en-de  Brexit: The UK's letter triggering Article 50 Hard
BREXIT: Der Brief aus dem Vereinigte Königreich löst Artikel 50 aus. - BBC, 29. März 2017. Hier ist der volle Text von Theresa Mays Brief an den Präsidenten des Europa-Rates Donald Tusk, der Anfang der BREXIT-Verhandlungen.
Sehr geehrter Präsident Tusk. Am 23. Juni letzten Jahres stimmte das Volk des Vereinigten Königreiches dafür, die Europäische Union zu verlassen. Wie ich schon früher sagte, war jene Entscheidung keine Zurückweisung der Werte, die wir mit den anderen Europäern teilen. Noch war es ein Versuch, die Europäische Union oder eines der verbleibenden Mitgliedsländer zu beschädigen. Im Gegenteil, das Vereinigte Königreich will, dass die Europäische Union erfolgreich ist und gedeiht. Statt dessen war das Referendum, wie wir es sehen, ein Votum zur Wiederherstellung unserer nationalen Selbstbestimmung. Wir verlassen die Europäische Union aber wir verlassen Europa nicht - und wir wollen für unsere Freunde auf dem gesamten Kontinent engagierte Partner und Verbündete sein.
Anfang dieses Monats bestätigte das Vereinigte Königreich das Ergebnis des Referendums, indem in beiden Häusern mit klaren und überzeugenden Mehrheiten für die Gesetzesvorlage Europäische Union (Benachrichtigung über den Austritt) abgestimmt wurde. Die Gesetzesvorlage wurde vom Parlament am 13. März verabschiedet und erhielt königliche Billigung durch Ihre Majestät Die Königin und wurde am 16. März ein Gesetz des Parlaments.
Ich schreibe deshalb heute, um der demokratischen Entscheidung des Volkes des Vereinigten Königreiches Wirkung zu verleihen.... Ich unterrichte hiermit den Europa-Rat in Übereinstimmung mit Artikel 50(2) des Vertrages der Europäischen Union von der Absicht des Vereinigten Königreiches, aus der Europäischen Union auszutreten. In Übereinstimmung mit demselben Artikel 50(2), wie durch den Artikel 106a des Gründungs-Vertrages der Europäischen Atomernergie-Gemeinschaft vorgesehen, benachrichtige ich den Europa-Rat darüberhinaus von der Absicht des Vereinigten Königreiches, aus der Europäischen Atomenergie-Gemeinschaft auszutreten. Bezugnahmen auf die Europäische Union in diesem Schreiben sollten daher auch als Bezugnahme auf die Europäische Atomenergie-Gemeinschaft angesehen werden.
Dieser Brief erläutert die Herangehensweise der Regierung Ihrer Majestät an die Diskussionen, die wir über den Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union haben werden und über die tiefe und besondere Partnerschaft, die wir - als ihr engster Freund und Nachbar - mit der Europäischen Union hoffentlich genießen, wenn wir gehen. Wir glauben, dass diese Ziele nicht nur im Interesse des Vereinigten Königreiches liegen, sondern auch der Europäischen Union und der weiteren Welt.
Es ist im besten Interesse sowohl des Vereinigten Königreiches als auch der Europäischen Union, dass wir das bevorstehende Verfahren nutzen sollten, um diese Ziele auf faire und geordnete Weise und mit möglichst wenig Störungen auf jeder Seite zu erreichen. Wir wollen sicherstellen, dass Europa stark und erfolgreich bleibt und in der Lage ist, seine in der Welt führenden Werte zu erzielen und sich selbst gegen Sicherheitsbedrohungen zu verteidigen. Wir wollen, dass das Vereinigte Königreich, durch eine neue, tiefe und besondere Partnerschaft mit einer starken Europäischen Union, seinen vollen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele leistet. Wir glauben also, dass es notwendig ist, sich auf die Bedingungen für unsere zukünftige Partnerschaft zu einigen, einhergehend mit denen für unseren Austritt aus der Europäischen Union.
