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Büchereien: Wo das Gedächtnis der Welt aufbewahrt wird.

Ein neues Buch feiert einige der schönsten Büchereien der Welt, mit vielen seiner Einträge in Europa. Cameron Laux schaut sich an, wie sie Wissen durch die Jahrhunderte getragen haben und die Überfälle des 10. Jahrhunderts - und das Ausplündern durch einen Verbrecherring im 21. Jahrhundert überlebt haben.

Von Cameron Laux, BBC Culture, 3.Juli 2018.

Siehe den Link für die wunderschönen Fotografien der Bibliotheken, die in diesem Artikel erwähnt werden: http://www.bbc.com/culture/story/20180704-libraries-where- the-worlds-memory- is -stored?
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Wenn Sie ein Fan des Minimalismus sind, wollen jetzt vielleicht ihre Sonnenbrille aufsetzen und eine Beruhigungspille einnehmen. Wenn Sie andererseits wie der Schriftsteller Jorge Luis Borges glauben, das das Paradies eine Bücherei ist, schnallen Sie sich an und bereiten sich vor, in den Himmel auf Erden gebracht zu werden.

Ein neues Buch aus dem Taschenverlag, Massimo Listri: Die schönsten Bibliotheken der Welt, enthält Bilder der ältesten und schönsten Bibliotheken der Welt von Listri, vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert, von privaten Institutionen bis zu klösterlichen Sammlungen. Es behauptet, ein 'bibliophiles Prachtexemplar' zu sein.

Bibliotheca Apostolica Vaticana ( Die Vatikanbibliothek) Rom, Italien.

Die Vatikanische Bibliothek hat ihre Wurzeln im 4. Jahrhundert n. Chr., obwohl sie in ihrer jetzigen Form im 15. Jahrhundert gegründet wurde. Im 16. Jahrhundert beauftragte Papst Sixtus V den Architekten Domenico Fontana neue Gebäude zu entwerfen, um die vatikanischen Sammlungen unterzubringen, und diese werden auch heute noch genutzt. Die Dekoration ist so schwindelerregend luxuriös, dass sie eine Art fraktale Geometrie suggeriert.

Wie der größte Teil des Vatikankomplexes ist die Bibliothek eine Darstellung des geistigen und zeitlichen Einflusses, der es dem Vatikan ermöglicht hat, sich als souveräner Staat zu konstituieren. Zusätzlich zu den Dokumenten, die einen Großteil der Menschheitsgeschichte abdecken, besitzt die Bibliothek die älteste bekannte Handschrift der Bibel. Wenn der Bibliothekar Sie zum Schweigen bringt, möchten Sie vielleicht zuhören: Er hat den Rang eines Kardinals.

Stiftsbibliothek Kremsmünster ( Abteibibliothek Kremsmünster), Österreich

Stift Kremsmünster war 777 u.Z. gegründet und seine Bibliotheksbestände schließen den Codex Millenarius ein, ein berühmtes Manuskript der christlichen Evangelien aus dem 8. Jahrhundert, das Sankt Lukas als einen fliegenden Ochsen darstellt (Matthäus, Markus und Johannes sind als geflügelter Mann, Löwe und Adler jeweils dargestellt). Außer einem Angriff im 10. Jahrhundert, wonach Reparaturen von Kaiser Heinrich II. durchgeführt worden sind, vermied Stift Kremsmünster meistens Plünderung, Auflösung und aristokratischeEnteignung; klein Wunder, da das Stift auf einem Hügel liegt wie eine bedrohende Festung.

Wie viele kontinentaleuropäische Büchereien wurde sie im beliebten Barockstil im 17. Jahrhundert wieder aufgebaut, wonach die meisten Oberflächen (glücklicherweise nicht der Boden) von üppigen Schnitzereien, Vergoldungen und Fresken beherrscht wird - obwohl diese Bücherei erfreulicherweise zurückhaltender im Vergleich zu anderen ist. Bücher als intellektuelles und kulturelles Kapital wurden einst so wertvoll wie Juwelen angesehen, und es war sinnvoll, sie in wunderschönen Schmuckkästen zu verwahren und auszustellen.

Oratorianische Staatsbibliothek von Girolamini (Die Girolamini-Bibliothek), Neapel, Italien.

