de-en  Außenminister Gabriel warnt vor einem neuen Wettrüsten. Europa müsse dringend die Initiative für mehr Abrüstung und Rüstungskontrolle ergreifen. - 06.02.2018 - Artikel
The US government has released a new nuclear strategy involving the development of new low-explosive nuclear weapons. With the project, the United States is responding to a threat situation that is increasingly escalating around the world.

Changing security situation - With the annexation of the Crimea in violation of international law, Russia has destroyed established trust between the East and West over decades. International observers see numerous indications that Russia is not only massively augmenting its arsenal of conventional weapons, but is also building new nuclear weapons. China is also investing in more modern nuclear warheads. The regime in North Korea has even brought the region to the brink of war with its missile and nuclear programme.

Upgrading must not be the only answer. The Federal Foreign Office fears that the development of a new global arms race is about to blow up. We need to find answers with our allies that are not just about getting into nuclear armament," Gabriel said. More security is therefore not to be achieved through new weapon systems, but through new disarmament initiatives. On an international level, the Federal Government is therefore working to ensure that existing arms control treaties are strictly adhered to. In order for the global nuclear arsenals to actually shrink, it is above all necessary to restore mutual trust. In the long-term, Germany is pursuing the target of a world without nuclear weapons.

Information on the Nuclear Non-Proliferation Treaty (NPT): The 1968 Nuclear Non-Proliferation Treaty is the foundation of all international disarmament initiatives. It consists of 190 states. The signatory states that do not possess nuclear weapons undertake the renunciation of nuclear weapons. In return, the five nuclear powers, the United States, France, China, Great Britain and Russia commit themselves to the goal of full nuclear disarmament The peaceful use of nuclear energy is allowed to all signatory states.
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Auch in China wird in modernere Nuklearsprengköpfe investiert.
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Langfristig verfolgt Deutschland das Ziel einer Welt ohne Atomwaffen.
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Ihm gehören 190 Staaten an.
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Die friedliche Nutzung der Kernenergie bleibt allen Unterzeichnerstaaten erlaubt.
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Die US-Regierung hat eine neue Nuklearstrategie veröffentlicht, die die Entwicklung von neuen Atomwaffen mit geringer Sprengkraft beinhaltet. Mit dem Vorhaben reagieren die Vereinigten Staaten auf eine Bedrohungslage, die sich rund um den Globus immer weiter zuspitzt.

Veränderte Sicherheitslage

Mit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim hat Russland über Jahrzehnte hinweg aufgebautes Vertrauen zwischen Ost und West zerstört. Internationale Beobachter sehen zahlreiche Hinweise, dass Russland nicht nur sein Arsenal von konventionellen Waffen massiv aufstückt, sondern auch neue Atomwaffen baut. Auch in China wird in modernere Nuklearsprengköpfe investiert. Das Regime in Nordkorea hat mit seinem Raketen- und Atomprogramm die Region sogar an den Rand eines Krieges gebracht.

Aufrüstung darf nicht die einzige Antwort sein
Im Auswärtigen Amt wird befürchtet, dass sich die Entwicklung zu einem neuen weltweiten Wettrüsten hochschaukelt. „Wir müssen mit unseren Alliierten Antworten finden, die nicht allein darin bestehen, in atomare Aufrüstung einzusteigen“, so Gabriel. Mehr Sicherheit soll demnach nicht durch neue Waffensysteme, sondern durch neue Abrüstungsinitiativen erreicht werden. Auf internationaler Ebene macht sich die Bundesregierung darum dafür stark, dass bestehende Rüstungskontrollverträge strikt eingehalten werden. Denn damit die weltweiten Atomwaffenarsenale tatsächlich schrumpfen, ist es vor allem nötig, gegenseitiges Vertrauen wieder aufzubauen. Langfristig verfolgt Deutschland das Ziel einer Welt ohne Atomwaffen.

Info
Nuklearer Nichtverbreitungsvertrag (NVV): Dem „Atomwaffensperrvertrag“ aus dem Jahr 1968 ist das Fundament aller internationalen Abrüstungsinitiativen. Ihm gehören 190 Staaten an. Die Unterzeichnerstaaten, die nicht im Besitz von Atomwaffen sind, verpflichten sich darin, auf Nuklearwaffen zu verzichten. Im Gegenzug dazu verpflichten sich die fünf Atommächte USA, Frankreich, China, Großbritannien und Russland auf das Ziel einer vollständigen nuklearen Abrüstung. Die friedliche Nutzung der Kernenergie bleibt allen Unterzeichnerstaaten erlaubt.