en-de  The Woman in White by Wilkie Collins - First Epoch - Chapter V - Chapter VI. Hard
Kapitel V. "Sie ist aus meiner Anstalt geflohen!
Ich kann wahrheitsgemäß nicht sagen, dass der fürchterliche Zusammenhang, den diese Worte suggerierten, mich wie eine neue Offenbarung traf. Einige der eigenartigen Fragen, die mir die Frau in Weiß stellte, nach meinem unbedachten Versprechen, sie ganz nach ihrem Gusto handeln zu lassen, hatten die Schlussfolgerung nahegelegt, dass sie entweder von Natur aus flüchtig und unstet wäre, oder dass ein kürzlicher Angstschock die Balance ihrer Fähigkeiten gestört hätte. Aber die Idee des absoluten Wahnsinns, die wir alle mit dem Namen einer Anstalt assoziieren, hatte ich, ehrlich gesagt, nie in Verbindung mit ihr erlebt. Ich hatte nichts in ihrer Sprache oder in ihren Taten gesehen, um es zu der Zeit zu rechtfertigen; und selbst in dem neuen Licht, das durch die Worte, die der Fremde an den Polizeibeamten gerichtet hatte, auf sie geworfen wurde, konnte ich nichts sehen, um es nunmehr zu rechtfertigen.
Was hatte ich getan? Hatte ich dem Opfer der schrecklichsten aller falschen Inhaftierungen zur Flucht verholfen; oder eine unglückliche Kreatur in die weite Welt Londons freigelassen, wo es meine Pflicht, und jedermanns Pflicht wäre, deren Handlungen mitleidig zu kontrollieren? Mein Herz wurde schwer, als sich mir diese Frage stellte und als ich voller Selbstvorwürfe fühlte, dass es zu spät gefragt war.
In dem beunruhigten Zustand meines Geistes war es zwecklos, daran zu denken, ins Bett zu gehen, als ich endlich in meine Zimmer ins Clement's Inn zurückgekommen war. In wenigen Stunden würde es notwendig sein, meine Reise nach Cumberland anzutreten. Ich setzte mich hin und versuchte erst zu zeichnen, dann zu lesen - aber die Frau in Weiß gelangte zwischen mich und meinen Stift, zwischen mich und mein Buch. War das verzweifelte Geschöpf zu Schaden gekommen? Das war mein erster Gedanke, obwohl ich egoistisch davor zurückschreckte, dem die Stirn zu bieten. Andere Gedanken folgten, bei denen es weniger qualvoll war zu verweilen. Wo hatte sie die Droschke angehalten? Was war nun aus ihr geworden? War sie von den Männern in der Kutsche aufgespürt und eingefangen worden? Oder war sie immer noch fähig, ihre eigenen Handlungen zu kontrollieren, und würden wir beide unseren weit auseinanderliegenden Straßen zu einem Punkt in der geheimnisvollen Zukunft folgen, an dem wir uns noch einmal begegnen würden?
Es war eine Erleichterung, als die Zeit gekommen war, meine Tür zu verschließen, Londons Beschäftigungen, Londons Schülern und Londons Freunden Lebewohl zu sagen und wieder in Bewegung hin zu neuen Interessen und einem neuen Leben zu sein. Sogar das Gewühl und Durcheinander am Bahnhof, zu anderen Zeiten so ermüdend und verwirrend, ermunterte mich und tat mir gut.

Meine Reiseanweisungen ordneten an, nach Carlisle zu fahren und dann mit einer Nebenlinie, die in Richtung Küste verlief, abzubiegen. Es begann gleich zu Anfang mit Pech, unsere Lokomotive fiel zwischen Lancaster und Carlisle aus. Die durch diese Störung verursachte Verspätung bewirkte, dass ich für die Nebenlinie zu spät war, in die ich sofort hätte umsteigen müssen. Ich musste einige Stunden warten; und als ein späterer Zug mich endlich an der nächsten Haltestelle nach Limmeridge House absetzte, war es nach zehn Uhr und die Nacht war so dunkel, dass ich kaum meinen Weg zu dem Ponyeinspänner sehen konnte, den Mr. Fairlie beauftragt hatte, auf mich zu warten.
Der Fahrer war offensichtlich wegen meiner verspäteten Ankunft aufgeregt. Er war in diesem Zustand der äußerst respektvollen schlechten Laune, die englischen Dienern eigen ist. Wir fuhren langsam in vollkommenem Schweigen durch die Dunkelheit davon. Die Straßen waren schlecht, die dichte Dunkelheit der Nacht erhöhte die Schwierigkeit, sich schnell über den Boden fortzubewegen. Es war nach meiner Uhr fast eineinhalb Stunden nach unserer Abfahrt vom Bahnhof, bevor ich aus der Ferne den Klang des Meeres hörte, und das Knirschen unserer Räder auf einer glatten Kiesauffahrt. Wir hatten vor dem Erreichen der Auffahrt ein Tor passiert und wir passierten ein weiteres, bevor wir vor dem Haus vorfuhren. Ich wurde von einem feierlichen Diener ohne Livree empfangen, wurde informiert, dass die Familie sich für die Nacht zurückgezogen habe und wurde dann in einen großen und vornehmen Raum geführt, wo mein Abendessen mich erwartete, auf einsame und verlassene Art, an einem äußersten Ende einer verlassenen Mahagoniewüste von Esstisch.
Ich war zu erschöpft und deprimiert, um viel zu essen oder zu trinken, besonders mit dem ehrwürdigen Diener, der mich genauso aufwändig bediente, als ob eine kleine Dinerpartygesellschaft angekommen wäre anstatt eines einzelnen Mannes. In einer Viertelstunde war ich fertig, um nach oben in mein Schlafzimmer gebracht zu werden. Der ehrwürdige Diener führte mich in ein hübsch eingerichtetes Zimmer - sagte: "Frühstück um neun Uhr, Sir"- sah sich ringsherum um, um zu sehen, ob alles am richtigen Platz war und zog sich lautlos zurück.
