en-de  Pippi Longstocking and the subversive heroines children love. Medium
Von Hephzibah Anderson 18. April 2018 ----- http://www.bbc.com/culture/story/20180417-pippi-longstocking-and-the-subversive-heroines-children-love

Es war einmal, lange bevor Goodnight Stories for Rebel Girls (Gutenachtgeschichten für rebellische Mädchen) märchenhafte Prinzessinnen beiseite drängten und sie durch inspirierende Vorreiter wie Ada Lovelace und Amelia Earhart ersetzten, dass eine eigenwillige, erfundene Heldin sich gegen Sexismus in Kinderliteratur aufbäumte, junge Leser in der ganzen Welt fesselte und ihnen zeigte, dass es mehr als eine Möglichkeit gab, ein Mädchen zu sein.

Mit ihren roten Zöpfen und Sommersprossen machte sie gesellschaftlichen Konventionen eine lange Nase und hatte den Mumm, darauf zu verzichten.

Sie war unabhängig und sagenhaft stark - so stark, dass sie ein Pferd mit einer Hand hochheben konnte.

Außerdem war sie dank eines Verstecks von Goldmünzen im Besitz eines privaten Einkommens, und nur neun Jahre alt, lebte sie alleine mit ihrem Affen und Pferd, frei, um auf hoher See zu segeln und mit Einbrechern Schlitten zu fahren.

Kein Wunder, dass nachfolgende Mädchengenerationen wie sie sein wollten - einige von uns wollen es immer noch.


Ihr Name war natürlich Pippi Langstrumpf, und wie eine faszinierende, neue Biografie zeigt, könnte ihre rastlose Erfinderin Astrid Lindgren sich problemlos unter den Stars der Rebel Girls behaupten.

Eine unverheiratete Teenie-Mutter, eine freimütige Befürworterin der Rechte von Frauen und Kindern, eine Aktivistin für alles, vom Umweltschutz bis zum Pazifismus; dies war ein Weg für all die Dinge, die für die Tochter eines Farmers, die in einer frommen, konservativen Gemeinde in den 1920er Jahren in Schweden aufgewachsen war, weder zu erwarten noch einfach.

Und doch wurde es Lindgrens Weg, wie Jens Andersen in Astrid Lindgren: The Woman Behind Pippi Longstocking (Astrid Lindgren: Die Frau hinter Pippi Langstrumpf), übersetzt aus dem Schwedischen von Caroline Waight, zeigt.

Der kleinen Astrid fiel das Geschichtenerzählen leicht, und sie erbte ihre Sprachbegabung von ihrer Mutter, die Gedichte schrieb, wenn sie Zeit hatte.

Als Teenager experimentierte Astrid mit Crossdressing und entdeckte den Jazz für sich.

Sie arbeitete mit 17 als Volontärin bei einer örtlichen Zeitung, und als sie 18 war, schwängerte sie ihr 49 Jahre alter, verheiratete Chef - der Vater von sieben Kindern war.

"Mädchen sind so töricht.

Niemand war jemals zuvor ernsthaft in mich verliebt gewesen und er war es.

So dachte ich natürlich, dass es sehr spannend sei", gab sie später zu.

Als ihr Sohn geboren wurde, war sie gezwungen, ihn in eine Pflegefamile zu geben.

Todunglücklich versuchte sie, den Lebensunterhalt in Stockholm als Stenografin zu bestreiten und erst nach 1931, als sie heiratete, war es ihr möglich, ihn zurückzuholen.

Während des zweiten Weltkrieges arbeitete Lindgren in der Briefzensur für die neutrale schwedische Regierung.

Es war, sagte sie, ein "schmutziger" Job, aber im optimistischen Licht der Friedenszeit, als die Tochter, die sie 1934 geboren hatte, mit Lungenentzündung krank im Bett lag, dachte sie sich einen freudigen, frechen Kontrapunkt zum Faschismus aus.

Pippi ist umstürzlerisch und temperamentvoll, ein wahrer Disruptor.

Sie ist auch eine Eigenbrötlerin und es ist schwer zu glauben, dass sie genauso gewesen wäre, wenn Lindgrens frühes Erwachsenenalter nicht ganz so turbulent gewesen wäre.