Die Regierung will unsere Diskussionen mit Ehrgeiz angehen, um den Bürgern und Unternehmen im Vereinigten Königreich und der Europäischen Union - und sogar aus Drittländern in aller Welt - so früh wie möglich, so viel Sicherheit wie möglich zu geben.
Ich möchte gern einige Leitlinien vorschlagen, die uns helfen könnten, unsere kommenden Diskussionen zu gestalten, aber bevor ich das tue, sollte ich Sie über das Verfahren auf den aktuellen Stand bringen, das wir zuhause, im Vereinigten Königreich, durchführen werden.
Das Verfahren im Vereinigten Königreich. Wie ich bereits angekündigt habe, wird die Regierung Rechtsvorschriften einbringen, die das Gesetz über die Europäischen Gemeinschaften von 1972, das das EU-Recht in unserem Land wirksam werden lässt - außer Kraft setzen wird. Diese Rechtsvorschriften werde, wo immer praktikabel und angemessen, den Inhalt des existierenden Gesetzes des Europäischen Union ("den Besitzstand") in UK-Recht überführen. Das bedeutet, dass es Sicherheit für UK-Bürger und für Jedermann aus der Europäischen Union geben wird, der geschäftlich im Vereinigten Königreich tätig ist. Die Regierung wird darüber beraten, wie wir diese Rechtsvorschriften konzipieren und umsetzen, und wir werden morgen einen Informationsbericht des Unterhauses veröffentlichen. Wir beabsichtigen auch einige andere Rechtsvorschriften vorzulegen, die sich mit spezifischen Fragen befassen bezüglich unseres Austritts aus der Europäischen Union, auch im Hinblick auf die Wahrung von Kontinuität und Sicherheit, im Besonderen für Unternehmen. Wir werden selbstverständlich weiterhin unsere Verantwortlichkeiten als Mitgliedsland erfüllen, solange wir noch Mitglied der Europäischen Union sind, und die Gesetzgebung, die wir vorschlagen wird nicht wirksam werden, bis wir die EU verlassen.
Von Anfang and und während der gesamten Diskussionen werden wir als ein Vereinigtes Königreich verhandeln, wobei wir die spezifischen Interessen jeder Nation und Region des UK gebührend berücksichtigen, Wenn es um die Rückübertragung von Befugnissen an das Vereinigte Königreich kommt, werden wir umfassend darüber beraten, welche Befugnisse in Westminster liegen sollten und welche an Schottland, Wales und Nord-Irland übertragen werden sollten. Aber es ist die Erwartung der Regierung, dass das Ergebnis dieses Verfahrens ein deutliches Anwachsen in der Entscheidungsgewalt jeder dezentralisierten Verwaltung sein wird.
Verhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union. Das Vereinigte Königreich will sich mit der Europäischen Union auf eine tiefe und besondere Partnerschaft verständigen, die sowohl die wirtschaftliche als auch die sicherheitspolitische Zusammenarbeit umfasst. Um dies zu erreichen halten wir es für notwendig, die Bedingungen unserer zukünftigen Partnerschaft parallel mit denen für unseren Austritt aus der EU zu vereinbaren.
Falls wir jedoch die Europäische Union ohne eine Vereinbarung verlassen, ist die Standard-Position, dass wir nach den Bedingungen der Welt-Handels-Organisation handeln müssten. In Bezug auf Sicherheit würde eine fehlende Vereinbarung bedeuten, dass unsere Zusammenarbeit im Kampf gegen Kriminalität und Terrorismus geschwächt würde. Bei diesem Szenario würden sowohl das Vereinigte Königreich als auch die Europäische Union natürlich den Wandel bewältigen, aber es ist nicht das Ergebnis, das beide Seiten suchen sollten. Deshalb müssen wir hart arbeiten, um jenes Ergebnis zu vermeiden.
