en-de  MI6 'C' speech on fourth generation espionage - Speech Medium
MI6-Chef Alex Younger sprach darüber, wie sich der Secret Intelligence Service als Reaktion auf hybride Bedrohungen entwickelt und den Weg für neue Ansätze bereitet, um Großbritannien zu schützen.

Veröffentlicht am 3. Dezember 2018. Von: Foreign & Commonwealth Office, Secret Intelligence Service, und Alex Younger.

Gehalten am: 3. Dezember 2018 (Niederschrift der Rede, genau wie sie gehalten wurde).

Meine Damen und Herren, es ist mir ein Vergnügen, wieder in St. Andrews zu sein. Ich hatte keine Ahnung, dass ich eines Tages als Chef des Secret Intelligence Service, SIS - wie wir uns selbst nennen - oder MI6, wie wir der Welt bekannt sind, zurückkehren würde. Nach dem Examen trat ich einem schottischen Regiment bei. Aber innerhalb von vier Jahren saß ich in Hauptquartieren des MI6 und starrte auf ein leeres Stück Papier. Ich kann mir vorstellen, dass einige von Ihnen mit dieser Situation vertraut sein könnten.

Als erste Aufgabe wurde mir Mitte der 1990er Jahre die Mission übertragen, in eine Organisation einzudringen, die auf Völkermord im westlichen Balkan abzielte.

Beginnend mit einem leeren Stück Papier, musste ich meinen Weg in das Herz der Organisation finden und geheime Informationen für die britische Regierung einholen.

Es brachte mich an Orte, die zu besuchen ich niemals gedacht hätte; oftmals reiste ich mit einer falschen Identität. Es brachte viele Nächte mit dem Trinken von obskurem, selbstgemachtem Alkohol mit sich, bis ich die Absichten der Konfliktparteien zusammenzufügen konnte und es mir möglich war, die notwendigen geheimen Beziehungen aufzubauen, um die Informationen zu liefern, die unser Land dringend benötigte.

Ich hatte die Genugtuung zu wissen, dass meine Arbeit zusammen mit der von vielen anderen dazu beitrug, den Weg für die eventuelle Festnahme und Verfolgung von Kriegsverbrechern zu ebnen, die in den Mord an oder die Vertreibung von Hunderttausenden verwickelt waren.

Geheimdienstarbeit allein kann nicht jeden Angriff aufhalten oder jedes Übel verhindern. Aber sie kann Kriege verkürzen; und sie kann Leben retten und tut dies auch.

Dieses Gefühl des Stolzes, Teil einer Anstrengung und Sache zu sein, die größer ist als ich, hat mich in den fast 30 Jahren, die ich meinem Land als Geheimdienstmitarbeiter gedient habe, niemals auch nur für einen einzigen Tag verlassen. Ich glaube, das trifft auf jedes Mitglied unserer Organisation zu.

Wenn ich an die frühen Tage meiner Arbeit beim MI6 zurückdenke und mich frage, wie ich das fertiggebracht habe, wird mir klar, dass es zu einem großen Teil dieser Universität zu verdanken ist. Mehr als mir zu jener Zeit bewusst war, hat St. Andrews meine Persönlichkeit geformt.

Der - wie soll ich es sagen - Mangel an Ablenkung in dieser Ecke von Fife bietet sich für tiefere menschliche Beziehungen an, als dies für das Universitätsleben typisch ist.

St. Andrews lehrte mich, mit aufgeschlossenem Geist über die Welt zu denken. Es lehrte mich den Wert der menschlichen Neugier und der Neugier über Menschen, was meine Karriere beflügelt hat und auch die Karriere einer großen Anzahl von St. Andrews-Absolventen in den Rängen des SIS.

Denn wenn man die Mystik, die unsere Organisation umhüllt, aus dem Weg räumt, ist dies unsere grundlegende Aufgabe: Wir liefern menschliche Geheimdienst-Informationen.

Unsere Aufgabe ist, menschliche Beziehungen zu schaffen, die kulturelle und sprachliche Grenzen in einigen der schwierigsten Umgebungen der Erde und im Internet überbrücken. Wir machen das aus einem bestimmten Grund: Um Informationen zu erhalten und von der Regierung geforderte Maßnahmen zu ergreifen, um dieses Land zu schützen.

Unsere Kompetenz liegt in unserer Fähigkeit, Vertrauensbeziehungen zwischen unseren Offizieren und den Mitarbeitern in den Organisationen herzustellen, die wir verstehen müssen. Wir nennen diese tapferen Menschen Agenten, und sie riskieren ihren Lebensunterhalt und manchmal sogar ihr Leben im Auftrag des Vereinigten Königreiches. Das ist der Grund, weshalb unsere Methoden und unsere Operationen immer geheim bleiben müssen.

Obwohl ich heute darüber sprechen werde, wie sich die Welt und damit der SIS verändert, erwarte ich nicht, dass unsere menschliche Rolle im Geheimdienst sich jemals grundlegend verändern wird. Wir werden immer die Beweggründe, die Absichten und die Ansprüche der Menschen in anderen Ländern verstehen müssen. Auch im Zeitalter der künstlichen Intelligenz braucht man menschliche Intelligenz, genau genommen wird sie in einer komplizierteren Welt sogar noch wichtiger werden.

Der heutige Grad der Vernetzung zwischen Nationen, Völkern und Systemen, die allgegenwärtige Natur von Informationen und das exponentielle Tempo des technologischen Wandels machen die Welt in dramatischer Weise komplizierter.

Diese Komplexität hat die Grenzen, auf die wir uns traditionell für unsere Sicherheit verlassen haben, erodiert: die Grenzen zwischen dem Virtuellen und Realen, die inländischen und die internationalen, zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren und zwischen Krieg und Frieden. Das Ergebnis ist eine Welt der weit größeren Ambivalenz.

Ich möchte deutlich werden: Unsere Widersacher haben diese Ambivalenz nicht geschaffen und sie haben nicht die Dinge geschaffen, die uns trennen.

Sie haben jedoch die ausgeprägte Bereitschaft gezeigt, Ambivalenzen opportunistisch auszunutzen, sie nutzen unscharfe Linien, um unsere Institutionen und Abwehrmechanismen auf eine Weise zu erforschen, die kürzer greift als traditionelle Kriegsführung.

Wir bezeichnen diese als hybride Bedrohungen. Dazu gehören Cyber-Angriffe, Desinformation und getarnte Nutzung militärischer Gewalt, was wir in der Ukraine und anderswo gesehen haben, kombiniert mit politischer Verschleierung oder, wie man es nennen könnte, unglaubwürdigem Leugnen.

