en-de  A Dead Woman's Secret by Guy de Maupassant (1850-1893) Medium
Die Frau war ohne Schmerzen gestorben, leise, wie es eine Frau sollte, die ein untadeliges Leben geführt hatte. ... Nun ruhte sie in ihrem Bett, auf dem Rücken liegend, ihre Augen geschlossen, ihre Gesichtszüge ruhig, ihr langes weißes Haar sorgfältig geordnet als ob sie es 10 Minuten vor ihrem Tod hergerichtet hätte. .Der ganze blasse Gesichtsausdruck der toten Frau war so gesammelt, so ruhig, so schicksalsergeben, dass man fühlen konnte, welche liebliche Seele in diesem Körper gelebt hatte, welches ruhige Dasein diese alte Seele geführt hatte, wie leicht und unverfälscht der Tod dieses Elternteil gewesen ist.
Ihr Sohn, ein Magistrat mit starren Prinzipien und ihre Tochter, Marguerite, bekannt als Schwester Eulalie, knieten neben dem Bett und weinten als ob ihr Herz brechen würde. Sie hatte sie von Kindheit an mit einem strengen Moralkodex ausgerüstet und sie Religion ohne Schwäche und Pflicht ohne Kompromisse gelehrt. ... Er, der Mann, war Richter geworden und behandelte das Gesetz wie ein Waffe, mit der er die Schwachen ohne Mitleid schlug. Sie, das Mädchen, beeinflusst von der Tugend, die sie in dieser strengen Familie genossen hatte, war aus Abscheu vor Männern eine Braut der Kirche geworden. ...
Ihren Vater hatten sie kaum gekannt und sie wussten nur , dass er ihre Mutter höchst unglücklich gemacht hatte ohne dass ihnen weitere Einzelheiten mitgeteilt wurden.
Die Nonne küsste wild die Hand der toten Frau, eine Elfenbeinhand, so weiß wie das große Kruzifix, das über dem Bett lag. Auf der anderen Seite des langen Körpers schien die andere Hand noch das Laken im Todesgriff zu halten; and das Laken hatte die kleinen Knitter als Erinnerung dieser letzten Bewegungen, welche der ewigen Unbeweglichkeit vorausgehen, bewahrt.
Ein paar leichte Klopfer an die Tür veranlassten die beiden schluchzenden Köpfe aufzuschauen und der Priester, der gerade vom Abendessen gekommen war, kehrte um. Er war rot und außer Atem von seinem unterbrochenen Verdauungsprozess, da er sich eine starke Kaffee- und Brandymischung gemacht hatte, um die Müdigkeit der letzten paar Nächte und der Totenwache, die nun begann, zu bekämpfen.
Er schaute traurig, mit dieser angenommenen Traurigkeit des Priesters, für den der Tod ein Broterwerb ist. Er bekreuzigte sich und kam mit seiner professionellen Geste näher; "Nun, meine armen Kinder! Ich bin gekommen um euch in diesen letzten traurigen Stunden beizustehen." Aber Schwester Eulalie stand plötzlich auf. " Danke, Vater, aber mein Bruder und ich ziehen es vor, mit ihr allein zu bleiben." Das ist unsere letzte Chance, sie zu sehen und wir wünschen zusammen zu sein, wir alle drei, wie früher als wir klein waren und unsere arme Mutter---" Trauer und Tränen hinderten sie; sie konnte nicht fortfahren.
Wieder ruhig verbeugte sich der Priester und dachte an sein Bett. "Wie ihr wollt, meine Kinder." Er kniete nieder, bekreuzigte sich, betete, stand wieder auf und ging leise hinaus und murmelte: " "Sie war eine Heilige!"
Sie blieben allein, die tote Frau und ihre Kinder. Das Ticken der Uhr, die im Schatten verdeckt war, war deutlich zu hören und ein süßer Duft von Heu und Wald zog zusammen mit dem weichen Mondlicht durch das offene Fenster. Über das ganze Land konnte man kein anderes Geräusch hören als das gelegentliche Quaken des Froschs oder das Zirpen eines verspäteten Insekts. An infinite peace, a divine melancholy, a silent serenity surrounded this dead woman, seemed to be breathed out from her and to appease nature itself.
Noch kniend, seinen Kopf in die Bettwäsche vergraben, rief der Richter dann mit einer Stimme, die durch das Leid verändert und die Laken und Decken gedämpft war: "Mama, Mama, Mama!" Und seine Schwester, die wie wild ihre Stirn gegen den Bettrahmen schlug, stöhnte verkrampft zuckend und zitternd, wie in einem epileptischen Anfall:" Jesus, Jesus, Mama, Jesus!" ... Und beide, erschüttert von dem Sturm des Leidens, keuchten und würgten.