"Was werde ich heute Nacht in meinen Träumen sehen?", dachte ich mir, als ich die Kerze löschte: "Die Frau in Weiß? Oder die unbekannten Bewohner dieses Cumberlandschlosses?" Es war ein merkwürdiges Gefühl, wie ein Freund der Familie in einem Haus zu schlafen und bis jetzt keinen der Bewohner zu kennen, auch nicht vom Sehen!

Kapitel VI
Als ich am nächsten Morgen aufstand und meine Rolläden hochzog, eröffente sich vor mir das Meer freudig unter dem ausgedehnten Sonnenlicht des Augustes und die ferne Küste Schottlands umrahmte den Horizont mit seinen blau schmelzenden Linien.
Der Blick war so eine Überraschung und so eine Veränderung für mich, nach meiner ermüdenden Londoner Erfahrung einer Landschaft aus Ziegeln und Mörtel, dass ich in dem Moment, in dem ich es betrachtete, in ein neues Leben und in eine neue Gedankenwelt zu explodieren schien. Ein verwirrtes Gefühl, plötzlich meine Vertrautheit mit der Vergangenheit verloren zu haben, ohne eine ergänzende Klarheit der Vorstellung in Bezug auf die Gegenwart oder die Zukunft zu erhalten, nahm meinen Geist in Besitz. Umstände, die nur wenige Tage alt waren, verblassten in meiner Erinnerung, als ob sie vor Monaten und Monaten passiert wären. Pescas kuriose Bekanntgabe der Mittel, mit denen er mir meine derzeitige Anstellung vermittelt hatte, der Abschiedsabend, den ich mit meiner Mutter und Schwester verbracht hatte, sogar mein mysteriöses Abenteuer auf dem Weg von Hampstead - alle wurden wie zu Ereignissen, die sich in einer vergangenen Epoche meiner Existenz abgespielt hatten. Obwohl die Frau in Weiß noch in meinem Kopf war, schien das Bild von ihr schon matt und schwach geworden zu sein.
Kurz vor neun Uhr kam ich ins Erdgeschoss des Hauses herunter. Der ehrwürdige Diener der Nacht zuvor begegnete mir, als ich durch die Gänge irrte, und mitfühlend zeigte er mir den Weg zum Frühstücksraum.
Mein erster Blick um mich herum, als der Mann die Tür öffnete, offenbarte einen gut ausgestatteten Frühstückstisch, der in der Mitte eines langen Raumes mit vielen Fenstern stand. Ich blickte vom Tisch zu dem am weitesten von mir entfernten Fenster und sah eine Dame daran stehen, ihren Rücken zu mir gewandt. Sobald meine Augen auf ihr ruhten, war ich von der ungewöhnlichen Schönheit ihrer Gestalt und der ungekünstelten Grazie ihrer Haltung getroffen. Ihre Figur war groß, jedoch nicht zu groß; wohlgestaltet und gut entwickelt, aber nicht fett; ihr Kopf saß mit einer einfachen, biegsamen Festigkeit auf ihren Schultern; ihre Taille, Vollkommenheit in den Augen eines Mannes, da sie ihren natürlichen Platz belegte, sie füllte ihren natürlichen Kreis aus, sie war sichtbar und erfreulich undeformiert durch Korsettstangen. Sie hatte meinen Eintritt in den Raum nicht gehört; und ich erlaubte mir den Luxus, sie für einige Momente zu bewundern, bevor ich einen der Stühle in meiner Nähe bewegte, als das am wenigsten peinliche Mittel, ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Sie wandte sich sofort zu mir um. Die leichte Eleganz jeder Bewegung ihrer Glieder und ihres Körpers, sobald sie aus dem hinteren Ende des Raumes nach vorne zu schreiten begann, setzte mich in eine erwartungsvolle Aufregung, ihr Gesicht deutlich zu sehen. Sie verließ das Fenster - und ich sagte zu mir: Die Lady ist finster Sie bewegte sich einige Schritte nach vorne - und ich sagte zu mir: Die Lady ist jung. Sie kam näher - und ich sagte zu mir (mit einem Gefühl der Überraschung, die ich nicht in Worten ausdrücken kann) Die Lady ist hässlich!
Never was the old conventional maxim, that Nature cannot err, more flatly contradicted—never was the fair promise of a lovely figure more strangely and startlingly belied by the face and head that crowned it. The lady's complexion was almost swarthy, and the dark down on her upper lip was almost a moustache. She had a large, firm, masculine mouth and jaw; prominent, piercing, resolute brown eyes; and thick, coal-black hair, growing unusually low down on her forehead. Her expression—bright, frank, and intelligent—appeared, while she was silent, to be altogether wanting in those feminine attractions of gentleness and pliability, without which the beauty of the handsomest woman alive is beauty incomplete. To see such a face as this set on shoulders that a sculptor would have longed to model—to be charmed by the modest graces of action through which the symmetrical limbs betrayed their beauty when they moved, and then to be almost repelled by the masculine form and masculine look of the features in which the perfectly shaped figure ended—was to feel a sensation oddly akin to the helpless discomfort familiar to us all in sleep, when we recognise yet cannot reconcile the anomalies and contradictions of a dream.
"Mr. Hartright?" sagte die Dame fragend, ihr dunkles Gesicht leuchtete mit einem Lächeln auf und wurde weicher und fraulicher in dem Moment, als sie zu sprechen begann. "Wir haben letzte Nacht alle Hoffnung auf Sie aufgegeben und gingen ins Bett wie gewöhnlich. Bitte nehmen Sie meine Entschuldigung für unseren offensichtlichen Mangel an Aufmerksamkeit an; und erlauben Sie mir, mich als eine Ihrer Schülerinnen vorzustellen. Schütteln wir uns die Hände? Ich nehme an, wir müssen früher oder später dazu kommen - und warum dann nicht früher?
