en-de  Stephen Hawking says we have 100 years to colonize a new planet—or die. Could we do it? Medium
Stephen Hawking sagt, wir haben 100 Jahre, um einen neuen Planeten zu kolonialisieren - oder zu sterben. Könnten wir das tun?

Hier das, was notwendig wäre, um diese spezielle Prophezeiung des Jüngsten Tag zu überleben.

Von Sarah Fecht, Popular Science, 4. Mai 2017.

Stephen Hawking macht wieder apokalyptische Vorhersagen. Der respektierte theoretische Physiker warnt, dass die Menschheit im nächsten Jahrhundert eine multi-planetare Spezies werden muss, wenn wir nicht aussterben wollen. Letztes Jahr sagte er voraus, dass wir vielleicht noch 1.000 Jahre auf der Erde haben und die Eingebung für diese neue kurze Zeitleiste ist unklar - außer der Tatsache, dass Hawkings neue Dokumentation über die Besiedelung des Mars bald herauskommt.

Es sei sicher, dass die Erde einigen großen Problemen gegenüber steht, einschließlich Klimawechsel, Überbevölkerung, Epidemien und Asteriodeneinschlägen. Aber bevor wir von diesem Planeten fliehen wie ein Actionheld, der aus einer Detonation springt, lassen Sie uns eine Sekunde darüber nachdenken. Sicher, es wäre toll, irgendwo eine zweite Zivilisation zu haben, falls Asteroiden alles Leben auf der Erde ausrotten. Und es wäre eines der aufregendsten Dinge, die die Menschheit jemals getan hat. Aber was würde es eigentlich voraussetzen?

Eine zweite Heimat für die Menschheit zu finden.

Der Mars ist irgendwie eine naheliegende Wahl, weil er in der Nähe liegt, aber er ist nicht genau die Erde 2.0. Tatsächlich ist er wohl schlimmer dran als die Erde. Es hat einen toxischen Boden, es ist eiskalt und die Luft lässt sich nicht atmen. Jede Marskolonie würde wahrscheinlich auf regelmäßige Versorgungslieferungen von zu Hause angewiesen sein, was aber nicht gut funktionieren würde, wenn die Erde am Ende wäre.

Wenn wir wirklich das perfekte Zuhause weit weg von zuhause finden wollen, könnten wir nach anderen Sternensystemen suchen: mit Milliarden von Planeten in der Milchstraße gibt es eine gute Chance, dass einige Wasser haben, Land und Luft zum Atmen. Aber bisher haben wir den Erdenzwilling nicht gefunden und unsere Teleskope haben nicht die Art von Auflösung, die uns im Detail Auskunft gibt, wie der Exoplanet (extrasolarer Planet) beschaffen ist. Außerdem würde es Hunderte von Jahren dauern, dorthin zu gelangen und wenn diese Passagiere nicht auf dem Weg ausgelöscht werden, würden sie sich wahrscheinlich zu einer neuen Spezies entwickeln, ehe sie den neuen Planeten erreichen.

Genug Menschen zusammenbringen.

Wir müssten eine beträchtliche Anzahl von Menschen in andere Welten schicken, um das Überleben der menschlichen Spezies zu sichern. Kleine Kolonien sind durch Inzucht anfällig für genetische Abweichungen und gefährdet, durch Unfälle ausgelöscht zu werden.

Missionen der NASA zum Mars werden wahrscheinlich nur sechs Personen zur selben Zeit zum roten Planeten bringen. SpaceX möchte ein interplanetarisches Transportsystem entwickeln, um 100 Marssiedler zur selben Zeit dorthin zu bringen, aber im Moment ist das nicht mehr als ein imaginäres Ungetüm.

Die interstellare Strecke ist noch herausfordernder, weil wir nicht einmal ein imaginäres Raumfahrzeug haben, das in der Lage wäre, Tausende von Menschen für Hunderte von Jahren auf einer interstellaren Reise zu versorgen.

Und in jedem Fall gibt es immer die politisch schwierige Frage: wer geht und wer bleibt? Werden arme und benachteiligte Menschen in einer höllischen Welt zurückgelassen?

Sich heimisch fühlen.

