en-de  Anne of Green Gables (1908) / CHAPTER XXXI Medium
Kapitel 31

Wo sich Bach und Fluss treffen

ANNE genoss ihren "guten" Sommer von ganzem Herzen. Sie und Diana lebten völlig unter freiem Himmel und genossen all die Freuden, die Lovers' Lane und Dryad's Bubble and Willowmere und Victoria Island boten. Marilla hatte keine Einwände gegen Annes Zigeunerleben. Der Arzt aus Spencervale, der in der Nacht gekommen war, als Minnie May Krupphustenanfall hatte, traf Anne zu Beginn der Ferien an einem Nachmittag vor dem Haus eines Patienten, schaute sie scharf an, verzog seinen Mund, schüttelte seinen Kopf und ließ Marilla Cuthbert eine Nachricht durch eine andere Person überbringen. Darin stand: "Lassen Sie ihr rothaariges Mädchen den ganzen Sommer an der frischen Luft und lassen Sie sie keine Bücher lesen bis sie beschwingter geht."
Diese Nachricht versetzte Marilla einen heilsamen Schrecken. Sie las darin Annes Todesurteil durch Schwindsucht, außer seine Anweisung wurde gewissenhaft befolgt. Als Ergebnis hatte Anne den goldenen Sommer ihres Lebens was Freiheit und Spaß betraf. Sie ging spazieren, ruderte, sammelte Beeren und träumte nach Herzenslust; und als der September kam, hatte sie strahlende Augen und war munter, hatte einen Schritt, der den Arzt aus Spencervale zufriedengestellt hätte, und wieder ein Herz voller Strebsamkeit und Lust.
"Ich habe Lust darauf, mit aller Kraft zu lernen", erlärte sie, als sie ihre Bücher vom Dachboden holte. "Oh, ihr guten alten Freunde, ich bin so froh, eure ehrenwerten Gesichter wiederzusehen - ja, sogar dich, Geometrie. Ich hatte einen perfekten, wunderbaren Sommer, Marilla, und jetzt freue ich mich wie ein starker Mann, um die Wette zu laufen, wie Mr. Allan letzten Sonntag sagte. Predigt Mr. Allan nicht großartig? Mrs. Lynde sagt, er wird jeden Tag besser und wir wissen, als nächstes wird ihn irgendeine Stadtkirche verschlingen, dann sind wir verlassen und müssen uns einem anderen grünen Prediger zuwenden und ihn formen. Ich sehe keinen Nutzen darin, jetzt schon den Teufel an die Wand zu malen, oder Marilla? Ich denke, es wäre besser zu genießen, dass Mr. Allan hier ist, solange wir ihn haben. Wenn ich ein Mann wäre, denke ich, wäre ich ein Pfarrer. Sie können so einen guten Einfluss haben, wenn ihre Theologie vernünftig ist; und es muss aufregend sein, großartige Predigten vorzutragen und die Herzen deiner Zuhörer zu berühren. Warum können Frauen keine Pfarrer sein, Marilla? Ich fragte Mrs. Lynde und sie war geschockt und sagte, es wäre ein skandalöses Thema. Sie sagte, es gäbe wohl Pfarrerinnen in den Staaten und sie dächte, dass es so wäre, aber Gott sei Dank hätten wir in Kanada dieses Stadium noch nicht erreicht , und sie hoffe, wir würden es auch nie. Aber ich sehe nicht ein, warum. Ich denke, Frauen würden hervorragende Pfarrer abgeben. Wenn es ein geselliges Beisammensein zu organisieren gibt, einen Tee für die Kirche oder etwas anderes, um Geld zu sammeln, müssen sich die Frauen dem zuwenden und die Arbeit tun. Ich bin sicher, Mrs. Lynde kann mindestens genauso gut beten wie Superintendent Bell, und ich habe keine Zweifel, dass sie mit ein bisschen Übung auch predigen könnte."
"Ja, ich glaube, das könnte sie," sagte Marilla trocken. "Nach dem Stand der Dinge predigt sie sowieso schon viel inoffiziell. Niemand hat eine große Chance, in Avonlea etwas falsch zu machen, wenn Rachel sie beaufsichtigt."
