en-de  Public Health England warns travellers of rabies risk - News story Medium
Die PHE erinnert Reisende daran, den Kontakt zu Tieren wegen der Ansteckungsgefahr, zu meiden, wenn sie in von Tollwut betroffene Länder reisen.

Veröffentlicht am 12. November 2018; Von: Public Health England (Öffentliche Gesundheit England)

Diese Erinnerung kommt, nachdem ein Einwohner des UK leider verstarb, nachdem er sich während eines Besuchs in Marokko durch einen Katzenbiss mit Tollwut infiziert hatte. In diesem Fall gibt es kein Risiko für die breitere Öffentlichkeit, aber das Gesundheitspersonal und enge Kontakte werden vorsichtshalber eingeschätzt und erforderlichenfalls werden Impfungen angeboten.

Tollwut wird durch Verletzungen wie Bisse und Kratzer von einem infizierten Tier weitergegeben. Es gibt keine dokumentieren Fälle von direkter Übertragung von Mensch zu Mensch.

Tollwut ist im UK weder bei Wildtieren noch bei Haustieren verbreitet, obwohl einige Fledermausarten ein der Tollwut ähnliches Virus tragen können. Menschliche Tollwut ist extrem selten im UK. Im UK wurden seit 1902 keine menschlichen Fälle von Tollwut berichtet, die von anderen Tieren als Fledermäusen übertragen wurden. Über einen einzigen Fall menschlicher Tollwut, erworben durch eine Fledermaus, wurde 2002 in Schottland berichtet: diese Person hatte einige Fledermausbisse erlitten. Fünf Fälle menschlicher Tollwut, die auf Tierkontakte in Ausland zurückzuführen waren, ereigneten sich zwischen 2000 und 2017.

Tollwut ist in anderen Teilen der Welt verbreitet, besonders in Asien und Afrika. Alle Reisenden in von Tollwut betroffene Länder sollten den Kontakt mit Hunden, Katzen und anderen Tieren soweit wie möglich meiden und sich über die Notwendigkeit einer Tollwut-Impfung vor Reiseantritt beraten lassen.

Jeder, der in einem Land mit Tollwut von einem Tier gebissen, gekratzt oder abgeleckt wurde oder in diesem Land direkten Kontakt mit einer Fledermaus hatte, sollte sofort handeln und die Wunde oder die exponierte Stelle mit viel Seife und Wasser auswaschen. Es sollte dort sofortige medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden, auch in den Fällen, in denen vorher geimpft wurde.

Wird eine Tollwut-Impfung unmittelbar nach einer Exposition verabreicht, ist sie äußerst wirksam bei der Vorbeugung der Krankheit. Wenn solch eine Exposition im Ausland passiert, sollte der Reisende bei seiner Rückkehr auch seinen Arzt aufsuchen, damit die Tollwut-Behandlung abgeschlossen werden kann. Wenn Reisende im Ausland keine medizinische Hilfe in Anspruch genommen haben, sollten sie ihren Arzt sofort nach ihrer Rückkehr aufsuchen, um eine Beurteilung zu erhalten.

Dr. Mary Ramsay, Leiterin der Immunisierung an der PHE sagte: Dies ist eine wichtige Erinnerung an die Vorsichtsmaßnahmen für Leute, die in Länder reisen, in denen Tollwut vorhanden ist. Falls Sie von einem Tier gebissen, gekratzt oder abgeleckt wurden, müssen Sie die Wunde oder Stelle der Exposition mit viel Seife und Wasser auswaschen und ohne Verzug medizinischen Rat suchen.

In diesem Fall gibt es kein Risiko für die breitere Öffentlichkeit, aber das Gesundheitspersonal und enge Kontakte werden vorsichtshalber eingeschätzt und erforderlichenfalls werden Impfungen angeboten.

Weitere Informationen zum Tollwutrisiko in verschiedenen Ländern finden Sie auf den Länderinformationsseiten auf der Website des National Travel Health Network and Centre's (NaTHNaC), TravelHealthPro.

Allgemeinere Informationen über Tollwut finden Sie auf der Website des NHS.

Weitere Informationen über das Tollwut-Risiko bei Fledermäusen im UK finden Sie in PHE-Informationen für Personen, die von Fledermäusen gebissen wurden.

Über Tollwut.

Tollwut ist eine sehr schwere virale Infektion, die das Gehirn und das zentrale Nervensystem angreift. Sie wird 'zoonotische' Infektion genannt, was bedeutet, dass sie von Tieren auf Menschen übertragen wird. Der Virus wird durch Tierbisse auf Menschen übertragen und kann nicht über physischen Kontakt oder durch die Luft verbreitet werden, wie es bei anderen zoonotischen Infektionen möglich ist.

Das bedeutet, es überträgt sich nicht von Mensch zu Mensch. Trotz jährlich rund 59.000 Tollwutfällen weltweit, gibt es bislang nur einen einzigen bestätigten Fall der Übertragung von Mensch zu Mensch, mit der seltenen Ausnahme, bei der Gewebe oder Organe einer an Tollwut verstorbenen Person in eine andere Person transplantiert wurden.

