en-de  The Woman in White by Wilkie Collins - First Epoch - Chapter IX. Hard
So endete mein erster ereignisreicher Tag in Limmeridge House.
Miss Halcombe und ich behielten unser Geheimnis. Nach der Entdeckung der Ähnlichkeit schien kein frisches Licht dazu bestimmt zu sein auf das Mysterium der Dame in Weiß zu fallen. Bei der ersten sicheren Gelegenheit führte Miss Halcombe ihre Halbschwester vorsichtig dahin, über ihre Mutter zu sprechen, über alte Zeiten und über Anne Catherick. Miss Fairlies Erinnerungen an den kleinen Gelehrten von Limmeridge waren jedoch nur von der höchst vagen und allgemeinen Art. Sie erinnerte sich an die Ähnlichkeit zwischen sich selbst und dem Lieblingsschüler ihrer Mutter als etwas, das in vergangenen Zeiten existiert haben soll; aber sie bezog sich nicht auf das Geschenk der weißen Kleider oder auf die einzigartige Form von Worten in denen das Kind künstlerisch seine Dankbarkeit für sie ausgedrückt hatte. Sie erinnerte sich, dass Anne nur für ein paar Monate in Limmeridge geblieben war und dann zurück zu ihrem Heim in Hampshire gegangen war; aber sie konnte nicht sagen, ob Mutter und Tochter jemals zurückgekommen waren oder ob man danach jemals wieder etwas von ihnen gehört hatte. Keine weitere Suche auf Miss Halcombes Seite in den wenigen Briefen von Mrs. Fairlies Schrift, die sie ungelesen gelassen hatte, half, die Ungewissheiten zu klären, die noch übrig waren, um uns zu verwirren. Wir hatten die unglückliche junge Frau identifiziert, die ich nachts mit Anne Catherick getroffen hatte - wir hatten einige Fortschritte gemacht, zumindest dahingehend, den wahrscheinlich mangelhaften Zustand des Intellektes der armen Kreatur mit der Besonderheit ihrer weißen Kleidung zu verbinden und mit der Fortsetzung ihrer kindischen Dankbarkeit gegen Mrs. Fairlie in ihreren reiferen Jahren - und dort hatten, soweit wir es zu dieser Zeit wussten, unsere Entdeckungen geendet.

Die Tage vergingen, die Wochen vergingen und die Spur des goldenen Herbstes schlängelte ihren leuchtenden Weg sichtlich durch den grünen Sommer der Bäume. Friedliche, schnell verfliegende, glückliche Zeit! Meine Geschichte gleitet jetzt so schnell an dir vorbei, wie du einst an mir vorbeiglittest. Von all den Schätzen der Freude, die du so freigiebig in mein Herz gegossen hast, wie viel ist mir geblieben, das Ziel und Wert genug hat, um auf dieser Seite geschrieben zu werden? Nichts außer dem traurigsten aller Eingeständnisse, das ein Mann machen kann - das Eingeständnis seiner eigenen Narrheit.
Das Geheimnis, was dieses Eingeständnis offenbart, sollte mit wenig Mühe erzählt werden, weil es mir indirekt schon entschlüpft ist. Die armen schwachen Worte, die Miss Fairlie nicht beschreiben konnten, schafften es, die Empfindungen zu verraten, die sie in mir erweckte. So ist es bei uns allen. Unsere Worte sind Riesen, wenn sie uns eine Verletzung zufügen und Zwerge, wenn sie uns einen Dienst erweisen.
Ich liebte sie.
Ah! Wie gut kannte ich all die Traurigkeit und all den Hohn, der in diesen drei Wörtern enthalten ist. Ich kann über mein trauriges Geständnis mit der zärtlichsten Frau seufzen, die es liest und mich bedauert. Ich kann so bitter lachen, wie der härteste Mann, der es mit Verachtung von ihm wegschleudert. Ich liebte sie! Fühlen Sie mit mir oder verachten Sie mich, ich bekenne mit der gleichen festen Entschlossenheit, die Wahrheit zu besitzen.