Die Krise ließ langsam nach, und sie begannen still zu weinen, gerade wie auf dem Meer, wenn die Windstille der Sturmböe folgt.
Eine ziemlich lange Zeit verging, und sie erhoben sich und betrachteten ihre Tote. Und die Erinnerungen, diese fernen Erinnerungen, die gestern so lieb, heute so quälend waren, tauchten wieder mit all den kleinen Einzelheiten in ihren Gedanken auf, diese kleinen intimen vertrauten Einzelheiten, die den, der gegangen ist, ins Leben zurückbringt. ... Sie erinnerten sich gegenseitig an Umstände, Worte, Lächeln, Betonungen der Mutter, die nie mehr zu ihnen sprechen sollte. ... Sie sahen sie wieder glücklich und ruhig. Sie erinnerten sich an Dinge, die sie gesagt hatte, und eine kleine Bewegung der Hand, wie taktgebend, welche sie oft benutzte, wenn sie etwas Wichtiges betonte. ...
Und sie liebten sie wie sie sie nie vorher geliebt hatten. Sie bemaßen die Tiefe ihrer Trauer und entdeckten dadurch wie einsam sie sich finden würden.
Es war ihre Stütze, ihre Führerin, ihre ganze Jugend, alle die besten Teile ihres Lebens, die verschwanden. Es war ihre Verbindung mit dem Leben, ihrer Mutter, ihrer Mama, die Verbindung mit ihren Vorvätern, was ihnen von da an fehlen würde. ... Sie wurden jetzt zu verlassenen, einsamen Lebewesen; sie konnten nicht länger zurückschauen. ...
Die Nonne sagte zu ihrem Bruder: " Erinnerst du dich, wie Mama früher immer ihre alten Briefe las; sie sind alle dort in dieser Schublade. Lass sie uns abwechselnd lesen; lass uns heute Abend ihr ganzes Leben neben ihr durchleben! ... It would be like a road to the cross, like making the acquaintance of her mother, of our grandparents, whom we never knew, but whose letters are there and of whom she so often spoke, do you remember?"
Sie nahmen ungefähr zehn kleine, sorgfältig zusammengebundene und nebeneinander geordnete Pakete aus gelbem Papier aus der Schublade. ... Sie warfen diese Relikte auf das Bett und wählten einen aus, auf dem das Wort "Vater" stand. Sie öffneten und lasen ihn.
Es war einer dieser altmodischen Briefe, die man in den Schubladen alter Familienschreibtische findet, diese Sendbriefe, die den Geruch eines anderen Jahrhunderts tragen. Der erste fing an: " Meine Liebe", ein anderer: "Mein schönes, kleines Mädchen", andere: "Mein liebes Kind", oder: "Meine liebe Tochter." Und plötzlich fing die Nonne an laut zu lesen, der toten Frau ihre ganze Geschichte, all ihre liebevollen Erinnerungen vorzulesen. Der Richter, dessen Ellenbogen auf dem Bett ruhte, hörte zu, seine Augen auf seine Mutter gerichtet. Der bewegungslose Körper schien glücklich.
Schwester Eulalie unterbrach sich und sagte plötzlich: "Diese sollten mit in ihr Grab gelegt werden; sie sollten als Leichentuch benutzt und sie sollte darin begraben werden. ... Sie nahm ein anderes Paket, auf dem kein Name geschrieben stand. Sie begann mit fester Stimme zu lesen: "Meine Angebetete, ich liebe dich unbändig. ... Seit gestern habe ich die Folterungen des Verdammten erlitten, verfolgt von unserer Erinnerung. Ich fühle deine Lippen auf meinen, deine Augen in meinen, deine Brust an meiner. Ich liebe dich, ich liebe dich! Du hast mich zum Wahnsinn getrieben. Mit offenen Armen ringe ich nach Luft, vom wilden Verlangen bewegt, dich wieder zu halten. Mein ganzer Leib und meine Seele schreien förmilich noch dir, begehren dich. ... Ich habe in meinem Mund den Geschmack deiner Küsse bewahrt--" Der Richter hatte sich aufgerichtet. Die Nonne hörte zu lesen auf. Er entriss ihr den Brief und suchte die Unterschrift. Da war keine, sondern nur unter den Worten, "Der Mann, der dich anbetet," der Name "Henry." Der Name ihres Vaters war Rene. Darum war das nicht von ihm. Der Sohn stöberte dann schnell durch den Stapel von Briefen, nahm einen heraus und las: "Ich kann nicht mehr ohne deine Liebkosungen leben." Hoch aufgerichtet , streng, wie wenn er auf seinem Richterstuhl saß, betrachtete er unbewegt die tote Frau. ... Die Nonne, gerade wie eine Statue, Tränen zittern in ihren Augenwinkeln, beobachtete wartend ihren Bruder. Dann durchquerte er langsam den Raum, ging zum Fenster und stand da und starrte in die dunkle Nacht.