Diese eigentümliche Begrüßung wurde mit heller, eindringlicher, freundlicher Stimme gesprochen. Die angebotene Hand - ziemlich groß, aber wunderschön geformt - wurde mir mit dem lässigen, ungekünstelten Selbstvertrauen einer hochkultivierten Frau gegeben. Wir setzten uns in einer ebenso herzlichen wie gewohnten Weise zusammen an den Frühstückstisch, als ob wir einander seit Jahren kannten und hätten uns in Limmerdge House nach vorheriger Verabredung getroffen, um über alte Zeiten zu sprechen.
"Ich hoffe, Sie kommen gut gelaunt hierher, entschlossen, das Beste aus Ihrer Position zu machen", fuhr die Lady fort. "Sie werden diesen Morgen damit beginnen müssen, keine andere Gesellschaft beim Frühstück außer meiner hinzunehmen. Meine Schwester ist in ihrem Zimmer und pflegt das grundlegend weibliche Leiden, einen leichten Kopfschmerz; und ihre alte Gouvernante, Mrs. Vesey, leistet ihr wohltätig Beistand mit stärkendem Tee. Mein Onkel, Mr. Fairlie, schließt sich keiner unserer Mahlzeiten an: er ist Invalide und behält den Junggesellenstand in seinen eigenen Appartments bei. Es ist niemand im Haus außer mir. Zwei junge Dame haben hier gewohnt, aber sie gingen gestern in Verzweiflung fort; kein Wunder. Während ihres ganzen Besuches (als Folge von Mr. Fairlies kränklicher Verfassung) wiesen wir keine solche Annehmlichkeiten im Haus vor, wie flirtfähige, tanzfähige, smalltalkfähige männliche Wesen; und die Folge war, wir taten nichts anderes, als streiten, besonders zur Essenszeit. Wie kann man von vier Frauen erwarten, jeden Tag alleine miteinander zu essen und nicht zu streiten? Wir sind solche Dummköpfe, wir können uns nicht bei Tisch unterhalten. Sie sehen, ich halte nicht viel von meinem eigenen Geschlecht, Mr. Hartright - was möchten Sie haben, Tee oder Kaffee? - keine Frau hält viel von ihrem eigenen Geschlecht, obwohl nur wenige von ihnen es so frei bekennen, wie ich. Du liebe Zeit, Sie sehen verwirrt aus. Warum? Überlegen Sie, was Sie zum Frühstück möchten? Oder sind Sie über meine unbekümmerte Art zu sprechen überrascht? Im ersten Fall rate ich Ihnen, als ein Freund, mit diesem kalten Schinken an ihrem Ellbogen nichts zu tun haben zu wollen und zu warten, bis das Omelette hereinkommt. Im zweiten Fall werde ich Ihnen etwas Tee geben, um Ihren Geist zu beruhigen, und alles tun, was eine Frau kann (was sehr wenig ist, nebenbei gesagt) um meinen Mund zu halten.
Sie reichte mir meine Tasse Tee und lachte unbekümmert. Ihr leichter Redefluss und ihre lebhafte vertrauliche Art mit einem völlig Fremden waren von einer unaffektierten Natürlichkeit und einem einfach angeborenen Vertrauen in sich und ihre Position begleitet, was ihr die Achtung der meisten kühnen Seufzer eines Mannes gesichert hätten. Indem es unmöglich war, in ihrer Gesellschaft förmlich und reserviert zu sein, war es mehr als unmöglich, sich ihr gegenüber die schwächste Spur einer Freiheit herauszunehmen, selbst in Gedanken. Ich fühlte dies instinktiv, selbst während ich von ihrer strahlenden, fröhlichen Stimmung angesteckt wurde - selbst während ich mein Bestes tat, ihr auf ihre eigene offene, lebhafte Weise zu antworten.
"Ja, ja" sagte sie, als ich ihr die einzige Erklärung vorgeschlagen hatte, die ich ihr als Grund für mein perplexes Aussehen anbieten konnte, "ich verstehe. Sie sind so ein vollkommen Fremder im Haus, dass Sie durch meine vertraulichen Hinweise auf die würdigen Bewohner verwirrt sind. Natürlicherweise: Ich hätte vorher darüber nachdenken sollen. Wenigsten kann ich es jetzt richtigstellen. Ich fange wohl mit mir an, um mit diesem Teil des Themas so schnell wie möglich fertig zu werden? Mein Name ist Marian Halcombe; und ich bin so ungenau, wie Frauen gemeinhin sind, wenn ich Mr. Fairlie meinen Onkel und Miss Fairlie meine Schwester nenne. Meine Mutter war zweimal verheiratet: das erste Mal mit Mr. Halcome, meinem Vater; das zweite Mal mit Mr. Fairlie, dem Vater meiner Halbschwester. Außer dass wir beide Waisenkinder sind, sind wir einander in jeder Hinsicht so unähnlich wie möglich. Mein Vater war ein armer Mann und Miss Fairlies Vater war ein reicher Mann. Ich habe nichts und sie hat ein Vermögen. Ich bin dunkel und häßlich und sie ist blond und hübsch. Jeder meint, ich sei griesgrämig und sonderbar (vollkommen zu Recht) ; und jeder meint, sie sei gutmütig und charmant (mit noch mehr Recht). Kurz gesagt, sie ist ein Engel; und ich bin -- Versuchen Sie etwas von dieser Marmelade, Mr. Hartright, und beenden Sie den Satz, im Namen der weiblichen Anständigkeit, für Sie. Was soll ich Ihnen über Mr. Fairlie sagen? Bei meiner Ehre, ich weiß kaum etwas. Er wird Sie sicher nach dem Frühstück abholen und Sie können ihn selbst kennenlernen. In der Zwischenzeit darf ich Ihnen mitteilen, dass er, erstens, der verspätete, jüngere Bruder von Mr. Fairlie ist, zweitens, dass er ein Single ist, und drittens, dass er Miss Fairlies Vormund ist. Ich will nicht ohne sie leben, und sie kann nucht ohne mich leben, und so bin ich ins Limmeridge House