Die Girolamini-Bibliothek ist Teil eines großen Komplexes, der vom Oratorianischen Orden geschaffen wurde. Der Bibliothekssaal ist ein imposanter Raum, der sich über drei elegante Stockwerke erhebt: zwei Etagen mit geschnitzten Holzregalen, die mit spätbarocken Verputz und Fresken bedeckt sind. Die schiere Menge der Bücher, die ausgestellt sind, lässt keinen Zweifel, dass dies ein Ort fortgeschrittener Studien und Forschung und auch ein Hort des Wissens ist. Obwohl der Buchbestand umfassend ist, gibt es besonders viele Bücher über Musik in der Sammlung: die Oratorianer glauben an die Bedeutung der Musik und des Lieds bei der religiösen inneren Einkehr.

Dies war die Lieblingsbibliothek vom Philosophen Giambattista Vico aus dem 18. Jahrhundert. Leider war das auch ein Beispiel dafür, dass eine historische Bibliothek im 21. Jahrhundert geplündert wurde; 2012 wurde es entdeckt, dass ein Verbrecherring systematisch auf dem freien Markt ihre wertvolle antike Texten verkauft hatte, obwohl viele davon jetzt zurückgebracht worden sind. Bei Bedarf ist diese Begebenheit ein wertvoller Hinweis, dass das schriftliche Vermächtnis der Menschlichkeit – die "Erinnerung der Welt", wie UNESCO es nennt – durch ständige Angriffe bedroht wird.

Bibliothèque Sainte-Geneviève (Bibliothek von Sainte-Geneviève), Paris, Frankreich.

Obwohl wir wissen, dass sie wohl älter ist, erscheint zuerst 1148 die schriftliche Beweismittel über diese Bibliothek. Sie wurde als Klosterbibliothek gegründet und überstand die katastrophalen Jahre der Revolution intakt (obwohl das Stift, zu dem sie gehörte, aufgelöst und in eine Schule umgewandelt wurde) und sie dient jetzt als die Bibliothek der Paris 1 Pantheon-Sorbonne Universität. Die Bibliotheksbestände nahmen bei der Auflösung anderer religiösen Institutionen und aus Beschlagnahmungen adliger Bestände zu.

Die neue Stiftskirche, im 18. Jahrhundert gebaut, wurde ins berühmte Pantheon, die nationale Ehrenhalle, umgewandelt. Das derzeitige Büchereigebäude wurde von dem Architeken Henri Labrouste entworfen und 1851 eröffnet. Der majestätische Leseraum ist wie eine Kathedrale des industriellen Zeitalters; die Eisenrahmenkonstruktion erinnert an die anderen großen, öffentlichen Kathedralen der Zeit, die Bahnhöfe. In einer modernen Anordnung sind die Schreibtische für Leser im Zentrum angeordnet und die Bibliotheksregale stehen würdevoll bereit, um zu Diensten zu sein. Gasbeleuchtung wurde zum ersten Mal in einer monumentalen Halle eingesetzt.

Klosterbibliothek Metten, Deutschland.

Die Benediktinerabtei bei Metten wurde im Jahr 766 gegründet, aber wurde von der Reformation, Kriegen, sozialen Unruhen, Säkularisierung und Realpolitik um sie herum angeschlagen. Dies erreichte einen Höhepunkt im Jahre 1803, als der Besitz der Abtei, einschließlich ihrer Büchereibestände, konfisziert und versteigert wurden. Jedoch wurde die Abtei unter König Ludwig I. von Bayern wieder eröffnet und eine neue Bücherei gegründet; der Ort wurde wieder zu einem Hort des Wissens und der Bildung.

Unter Abt Märkl wurde das Kloster in einen Prälatenpalast umgestaltet, was mehr zu dem Prestige passte, den es erforderte. Zu seinen atemberaubenden offiziellen Empfangsräumen gehört die Bücherei, die nach einem ausgeklügelten theologischen Schema entworfen ist. Das Ergebnis ist ein dicht saturiertes und überraschend spielerisches Geschmackserlebnis wunderschöner Materialien.

Der Bildhauer Franz Josef Holziger wurde beauftragt, die "Atlanten" an den Mittelsäulen zu schaffen, um die Decke zu stützen (weil gewöhnliche Marmorsäulen dem nie genügen würden). Christliche Helden wie Thomas von Aquin sind in Szenen aus ihren Leben in den Deckenfresken dargestellt. Wenn es ein Problem bei diesem Rokoko-Vorgehen zum Bauen eines "Tempels von Wissen" gibt, ist es vielleicht, dass man manchmal blinzeln muss, um die Bücher zu finden.

Stiftsbibliothek Sankt Gallen, St. Gallen, Schweiz.