Die gute Nachricht ist, dass wir, konfrontiert mit diesen Herausforderungen, in keiner Weise machtlos sind.

Wegen der Stärke unserer Bündnisse, unserer Werte und unserer Institutionen, sind wir sind besser aufgestellt als die meisten Länder, um mit einer Welt hybrider Bedrohungen fertig zu werden. Dies schließt die Geheimdienste des UK mit ein. Nach alledem, Ambivalenz ist der Zustand, den aufzulösen der SIS eingerichtet wurde, aber es ist auch der Kontext in dem wir operieren. Wir sind zu Hause in der Ambivalenz. Es ist eine neue Umwelt, aber es ist unser herkömmliches Geschäft.

Wir sind einer der wenigen, wirklich weltweiten Geheimdienste, die in der Lage sind, den Problemen überall auf der Welt auf den Grund zu gehen, Geheimagenten zu rekrutieren und zu führen, in Terrororganisationen einzudringen, unsere Regierung mit den Informationen zu versorgen, die für die Absicherung der nationalen Interessen benötigt werden, den Behörden des UK die Informationen zu geben, die zur Abwehr von Terroranschlägen zu Hause und gegen unsere Verbündeten nötig sind und die Bestrebungen staatlicher und nichtstaatlicher Akteure, Drogen zu handeln oder nukleare und chemische Waffen zu verbreiten, aufzudecken und zu bewältigen.

Also ist die Mission des SIS ein entscheidender Askpekt unserer Stärke als Demokratie und als Mitglied der Westlichen Allianz im 21. Jahrhundert.

Als Chef spreche ich kaum je in der Öffentlichkeit. Ich bin ein Spion. Und weniger ist mehr. Dies ist erst meine zweite öffentliche Rede in vier Jahren; und Sie dürften ziemlich lange auf eine weitere warten.

Aber ich spreche heute, weil es lebenswichtig ist, dass die Menschen genügend über den SIS hören, damit sie wissen, was wir wirklich tun - im Gegensatz zu den Mythen über das, was wir tun - und weil wir wollen, dass talentierte junge Menschen aus dem ganzen Land sich uns anschließen.

Obwohl ich mich freue, sagen zu können, dass wir die glänzendsten Talente rekrutieren und außergewöhnliche junge Leute in unserer Organisation arbeiten, ist dies jedoch etwas, dass ich niemals für selbstverständlich halten werde. Wir werden in den kommenden Jahren die verschiedenartigsten Mitarbeiter brauchen, so qualifiziert wie möglich. Weil die Realität dieser Welt noch ambivalenter werden wird und noch komplizierter.

Als ich in St. Andrews ware, studierte ich auch Computerwissenschaft. Der radikale Gedanken jener Zeit war, dass Computer bald in der Lage sein würden, miteinander zu sprechen. Jetzt sind Milliarden von Menschen und Geräten weltweit verbunden.

Wir befinden uns in den Anfängen einer vierten industriellen Revolution, die die Grenzlinien zwischen den physikalischen, digitalen und biologischen Bereichen weiter verwischen wird. Rechtmäßig eingesetzt sind Technologien wie Massendaten, moderne Analytik und maschinelles Lernen eine großartige Gelegenheit für die Gesellschaft insgesamt, auch für das MI6 als Organisation.

Aber ich habe auch gesehen, welchen Schaden neue Technologien in den Händen eines qualifizierten Gegners anrichten können, der weder durch Gesetze noch durch Moral gebunden ist, und auch die potenziell existenzielle Herausforderung, die das Daten-Zeitalter an die traditionellen Vorgehensweisen eines Geheimdienstes stellt. Wir und unsere Verbündeten stehen vor einem Kampf, sicherzustellen, dass Technologie zu unserem Vorteil arbeitet und nicht zum Vorteil unserer Gegner. Freiheitliche Demokratien sollten dies als Urheber dieser Technologie mit Zuversicht angehen.

Beide Treiber, der technologischen Wandel und die internationale Komplexität, bedeuten jedoch, dass wir uns weiter anpassen müssen, wenn wir in der Zukunft so effektiv spionieren sollen, wie wir es heute tun. Es wird eine Trennlinie geben, zwischen solchen Geheimdiensten, die es packen, wie die britischen Dienste, und den Diensten, die es nicht packen.

Das Zeitalter der vierten industriellen Revolution erfordert eine Spionage der vierten Generation: die Vereinigung unserer herkömmlichen menschlichen Fähigkeiten mit beschleunigter Innovation, neue Partnerschaften und eine Geisteshaltung, die Vielfalt mobilisiert und die Jugend stärkt.

Durch das Jahrhundert, das der SIS existiert, haben wir uns kontinuierlich weiterentwickelt, um jeder Generation von Bedrohungen zu begegnen: von Weltkriegen über den Kalten Krieg bis hin zum Emporkommen transnationaler Bedrohungen, einschließlich des internationalen Terrorismus. Jetzt entwickeln wir uns wieder, um den Bedrohungen des Hybrid-Zeitalters entgegenzutreten - der vierten Generation, von der ich spreche.

Diese Entwicklung hat drei Formen, die ich Ihnen beschreiben will: Erstens, wenn Ihre Landesverteidigung an vielen Fronten gleichzeitig gefordert wird, kann es schwierig sein, die Gesamtheit dessen zu erkennen, was der Gegner zu tun versucht. Bei der Sicherheit in der hybriden Welt geht also alles darum, wer am wirkungsvollsten zusammenarbeiten kann.

Im UK nennen wir das die Fusions-Doktrin, und es beinhaltet das Zusammenziehen all unserer nationalen Fähigkeiten der Aufklärung, Abschreckung und Entgegnung hybrider Angriffe und anderer Bedrohungen gegen das Vereinigte Königreich.

Als ich zum SIS kam, wurden Operationen weitestgehend von Einzelpersonen durchgeführt, wie die Geschichte meines leeren Papierblattes bei meiner ersten Mission vermuten lässt.

Wir arbeiten jetzt mit dynamischen Gruppen, die Fähigkeiten und Kenntnisse aus dem ganzen SIS zusammenziehen: Wir bringen die überragenden Talente unserer Agenten-Anwerber und -Führer, unserer Analysten, unserer Fachleute, unserer Linguisten, unserer Datenwissenschaftler und unserer technischen Mitarbeiter und Ingenieure zusammen - der Öffentlichkeit als Q-Zweig bekannt.

