en-de  Anne of Green Gables /Chapter XXVIII Medium
Ein unglückliches Lilienmädchen.

"Natürlich musst du Elaine sein, Anne", sagte Diana.

"Ich könnte nie den Mut haben, dort hinunter zu treiben."

"Ich auch nicht", sagte Ruby Gillis schaudernd.

"Ich habe nichts dagegen hinunterzutreiben, wenn zwei oder drei von uns im Nachen sind und wir aufrecht sitzen können.

Dann macht es Spaß.

Aber mich hinzulegen und so zu tun, als ob ich tot wäre -- ich könnte es einfach nicht.

Ich würde wirklich sterben - vor Angst."

"Natürlich wäre es romantisch", räumte Jane Andrews ein, " aber ich weiß, dass ich nicht still liegen könnte.

Ich würde jede Minute oder so hochkommen, um zu sehen, wo ich wäre und ob ich nicht zu weit abdriften würde.

Und du weißt, Anne, das würde den Effekt verderben."

"Aber es ist so lächerlich, eine rothaarige Elaine zu haben", jammerte Anne.

"Ich habe keine Angst hinunterzutreiben, und ich würde sehr gerne Elaine sein.

Aber es ist trotzdem lächerlich.

Ruby sollte die Elaine sein, weil sie so schön ist und so herrliche, lange, goldene Haare hat -- ' Elaines leuchtende Haare flossen alle herab', ihr wisst schon.

Und Elaine war das Lilienmädchen.

Also, eine rothaarige Person kann kein Lilienmädchen sein."

"Dein Aussehen ist genauso schön, wie das von Ruby", sagte Diana aufrichtig," und dein Haar ist so viel dunkler, als es war, bevor du es geschnitten hast."

"Oh, denkst du das wirklich?" rief Anne und errötete zart vor Freude.

"Manchmal habe ich das auch gedacht -- aber ich habe nie gedacht, jemand zu fragen, aus Angst, sie würden mir sagen, dass es nicht so wäre.

Glaubst du, dass es jetzt goldbraun genannt werden könnte, Diana?"

"Ja, und ich denke, es ist wirklich hübsch", sagte Diana und schaute bewundernd auf die kurzen, seidigen Locken, die sich auf Annes Kopf drängten und durch einen sehr kekken, schwarzen, samtenen Haarreif an ihrem Platz gehalten wurden.

Sie standen am Ufer des Teichs unterhalb von Orchard Slope, wo sich eine kleine Landzunge, die von Birken gesäumt war, sich erstreckte; an ihrer Spitze war ein kleiner hölzerner Steg, der um der Fischer und Entenjäger willen ins Wasser hinaus gebaut worden war.

Ruby und Jane verbrachten den Mitsommernachmittag mit Diana, und Anne war herübergekommen, um mit ihnen zu spielen.

Anne und Diana hatten den größten Teil ihrer Spielzeit in diesem Sommer auf und rund um den Weiher verbracht.

Idlewild war Vergangenheit, da Mr. Bell unbarmherzig den kleinen Baumkreis in seiner hinteren Weide im Frühling umgehackt hatte.

Anne hatte zwischen den Baumstümpfen gesessen und geweint, nicht ohne die Romantik dabei vor Augen zu haben, aber sie war schnell getröstet, als sie und Diana sich sagten, dass große Mädchen von dreizehn, die auf die Vierzehn zugingen, zu alt waren für solch kindlichen Vergnügungen wie Spielhäuser und es gab weit faszinierendere Spiele am Weiher zu finden.

Es war herrlich, von der Brücke Forellen zu angeln und die beiden Mädchen lernten in einem kleinen flachen Boot, das Mr. Barry für das Schießen von Enten nahm, selbst zu rudern.

Es war Annes Idee, Elaine aufzuführen.

Sie hatten im vorherigen Winter Tennysons Gedicht in der Schule gelernt, nachdem der Schuldezernent es für den Englischkurs der Prince Edward Island Schulen angeordnet hatte. Sie hatten es analysiert und gegliedert und generell auseinandergenommen, bis es ein Wunder war, dass noch überhaupt irgendein Sinn in ihm vorhanden war, aber wenigstens waren das schöne Lilienmädchen und Lancelot und Guinevere und König Arthur im wahrsten Sinn für sie zu Menschen geworden, und Anne wurde von heimlichem Bedauern verzehrt, dass sie nicht auf Camelot geboren worden war.

Diese Zeiten, sagte sie, waren viel romantischer als das Heute.

Annes Plan wurde begeistert aufgenommen.

Die Mädchen hatten herausgefunden, dass wenn der Nachen von der Anlegestelle abgestoßen wurde, er mit der Strömung unter der Brücke durch driften würde und letzlich auf einer anderen, abwärts gelegenen Landzunge, die in einem Bogen in den Teich ragte, stranden würde.

Sie waren schon oft so hinabgefahren und nichts konnte passender dafür sein, Elaine zu spielen.

"Gut, ich werde Elaine sein", gab Anne widerwillig nach, da, obwohl sie begeistert gewesen wäre, die Hauptrolle zu spielen, ihr künstlerisches Gespür dennoch Eignung dafür verlangte und dies, fühlte sie, machten ihre Einschränkungen unmöglich.

"Ruby, du musst König Arthur sein und Jane wird Guinevere und Diana muss Lancelot sein.

