached up, and hauled down his watch.
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It was a quarter-past eight.
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Why didn’t somebody call me?
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George snatched it up, and rushed downstairs.
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In the sitting-room, all was dark and silent: there was no fire, no breakfast.
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Then he dashed on his great-coat and hat, and, seizing his umbrella, made for the front door.
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The door was not even unbolted.
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At length he reached Holborn.
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Not a shutter was down!
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not a bus was about!
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George pulled out his watch and looked at it: it was five minutes to nine!
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He stood still and counted his pulse.
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He stooped down and felt his legs.
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George listened, and a neighbouring clock immediately obliged.
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“But it’s only gone three"!
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said George in an injured tone, when it had finished.
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“Well, and how many did you want it to go"?
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replied the constable.
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“Why, nine,” said George, showing his watch.
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“Do you know where you live"?
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said the guardian of public order, severely.
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George thought, and gave the address.
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“Oh!
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that’s where it is, is it"?
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And George went home again, musing as he walked along, and let himself in.
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Somehow, now the morning had come, the notion seemed less tempting.
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The water looked damp and chilly: the wind felt cold.
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“Well, who’s going to be first in"?
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said Harris at last.
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There was no rush for precedence.
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I did not altogether like to give in, though I did not relish the plunge.
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There might be snags about, or weeds, I thought.
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It was bitterly cold.
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The wind cut like a knife.
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I thought I would not throw the water over myself after all.
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“By Jove!
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old J.’s gone in,” I heard Harris say, as I came blowing to the surface.
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“I didn’t think he’d have the pluck to do it.
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Did you"?
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“Is it all right"?
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sung out George.
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“Lovely,” I spluttered back.
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“You are duffers not to come in.
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I wouldn’t have missed this for worlds.
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Why won’t you try it?
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It only wants a little determination”.
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But I could not persuade them.
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Rather an amusing thing happened while dressing that morning.
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It made me awfully wild, especially as George burst out laughing.
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I could not see anything to laugh at, and I told George so, and he only laughed the more.
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I never saw a man laugh so much.
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“Ar’n’t you—you—going to get it out"?
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said George, between his shrieks.
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I never saw a man’s face change from lively to severe so suddenly in all my life before.
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“What!” he yelled, springing up.
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“You silly cuckoo!
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Why can’t you be more careful what you’re doing?
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Why the deuce don’t you go and dress on the bank?
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You’re not fit to be in a boat, you’re not.
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Gimme the hitcher”.
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I tried to make him see the fun of the thing, but he could not.
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George is very dense at seeing a joke sometimes.
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Harris proposed that we should have scrambled eggs for breakfast.
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He said he would cook them.
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It seemed, from his account, that he was very good at doing scrambled eggs.
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He often did them at picnics and when out on yachts.
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He was quite famous for them.
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It seemed harassing work, so far as George and I could judge.
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Indeed, every time George and I looked round at him he was sure to be performing this feat.
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We thought at first that it was a necessary part of the culinary arrangements.
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Altogether it was one of the most interesting and exciting operations I have ever witnessed.
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George and I were both quite sorry when it was over.
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The result was not altogether the success that Harris had anticipated.
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There seemed so little to show for the business.
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It is a fine summer morning—sunny, soft, and still.
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But through the air there runs a thrill of coming stir.
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Gay-cloaked companies of knights and squires have ridden in, all travel-stained and dusty.
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The firelight sheds quaint shadows on their piled-up arms and on their uncouth forms.
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And now, lo!
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Not so!
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Is it too late?
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A bolder hand might have turned the game even at that point.
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Had it been a Richard there!
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Slowly the heavy, bright-decked barges leave the shore of Runningmede.
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CHAPTER XI.

I woke at six the next morning; and found George awake too. We both turned round, and tried to go to sleep again, but we could not. Had there been any particular reason why we should not have gone to sleep again, but have got up and dressed then and there, we should have dropped off while we were looking at our watches, and have slept till ten. As there was no earthly necessity for our getting up under another two hours at the very least, and our getting up at that time was an utter absurdity, it was only in keeping with the natural cussedness of things in general that we should both feel that lying down for five minutes more would be death to us.