Gab es keine Entschuldigung für mich? Es gab sicher eine Ausrede in den Bedingungen, unter denen meine Vertragslaufzeit im Limmeridge House abgelaufen war.
Jede meiner Morgenstunden gelang ruhig in der Stille und Abgeschiedenheit meines eigenen Zimmers. Ich hatte mit dem Aufhängen der Zeichnungen meines Arbeitsgebers gerade genug Arbeit zu erledigen, um meine Hände und Augen angenehm beschäftigt zu halten, während mein Geist frei war, um den gefährlichen Luxus seinen eigenen ungezügelten Gedanken zu genießen. Eine gefährliche Einsamkeit, denn sie dauerte lange genug mich zu entkräften, aber nicht lange genug um mich zu stärken. Eine gefährliche Einsamkeit, denn sie war gefolgt von Nachmittagen und Abenden, die ich Tag für Tag und Woche für Woche allein in der Gesellschaft von zwei Frauen zubrachte, eine von ihnen besaß die ganze Fülle von Anmut, Witz und Wohlerzogenheit, die andere den ganzen Zauber der Schönheit, Sanftheit und einfachen Wahrheit, die das Herz eines Mannes reinigen und unterwerfen kann. Es verging kein Tag in dieser gefährlichen Intimität von Lehrer und Schüler, an dem meine Hände denen von Miss Fairlie nicht nahe waren, und meine Wange berührte ihre fast, wenn wir uns gemeinsam über ihr Skizzenbuch beugten. Je aufmerksamer sie jede Bewegung meines Pinsels beobachtete, desto näher atmete ich das Parfüm ihre Haares und den warmen Duft ihres Atems. Es war Teil meines Dienstes, im Licht ihrer Augen zu leben - einmal, um mich über sie zu beugen, so nah an ihrem Busen, um vor dem Gedanken zu zittern, ihn zu berühren; ein anderes Mal spürte ich, wie sie sich über mich beugte und sich so nahe beugte, um zu sehen, worum es mir ging, dass ihre Stimme leise wurde, als sie mit mir sprach, und ihre Bänder streiften meine Wange im Wind, bevor sie sie zurückziehen konnte.
Die Abende, die auf die nachmittäglichen Zeichen-Ausflüge folgten, variierten mehr diese unschuldigen, unvermeidlichen Vertrautheiten, als sie aufzuhalten. Meine natürliche Vorliebe für die Musik, die sie mit solchem Zartgefühl spielte, mit solchem erlesenen weiblichen Geschmack, und ihre natürliche Freude, mir durch die Ausübung ihrer Kunst das Vergnügen zurückzugeben, das ich ihr durch die Ausübung meiner Kunst geboten hatte, wob nur ein zusätzliches Band, das uns näher und näher zueinander zog. Die Zufälle der Unterhaltung, die einfachen Gewohnheiten, die sogar so eine Kleinigkeit wie die Lage unserer Plätze bei Tisch regelten, das Spiel von Miss Halcombes stets presenter Spöttelei, immer gegen meine Angst als Lehrer gerichtet, während sie über ihre Begeisterung als Schüler strahlte, der harmlose Ausdruck der schläfrigen Zustimmung der armen Mrs. Vesey, die Miss Fairlie und mich als zwei vorbildliche junge Leute verband, die sie nie störten - jede dieser Kleinigkeiten, und viele mehr, vereinigten sich, um uns zusammen in der gleichen häuslichen Atmosphäre einzuwickeln und uns beide unmerklich zum selben hoffnungslosen Ende zu führen.