Aber zuerst müsst ihr die Brüder und der Vater sein.

Wir können keinen alten, stummen Diener haben, weil im Boot nicht genug Platz ist, wenn einer liegt.

Wir müssen den Kahn in seiner ganzen Länge mit schwärzestem Samit bedecken.

Der alte schwarze Schal deiner Mutter wird genau das sein, was wir brauchen, Diana."

Nachdem der alte Schal besorgt worden war, breitete Anne ihn über den Nachen und legte sich dann mit geschlossenen Augen und über die Brust gefaltete Hände auf den Boden.

"Oh, sie sieht wirklich tot aus", wisperte Ruby aufgeregt, als sie das unbewegte, kleine Gesicht unter den flimmernden Schatten der Birken ansah.

"Es macht mir Angst, Mädels. Glaubt ihr, dass es wirklich richtig ist, so zu spielen?

Mrs. Lynde sagt, dass jedes Theaterspiel furchtbar verdorben ist."

"Ruby, du solltest nicht über Mrs. Lynde reden", sagte Anne streng.

Es verdirbt den Spaß, weil dies Hunderte von Jahren, bevor Mrs. Lynde geboren wurde spielt.

Jane, du organisierst das. Es ist dumm, dass Elaine spricht, wenn sie tot ist."

Jane zeigte sich der Situation gewachsen.

Es gab keine goldene Bettdecke, aber eine alte Klavierabdeckung aus gelbem, japanischen Krepp war ein ausgezeichneter Ersatz.

Eine weiße Lilie war gerade dann nicht verfügbar, aber die Wirkung einer großen blauen Iris, in einer von Annes gefalteten Händen platziert, war alles, was man sich wünschen konnte.

"Jetzt ist sie bereit", sagte Jane.

"Wir müssen ihre stille Stirn küssen und Diana, du sagst: 'Schwester, Lebe wohl für immer', und Ruby, du sagst :'Lebe wohl, süße Schwester', beide so bekümmert, wie ihr könnt.

Anne, um Himmels Willen, lächele ein bisschen.

Du weißt, Elaine 'lag, als ob sie lächelte'. Das ist besser. Nun stoß das Boot ab."

Der Kahn wurde demnach abgeschoben und scharrte dabei grob über einen alten eingebetteten Pfahl.

Diana, Jane und Ruby warteten nur lange genug, bis sie sahen, wie er von der Strömung mitgerissen wurde und auf die Brücke zusteuerte, bevor sie durch den Wald flitzten, über die Straße und hinunter zu der unteren Landzunge, wo sie, als Lancelot, Guinevere und der König, bereit sein würden, das Lilienmädchen zu empfangen.

Für ein paar Minuten genoss Anne, langsam hinunter treibend, die Romantik ihrer Situation in vollen Zügen

Dann passierte etwas, was überhaupt nicht romantisch war.

Der Kahn fing an zu lecken. Schon wenige Augenblicke später war es für Elaine nötig, auf die Füße zu springen, ihre goldene Bettdecke und das Sargtuch aus schwärzestem Samit aufzuheben und verblüfft auf einen großen Riss im Boden ihres Bootes zu starren, durch den das Wasser buchstäblich strömte.

Dieser scharfe Pfahl an der Anlegestelle hatte den Füllstreifen, der in die Barke genagelt war, abgerissen.

Anne wusste das nicht, aber sie brauchte nicht lange, um zu begreifen, dass sie in einer gefährlichen Notlage war.

Bei diesem Tempo würde sich der Nachen füllen und sinken, bevor er zu der tiefer gelegenen Landzunge treiben konnte.

Wo waren die Ruder?

An der Anlegestelle zurückgelassen!

Anne gab einen keuchenden, kleinen Schrei von sich, wie ihn niemand jemals hörte; sie war weiß bis zu den Lippen, aber sie verlor ihre Selbstbeherrschung nicht.

Es gab eine Chance - genau eine.

"Es war schrecklich beängstigend ", erzählte sie Mrs. Allan am nächsten Tag," und es schienen Jahre zu vergehen, während das Boot zur Brücke heruntertrieb und das Wasser darin ununterbrochen stieg.

Ich betete, Mrs.Allan, äußerst ernsthaft, aber ich schloss zum Beten nicht meine Augen, weil ich wusste, dass der einzige Weg, auf dem Gott mich retten könnte, war, das Boot nah genug für mich an einen Brückenpfosten treiben zu lassen, um darauf zu klettern.

Sie wissen, die Pfosten sind nur alte Baumstämme und es sind eine Menge Verwachsungen und alte Aststümpfe darauf.

Es war richtig, zu beten, aber ich musste meinen Teil dazu tun, indem ich Ausschau hielt und das wusste ich genau.

Ich sagte einfach immer und immer wieder: ' Lieber Gott, bitte bring das Boot nahe zu einem Pfosten und ich werde den Rest erledigen'.

Unter solchen Umständen denkt man nicht viel darüber nach, ein ausgeschmücktes Gebet zu erstellen.

Aber meins wurde erhört, da die Barke direkt für einen Augenblick gegen den Pfahl stieß und ich schmiss Schal und Tuch über meine Schulter und kraxelte auf einen großen, günstigen Stumpf hinauf.

Und da war ich nun, Mrs. Allan, an den alten, rutschigen Pfosten geklammert, ohne Möglichkeit, hoch oder runter zu kommen.