George said that the same kind of thing, only worse, had happened to him some eighteen months ago, when he was lodging by himself in the house of a certain Mrs. Gippings. He said his watch went wrong one evening, and stopped at a quarter-past eight. He did not know this at the time because, for some reason or other, he forgot to wind it up when he went to bed (an unusual occurrence with him), and hung it up over his pillow without ever looking at the thing.
It was in the winter when this happened, very near the shortest day, and a week of fog into the bargain, so the fact that it was still very dark when George woke in the morning was no guide to him as to the time. He reached up, and hauled down his watch. It was a quarter-past eight.
“Angels and ministers of grace defend us!” exclaimed George; “and here have I got to be in the City by nine. Why didn’t somebody call me? Oh, this is a shame!” And he flung the watch down, and sprang out of bed, and had a cold bath, and washed himself, and dressed himself, and shaved himself in cold water because there was not time to wait for the hot, and then rushed and had another look at the watch.
Whether the shaking it had received in being thrown down on the bed had started it, or how it was, George could not say, but certain it was that from a quarter-past eight it had begun to go, and now pointed to twenty minutes to nine.
George snatched it up, and rushed downstairs. In the sitting-room, all was dark and silent: there was no fire, no breakfast. George said it was a wicked shame of Mrs. G., and he made up his mind to tell her what he thought of her when he came home in the evening. Then he dashed on his great-coat and hat, and, seizing his umbrella, made for the front door. The door was not even unbolted. George anathematized Mrs. G. for a lazy old woman, and thought it was very strange that people could not get up at a decent, respectable time, unlocked and unbolted the door, and ran out.
He ran hard for a quarter of a mile, and at the end of that distance it began to be borne in upon him as a strange and curious thing that there were so few people about, and that there were no shops open. It was certainly a very dark and foggy morning, but still it seemed an unusual course to stop all business on that account. He had to go to business: why should other people stop in bed merely because it was dark and foggy!
At length he reached Holborn. Not a shutter was down! not a bus was about! There were three men in sight, one of whom was a policeman; a market-cart full of cabbages, and a dilapidated looking cab. George pulled out his watch and looked at it: it was five minutes to nine! He stood still and counted his pulse. He stooped down and felt his legs. Then, with his watch still in his hand, he went up to the policeman, and asked him if he knew what the time was.
“What’s the time?” said the man, eyeing George up and down with evident suspicion; “why, if you listen you will hear it strike”.
George listened, and a neighbouring clock immediately obliged.
“But it’s only gone three"! said George in an injured tone, when it had finished.
“Well, and how many did you want it to go"? replied the constable.
“Why, nine,” said George, showing his watch.
“Do you know where you live"? said the guardian of public order, severely.
George thought, and gave the address.
“Oh! that’s where it is, is it"? replied the man; “well, you take my advice and go there quietly, and take that watch of yours with you; and don’t let’s have any more of it”.
And George went home again, musing as he walked along, and let himself in.
At first, when he got in, he determined to undress and go to bed again; but when he thought of the redressing and re-washing, and the having of another bath, he determined he would not, but would sit up and go to sleep in the easy-chair.
But he could not get to sleep: he never felt more wakeful in his life; so he lit the lamp and got out the chess-board, and played himself a game of chess. But even that did not enliven him: it seemed slow somehow; so he gave chess up and tried to read. He did not seem able to take any sort of interest in reading either, so he put on his coat again and went out for a walk.
It was horribly lonesome and dismal, and all the policemen he met regarded him with undisguised suspicion, and turned their lanterns on him and followed him about, and this had such an effect upon him at last that he began to feel as if he really had done something, and he got to slinking down the by-streets and hiding in dark doorways when he heard the regulation flip-flop approaching.
Of course, this conduct made the force only more distrustful of him than ever, and they would come and rout him out and ask him what he was doing there; and when he answered, “Nothing,” he had merely come out for a stroll (it was then four o’clock in the morning), they looked as though they did not believe him, and two plain-clothes constables came home with him to see if he really did live where he had said he did. They saw him go in with his key, and then they took up a position opposite and watched the house.