Seit langer Zeit war Stift St. Gallen ein der wichtigsten intellektuellen Zentren in Westeuropa und es besitzt eine der größten mittelalterlichen Bibliotheken in der Welt. Das Stift im 7. Jahrhundert vom irischen Mönch Gallup gegründet und befolgte die Regel Sankt Benedicts – der gelehrteste von Heiligen, der von seinem Orden die disziplinierteste Kontemplation der religiösen Texten verlangte – seit mehr als tausend Jahren.

Eine griechische Inschrift über dem Eingang nennt sie ein "Refugium für die Seele". Die heutige Bibliothek entstand während der Umgestaltung der Bibliotek im Barock-Stil im 18. Jahrhundert durch den Architekten Peter Thumb. The decoration befits a place of great cultural capital. Es gibt überall prächtige Rokoko-Verzierungen, und besonders bei den Stuckarbeiten. Die aus Holz geschnitzte Bücherregale bedecken vollständig die Wände auf zwei Etagen und die Deckenmalereien stellen Ökumenische Räte und Kirchenväter dar. Das Stift wurde 1983 zur UNESCO-Welterbeliste hinzugefügt.

Stiftsbibliothek Admont, Österreich.

Was auch immer man denkt über Religion, ist es klar, dass die Klöster und ihre Bibliotheken historisch die Batterien waren, die das Licht davon scheinen hielten, was wir betrachten als westliche Zivilisation. Seit fast Jahrtausend ist die Bibliothek des Stifts Admont eine der größten Quellen von gespeicherten kulturellen Energie. Sie ist die größte klösterliche Bibliothek in der Welt und sie könnte auch vielleicht die großartigste sein.

Die Benediktinergemeinschaft in Admont reicht bis 1074 zurück und sie sammelt seitdem Bücher. Das Stift hat derzeitig ungefähr 1.400 wertvolle Manuskripte, von denen mehr als die Hälfte aus dem Mittelalter stammt, und das älteste Manuskript ist aus dem 8. Jahrhundert. Die Bibliothek wurde der Kaiserhof-Bibliothek in Wien nachgebildet, die ihr Architekt Josef Hueber auch entwarf, und sie gilt als Meisterwerk.

Das barocke Interieur des 70 Meter langen Bibliothekssaals besteht aus sieben kreisförmigen Gewölben und ist durch ein großes Mittelgewölbe geteilt, an dessen Decke eine Freskomalerei von "Göttliche Weisheit" ist, die vom Künstler Altomonte gemalt wurde. Die Räume sind übersät mit eindrucksvollen Skulpturen von Josef Stammel, der viele Jahre für Admont gearbeitet hat. Die Bücher sind thematisch, unter dazu passenden, der Aufklärung entsprechenden Fresken gegliedert.

Klosterbücherei Strahov, Prag, Tschechische Republik.

Das Prämonstratenser-Kloster Strahov wurde 1143 gegründet und hat Feuer, Kriege und Plünderungen überlebt. Glücklicherweise sind die Löcher, die in seine Sammlung gerissen worden sind, über die Jahre durch Ankäufe und Schenkungen wieder gefüllt worden. Die Bibliothek ist Heimstatt für das übliche Spektrum religiöser Bücher, einschließlich des exquisiten Strahov Evangelarium aus dem 9. Jahrhundert, mit Halbedelsteinen, die im Einband eingelassen sind, aber seine Bestände umfassen breite Themenbereiche.

In Bezug auf die architektonische Gestaltung hat die Bibliothek zwei riesige Säle. Der theologische Hall wurde 1671 durch den Abt von Strahov beauftragt; seine ausgelassene Stuckatur und viele Gemälde und Inschriften (die die Prinzipien von Glaube, Studium, Wissen und göttlicher Fügung darstellen) klassifizieren fest den Hall als in der Böhmischen, barocken Tradition. Die Tatsache, dass ihre Kodizes alle weiße Einbände haben, erzeugt eine angenehme, wohlgeordnete Atmosphere in der Halle.

Der Bau der philosophische Halle (hier zu sehen) wurde Anfang 1783 begonnen, hat ein neoklassisches Design und ist durch ihre großartigen Walnussschränke geprägt, die aus der aufgelösten Abtei Louka in Moravia gerettet wurden. After the Communist coup, the monastery was appropriated by the Czechoslovakian State in 1950 to become part of the Museum of Czech Literature. But after the fall of Communism, the collections were given back to the Premonstratensians, who have been working since to repair decades of neglect.