Ich hätte mich an meine Stellung erinnern sollen und heimlich auf der Hut sein müssen. Ich tat es, aber erst, als es zu spät war. All die Diskretion, all die Erfahrung, die mir bei anderen Frauen nützte und mich gegen andere Versuchungen sicherte, scheiterten bei ihr. Es war in den vergangenen Jahren mein Beruf gewesen, in diesem engen Kontakt mit jungen Mädchen jeden Alters und jeglicher Stufe der Schönheit zu stehen. Ich hatte die Position als Teil meiner Berufung im Leben akzeptiert; ich hatte mich darin geübt, alle Sympathien, die in meinem Alter natürlich sind, in der Vorhalle meines Arbeitgebers zu lassen, so unaufgeregt wie ich meinen Schirm dort ließ, bevor ich nach oben ging. Ich hatte schon vor langem gelernt, verständnisvoll und selbstverständlich zu verstehen, dass meine Lebenssituation als Garantie dafür galt, dass eine meiner Schülerinnen mehr als das gewöhnliche Interesse an mir empfand und dass ich bei den schönen und fesselnden Frauen zugelassen wurde wie ein harmloses Haustier unter ihnen zugelassen wird. Diese Wächtererfahrung hatte ich früh gewonnen, diese Wächtererfahrung hatte mich streng und strikt auf meinen eigenen schmalen Pfad geführt, ohne mich einmal zur Rechten oder zur Linken ablenken zu lassen. Und jetzt wurden ich und mein getreuer Talisman zum ersten Mal getrennt. Ja, meine hart erarbeitete Selbstbeherrschung war völlig verloren gegangen, als hätte ich sie nie besessen; verloren für mich, wie sie anderen Männern jeden Tag verloren geht, in anderen kritischen Situationen, wenn es sich um Frauen handelt. Ich weiß jetzt, ich hätte mich von Beginn an fragen sollen. Ich hätte fragen sollen, warum irgendein Zimmer im Haus mir besser vorkam als zu Hause, sobald sie es betrat, und unfruchtbar wie eine Wüste, wenn sie wieder hinausging - warum ich immer die kleinen Veränderungen an ihrer Kleidung bemerkte und mich an sie erinnerte, und mich an dies bei keiner anderen Frau erinnerte - warum ich sie sah, sie hörte und berührte (wenn wir uns abends und morgens die Hand gaben), wie ich noch nie eine andere Frau in meinem Leben gesehen, gehört und berührt hatte? Ich hätte in mein eigenes Herz schauen sollen und dieses dort neu wachsende Pflänzchen finden und ausreißen sollen, solange es jung war. Warum war diese einfachste, leichteste Aufgabe der eigenen Entwicklung zu viel für mich? Die Erklärung war bereits in den drei Worten niedergelegt, die ausreichend und schlicht genug für mein Geständnis waren. Ich liebte sie.
Die Tage vergingen, die Wochen vergingen; der dritte Monat meines Aufenthaltes in Cumberland näherte sich. Die herrliche Monotonie des Lebens in unserer Abgeschiedenheit floss weiter mit mir, wie ein sanfter Strom mit einem Schwimmer, der den Fluss hinunter gleitet. Alle Erinnerungen an die Vergangenheit, alle Gedanken an die Zukunft, alle Gefühle der Falschheit und der Hoffnungslosigkeit über meine eigene Position, lagen, zum Schweigen gebracht, in meinem Inneren in betrügerischer Ruhe. Eingelullt vom Sirenengesang, den mein eigenes Herz mir vorsang, mit Augen geschlossen für alle Zeichen und Ohren, taub für alle Geräusche der Gefahren, trieb ich näher und näher zu den verhängnisvollen Felsen. Die Warnung, die mich schließlich aufweckte und mich in eine plötzliche Selbstanklage über meine eigene Schwäche stürzte, war die schlichteste, wahrhaftigste, freundlichste aller Warnungen, weil sie stillschweigend von ihr kam.