Es war eine sehr unromantische Lage, aber zu der Zeit verlor ich keinen Gedanken daran.

Man denkt nicht viel an Romantik, wenn man gerade einem wässrigen Grab entflohen ist.

Ich sprach sofort ein Dankesgebet und dann verwendete ich all meine Aufmerksamkeit darauf, mich festzuhalten, da ich wusste, dass ich vermutlich auf menschliche Hilfe angewiesen sein würde, um zurück auf trockenes Land zu kommen."

Die Barke trieb unter der Brücke hindurch und versank dann unverzüglich in der Strommitte.

Ruby, Jane und Diana, die schon an der unteren Landzunge darauf warteten, sahen es vor ihren Augen verschwinden und hatten keinen Zweifel, dass Anne mit untergegangen war.

Einen Moment lang standen sie unbewegt, weiß wie Laken, vor Grauen über die Tragödie erstarrt; dann, lauthals kreischend, begannen sie einen verzweifelten Lauf hinauf durch den Wald, ohne jede Pause, als sie die Hauptstraße überquerten, um einen Blick auf den Weg zur Brücke zu werfen.

Anne, die sich verzweifelt an ihren unsicheren Halt klammerte, sah ihre fliegenden Gestalten und hörte ihre gellenden Schreie.

Es würde bald Hilfe kommen, aber inzwischen war ihre Lage sehr unangenehm.

Die Minuten vergingen, jede erschien dem unglücklichen Lilienmädchen wie eine Stunde.

Warum kam keiner?



Wohin waren die Mädchen gegangen? Angenommen, sie wären samt und sonders ohnmächtig geworden!
Angenommen, es würde niemals jemand kommen!

Angenommen, sie würde so erschöpft und verkrampft sein, dass sie sich nicht länger halten könnte!

Anne schaute auf die gefährliche, grüne Tiefe unter ihr, schwankend mit öligen, langen Schatten, und sie erschauderte.

Ihre Fantasie begann, sich alle Arten von grausigen Möglichkeiten für sie auszumalen.

Dann, gerade als sie dachte, sie könne die Schmerzen in ihren Armen und Handgelenken nicht mehr ertragen, kam Gilbert Blythe in Harmon Andrews Dory unter die Brücke gerudert.

Gilbert blickte nach oben und sah zu seinem Erstaunen ein kleines, weißes verächtliches Gesicht, das mit großen, verängstigten, aber auch verächtlichen, grauen Augen auf ihn herabblickte.

"Anne Shirley! Wie bist du nur dorthin gekommen? rief er aus.

Ohne eine Antwort abzuwarten, ruderte er nahe an den Pfosten und streckte seine Hand aus.

Es gab dafür; Anne klammerte sich an Gilbert Blythes Hand, krabbelte in das Dory, wo sie mit ihren Armen voller tropfender Tücher und nassem Krepp , verschmutzt und wütend im Heck saß.

Es war allerdings äußerst schwierig, unter diesen Umständen würdevoll zu sein!

"Was ist passiert, Anne?" , fragte Gilbert und nahm seine Ruder hoch.

"Wir spielten Elaine", erklärte Anne kühl, ohne ihren Retter überhaupt anzuschauen, "und ich musste in der Barke -- ich meine in dem Boot -- hinunter nach Camelot treiben.

Das Boot begann vollzulaufen und ich kletterte hinaus auf den Pfosten.
Die Mädchen gingen weg, um Hilfe zu holen.

Wirst du so freundlich sein, mich an Land zu rudern?

Gilbert ruderte sehr zuvorkommend an Land und Anne sprang flink, Hilfe verschmähend, auf das Ufer.

"Ich bin dir sehr verpflichtet", sagte sie stolz, als sie sich wegdrehte.

Aber Gilbert war ebenfalls aus dem Boot gesprungen, legte jetzt eine Hand auf ihren Arm und hielt sie zurück.

"Anne", sagte er hastig, "schau mal.

Können wir nicht gute Freunde sein? Es tut mir schrecklich leid, dass ich mich damals über deine Haare lustig gemacht habe.

Ich wollte dich nicht ärgern und es sollte nur ein Scherz sein.

Außerdem ist es so lange her. Ich finde, dein Haar ist jetzt schrecklich hübsch - ehrlich, das finde ich.

Lass uns Freunde sein."

Einen Augenblick lang zögerte Anne.

Sie hatte ein ungewöhnliches, neu erwachtes Bewusstsein unter all ihrer empörten Würde, dass der halb scheue, halb eifrige Ausdruck in Gilberts haselnussbraunen Augen etwas war, das zu sehen, sehr gut tat. Ihr Herz machte einen schnellen, sonderbaren kleinen Schlag.

Aber die Bitterkeit ihrer alten Kränkung ließ ihre schwankende Entschlossenheit erstarren.

Diese Szene von vor zwei Jahren blitzte so lebendig in ihrer Erinnerung auf, als sei es erst gestern geschehen.

Gilbert hatte sie "Karottenkopf" genannt und vor der ganzen Schule blamiert.

Ihre Abneigung, die für andere und ältere Menschen ebenso lächerlich sein mochte wie ihr Grund, war anscheinend kein bisschen durch die Zeit gemildert und verringert worden.

Sie hasste Gilbert Blythe! Sie würde ihm nie vergeben!