Wir arbeiten enger als je zuvor mit unseren Schwesterdiensten MI5 und GCHQ zusammen. Wir haben jeweils eine unterschiedliche Mission und Kultur, aber wir haben festgestellt, dass alles was wir tun, miteinander zusammenhängt und wir haben dies zu einer Tugend gemacht. Wir gehören zu den am stärksten integrierten Geheimdiensten der Welt.

Dieser partnerschaftliche Geist weitet sich aus auf die Polizei und andere inländische Behörden, das Foreign and Commonwealth Office und das Verteidigungsministerium und nebenher dienen wir häufig den bewaffneten Streitkräften des UK.

Wir greifen auch auf beispiellose Partnerschaften in Übersee zurück, darunter unsere Five-Eyes-Verbündeten in den Vereinigten Staaten, Kanada, Neuseeland und Australien sowie unsere engen und historischen Sicherheitsbeziehungen in ganz Europa.

Die Auswirkungen der Brexit-Debatte wurden von den Ministern dargelegt. Für unseren Teil als SIS werden wir immer mit unseren Schwesterdiensten zusammen arbeiten, um unsere unverzichtbaren Sicherheitsverbindungen in Europa zu stärken.

Wir arbeiten auch mit anderen Partnern in aller Welt, um terroristische Aktivitäten zu unterbrechen und anderen ernsten Bedrohungen zu begegnen - aber immer zu unseren Bedingungen und gegründet auf unser Gesetz und unsere Werte als Vereinigtes Königreich.

Wenn man diese konzentrischen Kreise der Partnerschaft und die Breite der Fähigkeiten, der Erfahrungen und des Vertrauens betrachtet, die sie umfassen, es ist nicht überraschend, dass die Gegner versuchen, ihren relativen Nachteil durch hybride Mittel auszugleichen. Tatsächlich werden sie Schritte unternehmen, um diese Partnerschaften zu unterminieren, wenn sie können, und wir müssen unsere eigenen Maßnahmen ergreifen, um darauf zu reagieren.

Also zweitens ist unsere Aufgabe jetzt, neben unserer Kernmission die Absichten der Gegner zu enthüllen und der Regierung strategische Vorteile in Übersee zu verschaffen, verdeckte Maßnahmen im Datenzeitalter zu meistern.

Als ich zum SIS kam, war unsere Hauptaufgabe, Geheimnisse aufzudecken. In einer Welt der hybriden Bedrohungen ist es nicht genug zu wissen, was der Gegner tut. Man muss in der Lage sein, Schritte zu unternehmen, um ihr Verhalten zu verändern.

Dies wird vorrangig durch die Bedrohung durch den Terrorismus angetrieben - die ultimative Manifestation der erodierten Grenzen des 21. Jahrhunderts. Der SIS ist der Arm der Regierung, der die Fähigkeit hat, nach Übersee zu gehen zur Quelle der terroristischen Bedrohungen und sie rechtmäßig durch unserer Partnerschaften zu zerreißen..

Und ich kann Ihnen heute sagen, dass wir und unsere Schwesterdienste seit meiner letzten Rede mehrere ernsthafte Daesh-Angriffspläne mit Ursprung im Ausland zerstört haben, die bei Erfolg eine bedeutende Anzahl von Leben gekostet hätten.

Dies umfasst auch einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung europäischer Länder, insbesondere unserer französischen und deutschen Verbündeten, Terroranschläge in ihren Ländern oder gegen ihre Bürger zu verhindern.

Dies hat außerordentlich schwierige und gefährliche Arbeit mit sich gebracht. Wir haben unsere Agenten - die Menschen, die im Geheimen für das MI6 arbeiten - gebeten, außergewöhnliche Dinge zu tun und große Risiken auf sich zu nehmen. Und ich will Ihnen nicht verhehlen, dass manche den ultimativen Preis bezahlt haben. Unser Land und unsere Verbündeten schulden ihnen etwas, das sie niemals wirklich wissen und niemals vollständig zurückzahlen können.

Wir sind stolz auf den Beitrag, den wir zu der Koalition in Syrien geleistet haben, die jetzt nahe daran ist, das sogenannte 'Kalifat' zu zerstören. Dies hatte eine willkommene Wirkung auf die direkte Bedrohung Europas. Aber im Klartext, falls die tragischen Ereignisse von 2017 im UK als Mahnung nicht ausreichen: Wir stehen einer anhaltenden und sich entwickelnden Bedrohung durch den Terrorismus gegenüber, die erfordert, dass auch wir uns verändern.

Sie können vielleicht denken, dass die Terrorabwehr herausfordernd genug war. Jetzt stehen wir aber der zusätzlichen Komplexität von Bedrohungen gegenüber, die von Nationalstaaten ausgehen, die in den grauen Räumen des hybriden Zeitalters agieren, was ein völlig anderes Problem ist.

Artikel 5 des Nordatlantik-Paktes, der besagt, dass ein bewaffneter Angriff gegen einen oder mehrere der Nato-Verbündeten als Angriff gegen alle gewertet wird, ist der Eckpfeiler unserer Verteidigung und Sicherheit. Er setzt jedoch eine klare Unterscheidung zwischen Kriegszustand und Friedenszustand voraus - genau die Unterscheidung, die unsere Gegner zu verschleiern suchen.

Als Verbündete sind wir entschlossen, unsere Verpflichtung nach Artikel 5 zur gegenseitigen Sicherheit aufrecht zu erhalten und zu vertiefen. Aber es ist bedeutsam, das wir jetzt Gegnern gegenüber stehen, die sich selbst als im Zustand einer andauernden Konfrontation mit uns betrachten.

Eines der ungeheuerlichsten Beispiele war der Anschlag in Salisbury, bei dem der russische Staat eine militärische Chemiewaffe auf dem Boden des UK einsetzte.

Wir haben auf diese offenkundig feindselige Tat nicht durch Nachahmung russischer Taktiken reagiert. Stattdessen operationalisierten wir unsere Werte, unser Rechtssystem und unsere Allianzen. Wir entlarvten die Täter und koordinierten die bisher größte kollektive Ausweisung russischer Geheimdienstler aus der NATO und ihren Partnerstaaten, wodurch die Fähigkeiten der russischen Geheimdienste erheblich beeinträchtigt wurden.

Wenn wir mit dieser Art von Angriffen konfrontiert werden, versuchen wir mit unseren Verbündeten, das Verhalten teuer bezahlen zu lassen. Unsere Absicht ist, dass der russische Staat zu dem Schluss kommt, dass es dieses Risiko nicht wert ist, wie groß auch immer die Vorteile dieser Handlung in ihrer Vorstellung sein mag.