Aus diesen Gründen wollen wir in der Lage sein, eine tiefe und besondere Partnerschaft zu vereinbaren, die sowohl die wirtschaftliche als auch der sicherheitspolitische Zusammenarbeit umfasst, aber auch weil wir unseren Beitrag leisten wollen, um sicherzustellen, dass Europa weiterhin stark ist wohlhabend und in der Lage, im Erzielen seiner Werte in der Welt zu führen und sich gegen Sicherheitsbedrohungen zu verteidigen. Und wir wollen, dass das Vereinigte Königreich seinen vollen Beitrag leistet, um diese Vision für unseren Kontinent zu verwirklichen.
Vorgeschlagene Leitlinien für Vorgeschlagene Grundsätze für unsere Diskussionen Im Hinblick auf die Diskussionen, die wir in Kürze beginnen werden, möchte ich einige Leitlinien vorschlagen, auf die wir uns einigen sollten, um abzusichern, dass das Verfahren so glatt und erfolgreich wie möglich verläuft.
i. Wir sollten uns verpflichten, konstruktiv und respektvoll miteinander umzugehen, im Geiste einer aufrichtigen Zusammenarbeit. Seit ich Premierministerin des Vereinigten Königreiches wurde, habe ich Ihnen, meinen Kollegen, den Regierungschefs der EU und den Präsidenten der Europäischen Kommission und des Parlaments aufmerksam zugehört. Deshalb strebt das Vereinigte Königreich nicht die Mitgliedschaft im Binnenmarkt an: wir verstehen und respektieren Ihre Position, dass die vier Freiheiten des Binnenmarktes unteilbar sind und es da kein "Rosinen-Picken" geben kann. Wir verstehen auch, dass es Konsequenzen für das Vereinigte Königreiche für das Verlassen der EU geben wird: wir wissen, dass wir Einfluss auf die Regeln verlieren werden, die die europäische Wirtschaft betreffen. Wir wissen auch, dass UK-Unternehmen, wenn sie innerhalb der EU handeln, sich Regeln von Institutionen anpassen müssen, deren Teil wir nicht länger sind - genau wie es UK-Unternehmen in anderen auswärtigen Märkten tun.
ii. Wir sollten unsere Bürger immer an die erste Stelle setzen. Es gibt offensichtliche Schwierigkeiten in den Diskussionen, die wir haben werden, aber wir sollten uns daran erinnern, dass im Mittelpunkt unserer Gespräche die Interessen all unserer Bürger stehen. Es gibt, z.B. viele Bürger der verbleibenden Mitgliedstaaten, die im Vereinigten Königreich leben, und UK-Bürger die anderswo in der Europäischen Union leben; und wir sollten darauf abzielen, ein frühes Übereinkommen über ihre Rechte zu erreichen.
iii. Wir sollten auf die Sicherung einer umfassenden Vereinbarung hinarbeiten. Wir wollen eine tiefe und besondere Partnerschaft zwischen dem UK und der EU vereinbaren, die sowohl wirtschaftliche als auch sicherheitspolitische Zusammenarbeit umfasst. Wir werden diskutieren müssen, wie wir einen fairen Ausgleich der Rechte und Pflichten des UK als ausscheidender Mitgliedsstaat bestimmen, in Übereinstimmung mit dem Gesetz und im Geist der weiterbestehenden Partnerschaft des Vereinigten Königreiches und der EU. Aber wir glauben, dass es notwendig ist, die Bedingungen unserer zukünftigen Partnerschaft parallel zu denen unseres Austritts aus der EU zu vereinbaren.
iv. Wir sollten zusammen arbeiten, um Störungen zu minimieren und so viel Sicherheit wie möglich zu geben. Investoren, Unternehmen und Bürger sowohl in Großbritannien als auch in den übrigen 27 Mitgliedstaaten - und aus Drittstaaten auf der ganzen Welt - wollen planen können. Um jeglichen Klippe zu vermeiden, wenn wir von unserer derzeitigen Beziehung zu unserer zukünftigen Partnerschaft übergehen, würden Menschen und Unternehmen sowohl im UK als auch in der EU von der Einführung einer Übergangsperiode profitieren, um sich reibungslos und geordnet an neue Vereinbarungen anzupassen. Es würde beiden Seiten helfen, unnötige Störungen zu minimieren, wenn wir diese Leitlinien früh im Verfahren vereinbaren.