gekommen. Meine Schwester und ich mögen uns aufrichtig, was, wie Sie sagen werden, unter diesen Umständen völlig unerklärlich ist, und ich stimme Ihnen zu-- aber so ist es. Sie müssen uns beide gefallen, Mr. Hartright, oder keinem von uns: und was noch schwieriger ist, Sie werden vollständig aus unserer Gesellschaft geworfen. Mrs. Vesey ist eine ausgezeichnete Person, die alle grundlegenden Tugenden besitzt und nicht zählt; und Mr. Fairlie ist in zu hohem Maße ein Invalide, um für irgendjemand Gesellschaft zu sein. Ich weiß nicht, was mit ihm los ist und die Ärzte wissen nicht, was mit ihm los ist und er weiß selbst nicht, was mit ihm los ist. Wir sagen alle, es sind die Nerven und keiner von uns weiß, was wir damit meinen, wenn wir das sagen. Ich empfehle Ihnen jedoch, seine kleinen Eigenheiten mit Geduld zu ertragen, wenn Sie ihn heute sehen. Bewundern Sie seine Sammlung an Münzen, Drucken und Aquarellen und Sie werden sein Herz gewinnen. Mein Wort darauf, wenn Sie mit einem ruhigen Landleben zufriedenzustellen sind, sehe ich nicht, warum Sie es sich hier nicht sehr schön machen könnten. Vom Frühstück bis zum Mittagessen werden Sie Mr. Fairlies Zeichnungen in Anspruch nehmen. Nach dem Mittagessen schultern Miss Fairlie und ich unsere Skizzenbücher und gehen unter Ihrer Anweisung hinaus, um Natur verschandelt darzustellen. Zeichnen ist ihr Lieblingshobby, Achtung, nicht meins. Frauen können nicht zeichnen - ihre Sinne sind zu flatterhaft und ihre Augen sind zu unaufmerksam. Egal, meine Schwester mag es; so verschwende ich Farbe und verderbe Papier um ihretwillen, so gelassen wie jede Frau in England. Was die Abende angeht, können wir Ihnen durchhelfen, glaube ich. Miss Fairlie spielt entzückend. Ich für meinen eigenen armseligen Teil kann keine Musiknote von der anderen unterscheiden; aber ich kann mich mit Ihnen beim Schach messen, Backgammon, Ekarté und (mit den unvermeidlichen, weiblichen Nachteilen) sogar ebenso beim Billard. Was halten Sie von dem Programm? Können Sie sich in unser ruhiges, regelmäßiges Leben schicken? Oder haben Sie vor, ruhelos zu sein und in der eintönigen Atmosphäre von Limmeridge Haus heimlich nach Abwechslung und Abenteuer zu dürsten?"
Sie war bislang in ihrer würdevollen, neckischen Art mit keinen anderen Unterbrechungen meinerseits fortgefahren, als den unwichtigen Erwiderungen, die die Höflichkeit von mir verlangte. Die Wendung des Ausdruckes in ihrer letzten Frage jedoch, oder eher das eine zufällige Wort "Abenteuer", so leicht, wie es von ihren Lippen gekommen war, riefen meine Gedanken an das Treffen mit der Frau in Weiß zurück und drängten mich, die Verbindung zu entdecken, die, wie der eigene Hinweis der Fremden zu Mrs. Fairlie mich informierte, einst zwischen den namenlosen Flüchtlingen des Heims und der späteren Herrin von Limmeridge House bestanden hatte.
"Selbst, wenn ich der Ruheloseste der Menschheit wäre", sagte ich, "sollte ich für einige Zeit nicht in Gefahr sein, nach Abenteuern zu dürsten. Genau in der Nacht, bevor ich an diesem Haus ankam, bin ich einem Abenteuer begegnet; und das Staunen und die Aufregung davon, kann ich Ihnen versichern, Miss Halcombe, wird mir für die ganze Dauer meines Aufenthaltes ausreichen, wenn nicht für einen viel längeren Zeitraum."
"Sagen Sie das nicht, Mr. Hartright! Kann ich es hören?
"Sie haben einen Anspruch darauf, es zu hören. Die Hauptperson im Abenteuer war für mich ein völlige Fremder und könnte vielleicht auch für Sie ein völlig Fremder sein, aber sie erwähnte sicherlich den Namen der verstorbenen Mrs. Fairlie in Bezug auf den aufrichtigsten Dankbarkeit und Respekt.
"Erwähnte den Namen meiner Mutter! Sie interessieren mich unbeschreiblich. Bitte, machen Sie weiter.
Ich erzählte sofort die Umstände, unter denen ich die Frau in Weiß getroffen hatte, genau wie sie vorgekommen waren; und ich wiederholte, was sie mir über Mrs. Fairlie und Limmeridge Haus gesagte hatte, Wort für Wort.
Miss Halcombes helle, entschlossene Augen sahen gespannt in meine, vom Beginn der Erzählung an bis zum Ende. Ihr Gesicht drückte lebhaftes Interesse und Erstaunen aus, aber nicht mehr. Sie war offensichtlich genau so weit davon entfernt, irgendeinen Hinweis zu dem Rätsel zu kennen, wie ich.
"Sind Sie sich dieser Worte, die sich auf meine Mutter beziehen, wirklich sicher?" fragte sie.
"Vollkommen sicher", erwiderte ich. "Wer auch immer sie sein mag, die Frau war einmal in der Schule im Dorf von Limmeridge, wurde mit besonderer Freundlichkeit von Mrs. Fairlie behandelt und, in dankbarer Erinnerung an diese Freundlichkeit, fühlt sie ein liebevolles Interesse an allen überlebenden Mitgliedern der Familie. Sie wusste, dass Mrs. Fairlie und ihr Mann beide tot waren; und sie sprach über Miss Fairlie, als ob sie einander gekannt hatten, als sie Kinder waren."
"Sie sagten, glaube ich, dass sie die Zugehörigkeit zu diesem Ort bestritt?"
"Ja, sie erzählte mir, sie käme aus Hampshire.
"Und Sie sind ganz und gar gescheitert, ihren Namen herauszufinden?"
"Ganz und gar."