" Marilla", sagte Anne in einem Anfall von Vertrauen, "ich möchte dir etwas erzählen und dich fragen, was du darüber denkst. Es hat mich schrecklich beunruhigt- an den Sonntagnachmittagen, d.h., wenn ich besonders an solche Angelegenheiten denke. Ich möchte wirklich gut sein und wenn ich bei euch oder Mrs. Allan oder Miss Stacy bin, möchte ich es mehr denn je, und ich möchte einfach etwas tun, was euch gefällt und was ihr billigt. Aber meistens, wenn ich bei Mrs. Lynde bin, fühle ich mich äußerst böse und es ist so, als ob ich genau das tun wollte, von dem sie sagt, ich solle es nicht tun. Ich fühle mich unwiderstehlich versucht, es zu tun. Nun, was denkst du, ist der Grund dafür, dass ich so fühle? Denkst du, es ist, weil ich wirklich schlecht und unverbesserlich bin?
Marilla schaute für einen Moment unsicher. Dann lachte sie.
So wie dir, vermute ich, geht es mir auch, Anne, denn Rachel hat oft genau diese Wirkung auf mich. Manchmal denke ich, sie würde mehr Einfluss für das Gute haben, wenn sie, wie du selbst sagst, den Leuten nicht immer weiter auf die Nerven gehen würde, damit sie das Richtige zu tun. Es sollte ein besonderes Gebot gegen Nerverei geben. Aber ich sollte so nicht sprechen. Rachel ist eine gute Christin und sie meint es gut. Es gibt keine freundlichere Seele in Avonlea und sie geht ihrem Teil der Arbeit nie aus dem Weg."
" Ich bin sehr froh, dass du dasselbe fühlst", sagte Anne entschieden. " Es ist so ermutigend. Ich werde mir danach nicht mehr so viele Sorgen machen. Aber ich wage zu sagen, dass es andere Dinge geben wird, die mich beunruhigen. Es kommen immer neue hinzu, die ganze Zeit - Dinge, die dich verwirren, weißt du. Du beantwortest eine Frage, und schon kommt eine andere direkt danach. Es gibt so viele Sachen zu bedenken und zu entscheiden, wenn du beginnst, erwachsen zu werden. Es beschäftigt mich die ganze Zeit, zu überlegen und zu entscheiden, was richtig ist. Es ist eine ernste Sache, erwachsen zu werden, nicht wahr, Marilla? Aber wenn ich so gute Freunde wie dich und Matthew und Mrs. Allan und Miss Stacy habe, sollte ich erfolgreich erwachsen werden, und ich bin sicher, es wird mein eigener Fehler sein, wenn ich es nicht tue. Ich fühle, es ist eine große Verantwortung, weil ich nur die eine Chance habe. Wenn ich nicht richtig erwachsen werde, kann ich nicht zurückgehen und wieder von vorne beginnen. Ich bin diesen Sommer zwei Zoll gewachsen, Marilla. Mr. Gillis hat mich bei Rubys Party gemessen. Ich bin so froh, dass du meine neuen Kleider länger gemacht hast. Dieses dunkelgrüne ist so hübsch, und es war lieb von dir, ein Volant dranzusetzen. Natürlich weiß ich, es war nicht wirklich nötig, aber Volants sind in diesem Herbst so sehr modern, und Josie Pye hat Volants an allen ihren Kleidern. Ich weiß, ich werde wegen meiner besser lernen. Ich werde wegen dieses Volants so ein angenehmes Gefühl tief in meinem Inneren haben."
"Es ist etwas wert, das zu haben", gab Marilla zu.