Bibliothek des Trinity College, Dublin, Irland

Wenn Sie nich Ihre Sonnenbrille anhaben, können Sie sie nun absetzen, da der Hauptsaal (Long Room) am Trinity College erfreulich wenig Verzierung hat und beruhigend viel an Symmetrien der Aufklärung. Elizabeth I gründete das Trinity College im Jahre 1592 als Zentrum der protestantischen Wissenschaft, um mit der klösterlichen Tradition des Lernens zu brechen und einen Rahmen innerhalb der Universität von Dublin zu schaffen.

Da die Universität ihrer ersten Bibliothek entwuchs, wurde von Thomas Burgh ein neues Gebäude geplant. Bekannt als die Old Library (Alte Bibliothek), wurde sie 1712 begonnen und 1732 vollendet. Sie umfasst einen spektakulären 65m langen zentralen Raum, der als 'Long Room' bekannt ist; das ursprüngliche Flachdach des einstöckigen Raumes wurde 1858 angehoben und durch das heutige Eichenfassgewölbe ersetzt.

Die Eichenregale des 'Long Rooms' bieten Platz für 200.000 der wertvollsten Bücher der Universität. Among the intellectual worthies whose busts are ranked along the bookshelves are Oscar Wilde and Samuel Beckett, both of whom once used the library. (Es gibt keine Frauen.) Die Schätze der Bibliothek schließen beleuchtete Meisterstücke wie das Book of Durrow ( Durrowbuch) ( c.650-700) und das Book of Kells (Kellsbuch) ( c.800) mit ein.
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Libraries: Where the world’s memory is stored.
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By Cameron Laux, BBC Culture, 3 July 2018.
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If you are a fan of minimalism, you might want to don your sunglasses and take a tranquilliser now.
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It claims to be ‘a bibliophile beauty pageant’.
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Biblioteca Apostolica Vaticana (The Vatican Library), Rome, Italy.
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The decoration is so dizzyingly luxurious that it suggests a sort of fractal geometry.
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When the librarian shushes you, you might want to listen: he has the rank of cardinal.
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Stiftsbibliothek Kremsmünster (Kremsmünster Abbey Library), Austria.
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Biblioteca Statale Oratoriana dei Girolamini (The Girolamini Library), Naples, Italy.
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The Girolamini library is part of a large complex founded by the Oratorian religious order.
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This was the 18th-Century philosopher Giambattista Vico’s favourite library.
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Bibliothèque Sainte-Geneviève (Sainte-Geneviève Library), Paris, France.
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Gas lighting was employed in a monumental hall for the first time.
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Klosterbibliothek Metten (Metten Abbey Library), Germany.
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Stiftsbibliothek Sankt Gallen (Saint Gall Abbey Library), St Gallen, Switzerland.
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A Greek inscription above the library’s entrance calls it a ‘sanctuary for the soul’.
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The decoration befits a place of great cultural capital.
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There is rich, Rococo ornamentation everywhere, and especially in the stucco work.
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The abbey was added to the Unesco World Heritage list in 1983.
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Stiftsbibliothek Admont (Admont Abbey Library), Austria.
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It is the largest monastic library in the world, and it could also be the grandest.
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Strahovská Knihovna (Strahov Monastery Library), Prague, Czech Republic.
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In design, the library has two monumental halls.
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Trinity College Library, Dublin, Ireland.
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Known as the Old Library, it was begun in 1712 and finished in 1732.
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The Long Room’s oak shelves hold 200,000 of the university’s most valuable books.
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(There are no women.)
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Libraries: Where the world’s memory is stored.

A new book celebrates some of the world’s most beautiful libraries, with many of its entries in Europe. Cameron Laux looks at how they have carried knowledge through the ages, surviving 10th-Century raids – and looting by a 21st-Century crime ring.

By Cameron Laux, BBC Culture, 3 July 2018.

See the link for the beautiful photographs of the libraries mentioned in this article:
http://www.bbc.com/culture/story/20180704-libraries-where-the-worlds-memory-is-stored?
ocid=ww.social.link.email.

If you are a fan of minimalism, you might want to don your sunglasses and take a tranquilliser now. If, on the other hand, you believe like the writer Jorge Luis Borges that Paradise is a library, fasten your seatbelts and prepare to be transported to heaven on earth.

A new book from Taschen, Massimo Listri: The World’s Most Beautiful Libraries, features images taken by Listri of the oldest and finest libraries around the world, from medieval to 19th-Century institutions and private to monastic collections. It claims to be ‘a bibliophile beauty pageant’.

