de-en  Halbzeit auf dem Weg zum Brexit - 29.03.2018 - Artikel
The membership of Great Britain in the European Union is expected to end in one year. There are still numerous questions left. What Germany is going to speak up for in the negotiations.

. On March 29, 2017 the UK initiated officially its withdrawal from the EU. According to the EU contract it means: at the latest two years ahead, on March 29, 2019 the membership of Great Britain will end automatically. Negotiations to determine what the future EU-UK relations will look like will be conducted by the EU Commission under the political control of the Member States.

Last week the negotiations passed a milestone: on March 23, 2018 the European Council adopted guidelines for a withdrawal agreement with the United Kingdom. The guidelines make clear: the EU wants to continue its close political and economic partnership with Great Britain. Nevertheless, it is inevitable that relationships will be less comprehensive and deep than among EU member states. This will also affect sectors like trade, foreign and defense policies.

Which objectives does the Federal Government pursue?
The Federal Government and the whole EU are striving a fair withdrawal agreement with Great Britain, which will regulate the unbundling as frictionless as possible, and minimize most widely the damage that will unavoidable be caused by the Brexit. For the Federal Government, the focus of negotiations is first and foremost to protect the interests of German citizens. On the other hand, it is intended to prevent damage to the entire European Union that could result from Britain's withdrawal. This aspect is particularly important for companies and transnational science and research.

The federal government is also interested in a close partnership between the EU and Great Britain in the future. However, it must be clear that the benefits of EU membership can not be met without the obligations associated with it. That is why in their declaration of 29 June 2016 - immediately after the British referendum - the EU27 heads of state and government made it clear that the future relationship must be characterised by a fair balance between rights and obligations. Britain's proximity to the EU internal market will depend on the extent to which Britain continues to abide by the European rules.

What role does the Federal Foreign Office play?
As the leading ministry, the Federal Foreign Office has the task of ensuring that German interests and goals are taken into account by the EU in the Brexit negotiations with Great Britain. For this purpose a German position is represented in the Federal Government in Brussels.
On November 22, 2016, the Federal Government also set up a cabinet committee on "Britain's withdrawal from the European Union" and is in very close and regular dialogue with the Bundestag, Bundesrat and also the cities and municipalities. Many discussions are being held with representatives of the affected Germans in Great Britain, with business representatives and with representatives of scientific organisations. This ensures that all German and European concerns are taken in the course of the negotiations.
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In voraussichtlich einem Jahr endet die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Europäischen Union.
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Noch sind zahlreiche Fragen offen.
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Wofür sich Deutschland in den Verhandlungen einsetzt.
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Am 29.
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März 2017 hat das Vereinigte Königreich offiziell seinen Austritt aus der EU eingeleitet.
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Gemäß dem EU-Vertrag bedeutet das: Spätestens zwei Jahre darauf, am 29.
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März 2019 wird die Mitgliedschaft Großbritanniens automatisch enden.
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Dies wird sich auch auf Bereiche wie Handel, Außen- und Verteidigungspolitik auswirken.
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Welche Ziele verfolgt die Bundesregierung?
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Deshalb haben die Staats- und Regierungschefs der EU27 bereits in ihrer Erklärung vom 29.
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Welche Rolle spielt das Auswärtige Amt?
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Die Bundesregierung hat zudem am 22.
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In voraussichtlich einem Jahr endet die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Europäischen Union. Noch sind zahlreiche Fragen offen. Wofür sich Deutschland in den Verhandlungen einsetzt.

Am 29. März 2017 hat das Vereinigte Königreich offiziell seinen Austritt aus der EU eingeleitet. Gemäß dem EU-Vertrag bedeutet das: Spätestens zwei Jahre darauf, am 29. März 2019 wird die Mitgliedschaft Großbritanniens automatisch enden. Die Verhandlungen, in denen bis dahin geregelt werden soll, wie die künftigen Beziehungen zwischen EU und Großbritannien aussehen, werden von der EU-Kommission unter politischer Steuerung der Mitgliedstaaten geführt.

In der vergangenen Woche haben die Verhandlungen einen Meilenstein passiert: Am 23.03.2018 hat der Europäische Rat die Leitlinien für ein Austrittsabkommen mit dem Vereinigten Königreich verabschiedet. Die Leitlinien stellen klar: Die EU möchte weiterhin eine enge politische und wirtschaftliche Partnerschaft mit Großbritannien. Dennoch ist es unvermeidlich, dass die Beziehungen weniger umfassend und tief sein werden, als unter EU-Mitgliedsstaaten. Dies wird sich auch auf Bereiche wie Handel, Außen- und Verteidigungspolitik auswirken.

Welche Ziele verfolgt die Bundesregierung?
Die Bundesregierung und die EU insgesamt streben ein faires Austrittsabkommen mit Großbritannien an, das die Entflechtung möglichst reibungsfrei regelt und den Schaden, der durch den Brexit unweigerlich eintreten wird, weitestgehend minimiert. Für die Bundesregierung steht bei den Verhandlungen zum einen im Vordergrund, die Interessen der deutschen Bürgerinnen und Bürger zu wahren. Zum anderen sollen Schäden von der Europäischen Union insgesamt abgewandt werden, die der Austritt Großbritanniens mit sich bringen könnte. Dieser Aspekt ist besonders für Unternehmen sowie länderübergreifende Wissenschaft und Forschung wichtig.

Auch künftig ist die Bundesregierung an einer engen Partnerschaft zwischen der EU und Großbritannien interessiert. Allerdings muss klar sein, dass es die Vorteile der EU-Mitgliedschaft nicht ohne die damit einhergehenden Verpflichtungen gibt. Deshalb haben die Staats- und Regierungschefs der EU27 bereits in ihrer Erklärung vom 29. Juni 2016 – unmittelbar nach dem britischen Referendum - verdeutlicht, dass das zukünftige Verhältnis von einer ausgewogenen Balance zwischen Rechten und Pflichten geprägt sein muss. Die Nähe Großbritanniens zum EU-Binnenmarkt wird davon abhängen, inwieweit Großbritannien sich weiter an europäische Regeln bindet.

Welche Rolle spielt das Auswärtige Amt?
Das Auswärtige Amt hat als federführendes Ministerium die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die deutschen Interessen und Ziele von der EU in den Austrittsverhandlungen mit Großbritannien berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck wird innerhalb der Bundesregierung eine deutsche Position abgestimmt in Brüssel vertreten.
Die Bundesregierung hat zudem am 22. November 2016 einen Kabinettsausschuss „Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union“ eingerichtet und steht in einem sehr engen und regelmäßigen Dialog mit Bundestag, Bundesrat und auch den Städten und Kommunen. Es werden viele Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der betroffenen Deutschen in Großbritannien, mit Wirtschaftsvertretern und mit Vertretern der Wissenschaftsorganisationen geführt. So wird sichergestellt, dass alle deutschen und europäischen Belange im Rahmen der Verhandlungen berücksichtigt werden.