Wir hatten uns wie üblich für die Nacht getrennt. Kein Wort war mir zu diesem Zeitpunkt oder in der Zeit davor über meine Lippen gekommen, das mich hätte verraten oder sie in ein plötzliches Wissen der Wahrheit hätte stürzen können. Aber als wir uns am Morgen wieder trafen, war eine Veränderung mit ihr vorgegangen - eine Veränderung, die mir alles sagte.
Da schrak ich zurück - ich schrecke noch immer zurück - in das innerste Heiligtum ihres Herzens einzudringen und es für andere offenzulegen, wie ich mein eigenes offengelegt habe. Lassen sie mich nur sagen, dass die Zeit, als sie zum ersten Mal mein Geheimnis überraschte, ich glaube fest daran, war die Zeit, als sie zum ersten Mal ihre eigene Überraschung erlebte und auch die Zeit, als sie sich mir gegenüber innerhalb einer Nacht veränderte. Ihre Natur, zu ehrlich, um andere zu täuschen, war zu edel, um sich selbst zu täuschen. Als der Zweifel, den ich zum Schweigen gebracht hatte, zuerst ihr schweres Gewicht auf ihr Herz legte, besaß das wahre Gesicht alles und sagte in seiner eigenen freien und einfachen Sprache - Es tut mir leid für ihn, es tut mir leid für mich.
Es sagte dies und mehr, was ich nicht interpretieren konnte. Ich verstand nur zu gut die Veränderung in ihrem Benehmen, zu größerer Freundlichkeit und schnellerer Bereitschaft, alle meine Wünsche vor anderen zu deuten - zur Zwang und Traurigkeit und der nervösen Furcht, sich selbst in der ersten Beschäftigung zu verlieren, die sie erwischen konnte, wann immer wir zufällig zusammen allein waren. Ich verstand, warum die süßen, empfindlichen Lippen so selten und so zurückhaltend lächelten, und warum die klaren blauen Augen mich manchmal mit dem Mitleid eines Engels anschauten und manchmal mit der Ratlosigkeit eines Kindes. Aber die Veränderung bedeutete mehr als das. Es gab eine Kälte in ihrer Hand, es gab eine unnatürliche Unbeweglichkeit in ihrem Gesicht, es gab in all ihren Bewegungen den stummen Ausdruck beständiger Furcht und anhaftender Selbstvorwürfe. Die Empfindungen, die ich auf sie und auf mich zurückführen konnte, die uneingestandenen Empfindungen, die wir gemeinsam fühlten, waren nicht diese. Es gab bestimmte Teile der Veränderung in ihr, die uns immer noch heimlich zusammenbrachten, und andere, die ebenso heimlich anfingen, uns auseinanderzutreiben.
In meinem Zweifel und meiner Ratlosigkeit, in meinem vagen Verdacht, auf etwas Verborgenes, das ich durch meine eigenen Bemühungen ohne Hilfe zu finden hatte, untersuchte ich zur Klärung Miss Halcombes Blicke und Verhalten. Da wir in einer solchen Intimität lebten, konnte bei keinem von uns eine ernsthafte Veränderung eintreten, die die anderen nicht mitfühlend beeinflusste. Die Veränderung von Miss Fairlie wirkte sich auch auf ihre Halbschwester aus. Obwohl Miss Halcombe kein Wort entfleuchte, das auf einen veränderten Zustand der Gefühle für mich hinwies, hatten ihre durchdringenden Augen die neue Gewohnheit aufgenommen, mich ständig zu beobachten. Manchmal war der Ausdruck wie unterdrückter Ärger, manchmal wie unterdrückte Furcht, manchmal wie nichts von beidem, kurz gesagt, wie nichts, was ich verstehen konnte. Eine Woche verging, und immer noch befanden wir uns alle drei in diesem Zustand geheimen Zwangs zueinander. Meine Situation, erschwert durch die jetzt zu spät in mir erwachte Einsicht meiner eigenen elenden Schwäche und Selbstvergessenheit, wurde unerträglich. Ich fühlte, dass ich mich von dem Druck, unter dem ich lebte, ein für allemal befreien musste - doch wie sich am besten Verhalten oder was als erstes sagen, war mehr als ich erzählen könnte.