Miss Stacy kam zurück zur Schule von Avonlea und fand all ihre Schüler begierig darauf, erneut zu arbeiten. Vor allem die Queen's Klasse wappnete sich für das Gefecht, denn am Ende des nächsten Jahres, schon ihren Lebensweg leicht überschattend, tauchte das verhängnisvolle Ereignis, bekannt als "die Aufnahmeprüfung", drohend in ihren Gedanken auf und alle fühlten, wie ihre Herzen in ihre Schuhe rutschten. Vorausgesetzt sie fielen nicht durch! Dieser Gedanke war dazu verdammt, Anne während aller wachen Stunden des Winters zu quälen, Sonntagnachmittage eingeschlossen, bis zum fast vollständigen Ausschluss moralischer und theologischer Probleme. Wenn Anne schlechte Träume hatte, fand sie sich kläglich auf die Liste mit den Namen derjenigen starrend, die bestanden hatten, worauf Gilberts Blythes Name ganz oben aufgeführt war und ihrer überhaupt nicht auftauchte.
Aber es war ein vergnügter, geschäftiger, glücklicher, schnell vorbeifliegender Winter. Schularbeit war genauso interessant, die Klassenrivalität so spannend wie ehedem. Neue Welten von Gedanken, Gefühlen und Zielen, frische, faszinierende Felder unentdeckten Wissens schienen sich vor Anne begierigen Augen zu öffnen.
Hügel schauten über Hügel und Alpen stiegen über Alpen.
Vieles davon war der taktvollen, umsichtigen und toleranten Anleitung Miss Stacys zuzuschreiben. Sie führte ihre Klasse dahin, selbst zu denken, zu erforschen und zu entdecken und ermunterte sie von alten, ausgetretenen Pfaden abzuweichen bis zu einem Grad, den Mrs. Lynde und die Schulkuratoren ziemlich schockierte, die alle Erneuerungen bestehender Methoden recht zweifelnd betrachteten.
Abgesehen von ihren Studien entwickelte sich Anne gesellschaftlich, denn Marilla, sich des Diktums vom Arzt aus Spencervale bewusst, untersagte nicht länger gelegentliche Ausflüge. Der Debattierclub blühte auf und gab einige Konzerte; es gab ein oder zwei Partys, die beinahe einer erwachsenem Angelegenheit nahe kamen; es gab Schlittenfahrten und Eislaufspaß im Überfluss.
In der Zwischenzeit wuchs Anne, schoss so schnell hoch, dass Marilla eines Tag erstaunt feststellte, als sie nebeneinander standen, dass das Mädchen größer war als sie selbst.
" Nun, Anne, wie du gewachsen bist!" sagte sie, fast ungläubig. Ein Seufzer folgte nach den Worten. Marilla fühlte ein seltsames Bedauern über Annes Körpergröße. Das Kind, dass sie zu lieben gelernt hatte, war irgendwie verschwunden und anstelle dessen war hier dieses große, 15-jährige Mädchen mit ernsten Augen, mit nachdenklichen Augenbrauen und dem kleinen, stolzen, selbstbewussten Kopf. Marilla liebte das Mädchen genauso, wie sie das Kind geliebt hatte, aber sie war sich eines merkwürdigen, schmerzvollen Gefühls von Verlust bewusst. Und an diesem Abend, als Anne mit Diana zum Gebetstreffen gegangen war, saß Marilla allein im winterlichen Zwielicht und gab sich der Schwäche zu weinen hin. Matthew, der mit einer Laterne hereinkam, erwischte sie dabei und schaute sie mit solch einer Bestürzung an, dass sie trotz ihrer Tränen lachen musste.
" Ich dachte über Anne nach", erklärte sie. "Sie ist so ein großes Mädchen geworden - und wird nächsten Winter wahrscheinlich von uns weg sein. Ich werde sie furchtbar vermissen".
" Sie wird in der Lage sein, oft nach Hause zu kommen", tröstete Matthew, für den Anne bis jetzt das kleine, begierige Mädchen war und immer sein würde, welches er von Bright River an jenem Juni vor vier Jahren mit nach Hause gebracht hatte. "Der Eisenbahnzweig wird bis dahin bis Carmody gebaut sein."
" Es wird nicht dasselbe sein als sie die ganze Zeit hier zu haben", seufzte Marilla trübe, entschlossen, ihren Luxus des Trauerns ungetröstet zu genießen. "Aber da gibt es Männer, die diese Dinge nicht verstehen können!