"Sehr merkwürdig. Ich glaube, Sie waren durchaus berechtigt, Mr. Hartright, der armen Kreatur ihre Freiheit zu geben, denn sie scheint in Ihrer Gegenwart nichts getan zu haben, um sich als untauglich zu erweisen, sie zu genießen. Aber ich wünschte, Sie wären ein bisschen resoluter dabei gewesen, ihren Namen herauszufinden. Wir müssen dieses Rätsel wirklich aufklären, irgendwie. Sie sollten besser noch nicht mit Mr. Fairlie oder mit meiner Schwester darüber sprechen. Sie sind beide, da bin ich sicher, genau so unwissend darüber, wer die Frau ist und in welchem Zusammenhang ihre vergangene Geschichte zu uns sein kann, wie ich selbst es bin. Aber sie sind ebenfalls, auf weit unterschiedliche Weisen, ziemlich reizbar und empfindlich; und Sie würden nur ohne Sinn den einen davon nervös machen und den anderen alarmieren. Was mich betrifft, ich brenne vor Neugier und ich verschreibe meine sämtlichen Energien ab sofort der Aufgabe der Auftdeckung. Als meine Mutter nach der zweiten Heirat hierher kam, hat sie die Dorfschule sicher genau so eingerichtet, wie sie heute existiert. Aber die alten Lehrer sind alle tot, oder woanders hin gegangen; aus dieser Richtung ist keine Erleuchtung zu erhoffen. Die einzige andere Möglichkeit, die ich mir vorstellen kann ---."
An diesem Punkt wurden wir durch den Eintritt des Dieners unterbrochen, mit einer Nachricht von Mr. Fairlie, die nahelegte, dass er erfreut wäre, mich zu sehen, sobald ich fertig gefrühstückt hätte.
"Warten Sie in der Halle", sagte Miss Halcome und antwortete dem Diener für mich auf ihre schnelle, prompte Weise. "Mr. Hartright kommt sofort heraus. Ich wollte sagen", fuhr sie fort und sprach wieder zu mir," dass meine Schwester und ich eine große Sammlung an Briefen meiner Mutter haben, die an meinen Vater und an sie gerichtet waren. In Ermangelung irgendwelcher anderer Möglichkeiten, an Informationen zu kommen, werde ich den Morgen damit verbringen, die Korrespondenz meiner Mutter mit Mr. Fairlie durchzusehen. Er mochte London und war ständig weg von seinem Landsitz; und sie war es zu solchen Zeiten gewohnt, ihm zu schreiben und zu berichten, wie die Dinge auf Limmeridge liefen. Ihre Briefe waren voll von Bezügen zu der schule, an der sie so ein großes Interesse hatte; und ich halte es für mehr als wahrscheinlich, dass ich etwas entdeckt haben kann, wenn wir uns wieder treffen. Die Mittagessenszeit ist um zwei, Mr. Hartright. Ich werde das Vergnügen haben, Sie dann meiner Schwester vorzustellen und wir werden den Nachmittag damit ausfüllen, in der Nachbarschaft herumzukurven und Ihnen all unsere Aussichtspunkte zu zeigen. Bis zwei Uhr dann, machen Sie es gut."
Sie nickte mir mit der munteren Anmut, der reizvollen Finesse der Vertrautheit zu, die all das, was sie tat und all das, was sie sagte charakterisierte; und verschwand durch eine Tür am unteren Ende des Raumes. Sobald sie mich verlassen hatte, wandte ich meine Schritte Richtung Flur und folgte dem Diener, auf meinem Weg, zum ersten Mal, zu der Einladung von Mr. Fairlie.
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Chapter V. "She has escaped from my Asylum!
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What had I done?
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Before many hours elapsed it would be necessary to start on my journey to Cumberland.
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Had the forlorn creature come to any harm?
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That was my first thought, though I shrank selfishly from confronting it.
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Other thoughts followed, on which it was less harrowing to dwell.
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Where had she stopped the cab?
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What had become of her now?
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Had she been traced and captured by the men in the chaise?
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As a misfortune to begin with, our engine broke down between Lancaster and Carlisle.
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The driver was evidently discomposed by the lateness of my arrival.
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He was in that state of highly respectful sulkiness which is peculiar to English servants.
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We drove away slowly through the darkness in perfect silence.
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In a quarter of an hour I was ready to be taken up to my bedchamber.
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"What shall I see in my dreams to-night?"
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I thought to myself, as I put out the candle; "the woman in white?
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or the unknown inhabitants of this Cumberland mansion?"
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Chapter VI.
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A little before nine o'clock, I descended to the ground-floor of the house.
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She turned towards me immediately.
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She left the window—and I said to myself, The lady is dark.
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She moved forward a few steps—and I said to myself, The lady is young.
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"Mr.
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Hartright?"
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"We resigned all hope of you last night, and went to bed as usual.
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Shall we shake hands?
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I suppose we must come to it sooner or later—and why not sooner?
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These odd words of welcome were spoken in a clear, ringing, pleasant voice.
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"You will have to begin this morning by putting up with no other company at breakfast than mine.
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There is nobody else in the house but me.
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Two young ladies have been staying here, but they went away yesterday, in despair; and no wonder.
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How can you expect four women to dine together alone every day, and not quarrel?
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We are such fools, we can't entertain each other at table.
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Dear me, you look puzzled.
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Why?
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Are you wondering what you will have for breakfast?
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or are you surprised at my careless way of talking?
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She handed me my cup of tea, laughing gaily.
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Natural enough: I ought to have thought of it before.
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At any rate, I can set it right now.
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Suppose I begin with myself, so as to get done with that part of the subject as soon as possible?
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Except that we are both orphans, we are in every respect as unlike each other as possible.
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My father was a poor man, and Miss Fairlie's father was a rich man.
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I have got nothing, and she has a fortune.
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I am dark and ugly, and she is fair and pretty.
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What am I to tell you about Mr. Fairlie?
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Upon my honour, I hardly know.
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He is sure to send for you after breakfast, and you can study him for yourself.
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We all say it's on the nerves, and we none of us know what we mean when we say it.
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However, I advise you to humour his little peculiarities, when you see him to-day.