" Nein", sagte sie kalt, " ich werde nie mit dir befreundet sein, Gilbert Blythe; und ich will es nicht sein!"

"Also gut!" Gilbert sprang mit zorngeröteten Wangen in sein Boot.

Ich werde dich nie mehr darum bitten, dass wir wieder Freunde sind, Anne Shirley. Und mir ist es auch egal!"

Mit schnellen, trotzigen Schlägen ruderte er davon, und Anne ging unter den Ahornbäumen den steilen, farnigen, kleinen Pfad hinauf.

Sie hielt ihren Kopf sehr hoch, aber sie war sich eines seltsamen Gefühls des Bedauerns bewusst.

Sie wünschte fast, sie hätte Gilbert anders geantwortet.

Natürlich, er hatte sie schrecklich beleidigt, aber dennoch---! Anne glaubte fast, es würde eine Erleichterung sein, sich hinzusetzen und auszuweinen.

Sie war wirklich ziemlich ungeschickt für die Reaktion von ihrem Schrecken und das verkrampfte Festhalten machte sich bemerkbar.

Auf halber Höhe des Weges traf sie Jane und Diana, die in einem Zustand zum Teich zurückeilten, der nur wenig von positiver Raserei entfernt war.

Sie hatten auf Orchard Slope niemanden gefunden und Mr. und Mrs. Barry waren beide weg.

Hier hatte Ruby Gillis einen hysterischen Anfall und wurde zurückgelassen, um sich von ihm, so gut es ging, zu erholen, während Jane und Diana durch den Spukwald und über den Bach nach Green Gables flohen.

Dort hatten sie auch niemanden gefunden, da Marilla nach Carmody gegangen war und Matthew Heu auf dem rückwärtigen Feld machte.

"Oh, Anne", keuchte Diana und fiel ihr geradezu um den Hals und weinte dabei vor Erleichterung und Freude, " oh, Anne-- wir dachten-- du wärst -- ertrunken-- ubd wir fühlten uns wie Mörder-- weil wir dich-- zu Elaine-- gemacht hatten.

Und Ruby hat einen hysterischen Anfall-- oh, Anne, wie bist du entkommen?"

" Ich kletterte auf einen der Pfosten", erklärte Anne erschöpft, " und Gilbert Blythe kam in Mr. Andrews Dory vorbei und brachte mich an Land."

" Oh, Anne, wie großartig von ihm! Warum, es ist so romantisch!" sagte Jane, die endlich genug Luft hatte, sich zu äußern.

"Danach wirst du natürlich mit ihm sprechen."

" Natürlich werde ich es nicht", versprühte Anne mit einer kurzen Rückkehr ihrer alten Gesinnung.

" Und ich möchte das Wort 'romantisch' nie mehr wieder hören, Jane Andrews.

Es tut mir furchtbar leid, dass ihr so viel Angst hattet, Mädels. Es ist alles meine Schuld. Ich bin mir sicher, ich wurde unter einem unglücklichen Stern geboren.
Alles, was ich tue, bringt mich oder meine liebsten Freunde in Schwierigkeiten.

Wir haben das Boot deines Vaters verloren und ich habe eine Ahnung, dass uns nicht mehr erlaubt wird, auf dem Weiher zu rudern."

Annes Vorahnung erwies sich als zuverlässiger, als Vorahnungen es sonst zu sein pflegen.

Groß war die Bestürzung in den Haushalten der Barrys und der Cuthberts, als die Ereignisse des Nachmittags bekannt wurden.

"Wirst du jemals etwas Verstand haben, Anne?" , ächzte Marilla.

"Oh ja, ich denke, das werde ich, Marilla", antwortete Anne zuversichtlich.

Ein ausgiebiges Weinen, dem sie sich in der dankbaren Einsamkeit des Ostgiebels hingegeben hatte, hatten ihre Nerven beruhigt und ihre gewohnte Fröhlichkeit wiederhergestellt.

"Ich denke, meine Aussichten vernünftiger zu werden, sind besser als je zuvor." - "Ich wüsste nicht wieso", sagte Marilla.

"Nun", erklärte Anne, "ich habe heute eine neue und wertvolle Lektion gelernt.

Seit ich nach Green Gables kam, habe ich ständig Fehler gemacht und jeder Fehler hat mir geholfen, mich von einer großen Schwäche zu befreien.

Die Sache mit der Amethystbrosche heilte mich davon, mich ungefragt mit Dingen zu beschäftigen, die mir nicht gehören. Der Fehler mit dem verzauberten Wald heilte mich davon, meiner Fantasie zu freien Lauf zu lassen

Der Linimentkuchen heilte mich von der Nachlässigkeit beim Kochen.

Meine Haare zu färben heilte mich von Eitelkeit.

Ich denke jetzt nie mehr an mein Haar oder meine Nase -- zumindest sehr selten. Und der heutige Fehler wird mich davon heilen, zu romantisch zu sein.

Ich bin zu der Feststellung gelangt, dass es in Avonlea nicht notwendig ist, romantisch zu sein.

Es war wahrscheinlich einfach genug im emporragenden Camelot vor Hunderten von Jahren, aber jetzt wird Romantik nicht geschätzt.

Ich bin ziemlich sicher, dass du bald bei mir einen großen Fortschritt in dieser Hinsicht erleben wirst, Marilla."

"Das hoffe ich", sagte Marilla skeptisch.