Es gab andere Veränderungen bei Anne, die nicht weniger real waren als die körperliche Veränderung. Zum einen wurde sie viel ruhiger. Vielleicht dachte sie erst recht und träumte so viel wie eh und je, aber sie sprach sicherlich weniger. Auch Marilla bemerkte und kommentierte dies.
"Du redest nur halb so viel wie früher, Anne, du benutzt auch nur halb so viele große Worte. Was ist los mit dir?
Anne wurde rot und lachte ein bisschen, als sie ihr Buch fallen ließ und träumerisch aus dem Fenster schaute, wo an der Kletterpflanze durch die lockende Kraft der Frühlingssonne dicke, fette, rote Knospen aufbrachen.
"Ich weiß nicht - ich möchte nicht so viel reden", sagte sie und drückte ihr Kinn nachdenklich mit ihrem Zeigefinger ein. " Es ist netter, über liebe, bezaubernde Gedanken nachzudenken und sie wie Schätze im Herzen zu bewahren. Ich mag es nicht, dass über sie gelacht oder sich Gedanken gemacht wird. Und irgendwie möchte ich nicht mehr länger große Worte benutzen. Es ist fast schade, nicht wahr, nun da ich wirklich groß genug werde, um sie zu sagen, wenn ich es tun wollte. Es macht Spaß, in gewisser Weise fast erwachsen zu sein, aber es ist nicht die Art von Spaß, die ich erwartet habe. Es gibt so viel zu lernen und zu tun und zu denken, dass für große Worte keine Zeit ist. Außerdem sagt Miss Stacy, dass die kurzen viel besser und stärker sind. Sie lässt uns unsere Essays so einfach wie möglich schreiben. Es war zuerst hart. Ich war es so gewohnt, all die schönen, großen Worte, die mir einfielen, hineinzustopfen - und ich dachte an beliebig viele von ihnen Aber ich habe mich jetzt daran gewöhnt und sehe, dass es so viel besser ist."
" Was ist aus deinem Geschichtenklub geworden? Ich habe dich lange Zeit nicht darüber sprechen hören."
"Der Geschichtenklub existiert nicht mehr. Wir hatten keine Zeit dafür - und irgendwie, denke ich, waren wir ihn auch überdrüssig. Es war albern über Liebe, Mord, Ausreißen und Geheimnisse zu schreiben. Miss Stacy lässt uns manchmal eine Geschichte zum Üben von Aufsätzen schreiben, aber sie würde uns über nichts anderes schreiben lassen als über das, was in Avonlea in unserem eigenen Leben passieren könnte und sie kritisiert es sehr genau und lässt uns auch unsere eigenen kritisieren. Ich hätte nie gedacht, dass meine Aufsätze so viele Fehler haben, bevor ich anfing, sie zu suchen. Ich habe mich so geschämt, dass ich alles aufgeben wollte, aber Miss Stacy sagte zu mir, ich könnte lernen zu schreiben, wenn ich mich nur darin übe, mein strengster Kritiker zu sein. Und das versuche ich."
"Du hast nur noch zwei Monate bis zur Aufnahmeprüfung", sagte Marilla. "Glaubst du, dass du bestehen kannst?
Anne schauderte.
"Ich weiß nicht. Manchmal denke ich, dass alles gut gehen wird - und dann bekomme ich schreckliche Angst. Wir haben hart gelernt und Miss Stacy hat uns sorgfältig vorbereitet, aber vielleicht bestehen wir nicht. Jeder von uns hat einen Stolperstein. Meiner ist natürlich Geometrie, Janes ist Latein, Rubys und Charlys Stolperstein ist Algebra und Arithemtik ist der von Josy. Moody Spurgeon sagt, er fühle es in seinen Knochen, dass er in englischer Geschichte durchfallen wird. Miss Stacy wird uns im Juni genau so harten Prüfungen unterziehen, wie bei der Aufnahmeprüfung und sie genauso streng benoten, damit wir eine Vorstellung davon bekommen. Ich wünschte, es wäre alles vorbei, Marilla. Es quält mich. Manchmal wache ich nachts auf und mache mir Gedanken darüber, was ich tun werde, wenn ich nicht bestehe."
"Wieso, geh nächstes Jahr zur Schule und versuch es erneut", sagte Marilla ungerührt.