Als er sich wieder umdrehte, stand Schwester Eulalie, nun ohne Tränen, noch in der Nähe des Bettes, ihren Kopf gebeugt. ...
Er trat vor, sammelte schnell die Briefe auf und warf sie durcheinander in die Schublade zurück. Dann schloss er die Vorhänge des Bettes.
Als durch das Licht des neuen Tages die Kerzen auf dem Tisch blass erschienen, erhob sich der Sohn langsam aus seinem Sessel, und ohne die Mutter, über die er seinen Richterspruch gefällt hatte, und damit das Band, das sie mit ihrem Sohn und ihrer Tochter verband zu trennen, noch einmal zu betrachten, sagte er langsam: "Wir wollen uns zurückziehen, Schwester".
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The woman had died without pain, quietly, as a woman should whose life had been blameless.
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He looked sad, with that assumed sadness of the priest for whom death is a bread winner.
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He crossed himself and approaching with his professional gesture: "Well, my poor children!
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I have come to help you pass these last sad hours."
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But Sister Eulalie suddenly arose.
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"Thank you, "father, but my brother and I prefer to remain alone with her.
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Once more serene, the priest bowed, thinking of his bed.
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"As you wish, my children."
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He kneeled, crossed himself, prayed, arose and went out quietly, murmuring: "She was a saint!"
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They remained alone, the dead woman and her children.
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And both of them, shaken by a storm of grief, gasped and choked.
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A rather long time passed and they arose and looked at their dead.
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They saw her again happy and calm.
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And they loved her as they never had loved her before.
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They now became solitary, lonely beings; they could no longer look back.
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Let us, in turn, read them; let us live her whole life through tonight beside her!
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They threw these relics on the bed and chose one of them on which the word "Father" was written.
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They opened and read it.
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The judge, resting his elbow on the bed, was listening with his eyes fastened on his mother.
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The motionless body seemed happy.
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She took another package, on which no name was written.
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She began to read in a firm voice: "My adored one, I love you wildly.
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Since yesterday I have been suffering the tortures of the damned, haunted by our memory.
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I feel your lips against mine, your eyes in mine, your breast against mine.
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I love you, I love you!
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You have driven me mad.
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My arms open, I gasp, moved by a wild desire to hold you again.
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My whole soul and body cries out for you, wants you.
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I have kept in my mouth the taste of your kisses--" The judge had straightened himself up.
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The nun stopped reading.
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He snatched the letter from her and looked for the signature.
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There was none, but only under the words, "The man who adores you," the name "Henry."
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Their father's name was Rene.
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Therefore this was not from him.
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Standing erect, severe as when sitting on the bench, he looked unmoved at the dead woman.
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He stepped forward, quickly picked up the letters and threw them pell-mell back into the drawer.
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Then he closed the curtains of the bed.
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The woman had died without pain, quietly, as a woman should whose life had been blameless. Now she was resting in her bed, lying on her back, her eyes closed, her features calm, her long white hair carefully arranged as though she had done it up ten minutes before dying. The whole pale countenance of the dead woman was so collected, so calm, so resigned that one could feel what a sweet soul had lived in that body, what a quiet existence this old soul had led, how easy and pure the death of this parent had been.
Kneeling beside the bed, her son, a magistrate with inflexible principles, and her daughter, Marguerite, known as Sister Eulalie, were weeping as though their hearts would break. She had, from childhood up, armed them with a strict moral code, teaching them religion, without weakness, and duty, without compromise. He, the man, had become a judge and handled the law as a weapon with which he smote the weak ones without pity. She, the girl, influenced by the virtue which had bathed her in this austere family, had become the bride of the Church through her loathing for man.
They had hardly known their father, knowing only that he had made their mother most unhappy, without being told any other details.
The nun was wildly-kissing the dead woman's hand, an ivory hand as white as the large crucifix lying across the bed. On the other side of the long body the other hand seemed still to be holding the sheet in the death grasp; and the sheet had preserved the little creases as a memory of those last movements which precede eternal immobility.
A few light taps on the door caused the two sobbing heads to look up, and the priest, who had just come from dinner, returned. He was red and out of breath from his interrupted digestion, for he had made himself a strong mixture of coffee and brandy in order to combat the fatigue of the last few nights and of the wake which was beginning.