Die ersten Symptome schließen Angstzustände, Kopfschmerzen und Fieber ein. Im weiteren Krankheitsverlauf kann es zu Halluzinationen und Lungenversagen kommen. Verkrampfungen der für das Schlucken verwendeten Muskeln erschweren dem Patienten das Trinken. Die Inkubationszeit zwischen Ansteckung und dem Auftreten der Symptome liegt zwischen 3 und 12 Wochen, abhängig von der Infektionsstelle.

Wenn sich die Symptome erst einmal herausgebildet haben, ist die Tollwut fast immer tödlich.

Das Vereinigte Königreich ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts tollwutfrei, mit Ausnahme von tollwutartigen Viren bei manchen Wildtierarten. Der letzte zu verzeichnende Tollwutfall im Vereinigten Königreich war 2012. In diesem Fall wurde die Person in Südasien von einem Hund gebissen.
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Published 12 November 2018; From: Public Health England.
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Rabies is passed on through injuries such as bites and scratches from an infected animal.
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There are no documented instances of direct human to human transmission.
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Human rabies is extremely rare in the UK.
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5 cases of human rabies associated with animal exposures abroad occurred between 2000 and 2017.
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Rabies is common in other parts of the world, especially in Asia and Africa.
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For more general information about rabies, see the NHS website.
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About rabies.
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Rabies is a very serious viral infection that affects the brain and central nervous system.
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It is called a ‘zoonotic’ infection, which means it passes from animals to humans.
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This means it does not spread from human to human.
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Initial symptoms can include anxiety, headaches and fever.
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As the disease progresses, there may be hallucinations and respiratory failure.
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Spasms of the muscles used for swallowing make it difficult for the patient to drink.
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Once symptoms have developed, rabies is almost always fatal.
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The last recorded rabies case in the UK was in 2012.
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In that instance, the individual was bitten by a dog in South Asia.
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PHE is reminding travellers to avoid coming into contact with animals when travelling to rabies affected countries due to the risk of catching the disease.

Published 12 November 2018; From: Public Health England.

This reminder comes after a UK resident sadly died after becoming infected with rabies following a cat bite during a visit to Morocco. There is no risk to the wider public in relation to this case but, as a precautionary measure, health workers and close contacts are being assessed and offered vaccination when necessary.

Rabies is passed on through injuries such as bites and scratches from an infected animal. There are no documented instances of direct human to human transmission.

Rabies does not circulate in either wild or domestic animals in the UK, although some species of bats can carry a rabies-like virus. Human rabies is extremely rare in the UK. No human cases of rabies acquired in the UK from animals other than bats have been reported since 1902. A single case of human rabies acquired from a bat was reported in 2002 in Scotland; this individual had sustained a number of bat bites. 5 cases of human rabies associated with animal exposures abroad occurred between 2000 and 2017.

Rabies is common in other parts of the world, especially in Asia and Africa. All travellers to rabies affected countries should avoid contact with dogs, cats and other animals wherever possible, and seek advice about the need for rabies vaccine prior to travel.

Anyone who has been bitten, scratched, or licked by an animal in a country with rabies, or has had direct contact with a bat in this country, should take immediate action by washing the wound or site of exposure with plenty of soap and water. Local medical advice should be sought without delay, even in those who have been previously vaccinated.

When given promptly after an exposure, a course of rabies vaccine is extremely effective at preventing the disease. If such an exposure occurs abroad, the traveller should also consult their doctor on return, so that the course of rabies treatment can be completed. If travellers have not sought medical advice abroad, they should contact their doctor promptly upon return for assessment.

Dr Mary Ramsay, Head of Immunisations at PHE said:

This is an important reminder of the precautions people should take when travelling to countries where rabies is present. If you are bitten, scratched or licked by an animal you must wash the wound or site of exposure with plenty of soap and water and seek medical advice without delay.

There is no risk to the wider public in relation to this case but, as a precautionary measure, health workers and close contacts are being assessed and offered vaccination when necessary.

For more information on the risk of rabies in different countries, see the country information pages on the National Travel Health Network and Centre’s (NaTHNaC’s) website, TravelHealthPro.

For more general information about rabies, see the NHS website.

For more information about the risk of rabies in bats in the UK see PHE’s information for individuals who have been bitten by bats.

About rabies.

Rabies is a very serious viral infection that affects the brain and central nervous system. It is called a ‘zoonotic’ infection, which means it passes from animals to humans. The virus is transmitted to humans through animal bites, and can’t spread through physical contact or airborne means in the way that other zoonotic infections can.

This means it does not spread from human to human. Despite around 59,000 cases of rabies globally each year, there has yet to be a single confirmed case of human-to-human transmission, with the rare exception of when tissue or organs from a person who has died from rabies have been transplanted into another person.

Initial symptoms can include anxiety, headaches and fever. As the disease progresses, there may be hallucinations and respiratory failure. Spasms of the muscles used for swallowing make it difficult for the patient to drink. The incubation period between being infected and showing symptoms is between 3 and 12 weeks, depending on the site of the initial infection.

Once symptoms have developed, rabies is almost always fatal.

The UK has been rabies-free since the beginning of the 20th century, with the exception of rabies-like viruses in some wild bat species. The last recorded rabies case in the UK was in 2012. In that instance, the individual was bitten by a dog in South Asia.