Aus dieser Position der Hilflosigkeit und Erniedrigung wurde ich von Miss Halcombe gerettet. Ihre Lippen sagten mir die bittere, die notwendige, die unerwartete Wahrheit; ihre herzliche Freundlichkeit stützte mich bei dem Schock es zu hören: ihre Vernunft und ihr Mut wechselten zum richtigen Gebrauch ein Ereignisses, das das Schlimmste androhte, was mir und anderen in Limmeridge House passieren konnte.
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So ended my eventful first day at Limmeridge House.
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Miss Halcombe and I kept our secret.
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Peaceful, fast-flowing, happy time!
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my story glides by you now as swiftly as you once glided by me.
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It is so with us all.
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Our words are giants when they do us an injury, and dwarfs when they do us a service.
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I loved her.
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Ah!
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how well I know all the sadness and all the mockery that is contained in those three words.
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I can sigh over my mournful confession with the tenderest woman who reads it and pities me.
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I can laugh at it as bitterly as the hardest man who tosses it from him in contempt.
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I loved her!
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Feel for me, or despise me, I confess it with the same immovable resolution to own the truth.
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Was there no excuse for me?
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My morning hours succeeded each other calmly in the quiet and seclusion of my own room.
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A perilous solitude, for it lasted long enough to enervate, not long enough to fortify me.
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I should have remembered my position, and have put myself secretly on my guard.
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I did so, but not till it was too late.
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And now I and my trusty talisman were parted for the first time.
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I know, now, that I should have questioned myself from the first.
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Why was this easiest, simplest work of self-culture always too much for me?
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I loved her.
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We had parted one night as usual.
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Her nature, too truthful to deceive others, was too noble to deceive itself.
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It said this, and more, which I could not then interpret.
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But the change meant more than this.
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The change in Miss Fairlie was reflected in her half-sister.
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From this position of helplessness and humiliation I was rescued by Miss Halcombe.
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lollo1a • 9516  commented on  unit 1  3 months, 1 week ago
Omega-I • 6028  translated  unit 20  3 months, 1 week ago

So ended my eventful first day at Limmeridge House.
Miss Halcombe and I kept our secret. After the discovery of the likeness no fresh light seemed destined to break over the mystery of the woman in white. At the first safe opportunity Miss Halcombe cautiously led her half-sister to speak of their mother, of old times, and of Anne Catherick. Miss Fairlie's recollections of the little scholar at Limmeridge were, however, only of the most vague and general kind. She remembered the likeness between herself and her mother's favourite pupil, as something which had been supposed to exist in past times; but she did not refer to the gift of the white dresses, or to the singular form of words in which the child had artlessly expressed her gratitude for them. She remembered that Anne had remained at Limmeridge for a few months only, and had then left it to go back to her home in Hampshire; but she could not say whether the mother and daughter had ever returned, or had ever been heard of afterwards. No further search, on Miss Halcombe's part, through the few letters of Mrs. Fairlie's writing which she had left unread, assisted in clearing up the uncertainties still left to perplex us. We had identified the unhappy woman whom I had met in the night-time with Anne Catherick—we had made some advance, at least, towards connecting the probably defective condition of the poor creature's intellect with the peculiarity of her being dressed all in white, and with the continuance, in her maturer years, of her childish gratitude towards Mrs. Fairlie—and there, so far as we knew at that time, our discoveries had ended.

The days passed on, the weeks passed on, and the track of the golden autumn wound its bright way visibly through the green summer of the trees. Peaceful, fast-flowing, happy time! my story glides by you now as swiftly as you once glided by me. Of all the treasures of enjoyment that you poured so freely into my heart, how much is left me that has purpose and value enough to be written on this page? Nothing but the saddest of all confessions that a man can make—the confession of his own folly.