Wir werden das auf unsere Weise machen, nach unseren Gesetzen und unseren Werten. Wir werden nichtsdestoweniger erfolgreich sein, und ich rate Russland oder jedem anderen Staat, der beabsichtigt, unsere Art zu Leben zu untergraben, unsere Entschlossenheit und unsere Fähigkeiten oder die unserer Verbündeten, nicht zu unterschätzen. Wir können dies jedem Gegner jederzeit beweisen.

Ich möchte jedoch betonen, dass wir, selbst wenn der russische Staat versucht, uns zu destabilisieren, nicht versuchen, Russland zu destabilisieren. Wir wollen keine Eskalation. Wenn wir eine Änderung im russischen Verhalten sehen, werden wir positiv reagieren. Aber wir werden bei der Verteidigung unserer Menschen und unserer lebenswichtigen Interessen unerbittlich sein.

Wir werden die Rechtsstaatlichkeit und das internationale regelbasierte System weiterhin robust verteidigen.

Unsere Verbündeten vertrauten im Nachgang zur Salisbury-Attacke auf unsere Geheimdienste. Wir haben dies als Akt der Solidarität empfunden und es bedeutete sehr viel für uns. Aber wir haben unseren Verbündeten klar gemacht, dass es genauso ein Akt des Eigeninteresses auf ihrer Seite war, wie ein Akt der Solidarität. Was auch immer Gegner uns antun können, können sie auch anderen antun und haben es auch getan.

Unser Ansatz, einen Preis für bösartige Aktivitäten aufzuerlegen, gilt auch für Cyber-Angriffe, wie im Februar dieses Jahres, als das Vereinigte Königreich die Verantwortung für den Anschlag von NotPetya gegen die Ukraine, der auch das Vereinigte Königreich betraf, der russischen Regierung zuordnete.

Ein Großteil der sich entwickelnden staatlichen Bedrohung betrifft die zunehmend innovative Nutzung moderner Technologien durch unsere Gegner. Einfach ausgedrückt: Wir müssen Innovationen schneller schaffen, als es ihnen möglich ist. Zukünftige Generationen würden es uns wirklich nicht verzeihen, wenn es anders wäre.

Dies bringt mich zu dem dritten Treiber für Veränderung im SIS: die Notwendigkeit sicherzustellen, dass die Technologie auf unserer Seite ist, und nicht auf der Seite unserer Gegner.

Das digitale Zeitalter hat unsere operative Umgebung grundlegend verändert. Massendaten kombiniert mit moderner Analyse machen die moderne Welt transparent, eine Tatsache, die zu der Peinlichkeit für den GRU nach der Attacke in Salisbury beitrug. Aber sie ist auch eine ernste Herausforderung, wenn sie gegen uns eingesetzt wird.

Also entwickeln wir uns schnell. Cyber ist jetzt unsere am schnellsten wachsende Abteilung. Wir verlagern unseren Fokus auf den Zusammenhang zwischen Mensch und Technologie. Und zum ersten Mal verfolgen wir durch den National Security Strategic Investment Fund eine vollständig anderen Art der Partnerschaft mit der Techno-Innovation-Community und geben der privaten und akademischen Community die Rolle, die wir brauchen und die sie verdienen.

Ironischerweise ist die tiefgreifendste Konsequenz der technologischen Herausforderung eine menschliche. Wir sind in der besten Tradition des Q selbstverständlich entschlossen, Menschen mit noch größeren technischen Fähigkeiten anzuwerben und in unsere Ränge aufzunehmen. Aber meine Organisation wird sich noch schneller anpassen müssen, wenn sie in Zukunft erfolgreich sein soll. Und das wird Menschen mit neuen Perspektiven erfordern, die ihre Kreativität auf eine Weise nutzen können, die wir uns noch nicht einmal vorstellen können

Deshalb müssen wir Menschen mit jedem möglichen Hintergrund anwerben, zum SIS zu kommen. Dies wird uns in die Lage versetzen, die größte Bandbreite an Lösungsansätzen komplexer Probleme hervorzubringen und so unsere Missionen noch effektiver zu gestalten.

Manchmal fragen die Menschen, was mich dazu bringt, nachts meistens zu schlafen. Die Antwort mag Sie überraschen. Das größte Risiko, das ich sehe, ist der Mangel an der vollen Ausnutzung des erstaunlichen Talentes in unserer Organisation und auf weite Sicht in unserem Land. Wir, die Führung des MI6, sind entschlossen, das nicht passieren zu lassen.

Ich glaube daran, diejenigen, die dem Problem am nächsten sind, mit den Fähigkeiten und der Autorität zu stärken, die sie zur Lösung des Problems benötigen. Wir delegieren ausdrücklich. Im Cyber-Zeitalter sind Neulinge oftmals besser ausgestattet, um Probleme zu lösen, als jene, die - wie ich - reich an Erfahrungen sind, es sein können. Wenn Sie zu uns kommen, wird Ihnen vertraut werden, dass Sie Ihre Talente nutzen.

Ich habe darüber gesprochen, wie der SIS einer vierte Generation den Weg bereitet - wir vertiefen unsere Partnerschaften, um hybriden Bedrohungen stand zu halten, meistern verdeckte Maßnahmen im Daten-Zeitalter, erhöhen den Preis für bösartige Aktivitäten durch Gegner und stellen durch Innovationen, dass die Technologie zu unserem Vorteil arbeitet.

Aber während sich alle diese Dinge ändern, gibt es eine Sache, die sich nicht ändern wird und über die es keine Unklarheiten gibt, und das ist unser Bekenntnis zu den Werten und Gesetzen des Vereinigten Königreichs.

Wir sehen es so, dass wir das, was wir tun, in öffentlichem Auftrag tun und dass das Vertrauen der Öffentlichkeit in das, was wir tun, für unseren Erfolg grundlegend ist. Vor allem wissen wir, dass wir versagt hätten, wenn wir unserer Werte, auch im Zuge ihrer Verteidigung, untergraben würden.

Der SIS operiert im Geheimen, aber geheim ist nicht gleichbedeutend mit nicht rechenschaftspflichtig. Unsere Handlungen sind von Ministern in Auftrag gegeben und autorisiert und werden nur zur Unterstützung der Regierungspolitik durchgeführt. Und wir sind der unabhängigen Überprüfung durch die Investigatory Powers Commissioners [Kommissare der Untersuchungsbefugnisse] verantwortlich und werden überwacht durch den Parliament’s Intelligence and Security Committee [Geheimdienst- und Sicherheitsausschuss des Parlaments].