Falls wir wirklich auf einem anderen Planeten gut leben wollen, werden wir wahrscheinlich die Umwelt an unsere Bedürfnisse anpassen müssen. Sicher, wir könnten in der Lage sein, den Mars in einen erdähnlichen Planeten umzuformen (Terraforming), aber es würde mehr als 100.000 Jahre dauern, bis er eine Atmosphäre hat, in der wir atmen können. Ich hoffe, Sie haben es nicht eilig, bald schon ohne Gasmaske nach draußen zu gehen.

Was dafür zu zahlen ist.

Für die NASA-Reise zum Mars werden Kosten in Höhe von 1,5 Billionen Dollar erwartet. Und das ist nur für die ersten Crews. Später, wenn mittels weiterer Raketenstarts Siedler und Proviant zur Kolonie gebracht werden, wird wahrscheinlich jeder einzelne davon noch Hunderte von Millionen Dollar kosten.

Und der Plan von SpaceX, das interplanetarische Transportsystem (Interplanetary Transport System) zu bauen, klingt großartig, aber CEO Elon Musk ist sehr offen gewesen und sagte, dass das Unternehmen keine Ahnung hat, wie ein solches Fahrzeug bezahlt werden soll.

Und wer genau würde dafür bezahlen den Mars zu kolonisieren? Warum sollte die US-Regierung all dieses Geld ausgeben, um eine Kolonie zu erhalten? Was wäre der Nutzen für uns, außer bessere Chancen für das Überleben unserer Spezies? Werden die Marskolonien wertvolle Produkte exportieren, neben den (offensichtlichen großartigen) wissenschaftlichen Entdeckungen, die dabei herauskämen.

Sicher gibt es einige reiche Erdlinge, die bereit sind, Millionen von Dollar jeweils für einen Transport nach und eine Siedlung auf der außerirdischen Welt zu bezahlen, aber die Mehrheit der Leute, die zum roten Planeten gehen möchten, hoffen, nachher nach Hause zu kommen.

Lösung der Probleme, die die Erde vernichten.

Geschichte hat eine Tendenz, sich zu wiederholen. Sogar wenn wir einen anderen Planeten erfolgreich kolonialisieren, werden wir noch alle Probleme lösen müssen, denen aktuell die Erde gegenübersteht. Unsere Technologien zerstören genauso wahrscheinlich die Umwelt auf anderen Planeten, und Epidemien und Asteroiden könnten eine Marssiedlung viel einfacher ausradieren, als dass sie die gesamte Bevölkerung der Erde auslöschen könnten.

In der Fernsehsendung, die Stephen Hawking bewirbt, dreht sich alles darum, wie menschlicher Einfallsreichtum die Herausforderungen bei der Marsbesiedelung löst. Nun, eins ist sicher, wenn wir herausfinden, wie wir auf einer kompletten außerirdischen Welt überleben, dann können wir herausfinden, wie wir in unserer eigenen Heimat überleben - möglicherweise ist das viel leichter und billiger als die Alternative.
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Stephen Hawking says we have 100 years to colonize a new planet—or die.
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Could we do it?
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Here's what it would take to survive this particular doomsday prophecy.
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By Sarah Fecht, Popular Science, May 4, 2017.
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Stephen Hawking is making apocalyptic predictions again.
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And it would be one of the most exciting things humankind has ever done.
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But what would it actually require?
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Finding a second home for humanity.
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Mars is a somewhat obvious choice because it’s nearby, but it’s not exactly Earth 2.0.
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In fact, it’s arguably a lot worse off than Earth.
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It has toxic soil, it’s freezing cold, and the air is unbreathable.
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Bringing enough people.
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NASA’s missions to Mars will likely only carry as many as six people at a time to the red planet.
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And in either case, there’s always the politically charged question of: who goes and who stays?
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Do poor and disadvantaged people get left behind on a hellish world?
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Making ourselves at home.
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Hope you’re not in a rush to go outdoors without a gas mask anytime soon.
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Paying for it.
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NASA’s Journey to Mars is expected to cost up to $1.5 trillion.
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And that’s just for the first crews.
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And exactly who would pay to colonize Mars?
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Why would the U.S. government spend all that money to sustain a colony?
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What would we get out of it, besides better chances for the survival of our species?
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Solving the problems that are killing Earth.
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History has a tendency to repeat itself.
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Stephen Hawking says we have 100 years to colonize a new planet—or die. Could we do it?

