en-de  Fighting Climate Change_1 Hard
Weniger fliegen: Den CO2-Fußabdruck der akademischen Welt reduzieren.

Neue Sprachen lernen: "Schulstreik für das Klima".

Am 28. November 2018 von usfoodpolicy gepostet.

Diesen Herbst beschäftigen sich unsere Gedanken mit neuen Begrifflichkeiten aus den nordischen Ländern.

Auf Twitter, wo die Übersetzungsfunktion ziemlich beeindruckend ist, lesen wir in Englsch und Finnisch von @AarneClimate über die nationale Initiative, den Verbrauch fossiler Treibstoffe anzupassen, unter anderem durch die bemerkenswerte Arbeit des finnischen Innovationsfonds Sitra, und auch über das Fliegenfischen als nachhaltigen Metapher, die einfachen Freuden unserer eigenen örtlichen Gruppen zu genießen.

Aus Schweden folgen wir den Hashtags #jagstannarpåmarken ("Ich bleibe auf dem Boden"), #flygskam ("Sich schämen zu fliegen") und #flygfritt2019 (eine schnellwachsende virale Graswurzelbewegung im Jahr 2019 nicht zu fliegen, über die kürzlich von der BBC berichtet worden ist), ebendso wie der denkwürdgig Slogan (den man in English ohne Übersetzung versteht) "Skolstrejk for Klimatet" von der 15jährigen Greta Thunberg.

Greta, der lebende Gegenbeweis für die Behauptung, dass man mit dem Flugzeug fliegen muss, um sich effektiv für Klimaschutz einzusetzten, schreibt diese Woche im Guardian.

"Die Erwachsenen haben uns im Stich gelassen.

Und da die meisten, einschließlich der Presse und der Politiker, die Situation weiterhin ignorieren, müssen wir selbst handeln und (damit) heute anfangen.

In Dänemark haben 650 Akademiker (sicher ein erstaunlicher Anteil der akademischen Erwerbsbevölkerung des Landes) einen offenen Brief wegen der Treibhausgasemissionen der Universität, einschließlich denen, die aus dem Flugverkehr resultieren, unterzeichnet, den wir ausführlich zitieren (wortgewaltig in der Übersetzung, und wir können uns gut den Originaltext vorstellen).

Wenn wir nicht sofort mit einem weltweiten Wechsel zu einer grüneren Gesellschaft anfangen, werden die Konsequenzen katastrophal sein.

Obwohl viele Forscher an dänischen Universitäten sich sehr stark an der Diskussion über den Klimawandel beteiligen, gibt es derzeit unter diesen Einrichtungen keine ehrgeizige Klima-Agenda.

Mit diesem Brief ermutigen wir die Universitätsleitung dringend, sofort eine Reihe von weitreichenden Strategien zu entwickeln und umzusetzen, um die Kohlenstoffemissionen der Universitäten drastisch zu reduzieren.

Die Universitäten haben aus drei wichtigen Gründen eine besonders hohe Verantwortung bezüglich der Umsetzung einer ehrgeizigen Klima-Agenda.

Erstens tragen Forscher zu einem besonders hohem Maß an Kohlenstoffemissionen bei, indem sie insbesondere Luftverkehr zum Reisen zu Konferenzen benutzen.

Hohe Emissionen bieten ein gleichmäßig großes Potential zur Verringerung der Klimabilanz von Forschern.

Zweitens ist wissenschaftliche Kompetenz ein Kernpunkt im Kampf gegen Skeptiker des Klimawandels.

Forscher können nicht erwarten, dass man sie in der Debate über den Klimawandel ernst nimmt, wenn sie nicht selbst die Maßnahmen, die sie vorschlagen, umsetzen.

Wir müssen zuerst unser eigenes Haus in Ordnung bringe, wenn wir wollen, dass uns andere zuhören.

Drittens sind die Universitäten ideal dafür geeignet, den Kampf gegen den Klimawandel anzuführen, indem sie innovative, interdisziplinäre und evidenzbasierte Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen entwickeln und testen.

Wenn neue Lösungen nicht an den Universitäten entwickelt werden, wo sollen sie sonst herkommen?

Wie jedes andere große Unternehmen haben die Universitäten die Pflicht, ihren Teil der sozialen Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern und der Umwelt wahrzunehmen.

An der Lund-Universität, wo sie in Schweden unterrichtet, erhielt die amerikanische Gelehrte Kim Nicholas in diesem Herbst die Finanzmittel für ein neues Forschungsprojekt über die soziale Bewegung, auf dem Boden zu bleiben.

Und an der Universität von Uppsala in Schweden setzt der prominente britische Klimawissenschaftler und Nichtflieger Kevin Anderson seine Forschung und ungezähmten öffentlichen Vorträge fort (hier ist ein Video über seine Sommertour mit dem Fahrrad).

Ein Element unserer #flyingless-Plattform ist, dass unsere universitären Gemeinschaften ihre Vision für internationalen Kulturaustausch erneut überdenken sollten und bemühen sich, mit deutlich weniger Flügen mehr interkulturelles Verständnis zu erreichen, indem sie längere und sinnvollere internationale Reisen machen.

Wirklich. Überlegen Sie nur mal.