Lindgren arbeitete weiter an vielen anderen Büchern, Drehbüchern und Essays und tauchte regelmäßig in den Medien auf und wurde schließlich zu einem globalen Markenzeichen.

Doch es ist Pippi, weswegen man sich an sie erinnert. Seit die erste Folge ihrer Abenteuer 1945 veröffentlicht wurde, ist Pippi nie mehr vergriffen gewesen und bleibt international beliebt.

Heutzutage hat Kinderliteratur einen schlechten Ruf, wenn es um weibliche Charaktere geht.

Erinnern Sie sich an das Video, das das Rebel Girls Team herausgebracht hat?

Mit der Überschrift "Wenn du eine Tochter hast, musst du das ansehen", wurde anschaulich die Geschlechtsschieflage benannt, indem es ein Mutter-Tochter Team zeigt, das alle Bücher von einem Regal räumt, die keine männlichen Figuren enthalten (drei), dann alle Bücher ohne weibliche Figuren (141) und zum Schluss die, deren weibliche Figuren Prinzessinnen waren, und das Regal war nahezu kahl.

Und doch ist Pippi weder die einzige feministische Ikone, die in den Regalen der Erzählliteratur ausliegt - noch war sie die erste.

Fast ein halbes Jahrhundert bevor sie in Lindgrens Vorstellung ins Leben sprang, nutzte L. Frank Baum die Zeitung, die er in Aberdeen, South Dakota herausgab, um Amerikas Suffragetten anzufeuern.

Als er seine jetzt klassische Geschichte The Wonderful Wizard of Oz (Der Zauberer von Oz) schrieb, wurde seine Heldin, Dorothy Gale, durch seine Vorstellungen geformt, ebenso wie durch seine Beobachtungen der starken Pionier-Frauen, die dem Leben in den Great Plains trotzten.

Wie Tornados und böse Hexen Nancy Blackett begeistert hätten!

Nancy ist jemand, den man früher einen Wildfang genannt hätte.

Eine geschickte Seglerin ausgestattet mit Hemd, Shorts und Piratenmütze; sie ist auch die Tochter einer alleinerziehenden Mutter, was ihre Führungsqualitäten und ihren Ideenreichtum erklären könnte.

Nancy erscheint in neun der zwölf Romane aus denen sich Arthur Ransomes Swallows and Amazons Serie zusammensetzt.
Sie ließ die Leser der 1930er Jahre wissen, dass Häuslichkeit für Mädchen nicht deren einzige Option war.

Sie hätte sich wahrscheinlich gut mit Petrova Fossil verstanden, einer der Heldinnen von Noel Streatfeilds Ballett Shoes (Ballettschuhe).

Von ihrem Adoptivvater verlassen worden, zusammen mit ihren Schwestern Pauline und Posy, entdecken die Mädchen, dass sie eine kraftvolle und unterstützende Frauenvereinigung umgibt.

Durch die Hilfe verschiedener Frauen finden sie Abenteuer und finanzielle Unabhängigkeit durch Ballett und Schauspielerei.

Oder zumindest ist es das, was Pauline und Posy tun; Petrova ist am glücklichsten, wenn sie ihren Kopf unter einer Motorhaube hat, und wird schließlich Pilotin.


Ballet Shoes war Streatfeilds Erstlingswerk und etwa 80 Jahre später ist es immer noch beliebt, es wird behauptet, JK Rowling sei unter den Fans ( sie liest es anscheinend immer noch mal wieder).

Ludwig Bemelmans' Madeline weiß sicher, wie sie das Beste unter nicht optimalen Bedingungen herausholen kann.

Sie hat auch Mut im höchsten Maße.

Obwohl sie die kleinste der Miss Clavels anvertrauten Kindern in ihrem mit Kletterpflanzen bewachsenen Internat ist, liebt Madeline Schnee und Eis, hat keine Angst vor Mäusen, und sagt zu den scharfzahnigen Tigern im Zoo nur "Pfui Pfui".