Neben dieser Rechenschaftspflicht haben wir selbstverständlich die Pflicht, aus der Vergangenheit zu lernen.

Ich bin einer der vielen SIS-Mitarbeiter, die in Afghanistan gedient haben. Nach den Anschlägen des 11. September habe ich auf jeder Ebene im SIS einen tiefen Impuls wahrgenommen, nach vorn in die Gefahrenzone zu gehen. Wir fühlten, dass unsere Organisation eine der wenigen war, die angesichts einer völlig neuen und nicht absehbaren Bedrohung durch den internationalen Terrorismus etwas bewirken könnten.

Ich bin stolz auf den vom SIS gezeigten Mut und den Reflex, das Richtige zu tun. Aber die Regierung hat in ihrer Antwort auf den jüngsten Bericht des Intelligence and Security Committee eingeräumt, dass wir nicht vollständig auf die Herausforderungen vorbereitet waren, denen wir in diesen schwierigen Zeiten gegenüberstanden. Einige unserer Mitarbeiter wurden in Situationen entsandt, für die sie nicht völlig vorbereitet waren, und der SIS brauchte zu lange, um dies zu korrigieren.

Der Bericht war schwere Kost für diejenigen, die möchten, dass unser Dienst der bestmögliche ist. Zweifeln Sie jedoch nicht daran, dass wir die Lektionen lernen werden.

Also haben wir fünfzehn Jahre später unsere operative Politik und Praxis verbessert und Training und Führung gestärkt, und jetzt operieren wir mit größerer Übersicht und breiterem operativen Rahmenwerk. Ich bin stolz darauf, dass der Ausschuss auch beschlossen hat, dass der SIS die Werte und Belastbarkeit hat, um der derzeitigen Herausforderung der Terrorismus-Bekämpfung zu begegnen.

Vor allem haben wir den unerschütterlichen Glauben an die Qualität, die Menschlichkeit und den Anstand der Männer und Frauen, die sich für den SIS entscheiden. Wenn sie mit dem übelsten Verhalten und Gefahren, die die Menschheit sich ausdenken kann, konfrontiert werden, sagt ihnen ihr Instinkt, sich selbst nach vorn in den Dienst ihres Landes und ihrer Mitmenschen zu stellen.

Wir wollen, dass Menschen aus unserem ganzen Land, die dieselbe Berufung fühlen, erwägen, sich für den Dienst in unseren Reihen zu bewerben.

Ich habe heute im St. Andrews gesprochen, wegen den tiefen Beziehung, die ich zu dieser Universität habe, und weil Sie eine der besten in der Welt sind für das Studium des Terrorismus, internationaler Beziehungen und künstlicher Intelligenz. Aber meine Botschaft geht an Studenten in allen Schulen, Kollegs und Universitäten in unserem ganzen Land. Insbesondere möchte ich junge Leute ansprechen, die sich selbst überhaupt nicht im MI6 gesehen hätten.

Das Stereotyp ist, dass wir nur einen bestimmten "Typ" für den MI6 anwerben wollen. Das ist falsch. Wenn Sie glauben, Sie könnten einen MI6-Mitarbeiter finden, irren Sie sich. Es spielt keine Rolle woher Sie kommen. Wenn Sie etwas bewirken wollen und denken, dass Sie haben, was dazu nötig ist, dann gibt es die Chance, dass Sie haben, was nötig ist, und wir hoffen, Sie kommen auf uns zu.

Es ist die größte Ehre in meiner Karriere, die Frauen und Männer des MI6 zu führen. Ich glaube, je mehr sie über das, was sie gemacht haben, wüssten, desto stolzer wären sie.

Man kann viel über die Seele eines Landes aussagen durch seine Geheimdienste. Mit dem SIS haben wir einen Dienst, verwurzelt in und inspiriert von den Werten der freiheitlichen Demokratie und der internationalen Rechtsstaatlichkeit, der angesichts der potentiellen Bedrohungen bemerkenswerte und höchst effektive Arbeit leistet, mit Kreativität, Mut und Integrität.

Dies sind die Qualitäten, die uns befähigen, die geheime Frontlinie zu sein, zwischen diesem Land und der Gefahr zu stehen und zur Schaffung einer internationalen Umgebung beizutragen, in der unser Land und unsere Menschen wachsen und gedeihen können.

Vielen Dank.