He thought he would light the fire when he got inside, and make himself some breakfast, just to pass away the time; but he did not seem able to handle anything from a scuttleful of coals to a teaspoon without dropping it or falling over it, and making such a noise that he was in mortal fear that it would wake Mrs. G. up, and that she would think it was burglars and open the window and call “Police!” and then these two detectives would rush in and handcuff him, and march him off to the police-court.
He was in a morbidly nervous state by this time, and he pictured the trial, and his trying to explain the circumstances to the jury, and nobody believing him, and his being sentenced to twenty years’ penal servitude, and his mother dying of a broken heart. So he gave up trying to get breakfast, and wrapped himself up in his overcoat and sat in the easy-chair till Mrs. G came down at half-past seven.
He said he had never got up too early since that morning: it had been such a warning to him.
We had been sitting huddled up in our rugs while George had been telling me this true story, and on his finishing it I set to work to wake up Harris with a scull. The third prod did it: and he turned over on the other side, and said he would be down in a minute, and that he would have his lace-up boots. We soon let him know where he was, however, by the aid of the hitcher, and he sat up suddenly, sending Montmorency, who had been sleeping the sleep of the just right on the middle of his chest, sprawling across the boat.
Then we pulled up the canvas, and all four of us poked our heads out over the off-side, and looked down at the water and shivered. The idea, overnight, had been that we should get up early in the morning, fling off our rugs and shawls, and, throwing back the canvas, spring into the river with a joyous shout, and revel in a long delicious swim. Somehow, now the morning had come, the notion seemed less tempting. The water looked damp and chilly: the wind felt cold.
“Well, who’s going to be first in"? said Harris at last.
There was no rush for precedence. George settled the matter so far as he was concerned by retiring into the boat and pulling on his socks. Montmorency gave vent to an involuntary howl, as if merely thinking of the thing had given him the horrors; and Harris said it would be so difficult to get into the boat again, and went back and sorted out his trousers.
I did not altogether like to give in, though I did not relish the plunge. There might be snags about, or weeds, I thought. I meant to compromise matters by going down to the edge and just throwing the water over myself; so I took a towel and crept out on the bank and wormed my way along on to the branch of a tree that dipped down into the water.
It was bitterly cold. The wind cut like a knife. I thought I would not throw the water over myself after all. I would go back into the boat and dress; and I turned to do so; and, as I turned, the silly branch gave way, and I and the towel went in together with a tremendous splash, and I was out mid-stream with a gallon of Thames water inside me before I knew what had happened.
“By Jove! old J.’s gone in,” I heard Harris say, as I came blowing to the surface. “I didn’t think he’d have the pluck to do it. Did you"?
“Is it all right"? sung out George.
“Lovely,” I spluttered back. “You are duffers not to come in. I wouldn’t have missed this for worlds. Why won’t you try it? It only wants a little determination”.
But I could not persuade them.
Rather an amusing thing happened while dressing that morning. I was very cold when I got back into the boat, and, in my hurry to get my shirt on, I accidentally jerked it into the water. It made me awfully wild, especially as George burst out laughing. I could not see anything to laugh at, and I told George so, and he only laughed the more. I never saw a man laugh so much. I quite lost my temper with him at last, and I pointed out to him what a drivelling maniac of an imbecile idiot he was; but he only roared the louder. And then, just as I was landing the shirt, I noticed that it was not my shirt at all, but George’s, which I had mistaken for mine; whereupon the humour of the thing struck me for the first time, and I began to laugh. And the more I looked from George’s wet shirt to George, roaring with laughter, the more I was amused, and I laughed so much that I had to let the shirt fall back into the water again.
“Ar’n’t you—you—going to get it out"? said George, between his shrieks.
I could not answer him at all for a while, I was laughing so, but, at last, between my peals I managed to jerk out:
“It isn’t my shirt—it’s yours”!
I never saw a man’s face change from lively to severe so suddenly in all my life before.
