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Die kleine Meerjungfrau von Hans Christian Andersen; Teil 2.

Als der Morgen anbrach, war der Sturm vorüber; von dem Schiff dort war nichts mehr zu sehen.

Die Sonne stieg rot und hell aus dem Wasser, und es schien, als ob daselbst das Leben in die Wangen des Prinzen zurückkam; aber seine Augen waren noch immer geschlossen.

Die Meerjungfrau küsste seine schöne, hohe Stirn und strich seine nassen Haare zurück. Sie dachte, er würde der Marmorstatue unten in ihrem kleinen Garten ähneln. Sie küsste ihn wieder und wünschte sich, dass er doch noch leben möge.

Und nun sah sie vor sich das Festland, hohe blaue Hügel, auf deren Spitzen der weiße Schnee leuchtete, als ob Schwäne dort lägen.

Unten an der Küste gab es wunderschöne grüne Wälder, und vor ihnen lag eine Kirche oder ein Kloster (sie wusste nicht was), aber auf alle Fälle ein Gebäude.

Zitronen- und Apfelbäume wuchsen in dem Garten, und vor dem Tor waren hohe Palmen.

An dieser Stelle bildete das Meer eine kleine Bucht; sie war windstill, aber bis zu den Felsen, wo der feine weiße Sand angespült wurde, sehr tief.

Hierher schwamm sie mit dem blonden Prinzen und legte ihn auf den Sand, achtete aber darauf, dass sein Kopf ganz oben in der warmen Sonne lag.

Jetzt klangen die Glocken aus dem großen weißen Gebäude, und eine Reihe junger Mägde kamen durch die Gärten heraus.

Die kleine Meerjungfrau schwamm weiter hinaus, hinter hohen Findlingen, die aus dem Wasser ragten, legte sich etwas Seeschaum auf ihr Haar und ihren Busen, sodass niemand ihr kleines Gesicht sehen konnte, und sie beobachtete dort, wer zu dem armen Prinzen kommen würde.

Es dauerte nicht lange, ehe ein junges Mädchen dorthin kam, und es schien sich ziemlich zu fürchten, aber nur für einen Augenblick.

Dann holte sie mehr Leute, und die Meerjungfrau sah, dass der Prinz wiederauflebte und alle um ihn herum anlächelte.

Aber ihr, dort draußen, lächelte er nicht zu; er hatte natürlich keine Ahnung, dass sie ihn gerettet hatte.

Sie fühlte sich sehr traurig, und als er in das große Gebäude getragen wurde, tauchte sie traurig ins Wasser und begab sich nach Hause zum Palast ihres Vaters.

Sie war immer ruhig und nachdenklich gewesen, aber jetzt wurde sie viel mehr so.

Ihre Schwestern fragten sie, was sie beim ersten Mal gesehen hatte, als sie nach oben kam, aber sie erzählte ihnen nichts darüber.

Jeden Abend und jeden Morgen ging sie zu der Stelle, an der sie den Prinzen zurückgelassen hatte.

Sie sah wie die Früchte in den Gärten reiften und geerntet wurden; sie sah wie der Schnee auf den hohen Bergen schmolz; aber sie sah den Prinzen niemals, deshalb kehrte sie, trauriger als zuvor, nach Hause zurück.

Ihr einziger Trost war in dem kleinen Garten zu sitzen und die schöne Marmorfigur, die wie der Prinz war, mit ihren Armen zu umschlingen; aber sie kümmerte sich nicht mehr um ihre Blumen, und sie breiteten sich wie im wilden Wald über alle Pfade aus, und woben ihre langen Stengel und Blätter zwischen die Äste der Bäume, wodurch es dort ziemlich dunkel war.

Schließlich konnte sie sich nicht mehr zurückhalten, sondern erzählte es einer ihrer Schwestern, und sofort erfuhren es alle anderen, aber niemand sonst außer ihnen und gerade mal ein oder zwei weitere Meerjungfrauen, die es außer ihren liebsten Freunden niemandem erzählten.

Eine von ihnen konnte sagen, wer der Prinz war: Auch sie hatte das Fest auf dem Schiff gesehen und wusste, wo er herkam und wo sein Königreich lag.

"Komm, kleine Schwester", sagten die anderen Prinzessinnen, und die Arme um die Schultern der anderen gelegt, stiegen sie in einer langen Reihe aus dem Wasser auf, vor die Stelle, von der sie wussten, dass dort der Palast des Prinzen war.

Es wurde aus einer Art hellgelbem, leuchtendem Stein gebaut, mit großen Marmortreppen, auf denen man direkt ins Meer hinuntersteigen konnte.