Aber Matthew, der stumm in seiner Ecke gesessen hatte, legte Anne eine Hand auf die Schulter, als Marilla hinausgegangen war.

Gib nicht all deine Romantik auf, Anne," flüsterte er scheu, "ein bisschen davon ist eine gute Sache --nicht zu viel, natürlich --aber bewahre dir ein bisschen davon, Anne, bewahre dir ein bisschen davon."
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An Unfortunate Lily Maid.
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Of course you must be Elaine, Anne," said Diana.
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"I could never have the courage to float down there."
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"Nor I," said Ruby Gillis, with a shiver.
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"I don't mind floating down when there's two or three of us in the flat and we can sit up.
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It's fun then.
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But to lie down and pretend I was dead--I just couldn't.
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I'd die really of fright."
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"Of course it would be romantic," conceded Jane Andrews, "but I know I couldn't keep still.
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I'd be popping up every minute or so to see where I was and if I wasn't drifting too far out.
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And you know, Anne, that would spoil the effect."
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"But it's so ridiculous to have a redheaded Elaine," mourned Anne.
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"I'm not afraid to float down and I'd love to be Elaine.
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But it's ridiculous just the same.
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And Elaine was the lily maid.
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Now, a red-haired person cannot be a lily maid."
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"Oh, do you really think so?"
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exclaimed Anne, flushing sensitively with delight.
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Do you think it could be called auburn now, Diana?"
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Anne and Diana had spent most of their playtime that summer on and about the pond.
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It was Anne's idea that they dramatize Elaine.
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Those days, she said, were so much more romantic than the present.
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Anne's plan was hailed with enthusiasm.
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They had often gone down like this and nothing could be more convenient for playing Elaine.
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"Ruby, you must be King Arthur and Jane will be Guinevere and Diana must be Lancelot.
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But first you must be the brothers and the father.
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We must pall the barge all its length in blackest samite.
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That old black shawl of your mother's will be just the thing, Diana."
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"It makes me feel frightened, girls.
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Do you suppose it's really right to act like this?
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Mrs.Lynde says that all play-acting is abominably wicked."
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"Ruby, you shouldn't talk about Mrs.Lynde," said Anne severely.
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"It spoils the effect because this is hundreds of years before Mrs.Lynde was born.
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Jane, you arrange this.
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It's silly for Elaine to be talking when she's dead."
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Jane rose to the occasion.
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"Now, she's all ready," said Jane.
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Anne, for goodness sake smile a little.
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You know Elaine `lay as though she smiled.'
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That's better.
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Now push the flat off."
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The flat was accordingly pushed off, scraping roughly over an old embedded stake in the process.
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For a few minutes Anne, drifting slowly down, enjoyed the romance of her situation to the full.
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Then something happened not at all romantic.
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The flat began to leak.
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That sharp stake at the landing had torn off the strip of batting nailed on the flat.
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Anne did not know this, but it did not take her long to realize that she was in a dangerous plight.
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At this rate the flat would fill and sink long before it could drift to the lower headland.
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Where were the oars?
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Left behind at the landing!
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There was one chance--just one.
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It was proper to pray, but I had to do my part by watching out and right well I knew it.
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Under such circumstances you don't think much about making a flowery prayer.
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And there I was, Mrs. Allan, clinging to that slippery old pile with no way of getting up or down.
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It was a very unromantic position, but I didn't think about that at the time.
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You don't think much about romance when you have just escaped from a watery grave.
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The flat drifted under the bridge and then promptly sank in midstream.
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Help would soon come, but meanwhile her position was a very uncomfortable one.
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The minutes passed by, each seeming an hour to the unfortunate lily maid.
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Why didn't somebody come?
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Where had the girls gone?
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Suppose they had fainted, one and all!
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Suppose nobody ever came!
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Suppose she grew so tired and cramped that she could hold on no longer!
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Anne looked at the wicked green depths below her, wavering with long, oily shadows, and shivered.
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Her imagination began to suggest all manner of gruesome possibilities to her.
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"Anne Shirley!
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How on earth did you get there?"
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he exclaimed.
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Without waiting for an answer he pulled close to the pile and extended his hand.
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It was certainly extremely difficult to be dignified under the circumstances!
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"What has happened, Anne?"
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asked Gilbert, taking up his oars.
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The flat began to leak and I climbed out on the pile.
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The girls went for help.
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Will you be kind enough to row me to the landing?"
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Gilbert obligingly rowed to the landing and Anne, disdaining assistance, sprang nimbly on shore.
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"I'm very much obliged to you," she said haughtily as she turned away.
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But Gilbert had also sprung from the boat and now laid a detaining hand on her arm.
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unit 115
"Anne," he said hurriedly, "look here.
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Can't we be good friends?
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I'm awfully sorry I made fun of your hair that time.
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unit 118
I didn't mean to vex you and I only meant it for a joke.
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unit 119
Besides, it's so long ago.
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unit 120
I think your hair is awfully pretty now--honest I do.
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unit 121
Let's be friends."
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unit 122
For a moment Anne hesitated.
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unit 124
Her heart gave a quick, queer little beat.
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unit 125
But the bitterness of her old grievance promptly stiffened up her wavering determination.
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unit 127
Gilbert had called her "carrots" and had brought about her disgrace before the whole school.
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She hated Gilbert Blythe!
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She would never forgive him!
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"No," she said coldly, "I shall never be friends with you, Gilbert Blythe; and I don't want to be!"
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unit 132
"All right!"
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unit 133
Gilbert sprang into his skiff with an angry color in his cheeks.
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unit 134
"I'll never ask you to be friends again, Anne Shirley.
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unit 135
And I don't care either!"
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unit 136
unit 137
She held her head very high, but she was conscious of an odd feeling of regret.
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unit 138
She almost wished she had answered Gilbert differently.
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unit 139
Of course, he had insulted her terribly, but still--!
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unit 140
Altogether, Anne rather thought it would be a relief to sit down and have a good cry.
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unit 143
They had found nobody at Orchard Slope, both Mr. and Mrs. Barry being away.
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And Ruby is in hysterics--oh, Anne, how did you escape?"
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unit 149
"Oh, Anne, how splendid of him!
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unit 150
Why, it's so romantic!"
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unit 151
said Jane, finding breath enough for utterance at last.
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"Of course you'll speak to him after this."
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unit 153
"Of course I won't," flashed Anne, with a momentary return of her old spirit.
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"And I don't want ever to hear the word `romantic' again, Jane Andrews.
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I'm awfully sorry you were so frightened, girls.
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It is all my fault.
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unit 157
I feel sure I was born under an unlucky star.
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unit 158
Everything I do gets me or my dearest friends into a scrape.
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unit 160
Anne's presentiment proved more trustworthy than presentiments are apt to do.
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"Will you ever have any sense, Anne?"
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groaned Marilla.
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"Oh, yes, I think I will, Marilla," returned Anne optimistically.
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"Well," explained Anne, "I've learned a new and valuable lesson today.
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The affair of the amethyst brooch cured me of meddling with things that didn't belong to me.
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The Haunted Wood mistake cured me of letting my imagination run away with me.
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The liniment cake mistake cured me of carelessness in cooking.
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Dyeing my hair cured me of vanity.
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I never think about my hair and nose now--at least, very seldom.
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And today's mistake is going to cure me of being too romantic.
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I have come to the conclusion that it is no use trying to be romantic in Avonlea.
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I feel quite sure that you will soon see a great improvement in me in this respect, Marilla."
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"I'm sure I hope so," said Marilla skeptically.
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An Unfortunate Lily Maid.