Biblioteca Apostolica Vaticana (The Vatican Library), Rome, Italy.

The Vatican Library has its roots in the 4th Century CE, although in its current form it was established in the 15th Century. In the 16th Century Pope Sixtus V commissioned the architect Domenico Fontana to create new buildings to house the Vatican collections, and these are still used today. The decoration is so dizzyingly luxurious that it suggests a sort of fractal geometry.

Like most of the vast Vatican complex, the library is a display of the spiritual and temporal influence that has allowed the Vatican to constitute itself as a sovereign state. In addition to documents spanning much of human history, the library possesses the oldest known manuscript of the Bible. When the librarian shushes you, you might want to listen: he has the rank of cardinal.

Stiftsbibliothek Kremsmünster (Kremsmünster Abbey Library), Austria.

Kremsmünster Abbey was founded in 777 CE and its library holdings include the Codex Millenarius, a famous 8th-Century manuscript of the Christian Gospels that depicts Saint Luke as a flying ox (Matthew, Mark, and John are a winged man, lion, and eagle respectively). Except for a raid in the 10th Century, after which repairs were made by Emperor Henry II, Kremsmünster for the most part escaped sacking, dissolution, and aristocratic expropriation; little wonder, since it sits on a hill like an intimidating fortress.

Like many continental libraries, it was (re)built in the popular Baroque style in the 17th Century, according to which most surfaces (luckily not including the floor) are subjected to exuberant carving, gilding, and frescoes – although this library is positively restrained in comparison to some. Books as intellectual and cultural capital were once considered as valuable as jewels, and it made sense for them to be stored and displayed in gorgeous jewel boxes.

Biblioteca Statale Oratoriana dei Girolamini (The Girolamini Library), Naples, Italy.

The Girolamini library is part of a large complex founded by the Oratorian religious order. The library hall is an imposing space that rises through three elegant stories: two levels of carved wood shelves, topped with late baroque plasterwork and frescoes. The sheer volume of books on display leaves one in no doubt that this is a place of higher study and research, as well as a warehouse of knowledge. Although it is wide ranging, the collection is particularly strong in music: the Oratorians believe in the importance of music and song in religious contemplation.

This was the 18th-Century philosopher Giambattista Vico’s favourite library. It is also, sadly, an instance of a historic library being ransacked in the 21st Century: in 2012 it was discovered that a crime ring had been systematically looting and selling its valuable antique texts on the open market, although many of them have now been recovered. This episode is a valuable reminder, if one were needed, that humanity’s written heritage – the ‘memory of the world’, as Unesco calls it – remains under constant threat of attack.

Bibliothèque Sainte-Geneviève (Sainte-Geneviève Library), Paris, France.

Although we know it is probably older, documentary information about this library first appears in 1148. It was founded as a monastic library, survived the calamitous years of the Revolution intact (although the abbey it was a part of was dissolved and turned into a school), and now serves as the Paris 1 Panthéon-Sorbonne university library. The library’s holdings expanded with the dissolution of other religious institutions and from confiscation of aristocratic collections.

The new abbey church, built in the 18th Century, has been turned into the famous Panthéon, the national hall of fame. The current library building was created by the architect Henri Labrouste and opened in 1851. The majestic reading room is like an Industrial Age cathedral; the iron-frame construction brings to mind the other great public cathedrals of the period, the railway stations. In a modern arrangement, desks for readers are at centre stage, with the book stacks standing in graceful attendance. Gas lighting was employed in a monumental hall for the first time.

Klosterbibliothek Metten (Metten Abbey Library), Germany.

The Benedictine Abbey at Metten was founded in 766 but was buffeted by the Reformation, war, social unrest, secularisation, and the realpolitik swirling around it. This reached a crescendo in 1803, when the abbey’s property, including its library holdings, were confiscated and auctioned off. However, under King Ludwig I of Bavaria the abbey was reopened and a new library was established; the site once more became a redoubt of knowledge and education.

Under Abbot Märkl the monastery was transformed into a prelate’s palace, more in keeping with the prestige it commanded. Among its breathtaking official reception rooms are the library, which is designed along a sophisticated theological scheme. The result is a densely saturated and surprisingly playful palate of beautiful materials.