https://www.gov.uk/government/speeches/mi6-c-speech-on-fourth-generation-espionage
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Published 3 December 2018.
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From: Foreign & Commonwealth Office, Secret Intelligence Service, and Alex Younger.
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Delivered on: 3 December 2018 (Transcript of the speech, exactly as it was delivered).
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Ladies and Gentlemen, it is a pleasure to be back at St Andrews.
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After I graduated, I joined a Scottish Regiment.
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I imagine some of you might be familiar with that situation.
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It took me to places I never thought I would visit, often travelling under a false identity.
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Intelligence work on its own can’t stop every attack or prevent every evil.
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But it can shorten wars, and it can and does save lives.
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I believe this to be true of every member of our organisation.
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More than I knew at the time, St Andrews shaped me as a person.
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St Andrews taught me to think in an open-minded way about the world.
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That is why our people, our methods and our operations must always remain secret.
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The result is a world of far greater ambiguity.
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We refer to these as hybrid threats.
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The good news is that we are far from powerless when confronted by these challenges.
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This includes the UK intelligence community.
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We are at home with ambiguity.
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It is a new environment, but it is our traditional business.
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As Chief I rarely speak in public.
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I am a spy.
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And less is more.
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We are going to need the most diverse and skilled officers possible in the years ahead.
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Because the reality of the world is going to become more ambiguous, and more complicated.
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While I was St Andrews I also studied computer science.
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The radical thought in those days was that computers would soon be able to talk to each other.
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Now, billions of people and devices are connected worldwide.
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Liberal democracies should approach this with confidence, as the originators of this technology.
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Security in the hybrid world is therefore all about who can partner to the greatest effect.
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We work more closely than ever before with our sister agencies M15 and GCHQ.
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We are among the most closely integrated intelligence communities in the world.
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The implications of the Brexit debate have been set out by Ministers.
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When I joined SIS, our principal task was finding out secrets.
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You must be able to take steps to change their behaviour.
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This has involved exceptionally difficult and dangerous work.
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And I will not hide from you that some have paid the ultimate price.
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This has had a welcome effect on the direct threat to Europe.
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You might think that countering terrorism was challenging enough.
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We did not respond to this flagrant hostile act by emulating Russian tactics.
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Instead, we operationalised our values, our legal system, and our alliances.
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We will do this in our way, according to our laws, and our values.
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We can do this to any opponent at any time.
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We do not seek an escalation.
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If we see a change in Russian behaviour, we will respond positively.
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But we will be implacable in defence of our people and our vital interests.
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We will continue to defend the rule of law and the international rules-based system robustly.
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unit 119
Our allies trusted in our intelligence in the aftermath of the Salisbury attack.
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We felt this as an act of solidarity and it meant a huge amount to us.
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Whatever an adversary can do to us they can and have done to others.
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So simply put, we’ve got to innovate faster than they can.
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Indeed, future generations would not forgive us if it were otherwise.
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The digital era has profoundly changed our operating environment.
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But it is also a serious challenge if used against us.
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So we are evolving rapidly.
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Cyber is now our fastest-growing directorate.
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We are shifting our focus to the nexus between humans and technology.
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Ironically, the most profound consequence of the technological challenge is a human one.
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But my organisation will need to adapt even faster if it is to thrive in the future.
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It is why we are determined to attract people from the widest range of backgrounds to join SIS.
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People sometimes ask what causes me to lose most sleep at night.
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The answer might surprise you.
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As the leadership of MI6 we are determined not to let that happen.
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We delegate assertively.
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If you join us, you will be trusted to use your talents.
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unit 153
SIS operates in secret, but secret does not mean unaccountable.
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unit 156
Alongside this duty to be accountable we of course have a duty to learn the lessons of the past.
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unit 157
I am one of the many SIS officers who have served in Afghanistan.
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unit 160
I am proud of the courage and reflex to do the right thing that SIS demonstrated.
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unit 163
The report made hard reading for those of us who want our service to be the best it can be.
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unit 164
But be in no doubt that we will learn the lessons.
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unit 171
But my message is to students in every school, college and university across our country.
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In particular, I want to speak to young people who have never seen themselves in MI6.
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unit 173
The stereotype is that we only want a certain “type” to join MI6.
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unit 174
This is false.
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unit 175
If you think you can spot an MI6 officer, you are mistaken.
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unit 176
It doesn’t matter where you are from.
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unit 178
It is the greatest honour of my career to lead the women and men of MI6.
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unit 179
I believe the more you knew about what they were doing the prouder you would be.
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unit 180
You can tell a lot about the soul of a country from its intelligence services.
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Thank you very much.
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https://www.gov.uk/government/speeches/mi6-c-speech-on-fourth-generation-espionage
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MI6 Chief Alex Younger spoke on how the Secret Intelligence Service is evolving in response to hybrid threats and pioneering new approaches to keep the UK safe.

Published 3 December 2018. From: Foreign & Commonwealth Office, Secret Intelligence Service, and Alex Younger.

Delivered on: 3 December 2018 (Transcript of the speech, exactly as it was delivered).

Ladies and Gentlemen, it is a pleasure to be back at St Andrews. I had no idea that I would return one day as Chief of the Secret Intelligence Service, SIS – as we call ourselves – or MI6, as we are known to the world. After I graduated, I joined a Scottish Regiment. But within 4 years I found myself sitting in MI6 Headquarters, staring at a blank piece of paper. I imagine some of you might be familiar with that situation.

I had been given, as my first job, the task of penetrating an organisation intent on genocide in the Western Balkans in the mid-1990s.

Starting from that blank piece of paper, I had to find my way to the heart of that organisation and obtain secret information for the British government.

It took me to places I never thought I would visit, often travelling under a false identity. It involved many nights drinking obscure homemade alcohol, piecing together the intentions of the parties to that conflict, and allowing me to create the secret relationships necessary to provide the intelligence our country urgently needed.

I had the satisfaction of knowing that my work, along with that of many others, helped to pave the way for the eventual arrest and prosecution of war criminals implicated in the murder or displacement of hundreds of thousands of people.

Intelligence work on its own can’t stop every attack or prevent every evil. But it can shorten wars, and it can and does save lives.

That sense of pride at being part of an effort and cause greater than myself has never left me for a single day of nearly 30 years serving my country as an intelligence officer. I believe this to be true of every member of our organisation.

When I look back on those early days of my work with MI6 and ask myself how I was able to do it, I realise that it owes a great deal to this university. More than I knew at the time, St Andrews shaped me as a person.

The – how shall I put it – lack of distraction in this corner of Fife lends itself to deeper human relationships than are typical of university life.

St Andrews taught me to think in an open-minded way about the world. It taught me the value of the human curiosity and curiosity about humans that has propelled my career, and the career of the surprisingly large number of St Andrews graduates in the ranks of SIS.

For if you strip away the mystique that envelops our organisation, that is our fundamental role: we provide human intelligence.

Our task is to create human relationships that bridge forbidding cultural and linguistic boundaries, in some of the most challenging environments on earth and online. We do this for a specific reason: in order to obtain information and take actions required by the British government to keep this country safe.

Our skill lies in our ability to create relationships of trust between our officers and people inside the organisations we need to understand. We call these brave people agents, and they put their livelihoods, and sometimes even their lives, at risk on behalf of the United Kingdom. That is why our people, our methods and our operations must always remain secret.

While I’m going to speak today about how the world is changing and SIS is changing with it, I do not expect our human intelligence role will ever change fundamentally. We will always need to understand the motivations, intentions and aspirations of people in other countries. Even in an era of artificial intelligence you need human intelligence, in fact it will become even more important in a more complex world.

The degree of interconnectedness between nations, peoples and systems today, the ubiquitous nature of information, and the exponential pace of technological change, are making the world dramatically more complicated.

This complexity has eroded the boundaries we have traditionally relied upon for our security: the boundaries between virtual and real, the domestic and the international, between states and non-state actors and between war and peace. The result is a world of far greater ambiguity.

I want to be clear: our adversaries did not create this ambiguity and they did not create the things that divide us.

But they have shown a keen willingness to exploit ambiguity in an opportunistic way, taking advantage of blurred lines to probe our institutions and defences in ways that fall short of traditional warfare.

We refer to these as hybrid threats. They include the cyber attacks, misinformation and disguised use of military force seen in Ukraine and elsewhere, combined with political obfuscation, or what you might call implausible deniability.

The good news is that we are far from powerless when confronted by these challenges.