"Oh, ich glaube nicht, dass ich den Mut hätte. Es wäre so eine Blamage zu versagen, insbesondere wenn Gil - wenn die anderen bestehen. Und ich werde so nervös in einer Prüfung, dass ich wahrscheinlich alles durcheinanderbringen werde. Ich wünschte, ich hätte Nerven wie Jane Andrews. Nichts bringt sie durcheinander."
Anne seufzte, wendete ihre Augen von dem Zauber der Frühlinswelt ab, dem verlockenden Tag mit einer Brise und in Blau, und den grünen, sprießenden Dingen im Garten und vergrub sich entschlossen in ihrem Buch. Es würden noch andere Frühjahre kommen, aber wenn sie die Aufnahmeprüfung nicht bestand, davon war Anne überzeugt, würde sie sich niemals so weit erholen, um sie genießen zu können.
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CHAPTER XXXI.
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WHERE THE BROOK AND RIVER MEET.
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ANNE had her "good" summer and enjoyed it whole-heartedly.
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Marilla offered no objections to Anne's gipsyings.
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This message frightened Marilla wholesomely.
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She read Anne's death warrant by consumption in it unless it was scrupulously obeyed.
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As a result, Anne had the golden summer of her life as far as freedom and frolic went.
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Doesn't Mr. Allan preach magnificent sermons?
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But I don't see the use of meeting trouble half-way, do you, Marilla?
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I think it would be better just to enjoy Mr. Allan while we have him.
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If I were a man I think I'd be a minister.
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Why can't women be ministers, Marilla?
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I asked Mrs. Lynde that and she was shocked and said it would be a scandalous thing.
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But I don't see why.
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I think women would make splendid ministers.
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"Yes, I believe she could," said Marilla drily.
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"She does plenty of unofficial preaching as it is.
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Nobody has much of a chance to go wrong in Avonlea with Rachel to oversee them".
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I feel irresistibly tempted to do it.
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Now, what do you think is the reason I feel like that?
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Do you think it's because I'm really bad and unregenerate?
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Marilla looked dubious for a moment.
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Then she laughed.
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"If you are I guess I am too, Anne, for Rachel often has that very effect on me.
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There should have been a special commandment against nagging.
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But there, I shouldn't talk so.
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Rachel is a good Christian woman and she means well.
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There isn't a kinder soul in Avonlea and she never shirks her share of work".
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"I'm very glad you feel the same," said Anne decidedly.
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"It's so encouraging.
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I sha'n't worry so much over that after this.
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But I dare say there'll be other things to worry me.
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They keep coming up new all the time—things to perplex you, you know.
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You settle one question and there's another right after.
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There are so many things to be thought over and decided when you're beginning to grow up.
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It keeps me busy all the time thinking them over and deciding what is right.
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It's a serious thing to grow up, isn't it, Marilla?
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I feel it's a great responsibility because I have only the one chance.
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If I don't grow up right I can't go back and begin over again.
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I've grown two inches this summer, Marilla.
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Mr. Gillis measured me at Ruby's party.
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I'm so glad you made my new dresses longer.
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That dark green one is so pretty and it was sweet of you to put on the flounce.
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I know I'll be able to study better because of mine.
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I shall have such a comfortable feeling deep down in my mind about that flounce".
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"It's worth something to have that," admitted Marilla.
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Miss Stacy came back to Avonlea school and found all her pupils eager for work once more.
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Suppose they did not pass!
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But it was a jolly, busy, happy swift-flying winter.
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School work was as interesting, class rivalry as absorbing, as of yore.
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Hills peeped o'er hill and Alps on Alps arose.
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Much of all this was due to Miss Stacy's tactful, careful, broad-minded guidance.
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"Why, Anne, how you've grown!"
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she said, almost unbelievingly.
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A sigh followed on the words.
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Marilla felt a queer regret over Anne's inches.
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"I was thinking about Anne," she explained.
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"She's got to be such a big girl—and she'll probably be away from us next winter.
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I'll miss her terrible".
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"The branch railroad will be built to Carmody by that time".
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"But there—men can't understand these things!