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Admire his collection of coins, prints, and water-colour drawings, and you will win his heart.
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From breakfast to lunch, Mr. Fairlie's drawings will occupy you.
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Drawing is her favourite whim, mind, not mine.
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Women can't draw—their minds are too flighty, and their eyes are too inattentive.
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As for the evenings, I think we can help you through them.
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Miss Fairlie plays delightfully.
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What do you think of the programme?
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Can you reconcile yourself to our quiet, regular life?
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"You don't say so, Mr. Hartright!
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unit 135
May I hear it?
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unit 136
"You have a claim to hear it.
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unit 138
"Mentioned my mother's name!
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unit 139
You interest me indescribably.
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unit 140
Pray go on.
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Her face expressed vivid interest and astonishment, but nothing more.
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unit 144
She was evidently as far from knowing of any clue to the mystery as I was myself.
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"Are you quite sure of those words referring to my mother?"
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she asked.
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"Quite sure," I replied.
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"You said, I think, that she denied belonging to this place?
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"Yes, she told me she came from Hampshire.
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"And you entirely failed to find out her name?
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"Entirely.
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"Very strange.
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But I wish you had been a little more resolute about finding out her name.
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We must really clear up this mystery, in some way.
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You had better not speak of it yet to Mr. Fairlie, or to my sister.
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The only other alternative I can think of——.
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"Wait in the hall," said Miss Halcombe, answering the servant for me, in her quick, ready way.
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"Mr. Hartright will come out directly.
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The luncheon hour is two, Mr. Hartright.
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Till two o'clock, then, farewell.
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Chapter V.
"She has escaped from my Asylum!
I cannot say with truth that the terrible inference which those words suggested flashed upon me like a new revelation. Some of the strange questions put to me by the woman in white, after my ill-considered promise to leave her free to act as she pleased, had suggested the conclusion either that she was naturally flighty and unsettled, or that some recent shock of terror had disturbed the balance of her faculties. But the idea of absolute insanity which we all associate with the very name of an Asylum, had, I can honestly declare, never occurred to me, in connection with her. I had seen nothing, in her language or her actions, to justify it at the time; and even with the new light thrown on her by the words which the stranger had addressed to the policeman, I could see nothing to justify it now.
What had I done? Assisted the victim of the most horrible of all false imprisonments to escape; or cast loose on the wide world of London an unfortunate creature, whose actions it was my duty, and every man's duty, mercifully to control? I turned sick at heart when the question occurred to me, and when I felt self-reproachfully that it was asked too late.
In the disturbed state of my mind, it was useless to think of going to bed, when I at last got back to my chambers in Clement's Inn. Before many hours elapsed it would be necessary to start on my journey to Cumberland. I sat down and tried, first to sketch, then to read—but the woman in white got between me and my pencil, between me and my book. Had the forlorn creature come to any harm? That was my first thought, though I shrank selfishly from confronting it. Other thoughts followed, on which it was less harrowing to dwell. Where had she stopped the cab? What had become of her now? Had she been traced and captured by the men in the chaise? Or was she still capable of controlling her own actions; and were we two following our widely parted roads towards one point in the mysterious future, at which we were to meet once more?
It was a relief when the hour came to lock my door, to bid farewell to London pursuits, London pupils, and London friends, and to be in movement again towards new interests and a new life. Even the bustle and confusion at the railway terminus, so wearisome and bewildering at other times, roused me and did me good.

My travelling instructions directed me to go to Carlisle, and then to diverge by a branch railway which ran in the direction of the coast. As a misfortune to begin with, our engine broke down between Lancaster and Carlisle. The delay occasioned by this accident caused me to be too late for the branch train, by which I was to have gone on immediately. I had to wait some hours; and when a later train finally deposited me at the nearest station to Limmeridge House, it was past ten, and the night was so dark that I could hardly see my way to the pony-chaise which Mr. Fairlie had ordered to be in waiting for me.
The driver was evidently discomposed by the lateness of my arrival. He was in that state of highly respectful sulkiness which is peculiar to English servants. We drove away slowly through the darkness in perfect silence. The roads were bad, and the dense obscurity of the night increased the difficulty of getting over the ground quickly. It was, by my watch, nearly an hour and a half from the time of our leaving the station before I heard the sound of the sea in the distance, and the crunch of our wheels on a smooth gravel drive. We had passed one gate before entering the drive, and we passed another before we drew up at the house. I was received by a solemn man-servant out of livery, was informed that the family had retired for the night, and was then led into a large and lofty room where my supper was awaiting me, in a forlorn manner, at one extremity of a lonesome mahogany wilderness of dining-table.
I was too tired and out of spirits to eat or drink much, especially with the solemn servant waiting on me as elaborately as if a small dinner party had arrived at the house instead of a solitary man. In a quarter of an hour I was ready to be taken up to my bedchamber. The solemn servant conducted me into a prettily furnished room—said, "Breakfast at nine o'clock, sir"—looked all round him to see that everything was in its proper place, and noiselessly withdrew.
"What shall I see in my dreams to-night?" I thought to myself, as I put out the candle; "the woman in white? or the unknown inhabitants of this Cumberland mansion?" It was a strange sensation to be sleeping in the house, like a friend of the family, and yet not to know one of the inmates, even by sight!

Chapter VI.
When I rose the next morning and drew up my blind, the sea opened before me joyously under the broad August sunlight, and the distant coast of Scotland fringed the horizon with its lines of melting blue.
The view was such a surprise, and such a change to me, after my weary London experience of brick and mortar landscape, that I seemed to burst into a new life and a new set of thoughts the moment I looked at it. A confused sensation of having suddenly lost my familiarity with the past, without acquiring any additional clearness of idea in reference to the present or the future, took possession of my mind. Circumstances that were but a few days old faded back in my memory, as if they had happened months and months since. Pesca's quaint announcement of the means by which he had procured me my present employment; the farewell evening I had passed with my mother and sister; even my mysterious adventure on the way home from Hampstead—had all become like events which might have occurred at some former epoch of my existence. Although the woman in white was still in my mind, the image of her seemed to have grown dull and faint already.