Mitten in der Nacht wird sie für eine Blinddarmentfernung mit einem Krankenwagen abtransportiert, sie verarbeitet ihren Unglücksfall mit einem Puppenhaus, das ihr ansonsten abwesender Vater geschickt hat und trägt ihre Narbe mit solch einem Stolz, dass ihre Klassenkameraden sie darum beneiden.

Dem Enkel Bemelmans entsprechend, beruhte 'Madeline' auf den Autor selbst, der sich immer wie ein Außenseiter fühlte.

Doch was das Erfrischende an Madeline ist, ist, dass sie nicht danach strebt, eine Insiderin zu sein, eine von der breiten Masse.

In einer Gruppe von 12 Mädchen, die sich durch ihre Tage bewegen wie ein synchronisiertes Schwimmerinnenteam, sticht tatsächlich sie allein hervor.

Virginia Lee Burton wurde einige Jahre nach Astrid Lindgren geboren, doch ihre Kindheit hätte nicht unterschiedlicher sein können.

Aufgewachsen in einer kalifornischen Künstlerkolonie, gründete sie in Massachusetts ihre eigene, wo sie auch eine Reihe Kinderbücher einschließlich 'Katy and the Big Snow' schrieb und illustrierte.

Ihre gleichnamige Heldin ist mutig und absolut entschlossen.

Sie ist "sehr groß und sehr stark und sie konnte viele Dinge tun."

Katy ist auch ein Raupenschlepper - ein weiblicher Raupenschlepper.

Es dauerte bis 2017 'Thomas the Tank Engine' begann, das Ungleichgewicht der Geschlechter anzugehen, aber 'Katy' debutierte im Jahr 1943.

Obwohl ihre beiden Söhne das vorgesehene Publikum für alle ihre Kindergeschichten waren, sind die beherzten Maschinen, die durch ihre exquisit konzipierten Seiten tuckern, ausnahmslos weiblich - achten Sie auch auf dem Dampflöffelbagger Mary Anne und die Seilbahn Maybelle.

Stark, unermüdlich und unabhängig, diese weiblichen Charaktere zeigen den kleinsten Lesern, dass Jungen kein Monopol darauf haben, groß und stark zu sein.

Aber echte Gleichheit gewährt auch das Recht, weniger beeindruckend zu sein.

Das macht 1964 Louise Fitzhughs Heldin so interessant.

Harriet, berühmt als "Harriet, the Spy" (Harriet, die kleine Detektivin) - oder sollte sie eher berüchtigt sein? - ist abfällig, gehässig und berechtigt.

Sie ist die Anti-Nancy Drew, Pullover-Sets verachtend und mit dem Wunsch, in Jeans und Werkzeuggürtel zu gefallen.

Doch im Gegensatz zu so vielen klassischen Heldinnen, die vor ihr auftauchten, ist sie nicht gezwungen, zu bereuen.

Mehr Klatschtante als Detektivin, hat man ihr bis zum Ende des Romans taktvolles Benehmen beigebracht, aber bei allen anderen Dingen hat sie darauf bestanden, ihre Fehler zu machen und nichts bereut, was auch immer sonst mit ihr geschehen würde.

Die Stärken und Leistungen von Frauen aus dem richtigen Leben, die unsere Welt geformt haben, sind etwas, was sowohl Mädchen als auch Jungen lesen und wovon sie träumen sollten.

Aber Literatur erzählt ihre eigenen, einzigartigen Geschichten, und auch wenn man immer viel zu tun hat, liefert etwas Herumwühlen in den Stapeln zunehmend bemerkenswert empanzipierte Heldinnen, um junge Leser aller Vorlieben anzuregen.