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There were other changes in Anne no less real than the physical change.
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For one thing, she became much quieter.
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Perhaps she thought all the more and dreamed as much as ever, but she certainly talked less.
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Marilla noticed and commented on this also.
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"You don't chatter half as much as you used to, Anne, nor use half as many big words.
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What has come over you?
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"It's nicer to think dear, pretty thoughts and keep them in one's heart, like treasures.
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I don't like to have them laughed at or wondered over.
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And somehow I don't want to use big words any more.
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It's fun to be almost grown up in some ways, but it's not the kind of fun I expected, Marilla.
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There's so much to learn and do and think that there isn't time for big words.
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Besides, Miss Stacy says the short ones are much stronger and better.
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She makes us write all our essays as simply as possible.
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It was hard at first.
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But I've got used to it now and I see it's so much better".
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"What has become of your story club?
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I haven't heard you speak of it for a long time".
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"The story club isn't in existence any longer.
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We hadn't time for it—and anyhow I think we had got tired of it.
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It was silly to be writing about love and murder and elopements and mysteries.
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I never thought my compositions had so many faults until I began to look for them myself.
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And so I am trying to".
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"You've only two more months before the Entrance," said Marilla.
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"Do you think you'll be able to get through?
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Anne shivered.
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"I don't know.
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Sometimes I think I'll be all right—and then I get horribly afraid.
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We've each got a stumbling-block.
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I wish it was all over, Marilla.
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It haunts me.
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Sometimes I wake up in the night and wonder what I'll do if I don't pass".
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"Why, go to school next year and try again," said Marilla unconcernedly.
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"Oh, I don't believe I'd have the heart for it.
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It would be such a disgrace to fail, especially if Gil— if the others passed.
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And I get so nervous in an examination that I'm likely to make a mess of it.
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I wish I had nerves like Jane Andrews.
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Nothing rattles her".
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CHAPTER XXXI.

WHERE THE BROOK AND RIVER MEET.

ANNE had her "good" summer and enjoyed it whole-heartedly. She and Diana fairly lived outdoors, revelling in all the delights that Lovers' Lane and the Dryad's Bubble and Willowmere and Victoria Island afforded. Marilla offered no objections to Anne's gipsyings. The Spencervale doctor who had come the night Minnie May had the croup met Anne at the house of a patient one afternoon early in vacation, looked her over sharply, screwed up his mouth, shook his head, and sent a message to Marilla Cuthbert by another person. It was:
"Keep that red-headed girl of yours in the open air all summer and don't let her read books until she gets more spring into her step".
This message frightened Marilla wholesomely. She read Anne's death warrant by consumption in it unless it was scrupulously obeyed. As a result, Anne had the golden summer of her life as far as freedom and frolic went. She walked, rowed, berried and dreamed to her heart's content; and when September came she was bright-eyed and alert, with a step that would have satisfied the Spencervale doctor and a heart full of ambition and zest once more.
"I feel just like studying with might and main," she declared as she brought her books down from the attic. "Oh, you good old friends, I'm glad to see your honest faces once more—yes, even you, geometry. I've had a perfectly beautiful summer, Marilla, and now I'm rejoicing as a strong man to run a race, as Mr. Allan said last Sunday. Doesn't Mr. Allan preach magnificent sermons? Mrs. Lynde says he is improving every day and the first thing we know some city church will gobble him up and then we'll be left and have to turn to and break in another green preacher. But I don't see the use of meeting trouble half-way, do you, Marilla? I think it would be better just to enjoy Mr. Allan while we have him. If I were a man I think I'd be a minister. They can have such an influence for good, if their theology is sound; and it must be thrilling to preach splendid sermons and stir your hearers' hearts. Why can't women be ministers, Marilla? I asked Mrs. Lynde that and she was shocked and said it would be a scandalous thing. She said there might be female ministers in the States and she believed there was, but thank goodness we hadn't got to that stage in Canada yet and she hoped we never would. But I don't see why. I think women would make splendid ministers. When there is a social to be got up or a church tea or anything else to raise money the women have to turn to and do the work. I'm sure Mrs. Lynde can pray every bit as well as Superintendent Bell and I've no doubt she could preach too with a little practice".