A little before nine o'clock, I descended to the ground-floor of the house. The solemn man-servant of the night before met me wandering among the passages, and compassionately showed me the way to the breakfast-room.
My first glance round me, as the man opened the door, disclosed a well-furnished breakfast-table, standing in the middle of a long room, with many windows in it. I looked from the table to the window farthest from me, and saw a lady standing at it, with her back turned towards me. The instant my eyes rested on her, I was struck by the rare beauty of her form, and by the unaffected grace of her attitude. Her figure was tall, yet not too tall; comely and well-developed, yet not fat; her head set on her shoulders with an easy, pliant firmness; her waist, perfection in the eyes of a man, for it occupied its natural place, it filled out its natural circle, it was visibly and delightfully undeformed by stays. She had not heard my entrance into the room; and I allowed myself the luxury of admiring her for a few moments, before I moved one of the chairs near me, as the least embarrassing means of attracting her attention. She turned towards me immediately. The easy elegance of every movement of her limbs and body as soon as she began to advance from the far end of the room, set me in a flutter of expectation to see her face clearly. She left the window—and I said to myself, The lady is dark. She moved forward a few steps—and I said to myself, The lady is young. She approached nearer—and I said to myself (with a sense of surprise which words fail me to express), The lady is ugly!
Never was the old conventional maxim, that Nature cannot err, more flatly contradicted—never was the fair promise of a lovely figure more strangely and startlingly belied by the face and head that crowned it. The lady's complexion was almost swarthy, and the dark down on her upper lip was almost a moustache. She had a large, firm, masculine mouth and jaw; prominent, piercing, resolute brown eyes; and thick, coal-black hair, growing unusually low down on her forehead. Her expression—bright, frank, and intelligent—appeared, while she was silent, to be altogether wanting in those feminine attractions of gentleness and pliability, without which the beauty of the handsomest woman alive is beauty incomplete. To see such a face as this set on shoulders that a sculptor would have longed to model—to be charmed by the modest graces of action through which the symmetrical limbs betrayed their beauty when they moved, and then to be almost repelled by the masculine form and masculine look of the features in which the perfectly shaped figure ended—was to feel a sensation oddly akin to the helpless discomfort familiar to us all in sleep, when we recognise yet cannot reconcile the anomalies and contradictions of a dream.
"Mr. Hartright?" said the lady interrogatively, her dark face lighting up with a smile, and softening and growing womanly the moment she began to speak. "We resigned all hope of you last night, and went to bed as usual. Accept my apologies for our apparent want of attention; and allow me to introduce myself as one of your pupils. Shall we shake hands? I suppose we must come to it sooner or later—and why not sooner?
These odd words of welcome were spoken in a clear, ringing, pleasant voice. The offered hand—rather large, but beautifully formed—was given to me with the easy, unaffected self-reliance of a highly-bred woman. We sat down together at the breakfast-table in as cordial and customary a manner as if we had known each other for years, and had met at Limmeridge House to talk over old times by previous appointment.
"I hope you come here good-humouredly determined to make the best of your position," continued the lady. "You will have to begin this morning by putting up with no other company at breakfast than mine. My sister is in her own room, nursing that essentially feminine malady, a slight headache; and her old governess, Mrs. Vesey, is charitably attending on her with restorative tea. My uncle, Mr. Fairlie, never joins us at any of our meals: he is an invalid, and keeps bachelor state in his own apartments. There is nobody else in the house but me. Two young ladies have been staying here, but they went away yesterday, in despair; and no wonder. All through their visit (in consequence of Mr. Fairlie's invalid condition) we produced no such convenience in the house as a flirtable, danceable, small-talkable creature of the male sex; and the consequence was, we did nothing but quarrel, especially at dinner-time. How can you expect four women to dine together alone every day, and not quarrel? We are such fools, we can't entertain each other at table. You see I don't think much of my own sex, Mr. Hartright—which will you have, tea or coffee?—no woman does think much of her own sex, although few of them confess it as freely as I do. Dear me, you look puzzled. Why? Are you wondering what you will have for breakfast? or are you surprised at my careless way of talking? In the first case, I advise you, as a friend, to have nothing to do with that cold ham at your elbow, and to wait till the omelette comes in. In the second case, I will give you some tea to compose your spirits, and do all a woman can (which is very little, by-the-bye) to hold my tongue.
She handed me my cup of tea, laughing gaily. Her light flow of talk, and her lively familiarity of manner with a total stranger, were accompanied by an unaffected naturalness and an easy inborn confidence in herself and her position, which would have secured her the respect of the most audacious man breathing. While it was impossible to be formal and reserved in her company, it was more than impossible to take the faintest vestige of a liberty with her, even in thought. I felt this instinctively, even while I caught the infection of her own bright gaiety of spirits—even while I did my best to answer her in her own frank, lively way.