We are better placed than most countries to cope with a world of hybrid threats, because of the strength of our alliances, our values, and our institutions. This includes the UK intelligence community. After all, ambiguity is the state SIS is constituted to dispel, but it is also the context in which we operate. We are at home with ambiguity. It is a new environment, but it is our traditional business.

We are one of the few truly global intelligence agencies, capable of going to the source of problems anywhere in the world to recruit and run secret agents, penetrate terrorist organisations, provide our government with the intelligence it needs to safeguard the national interest, give UK authorities information they need to disrupt terrorist attacks at home and against our allies, and detect and counter efforts by state and non-state actors to traffic drugs or proliferate nuclear and chemical weapons.

So SIS’s mission is a crucial aspect of our strength as a democracy, and as a member of the Western Alliance in the 21st century.

As Chief I rarely speak in public. I am a spy. And less is more. This is only my second public speech in 4 years; and you might have to wait quite a long time for another one.

But I am speaking today because it is vital that people hear enough about SIS to know what we really do – as opposed to the myths about what we do – and because we want talented young people across our country to join us.

While I am delighted to say that we recruit the very brightest talent, and have extraordinary young people working in our organisation, this is not something I will ever take for granted. We are going to need the most diverse and skilled officers possible in the years ahead. Because the reality of the world is going to become more ambiguous, and more complicated.

While I was St Andrews I also studied computer science. The radical thought in those days was that computers would soon be able to talk to each other. Now, billions of people and devices are connected worldwide.

We are in the early stages of a fourth industrial revolution that will further blur the lines between the physical, the digital and biological realms. Lawfully used, technology such as bulk data, modern analytics and machine learning is a golden opportunity for society at large, including for MI6 as an organisation.

But I have also witnessed the damage new technologies can do in the hands of a skilled opponent unrestrained by any notion of law or morality, as well as the potentially existential challenge the data age poses to the traditional operating methods of a secret intelligence agency. We and our allies face a battle to make sure technology works to our advantage, not to that of our opponents. Liberal democracies should approach this with confidence, as the originators of this technology.

But the twin drivers of technological change and international complexity mean that we have to keep adapting if we are to be as effective at spying in the future as we are today. There will be a dividing line between those Intelligence Services that grasp this, as the UK agencies have, and those services that don’t.

The era of the fourth industrial revolution calls for a fourth generation espionage: fusing our traditional human skills with accelerated innovation, new partnerships and a mindset that mobilises diversity and empowers the young.

Across the century of SIS’s existence, we have evolved continuously to confront each generation of threat: from the World Wars to the Cold War to the rise of transnational threats including international terrorism. Now, we are evolving again to meet the threats of the hybrid age – the fourth generation I am speaking of.

This evolution takes 3 forms, that I want to describe to you:

First, when your defences as a country are being probed on multiple fronts at the same time, it can be difficult to see the totality of what your opponent is trying to do. Security in the hybrid world is therefore all about who can partner to the greatest effect.

In the UK, we call this the Fusion Doctrine, and it involves drawing together all our national capabilities to detect, deter and counter hybrid attacks and other threats to the United Kingdom.

When I joined SIS, operations were largely conducted by individuals, as the story of my blank sheet of paper on my first mission suggests.

We now operate dynamic teams that draw on skills and knowledge across the whole of SIS: bringing together the formidable talents of our agent recruiters and runners, our analysts, our subject matter experts, our linguists, our data scientists and our technical and engineering officers – known to the public as Q branch.

We work more closely than ever before with our sister agencies M15 and GCHQ. We each have a distinct mission and culture, but we have found that everything we do is interdependent, and we have made a virtue of this. We are among the most closely integrated intelligence communities in the world.

The spirit of partnership extends further, to the police and other domestic agencies, the Foreign and Commonwealth Office and the Ministry of Defence, and the UK Armed Forces we often serve alongside.

We also draw on unparalleled partnerships overseas, including our Five Eyes allies the United States, Canada, New Zealand and Australia, and our close and historic security relationships across Europe.

The implications of the Brexit debate have been set out by Ministers. For our part as SIS, we will always work with our sister agencies to strengthen our indispensable security ties in Europe.

We also work with other partners across the world, to disrupt terrorist activity and counter other serious threats – but always on our terms, and based on our laws and our values as the United Kingdom.

When you consider these concentric circles of partnership, and the breadth of skill, experience and trust that they encompass, it is not surprising that adversaries seek to offset their relative disadvantage through hybrid means. Indeed, when they can they will take steps to undermine these partnerships, and we must take action of our own kind in response.

So second, alongside our core mission of revealing the intentions of adversaries and giving the UK government strategic advantage overseas, our task now is to master covert action in the data age.

When I joined SIS, our principal task was finding out secrets. In a world of hybrid threats it is not enough to know what your adversary is doing. You must be able to take steps to change their behaviour.

This is primarily driven by the threat from terrorism – the ultimate manifestation of the eroded boundaries of the 21st century. SIS is the arm of government that has the ability to go overseas to the source of terrorist threats, and to disrupt them lawfully through our partnerships.

And I can tell you today, that since my last speech, we and our sister agencies have disrupted multiple serious Daesh attack plans originating overseas that, if successful, would have caused significant loss of life.

This includes an important contribution to helping European countries, particularly our French and German allies, prevent terrorist attacks in their countries or against their citizens.

This has involved exceptionally difficult and dangerous work. We have asked our agents – the people who agree to work in secret for MI6 – to do extraordinary things and run great risks. And I will not hide from you that some have paid the ultimate price. Our country and our allies owe them a debt they can never truly know and never fully repay.

We are proud of the contribution we have made to the coalition action in Syria which has now come close to destroying the so-called Caliphate. This has had a welcome effect on the direct threat to Europe. But to be clear, if the tragic events of 2017 in the UK are not sufficient of a reminder, we face a persistent and evolving threat from terrorism, one that demands that we evolve in turn.

You might think that countering terrorism was challenging enough. But now we face the additional complexity of the threats posed by nation states operating in the grey spaces of the hybrid era, which is a wholly separate problem.

Article 5 of the North Atlantic Treaty, which states that an armed attack against one or more of the NATO allies will be considered an attack on all, is the cornerstone of our defence and security. But it presupposes a clear distinction between a condition of war and a condition of peace – precisely the distinction that our opponents are seeking to obscure.

As allies we are determined to uphold and deepen our Article 5 commitment to each other’s security. But it is significant that we face adversaries who now regard themselves as being in a state of perpetual confrontation with us.