v. Besondere Aufmerksamkeit müssen wir der einzigartigen Beziehung des UK mit der Republik Irland und der Bedeutung des Friedensprozesses in Nord-Irland schenken. Die Republik Irland ist der einzige Mitgliedstaat der EU mit einer Landgrenze zum Vereinigten Königreich. Wir wollen eine Rückkehr zu einer harten Grenze zwischen unseren beiden Ländern vermeiden, damit wir das gemeinsame Reisegebiet zwischen uns erhalten können, und sicherstellen, dass der Austritt des UK aus der EU der Republik Irland nicht schadet. Wir haben auch eine große Verantwortung sicherzustellen, dass nichts getan wird, um den Friedensprozess in Nord-Irland zu gefährden und dass das Belfaster Abkommen weiterhin aufrecht erhalten wird.
vi. Wir sollten so schnell wie möglich technische Gespräche zu einzelnen Politikbereichen beginnen, aber wir sollten die größten Herausforderungen priorisieren. Das Vereinbaren eines übergeordneten Ansatzes für die Probleme, die sich aus unserem Ausscheiden ergeben, wird natürlich hohe Priorität haben. Aber wir schlagen auch ein unerschrockenes und ehrgeiziges Freihandelsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union vor. Dieses sollte umfangreicher und ehrgeiziger sein als jede solche Vereinbarung zuvor, so dass es die für unsere verbundenen Wirtschaften entscheidende Bereiche abdeckt, wie Finanzdienstleistungen und Netzwerkindustrien. Dies wird detaillierte technische Gespräche erfordern, aber da das UK ein bestehendes EU-Mitgliedsland ist, haben beide Seiten schon übereinstimmende regulatorische Rahmen und Standards. Wir sollten deshalb priorisieren, wie wir die Entwicklung unserer regulatorischen Rahmenbedingungen handhaben, um eine gerechte und offene Handelszone zu erhalten, und wie wir Streitigkeiten beilegen. Im Geltungsbereich der Partnerschaft zwischen uns, sowohl in Wirtschafts- als auch in Sicherheitsfragen, werden meine Beamten detaillierte Vorschläge für eine tiefe, breite und dynamische Zusammenarbeit unterbreiten.
vii. Wir sollten weiterhin zusammen arbeiten, um unsere gemeinsamen europäischen Werte zu fördern und zu schützen. Die Welt braucht, jetzt vielleicht mehr denn je, die freiheitlichen, demokratischen Werte Europas. Wir wollen unseren Teil beitragen, um sicherzustellen, dass Europa stark und wohlhabend bleibt und in der Lage ist, im Erzielen seiner Werte in der Welt zu führen und sich gegen Sicherheitsbedrohungen zu verteidigen
Die bevorstehende Aufgabe. Wie ich gesagt habe, die Regierung des Vereinigten Königreiches will eine tiefe und besondere Partnerschaft zwischen dem UK und der EU vereinbaren, die sowohl wirtschaftliche als auch sicherheitspolitische Zusammenarbeit umfasst. Zu einer Zeit, da das Wachstum des Welthandels langsamer wird und es Zeichen gibt, dass protektionistische Instinkte in vielen Teilen der Welt im Aufschwung sind, hat Europa im Interesse aller unserer Bürger eine Verantwortung, für den freien Handel einzustehen. Auch ist die Sicherheit Europas heute so anfällig wie nie zuvor seit dem Ende des Kalten Krieges. Das Schwächen unserer Zusammenarbeit für den Wohlstand und den Schutz unserer Bürger wäre ein kostspieliger Fehler. Die Ziele des Vereinigten Königreiches für unsere künftige Partnerschaft bleiben die in meiner Lancaster-House-Rede vom 17. Januar dargelegten und im anschließenden Informationsbericht des Unterhauses am 2. Februar veröffentlichten.