Von Judy Blumes Sally J Freedman bis Roald Dahls Matilda, Jacqueline Wilsons Tracy Beaker und Andrea Beatys Rosie Revere, Ingenieurin, verdanken alle ihre Existenz zum guten Teil Pippi und ihren wegweisenden Freundinnen.
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She was independent and legendarily strong – so strong she could lift a horse with one hand.
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Little wonder successive generations of girls wanted to be her – some of us still do.
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As a teenager, Astrid experimented with cross-dressing and discovered jazz.
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“Girls are so silly.
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Nobody had ever been seriously in love with me before, and he was.
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So of course I thought it was rather thrilling,” she later admitted.
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When her son was born, she was forced to leave him with a foster family.
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Pippi is subversive and free-spirited, a true disruptor.
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Remember that video the Rebel Girls team released?.
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How tornadoes and wicked witches would have thrilled Nancy Blackett!
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Nancy is what would once have been called a tomboy.
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She let readers of the 1930s know that girly domesticity wasn’t their only option.
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She also has pluck in spades.
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Katy also happens to be a caterpillar tractor – a female caterpillar tractor.
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But true equality confers the right to be less than impressive, too.
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Harriet of Harriet the Spy fame – or should that be notoriety?
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– is snarky, spiteful and entitled.
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Yet unlike so many classic heroines who came before her, she is not forced to repent.
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By Hephzibah Anderson 18 April 2018.

http://www.bbc.com/culture/story/20180417-pippi-longstocking-and-the-subversive-heroines-children-love.

Once upon a time, long before Goodnight Stories for Rebel Girls elbowed aside fairy-tale princesses and replaced them with inspirational trailblazers like Ada Lovelace and Amelia Earhart, an idiosyncratic fictional heroine was rebelling against sexism in children’s literature, captivating young readers around the world and showing them that there was more than one way of being a girl.

With her red plaits and freckles, she thumbed her nose at social conventions and had moxie to spare.

She was independent and legendarily strong – so strong she could lift a horse with one hand.

She was also in possession of a private income thanks to a stash of gold coins, and, at all of nine years old, lived alone with her monkey and horse, freeing her to sail the high seas and boogie with burglars.

Little wonder successive generations of girls wanted to be her – some of us still do.

Her name, of course, is Pippi Longstocking, and as a fascinating new biography reveals, her indefatigable creator Astrid Lindgren could easily hold her own among the stars of Rebel Girls.

Unmarried teen mum, outspoken advocate of the rights of women and children, campaigner for everything from environmentalism to pacifism: this was a path neither expected nor easy for a farmer’s daughter raised in a pious, conservative community in 1920s Sweden.

And yet it became Lindgren’s path, as Jens Andersen shows in Astrid Lindgren: The Woman Behind Pippi Longstocking, translated from Swedish by Caroline Waight.

Little Astrid was a natural storyteller and inherited a gift for language from her mother, who wrote poems when she had the time.

As a teenager, Astrid experimented with cross-dressing and discovered jazz.

She became a trainee journalist on the local newspaper at 17, and when she was 18, her 49-year-old married boss – a father of seven – got her pregnant.

“Girls are so silly.

Nobody had ever been seriously in love with me before, and he was.

So of course I thought it was rather thrilling,” she later admitted.

When her son was born, she was forced to leave him with a foster family.

Heartbroken, she tried to earn a living in Stockholm as a stenographer, and it wasn’t until 1931, when she married, that she was finally able to reclaim him.

During World War Two, Lindgren worked censoring mail for the neutral Swedish government.

It was, she said, a ‘dirty’ job, but in the optimistic light of peacetime, when the daughter she’d gone on to have in 1934 was ill in bed with pneumonia, she dreamt up a joyously defiant counterpoint to fascism.

Pippi is subversive and free-spirited, a true disruptor.

She is also a loner and it’s hard to believe she’d have been quite the same had Lindgren’s early adulthood not been quite so tumultuous.

Lindgren went on to write many other books, screenplays and essays, regularly appearing in the media and ultimately becoming a global brand.

Yet it’s Pippi for whom she is remembered. Since the first instalment of her adventures was published in 1945, Pippi has never been out of print, and remains internationally beloved.

These days, children’s literature gets a bad rap when it comes to female characters.

Remember that video the Rebel Girls team released?.

Headlined ‘If you have a daughter, you need to see this’, it vividly called out gender bias by showing a mother-daughter team removing from a shelf all the books that had no male characters (three) then all the books with no female characters (141), and finally those whose female characters were princesses, leaving the shelf almost bare.

And yet Pippi isn’t the only feminist icon hanging out in the fiction stacks – nor was she the first.