“What!” he yelled, springing up. “You silly cuckoo! Why can’t you be more careful what you’re doing? Why the deuce don’t you go and dress on the bank? You’re not fit to be in a boat, you’re not. Gimme the hitcher”.
I tried to make him see the fun of the thing, but he could not. George is very dense at seeing a joke sometimes.
Harris proposed that we should have scrambled eggs for breakfast. He said he would cook them. It seemed, from his account, that he was very good at doing scrambled eggs. He often did them at picnics and when out on yachts. He was quite famous for them. People who had once tasted his scrambled eggs, so we gathered from his conversation, never cared for any other food afterwards, but pined away and died when they could not get them.
It made our mouths water to hear him talk about the things, and we handed him out the stove and the frying-pan and all the eggs that had not smashed and gone over everything in the hamper, and begged him to begin.
He had some trouble in breaking the eggs—or rather not so much trouble in breaking them exactly as in getting them into the frying-pan when broken, and keeping them off his trousers, and preventing them from running up his sleeve; but he fixed some half-a-dozen into the pan at last, and then squatted down by the side of the stove and chivied them about with a fork.
It seemed harassing work, so far as George and I could judge. Whenever he went near the pan he burned himself, and then he would drop everything and dance round the stove, flicking his fingers about and cursing the things. Indeed, every time George and I looked round at him he was sure to be performing this feat. We thought at first that it was a necessary part of the culinary arrangements.
We did not know what scrambled eggs were, and we fancied that it must be some Red Indian or Sandwich Islands sort of dish that required dances and incantations for its proper cooking. Montmorency went and put his nose over it once, and the fat spluttered up and scalded him, and then he began dancing and cursing. Altogether it was one of the most interesting and exciting operations I have ever witnessed. George and I were both quite sorry when it was over.
The result was not altogether the success that Harris had anticipated. There seemed so little to show for the business. Six eggs had gone into the frying-pan, and all that came out was a teaspoonful of burnt and unappetizing looking mess.
Harris said it was the fault of the frying-pan, and thought it would have gone better if we had had a fish-kettle and a gas-stove; and we decided not to attempt the dish again until we had those aids to housekeeping by us.
The sun had got more powerful by the time we had finished breakfast, and the wind had dropped, and it was as lovely a morning as one could desire. Little was in sight to remind us of the nineteenth century; and, as we looked out upon the river in the morning sunlight, we could almost fancy that the centuries between us and that ever-to-be-famous June morning of 1215 had been drawn aside, and that we, English yeomen’s sons in homespun cloth, with dirk at belt, were waiting there to witness the writing of that stupendous page of history, the meaning whereof was to be translated to the common people some four hundred and odd years later by one Oliver Cromwell, who had deeply studied it.
It is a fine summer morning—sunny, soft, and still. But through the air there runs a thrill of coming stir. King John has slept at Duncroft Hall, and all the day before the little town of Staines has echoed to the clang of armed men, and the clatter of great horses over its rough stones, and the shouts of captains, and the grim oaths and surly jests of bearded bowmen, billmen, pikemen, and strange-speaking foreign spearmen.
Gay-cloaked companies of knights and squires have ridden in, all travel-stained and dusty. And all the evening long the timid townsmen’s doors have had to be quick opened to let in rough groups of soldiers, for whom there must be found both board and lodging, and the best of both, or woe betide the house and all within; for the sword is judge and jury, plaintiff and executioner, in these tempestuous times, and pays for what it takes by sparing those from whom it takes it, if it pleases it to do so.
Round the camp-fire in the market-place gather still more of the Barons’ troops, and eat and drink deep, and bellow forth roystering drinking songs, and gamble and quarrel as the evening grows and deepens into night. The firelight sheds quaint shadows on their piled-up arms and on their uncouth forms. The children of the town steal round to watch them, wondering; and brawny country wenches, laughing, draw near to bandy ale-house jest and jibe with the swaggering troopers, so unlike the village swains, who, now despised, stand apart behind, with vacant grins upon their broad, peering faces. And out from the fields around, glitter the faint lights of more distant camps, as here some great lord’s followers lie mustered, and there false John’s French mercenaries hover like crouching wolves without the town.