Here's what it would take to survive this particular doomsday prophecy.

By Sarah Fecht, Popular Science, May 4, 2017.

Stephen Hawking is making apocalyptic predictions again. The respected theoretical physicist warns that humanity needs to become a multi-planetary species within the next century if we don’t want to go extinct. Last year, he prophesied that we had maybe 1,000 years left on Earth, and the inspiration for this newly-urgent timeline is unclear—except for the fact that Hawking’s new documentary about colonizing Mars is coming out soon.

To be sure, Earth is facing some big problems, including climate change, overpopulation, epidemics, and asteroid strikes. But before we flee this planet like an action hero jumping out of an explosion, let’s think about this for a second. Sure, it’d be great to have a backup civilization somewhere in case asteroids wipe out all life on Earth. And it would be one of the most exciting things humankind has ever done. But what would it actually require?

Finding a second home for humanity.

Mars is a somewhat obvious choice because it’s nearby, but it’s not exactly Earth 2.0. In fact, it’s arguably a lot worse off than Earth. It has toxic soil, it’s freezing cold, and the air is unbreathable. Any Martian colony would likely rely on regular care packages from home, which would not work well if Earth was done-zo.

If we really want to find the perfect home away from home, we could look to other star systems: with billions of planets in the Milky Way, there’s a good chance some will have water, land, and breathable air. But so far we haven’t found Earth’s twin, and our telescopes don’t have the kind of resolution that could tell us in detail what an exoplanet is like. Also, it would take hundreds of years to get there, and if those passengers don’t die along the way, they’d likely evolve into a new species before they even got to their new planet.

Bringing enough people.

We would need to send significant numbers of people to other worlds in order to ensure the survival of the human species. Small colonies are subject to genetic anomalies from inbreeding, and vulnerable to getting wiped out in accidents.

NASA’s missions to Mars will likely only carry as many as six people at a time to the red planet. SpaceX wants to develop an Interplanetary Transport System to deliver 100 Martian settlers at a time, but at the moment it is nothing more than an imaginary behemoth.

The interstellar route is even more challenging, because we don’t even have an imaginary spacecraft capable of supporting thousands of people for hundreds of years on an interstellar journey.

And in either case, there’s always the politically charged question of: who goes and who stays? Do poor and disadvantaged people get left behind on a hellish world?

Making ourselves at home.

If we really want to thrive on another planet, we’ll probably have to adapt the environment to suit our needs. Sure, we might be able to terraform Mars, but it would take about 100,000 years for its atmosphere to become breathable. Hope you’re not in a rush to go outdoors without a gas mask anytime soon.

Paying for it.

NASA’s Journey to Mars is expected to cost up to $1.5 trillion. And that’s just for the first crews. Later on, launches bringing settlers and supplies to the colony would probably still cost hundreds of millions of dollars each.

And SpaceX’s plan to build the Interplanetary Transport System sounds great, but CEO Elon Musk has been very open about saying the company has no idea how it would pay for such a vessel.

And exactly who would pay to colonize Mars? Why would the U.S. government spend all that money to sustain a colony? What would we get out of it, besides better chances for the survival of our species? Will the Martian colony produce valuable exports, besides the (obviously awesome) scientific discoveries that would come out of it?

Surely there are a few wealthy Earthlings willing to pay millions of dollars each for a ride to and a habitat on an alien world, but the majority of folks who want to go to the red planet hope to come home afterwards.

Solving the problems that are killing Earth.

History has a tendency to repeat itself. Even if we do successfully colonize another planet, we’ll still have to solve all the problems that Earth currently faces. Our technologies are just as likely to destroy the environment on other planets, and epidemics and asteroids could wipe out a Martian settlement much easier than they could obliterate the entire population of Earth.

The television show that Stephen Hawking is promoting is all about how human ingenuity is solving the challenges of colonizing Mars. Well, surely if we can figure out how to survive on a completely alien world, then we can figure out how to survive in our own home—possibly a lot more easily and cheaply than the alternative.