Almost half a century before she sprang to life in Lindgren’s imagination, L Frank Baum was using the newspaper he edited in Aberdeen, South Dakota, to cheer on America’s suffragettes.

When he wrote his now-classic tale The Wonderful Wizard of Oz, its girl heroine, Dorothy Gale, was shaped by his beliefs, as well as by his observations of strong pioneer women weathering life on the Great Plains.

How tornadoes and wicked witches would have thrilled Nancy Blackett!

Nancy is what would once have been called a tomboy.

A deft sailor kitted out in shirt, shorts and pirate cap, she’s also the daughter of a single mum, which might account for her leadership skills and resourcefulness.

Nancy appears in nine of the dozen novels that make up Arthur Ransome’s Swallows and Amazons series
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She let readers of the 1930s know that girly domesticity wasn’t their only option.

She’d likely have hit it off with Petrova Fossil, one of the heroines of Noel Streatfeild’s Ballet Shoes.

Having been abandoned, along with her sisters Pauline and Posy, by their adoptive father, the girls discover that a powerful and supportive sisterhood surrounds them.

Helped along by various women, they find adventure and financial independence through ballet and acting.

Or at least, Pauline and Posy do; Petrova is happiest with her head inside the bonnet of a car, and eventually becomes a pilot.

Ballet Shoes was Streatfeild’s debut novel and some 80 years later, it remains popular, claiming JK Rowling among its fans (she still rereads it, apparently).

Ludwig Bemelmans’ Madeline certainly knows how to wring the best from a less than optimal situation.

She also has pluck in spades.

Despite being the littlest of Miss Clavel’s charges in their vine-covered Parisian boarding school, Madeline loves snow and ice, isn’t scared of mice, and to the sharp-toothed tigers at the zoo says simply “pooh pooh”.

Borne off by ambulance in the middle of the night for an appendectomy, she parlays her misfortune into a dolls’ house sent by her otherwise absent pa, and wears her scar with such pride that it becomes the envy of her classmates.

Acccording to Bemelmans’ grandson, Madeline was based on the author himself, who always felt like an outsider.

Yet what’s so refreshing about Madeline is that she doesn’t aspire to be an insider, one of the crowd.

In fact, in a group of 12 girls who move through their days like a synchronised swimming team, she alone stands out.

Virginia Lee Burton was born just a couple of years after Astrid Lindgren, yet her childhood couldn’t have been more different.

Raised in a Californian artists’ colony, she went on to found her own in Massachusetts, where she also wrote and illustrated a series of picture books including Katy and the Big Snow.

Its eponymous heroine is brave and utterly determined.

She’s “very big and very strong and she could do a lot of things”.

Katy also happens to be a caterpillar tractor – a female caterpillar tractor.

It took Thomas the Tank Engine until 2017 to begin addressing its gender imbalance but Katy debuted in 1943.

Though her two sons were the intended audience for all her children’s stories, the plucky machines that chug through their exquisitely designed pages are invariably female – look out, too, for Mary Anne the steam shovel and Maybelle the cable car.

Strong, tireless and independent, these female characters show the littlest readers that boys didn’t have a monopoly on big and strong.

But true equality confers the right to be less than impressive, too.

That’s what makes Louise Fitzhugh’s 1964 heroine so interesting.

Harriet of Harriet the Spy fame – or should that be notoriety? – is snarky, spiteful and entitled.

She’s the anti-Nancy Drew, scorning sweater sets and a desire to please for jeans and a tool belt.

Yet unlike so many classic heroines who came before her, she is not forced to repent.

More gossip than sleuth, she ends the novel having been schooled in tact but otherwise triumphantly flawed and wholly unrepentant.

The strengths and achievements of real-life women who’ve shaped our world are something that girls and boys both should be reading and dreaming about.

But fiction tells its own unique tales, and while there is always work to be done, a little rummaging through the stacks increasingly yields memorably liberated heroines to inspire young readers of all tastes.

From Judy Blume’s Sally J Freedman to Roald Dahl’s Matilda, Jacqueline Wilson’s Tracy Beaker and Andrea Beaty’s Rosie Revere, Engineer, their existence is thanks in no small part to Pippi and her pioneering pals.