One of the most egregious examples of this was the attack in Salisbury, in which the Russian state used a military-grade chemical weapon on UK soil.

We did not respond to this flagrant hostile act by emulating Russian tactics. Instead, we operationalised our values, our legal system, and our alliances. We exposed the perpetrators and coordinated the largest ever collective expulsion of Russian intelligence officers from NATO and partner states, significantly degrading Russian intelligence capability.

When faced by these kinds of attacks, our approach with our allies is to seek to attach a cost to the behaviour. Our intention is for the Russian state to conclude that, whatever benefits it thinks it is accruing from this activity, they are not worth the risk.

We will do this in our way, according to our laws, and our values. We will be successful nonetheless, and I urge Russia or any other state intent on subverting our way of life not to underestimate our determination and our capabilities, or those of our allies. We can do this to any opponent at any time.

But I should emphasise that even as the Russian state seeks to destabilise us, we do not seek to destabilise Russia. We do not seek an escalation. If we see a change in Russian behaviour, we will respond positively. But we will be implacable in defence of our people and our vital interests.

We will continue to defend the rule of law and the international rules-based system robustly.

Our allies trusted in our intelligence in the aftermath of the Salisbury attack. We felt this as an act of solidarity and it meant a huge amount to us. But we have been clear to our allies that it was an act of self-interest on their part as much as one of solidarity. Whatever an adversary can do to us they can and have done to others.

Our approach to attaching a cost to malign activity also applies to cyber attacks, as in February this year when the UK attributed responsibility for the NotPetya attack against Ukraine, which also affected the United Kingdom, to the Russian government.

Much of the evolving state threat is about our opponents’ increasingly innovative exploitation of modern technology. So simply put, we’ve got to innovate faster than they can. Indeed, future generations would not forgive us if it were otherwise.

This brings me to the third driver for change in SIS: the need to ensure that technology is on our side, not that of our opponents.

The digital era has profoundly changed our operating environment. Bulk data combined with modern analytics make the modern world transparent, a fact which contributed to GRU embarrassment after the Salisbury attack. But it is also a serious challenge if used against us.

So we are evolving rapidly. Cyber is now our fastest-growing directorate. We are shifting our focus to the nexus between humans and technology. And for the first time, through the National Security Strategic Investment Fund, we are pursuing a completely different type of partnership with the tech-innovation community, giving the private and academic community the role we need and they deserve.

Ironically, the most profound consequence of the technological challenge is a human one. We are determined, of course, to attract people with an even higher level of technical skill to join our ranks, in the best traditions of Q. But my organisation will need to adapt even faster if it is to thrive in the future. And that will require people with new perspectives, capable of harnessing their creativity in ways that we can’t yet even imagine.

It is why we are determined to attract people from the widest range of backgrounds to join SIS. This will enable us to bring the widest range of approaches to bear on solving complex problems and so make our missions even more effective.

People sometimes ask what causes me to lose most sleep at night. The answer might surprise you. The biggest risk that I see is a failure to make full use of the amazing talent in our organisation and in our country at large. As the leadership of MI6 we are determined not to let that happen.

I believe in empowering those closest to the problem with the skills and authority they need to solve it. We delegate assertively. In the cyber age, newcomers will often be better equipped to solve problems than those, like me, steeped in experience can be. If you join us, you will be trusted to use your talents.

I have spoken of how SIS is pioneering a fourth generation of espionage – deepening our partnerships to counter hybrid threats, mastering covert action in the data age, attaching a cost to malign activity by adversaries and innovating to ensure that technology works to our advantage.

But while all these things change, there is one thing that will not alter, and about which there is no ambiguity, and that is our commitment to the values and laws of the United Kingdom.

We understand that what we do we do in the public’s name, and that public confidence in what we do is fundamental to our success. Above all, we know that if we undermined our values even in the process of defending them, then we would have failed.

SIS operates in secret, but secret does not mean unaccountable. Our actions are tasked and authorised by ministers and carried out only in support of government policies. And we are answerable to independent scrutiny by the Investigatory Powers Commissioners and oversight by Parliament’s Intelligence and Security Committee.

Alongside this duty to be accountable we of course have a duty to learn the lessons of the past.

I am one of the many SIS officers who have served in Afghanistan. After the 9/11 attacks I witnessed at every level in SIS a profound impulse to step forward into the line of danger. We felt that our organisation was one of the few that could make a difference, faced with a wholly new, and open-ended, threat from international terrorism.

I am proud of the courage and reflex to do the right thing that SIS demonstrated. But the government has acknowledged in its response to the Intelligence and Security Committee’s recent report, that we were not fully prepared for the challenges that we faced in those fraught times. Some of our officers were sent into a situation for which they were not fully prepared, and it took SIS too long to rectify that.

The report made hard reading for those of us who want our service to be the best it can be. But be in no doubt that we will learn the lessons.

So fifteen years later, we have improved our operational policy and practice, strengthened our training and guidance, and we now operate within an enhanced oversight and operational framework. And I’m proud that the Committee also concluded that SIS has the values and resilience to meet the current counter-terrorism challenge.

Above all, I have unshakeable faith in the quality, humanity and decency of the men and women who choose to join SIS. When faced with some of the very worst behaviour and dangers that humanity can devise, their instinct is to put themselves forward in the service of their country, and their fellow men and women.

We want people from across our country who feel a similar call to service to consider applying to join our ranks.

I have spoken at St Andrews today because of the deep affection I have for this university, and because you are one of the best in the world for the study of terrorism, international relations and artificial intelligence. But my message is to students in every school, college and university across our country. In particular, I want to speak to young people who have never seen themselves in MI6.

The stereotype is that we only want a certain “type” to join MI6. This is false. If you think you can spot an MI6 officer, you are mistaken. It doesn’t matter where you are from. If you want to make a difference and you think you might have what it takes, then the chances are that you do have what it takes, and we hope you will step forward.

It is the greatest honour of my career to lead the women and men of MI6. I believe the more you knew about what they were doing the prouder you would be.

You can tell a lot about the soul of a country from its intelligence services. In SIS, we have a service rooted in and inspired by the values of liberal democracy, determined to defend our country and the international rule of law, and carrying out remarkable and highly effective work in the face of potent threats, with creativity and courage and integrity.

These are the qualities that allow us to be the secret front line, to stand between this country and danger, and to help create an international environment in which our country and our people can prosper and thrive.

Thank you very much.

https://www.gov.uk/government/speeches/mi6-c-speech-on-fourth-generation-espionage