He looked sad, with that assumed sadness of the priest for whom death is a bread winner. He crossed himself and approaching with his professional gesture: "Well, my poor children! I have come to help you pass these last sad hours." But Sister Eulalie suddenly arose. "Thank you, "father, but my brother and I prefer to remain alone with her. This is our last chance to see her, and we wish to be together, all three of us, as we--we--used to be when we were small and our poor mo--mother----"
Grief and tears stopped her; she could not continue.
Once more serene, the priest bowed, thinking of his bed. "As you wish, my children." He kneeled, crossed himself, prayed, arose and went out quietly, murmuring: "She was a saint!"
They remained alone, the dead woman and her children. The ticking of the clock, hidden in the shadow, could be heard distinctly, and through the open window drifted in the sweet smell of hay and of woods, together with the soft moonlight. No other noise could be heard over the land except the occasional croaking of the frog or the chirping of some belated insect. An infinite peace, a divine melancholy, a silent serenity surrounded this dead woman, seemed to be breathed out from her and to appease nature itself.
Then the judge, still kneeling, his head buried in the bed clothes, cried in a voice altered by grief and deadened by the sheets and blankets: "Mamma, mamma, mamma!" And his sister, frantically striking her forehead against the woodwork, convulsed, twitching and trembling as in an epileptic fit, moaned: "Jesus, Jesus, mamma, Jesus!" And both of them, shaken by a storm of grief, gasped and choked.
The crisis slowly calmed down and they began to weep quietly, just as on the sea when a calm follows a squall.
A rather long time passed and they arose and looked at their dead. And the memories, those distant memories, yesterday so dear, to-day so torturing, came to their minds with all the little forgotten details, those little intimate familiar details which bring back to life the one who has left. They recalled to each other circumstances, words, smiles, intonations of the mother who was no longer to speak to them. They saw her again happy and calm. They remembered things which she had said, and a little motion of the hand, like beating time, which she often used when emphasizing something important.
And they loved her as they never had loved her before. They measured the depth of their grief, and thus they discovered how lonely they would find themselves.
It was their prop, their guide, their whole youth, all the best part of their lives which was disappearing. It was their bond with life, their mother, their mamma, the connecting link with their forefathers which they would thenceforth miss. They now became solitary, lonely beings; they could no longer look back.
The nun said to her brother: "You remember how mamma used always to read her old letters; they are all there in that drawer. Let us, in turn, read them; let us live her whole life through tonight beside her! It would be like a road to the cross, like making the acquaintance of her mother, of our grandparents, whom we never knew, but whose letters are there and of whom she so often spoke, do you remember?"
Out of the drawer they took about ten little packages of yellow paper, tied with care and arranged one beside the other. They threw these relics on the bed and chose one of them on which the word "Father" was written. They opened and read it.
It was one of those old-fashioned letters which one finds in old family desk drawers, those epistles which smell of another century. The first one started: "My dear," another one: "My beautiful little girl," others: "My dear child," or: "My dear daughter." And suddenly the nun began to read aloud, to read over to the dead woman her whole history, all her tender memories. The judge, resting his elbow on the bed, was listening with his eyes fastened on his mother. The motionless body seemed happy.
Sister Eulalie, interrupting herself, said suddenly:
"These ought to be put in the grave with her; they ought to be used as a shroud and she ought to be buried in it." She took another package, on which no name was written. She began to read in a firm voice: "My adored one, I love you wildly. Since yesterday I have been suffering the tortures of the damned, haunted by our memory. I feel your lips against mine, your eyes in mine, your breast against mine. I love you, I love you! You have driven me mad. My arms open, I gasp, moved by a wild desire to hold you again. My whole soul and body cries out for you, wants you. I have kept in my mouth the taste of your kisses--"
The judge had straightened himself up. The nun stopped reading. He snatched the letter from her and looked for the signature. There was none, but only under the words, "The man who adores you," the name "Henry." Their father's name was Rene. Therefore this was not from him. The son then quickly rummaged through the package of letters, took one out and read: "I can no longer live without your caresses." Standing erect, severe as when sitting on the bench, he looked unmoved at the dead woman. The nun, straight as a statue, tears trembling in the corners of her eyes, was watching her brother, waiting. Then he crossed the room slowly, went to the window and stood there, gazing out into the dark night.
When he turned around again Sister Eulalie, her eyes dry now, was still standing near the bed, her head bent down.
He stepped forward, quickly picked up the letters and threw them pell-mell back into the drawer. Then he closed the curtains of the bed.
When daylight made the candles on the table turn pale the son slowly left his armchair, and without looking again at the mother upon whom he had passed sentence, severing the tie that united her to son and daughter, he said slowly: "Let us now retire, sister."