Wir erkennen an, dass es eine Herausforderung sein wird, solch eine umfassende Vereinbarung innerhalb einer im Vertrag für die Austritts-Diskussionen vorgegebenen Zweijahresfrist zu erreichen. Aber wir glauben, dass es notwendig ist, die Bedingungen unserer zukünftigen Partnerschaft parallel zu denen unseres Austritts aus der EU zu vereinbaren. Wir gehen von einer einzigartigen Position in diesen Diskussionen aus - einer engen regulatorischen Ausrichtung, dem Vertrauen in die Institutionen des anderen und dem Geist einer jahrzehntelangen Zusammenarbeit. Aus diesen Gründen, und weil die zukünftige Partnerschaft zwischen dem UK und der EU für beide Seiten von solcher Bedeutung ist, dass ich sicher bin, dass sie in der durch den Vertrag festgelegten Zeitperiode vereinbart werden kann.
Die vor uns liegende Aufgabe ist bedeutungsvoll, aber sie sollte unsere Fähigkeiten nicht übersteigen. Schließlich ist es den Institutionen und den Führern der Europäischen Union gelungen, einen vom Krieg zerstörten Kontinent zu einer Union friedlicher Nationen zusammenzubringen und den Übergang von Diktaturen zur Demokratie zu unterstützen. Ich weiß, zusammen können wir eine Vereinbarung über die Rechte und Pflichten des Vereinigtes Königreichs als ausscheidender Mitgliedsstaat treffen, während wir eine tiefe und besondere Partnerschaft aufbauen, die zum Wohlstand, zur Sicherheit und zur globalen Kraft unseres Kontinents beiträgt.
Aufrichtig, IhreTheresa May
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Instead, the referendum was a vote to restore, as we see it, our national self-determination.
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We must therefore work hard to avoid that outcome.
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i.
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We should always put our citizens first.
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We should work towards securing a comprehensive agreement.
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The task before us is momentous but it should not be beyond us.
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Yours sincerely Theresa May
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Brexit: The UK's letter triggering Article 50 – BBC, March 29, 2017
Here is the full text of Theresa May's letter to European Council president Donald Tusk, beginning the start of Brexit negotiations.
Dear President Tusk
On 23 June last year, the people of the United Kingdom voted to leave the European Union. As I have said before, that decision was no rejection of the values we share as fellow Europeans. Nor was it an attempt to do harm to the European Union or any of the remaining member states. On the contrary, the United Kingdom wants the European Union to succeed and prosper. Instead, the referendum was a vote to restore, as we see it, our national self-determination. We are leaving the European Union, but we are not leaving Europe - and we want to remain committed partners and allies to our friends across the continent.
Earlier this month, the United Kingdom Parliament confirmed the result of the referendum by voting with clear and convincing majorities in both of its Houses for the European Union (Notification of Withdrawal) Bill. The Bill was passed by Parliament on 13 March and it received Royal Assent from Her Majesty The Queen and became an Act of Parliament on 16 March.
Today, therefore, I am writing to give effect to the democratic decision of the people of the United Kingdom. I hereby notify the European Council in accordance with Article 50(2) of the Treaty on European Union of the United Kingdom's intention to withdraw from the European Union. In addition, in accordance with the same Article 50(2) as applied by Article 106a of the Treaty Establishing the European Atomic Energy Community, I hereby notify the European Council of the United Kingdom's intention to withdraw from the European Atomic Energy Community. References in this letter to the European Union should therefore be taken to include a reference to the European Atomic Energy Community.
This letter sets out the approach of Her Majesty's Government to the discussions we will have about the United Kingdom's departure from the European Union and about the deep and special partnership we hope to enjoy - as your closest friend and neighbour - with the European Union once we leave. We believe that these objectives are in the interests not only of the United Kingdom but of the European Union and the wider world too.