The secret which that confession discloses should be told with little effort, for it has indirectly escaped me already. The poor weak words, which have failed to describe Miss Fairlie, have succeeded in betraying the sensations she awakened in me. It is so with us all. Our words are giants when they do us an injury, and dwarfs when they do us a service.
I loved her.
Ah! how well I know all the sadness and all the mockery that is contained in those three words. I can sigh over my mournful confession with the tenderest woman who reads it and pities me. I can laugh at it as bitterly as the hardest man who tosses it from him in contempt. I loved her! Feel for me, or despise me, I confess it with the same immovable resolution to own the truth.
Was there no excuse for me? There was some excuse to be found, surely, in the conditions under which my term of hired service was passed at Limmeridge House.
My morning hours succeeded each other calmly in the quiet and seclusion of my own room. I had just work enough to do, in mounting my employer's drawings, to keep my hands and eyes pleasurably employed, while my mind was left free to enjoy the dangerous luxury of its own unbridled thoughts. A perilous solitude, for it lasted long enough to enervate, not long enough to fortify me. A perilous solitude, for it was followed by afternoons and evenings spent, day after day and week after week alone in the society of two women, one of whom possessed all the accomplishments of grace, wit, and high-breeding, the other all the charms of beauty, gentleness, and simple truth, that can purify and subdue the heart of man. Not a day passed, in that dangerous intimacy of teacher and pupil, in which my hand was not close to Miss Fairlie's; my cheek, as we bent together over her sketch-book, almost touching hers. The more attentively she watched every movement of my brush, the more closely I was breathing the perfume of her hair, and the warm fragrance of her breath. It was part of my service to live in the very light of her eyes—at one time to be bending over her, so close to her bosom as to tremble at the thought of touching it; at another, to feel her bending over me, bending so close to see what I was about, that her voice sank low when she spoke to me, and her ribbons brushed my cheek in the wind before she could draw them back.
The evenings which followed the sketching excursions of the afternoon varied, rather than checked, these innocent, these inevitable familiarities. My natural fondness for the music which she played with such tender feeling, such delicate womanly taste, and her natural enjoyment of giving me back, by the practice of her art, the pleasure which I had offered to her by the practice of mine, only wove another tie which drew us closer and closer to one another. The accidents of conversation; the simple habits which regulated even such a little thing as the position of our places at table; the play of Miss Halcombe's ever-ready raillery, always directed against my anxiety as teacher, while it sparkled over her enthusiasm as pupil; the harmless expression of poor Mrs. Vesey's drowsy approval, which connected Miss Fairlie and me as two model young people who never disturbed her—every one of these trifles, and many more, combined to fold us together in the same domestic atmosphere, and to lead us both insensibly to the same hopeless end.
I should have remembered my position, and have put myself secretly on my guard. I did so, but not till it was too late. All the discretion, all the experience, which had availed me with other women, and secured me against other temptations, failed me with her. It had been my profession, for years past, to be in this close contact with young girls of all ages, and of all orders of beauty. I had accepted the position as part of my calling in life; I had trained myself to leave all the sympathies natural to my age in my employer's outer hall, as coolly as I left my umbrella there before I went upstairs. I had long since learnt to understand, composedly and as a matter of course, that my situation in life was considered a guarantee against any of my female pupils feeling more than the most ordinary interest in me, and that I was admitted among beautiful and captivating women much as a harmless domestic animal is admitted among them. This guardian experience I had gained early; this guardian experience had sternly and strictly guided me straight along my own poor narrow path, without once letting me stray aside, to the right hand or to the left. And now I and my trusty talisman were parted for the first time. Yes, my hardly-earned self-control was as completely lost to me as if I had never possessed it; lost to me, as it is lost every day to other men, in other critical situations, where women are concerned. I know, now, that I should have questioned myself from the first. I should have asked why any room in the house was better than home to me when she entered it, and barren as a desert when she went out again—why I always noticed and remembered the little changes in her dress that I had noticed and remembered in no other woman's before—why I saw her, heard her, and touched her (when we shook hands at night and morning) as I had never seen, heard, and touched any other woman in my life? I should have looked into my own heart, and found this new growth springing up there, and plucked it out while it was young. Why was this easiest, simplest work of self-culture always too much for me? The explanation has been written already in the three words that were many enough, and plain enough, for my confession. I loved her.