Prunkvoll vergoldete Kuppeln erhoben sich über dem Dach, und zwischen den Pfeilern, die das ganze Gebäude umgaben, standen Marmorstatuen, die lebendig wirkten.

Durch das klare Glas der hohen Fenster konnte man in die prächtigen Säle blicken, in denen kostbare Seidenvorhänge und Wandteppiche aufgehängt waren, und alle Wände waren mit großartigen Gemälden geschmückt, die man mit Freuden bewundern konnte.

In der Mitte der größten Halle plätscherte ein großer Springbrunnen; seine Wasserstrahlen stiegen zu der Glaskuppel im Dach hoch, durch die die Sonne auf das Wasser schien und auf die schönen Pflanzen, die in dem breiten Becken wuchsen.

Jetzt wusste sie, wo er wohnte, und sie kam an vielen Abenden und Nächten hierher zu dem Wasser.

Sie schwamm viel näher an das Land, als es jeder andere gewagt hatte; sie zog sogar den schmalen Kanal unterhalb des stattlichen Balkons aus Marmor hinauf, der einen Schatten weit über das Wasser warf.

Hier würde sie sitzen und den jungen Prinzen anschauen, der sich im hellen Mondlicht ganz allein wähnte.

An manch einem Abend sah sie ihn auslaufen, in seinem prächtigen Boot, auf dem die Fahnen wehten, zu den Klängen von Musik; sie blickte aus dem grünen Gras heraus, und wenn der Windhauch ihren langen, silberweißen Schleier erfasste und jeder sah ihn, so glaubten sie, es wäre ein Schwan, der mit den Flügeln schlug.

An manch einem Abend, an denen die Fischer mit Fackeln auf dem See waren, hörte sie, wie sie alle möglichen guten Dinge über den jungen Prinzen erzählten, und sie war froh, dass sie sein Leben gerettet hatte, als er halbtot auf die Wellen geworfen wurde, und sie dachte daran, wie eng sein Kopf auf ihrem Busen gelegen hatte und wie liebevoll sie ihn damals geküsst hatte; er wusste nichts davon und konnte nicht einmal von ihr träumen.

Sie gewann die Menschen immer lieber, und immer mehr sehnte sie sich danach, zu ihnen hinaufsteigen zu können.

Ihre Welt, dachte sie, war viel größer als ihre, denn sie konnten mit Schiffen weit über das Meer segeln, hoch über die Wolken auf den hohen Berg klettern; und die Länder, die sie besaßen, erstreckten sich über Wälder und Felder, weiter als sie sehen konnte.

Es gab sehr viel, was sie wissen wollte, aber ihre Schwestern konnten all ihr Fragen nicht beantworten, deshalb fragte sie die alte Großmutter; sie kannte die obere Welt gut, wie sie richtigerweise die Länder oberhalb des Meeres nannte.

"Wenn die Menschen nicht ertrinken," fragte die kleine Meerjungfrau, "können sie ewig weiterleben? Sterben sie nicht, wie wir es tun, hier unten im Meer?"

"Ja," sagte die alte Frau, "sie müssen auch sterben, und außerdem ist ihre Lebenszeit kürzer als unsere.

Wir können dreihundert Jahre leben, aber wenn wir sterben, werden wir zu Schaum auf dem Wasser verwandelt, und haben hier unten, unter unseren Lieben, nicht mal ein Grab.

Wir haben keine unsterblichen Seelen, wir können nie noch einmal leben; wir sind wie das grüne Seegras; wenn es einmal abgeschnitten worden ist, ergrünt es nie mehr.

Dagegen haben die Menschen eine Seele, die weiterlebt, wenn der Körper zu Erde geworden ist.

Sie steigt durch die klare Luft nach oben, bis zu den funkelnden Sternen; genauso wie wir aus dem Meer steigen, um auf das Land der Menschen zu schauen, so steigen auch sie nach oben zu den schönen, unbekannten Orten, die wir nie erreichen können."

"Warum wurden uns keine unsterblichen Seelen gegeben?" fragte die kleine Meerjungfrau sehr betrübt.

"Ich würde all meine Hunderte von Jahren hergeben, die ich zu leben habe, nur um einen Tag lang ein Mensch zu sein und dann etwas vom Himmel abzubekommen."

"Du darfst nicht weiter darüber nachdenken," sagte die alte Frau, "wir haben ein viel glücklicheres und besseres Leben als die Leute dort oben."