It is in the best interests of both the United Kingdom and the European Union that we should use the forthcoming process to deliver these objectives in a fair and orderly manner, and with as little disruption as possible on each side. We want to make sure that Europe remains strong and prosperous and is capable of projecting its values, leading in the world, and defending itself from security threats. We want the United Kingdom, through a new deep and special partnership with a strong European Union, to play its full part in achieving these goals. We therefore believe it is necessary to agree the terms of our future partnership alongside those of our withdrawal from the European Union.
The Government wants to approach our discussions with ambition, giving citizens and businesses in the United Kingdom and the European Union - and indeed from third countries around the world - as much certainty as possible, as early as possible.
I would like to propose some principles that may help to shape our coming discussions, but before I do so, I should update you on the process we will be undertaking at home, in the United Kingdom.
The process in the United Kingdom
As I have announced already, the Government will bring forward legislation that will repeal the Act of Parliament - the European Communities Act 1972 - that gives effect to EU law in our country. This legislation will, wherever practical and appropriate, in effect convert the body of existing European Union law (the "acquis") into UK law. This means there will be certainty for UK citizens and for anybody from the European Union who does business in the United Kingdom. The Government will consult on how we design and implement this legislation, and we will publish a White Paper tomorrow. We also intend to bring forward several other pieces of legislation that address specific issues relating to our departure from the European Union, also with a view to ensuring continuity and certainty, in particular for businesses. We will of course continue to fulfil our responsibilities as a member state while we remain a member of the European Union, and the legislation we propose will not come into effect until we leave.
From the start and throughout the discussions, we will negotiate as one United Kingdom, taking due account of the specific interests of every nation and region of the UK as we do so. When it comes to the return of powers back to the United Kingdom, we will consult fully on which powers should reside in Westminster and which should be devolved to Scotland, Wales and Northern Ireland. But it is the expectation of the Government that the outcome of this process will be a significant increase in the decision-making power of each devolved administration.
Negotiations between the United Kingdom and the European Union
The United Kingdom wants to agree with the European Union a deep and special partnership that takes in both economic and security cooperation. To achieve this, we believe it is necessary to agree the terms of our future partnership alongside those of our withdrawal from the EU.
If, however, we leave the European Union without an agreement the default position is that we would have to trade on World Trade Organisation terms. In security terms a failure to reach agreement would mean our cooperation in the fight against crime and terrorism would be weakened. In this kind of scenario, both the United Kingdom and the European Union would of course cope with the change, but it is not the outcome that either side should seek. We must therefore work hard to avoid that outcome.
It is for these reasons that we want to be able to agree a deep and special partnership, taking in both economic and security cooperation, but it is also because we want to play our part in making sure that Europe remains strong and prosperous and able to lead in the world, projecting its values and defending itself from security threats. And we want the United Kingdom to play its full part in realising that vision for our continent.
Proposed principles for our discussions
Looking ahead to the discussions which we will soon begin, I would like to suggest some principles that we might agree to help make sure that the process is as smooth and successful as possible.
i. We should engage with one another constructively and respectfully, in a spirit of sincere cooperation. Since I became Prime Minister of the United Kingdom I have listened carefully to you, to my fellow EU Heads of Government and the Presidents of the European Commission and Parliament. That is why the United Kingdom does not seek membership of the single market: we understand and respect your position that the four freedoms of the single market are indivisible and there can be no "cherry picking". We also understand that there will be consequences for the UK of leaving the EU: we know that we will lose influence over the rules that affect the European economy. We also know that UK companies will, as they trade within the EU, have to align with rules agreed by institutions of which we are no longer a part - just as UK companies do in other overseas markets.
ii. We should always put our citizens first. There is obvious complexity in the discussions we are about to undertake, but we should remember that at the heart of our talks are the interests of all our citizens. There are, for example, many citizens of the remaining member states living in the United Kingdom, and UK citizens living elsewhere in the European Union, and we should aim to strike an early agreement about their rights.