Of course you must be Elaine, Anne," said Diana.

"I could never have the courage to float down there."

"Nor I," said Ruby Gillis, with a shiver.

"I don't mind floating down when there's two or three of us in the flat and we can sit up.

It's fun then.

But to lie down and pretend I was dead--I just couldn't.

I'd die really of fright."

"Of course it would be romantic," conceded Jane Andrews, "but I know I couldn't keep still.

I'd be popping up every minute or so to see where I was and if I wasn't drifting too far out.

And you know, Anne, that would spoil the effect."

"But it's so ridiculous to have a redheaded Elaine," mourned Anne.

"I'm not afraid to float down and I'd love to be Elaine.

But it's ridiculous just the same.

Ruby ought to be Elaine because she is so fair and has such lovely long golden hair-- Elaine had `all her bright hair streaming down,' you know.

And Elaine was the lily maid.

Now, a red-haired person cannot be a lily maid."

"Your complexion is just as fair as Ruby's," said Diana earnestly, "and your hair is ever so much darker than it used to be before you cut it."

"Oh, do you really think so?" exclaimed Anne, flushing sensitively with delight.

"I've sometimes thought it was myself--but I never dared to ask anyone for fear she would tell me it wasn't.

Do you think it could be called auburn now, Diana?"

"Yes, and I think it is real pretty," said Diana, looking admiringly at the short, silky curls that clustered over Anne's head and were held in place by a very jaunty black velvet ribbon and bow.

They were standing on the bank of the pond, below Orchard Slope, where a little headland fringed with birches ran out from the bank; at its tip was a small wooden platform built out into the water for the convenience of fishermen and duck hunters.

Ruby and Jane were spending the midsummer afternoon with Diana, and Anne had come over to play with them.

Anne and Diana had spent most of their playtime that summer on and about the pond.

Idlewild was a thing of the past, Mr.Bell having ruthlessly cut down the little circle of trees in his back pasture in the spring.

Anne had sat among the stumps and wept, not without an eye to the romance of it; but she was speedily consoled, for, after all, as she and Diana said, big girls of thirteen, going on fourteen, were too old for such childish amusements as playhouses, and there were more fascinating sports to be found about the pond.

It was splendid to fish for trout over the bridge and the two girls learned to row themselves about in the little flat-bottomed dory Mr.Barry kept for duck shooting.

It was Anne's idea that they dramatize Elaine.

They had studied Tennyson's poem in school the preceding winter, the Superintendent of Education having prescribed it in the English course for the Prince Edward Island schools. They had analyzed and parsed it and torn it to pieces in general until it was a wonder there was any meaning at all left in it for them, but at least the fair lily maid and Lancelot and Guinevere and King Arthur had become very real people to them, and Anne was devoured by secret regret that she had not been born in Camelot.

Those days, she said, were so much more romantic than the present.

Anne's plan was hailed with enthusiasm.

The girls had discovered that if the flat were pushed off from the landing place it would drift down with the current under the bridge and finally strand itself on another headland lower down which ran out at a curve in the pond.