"Also, muss ich sterben und auf dem Meer als Schaum schwimmen, das Geräusch der Wellen nicht mehr hören und auch nicht die schöne Blumen und die rote Sonne sehen! Kann ich denn gar nichts tun, um eine ewige Seele zu erlangen?"

"Nein", sagte die alte Frau, "nur wenn dich ein Mensch so lieben würde, dass du ihm wichtiger als Vater oder Mutter wärst, und wenn er mit all seinen Gedanken und Gefühlen an dir hängen würde und den Priester veranlassen würdest, seine rechte Hand in deine zu legen, mit dem Versprechen dir hier und für immer treu zu sein, dann würde seine Seele in deinen Körper herüberfließen, und auch du hättest einen Anteil am Schicksal der Menschen.

Er würde dir eine Seele geben und doch seine eigene behalten.

Aber das kann nie passieren.

Genau das, was hier im Meer als schön erachtet wird, ich meine deinen Fischschwanz, betrachten sie dort oben auf der Erde als schrecklich; sie haben keine Vorstellung davon, was schicklich ist: dort oben müssen Leute zwei klobige Stützen haben, die sie Beine nennen, wenn sie gut aussehen sollen."

Die kleine Meerjungfrau seufzte und schaute traurig auf ihren Fischschwanz.

"Lasst uns fröhlich sein", sagte die alte Dame.

" Wir werden springen und tanzen für die dreihundert Jahre, die wir leben müssen.

Es ist gewiss lange genug; danach kann man um so schöner in seinem Grab schlafen.

Heute Abend sollten wir einen Hofball haben."
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The Little Mermaid by Hans Christian Andersen; part 2.
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At dawn the tempest was over; of the ship there was not a bit to be seen.
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unit 4
The mermaid kissed his fair high forehead and stroked back his wet hair.
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She thought he resembled the marble statue down in her little garden.
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She kissed him again and wished that he might live after all.
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Lemon and apple trees grew in the garden, and before the gate were tall palms.
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But on her, out there, he did not smile; he had, of course, no notion that she had rescued him.
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She had always been quiet and thoughtful, but now she became much more so.
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Every evening and morning did she go up to the place where she had left the Prince.
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Now she knew where he lived, and thither she came on many an evening and night upon the water.
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"If the human people aren't drowned," the little mermaid inquired, "can they go on living always?
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Don't they die as we do down here in the sea?"
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"Yes," said the old lady, "they have to die, too, and besides, their lifetime is shorter than ours.
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Human kind, on the other hand, have a soul that lives always after the body has turned into earth.
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"Why did we have no immortal souls given us?"
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said the little mermaid, very sadly.
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Can't I do anything at all to gain an everlasting soul?"
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He would give you a soul and still keep his own.
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But that can never happen.
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The little mermaid sighed and looked sadly at her fish's tail.
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"Let's be cheerful," said the old lady.
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"We'll jump and dance about for the three hundred years we have to live.
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To-night we're to have a court ball."
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The Little Mermaid by Hans Christian Andersen; part 2.

At dawn the tempest was over; of the ship there was not a bit to be seen.

The sun rose red and bright out of the water, and it seemed as if thereat life came into the Prince's cheeks; but his eyes were still closed.

The mermaid kissed his fair high forehead and stroked back his wet hair. She thought he resembled the marble statue down in her little garden. She kissed him again and wished that he might live after all.

And now she saw in front of her the dry land, high blue hills on whose top the white snow shone as if swans were lying there.

Down by the shore were lovely green woods, and in front of them lay a church or an abbey (she knew not what), but at least a building.

Lemon and apple trees grew in the garden, and before the gate were tall palms.

At this spot the sea made a little bay; it was dead calm, but very deep right up to the rocks where the fine white sand was washed up.

Hither she swam with the fair Prince and laid him on the sand, but took care that his head should rest uppermost in the warm sunshine.

Now the bells rang out from the great white building, and a number of young maidens came out through the gardens.

The little mermaid swam further out, behind some high boulders which stuck up out of the water, laid some sea-foam over her hair and her bosom, so that no one could see her little face, and there she watched to see who would come to the poor Prince.

It was not long before a young girl came that way, and seemed to be quite terrified, but only for a moment.

Then she fetched more people, and the mermaid saw the Prince revive, and smile on all those about him.

But on her, out there, he did not smile; he had, of course, no notion that she had rescued him.

She felt very sad, and when he was carried into the great building, she dived sorrowfully down into the water, and betook herself home to her father's palace.

She had always been quiet and thoughtful, but now she became much more so.

The sisters asked her what she had seen the first time she went up, but she did not tell them anything about it.