iii. We should work towards securing a comprehensive agreement. We want to agree a deep and special partnership between the UK and the EU, taking in both economic and security cooperation. We will need to discuss how we determine a fair settlement of the UK's rights and obligations as a departing member state, in accordance with the law and in the spirit of the United Kingdom's continuing partnership with the EU. But we believe it is necessary to agree the terms of our future partnership alongside those of our withdrawal from the EU.
iv. We should work together to minimise disruption and give as much certainty as possible. Investors, businesses and citizens in both the UK and across the remaining 27 member states - and those from third countries around the world - want to be able to plan. In order to avoid any cliff-edge as we move from our current relationship to our future partnership, people and businesses in both the UK and the EU would benefit from implementation periods to adjust in a smooth and orderly way to new arrangements. It would help both sides to minimise unnecessary disruption if we agree this principle early in the process.
v. In particular, we must pay attention to the UK's unique relationship with the Republic of Ireland and the importance of the peace process in Northern Ireland. The Republic of Ireland is the only EU member state with a land border with the United Kingdom. We want to avoid a return to a hard border between our two countries, to be able to maintain the Common Travel Area between us, and to make sure that the UK's withdrawal from the EU does not harm the Republic of Ireland. We also have an important responsibility to make sure that nothing is done to jeopardise the peace process in Northern Ireland, and to continue to uphold the Belfast Agreement.
vi. We should begin technical talks on detailed policy areas as soon as possible, but we should prioritise the biggest challenges. Agreeing a high-level approach to the issues arising from our withdrawal will of course be an early priority. But we also propose a bold and ambitious Free Trade Agreement between the United Kingdom and the European Union. This should be of greater scope and ambition than any such agreement before it so that it covers sectors crucial to our linked economies such as financial services and network industries. This will require detailed technical talks, but as the UK is an existing EU member state, both sides have regulatory frameworks and standards that already match. We should therefore prioritise how we manage the evolution of our regulatory frameworks to maintain a fair and open trading environment, and how we resolve disputes. On the scope of the partnership between us - on both economic and security matters - my officials will put forward detailed proposals for deep, broad and dynamic cooperation.
vii. We should continue to work together to advance and protect our shared European values. Perhaps now more than ever, the world needs the liberal, democratic values of Europe. We want to play our part to ensure that Europe remains strong and prosperous and able to lead in the world, projecting its values and defending itself from security threats.
The task before us
As I have said, the Government of the United Kingdom wants to agree a deep and special partnership between the UK and the EU, taking in both economic and security cooperation. At a time when the growth of global trade is slowing and there are signs that protectionist instincts are on the rise in many parts of the world, Europe has a responsibility to stand up for free trade in the interest of all our citizens. Likewise, Europe's security is more fragile today than at any time since the end of the Cold War. Weakening our cooperation for the prosperity and protection of our citizens would be a costly mistake. The United Kingdom's objectives for our future partnership remain those set out in my Lancaster House speech of 17 January and the subsequent White Paper published on 2 February.
We recognise that it will be a challenge to reach such a comprehensive agreement within the two-year period set out for withdrawal discussions in the Treaty. But we believe it is necessary to agree the terms of our future partnership alongside those of our withdrawal from the EU. We start from a unique position in these discussions - close regulatory alignment, trust in one another's institutions, and a spirit of cooperation stretching back decades. It is for these reasons, and because the future partnership between the UK and the EU is of such importance to both sides, that I am sure it can be agreed in the time period set out by the Treaty.
The task before us is momentous but it should not be beyond us. After all, the institutions and the leaders of the European Union have succeeded in bringing together a continent blighted by war into a union of peaceful nations, and supported the transition of dictatorships to democracy. Together, I know we are capable of reaching an agreement about the UK's rights and obligations as a departing member state, while establishing a deep and special partnership that contributes towards the prosperity, security and global power of our continent.
Yours sincerely
Theresa May