And so, with sentinel in each dark street, and twinkling watch-fires on each height around, the night has worn away, and over this fair valley of old Thame has broken the morning of the great day that is to close so big with the fate of ages yet unborn.
Ever since grey dawn, in the lower of the two islands, just above where we are standing, there has been great clamour, and the sound of many workmen. The great pavilion brought there yester eve is being raised, and carpenters are busy nailing tiers of seats, while ’prentices from London town are there with many-coloured stuffs and silks and cloth of gold and silver.
And now, lo! down upon the road that winds along the river’s bank from Staines there come towards us, laughing and talking together in deep guttural bass, a half-a-score of stalwart halbert-men—Barons’ men, these—and halt at a hundred yards or so above us, on the other bank, and lean upon their arms, and wait.
And so, from hour to hour, march up along the road ever fresh groups and bands of armed men, their casques and breastplates flashing back the long low lines of morning sunlight, until, as far as eye can reach, the way seems thick with glittering steel and prancing steeds. And shouting horsemen are galloping from group to group, and little banners are fluttering lazily in the warm breeze, and every now and then there is a deeper stir as the ranks make way on either side, and some great Baron on his war-horse, with his guard of squires around him, passes along to take his station at the head of his serfs and vassals.
And up the slope of Cooper’s Hill, just opposite, are gathered the wondering rustics and curious townsfolk, who have run from Staines, and none are quite sure what the bustle is about, but each one has a different version of the great event that they have come to see; and some say that much good to all the people will come from this day’s work; but the old men shake their heads, for they have heard such tales before.
And all the river down to Staines is dotted with small craft and boats and tiny coracles—which last are growing out of favour now, and are used only by the poorer folk. Over the rapids, where in after years trim Bell Weir lock will stand, they have been forced or dragged by their sturdy rowers, and now are crowding up as near as they dare come to the great covered barges, which lie in readiness to bear King John to where the fateful Charter waits his signing.
It is noon, and we and all the people have been waiting patient for many an hour, and the rumour has run round that slippery John has again escaped from the Barons’ grasp, and has stolen away from Duncroft Hall with his mercenaries at his heels, and will soon be doing other work than signing charters for his people’s liberty.
Not so! This time the grip upon him has been one of iron, and he has slid and wriggled in vain. Far down the road a little cloud of dust has risen, and draws nearer and grows larger, and the pattering of many hoofs grows louder, and in and out between the scattered groups of drawn-up men, there pushes on its way a brilliant cavalcade of gay-dressed lords and knights. And front and rear, and either flank, there ride the yeomen of the Barons, and in the midst King John.
He rides to where the barges lie in readiness, and the great Barons step forth from their ranks to meet him. He greets them with a smile and laugh, and pleasant honeyed words, as though it were some feast in his honour to which he had been invited. But as he rises to dismount, he casts one hurried glance from his own French mercenaries drawn up in the rear to the grim ranks of the Barons’ men that hem him in.
Is it too late? One fierce blow at the unsuspecting horseman at his side, one cry to his French troops, one desperate charge upon the unready lines before him, and these rebellious Barons might rue the day they dared to thwart his plans! A bolder hand might have turned the game even at that point. Had it been a Richard there! the cup of liberty might have been dashed from England’s lips, and the taste of freedom held back for a hundred years.
But the heart of King John sinks before the stern faces of the English fighting men, and the arm of King John drops back on to his rein, and he dismounts and takes his seat in the foremost barge. And the Barons follow in, with each mailed hand upon the sword-hilt, and the word is given to let go.
Slowly the heavy, bright-decked barges leave the shore of Runningmede. Slowly against the swift current they work their ponderous way, till, with a low grumble, they grate against the bank of the little island that from this day will bear the name of Magna Charta Island. And King John has stepped upon the shore, and we wait in breathless silence till a great shout cleaves the air, and the great cornerstone in England’s temple of liberty has, now we know, been firmly laid.