The days passed, the weeks passed; it was approaching the third month of my stay in Cumberland. The delicious monotony of life in our calm seclusion flowed on with me, like a smooth stream with a swimmer who glides down the current. All memory of the past, all thought of the future, all sense of the falseness and hopelessness of my own position, lay hushed within me into deceitful rest. Lulled by the Syren-song that my own heart sung to me, with eyes shut to all sight, and ears closed to all sound of danger, I drifted nearer and nearer to the fatal rocks. The warning that aroused me at last, and startled me into sudden, self-accusing consciousness of my own weakness, was the plainest, the truest, the kindest of all warnings, for it came silently from her.
We had parted one night as usual. No word had fallen from my lips, at that time or at any time before it, that could betray me, or startle her into sudden knowledge of the truth. But when we met again in the morning, a change had come over her—a change that told me all.
I shrank then—I shrink still—from invading the innermost sanctuary of her heart, and laying it open to others, as I have laid open my own. Let it be enough to say that the time when she first surprised my secret was, I firmly believe, the time when she first surprised her own, and the time, also, when she changed towards me in the interval of one night. Her nature, too truthful to deceive others, was too noble to deceive itself. When the doubt that I had hushed asleep first laid its weary weight on her heart, the true face owned all, and said, in its own frank, simple language—I am sorry for him; I am sorry for myself.
It said this, and more, which I could not then interpret. I understood but too well the change in her manner, to greater kindness and quicker readiness in interpreting all my wishes, before others—to constraint and sadness, and nervous anxiety to absorb herself in the first occupation she could seize on, whenever we happened to be left together alone. I understood why the sweet sensitive lips smiled so rarely and so restrainedly now, and why the clear blue eyes looked at me, sometimes with the pity of an angel, sometimes with the innocent perplexity of a child. But the change meant more than this. There was a coldness in her hand, there was an unnatural immobility in her face, there was in all her movements the mute expression of constant fear and clinging self-reproach. The sensations that I could trace to herself and to me, the unacknowledged sensations that we were feeling in common, were not these. There were certain elements of the change in her that were still secretly drawing us together, and others that were, as secretly, beginning to drive us apart.
In my doubt and perplexity, in my vague suspicion of something hidden which I was left to find by my own unaided efforts, I examined Miss Halcombe's looks and manner for enlightenment. Living in such intimacy as ours, no serious alteration could take place in any one of us which did not sympathetically affect the others. The change in Miss Fairlie was reflected in her half-sister. Although not a word escaped Miss Halcombe which hinted at an altered state of feeling towards myself, her penetrating eyes had contracted a new habit of always watching me. Sometimes the look was like suppressed anger, sometimes like suppressed dread, sometimes like neither—like nothing, in short, which I could understand. A week elapsed, leaving us all three still in this position of secret constraint towards one another. My situation, aggravated by the sense of my own miserable weakness and forgetfulness of myself, now too late awakened in me, was becoming intolerable. I felt that I must cast off the oppression under which I was living, at once and for ever—yet how to act for the best, or what to say first, was more than I could tell.
From this position of helplessness and humiliation I was rescued by Miss Halcombe. Her lips told me the bitter, the necessary, the unexpected truth; her hearty kindness sustained me under the shock of hearing it; her sense and courage turned to its right use an event which threatened the worst that could happen, to me and to others, in Limmeridge House.