They had often gone down like this and nothing could be more convenient for playing Elaine.

"Well, I'll be Elaine," said Anne, yielding reluctantly, for, although she would have been delighted to play the principal character, yet her artistic sense demanded fitness for it and this, she felt, her limitations made impossible.

"Ruby, you must be King Arthur and Jane will be Guinevere and Diana must be Lancelot.

But first you must be the brothers and the father.

We can't have the old dumb servitor because there isn't room for two in the flat when one is lying down.

We must pall the barge all its length in blackest samite.

That old black shawl of your mother's will be just the thing, Diana."

The black shawl having been procured, Anne spread it over the flat and then lay down on the bottom, with closed eyes and hands folded over her breast.

"Oh, she does look really dead," whispered Ruby Gillis nervously, watching the still, white little face under the flickering shadows of the birches.

"It makes me feel frightened, girls. Do you suppose it's really right to act like this?

Mrs.Lynde says that all play-acting is abominably wicked."

"Ruby, you shouldn't talk about Mrs.Lynde," said Anne severely.

"It spoils the effect because this is hundreds of years before Mrs.Lynde was born.

Jane, you arrange this. It's silly for Elaine to be talking when she's dead."

Jane rose to the occasion.

Cloth of gold for coverlet there was none, but an old piano scarf of yellow Japanese crepe was an excellent substitute.

A white lily was not obtainable just then, but the effect of a tall blue iris placed in one of Anne's folded hands was all that could be desired.

"Now, she's all ready," said Jane.

"We must kiss her quiet brows and, Diana, you say, `Sister, farewell forever,' and Ruby, you say, `Farewell, sweet sister,' both of you as sorrowfully as you possibly can.

Anne, for goodness sake smile a little.

You know Elaine `lay as though she smiled.' That's better. Now push the flat off."

The flat was accordingly pushed off, scraping roughly over an old embedded stake in the process.

Diana and Jane and Ruby only waited long enough to see it caught in the current and headed for the bridge before scampering up through the woods, across the road, and down to the lower headland where, as Lancelot and Guinevere and the King, they were to be in readiness to receive the lily maid.

For a few minutes Anne, drifting slowly down, enjoyed the romance of her situation to the full.

Then something happened not at all romantic.

The flat began to leak. In a very few moments it was necessary for Elaine to scramble to her feet, pick up her cloth of gold coverlet and pall of blackest samite and gaze blankly at a big crack in the bottom of her barge through which the water was literally pouring.

That sharp stake at the landing had torn off the strip of batting nailed on the flat.

Anne did not know this, but it did not take her long to realize that she was in a dangerous plight.

At this rate the flat would fill and sink long before it could drift to the lower headland.

Where were the oars?

Left behind at the landing!

Anne gave one gasping little scream which nobody ever heard; she was white to the lips, but she did not lose her self-possession.

There was one chance--just one.

"I was horribly frightened," she told Mrs.Allan the next day, "and it seemed like years while the flat was drifting down to the bridge and the water rising in it every moment.

I prayed, Mrs.Allan, most earnestly, but I didn't shut my eyes to pray, for I knew the only way God could save me was to let the flat float close enough to one of the bridge piles for me to climb up on it.

You know the piles are just old tree trunks and there are lots of knots and old branch stubs on them.

It was proper to pray, but I had to do my part by watching out and right well I knew it.

I just said, `Dear God, please take the flat close to a pile and I'll do the rest,' over and over again.

Under such circumstances you don't think much about making a flowery prayer.

But mine was answered, for the flat bumped right into a pile for a minute and I flung the scarf and the shawl over my shoulder and scrambled up on a big providential stub.

And there I was, Mrs. Allan, clinging to that slippery old pile with no way of getting up or down.

It was a very unromantic position, but I didn't think about that at the time.

You don't think much about romance when you have just escaped from a watery grave.

I said a grateful prayer at once and then I gave all my attention to holding on tight, for I knew I should probably have to depend on human aid to get back to dry land."

The flat drifted under the bridge and then promptly sank in midstream.

Ruby, Jane, and Diana, already awaiting it on the lower headland, saw it disappear before their very eyes and had not a doubt but that Anne had gone down with it.

For a moment they stood still, white as sheets, frozen with horror at the tragedy; then, shrieking at the tops of their voices, they started on a frantic run up through the woods, never pausing as they crossed the main road to glance the way of the bridge.

Anne, clinging desperately to her precarious foothold, saw their flying forms and heard their shrieks.

Help would soon come, but meanwhile her position was a very uncomfortable one.

The minutes passed by, each seeming an hour to the unfortunate lily maid.

Why didn't somebody come?

Where had the girls gone? Suppose they had fainted, one and all!
Suppose nobody ever came!

Suppose she grew so tired and cramped that she could hold on no longer!

Anne looked at the wicked green depths below her, wavering with long, oily shadows, and shivered.

Her imagination began to suggest all manner of gruesome possibilities to her.

Then, just as she thought she really could not endure the ache in her arms and wrists another moment, Gilbert Blythe came rowing under the bridge in Harmon Andrews's dory!

Gilbert glanced up and, much to his amazement, beheld a little white scornful face looking down upon him with big, frightened but also scornful gray eyes.

"Anne Shirley! How on earth did you get there?" he exclaimed.

Without waiting for an answer he pulled close to the pile and extended his hand.