"Yes, yes," she said, when I had suggested the only explanation I could offer, to account for my perplexed looks, "I understand. You are such a perfect stranger in the house, that you are puzzled by my familiar references to the worthy inhabitants. Natural enough: I ought to have thought of it before. At any rate, I can set it right now. Suppose I begin with myself, so as to get done with that part of the subject as soon as possible? My name is Marian Halcombe; and I am as inaccurate as women usually are, in calling Mr. Fairlie my uncle, and Miss Fairlie my sister. My mother was twice married: the first time to Mr. Halcombe, my father; the second time to Mr. Fairlie, my half-sister's father. Except that we are both orphans, we are in every respect as unlike each other as possible. My father was a poor man, and Miss Fairlie's father was a rich man. I have got nothing, and she has a fortune. I am dark and ugly, and she is fair and pretty. Everybody thinks me crabbed and odd (with perfect justice); and everybody thinks her sweet-tempered and charming (with more justice still). In short, she is an angel; and I am—— Try some of that marmalade, Mr. Hartright, and finish the sentence, in the name of female propriety, for yourself. What am I to tell you about Mr. Fairlie? Upon my honour, I hardly know. He is sure to send for you after breakfast, and you can study him for yourself. In the meantime, I may inform you, first, that he is the late Mr. Fairlie's younger brother; secondly, that he is a single man; and thirdly, that he is Miss Fairlie's guardian. I won't live without her, and she can't live without me; and that is how I come to be at Limmeridge House. My sister and I are honestly fond of each other; which, you will say, is perfectly unaccountable, under the circumstances, and I quite agree with you—but so it is. You must please both of us, Mr. Hartright, or please neither of us: and, what is still more trying, you will be thrown entirely upon our society. Mrs. Vesey is an excellent person, who possesses all the cardinal virtues, and counts for nothing; and Mr. Fairlie is too great an invalid to be a companion for anybody. I don't know what is the matter with him, and the doctors don't know what is the matter with him, and he doesn't know himself what is the matter with him. We all say it's on the nerves, and we none of us know what we mean when we say it. However, I advise you to humour his little peculiarities, when you see him to-day. Admire his collection of coins, prints, and water-colour drawings, and you will win his heart. Upon my word, if you can be contented with a quiet country life, I don't see why you should not get on very well here. From breakfast to lunch, Mr. Fairlie's drawings will occupy you. After lunch, Miss Fairlie and I shoulder our sketch-books, and go out to misrepresent Nature, under your directions. Drawing is her favourite whim, mind, not mine. Women can't draw—their minds are too flighty, and their eyes are too inattentive. No matter—my sister likes it; so I waste paint and spoil paper, for her sake, as composedly as any woman in England. As for the evenings, I think we can help you through them. Miss Fairlie plays delightfully. For my own poor part, I don't know one note of music from the other; but I can match you at chess, backgammon, ecarte, and (with the inevitable female drawbacks) even at billiards as well. What do you think of the programme? Can you reconcile yourself to our quiet, regular life? or do you mean to be restless, and secretly thirst for change and adventure, in the humdrum atmosphere of Limmeridge House?
She had run on thus far, in her gracefully bantering way, with no other interruptions on my part than the unimportant replies which politeness required of me. The turn of the expression, however, in her last question, or rather the one chance word, "adventure," lightly as it fell from her lips, recalled my thoughts to my meeting with the woman in white, and urged me to discover the connection which the stranger's own reference to Mrs. Fairlie informed me must once have existed between the nameless fugitive from the Asylum, and the former mistress of Limmeridge House.
"Even if I were the most restless of mankind," I said, "I should be in no danger of thirsting after adventures for some time to come. The very night before I arrived at this house, I met with an adventure; and the wonder and excitement of it, I can assure you, Miss Halcombe, will last me for the whole term of my stay in Cumberland, if not for a much longer period.
"You don't say so, Mr. Hartright! May I hear it?
"You have a claim to hear it. The chief person in the adventure was a total stranger to me, and may perhaps be a total stranger to you; but she certainly mentioned the name of the late Mrs. Fairlie in terms of the sincerest gratitude and regard.
"Mentioned my mother's name! You interest me indescribably. Pray go on.
I at once related the circumstances under which I had met the woman in white, exactly as they had occurred; and I repeated what she had said to me about Mrs. Fairlie and Limmeridge House, word for word.
Miss Halcombe's bright resolute eyes looked eagerly into mine, from the beginning of the narrative to the end. Her face expressed vivid interest and astonishment, but nothing more. She was evidently as far from knowing of any clue to the mystery as I was myself.
"Are you quite sure of those words referring to my mother?" she asked.
"Quite sure," I replied. "Whoever she may be, the woman was once at school in the village of Limmeridge, was treated with especial kindness by Mrs. Fairlie, and, in grateful remembrance of that kindness, feels an affectionate interest in all surviving members of the family. She knew that Mrs. Fairlie and her husband were both dead; and she spoke of Miss Fairlie as if they had known each other when they were children.
"You said, I think, that she denied belonging to this place?
"Yes, she told me she came from Hampshire.
"And you entirely failed to find out her name?
"Entirely.
"Very strange. I think you were quite justified, Mr. Hartright, in giving the poor creature her liberty, for she seems to have done nothing in your presence to show herself unfit to enjoy it. But I wish you had been a little more resolute about finding out her name. We must really clear up this mystery, in some way. You had better not speak of it yet to Mr. Fairlie, or to my sister. They are both of them, I am certain, quite as ignorant of who the woman is, and of what her past history in connection with us can be, as I am myself. But they are also, in widely different ways, rather nervous and sensitive; and you would only fidget one and alarm the other to no purpose. As for myself, I am all aflame with curiosity, and I devote my whole energies to the business of discovery from this moment. When my mother came here, after her second marriage, she certainly established the village school just as it exists at the present time. But the old teachers are all dead, or gone elsewhere; and no enlightenment is to be hoped for from that quarter. The only other alternative I can think of——.
At this point we were interrupted by the entrance of the servant, with a message from Mr. Fairlie, intimating that he would be glad to see me, as soon as I had done breakfast.
"Wait in the hall," said Miss Halcombe, answering the servant for me, in her quick, ready way. "Mr. Hartright will come out directly. I was about to say," she went on, addressing me again, "that my sister and I have a large collection of my mother's letters, addressed to my father and to hers. In the absence of any other means of getting information, I will pass the morning in looking over my mother's correspondence with Mr. Fairlie. He was fond of London, and was constantly away from his country home; and she was accustomed, at such times, to write and report to him how things went on at Limmeridge. Her letters are full of references to the school in which she took so strong an interest; and I think it more than likely that I may have discovered something when we meet again. The luncheon hour is two, Mr. Hartright. I shall have the pleasure of introducing you to my sister by that time, and we will occupy the afternoon in driving round the neighbourhood and showing you all our pet points of view. Till two o'clock, then, farewell.
She nodded to me with the lively grace, the delightful refinement of familiarity, which characterised all that she did and all that she said; and disappeared by a door at the lower end of the room. As soon as she had left me, I turned my steps towards the hall, and followed the servant, on my way, for the first time, to the presence of Mr. Fairlie.