"Yes, I believe she could," said Marilla drily. "She does plenty of unofficial preaching as it is. Nobody has much of a chance to go wrong in Avonlea with Rachel to oversee them".
"Marilla," said Anne in a burst of confidence, "I want to tell you something and ask you what you think about it. It has worried me terribly—on Sunday afternoons, that is, when I think specially about such matters. I do really want to be good; and when I'm with you or Mrs. Allan or Miss Stacy I want it more than ever and I want to do just what would please you and what you would approve of. But mostly when I'm with Mrs. Lynde I feel desperately wicked and as if I wanted to go and do the very thing she tells me I oughtn't to do. I feel irresistibly tempted to do it. Now, what do you think is the reason I feel like that? Do you think it's because I'm really bad and unregenerate?
Marilla looked dubious for a moment. Then she laughed.
"If you are I guess I am too, Anne, for Rachel often has that very effect on me. I sometimes think she'd have more of an influence for good, as you say yourself, if she didn't keep nagging people to do right. There should have been a special commandment against nagging. But there, I shouldn't talk so. Rachel is a good Christian woman and she means well. There isn't a kinder soul in Avonlea and she never shirks her share of work".
"I'm very glad you feel the same," said Anne decidedly. "It's so encouraging. I sha'n't worry so much over that after this. But I dare say there'll be other things to worry me. They keep coming up new all the time—things to perplex you, you know. You settle one question and there's another right after. There are so many things to be thought over and decided when you're beginning to grow up. It keeps me busy all the time thinking them over and deciding what is right. It's a serious thing to grow up, isn't it, Marilla? But when I have such good friends as you and Matthew and Mrs. Allan and Miss Stacy I ought to grow up successfully, and I'm sure it will be my own fault if I don't. I feel it's a great responsibility because I have only the one chance. If I don't grow up right I can't go back and begin over again. I've grown two inches this summer, Marilla. Mr. Gillis measured me at Ruby's party. I'm so glad you made my new dresses longer. That dark green one is so pretty and it was sweet of you to put on the flounce. Of course I know it wasn't really necessary, but flounces are so stylish this fall and Josie Pye has flounces on all her dresses. I know I'll be able to study better because of mine. I shall have such a comfortable feeling deep down in my mind about that flounce".
"It's worth something to have that," admitted Marilla.
Miss Stacy came back to Avonlea school and found all her pupils eager for work once more. Especially did the Queen's class gird up their loins for the fray, for at the end of the coming year, dimly shadowing their pathway already, loomed up that fateful thing known as "the Entrance," at the thought of which one and all felt their hearts sink into their very shoes. Suppose they did not pass! That thought was doomed to haunt Anne through the waking hours of that winter, Sunday afternoons inclusive, to the almost entire exclusion of moral and theological problems. When Anne had bad dreams she found herself staring miserably at pass lists of the Entrance exams, where Gilbert Blythe's name was blazoned at the top and in which hers did not appear at all.
But it was a jolly, busy, happy swift-flying winter. School work was as interesting, class rivalry as absorbing, as of yore. New worlds of thought, feeling, and ambition, fresh, fascinating fields of unexplored knowledge seemed to be opening out before Anne's eager eyes.
Hills peeped o'er hill and Alps on Alps arose.
Much of all this was due to Miss Stacy's tactful, careful, broad-minded guidance. She led her class to think and explore and discover for themselves and encouraged straying from the old beaten paths to a degree that quite shocked Mrs. Lynde and the school trustees, who viewed all innovations on established methods rather dubiously.
Apart from her studies Anne expanded socially, for Marilla, mindful of the Spencervale doctor's dictum, no longer vetoed occasional outings. The Debating Club flourished and gave several concerts; there were one or two parties almost verging on grown-up affairs; there were sleigh drives and skating frolics galore.
Between times Anne grew, shooting up so rapidly that Marilla was astonished one day, when they were standing side by side, to find the girl was taller than herself.