Every evening and morning did she go up to the place where she had left the Prince.

She saw how the fruits in the garden grew ripe and were picked; she saw how the snow melted on the high mountains; but the Prince she never saw, so she always turned homeward sadder than before.

It was her one comfort to sit in her little garden and throw her arms about the fair marble statue which was like the Prince; but she took no care of her flowers, and they spread as in a wild wood over all the paths, and wove their long stems and leaves in among the branches of the trees, so that it was quite dark there.

At last she could contain herself no longer, but told one of her sisters, and at once all the others got to know it, but nobody else except them and just one or two other mermaids, who didn't tell anyone but their dearest friends.

One of these could tell who the Prince was: she too had seen the fete on the ship, and knew where he came from and where his kingdom lay.

"Come, little sister," said the other Princesses, and with their arms about each other's shoulders they rose in a long line out of the sea in front of the spot where they knew the Prince's palace was.

It was built of a kind of pale yellow shining stone, with great marble steps that you could go down straight into the sea.

Stately gilded domes rose above the roof, and between the pillars that surrounded the whole building stood statues of marble which seemed alive.

Through the clear glass of the tall windows you could see into the noble halls, where costly silk curtains and tapestries were hung, and all the walls were decked with great paintings that it was delightful to gaze at.

In the middle of the largest hall a great fountain splashed; its jet soared high up towards the glass dome in the roof, through which the sun shone on the water and on the beautiful plants that grew in the wide basin.

Now she knew where he lived, and thither she came on many an evening and night upon the water.

She swam much closer to the land than any of the others had dared to do; she even went right up the narrow canal beneath the stately balcony of marble, which cast a shadow far over the water.

Here she would sit and gaze at the young Prince, who believed himself to be quite alone in the bright moonlight.

Many an evening she saw him sail, to the sound of music, in his splendid boat, where the flags waved; she peeped out from among the green weed, and if the breeze caught her long silver white veil, and anyone saw it, they thought it was a swan flapping its wings.

Many a night when the fishermen lay out at sea with torches, she heard them telling all manner of good about the young Prince, and it made her glad that she had saved his life when he was being tossed half dead upon the waves, and she thought of how close his head had lain on her bosom, and how lovingly she had kissed him then; he knew nothing whatever about it, and could not so much as dream about her.

She became fonder and fonder of human people, and more and more did she long to be able to go up amongst them.

Their world, she thought, was far larger than hers: for they could fly far over the sea in ships, climb high up above the clouds on the lofty mountains; and the lands they owned stretched over forests and fields farther than she could see.

There was a great deal she wanted to know, but her sisters could not answer all her questions, so she asked the old grandmother: she knew well the upper world, as she very properly called the countries above the sea.

"If the human people aren't drowned," the little mermaid inquired, "can they go on living always? Don't they die as we do down here in the sea?"

"Yes," said the old lady, "they have to die, too, and besides, their lifetime is shorter than ours.

We can live for three hundred years, but when we cease to be here, we only turn to foam on the water, and have not even a grave down here among our dear ones.

We have no immortal souls, we never live again; we are like the green weed: once it is cut down it never grows green again.

Human kind, on the other hand, have a soul that lives always after the body has turned into earth.

It rises up through the clear air, up to all the shining stars; just as we rise out of the sea and look at the human people's country, so do they rise up to unknown beautiful places, which we never attain."

"Why did we have no immortal souls given us?" said the little mermaid, very sadly.

"I would give all my hundreds of years that I have to live to be a human being for only one day, and then get a share in the heavenly world."

"You mustn't go thinking about that," said the old lady, "we have a much happier and better lot than the people up there."

"So then I've got to die and float like foam on the sea, and not hear the noise of the waves and see the lovely flowers and the red sun! Can't I do anything at all to gain an everlasting soul?"

"No," said the old lady, "only if a human being held you so dear that you were to him more than father or mother, and if with all his thoughts and affections he clung to you and made the priest lay his right hand in yours with the promise to be faithful to you here and for ever, then his soul would flow over into your body, and you too would have a share in the destiny of men.

He would give you a soul and still keep his own.

But that can never happen.

The very thing that is counted beautiful here in the sea, I mean your fish's tail, they think horrid up there on the earth; they have no notion of what's proper: up there people must needs have two clumsy props which they call legs, if they're to look nice."

The little mermaid sighed and looked sadly at her fish's tail.

"Let's be cheerful," said the old lady.

"We'll jump and dance about for the three hundred years we have to live.

It's long enough in all conscience; after that one can sleep it out all the pleasanter in one's grave.

To-night we're to have a court ball."