The sculptor Franz Josef Holzinger was commissioned to create the ‘atlantes’ on the central columns to hold up the ceiling (because an ordinary marble column would never do). Christian heroes such as Thomas Aquinas are captured in scenes from their lives in the ceiling frescoes. If there is a problem with this Rococo approach to constructing a ‘temple of knowledge’, it is perhaps that one sometimes has to squint to find the books.

Stiftsbibliothek Sankt Gallen (Saint Gall Abbey Library), St Gallen, Switzerland.

For a long time, St Gall Abbey was one of the most important intellectual centres in Western Europe, and it incorporates one of the largest medieval libraries in the world. The abbey was founded in the 7th Century by the Irish monk Gallus, and followed the Rule of St Benedict – the most bookish of saints, who required of his order the disciplined contemplation of religious texts – for more than a thousand years.

A Greek inscription above the library’s entrance calls it a ‘sanctuary for the soul’. Today’s library arose during the Baroque remodelling of the abbey in the 18th Century by the architect Peter Thumb. The decoration befits a place of great cultural capital. There is rich, Rococo ornamentation everywhere, and especially in the stucco work. The carved wooden bookcases completely cover the walls on two levels, while the ceiling paintings depict ecumenical councils and church fathers. The abbey was added to the Unesco World Heritage list in 1983.

Stiftsbibliothek Admont (Admont Abbey Library), Austria.

Whatever you think of religion, it’s clear that monasteries and their libraries were historically the batteries that kept the light of (what we think of as) Western civilisation burning. The Admont Abbey library has been one of the greatest sources of stored cultural energy for almost a millennium. It is the largest monastic library in the world, and it could also be the grandest.

The Benedictine community at Admont goes back to 1074, and it has been collecting books all that time. The abbey currently holds around 1,400 precious manuscripts, of which more than half date from the Middle Ages and the earliest is from the 8th Century. Modelled on the Imperial Court Library in Vienna, which its architect Josef Hueber also designed, it is acknowledged to be a masterpiece.

The baroque interior of the 70m (230 feet)-long library hall is made up of seven circular vaults, divided by a large central vault on the ceiling of which is a fresco of ‘Divine Wisdom’ by the artist Altomonte. The rooms are dotted with impressive sculptures by Josef Stammel, who worked for Admont for many years. The books are arranged by subject matter, under corresponding frescoes, in accordance with Enlightenment ideals.

Strahovská Knihovna (Strahov Monastery Library), Prague, Czech Republic.

The Premonstratensian Strahov monastery was founded in in 1143 and has survived fire, wars, and plundering. Fortunately the holes torn in its collection have been more than made up for over the years by acquisitions and bequests. The library is home to the usual array of religious books, including the exquisite Strahov Evangeliary from the 9th Century, with semi-precious stones embedded in the binding, but its holdings cover a broad range of topics.

In design, the library has two monumental halls. The Theological Hall was commissioned by the Abbot of Strahov in 1671; its riotous stucco work and many paintings and inscriptions (illustrating the principles of faith, study, knowledge, and divine providence) place it firmly in the Bohemian Baroque tradition. The fact that its codices are uniformly bound in white give the hall a pleasingly well-ordered feel.

The Philosophical Hall (shown here) was built starting in 1783, is more neoclassical in design, and is characterised by its magnificent walnut book cabinets, which were salvaged from the dissolved abbey of Louka, in Moravia. After the Communist coup, the monastery was appropriated by the Czechoslovakian State in 1950 to become part of the Museum of Czech Literature. But after the fall of Communism, the collections were given back to the Premonstratensians, who have been working since to repair decades of neglect.

Trinity College Library, Dublin, Ireland.

If you still have your sunglasses on, you can take them off now, because the Long Room at Trinity College Library is pleasingly low on ornamentation, and soothingly high on Enlightenment symmetries. Elizabeth I of England founded Trinity College in 1592 as a centre of Protestant scholarship, the idea being to break with the monastic tradition of learning and establish a new framework within the University of Dublin.

Because the university outgrew its first library, a new building was planned by Thomas Burgh. Known as the Old Library, it was begun in 1712 and finished in 1732. It includes a spectacular 65m (215 ft)-long central space known as the Long Room; the original flat roof of the single-storey room was raised in 1858 and replaced with the oak barrel-vaulting that exists today.

The Long Room’s oak shelves hold 200,000 of the university’s most valuable books. Among the intellectual worthies whose busts are ranked along the bookshelves are Oscar Wilde and Samuel Beckett, both of whom once used the library. (There are no women.) The library’s treasures include illuminated masterpieces such as the Book of Durrow (c 650–700) and the Book of Kells (c 800).