"Why, Anne, how you've grown!" she said, almost unbelievingly. A sigh followed on the words. Marilla felt a queer regret over Anne's inches. The child she had learned to love had vanished somehow and here was this tall, serious-eyed girl of fifteen, with the thoughtful brows and the proudly poised little head, in her place. Marilla loved the girl as much as she had loved the child, but she was conscious of a queer sorrowful sense of loss. And that night when Anne had gone to prayer-meeting with Diana Marilla sat alone in the wintry twilight and indulged in the weakness of a cry. Matthew, coming in with a lantern, caught her at it and gazed at her in such consternation that Marilla had to laugh through her tears.
"I was thinking about Anne," she explained. "She's got to be such a big girl—and she'll probably be away from us next winter. I'll miss her terrible".
"She'll be able to come home often," comforted Matthew, to whom Anne was as yet and always would be the little, eager girl he had brought home from Bright River on that June evening four years before. "The branch railroad will be built to Carmody by that time".
"It won't be the same thing as having her here all the time," sighed Marilla gloomily, determined to enjoy her luxury of grief uncomforted. "But there—men can't understand these things!
There were other changes in Anne no less real than the physical change. For one thing, she became much quieter. Perhaps she thought all the more and dreamed as much as ever, but she certainly talked less. Marilla noticed and commented on this also.
"You don't chatter half as much as you used to, Anne, nor use half as many big words. What has come over you?
Anne coloured and laughed a little, as she dropped her book and looked dreamily out of the window, where big fat red buds were bursting out on the creeper in response to the lure of the spring sunshine.
"I don't know—I don't want to talk as much," she said, denting her chin thoughtfully with her forefinger. "It's nicer to think dear, pretty thoughts and keep them in one's heart, like treasures. I don't like to have them laughed at or wondered over. And somehow I don't want to use big words any more. It's almost a pity, isn't it, now that I'm really growing big enough to say them if I did want to. It's fun to be almost grown up in some ways, but it's not the kind of fun I expected, Marilla. There's so much to learn and do and think that there isn't time for big words. Besides, Miss Stacy says the short ones are much stronger and better. She makes us write all our essays as simply as possible. It was hard at first. I was so used to crowding in all the fine big words I could think of—and I thought of any number of them. But I've got used to it now and I see it's so much better".
"What has become of your story club? I haven't heard you speak of it for a long time".
"The story club isn't in existence any longer. We hadn't time for it—and anyhow I think we had got tired of it. It was silly to be writing about love and murder and elopements and mysteries. Miss Stacy sometimes has us write a story for training in composition, but she won't let us write anything but what might happen in Avonlea in our own lives, and she criticizes it very sharply and makes us criticize our own too. I never thought my compositions had so many faults until I began to look for them myself. I felt so ashamed I wanted to give up altogether, but Miss Stacy said I could learn to write well if I only trained myself to be my own severest critic. And so I am trying to".
"You've only two more months before the Entrance," said Marilla. "Do you think you'll be able to get through?
Anne shivered.
"I don't know. Sometimes I think I'll be all right—and then I get horribly afraid. We've studied hard and Miss Stacy has drilled us thoroughly, but we mayn't get through for all that. We've each got a stumbling-block. Mine is geometry of course, and Jane's is Latin and Ruby's and Charlie's is algebra and Josie's is arithmetic. Moody Spurgeon says he feels it in his bones that he is going to fail in English history. Miss Stacy is going to give us examinations in June just as hard as we'll have at the Entrance and mark us just as strictly, so we'll have some idea. I wish it was all over, Marilla. It haunts me. Sometimes I wake up in the night and wonder what I'll do if I don't pass".
"Why, go to school next year and try again," said Marilla unconcernedly.
"Oh, I don't believe I'd have the heart for it. It would be such a disgrace to fail, especially if Gil— if the others passed. And I get so nervous in an examination that I'm likely to make a mess of it. I wish I had nerves like Jane Andrews. Nothing rattles her".
Anne sighed and, dragging her eyes from the witcheries of the spring world, the beckoning day of breeze and blue, and the green things upspringing in the
garden, buried herself resolutely in her book. There would be other springs, but if she did not succeed in passing the Entrance Anne felt convinced that she would never recover sufficiently to enjoy them.