Was für einen Sinn würde ein kurzer akademischer oder studentischer Besuch mit dem Flugzeug in Skandinavien oder Finnland auf der Suche nach interkulturellen Einsichten machen, außer wenn man wirklich bereit ist, sein Herz für ein aktuelles nordisches Konzept wie #flygskam zu öffnen?

Wenn Sie mehr über unsere #flyingless initiative wissen wollen, schauen Sie sich den ursprünglichen Petitionstext, die FAQs, und die Liste der 535 akakemischen Unterstützer an.

Akademiker, die in die Liste aufgenommen werden wollen, können an uns unter academicflyingpetition@gmail.com schreiben.
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Flying Less: Reducing Academia's Carbon Footprint.
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Learning new languages: “Skolstrejk for Klimatet”.
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Posted on November 28, 2018 by usfoodpolicy.
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This fall, we find our minds occupied with new terminology from Nordic countries.
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“The adults have failed us.
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Secondly, scientific authority is a key topic in the fight against climate skepticism.
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We have to put our own house in order first if we want others to listen.
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If new solutions are not developed at the universities, where else should they come from?
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Really.
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Just think about it.
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Academics who wish to be listed may write us at academicflyingpetition@gmailcom.
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Ich habe die Text unter "hard" eingestellt, weil die Begriffe, die beim Klimawandel verwendet werden (und der Bezug auf schwedische Begriffe) mitunter nicht leicht verständlich sind.

by bf2010 1 month, 1 week ago

Der Text der Petition findet sich unter:
https://academicflyingblog.wordpress.com/2015/10/17/a-petition-calling-upon-universities-and-professional-associations-to-greatly-reduce-flying/

by bf2010 1 month, 1 week ago

Der Blog findet sich unter:
https://academicflyingblog.wordpress.com/

by bf2010 1 month, 1 week ago

Flying Less: Reducing Academia's Carbon Footprint.

Learning new languages: “Skolstrejk for Klimatet”.

Posted on November 28, 2018 by usfoodpolicy.

This fall, we find our minds occupied with new terminology from Nordic countries.

On Twitter, where the translate function is quite impressive, we read in English and Finnish from @AarneClimate about the national initiative to adapt fossil fuels consumption, including through the remarkable work of the Finnish Innovation Fund Sitra, and also about fly fishing as an ongoing metaphor for appreciating the simple delights of our own local communities.

From Sweden we follow the hashtags #jagstannarpåmarken (“I stay on the ground”), #flygskam (“flying shame”), and #flygfritt2019 (a fast-growing viral grassroots movement to not fly in 2019, recently covered by the BBC);

as well as the memorable slogan (readable in English without translation) “Skolstrejk for Klimatet” from 15-year-old Greta Thunberg .

Greta, a living rebuttal to the claim that one must fly by airplane to advocate effectively for climate action, writes in the Guardian this week.

“The adults have failed us.

And since most of them, including the press and the politicians, keep ignoring the situation, we must take action into our own hands, starting today.

In Denmark, 650 academics (surely an astonishing fraction of the national academic workforce) have signed an open letter on university greenhouse gas emissions, including from flying, which we quote at length (eloquent in translation, and we can just imagine the original).

If we do not start a global transition to a greener society immediately the consequences will be catastrophic.

Though many researchers at Danish universities are highly active in the debate on climate change, there is at present no ambitious climate agenda across these establishments.

With this letter, we strongly encourage the university management to immediately develop and implement a series of far-reaching policies to drastically reduce the universities’ carbon emissions.

The universities have a particularly heavy responsibility with regard to the implementation of an ambitious climate agenda, for three main reasons.

Firstly, researchers contribute to a particularly high degree of carbon emissions, especially by using air transport to travel to conferences.

High emissions offer an equally large potential for reducing the researchers’ climate footprint.

Secondly, scientific authority is a key topic in the fight against climate skepticism.

Researchers cannot expect to be taken seriously in the debate on climate change if they do not themselves implement the measures they propose.

We have to put our own house in order first if we want others to listen.

Thirdly, the universities are ideally suited to lead the fight against climate change by developing and testing innovative, interdisciplinary and evidence-based measures for reducing carbon emissions.

If new solutions are not developed at the universities, where else should they come from?

Like any other large company, the universities have an obligation to assume their share of social responsibility towards their employees and the environment.

At Lund University, where she teaches in Sweden, American scholar Kim Nicholas this fall received funding for a new research project on the rise of the social movement to stay on the ground.

And, at Uppsala University in Sweden, the prominent British climate scientist and non-flyer Kevin Anderson continues his research and untamed public speaking (here is a video about his summer journey by bicycle).

One plank of our #flyingless platform is that our university communities should revisit their vision for international cultural exchange, seeking to accomplish more cross-cultural understanding with radically fewer flights, through longer and more meaningful international travels.

Really. Just think about it.

What would be the point of a short academic or student visit by airplane to Scandinavia or Finland in search of cross-cultural insight, unless one is willing to truly open one’s heart to a contemporary Nordic concept such as #flygskam?

For more information about our #flyingless initiative, see the original petition text, FAQ, and list of 535 academic supporters.

Academics who wish to be listed may write us at academicflyingpetition@gmailcom.