There was no help for it; Anne, clinging to Gilbert Blythe's hand, scrambled down into the dory, where she sat, drabbled and furious, in the stern with her arms full of dripping shawl and wet crepe.

It was certainly extremely difficult to be dignified under the circumstances!

"What has happened, Anne?" asked Gilbert, taking up his oars.

"We were playing Elaine" explained Anne frigidly, without even looking at her rescuer, "and I had to drift down to Camelot in the barge--I mean the flat.

The flat began to leak and I climbed out on the pile.
The girls went for help.

Will you be kind enough to row me to the landing?"

Gilbert obligingly rowed to the landing and Anne, disdaining assistance, sprang nimbly on shore.

"I'm very much obliged to you," she said haughtily as she turned away.

But Gilbert had also sprung from the boat and now laid a detaining hand on her arm.

"Anne," he said hurriedly, "look here.

Can't we be good friends? I'm awfully sorry I made fun of your hair that time.

I didn't mean to vex you and I only meant it for a joke.

Besides, it's so long ago. I think your hair is awfully pretty now--honest I do.

Let's be friends."

For a moment Anne hesitated.

She had an odd, newly awakened consciousness under all her outraged dignity that the half-shy, half-eager expression in Gilbert's hazel eyes was something that was very good to see. Her heart gave a quick, queer little beat.

But the bitterness of her old grievance promptly stiffened up her wavering determination.

That scene of two years before flashed back into her recollection as vividly as if it had taken place yesterday.

Gilbert had called her "carrots" and had brought about her disgrace before the whole school.

Her resentment, which to other and older people might be as laughable as its cause, was in no whit allayed and softened by time seemingly.

She hated Gilbert Blythe! She would never forgive him!

"No," she said coldly, "I shall never be friends with you, Gilbert Blythe; and I don't want to be!"

"All right!" Gilbert sprang into his skiff with an angry color in his cheeks.

"I'll never ask you to be friends again, Anne Shirley. And I don't care either!"

He pulled away with swift defiant strokes, and Anne went up the steep, ferny little path under the maples.

She held her head very high, but she was conscious of an odd feeling of regret.

She almost wished she had answered Gilbert differently.

Of course, he had insulted her terribly, but still--! Altogether, Anne rather thought it would be a relief to sit down and have a good cry.

She was really quite unstrung, for the reaction from her fright and cramped clinging was making itself felt.

Halfway up the path she met Jane and Diana rushing back to the pond in a state narrowly removed from positive frenzy.

They had found nobody at Orchard Slope, both Mr. and Mrs. Barry being away.

Here Ruby Gillis had succumbed to hysterics, and was left to recover from them as best she might, while Jane and Diana flew through the Haunted Wood and across the brook to Green Gables.

There they had found nobody either, for Marilla had gone to Carmody and Matthew was making hay in the back field.

"Oh, Anne," gasped Diana, fairly falling on the former's neck and weeping with relief and delight, "oh, Anne--we thought--you were--drowned--and we felt like murderers--because we had made--you be--Elaine.

And Ruby is in hysterics--oh, Anne, how did you escape?"

"I climbed up on one of the piles," explained Anne wearily, "and Gilbert Blythe came along in Mr. Andrews's dory and brought me to land."

"Oh, Anne, how splendid of him! Why, it's so romantic!" said Jane, finding breath enough for utterance at last.

"Of course you'll speak to him after this."

"Of course I won't," flashed Anne, with a momentary return of her old spirit.

"And I don't want ever to hear the word `romantic' again, Jane Andrews.

I'm awfully sorry you were so frightened, girls. It is all my fault. I feel sure I was born under an unlucky star.
Everything I do gets me or my dearest friends into a scrape.

We've gone and lost your father's flat, Diana, and I have a presentiment that we'll not be allowed to row on the pond any more."

Anne's presentiment proved more trustworthy than presentiments are apt to do.

Great was the consternation in the Barry and Cuthbert households when the events of the afternoon became known.

"Will you ever have any sense, Anne?" groaned Marilla.

"Oh, yes, I think I will, Marilla," returned Anne optimistically.

A good cry, indulged in the grateful solitude of the east gable, had soothed her nerves and restored her to her wonted cheerfulness.

"I think my prospects of becoming sensible are brighter now than ever"

"I don't see how," said Marilla.

"Well," explained Anne, "I've learned a new and valuable lesson today.

Ever since I came to Green Gables I've been making mistakes, and each mistake has helped to cure me of some great shortcoming.

The affair of the amethyst brooch cured me of meddling with things that didn't belong to me. The Haunted Wood mistake cured me of letting my imagination run away with me.

The liniment cake mistake cured me of carelessness in cooking.

Dyeing my hair cured me of vanity.

I never think about my hair and nose now--at least, very seldom. And today's mistake is going to cure me of being too romantic.

I have come to the conclusion that it is no use trying to be romantic in Avonlea.

It was probably easy enough in towered Camelot hundreds of years ago, but romance is not appreciated now.

I feel quite sure that you will soon see a great improvement in me in this respect, Marilla."

"I'm sure I hope so," said Marilla skeptically.

But Matthew, who had been sitting mutely in his corner, laid a hand on Anne's shoulder when Marilla had gone out.

"Don't give up all your romance, Anne," he whispered shyly, "a little of it is a good thing--not too much, of course--but keep a little of it, Anne, keep a little of it."